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	<title>blog.codaex.de &#187; Wiener Klassik</title>
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	<description>Neuigkeiten, Besprechungen, Tipps und Termine</description>
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		<title>Orchestre de Chambre de Lausanne, Christian Zacharias: Wolfgang Amadeus Mozart &#8211; Piano Concertos Vol. 6 (Nos. 14, KV 449 · 15, KV 450 · 21, KV 467)</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/08/orchestre-de-chambre-de-lausanne-christian-zacharias-wolfgang-amadeus-mozart-piano-concertos-vol-6-nos-14-kv-449-%c2%b7-15-kv-450-%c2%b7-21-kv-467/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 17:06:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Gerade vor einigen Wochen wurde der Pianist und Dirigent Christian Zacharias und sein Orchestre de Chambre de Lausanne (kurz OCL) mit dem Echo Klassik 2010 für die Konzerteinspielung des Jahres für das Album Wolfgang Amadeus Mozart &#8211; Piano Concertos Vol. 5 ausgezeichnet (blog.codaex.de → berichtete), schon erscheint der sechste Teil seiner Gesamtaufnahme der Klavierkonzerte von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Christan-Zacharias.jpg" rel="shadowbox[post-3459];player=img;" class="liimagelink" title="Christan Zacharias - Quelle: christianzacharias.com - © Nicole Chuard / Idd"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3480" title="Christan Zacharias - Quelle: christianzacharias.com - © Nicole Chuard / Idd" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Christan-Zacharias-150x150.jpg" alt="Christan Zacharias - Quelle: christianzacharias.com - © Nicole Chuard / Idd" width="150" height="150" /></a>Gerade vor einigen Wochen wurde der Pianist und Dirigent <a href="http://www.christianzacharias.com/" title="Christian Zacharias - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.christianzacharias.com/?referer=');">Christian Zacharias</a> und sein <a href="http://www.ocl.ch/DefaultEng.aspx" title="OCL - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ocl.ch/DefaultEng.aspx?referer=');">Orchestre de Chambre de Lausanne</a> (kurz OCL) mit dem Echo Klassik 2010 für die <em>Konzerteinspielung des Jahres</em> für das Album <em>Wolfgang Amadeus Mozart &#8211; Piano Concertos Vol. 5</em> ausgezeichnet <small>(blog.codaex.de → <a href="../2010/07/echo-klassik-2010-die-preistrager-im-codaex-vertrieb/" title="Echo Klassik 2010: Die Preisträger im Codaex-Vertrieb bei blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">berichtete</a>)</small>, schon erscheint der sechste Teil seiner Gesamtaufnahme der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Klavierkonzerte_Mozarts" title="W. A. Mozart - Klavierkonzerte auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Klavierkonzerte_Mozarts?referer=');">Klavierkonzerte</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart" title="Wolfgang Amadeus Mozart auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart?referer=');">Wolfgang Amadeus Mozart</a>,  selbstverständlich wieder als audiophile SACD und selbstverständlich  wieder beim renommierten Detmolder Label <a href="http://www.mdg.de/" title="MDG - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.mdg.de/?referer=');">MDG</a>,   mit dem Zacharias seit 1998 exklusiv zusammenarbeitet (davor stand er  bei EMI unter Vertrag) . Dieses Mal sind drei Konzerte aus Mozarts  produktivsten Phase  zwischen 1784 und 1785 zu hören, darunter das  populäre C-Dur  Klavierkonzert No. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/21._Klavierkonzert_%28Mozart%29" title="W. A. Mozart - Klavierkonzert No. 21 auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/21._Klavierkonzert_28Mozart_29?referer=');">21</a>, KV 467 (mit dem irreführenden Beinamen <em>Elvira Madigan</em>, den das Konzert durch die Verwendung des 2. Satzes in der Filmmusik des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Ende_einer_gro%C3%9Fen_Liebe" title="Das Ende einer großen Liebe - Elvira Madigan auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Das_Ende_einer_gro_C3_9Fen_Liebe?referer=');">gleichnamigen Films</a> von 1967 erhielt); ferner die Konzerte Nos. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/14._Klavierkonzert_%28Mozart%29" title="W. A. Mozart - Klavierkonzert No. 14 auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/14._Klavierkonzert_28Mozart_29?referer=');"> 14</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/15._Klavierkonzert_%28Mozart%29" title="W. A. Mozart - Klavierkonzert No. 15 auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/15._Klavierkonzert_28Mozart_29?referer=');">15</a>, KV 449/450. Und man muss kein Hellseher sein um zu prophezeien, dass auch dieses  Album beste Chancen beim nächsten Echo Klassik haben wird, wenn es darum  gehen wird, die beste Konzerteinspielung des Jahres zu küren.<br />
<span id="more-3459"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Ch.-Zacharias-W.-A.-Mozart-Piano-Concertos-Vol.-6.jpg" rel="shadowbox[post-3459];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Ch. Zacharias: W. A. Mozart - Piano Concertos Vol. 6"><img class="size-thumbnail wp-image-3472 alignleft" title="Ch. Zacharias: W. A. Mozart - Piano Concertos Vol. 6" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Ch.-Zacharias-W.-A.-Mozart-Piano-Concertos-Vol.-6-150x150.jpg" alt="Ch. Zacharias: W. A. Mozart - Piano Concertos Vol. 6" width="150" height="150" /></a>Aber was  zeichnet Christian Zacharias&#8217; Aufnahmen denn so aus? Schließlich gibt es  doch eine schier unüberschaubare Vielzahl an Gesamt- und Einzeleinspielungen  der Klavierkonzerte Mozarts auf dem Markt: Neueinspielungen,  Wiederveröffentlichungen, auf modernen und mittlerweile immer häufiger  auch auf historischen Instrumenten (die vorliegende Einspielung wurde auf modernen Instrumenten eingespielt). Quasi kein großer Name, der sich  nicht im Laufe seiner Karriere an diesen Konzerten versucht hätte, quasi  kein Newcomer, der nicht zumindest <em>ein</em> Album mit seiner Auswahl an  Klavierkonzerten Mozarts früher oder später auf den Markt bringt.</p>
<p>Nun, da wäre zum einen die wirklich makellose Technik, mit der Zacharias die Klavierparts bewältigt. Das klingt alles so federleicht, so unbeschwert (die Kenner wissen, wie anspruchsvoll genau jene Passagen bei Mozart sind, die dem Hörer so spielerisch erscheinen), gleichzeitig so präzise und wohldurchdacht, dass man niemals auch nur den Hauch eines Zweifels daran hat, dass Zacharias und sein Orchester genau wissen was sie tun. Überhaupt, was für ein feiner und wendiger Klangkörper das <em>OCL</em> ist. Ebenso perlend und freundlich, hell und klar im Klang wie Zacharias, ergänzen sich die beiden Seiten nicht nur, sie verschmelzen miteinander. Pianist und Dirigent in Personalunion, das geht nicht immer gut und führt oft dazu, dass das Orchester zu weit in den Hintergrund gedrängt wird, dass das Ego des Solisten den Klang dominiert. Nicht so bei den Aufnahmen zu diesem Zyklus: Hier wird eine durchdachte Balance zwischen der Orchester- und der Solostimme gehalten. Zacharias erweist sich als intelligenter, virtuoser Pianist (und als einfühlsamer Mozart-Interpret: Man beachte die von ihm verfassten Kadenzen zum Klavierkonzert No. 21) und als klar strukturierter Dirigent. Das Orchester folgt dieser souveränen Leitung schlafwandlerisch sicher und verwandelt die Mozartschen Klavierkonzerte in zeitlose Kleinode. Allein die Gestaltung des Booklet-Covers finde ich für solch eine Spitzenproduktion zu konventionell. Lesenswert allerdings (wie immer bei MDG) sind die fachkundigen <em>Liner Notes</em>.von Gerhard Allroggen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="50" height="50" />Unbeschwert, virtuos, aber dennoch detailgetrau und präzise. Mozarts Klavierkonzerte musikalisch und interpretatorisch in Bestform. Zeitlos und bezaubernd: &#8216;<em>Die besondere CD</em>&#8216; im August 2010.<br style="clear: both;" /></p>
<div id="gdsr_mureview_block_3459_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 40px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die SACD <strong>Wolfgang Amadeus Mozart &#8211; Piano Concertos Vol. 6</strong> vom <strong>Orchestre de Chambre de Lausanne</strong> mit <strong>Christian Zacharias</strong> als Solist und Dirigent ist am 20. August 2010 bei MDG (940 1646) erschienen und  kann im     Fachhandel erworben  oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie →  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003XP2Z1Q?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003XP2Z1Q" title="Orchestre de Chambre de Lausanne, Christian Zacharias: Wolfgang Amadeus Mozart – Piano Concertos Vol. 6 bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003XP2Z1Q?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003XP2Z1Q&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/5570598/iampartner/n31" title="Orchestre de Chambre de Lausanne, Christian Zacharias: Wolfgang Amadeus Mozart – Piano Concertos Vol. 6 bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/5570598/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Klavierkonzert No. 21 in C-Dur, KV 467</li>
<li>Klavierkonzert No. 14 in Es-Dur, KV 449</li>
<li>Klavierkonzert No. 15 in B-Dur, KV 450</li>
</ol>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/96b7232cbc4c41d983c2c81c1442a328" width="1" height="1" alt=""></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Akademie Leipzig, Norbert Hilger: Mozart Cellokonzerte?</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/08/akademie-leipzig-norbert-hilger-mozart-cellokonzerte/</link>
		<comments>http://blog.codaex.de/2010/08/akademie-leipzig-norbert-hilger-mozart-cellokonzerte/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 13:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
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		<category><![CDATA[18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Cello]]></category>
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		<category><![CDATA[Transkription]]></category>
