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	<title>blog.codaex.de &#187; Wiener Klassik</title>
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		<title>Leipziger Streichquartett · Barbara Buntrock: Ludwig van Beethoven &#8211; String Quintets, op. 4 &amp; 29</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 15:30:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn man von der Bedeutung Beethovens für die Kammermusik spricht, so denkt man in erster Linie an seine sechzehn Streichquartette, seine zehn Violinsonaten und fünf Cellosonaten, die als bahnbrechende Höhepunkte ihres jeweiligen Genres angesehen werden. Ludwig van Beethoven (1770-1827) schrieb aber nicht nur Streichquartette, Violin- und Cellosonaten, er schrieb, vor allem in seiner frühen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man von der Bedeutung Beethovens für die Kammermusik spricht, so denkt man in erster Linie an seine sechzehn Streichquartette, seine zehn Violinsonaten und fünf Cellosonaten, <a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Ludwig-van-Beethoven-1803.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[9245]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3146" title="Ludwig van Beethoven, 1803" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Ludwig-van-Beethoven-1803-e1326814167145-150x150.jpg" alt="Ludwig van Beethoven, 1803" width="150" height="150" /></a>die als bahnbrechende Höhepunkte ihres jeweiligen Genres angesehen werden. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_van_Beethoven" title="Ludwig van Beethoven auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_van_Beethoven?referer=');">Ludwig van Beethoven</a> (1770-1827) schrieb aber nicht nur Streichquartette, Violin- und Cellosonaten, er schrieb, vor allem in seiner frühen und mittleren Phase, auch Kammermusik für andere Besetzungen. Am bekanntesten sind noch die Streich- und Klaviertrios, eher unbeachtet bleiben seine drei Streichquintette (und die Fuge für Streichquintett, op. 137). Vielleicht werden sie voreilig zu den vernachlässigbaren Nebenwerken gezählt, weil es sich bei den Streichquintetten fast ausnahmslos um Bearbeitungen anderer kammermusikalischer Werke handelt. Lediglich das Streichquintett in C-Dur, op. 29 ist eine Originalkomposition für die damals übliche &#8216;Wiener&#8217; Besetzung mit zwei Violinen, zwei Bratschen und Cello, die Mozart in den 1780er Jahren populär gemacht hatte (im Gegensatz zu Boccherinis Streichquintett mit zwei Celli).<br />
<span id="more-9245"></span><br />
Das <a href="http://www.leipzigquartet.com/" title="Leipziger Streichquartet - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.leipzigquartet.com/?referer=');">Leipziger Streichquartett</a> gilt laut der Zeitschrift <em>Gramophone</em> als »<em>das beste deutsche Streichquartett</em>« <a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/04/LSQ-Logo.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[9245]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1453" title="LSQ Logo - Quelle: leipzigquartet.com" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/04/LSQ-Logo-150x150.jpg" alt="Leipziger Streichquartett - Logo" width="150" height="150" /></a>und auch wenn solch ein Superlativ in einem Land mit solch einer Leistungsdichte bei den Streichquartetten etwas subjektiv erscheinen mag, so ragt das LSQ zweifelsohne unter den allerbesten Streichquartetten heraus, übrigens nicht nur auf nationaler Ebene. Viele ihrer Einspielungen, die seit 1992 exklusiv beim Detmolder Qualitätslabel <a href="http://www.mdg.de/" title="MDG - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.mdg.de/?referer=');">MDG</a> erscheinen, gelten zurecht als Referenz: Ihr Mozart-Zyklus, ihre Schubert-Einspielungen, ihre Mendelssohn-Aufnahmen und ihre Gesamteinspielung des Kammermusikwerks der Zweiten Wiener Schule mit Werken von Schönberg, Berg und Webern sind nur einige ihrer diskografische Highlights. Das Leipziger Streichquartett steht für transparenten, präzisen Klang, klare Stimmenführung und ein tiefgründiges Verständnis für die unterschiedlichsten Komponisten und Epochen. Es ist dieses profunde musikwissenschaftliche und musikhistorische Wissen (und Einfühlungsvermögen!), das sie  anderen Spitzenensembles voraus haben.</p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Leipziger-Streichquartett-Barbara-Buntrock-Ludwig-van-Beethoven-String-Quintets-op.-4-29.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[9245]"><img class="size-thumbnail wp-image-9259 alignright" title="Leipziger Streichquartett · Barbara Buntrock: Ludwig van Beethoven - String Quintets op. 4 &amp; 29" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Leipziger-Streichquartett-Barbara-Buntrock-Ludwig-van-Beethoven-String-Quintets-op.-4-29-150x150.jpg" alt="Leipziger Streichquartett · Barbara Buntrock: Ludwig van Beethoven - String Quintets op. 4 &amp; 29" width="150" height="150" /></a>Für ihre neue CD mit den zwei Streichquintetten opp. 4 und 29 Beethovens haben sie sich mit <a href="http://www.barbarabuntrock.com/de/home" title="Barbara Buntrock - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.barbarabuntrock.com/de/home?referer=');">Barbara Buntrock</a> mit einer der erfolgreichsten Bratschistinnen der jüngeren Generation zusammengetan. Und obwohl die Leipziger zum ersten Mal für eine Aufnahme mit der Wuppertalerin ins Studio (und in den Konzertsaal) gingen, klingen die hier eingespielten Streichquintette wie aus einem Guss. Diese wirklich hinreißenden Frühwerke Beethovens zeichnen sich durch Eleganz und Kunstfertigkeit aus. Das kraftvolle Element, das Beethovens spätere Musik auszeichnet, ist nur stellenweise erkennbar (v.a. im Quintett op. 29).</p>
<p>Das frühere der beiden, das Quintett in Es-Dur, op. 4, hatte Beethoven noch im Unterricht bei Joseph Haydn aus dem in Bonn geschriebenen Bläseroktett (posthum veröffentlicht als op. 103) erarbeitet und 1795 noch einmal revidiert, bevor es 1796 im Druck erschien. Auch wenn Haydn selbst kein Quintett geschrieben hat (weil er »alles mit vier Stimmen ausdrücken könne«, soll Haydn gesagt haben), steckt in diesem Werk noch sehr viel von der Sorgfalt und Kunstfertigkeit, die Haydns Kammermusik auszeichnet und die der junge Beethoven so bewunderte.</p>
<p>Das spätere der beiden Quintette in C-Dur (von 1800/01), ist die eigentliche Überraschung der CD. Beethovens einziges &#8216;echtes&#8217; Quintett erweist sich als kammermusikalische Großtat erster Güte  und gleichzeitig als völlig anders geartet als seine zeitnah entstandenen Streichquartette op. 18. Zweifelsohne zeigte sich Beethoven beim Quintett deutlich experimentierfreudiger, kühner und nonkonformistischer, was die tradierten Kompositionstechniken anbelangt. Die ausführenden Musiker glänzen hier (wie auch beim dem Quintett in Es-Dur) durch eine perfekte Balance von Temperament und Zurückhaltung, machen Beethovens kleine und große Kunstgriffe hörbar. Gerade im dynamischen Bereich überraschen die Musiker mit einer bemerkenswerten Feinabstimmung. So nuancenreich wurden diese Quintette gewiss noch nie aufgenommen. Dank der (gewohnt) exzellenten MDG-Tontechnik ist dies auch in jeder Sekunde der CD hörbar.</p>