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		<description><![CDATA[Mozart Cellokonzerte? Was für ein ungewöhnlicher Titel und was für eine ungewöhnliche Vorstellung: Es gibt kein echtes Cellokonzert (wohl aber eine hie und da eingespielte Transkription des Flötenkonzerts in D-Dur, KV 314), es gibt sogar fast gar keine Werke mit solistischem Cello von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791). Warum dies so ist, darüber lässt sich trefflich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/Wolfgang-Amadeus-Mozart.jpg" rel="shadowbox[post-3333];player=img;" class="liimagelink" title="Wolfgang Amadeus Mozart"><img class="size-thumbnail wp-image-2224 alignright" title="Wolfgang Amadeus Mozart" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/Wolfgang-Amadeus-Mozart-150x150.jpg" alt="Wolfgang Amadeus Mozart" width="150" height="150" /></a>Mozart Cellokonzerte? Was für ein ungewöhnlicher Titel und was für eine ungewöhnliche Vorstellung: Es gibt kein echtes Cellokonzert (wohl aber eine hie und da eingespielte Transkription des Flötenkonzerts in D-Dur, KV 314), es gibt sogar fast gar keine Werke mit solistischem Cello von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart" title="Wolfgang Amadeus Mozart auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart?referer=');">Wolfgang Amadeus Mozart</a> (1756-1791). Warum dies so ist, darüber lässt sich trefflich spekulieren. Mozarts Zeitgenossen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Haydn" title="Joseph Haydn auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Haydn?referer=');">Joseph Haydn</a> (1732-1809) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Luigi_Boccherini" title="Luigi Boccherini auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Luigi_Boccherini?referer=');">Luigi Boccherini</a> (1743-1805) schrieben Cellokonzerte, ebenso Mozarts frühes Vorbild <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Christian_Bach" title="Johann Christian Bach auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Johann_Christian_Bach?referer=');">Johann Christian Bach</a> (1735-1782), Mozart hingegen verwendete das Cello mit einer unvollendeten Ausnahme <small>(dem <em>Andantino in B für Klavier und Violoncello, KV Anh.  46</em>, vor einigen Jahren von John Hilliard fertiggestellt, s. → <a href="http://mozartcellomusic.com/" title="Mozart's Only Work for Cello and Piano Finally Completed" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/mozartcellomusic.com/?referer=');">hier</a>)</small> stets nur im kammermusikalischen Verband, im Trio, im Quartett oder im Quintett.<br />
<span id="more-3333"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/N.-Hilger-Mozart-Cellokonzerte.jpg" rel="shadowbox[post-3333];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="N. Hilger: Mozart Cellokonzerte?"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3338" title="N. Hilger: Mozart Cellokonzerte?" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/N.-Hilger-Mozart-Cellokonzerte-150x150.jpg" alt="N. Hilger: Mozart Cellokonzerte?" width="150" height="150" /></a>Der Leipziger Cellist Norbert Hilger (auch bekannt als Duettpartner der Violinistin Vera Hilger im <a href="http://www.hilgerduo.luisono.de/" title="Hilgerduo - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hilgerduo.luisono.de/?referer=');">Hilgerduo</a>) hat aus der Not eine Tugend gemacht und drei der fünf Violinkonzerte Mozarts für Cello transkribiert. Dabei legte er besonderen Wert darauf, die Cellostimme nicht nur als eine nach unten oktavierte Violinstimme zu betrachten, sondern spielpraktische Möglichkeiten des Cellos gedanklich mit einzubeziehen und gleichzeitig den ursprünglichen Charakter der Violinkonzerte zu respektieren. Nicht alle der Violinkonzerte kommen demnach in Frage: Das Konzert in D-Dur, KV 211 würde mit seiner Solostimme einseitig die hohen Bereiche des Cellos strapazieren, was bei einem Cellokonzert gänzlich unnatürlich klänge, das A-Dur Konzert, KV 219 sagt Hilger:</p>
<blockquote><p>»<em>Es ist geigerisch konzipiert</em> <small>[Mozart hatte ja bereits in seiner Kindheit Violine spielen gelernt und war sich der Möglichkeiten des Instrumentes ergo bewusst. Anm. d. Autors]</small> <em>wie kein anderes Konzert. Dort stößt man beim Übertragen an Grenzen, die es zu respektieren gilt.</em>«</p></blockquote>
<p>Darüber hinaus gibt es gegen eine Transkription per se keine echten musikalischen Einwände: Transkriptionen waren bis weit ins 20. Jahrhundert eine gängige Methode, um ein Werk zu verbreiten und facettenreich darzustellen. Wenn man so will hat die Schallplatte diese Methode ersetzt, die dem Hörer heute zahlreiche Einspielungen ein- und desselben Werkes in derselben Besetzung zugänglich macht. Früher lernte man ein Werk vornehmlich in verschiedenen Fassungen kennen, oft genug im eigenen heimischen Rahmen. Auch fertigten viele Komponisten Bearbeitungen für bestimmte Orchester an, um diese dann beispielsweise auf Reisen aufführen zu können. Was uns dem heutigen Verständnis nach als &#8216;minderwertig&#8217; erscheint oder als banale &#8216;Zweitverwertung&#8217; von Material, war lange Zeit gleichberechtigte Variante und Usus.</p>
<p>Aber wir klingen denn nun die &#8216;Cellokonzerte&#8217; von Mozart? Nun, sie klingen in erster Linie tatsächlich nach Mozart. Und die Auswahl der Konzerte gibt Hilger recht: Gerade das eröffnende Konzert KV 207 klingt erstaunlich &#8216;cellistisch&#8217; wenn man bedenkt, dass es ein waschechtes Violinkonzert ist. Der heitere Charakter des Konzerts lässt sich allerdings ebenso gut auf einem Cello wiedergeben, wie auf einer Violine. Sicher: Hie und da merkt man schon, für welches Instrument die Konzerte eigentlich geschrieben worden sind, aber im großen und ganzen funktioniert die Illusion: Cellokonzerte von Mozart? Doch doch, das geht.</p>
<p>Das eigens dafür zusammengestellte Ensemble Akademie Leipzig, ein von Hilger eigens dafür zusammengestelltes Kammerorchester mit vielen befreundeten Musikern, erweist sich als nicht zu unterschätzender Faktor für das Gelingen dieses Projekts. Hilger meint zur Akademie:</p>
<blockquote><p>»<em>Wir kennen uns schon aus verschiedenen Kammermusikbesetzungen und liegen stilistisch auf einer Wellenlänge. Das ist ein Vorteil und hat die Arbeit wesentlich erleichtert. Über viele Dinge mussten wir nicht sprechen, sie waren selbstverständlich. Was anfangs nicht zu planen war: Die Musiker haben in den Entstehungsprozess der Transkriptionen maßgebend mit eingegriffen. Über mehrere Stellen der Übertragung haben wir heftig diskutiert, Spielräume ausgetestet. Und ich bin dankbar für den Rat der Kollegen. Auf viele aufführungspraktische Details sind das Resultat gemeinsamer Suche.</em>«</p></blockquote>
<p>Transkriptionen als Ergebnis einer gruppendynamischen Diskussion? Nun, warum nicht? Wenn das Ergebnis dann so gelungen (bis in viele Details hinein) ist, dann soll es dem Hörer recht sein. &#8220;Mozart Cellokonzerte?&#8221; ist ein gelungenes Experiment und eine schöne Bereicherung der Mozart-Diskografie, gerade für Cellofreunde, die schon immer einmal wissen wollten, wie es hätte klingen können, wenn Mozart tatsächlich Konzerte fürs Cello komponiert hätte.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_3333_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Mozart Cellokonzerte?</strong> von der <strong>Akademie Leipzig</strong> mit dem Solisten <strong>Norbert Hilger </strong> ist am 23. Juli 2010 bei Querstand (VKJK0917) erschienen und  kann im    Fachhandel erworben  oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie →  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003JC9HGY?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003JC9HGY" title="Norbert Hilger, Akademie Leipzig: Mozart Cellokonzerte? bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003JC9HGY?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003JC9HGY&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Wolfgang-Amadeus-Mozart-Cellokonzerte-in-D-GB/hnum/7558767/iampartner/n31" title="Norbert Hilger, Akademie Leipzig: Mozart Cellokonzerte? bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Wolfgang-Amadeus-Mozart-Cellokonzerte-in-D-GB/hnum/7558767/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.﻿</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Konzert für Violoncello und Orchester in B-Dur <em>(Transkription des Violinkonzerts KV 207)</em></li>
<li>Konzert für Violoncello und Orchester in G-Dur<em> (Transkription des Violinkonzerts KV 216)</em></li>
<li>Konzert für Violoncello und Orchester in D-Dur <em>(Transkription des Violinkonzerts KV 218)</em></li>
</ol>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/ca943e41379b485898a6adac67b234c4" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>&#8220;Ludwig van Beethoven &#8211; Piano Sonatas Vol. 3&#8243; von Angela Hewitt als »CD der Woche« beim rbb Kulturradio</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 22:10:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
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		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Hewitt]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist nicht das erste Mal, dass die kanadische Pianistin Angela Hewitt mit einer ihrer Veröffentlichungen gute Kritiken bekommt. Die Pianistin gehört zu jenen Künstlern, die vom Publikum geliebt werden, von den Kollegen geschätzt werden und gleichzeitig von der Kritik reihenweise exzellente Besprechungen erhalten. Auch ihre jüngste Veröffentlichung, der dritte Teil ihrer Gesamteinspielung der Klaviersonaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/A.-Hewitt-L.-van-Beethoven-Piano-Sonatas-Vol.-3.png" rel="shadowbox[post-3155];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="A. Hewitt: L. van Beethoven - Piano Sonatas Vol. 3"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3140" title="A. Hewitt: L. van Beethoven - Piano Sonatas Vol. 3" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/A.-Hewitt-L.-van-Beethoven-Piano-Sonatas-Vol.-3-150x150.png" alt="A. Hewitt: L. van Beethoven - Piano Sonatas Vol. 3" width="100" height="100" /></a>Es ist nicht das erste Mal, dass die kanadische Pianistin <a href="http://www.angelahewitt.com/" title="Angela Hewitt - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.angelahewitt.com/?referer=');">Angela  Hewitt</a> mit einer ihrer Veröffentlichungen gute Kritiken bekommt. Die Pianistin gehört zu jenen Künstlern, die vom Publikum geliebt werden, von den Kollegen geschätzt werden und gleichzeitig von der Kritik reihenweise exzellente Besprechungen erhalten. Auch ihre jüngste Veröffentlichung, der dritte Teil ihrer Gesamteinspielung der Klaviersonaten von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_van_Beethoven" title="Ludwig van Beethoven auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_van_Beethoven?referer=');">Ludwig van Beethoven</a>, bildet da keine Ausnahme <small>(s. dazu auch die Besprechung auf diesen Seiten→ <a href="http://blog.codaex.de/2010/08/angela-hewitt-ludwig-van-beethoven-%E2%80%93-piano-sonatas-vol-3-no-6-op-102-%C2%B7-no-12-op-26-%C2%B7-no-14-op-272-moonlight-%C2%B7-no-27-op-90/" title="Angela Hewitt: Ludwig van Beethoven – Piano Sonatas Vol. 3 auf blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">hier</a>)</small> . Kaum ist das Album auf dem Markt, schon kürt der nordostdeutsche Kultursender <a href="http://kulturradio.de/" title="rbb Kulturradio - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/kulturradio.de/?referer=');">rbb Kulturradio</a> das bei <a href="http://www.hyperion-records.co.uk/" title="Hyperion Records - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hyperion-records.co.uk/?referer=');">Hyperion</a> erschienene Album zur <strong>CD der Woche</strong>.<br />
<span id="more-3155"></span><br />
rbb Kulturradio-Redakteurin Ulrike Klobes stellt in ihrer Besprechung den Zusammenhang zwischen Hewitts Beethoven-Interpretation und ihrer (allgemein anerkannten) Bach-Deutungen heraus. Sie schreibt:</p>
<blockquote><p>»<em>Er sei der &#8220;Urvater der Harmonie&#8221; hat Beethoven einmal über Johann  Sebastian Bach gesagt. Diesem Fingerzeig folgt Angela Hewitt bei ihrer  neuen Beethoven-Aufnahme, denn Bach ist hier stets an ihrer Seite.  Schließlich ist Bach auch der Vater ihres Erfolges.</em>«</p></blockquote>
<p>und schreibt über Hewitts Stil:</p>
<blockquote><p>»<em>Schwierige Passagen einfach und tänzerisch klingen zu lassen, das ist  das Anliegen von Angela Hewitt. Das gelingt ihr bei Beethoven durch eine  gekonnte Phrasierung. Hewitt spannt keine großen Bögen vom Anfang bis  zum Ende, sie gestaltet ein Werk – ganz nach barocker Art – im Detail.</em>«</p></blockquote>
<p>Den gesamten Artikel kann man → <a href="http://kulturradio.de/aktionen/cd_der_woche/Beethoven__Klaviersonaten.html" title="A. Hewitt: L. van Beethoven - Piano Sonatas Vol. 3 auf kulturradio.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/kulturradio.de/aktionen/cd_der_woche/Beethoven_Klaviersonaten.html?referer=');">hier</a> nachlesen. Auf derselben Seite kann man auch den sehr hörenswerten, ausführlichen <em>Podcast</em> dazu anhören.</p>
<p>Das Album <strong>Ludwig van Beethoven – Piano Sonatas Vol. 3</strong> von <strong>Angela Hewitt</strong> ist am 23. Juli 2010 bei Hyperion (67797) und kann im  Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003LT2KWI?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003LT2KWI" title="A. Hewitt: L. van Beethoven - Piano Sonatas Vol. 3 bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003LT2KWI?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003LT2KWI&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Ludwig-van-Beethoven-Klaviersonaten-Vol-3/hnum/3078976/iampartner/n31" title="A. Hewitt: L. van Beethoven - Piano Sonatas Vol. 3 bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Ludwig-van-Beethoven-Klaviersonaten-Vol-3/hnum/3078976/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
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		<title>Angela Hewitt: Ludwig van Beethoven – Piano Sonatas Vol. 3: No. 6, op. 10/2 · No. 12, op. 26 · No. 14, op. 27/2 &#8220;Moonlight&#8221; · No. 27, op. 90</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 13:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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		<category><![CDATA[Angela Hewitt]]></category>
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		<description><![CDATA[Die kanadischen Pianistin Angela Hewitt gehört zu den derzeit beliebtesten und erfolgreichsten Pianistinnen und hat für die ersten beiden Volumina (Vol. 1 mit den Sonaten No. 4, op. 7, No. 7, op. 10/3, No. 23 &#8220;Appassionata&#8221;, op. 57, © 2005; Vol. 2 mit den Sonaten No. 3, op. 2/3, No. 8 &#8220;Pathétique&#8221;, op. 13, No. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Angela-Hewitt.jpg" rel="shadowbox[post-3120];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Angela Hewitt - Foto: © MAIWOLF, Quelle: angelahewitt.com"><img class="alignright size-medium wp-image-3124" title="Angela Hewitt - Foto: © MAIWOLF, Quelle: angelahewitt.com" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Angela-Hewitt-200x300.jpg" alt="Angela Hewitt - Foto: © MAIWOLF, Quelle: angelahewitt.com" width="150" height="226" /></a>Die kanadischen Pianistin <a href="http://www.angelahewitt.com/" title="Angela Hewitt - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.angelahewitt.com/?referer=');">Angela  Hewitt</a> gehört zu den derzeit beliebtesten und erfolgreichsten Pianistinnen und hat für die ersten beiden Volumina <small>(Vol. 1 mit den Sonaten No. 4, op. 7, No. 7, op. 10/3, No. 23 &#8220;Appassionata&#8221;, op. 57, © 2005; Vol. 2 mit den Sonaten No. 3, op. 2/3, No. 8 &#8220;Pathétique&#8221;, op. 13, No. 15 &#8220;Pastorale&#8221;, op. 28, © 2007)</small> ihrer Gesamteinspielung der Klaviersonaten von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_van_Beethoven" title="Ludwig van Beethoven auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_van_Beethoven?referer=');">Ludwig van Beethoven</a>, erschienen auf <a href="http://www.hyperion-records.co.uk/" title="Hyperion Records - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hyperion-records.co.uk/?referer=');">Hyperion Records</a>, bereits viel Lob von der Kritik erhalten. Das Musikmagazin <a href="http://www.gramophone.co.uk/" title="Gramophone - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.gramophone.co.uk/?referer=');">Gramophone</a> sprach von der »<em>Verbindung aus Poesie und Leidenschaft</em>«, die Tageszeitung <a href="http://www.thetimes.co.uk/" title="The Times - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.thetimes.co.uk/?referer=');">The Times</a> lobt ihre »<em>Klarheit, Eleganz, Intelligenz und der Glaube daran, den Komponisten für sich sprechen zu lasssen</em>« und das <a href="http://www.bbcmusicmagazine.com/" title="BBC Music Magazine - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.bbcmusicmagazine.com/?referer=');">BBC Music Magazine</a> schwärmt über ihre Beethoven-Aufnahmen: »<em>Jeder Moment ist genauso luzid, technisch sicher und fokussiert wie ihre Bach-Einspielungen.</em>« Ich glaube, ich überrasche niemanden, wenn ich an dieser Stelle von vornherein konstatiere, dass Angela Hewitt genau dort weitermacht, wo sie bei den beiden ersten Alben der Klaviersonaten <small>(und bei den Aufnahmen der Cellosonaten, Besprechung dazu auf <em>blog.codaex.de</em> → <a href="http://blog.codaex.de/2010/03/daniel-muller-schott-angela-hewitt-ludwig-van-beethoven-cello-sonatas-op-102-variations/" title="Daniel Müller-Schott &amp; Angela Hewitt: Ludwig van Beethoven – Cello Sonatas op. 102, Variations auf blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">hier</a>)</small> aufgehört hat.<br />
<span id="more-3120"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/A.-Hewitt-L.-van-Beethoven-Piano-Sonatas-Vol.-3.png" rel="shadowbox[post-3120];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="A. Hewitt: L. van Beethoven - Piano Sonatas Vol. 3"><img class="size-thumbnail wp-image-3140 alignleft" title="A. Hewitt: L. van Beethoven - Piano Sonatas Vol. 3" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/A.-Hewitt-L.-van-Beethoven-Piano-Sonatas-Vol.-3-150x150.png" alt="A. Hewitt: L. van Beethoven - Piano Sonatas Vol. 3" width="150" height="150" /></a>Wie schon bei den bereits veröffentlichten Alben kombiniert Hewitt populäres Material, in diesem Fall die wohl berühmteste Sonate Beethovens, die sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klaviersonate_Nr._14_%28Beethoven%29" title="L. van Beethoven: Mondscheinsonate auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Klaviersonate_Nr._14_28Beethoven_29?referer=');">Mondscheinsonate</a>, No. 14, op. 27/2, mit den weniger bekannten Sonaten aus dem 32-teiligen Zyklus, hier die Nos. 6, 12 und 27. Was macht das Besondere ihres Spiels aus? Nun, da ist zum einen die bemerkenswerte Technik, die sie selbst die schwierigsten Passagen spielerisch leicht meistern lässt, ohne dass sie an Klarheit verliert; da wäre ihre überragende Anschlagtechnik, die so nuancenreich ist, dass sie damit jede kleinste Veränderung im Notentext aufspüren und darstellen kann, da ist (last but not least) ihr Verständnis für diese Musik. Ich denke, Angela Hewitt sieht es mir nach, wenn ich sie als eine weiblich-sinnliche Pianistin bezeichne. Das heißt aber beileibe nicht, dass sie irgendetwas an Kraft oder Stärke vermissen lässt. Hört man etwa den dritten Satz der Mondscheinsonate (die Musikwissenschaftler mögen mir vergeben, dass ich den inkorrekten Namen hier verwende) mit seinem fulminanten Presto, so kann man all ihre pianistischen Fähigkeiten auf einmal bewundern. Jeder einzelne Ton des furiosen Presto ist klar vernehmbar, hier wird die Klarheit nicht dem fulminanten Tempo geopfert, das sie anschlägt. Kraftvoll, ja <em>macht</em>voll sind ihre <em>Forti</em> und trotzdem behält sie bei diesem fulminanten Satz die Balance. Diese Aufnahmen haben nichts unhistorisches, nicht romantisierendes an sich, obwohl sie auf einem modernen Konzertflügel eingespielt worden sind, genauer gesagt einem unglaublich warm und klar klingenden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fazioli" title="Fazioli auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Fazioli?referer=');">Fazioli</a>,</p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Ludwig-van-Beethoven-1803.jpg" rel="shadowbox[post-3120];player=img;" class="liimagelink" title="Ludwig van Beethoven, 1803"><img class="alignright size-medium wp-image-3146" title="Ludwig van Beethoven, 1803" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Ludwig-van-Beethoven-1803-263x300.jpg" alt="Ludwig van Beethoven, 1803" width="176" height="200" /></a>Angela Hewitt glänzt nicht nur bei dem bekanntesten Werk des Albums, sondern auch bei den anderen Sonaten. Es ist wirklich eine Freude ihr bei den Variationen der Sonate No. 12 zuzuhören. Hier kommen ihr ihre Erfahrungen mit dem Bach-Repertoire zu Hilfe, die sie die fugenhaften Variationen technisch präzise und inspiriert umsetzen lassen. Klar und leicht, mit der gebotenen Nähe zu Haydn (und gleichzeitig auch mit dem unüberhörbaren Personalstils Beethovens) erklingt bei ihr die frühe Sonate No. 6, während die spätere Sonate No. 27 in Hewitts Klängen <em>empfindsam</em> und und <em>singbar</em> erscheint, Attribute, die auch den Tempobezeichnungen der zweisätzigen Sonate entsprechen. Vielleicht ist diese Diversität die Stärke dieser Aufnahmen: Hewitt  deutet Beethovens Klaviersonaten  nicht als Ganzes, was ja auch widersinnig wäre, entstanden seine Klaviersonaten über Zeitspanne von fast 30 Jahren, sie deutet jede Sonate neu, fast als Unikat, setzt die Sonate in Zusammenhang mit Beethovens Entwicklungsstand. So  leidenschaftlich, so  kraftvoll, so empfindsam, so klar und gleichzeitig  so präzise hört man  Beethoven nicht alle Tage. Angela Hewitt verfügt  über alle pianistischen Register, um einen ganz großen Zyklus  aufzunehmen.</p>