<p>Fazit; Eine exzellente Einspielung bemerkenswerter Musik, die zu Unrecht eher unbeachtet bleibt, ausgeführt von fünf herausragenden Musikern. Eine Überraschung ist dies bei den Leipzigern freilich nicht, wohl aber immer wieder erfreulich.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_9245_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die  CD <strong>Ludwig van Beethoven &#8211; String Quintets, op. 4 &amp; 29</strong> des <strong>Leipziger Streichquartett</strong> und<strong> Barbara Buntrock</strong> ist am 18. November 2011 bei MDG (MDG 307 1715) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0062LUE70/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0062LUE70" title="Leipziger Streichquartett · Barbara Buntrock: Ludwig van Beethoven: String Quintets op. 4 &amp; 29 bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B0062LUE70/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B0062LUE70&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Ludwig-van-Beethoven-1770-1827-Streichquintette-opp-4-29/hnum/1602755?iampartner=n31" title="Leipziger Streichquartett · Barbara Buntrock: Ludwig van Beethoven: String Quintets op. 4 &amp; 29 bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Ludwig-van-Beethoven-1770-1827-Streichquintette-opp-4-29/hnum/1602755?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Streichquintett für 2 Violinen, 2 Violen und Cello in Es-Dur, op. 4</li>
<li>Streichquintett für 2 Violinen, 2 Violen und Cello in C-Dur, op. 29</li>
</ol>
<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/1daaf6a630bd46598909e179e5f4e6cf" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<item>
		<title>“White – String Quartets by Joseph Haydn &amp; Anton Webern” des Amaryllis Quartett als »CD-Tipp« bei BR Klassik</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2011/11/%e2%80%9cwhite-%e2%80%93-string-quartets-by-joseph-haydn-anton-webern%e2%80%9d-des-amaryllis-quartett-als-%c2%bbcd-tipp%c2%ab-bei-br-klassik/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 09:15:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse, TV, Radio, Internet]]></category>
		<category><![CDATA[18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Anton Webern]]></category>
		<category><![CDATA[BR Klassik]]></category>
		<category><![CDATA[Joseph Haydn]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Streichquartett]]></category>
		<category><![CDATA[Wiener Klassik]]></category>
		<category><![CDATA[Zweite Wiener Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur unserem Gast-Rezensenten Nils-Christian Engel gefällt das neue Album des jungen deutsch-schweizerischen, in Köln beheimateten Amaryllis Quartetts außerordentlich gut, auch der große süddeutsche Kultursender BR-Klassik empfiehlt seinen Hörern (und Lesern) das beim Leipziger Label Genuin erschienene Album mit Streichquartetten von Joseph Haydn (1732-1809) und Anton Webern (1883-1945). Der  Redakteur Bernhard Neuhoff hat die Produktion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/11/Amaryllis-Quartett-White.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[8840]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8845" title="Amaryllis Quartett - White" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/11/Amaryllis-Quartett-White-150x150.jpg" alt="Amaryllis Quartett - White" width="150" height="150" /></a>Nicht nur unserem Gast-Rezensenten <em>Nils-Christian Engel</em> <a href="http://blog.codaex.de/2011/11/amaryllis-quartett-white-string-quartets-by-joseph-haydn-anton-webern/" title="Amaryllis Quartett: White – String Quartets by Joseph Haydn &amp; Anton Webern" class="liinternal">gefällt</a> das neue Album des jungen deutsch-schweizerischen, in Köln beheimateten <a href="http://www.amaryllis-quartett.com/" title="Amaryllis Quartett - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amaryllis-quartett.com/?referer=');">Amaryllis Quartett</a>s außerordentlich gut, auch der große süddeutsche Kultursender <a