<p>Übrigens: Sowohl die Aufnahmetechnik dieser &#8216;normalen CD&#8217;, als auch die detaillierten Anmerkungen von Angela Hewitt zu den Sonaten sind wirklich bemerkenswert und liegen weit über dem Durchschnitt.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="75" height="75" />Immer wenn man glaubt, man habe schon alles in Sachen Beethoven&#8217;sche Klaviersonaten gehört schafft es ein Künstler oder eine Künstlerin diesen zeitlosen Kompositionen etwas Neues, etwas Aufregendes abzugewinnen. Deswegen ist es nicht falsch, wenn man Pianisten an diesen Sonaten misst: Angela Hewitt belegt, dass sie eine ganz große Interpretin ist, deren Können sich aus vielen Stärken und Tugenden zusammensetzt. Natürlich eine ganz &#8216;<em>besondere CD</em>&#8216;.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_3120_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Das Album <strong>Ludwig van Beethoven – Piano Sonatas Vol. 3</strong> von <strong>Angela Hewitt</strong> ist am 23. Juli 2010 bei Hyperion (67797) und kann im  Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003LT2KWI?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003LT2KWI" title="A. Hewitt: L. van Beethoven - Piano Sonatas Vol. 3 bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003LT2KWI?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003LT2KWI&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Ludwig-van-Beethoven-Klaviersonaten-Vol-3/hnum/3078976/iampartner/n31" title="A. Hewitt: L. van Beethoven - Piano Sonatas Vol. 3 bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Ludwig-van-Beethoven-Klaviersonaten-Vol-3/hnum/3078976/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Piano Sonata No. 12 in A major, op. 26</li>
<li>Piano Sonata No. 6 in F major, op. 10/2</li>
<li>Piano Sonata No. 27 in E minor, op. 90</li>
<li>Piano Sonata No. 14 in C sharp minor, op. 27/2 &#8220;Moonlight&#8221;</li>
</ol>
<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/a8f2ad5c8e3b47899d0a337e9012fd2c" width="1" height="1" alt=""></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Ida Haendel · Czech Philharmonic Orchestra, Karel Ančerl: Ludwig van Beethoven &#8211; Violin Concerto in D major · Jean Sibelius &#8211; Violin Concerto in D minor</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/07/ida-haendel-%c2%b7-czech-philharmonic-orchestra-karel-ancerl-ludwig-van-beethoven-violin-concerto-in-d-major-%c2%b7-jean-sibelius-violin-concerto-in-d-minor/</link>
		<comments>http://blog.codaex.de/2010/07/ida-haendel-%c2%b7-czech-philharmonic-orchestra-karel-ancerl-ludwig-van-beethoven-violin-concerto-in-d-major-%c2%b7-jean-sibelius-violin-concerto-in-d-minor/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 16:02:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus den Archiven]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
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		<category><![CDATA[historische Aufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Jean Sibelius]]></category>
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		<category><![CDATA[Ludwig van Beethoven]]></category>
		<category><![CDATA[Spätromantik]]></category>
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		<category><![CDATA[Wiener Klassik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.codaex.de/?p=1624</guid>
		<description><![CDATA[Die in Warschau geborene und zwischen Paris und London aufgewachsene Violinistin Ida Haendel (*1928) war eine der ersten Frauen, die sich in der Männerdomäne Violine behaupten konnte, lange bevor Frauen wie Anne-Sophie Mutter (übrigens eine glühende Bewunderin Haendels) und und zahlreiche Violin-Nymphen die Podien eroberten. Bereits mit sieben Jahren wurde sie als Schülerin von Mieczyslaw [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Ida-Haendel-Beethoven-Sibelius-Violin-Concertos.gif" rel="shadowbox[post-1624];player=img;" class="liimagelink" title="Ida Haendel: Beethoven / Sibelius - Violin Concertos"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2960" title="Ida Haendel: Beethoven / Sibelius - Violin Concertos" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Ida-Haendel-Beethoven-Sibelius-Violin-Concertos-150x150.gif" alt="Ida Haendel: Beethoven / Sibelius - Violin Concertos" width="150" height="150" /></a>Die in Warschau geborene und zwischen Paris und London aufgewachsene Violinistin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ida_Haendel" title="Ida Haendel auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Ida_Haendel?referer=');">Ida Haendel</a> (*1928) war eine der ersten Frauen, die sich in der Männerdomäne Violine behaupten konnte, lange bevor Frauen wie Anne-Sophie Mutter (übrigens eine glühende Bewunderin Haendels) und und zahlreiche Violin-Nymphen die Podien eroberten. Bereits mit sieben Jahren wurde sie als Schülerin von Mieczyslaw Michalowicz an der Musikakademie Warschau aufgenommen. Als 1935 ihre Familie nach Paris verzog, studierte sie dort bei Carl Flesch und später bei George Enescu. Sie gilt als Spezialistin für Stravinsky, Tchaikovsky und Sibelius und sie hat mehrfach betont, dass ihr die deutschen Komponisten (Beethoven und Brahms) stets besonders am Herzen gelegen hätten. In der Tat gilt ihre Aufnahme des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Violinkonzert_%28Beethoven%29" title="L. van Beethoven - Violinkonzert auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Violinkonzert_28Beethoven_29?referer=');">Violinkonzerts in D-Dur, op. 61</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_van_Beethoven" title="Ludwig van Beethoven auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_van_Beethoven?referer=');">Ludwig van Beethoven</a> (1770-1827)  aus dem Jahre 1949  (mit dem Philarmonia Orchestra unter Rafael Kubelik) als Meilenstein in der Musikgeschichte, dasselbe gilt für ihre Aufnahme des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Violinkonzert_%28Sibelius%29" title="J. Sibelius - Violinkonzert auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Violinkonzert_28Sibelius_29?referer=');">Violinkonzerts in d-Moll, op. 47</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Sibelius" title="Jean Sibelius auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Jean_Sibelius?referer=');">Jean Sibelius</a> (1865-1957) aus dem Jahre 1993 (!) mit dem jungen  Simon Rattle und dem Birmingham Symphony Orchestra. Sibelius selbst hatte sie 1949 mit seinem Konzert spielen gehört und über sie geschwärmt, dass sein Konzert in Ida Haendel »eine Interpretin von seltenem Können« gefunden habe.<br />
<span id="more-1624"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Jean-Sibelius.jpg" rel="shadowbox[post-1624];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Jean Sibelius"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2969" title="Jean Sibelius" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Jean-Sibelius-e1280241286201-150x150.jpg" alt="Jean Sibelius" width="125" height="125" /></a>Nun ist erstmalig eine Radio-Aufnahme auf dem tschechischen Label <a href="http://www.supraphon.com/" title="Supraphon - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.supraphon.com/?referer=');">Supraphon</a> erschienen, die unmittelbar nach dem Tod Sibelius&#8217; (am 20. September 1957) im Rudolphinum in Prag (am 18. Oktober 1957) mit der Tschechische Philharmonie unter dem legendären Karel Ančerl entstanden ist. Auf der CD befindet sich neben dem Violinkonzert von Sibelius auch eine Live-Aufnahme des Konzerts von Beethoven desselben Abends. Und hört man nun diesen über 50 Jahre alten Mono-Mitschnitt, von den Toningenieuren in Prag behutsam und kompetent restauriert und remastert, dann wird klar, warum man bei der <em>Grande Dame der Violine</em> immer wieder von ihrem geradezu vulkanischem Temperament liest. Ida Haendel spielt das Violinkonzert in d-Moll so kraftvoll, so emotional, so souverän, dass sie fasst das vorzügliche Orchester, das sie begleitet, in den Schatten stellt. Die Aufnahmetechnik tut dabei ihr übriges, in dem sie auf Ida Hanedels Violine stark fokussiert (in heutigen audiophilen Zeiten würde sich das kein halbwegs selbstbewusstes Ensemble mehr bieten lassen &#8211; aber zu Mono-Zeiten wurde oft so gearbeitet). <a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/04/Ludwig-van-Beethoven.jpg" rel="shadowbox[post-1624];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Ludwig van Beethoven"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1628" title="Ludwig van Beethoven" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/04/Ludwig-van-Beethoven-e1280244543975-150x150.jpg" alt="Ludwig van Beethoven" width="125" height="125" /></a>Wenn dann die Solo-Violine zum ersten Mal für einige Takte im ersten Satz des Konzerts schweigt, dann wird der Hörer förmlich von den mächtigen tschechischen Philharmonikern umgeworfen. Was für ein großartiges Orchester schon damals in Prag arbeitete. Doch dann setzt die Violine wieder ein und reißt den Zuhörer in den Strudel aus Emotionen und Musik hinein. Es steckt so vieles in dieser Aufnahme: Trauer um Sibelius, den verstorbenen Komponisten, fortwährende Freude an seiner Musik und Bewunderung für sein Werk &#8211; zweifelsohne ist dieses Zeitdokument eine gefühlvolle Hommage an den finnischen Komponisten.</p>