href="http://www.br-online.de/br-klassik/index.xml" title="BR Klassik - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.br-online.de/br-klassik/index.xml?referer=');">BR-Klassik</a> empfiehlt seinen Hörern (und Lesern) das beim Leipziger Label <a href="http://www.genuin.de/" title="Genuin - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.genuin.de/?referer=');">Genuin</a> erschienene Album mit Streichquartetten von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Haydn" title="Joseph Haydn auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Haydn?referer=');">Joseph Haydn</a> (1732-1809) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Webern" title="Anton Webern auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Anton_Webern?referer=');">Anton Webern</a> (1883-1945). Der  Redakteur Bernhard Neuhoff hat die Produktion in der Rubrik »CD-Tipps« vorgestellt.</p>
<p><span id="more-8840"></span><br />
Er schreibt über <em></em><em>White</em>:</p>
<blockquote><p>»<em>Beide Komponisten seien überaus klar in ihrer musikalischen Sprache, sagen die Musiker des Amaryllis Quartetts &#8211; und so spielen sie auch: konturiert, rhythmisch prägnant, strukturbewusst. Unnötige Sentimentalitäten haben die Vier nicht nötig: Der Vibratoeinsatz ist differenziert, die Tempi angenehm straff, dabei nicht unflexibel. In ihrer jeweils sehr klaren Sprache formulieren beide Komponisten allerdings auch Vieldeutiges und Traumhaftes: Bei Webern sind es geflüsterte, schattenhafte Melodien, bei Haydn, im langsamen Satz von op. 50 Nr. 5, unwirklich schwebende Akkord-Ketten. Nach diesem wunderbaren Poco Adagio erhielt das viel zu selten gespielte Werk seinen Beinamen &#8220;Der Traum&#8221;, der ebenso gut zu Weberns Fünf Sätzen passt &#8211; auch insofern eine reizvolle Zusammenstellung.</em>«</p></blockquote>
<p>und resümiert:</p>
<blockquote><p>»<em>Eine überzeugende CD und ein Name, den man sich merken sollte.</em>«</p></blockquote>
<p>Den gesamten Artikel kann man → <a href="http://www.br.de/radio/br-klassik/themen/cd-tipps/cd-tipp-amaryllis-quartett100.html" title="&quot;Das Amaryllis Quartett spielt Streichquartette von Haydn und Webern&quot; auf br-online.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.br.de/radio/br-klassik/themen/cd-tipps/cd-tipp-amaryllis-quartett100.html?referer=');">hier</a> nachlesen.</p>
<p>Die CD <strong>White – String Quartets by Joseph Haydn &amp; Anton Webern</strong> vom<strong> Amaryllis Quartett</strong> ist am 20. Oktober 2011 auf Genuin (GEN 11218) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005R48UGU/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005R48UGU" title="Amaryllis Quartett: White – String Quartets by Joseph Haydn &amp; Anton Webern bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005R48UGU/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005R48UGU&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Amaryllis-Quartett-White/hnum/4918848?iampartner=n31" title="Amaryllis Quartett: White – String Quartets by Joseph Haydn &amp; Anton Webern bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Amaryllis-Quartett-White/hnum/4918848?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.</p>
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		<title>&#8220;Wolfgang Amadeus Mozart &#8211; Violin Concertos&#8221; von Susanna Yoko Henkel in der Badischen Zeitung</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 15:15:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse, TV, Radio, Internet]]></category>
		<category><![CDATA[18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Badische Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Susanna Yoko Henkel]]></category>
		<category><![CDATA[tc]]></category>
		<category><![CDATA[Violine]]></category>