<p>Und ihr Beethoven ist nicht minder überzeugend, im Gegenteil: So komplexe, so schwierige, so technisch vertrackte Kadanzen (jene von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Joachim" title="Joseph Joachim auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Joachim?referer=');">Joseph Joachim</a>), wie sie die fast 30-jährige Haendel hier spielt, traut sich heutzutage kaum noch einer auf dem Podium zu bringen. Auch hier überrascht Ida Haendel mit kräftigem, selbstbewusst-temperamentvollen Bogenstrich; auch in ihrem Beethoven steckt viel Bewunderung, viel Freude.</p>
<p>Das vielleicht Faszinierende an diesen Aufnahmen ist: Die virtuosesten, technisch anspruchsvollsten Momente werden so mühelos, so <em>schwerlos</em> gespielt, dass sie federleicht erscheinen. Auch wenn Ida Haendel der ganz große Weltruhm ihre Kollegen verwehrt bliebt (und sie wohl auf ewig ein wenig unterschätzt bleiben wird): Ida Haendel gehört zu den ganz großen ihrer Zunft. Diese CD ist ein Beleg dafür.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_1624_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD  <strong>Ludwig van Beethoven &#8211; Violin Concerto in D major · Jean Sibelius &#8211; Violin Concerto in D minor</strong> mit <strong>Ida Haendel</strong> als Solistin und dem <strong>Czech Philharmonic Orchestra</strong> unter der Leitung von <strong>Karel Ančerl</strong> ist am  23. Juli 2010 bei Supraphon (5186 317) erschienen und kann im Fachhandel  erworben oder bei großen  Buch- und CD-Versendern    wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003MY556A?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003MY556A" title="Ida Haendel: Beethoven / Sibelius - Violinkonzerte bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003MY556A?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003MY556A&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Ludwig-van-Beethoven-Violinkonzert-op-61/hnum/9399348/iampartner/n31" title="Ida Haendel: Beethoven / Sibelius - Violinkonzerte bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Ludwig-van-Beethoven-Violinkonzert-op-61/hnum/9399348/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt     werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Ludwig van Beethoven &#8211; Violin Concerto in D major</li>
<li>Jean Sibelius &#8211; Violin Concerto in D minor</li>
</ol>
<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/85c5d3280ffe44ff94f6ccd061113c8f" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.codaex.de/2010/07/ida-haendel-%c2%b7-czech-philharmonic-orchestra-karel-ancerl-ludwig-van-beethoven-violin-concerto-in-d-major-%c2%b7-jean-sibelius-violin-concerto-in-d-minor/feed/</wfw:commentRss>
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		<title>Natasa Veljkovic · Camerata Janáček, Pavel Doležal: Joseph Haydn &#8211; Klavierkonzerte Hob XVIII: 3, 4, 11</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/07/natasa-veljkovic-%c2%b7-camerata-janacek-pavel-dolezal-joseph-haydn-klavierkonzerte-hob-xviii-3-4-11/</link>
		<comments>http://blog.codaex.de/2010/07/natasa-veljkovic-%c2%b7-camerata-janacek-pavel-dolezal-joseph-haydn-klavierkonzerte-hob-xviii-3-4-11/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 15:35:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Joseph Haydn]]></category>
		<category><![CDATA[Klavier]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Wiener Klassik]]></category>

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		<description><![CDATA[Weniger ist mehr: Manchmal sind es nicht großen, geradezu übermenschlichen Leistungen, die einen nachhaltig beeindrucken können, sondern die kleinen Dinge, die fast unbemerkt geblieben wären. Nun sind die Klavierkonzerte von Joseph Haydn (1732-1809) zwar weit davon entfernt &#8216;unbemerkt&#8217; zu sein, zu den wirklich großen, bahnbrechenden und wichtigen Klavierkonzerten werden sie aber selten hinzugezählt, da dominieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/03/Joseph-Haydn.jpg" rel="shadowbox[post-2769];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Joseph Haydn"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1195" title="Joseph Haydn" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/03/Joseph-Haydn-150x150.jpg" alt="Joseph Haydn" width="150" height="150" /></a>Weniger ist mehr: Manchmal sind es nicht großen, geradezu übermenschlichen Leistungen, die einen nachhaltig beeindrucken können, sondern die kleinen Dinge, die fast unbemerkt geblieben wären. Nun sind die Klavierkonzerte von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Haydn" title="Joseph Haydn auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Haydn?referer=');">Joseph Haydn</a> (1732-1809) zwar weit davon entfernt &#8216;unbemerkt&#8217; zu sein, zu den wirklich großen, bahnbrechenden und wichtigen Klavierkonzerten werden sie aber selten hinzugezählt, da dominieren die monumentalen Werke der Romantik. Selbst bei den Kollegen der Wiener Klassik, bei Mozart und Beethoven, scheint es mehrere deutlich wichtigere Werke zu geben, die Haydns Klavierkonzerte (es gibt derer elf, dazu einige weitere von zweifelhafter Echtheit) in den Schatten stellen: Haydns Sinfonien, seine Streichquartette und generell seine Kammermusik, seine Oratorien, vielleicht seine Opern, die in letzter Zeit mehr und mehr (wieder-) entdeckt werden, aber seine Klavierkonzerte? Die werden oft übersehen.<br />
<span id="more-2769"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/N.-Veljkovic-Haydn-Klavierkonzerte.jpg" rel="shadowbox[post-2769];player=img;" class="liimagelink" title="N. Veljkovic: J. Haydn - Klavierkonzerte"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2778" title="N. Veljkovic: J. Haydn - Klavierkonzerte" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/N.-Veljkovic-Haydn-Klavierkonzerte-150x150.jpg" alt="N. Veljkovic: J. Haydn - Klavierkonzerte" width="150" height="150" /></a>Weniger ist mehr: <a href="http://www.veljkovic.net/html/home.html" title="Natasa Veljkovic - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.veljkovic.net/html/home.html?referer=');">Natasa Veljkovic</a> und die <a href="http://en.cameratajanacek.cz/about.php" title="Camerata Janáček - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/en.cameratajanacek.cz/about.php?referer=');">Camerata Janáček</a> mit ihrem Konzertmeister Pavel Doležal sind keine Topstars der internationalen Klassikszene, sondern lediglich lokale Größen (und das meine ich gewiss nicht abwertend): Die Pianistin Natasa Veljkovic ist in ihrem Heimatland Serbien und ihrer Wahlheimat Österreich ein fester Begriff; die Camerata Janáček ist eine beständige Größe in der tschechischen Musikwelt (vor allem in ihrer Heimatstadt Ostrau), wo das Kammerensemble vor allem durch zahlreichen Radioaufnahmen einen guten Namen erworben hat. Gemeinsam haben sie nun für das österreichische Label Gramola (wiederum kein großer, aber für Kenner ein durchaus wohlklingender Name) ein Album mit den drei Klavierkonzerten Hob XVIII: 3, 4, 11 von Joseph Haydn aufgenommen und es ist bemerkenswert gutes, bemerkenswert unaufdringliches Album geworden, das es verdient hat, mehr Beachtung zu finden.</p>
<p>»Kein Hexenmeister, doch ein Kenner und ein Könner&#8230;« &#8211; so ist die Einführung zu den vorliegenden Aufnahmen im Booklet überschrieben, ein Motto, das sowohl für Joseph Haydns Klavierkonzerte gelten kann (so ist es in der Einleitung gemeint), als auch für die Ausführungen auf dieser CD. Ich trete den beteiligten Musikern gewiss nicht zu nahe, wenn ich ihnen alle Titanhaftigkeit hier abspreche, adererseits sind die Sorgfalt und die technische Fertigkeit, die sie hier an den Tag gelegt habeen, wirklich bemerkenswert. Statt fragwürdiger solistischer Ego-Trips vertraut Natasa Veljkovic auf die ausgezeichneten Kadenzen von Paul Badura-Skoda. Ihr Spiel ist von einer bemerkenswerten Leichtigkeit und Unbeschwertheit geprägt, dass es wirklich Freude macht, ihr bei all den Verzierungen zuzuhören, die sie präzise ausspielt. Sie musiziert zwar auf einem modernen Konzertflügel, einem Steinway, doch ihr flinkes, federleichtes Spiel entlockt ihrem Instrument so höflich-zurückhaltende Töne, dass sie fast ebenso gut von einem weniger aufdringlich klingenden Fortepiano der Haydn-Zeit stammen könnten. Dasselbe gilt im Grunde auch für die Camerata  Janáček: Auch sie musizieren auf modernen Instrumenten, doch sie spielen so zart, so zurückhaltend, dass sie den kammermusikalischen Charakter der Werke bestens umsetzen. Was diesen Künstlern aus der zweiten Reihe gelungen ist, ist mancher Größe der internationalen Bühne gründlichst misslungen: Haydns Klavierkonzerte sind keine virtuos-verspielten Geniestreiche wie die Mozarts, sie sind keine dramaturgisch wirksam aufgebauten Innovationen wie jene Beethovens, sie sind (im besten Sinne des Wortes) klassische Konzerte, die Musikalität und Unterhaltung perfekt miteinander verbinden. Der wohlwollende, menschenfreundliche Humor Haydns steckt auch in diesen Werken: Natasa  Veljkovic, die Camerata  Janáček und Pavel Doležal haben diesen Humor sehr fein herausgearbeitet. Entstanden ist ein (übrigens auch klanglich bemerkenswert gelungenes und wohlbalanciertes) Album, das über die gesamte Spielzeit von einer Stunde bestens unterhält.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_2769_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 40px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Das Album <strong>Joseph Haydn &#8211; Klavierkonzerte</strong> von <strong>Natasa Veljkovic</strong> und der <strong>Camerata Janáček</strong> unter der Leitung von <strong>Pavel Doležal</strong> ist am 25. Juni 2010 beim Wiener Label Gramola (98868) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen  Buch- und    CD-Versendern   wie →  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002YCI0BI?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B002YCI0BI" title="N. Veljkovic: J. Haydn - Klavierkonzerte bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B002YCI0BI?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B002YCI0BI&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Joseph-Haydn-Klavierkonzerte-H18-Nr-3-4-11/hnum/5119193/iampartner/n31" title="N. Veljkovic: J. Haydn - Klavierkonzerte bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Joseph-Haydn-Klavierkonzerte-H18-Nr-3-4-11/hnum/5119193/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die  jeweilige Produktseite)</small> bestellt     werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Klavierkonzert in D-Dur, Hob XVIII/11</li>
<li>Klavierkonzert in G-Dur, Hob XVIII/4</li>
<li>Klavierkonzert in F-Dur, Hob XVIII/3</li>
</ol>
<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/9fcb97968dbb4cd0b0d2baf13e69aa7e" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.codaex.de/2010/07/natasa-veljkovic-%c2%b7-camerata-janacek-pavel-dolezal-joseph-haydn-klavierkonzerte-hob-xviii-3-4-11/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;The Songs of Johannes Brahms Vol. 1&#8243; von Angelika Kirchschlager mit Graham Johnson in der Rubrik »Neue CDs« bei NDR Kultur</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/07/the-songs-of-johannes-brahms-vol-1-von-angelika-kirchschlager-mit-graham-johnson-in-der-rubrik-%c2%bbneue-cds%c2%ab-bei-ndr-kultur/</link>
		<comments>http://blog.codaex.de/2010/07/the-songs-of-johannes-brahms-vol-1-von-angelika-kirchschlager-mit-graham-johnson-in-der-rubrik-%c2%bbneue-cds%c2%ab-bei-ndr-kultur/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 13:05:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse, TV, Radio, Internet]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Klavier]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig van Beethoven]]></category>
		<category><![CDATA[Violine]]></category>
		<category><![CDATA[Wiener Klassik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.codaex.de/2010/07/the-songs-of-johannes-brahms-vol-1-von-angelika-kirchschlager-mit-graham-johnson-in-der-rubrik-%c2%bbneue-cds%c2%ab-bei-ndr-kultur/</guid>
		<description><![CDATA[Es ist nicht unerwartet, dass solch ein Mammutprojekt wie die Aufnahme sämtliche Lieder von Johannes Brahms (1833-1897) für das britische Label Hyperion von den CD-Kritikern beachtet wird, zumal die vorigen Projekte ähnlicher Machtart, die Gesamtaufnahmen der Lieder von Franz Schubert, Robert Schumann, Gabriel Fauré und Richard Strauss sehr gelungen sind: Es gibt nicht mehr viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nicht unerwartet, dass solch ein Mammutprojekt wie die Aufnahme sämtliche Lieder von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Brahms" title="Johannes Brahms auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Brahms?referer=');">Johannes  Brahms</a> (1833-1897) für das britische Label <a href="http://www.hyperion-records.co.uk/" title="Hyperion Records - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hyperion-records.co.uk/?referer=');">Hyperion</a> von den CD-Kritikern beachtet wird, zumal die vorigen Projekte ähnlicher Machtart, die Gesamtaufnahmen der Lieder von <a title="Franz  Schubert auf de.wikipedia.org" target="_blank">Franz  Schubert,</a> Robert  Schumann, Gabriel  Fauré und Richard  Strauss sehr gelungen sind: Es gibt nicht mehr viele Plattenfirmen, die solch enzyklopädischen Leistungen auf solch einem Niveau realisieren können.<br />
<span id="more-2629"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/A.-Kirchschläger-Johannes-Brahms-Lieder-Vol.-1.png" rel="shadowbox[post-2629];player=img;" class="liimagelink" title="A. Kirchschläger - Johannes Brahms - Lieder Vol. 1"><img class="size-thumbnail wp-image-2606 alignright" title="A. Kirchschläger - Johannes Brahms - Lieder Vol. 1" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/A.-Kirchschläger-Johannes-Brahms-Lieder-Vol.-1-150x150.png" alt="A. Kirchschläger - Johannes Brahms - Lieder Vol. 1" width="150" height="150" /></a>NDR Kultur-Redakteur Marcus Stäbler hat sich den ersten Volumen der Brahms-Lieder-Ausgabe mit der Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager und ihrem Begleiter Graham Johnson genau angehört. Über die CD schreibt er:</p>
<blockquote><p>»<em>Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt &#8211; zwischen diesen romantischen  Extremen bewegt sich das Repertoire der CD. Ihr Programm umfasst Werke  aus einem großen Zeitraum: Die frühesten stammen noch vom 20-jährigen  Jüngling, bei einigen der späteren Stücke war Brahms schon über 50 und  in Liebesdingen wohl ziemlich verbittert. So bekommt der Hörer schon in  der ersten Folge einen Eindruck von der Vielfalt seines Liedschaffens &#8211;  und die beiden Interpreten haben eine Fülle ganz unterschiedlicher  Geschichten zu erzählen.</em>«</p></blockquote>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/04/mediathek-starten.jpg" rel="shadowbox[post-2629];player=img;" class="liimagelink" title="NDR Mediathek  (Screenshot)"><img class="alignright size-medium wp-image-1482" title="NDR Mediathek  (Screenshot)" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/04/mediathek-starten-300x185.jpg" alt="NDR Mediathek (Screenshot)" width="204" height="125" /></a>Stäbler konstatiert nur »<em>kleine Schönheitsfehler</em>« in Kirchschlagers Gesang (die wohl Geschmackssache sind, wie Stäbler meint) und attestiert den Debüt-Künstlern ein »überzeugendes Gesamtbild«.</p>
<p>Den gesamten Artikel kann man → <a href="http://www.ndrkultur.de/feuilleton/cds/ncdskirchschlager102.html" title="A. Kirchschlager &amp; G. Johnson: The Songs of Johannes Brahms Vol. 1 auf NDR Kultur" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ndrkultur.de/feuilleton/cds/ncdskirchschlager102.html?referer=');">hier</a> nachlesen.<br />
Den Podcast zur Sendung kann man → <a href="http://media.ndr.de/download/podcasts/podcast3024/AU-20100630-0901-3001.mp3" rel="shadowbox[post-2629];player=flv;width=500;height=0;" title="Podcast downloaden: A. Kirchschlager &amp; G. Johnson: The Songs of Johannes Brahms Vol. 1 auf NDR Kultur" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/media.ndr.de/download/podcasts/podcast3024/AU-20100630-0901-3001.mp3?referer=');">hier</a> herunterladen <small>(rechte Maustaste klicken, “Ziel speichern unter”   auswählen)</small> oder direkt in der NDR Mediathek <a href="http://www1.ndr.de/mediathek/index.html?media=audio38418" title="Podcast anhören: A. Kirchschlager &amp; G. Johnson: The Songs of Johannes Brahms Vol. 1 auf NDR Kultur" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www1.ndr.de/mediathek/index.html?media=audio38418&amp;referer=');">anhören</a> ← <small>Klicken und dann auf der erscheinenden Seite auf “Mediathek  starten” (s. links) klicken. Der Podcast startet dann automatisch.</small></p>
<p>Das Album <strong>The Songs of Johannes Brahms Vol. 1</strong> von <strong>Angelika Kirchschläger</strong> und <strong>Graham Johnson</strong> ist am 25. Juni 2010 auf Hyperion (CDJ 33121) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und  CD-Versendern  wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003IEAMJ4?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003IEAMJ4" title="J. Brahms - Lieder Vol. 1 auf amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003IEAMJ4?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003IEAMJ4&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Johannes-Brahms-S%E4mtliche-Lieder-Vol-1/hnum/3877757/iampartner/n31" title="J. Brahms - Lieder Vol. 1 auf jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Johannes-Brahms-S_E4mtliche-Lieder-Vol-1/hnum/3877757/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die  jeweilige Produktseite)</small> bestellt  werden.</p>
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		<title>&#8220;Ludwig van Beethoven &#8211; Violin Sonatas Nos. 3 &amp; 9&#8243; von Viktoria Mullova &amp; Kristian Bezuidenhout als »CD der Woche« beim rbb Kulturradio</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/07/ludwig-van-beethoven-violin-sonatas-nos-3-9-von-viktoria-mullova-kristian-bezuidenhout-als-%c2%bbcd-der-woche%c2%ab-beim-rbb-kulturradio/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 16:02:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse, TV, Radio, Internet]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Klavier]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig van Beethoven]]></category>
		<category><![CDATA[Violine]]></category>
		<category><![CDATA[Wiener Klassik]]></category>

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		<description><![CDATA[Reihenweise gute Kritiken ernten die russische Violinistin Viktoria Mullova und der südafrikanische Fortepianist Kristian Bezuidenhout für ihre gerade bei  Onyx Classics erschienene neue CD mit den Violinsonaten Nos. 3 &#38; 9 (der Kreutzersonate) von Ludwig van Beethoven. Nach BR Klassik (s. → hier), NDR Kultur (s. → hier) und dem Deutschlandradio Kultur (s. → hier), [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/Mullova-Beethoven-Sonatas.jpg" rel="shadowbox[post-2624];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Mullova/Bezuidenhout - Beethoven - Violin Sonatas"><img class="size-thumbnail wp-image-2331 alignright" title="Mullova/Bezuidenhout - Beethoven - Violin Sonatas" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/Mullova-Beethoven-Sonatas-150x150.jpg" alt="Mullova/Bezuidenhout - Beethoven - Violin Sonatas" width="120" height="120" /></a>Reihenweise gute Kritiken ernten die russische Violinistin <a href="http://www.viktoriamullova.com/" title="Viktoria Mullova - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.viktoriamullova.com/?referer=');">Viktoria  Mullova</a> und der südafrikanische Fortepianist <a href="http://kristianbezuidenhout.com/" title="Kristian Bezuidenhout - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/kristianbezuidenhout.com/?referer=');">Kristian  Bezuidenhout</a> für ihre gerade bei  <a href="http://www.onyxclassics.com/" title="Onyx Classics - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.onyxclassics.com/?referer=');">Onyx Classics</a> erschienene neue CD mit den Violinsonaten Nos. 3 &amp; 9 (der Kreutzersonate) von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_van_Beethoven" title="Ludwig van Beethoven auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_van_Beethoven?referer=');">Ludwig van Beethoven</a>.</p>