		<category><![CDATA[Wiener Klassik]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Amadeus Mozart]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass jede Rezension letzten Endes nur einen möglichen Standpunkt darstellen kann, wird einem immer wieder dann bewusst, wenn man zwei grundverschiedene Besprechungen liest, die in sich schlüssig ihren jeweiligen Standpunkt darlegen, deren Aussagen aber weit voneinander entfernt sind. Gestern legte unser Gast-Rezensent Burkhard Schäfer seine Sichtweise des neuen Mozart-Albums der deutsch-japanischen Violinistin Susanna Yoko Henkel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/10/Lithuanian-Chamber-Orchestra-Susanna-Yoko-Henkel-W.-A-Mozart-Violin-Concertos-Nos.-3-5-%C2%B7-Rondo-%C2%B7-Adagio.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[8803]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-8634" title="Lithuanian Chamber Orchestra, Susanna Yoko Henkel: W. A Mozart - Violin Concertos Nos. 3 &amp; 5 · Rondo · Adagio" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/10/Lithuanian-Chamber-Orchestra-Susanna-Yoko-Henkel-W.-A-Mozart-Violin-Concertos-Nos.-3-5-%C2%B7-Rondo-%C2%B7-Adagio-150x150.jpg" alt="Lithuanian Chamber Orchestra, Susanna Yoko Henkel: W. A Mozart - Violin Concertos Nos. 3 &amp; 5 · Rondo · Adagio" width="150" height="150" /></a>Dass jede Rezension letzten Endes nur <em>einen</em> möglichen Standpunkt darstellen kann, wird einem immer wieder dann bewusst, wenn man zwei grundverschiedene Besprechungen liest, die in sich schlüssig ihren jeweiligen Standpunkt darlegen, deren Aussagen aber weit voneinander entfernt sind.</p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/2011/11/lithuanian-chamber-orchestra-susanna-yoko-henkel-wolfgang-amadeus-mozart-violin-concertos-nos-3-5-%c2%b7-rondo-%c2%b7-adagio/" title="Lithuanian Chamber Orchestra, Susanna Yoko Henkel: Wolfgang Amadeus Mozart – Violin Concertos Nos. 3 &amp; 5 · Rondo · Adagio" target="_blank" class="liinternal">Gestern</a> legte unser Gast-Rezensent <em>Burkhard Schäfer</em> seine Sichtweise des neuen Mozart-Albums der deutsch-japanischen Violinistin <a href="http://www.susanna-yoko-henkel.com/" title="Susanna Yoko Henkel - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.susanna-yoko-henkel.com/?referer=');">Susanna Yoko Henkel</a> hier im Blog dar, heute fällt mir ein Artikel in der <a href="http://www.badische-zeitung.de/" title="Badische Zeitung - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.badische-zeitung.de/?referer=');">Badischen Zeitung</a> aus Freiburg in die Hände (respektive auf den Bildschirm), in dem sowohl Susanna Yoko Henkels Tchaikovsky-Album (für das sie gerade den Echo Klassik 2011 erhalten hat), als auch besagtes Mozart-Album äußerst positiv besprochen werden.<br />
<span id="more-8803"></span><br />
Der Autor <em>Alexander Dick</em> schreibt in seinem Artikel über das Mozart-Album:</p>
<blockquote><p>»<em>Ihre aktuelle Mozart-Einspielung nämlich verrät zwar, dass ihre Künstlerpersönlichkeit großen Wert auf gestalterische Eigenwilligkeit – im positiven Sinn – legt, bis hin zu selbst verfassten, geschmackvollen Kadenzen. So geraten ihre Interpretationen der Konzerte G-Dur KV 216 und A-Dur KV 219 zu einer selbstbewussten, expressiven Annäherung an das Genie Mozart, bei der man unwillkürlich an die ausdrucksstarken Einspielungen großer Mozart-Geiger aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts denkt. (&#8230;) Andererseits macht Henkel mit ihrer bestaunenswerten Bogentechnik, ihrem variablen Ton und ihrer an der Mozart-Aufführungspraxis geschulten Ornamentik auch klar, dass historische Informiertheit für sie kein Fremdwort ist.</em>«</p></blockquote>
<p>Den gesamten Artikel kann man → <a href="http://www.badische-zeitung.de/klassik-2/poetin-und-erzaehlerin--51656795.html" title="&quot;Poetin und Erzählerin - Neue Aufnahmen der Geigerin Susanna Yoko Henkel&quot; auf badische-zeitung.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.badische-zeitung.de/klassik-2/poetin-und-erzaehlerin--51656795.html?referer=');">hier</a> nachlesen.</p>
<p>Die CD <strong>Wolfgang Amadeus Mozart &#8211; Violin Concertos Nos. 3 &amp; 5 · Rondo · Adagio</strong> des<strong> Lithuanian Chamber Orchestra</strong> unter der Leitung der Solistin<strong> Susanna Yoko Henkel</strong> ist am 14. Oktober 2011 auf The Spot (SPOT 288697) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005NNMMP0/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005NNMMP0" title="Lithuanian Chamber Orchestra, Susanna Yoko Henkel: W. A. Mozart - Violin Concertos Nos. 3 &amp; 5 · Adagio · Rondo bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005NNMMP0/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005NNMMP0&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Wolfgang-Amadeus-Mozart-1756-1791-Violinkonzerte-Nr-3-5/hnum/4702523?iampartner=n31" title="Lithuanian Chamber Orchestra, Susanna Yoko Henkel: W. A. Mozart - Violin Concertos Nos. 3 &amp; 5 · Adagio · Rondo bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Wolfgang-Amadeus-Mozart-1756-1791-Violinkonzerte-Nr-3-5/hnum/4702523?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
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		<title>Video: Das &#8220;Making-of&#8221; zum neuen Album von Susanna Yoko Henkel mit Violinkonzerten von Wolfgang Amadeus Mozart</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 17:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Making of]]></category>
		<category><![CDATA[Susanna Yoko Henkel]]></category>
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		<category><![CDATA[Wolfgang Amadeus Mozart]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade wurde hier im Blog eine überaus kritische Besprechung des neuen Albums der deutsch-japanischen Violinistin Susanna Yoko Henkel veröffentlicht. Unser Gast-Rezensent Dr. Burkhard Schäfer legt in seiner Besprechung dar, warum er von der Aufnahme eher enttäuscht ist. Seine dezidierte, nachvollziehbar begründete Einschätzung passt exzellent zum Selbstverständnis dieser Website. In der Charakterisierung des Blogs heißt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/10/Lithuanian-Chamber-Orchestra-Susanna-Yoko-Henkel-W.-A-Mozart-Violin-Concertos-Nos.-3-5-%C2%B7-Rondo-%C2%B7-Adagio.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[8775]"><img class="size-thumbnail wp-image-8634 alignleft" title="Lithuanian Chamber Orchestra, Susanna Yoko Henkel: W. A Mozart - Violin Concertos Nos. 3 &amp; 5 · Rondo · Adagio" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/10/Lithuanian-Chamber-Orchestra-Susanna-Yoko-Henkel-W.-A-Mozart-Violin-Concertos-Nos.-3-5-%C2%B7-Rondo-%C2%B7-Adagio-150x150.jpg" alt="Lithuanian Chamber Orchestra, Susanna Yoko Henkel: W. A Mozart - Violin Concertos Nos. 3 &amp; 5 · Rondo · Adagio" width="105" height="105" /></a>Gerade wurde hier im Blog eine überaus <a href="http://blog.codaex.de/2011/11/lithuanian-chamber-orchestra-susanna-yoko-henkel-wolfgang-amadeus-mozart-violin-concertos-nos-3-5-%c2%b7-rondo-%c2%b7-adagio/" title="Lithuanian Chamber Orchestra, Susanna Yoko Henkel: Wolfgang Amadeus Mozart – Violin Concertos Nos. 3 &amp; 5 · Rondo · Adagio" class="liinternal">kritische Besprechung</a> des neuen Albums der deutsch-japanischen Violinistin <a href="http://www.susanna-yoko-henkel.com/" title="Susanna Yoko Henkel - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.susanna-yoko-henkel.com/?referer=');">Susanna Yoko Henkel</a> veröffentlicht. Unser Gast-Rezensent <em>Dr. Burkhard Schäfer</em> legt in seiner Besprechung dar, warum er von der Aufnahme eher enttäuscht ist. Seine dezidierte, nachvollziehbar begründete Einschätzung passt exzellent zum Selbstverständnis dieser Website. In der <a href="http://blog.codaex.de/uber-codaex/uber-dieses-blog/" title="Über dieses Blog" class="liinternal">Charakterisierung</a> des Blogs heißt es dazu:</p>