<p>Nach <strong>BR Klassik</strong> (s. → <a href="http://blog.codaex.de/2010/06/ludwig-van-beethoven-violin-sonatas-nos-3-9-von-viktoria-mullova-kristian-bezuidenhout-als-%C2%BBcd-tipp-der-woche%C2%AB-auf-br-klassik/" title="“Ludwig van Beethoven – Violin Sonatas Nos. 3 &amp; 9″ von Viktoria Mullova &amp; Kristian Bezuidenhout als »CD-Tipp der Woche« auf BR Klassik auf blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">hier</a>), <strong>NDR Kultur</strong> (s. → <a href="http://blog.codaex.de/2010/06/ludwig-van-beethoven-violin-sonatas-nos-3-9-von-viktoria-mullova-kristian-bezuidenhout-in-der-rubrik-%C2%BBneue-cds%C2%AB-bei-ndr-kultur/" title="“Ludwig van Beethoven – Violin Sonatas Nos. 3 &amp; 9″ von Viktoria Mullova &amp; Kristian Bezuidenhout in der Rubrik »Neue CDs« bei NDR Kultur auf blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">hier</a>) und dem <strong>Deutschlandradio Kultur</strong> (s. → <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/cdderwoche/1210341/" title="L. van Beethoven - Violin Sonatas Nos. 3 &amp; 9 von V. Mullova &amp; K. Bezuidenhout auf Deutschlandradio Kultur" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.dradio.de/dkultur/sendungen/cdderwoche/1210341/?referer=');">hier</a>), hat nun auch das Kulturradio des <strong>rbb</strong> das Albuum als »CD des Woche« ausgezeichnet. Meine Einschätzung auf diesen Seiten findet sich also in bester Gesellschaft: Das Album ist auch die aktuelle »CD des Monats« → <a href="http://blog.codaex.de/2010/06/viktoria-mullova-kristian-bezuidenhout-ludwig-van-beethoven-%E2%80%93-violin-sonatas-nos-3-9/" title="Viktoria Mullova &amp; Kristian Bezuidenhout: Ludwig van Beethoven – Violin Sonatas Nos. 3 &amp; 9 auf blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">hier</a> auf diesen Seiten.<br />
<span id="more-2624"></span>rbb Kulturradio-Redakteurin Carolin Pirich lobt Mullovas mit Darmsaiten bespannte und mit Barockbogen gespielte Guadagnini und ihr »<em>voluminöser Klang mit warmen, erdigen Tonfarben, die trotzdem sehr klar  bleiben</em>« und beschreibt den Klang des 1822 erbauten Fortepianos von Bezuidenhout sehr plastisch:</p>
<p>»<em>Es knurrt in der Tiefe, aber das obere Register bewegt sich wie  Blütenblätter im Wind, leicht und luftig. Die Töne verklingen schneller  als bei einem modernen Instrument, sind zart, aber nicht schwach.</em>«</p>
<p>und resümiert das Ergebnis aus historischen Instrumenten und inspiriertem Spiel sehr treffend:</p>
<p>»<em>In der Emotionalität wirkt er [Beethoven] sogar jünger; ein moderner Klang auf  alten Instrumenten. Ein Widerspruch, der sich hier restlos auflöst.</em>«</p>
<p>Den gesamten Artikel kann man → <a href="http://kulturradio.de/aktionen/cd_der_woche/Beethoven__Violinsonaten_Nr__3_u__9.html" title="L. van Beethoven - Violin Sonatas Nos. 3 &amp; 9 von V. Mullova &amp; K. Bezuidenhout auf rbb Kulturradio" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/kulturradio.de/aktionen/cd_der_woche/Beethoven_Violinsonaten_Nr_3_u_9.html?referer=');">hier</a> nachlesen.</p>
<p>Das Album <strong>Ludwig van Beethoven &#8211; Violin Sonatas Nos. 3 &amp; 9</strong>, gespielt von <strong>Viktoria Mullova &amp; Kristian Bezuidenhout</strong> ist am 25. Juni auf Onyx Classics (4050) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern   wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00394S588?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00394S588" title="V. Mullova &amp; K. Bezuidenhout: L. van Beethoven - Violin Sonatas Nos. 3 &amp; 9 auf amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B00394S588?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B00394S588&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Ludwig-van-Beethoven-Violinsonaten-Nr-3-9/hnum/1527579/iampartner/n31" title="V. Mullova &amp; K. Bezuidenhout: L. van Beethoven - Violin Sonatas Nos. 3 &amp; 9 auf jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Ludwig-van-Beethoven-Violinsonaten-Nr-3-9/hnum/1527579/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
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		<title>Gulbenkian Chorus and Orchestra, Lawrence Foster: Antonio Salieri &#8211; Requiem</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/06/gulbenkian-chorus-and-orchestra-lawrence-foster-antonio-salieri-requiem/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 16:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Antonio Salieri]]></category>
		<category><![CDATA[Chorwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Franz Schubert]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig van Beethoven]]></category>
		<category><![CDATA[sakrale Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Wiener Klassik]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl er zu den zu Lebzeiten bedeutendsten und erfolgreichsten Komponisten der Wiener Klassik gehörte, ist die Musik von Antonio Salieri (1750-1825) heute weitgehend vergessen (bis auf einige Opern und Ouvertüren ist kaum etwas aus seinem umfangreichen Œuvre auf Tonträger erhältlich). Seine Person ist durch das Theaterstück &#8220;Amadeus&#8221; von Peter Shaffer, mehr noch durch dessen Verfilmung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/Antonio-Salieri.jpg" rel="shadowbox[post-2537];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Antonio Salieri"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2548" title="Antonio Salieri" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/Antonio-Salieri-150x150.jpg" alt="Antonio Salieri" width="150" height="150" /></a>Obwohl er zu den zu Lebzeiten bedeutendsten und erfolgreichsten Komponisten der Wiener Klassik gehörte, ist die Musik von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antonio_Salieri" title="Antonio Salieri auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Antonio_Salieri?referer=');">Antonio Salieri</a> (1750-1825) heute weitgehend vergessen (bis auf einige Opern und Ouvertüren ist kaum etwas aus seinem umfangreichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Werkeverzeichnis_Antonio_Salieri" title="Antonio Salieri - Werke auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Werkeverzeichnis_Antonio_Salieri?referer=');">Œuvre</a> auf Tonträger erhältlich). Seine Person ist durch das Theaterstück &#8220;Amadeus&#8221; von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Shaffer" title="Peter Shaffer auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Peter_Shaffer?referer=');">Peter Shaffer</a>, mehr noch durch dessen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amadeus_%28Film%29" title="Amadeus (Film) auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Amadeus_28Film_29?referer=');">Verfilmung</a> durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Milo%C5%A1_Forman" title="Milos Foreman auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Milo_C5_A1_Forman?referer=');">Milos Foreman</a> mit dem zweifelhaften Ruhm belegt, der neidische und rachsüchtige Konkurrent Mozarts gewesen zu sein, den er mit einer List in den Tod getrieben hat. Selbst der Hinweis, dass es sich um eine rein fiktive Geschichte handelt, hilft da nicht mehr: Sein Name bleibt auf unrühmliche Art mit Mozarts Requiem verbunden, dabei ist gibt es keinerlei Anhaltspunkte, dass Salieri überhaupt in irgendeiner Weise mit Mozarts Requiem involviert war (im Theaterstück/Film diktiert der sterbende Mozart Salieri die Noten vom Sterbebett aus). Wenn man heute im Internet nach &#8220;Salieri + Requiem&#8221; recherchiert, so findet man einige wenige Hinweise auf das von ihm 1804 verfasstes Requiem in c-Moll, dafür aber umso mehr Hinweise auf Mozarts Requiem.<br />
<span id="more-2537"></span><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/Gulbenkian-Orchestra-A.-Salieri-Requiem.jpg" rel="shadowbox[post-2537];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Gulbenkian Orchestra - A. Salieri - Requiem"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2549" title="Gulbenkian Orchestra - A. Salieri - Requiem" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/Gulbenkian-Orchestra-A.-Salieri-Requiem-150x150.jpg" alt="Gulbenkian Orchestra - A. Salieri - Requiem" width="150" height="150" /></a>Vielleicht ist es also gar nicht so erstaunlich, dass es erst jetzt auf dem internationalen Markt eine Einspielung dieses eigens von Salieri für seine eigene Totenfeier komponierten Werkes erschient. Zwar wurde die Totenmesse vor einigen Jahren erstmalig vom Concertino  Notturno Praha (für Milan Vl<span style="font-family: Times New Roman;">ček    Music) </span>eingespielt, die CD ist aber außerhalb Tschechiens quasi nicht erhältlich. So gebührt also vor allem dem portugiesischen  <a href="http://www.musica.gulbenkian.pt/orquestra/index.html.en" title="Gulbenkian Orchestra - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.musica.gulbenkian.pt/orquestra/index.html.en?referer=');">Gulbenkian Orchestra</a> und dem dazugehörigen <a href="http://www.musica.gulbenkian.pt/coro/index.html.en" title="Gulbenkian Choir - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.musica.gulbenkian.pt/coro/index.html.en?referer=');">Chor</a>, dieses Hauptwerk sakraler Musik von Salieri einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren.</p>
<p>Das Ensemble aus Lissabon, wohl der bekannteste Klangkörper Portugals <small>(benannt nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Calouste_Gulbenkian" title="Calouste Gulbenkian auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Calouste_Gulbenkian?referer=');">Calouste Gulbenkian</a> (1869-1955),dem Geschäftsmann, Kunstsammler und Gründer der Stiftung <a href="http://www.gulbenkian.pt/index.php?langId=2" title="Fundação Calouste Gulbenkian - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.gulbenkian.pt/index.php?langId=2&amp;referer=');">Fundação Calouste Gulbenkian</a>, die auch das Orchester finanziert)</small>, präsentiert dieses von Salieri &#8216;Piccolo Requiem&#8217; genanntes Werk &#8211; also <em>kleines, bescheidenes Requiem</em> &#8211; mit warmen, samtenen Klang. Es ist kein schwermütige oder gar düstere Komposition,sondern vor allem ein tief religiöses, feierliches Werk, kompositorisch fest in der Wiener Klassik verwurzelt, die Salieri mitgeprägt hat. Man hört seine ganze Opernerfahrung heraus, wenn etwa im zweiten Satz die &#8220;Dies Irae&#8221;, die Tage des Zorn Gottes, sogar mit Bläserfanfaren angekündigt werden. Der US-amerikanische Dirigent <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lawrence_Foster" title="Lawrence Foster auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Lawrence_Foster?referer=');">Lawrence Foster</a> achtet stets darauf, dass das Orchester (zumal auf modernen Instrumenten) nicht zu weit in den Vordergrund gerät, denn die schönen Chöre stehen eindeutig im Mittelpunkt dieses Werkes. Die Solisten &#8211; Arianna Zukerman (Sopran), Simona Ivas (Mezzosopran), Adam Zdunikowski (Tenor), Luis Rodrigues (Bariton) &#8211; sind immer nur im Trio oder Quartett zu hören, niemals in Soloarien. Richtig ungewöhnlich ist dann das Finale des Requiems, in dem die Streicher verstummen und der Chor nur von den Bläsern begleitet das &#8220;Libera me&#8221; singt.</p>
<p>Ergänzt wird das Album durch zwei kürzere Werke seiner Schüler <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_van_Beethoven" title="Ludwig van Beethoven auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_van_Beethoven?referer=');">Ludwig van Beethoven</a> (1770-1827) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Schubert" title="Franz Schubert auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Franz_Schubert?referer=');">Franz Schubert</a> (1797-1828), die übrigens beide auch auf seiner Trauerfeier anwesend waren. Von Beethoven sind die beiden Goethe-Vertonungen &#8220;Meeresstille&#8221; und &#8220;Glückliche Fahrt&#8221;, op. 112 zu hören; von Schubert erklingt die vier Wochen vor seinem Tod entstandene Tenorarie &#8220;Intende voci&#8221; D.963. Leider kommt der Chor aus Lissabon mit den deutschen Texten der Beethoven-Stücke nicht so gut zurecht, wie mit den lateinischen bei Salieri und Schubert, worunter das Textverständnis deutlich leidet. Davon abgesehen macht der Chor hier, wie auch bei den anderen Werken einen guten Eindruck mit seinem warmen, farben- und facettenreichen Gesang.</p>
<p>Für die Beethoven-Stücke, vielleicht auch für das &#8220;Intende voci&#8221; von Schubert mag es zahlreiche empfehlenswertere Einspielungen geben, wenn es aber um das Hauptwerk der SACD geht, dem Requiem von Salieri, kommt man allerdings an dieser Aufnahme nicht vorbei <small>(und das gewiss nicht nur, weil es die einzig erhältliche Aufnahme des Werkes ist)</small>. Das Gulbenkian Orchestra und sein Chor empfehlen uns Salieri als einen ernstzunehmenden, wichtigen und heute noch hörens- und entdeckenswerten Komponisten geistlicher Werke der Wiener Klassik, ganz ohne Mythos, dafür aber mit eigener Note.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_2537_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 40px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die SACD <strong>Antonio Salieri &#8211; Requiem</strong>, gespielt vom <strong>Gulbenkian Chorus and Orchestra</strong> unter der Leitung von <strong>Lawrence Foster</strong>, ist am 25. Juni auf PentaTone (5186 359) und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern   wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003E113W6?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003E113W6" title="A. Salieri - Requiem bei amazon.de" target="_self" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003E113W6?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003E113W6&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Antonio-Salieri-Requiem/hnum/4897935/iampartner/n31" title="A. Salieri - Requiem bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Antonio-Salieri-Requiem/hnum/4897935/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Antonio Salieri &#8211; Requiem in C minor (1804)</li>
<li>Ludwig van Beethoven &#8211; Meeresstille und Glückliche Fahrt, Op. 112</li>
<li>Franz Schubert &#8211; Intende voci (Offertorium) in B flat,  D 963</li>
</ol>
<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/7968b13670604917b469ac854e0faacb" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<item>
		<title>&#8220;Ludwig van Beethoven &#8211; Violin Sonatas Nos. 3 &amp; 9&#8243; von Viktoria Mullova &amp; Kristian Bezuidenhout als »CD der Woche« beim Deutschlandradio Kultur</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/06/ludwig-van-beethoven-violin-sonatas-nos-3-9-von-viktoria-mullova-kristian-bezuidenhout-als-%c2%bbcd-der-woche%c2%ab-beim-deutschlandradio-kultur/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 08:50:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse, TV, Radio, Internet]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Klavier]]></category>
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		<category><![CDATA[Wiener Klassik]]></category>

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		<description><![CDATA[Aller guten Dinge sind drei: Nach positiven Besprechungen auf BR Klassik (s. → hier) und NDR Kultur (s. → hier) bespricht nun auch der überregionale Sender Deutschlandradio Kultur (als »CD des Woche«) das gerade auf Onyx Classics erschienene neue Album der russischen Violinistin Viktoria Mullova und des südafrikanischen Fortepianisten Kristian Bezuidenhout mit zwei Violinsonaten von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/Mullova-Beethoven-Sonatas.jpg" rel="shadowbox[post-2538];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Mullova/Bezuidenhout - Beethoven - Violin Sonatas"><img class="size-thumbnail wp-image-2331 alignleft" title="Mullova/Bezuidenhout - Beethoven - Violin Sonatas" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/Mullova-Beethoven-Sonatas-150x150.jpg" alt="Mullova/Bezuidenhout - Beethoven - Violin Sonatas" width="150" height="150" /></a>Aller guten Dinge sind drei: Nach positiven Besprechungen auf BR Klassik (s. → <a href="http://blog.codaex.de/2010/06/ludwig-van-beethoven-violin-sonatas-nos-3-9-von-viktoria-mullova-kristian-bezuidenhout-als-%C2%BBcd-tipp-der-woche%C2%AB-auf-br-klassik/" title="“Ludwig van Beethoven – Violin Sonatas Nos. 3 &amp; 9″ von Viktoria Mullova &amp; Kristian Bezuidenhout als »CD-Tipp der Woche« auf BR Klassik auf blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">hier</a>) und NDR Kultur (s. → <a href="http://blog.codaex.de/2010/06/ludwig-van-beethoven-violin-sonatas-nos-3-9-von-viktoria-mullova-kristian-bezuidenhout-in-der-rubrik-%C2%BBneue-cds%C2%AB-bei-ndr-kultur/" title="“Ludwig van Beethoven – Violin Sonatas Nos. 3 &amp; 9″ von Viktoria Mullova &amp; Kristian Bezuidenhout in der Rubrik »Neue CDs« bei NDR Kultur auf blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">hier</a>) bespricht nun auch der überregionale Sender <a href="http://www.dradio.de/dkultur/" title="Deutschlandradio Kultur - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.dradio.de/dkultur/?referer=');">Deutschlandradio Kultur</a> (als »CD des Woche«) das gerade auf <a href="http://www.onyxclassics.com/" title="Onyx Classics - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.onyxclassics.com/?referer=');">Onyx Classics</a> erschienene neue Album der russischen Violinistin <a href="http://www.viktoriamullova.com/" title="Viktoria Mullova - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.viktoriamullova.com/?referer=');">Viktoria Mullova</a> und des südafrikanischen Fortepianisten <a href="http://kristianbezuidenhout.com/" title="Kristian Bezuidenhout - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/kristianbezuidenhout.com/?referer=');">Kristian Bezuidenhout</a> mit zwei Violinsonaten von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_van_Beethoven" title="Ludwig van Beethoven auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_van_Beethoven?referer=');">Ludwig van Beethoven</a>, nämlich der frühen Sonate No. 3, op. 12/3 und der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Violinsonate_Nr._9_%28Beethoven%29" title="L. van Beethoven, Sonate No. 9 für Violine und Klavier &quot;Kreutzersonate&quot; auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Violinsonate_Nr._9_28Beethoven_29?referer=');">Kreutzersonate</a> (also die Sonate No. 9, op. 47). Das Album ist übrigens auch die aktuelle »CD des Monats« → <a href="http://blog.codaex.de/2010/06/viktoria-mullova-kristian-bezuidenhout-ludwig-van-beethoven-%E2%80%93-violin-sonatas-nos-3-9/" title="Viktoria Mullova &amp; Kristian Bezuidenhout: Ludwig van Beethoven – Violin Sonatas Nos. 3 &amp; 9 auf blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">hier</a> auf diesen Seiten.</p>
<p>Deutschlandradio Kultur-Redakteur Gerald Felber stellt in seiner kurzen Besprechung die Herausforderung »<em>Ludwig van Beethoven im Klang seiner Zeit zu erfassen</em>« heraus, der sich die beiden Künstler gestellt haben. Der Wunsch diese Sonaten »<em>so authentisch wie möglich</em>« einzuspielen sei schon an der Wahl der Instrumente erkennbar.</p>
<p>Er resümiert:</p>
<p>»<em>Aus dem Zusammenwirken [Viktoria] Mullovas mit Kristian Bezuidenhout entstehen  reizvolle Klangperspektiven, die auch Bekanntes neu hören lassen.</em>«</p>
<p>Den gesamten Artikel kann man → <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/cdderwoche/1210341/" title="L. van Beethoven - Violin Sonatas Nos. 3 &amp; 9 von V. Mullova &amp; K. Bezuidenhout auf Deutschlandradio Kultur" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.dradio.de/dkultur/sendungen/cdderwoche/1210341/?referer=');">hier</a> nachlesen.</p>
<p>Das Album <strong>Ludwig van Beethoven &#8211; Violin Sonatas Nos. 3 &amp; 9</strong>, gespielt von <strong>Viktoria Mullova &amp; Kristian Bezuidenhout</strong> ist am 25. Juni auf Onyx Classics (4050) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern   wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00394S588?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00394S588" title="V. Mullova &amp; K. Bezuidenhout: L. van Beethoven - Violin Sonatas Nos. 3 &amp; 9 auf amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B00394S588?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B00394S588&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Ludwig-van-Beethoven-Violinsonaten-Nr-3-9/hnum/1527579/iampartner/n31" title="V. Mullova &amp; K. Bezuidenhout: L. van Beethoven - Violin Sonatas Nos. 3 &amp; 9 auf jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Ludwig-van-Beethoven-Violinsonaten-Nr-3-9/hnum/1527579/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
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