<blockquote><p><em><strong>blog.codaex.de</strong> soll dabei <span style="text-decoration: underline;">keine kritiklose Werbeplattform</span> sein. Deswegen wird das Blog auch von einem  freischaffenden Blogger betextet, der fair und unabhängig über die CDs berichten möchte.</em></p></blockquote>
<p>Das schließt natürlich auch ein, dass &#8211; bei allem gebotenen Respekt &#8211; ein Rezensent einer CD eher wenig abgewinnen kann. Die Kritikpunkte sind in der Besprechung aufgezählt und begründet. Sie können nun mit eigenen Höreindrücken verglichen werden. Als langjährige Rezensent weiß man, dass letzten Endes jede Besprechung, so fundiert sie auch argumentiert sein mag, eine subjektive Einschätzung ist.</p>
<p>Für eine umfassenderes Bild zu diesem Album mag dabei das &#8220;Making of&#8221;-Video sein, dass im Rahmen der CD-Aufnahmen entstand. Es enthält neben Ausschnitten aus dem präsentierten Material auch einige Anmerkungen von Susanna Yoko Henkel selbst:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/EebTDTXxZf0?rel=0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Die CD <strong>Wolfgang Amadeus Mozart &#8211; Violin Concertos Nos. 3 &amp; 5 · Rondo · Adagio</strong> des<strong> Lithuanian Chamber Orchestra</strong> unter der Leitung der Solistin<strong> Susanna Yoko Henkel</strong> ist am 14. Oktober 2011 auf The Spot (SPOT 288697) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005NNMMP0/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005NNMMP0" title="Lithuanian Chamber Orchestra, Susanna Yoko Henkel: W. A. Mozart - Violin Concertos Nos. 3 &amp; 5 · Adagio · Rondo bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005NNMMP0/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005NNMMP0&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Wolfgang-Amadeus-Mozart-1756-1791-Violinkonzerte-Nr-3-5/hnum/4702523?iampartner=n31" title="Lithuanian Chamber Orchestra, Susanna Yoko Henkel: W. A. Mozart - Violin Concertos Nos. 3 &amp; 5 · Adagio · Rondo bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Wolfgang-Amadeus-Mozart-1756-1791-Violinkonzerte-Nr-3-5/hnum/4702523?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
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		<title>Lithuanian Chamber Orchestra, Susanna Yoko Henkel: Wolfgang Amadeus Mozart &#8211; Violin Concertos Nos. 3 &amp; 5 · Rondo · Adagio</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 16:45:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Schäfer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Susanna Yoko Henkel]]></category>
		<category><![CDATA[Violine]]></category>
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		<description><![CDATA[Unser Gast-Rezensent Dr. Burkhard Schäfer studierte Literaturwissenschaft und Philosophie an den Universitäten Tübingen und Wien. Gemeinsam mit seiner Frau betreibt er das Redaktionsbüro Schäfer. Spezialisiert auf den Bereich Kulturjournalismus (mit Schwerpunkt in der Klassik) hat Schäfer zahlreiche Interviews mit berühmten Vertretern der Musikszene geführt, beispielsweise mit Dietrich Fischer-Dieskau, Martha Argerich, Hans Werner Henze und Sofia [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Unser Gast-Rezensent Dr. Burkhard Schäfer studierte Literaturwissenschaft und Philosophie an den Universitäten Tübingen und Wien. Gemeinsam mit seiner Frau betreibt er das <em><a href="http://www.redaktionsbuero-schaefer.de/" title="Redaktionsbüro Schäfer" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.redaktionsbuero-schaefer.de/?referer=');">Redaktionsbüro Schäfer</a></em>. Spezialisiert auf den Bereich Kulturjournalismus (mit Schwerpunkt in der Klassik) hat Schäfer zahlreiche Interviews mit berühmten Vertretern der Musikszene geführt, beispielsweise mit Dietrich Fischer-Dieskau, Martha Argerich, Hans Werner Henze und Sofia Gubaidulina. Als freier Journalist schreibt er für Tageszeitungen, Fachmedien und Online-Portale wie Zeit-Online, Südwest Presse (SWP), die „neue musikzeitung“ (nmz) und das „Ensemble-Magazin für Kammermusik“. Am 18. Juni 2011 war er Studiogast von Ines Pasz in der Sendung „<a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/treffpunkt-klassik/-/id=660614/nid=660614/did=8191562/11cjqmb/index.html" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.swr.de/swr2/programm/sendungen/treffpunkt-klassik/-/id=660614/nid=660614/did=8191562/11cjqmb/index.html?referer=');">SWR2 Treffpunkt Klassik extra</a>“. </em></p>
<p><em>Burkhard Schäfer lebt mit seiner Familie in Ulm und betreibt für das Redaktionsbüro Schäfer den Twitter-Account „<a href="http://www.twitter.com/kammermusik" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.twitter.com/kammermusik?referer=');">Kammermusik</a>“. </em></p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/10/Lithuanian-Chamber-Orchestra-Susanna-Yoko-Henkel-W.-A-Mozart-Violin-Concertos-Nos.-3-5-%C2%B7-Rondo-%C2%B7-Adagio.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[8629]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-8634" title="Lithuanian Chamber Orchestra, Susanna Yoko Henkel: W. A Mozart - Violin Concertos Nos. 3 &amp; 5 · Rondo · Adagio" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/10/Lithuanian-Chamber-Orchestra-Susanna-Yoko-Henkel-W.-A-Mozart-Violin-Concertos-Nos.-3-5-%C2%B7-Rondo-%C2%B7-Adagio-150x150.jpg" alt="Lithuanian Chamber Orchestra, Susanna Yoko Henkel: W. A Mozart - Violin Concertos Nos. 3 &amp; 5 · Rondo · Adagio" width="150" height="150" /></a>Dieser Besprechung sei eine These vorangestellt, die da lautet: Mit Mozart beginnt die Musik der Moderne. Mag Johann Sebastian Bach auch das Alpha und Omega der tönenden Weltordnung und ihr Gottvater sein – mit Wolfgang Amadeus Mozart inkarniert sich die Musik erstmals im Menschen, besser gesagt: im neuzeitlichen Subjekt. Regisseur Milos Forman bringt das in seinem Filmklassiker „Amadeus“ von 1984 klar zum Ausdruck. Und seien wir ehrlich: Bach als Superstar, Projektions- und Identifikationsfläche für subjektive Befindlichkeiten ist einfach nicht vorstellbar. Anders gesagt: So wie mit Goethes „Werther“ die „Gegenwartsliteratur“ anhebt, so beginnt mit Mozart die moderne Musik.<br />
<span id="more-8629"></span><br />
Einer, der das wie kein Zweiter erkannt und ästhetisch reflektierend auf den Punkt gebracht hat, war der dänische Philosoph Sören Kierkegaard in seinem Hauptwerk „Entweder/Oder“<strong>*</strong> aus dem Jahre 1843. Darin heißt es unter anderem: „Ich halte dafür, dass Mozart der Größte unter allen Urhebern klassischer Kunstwerke ist, dass sein ‚Don Juan’ den ersten Platz unter allen klassischen Hervorbringungen verdient.“ In diesem Werk, so Kierkegaard, komme das „Musikalisch-Erotische“ am unmittelbarsten zum Ausdruck.</p>
<p>Und damit kommen wir zu Mozarts Violinkonzerten und der Einspielung des G-Dur und A-Dur-Konzertes mit Susanna Yoko Henkel und dem Litauischen Kammerorchester. Meine Erwartungen waren hoch gesteckt, zumal die deutsch-japanische Geigerin für ihre Aufnahme des Violinkonzerts von Tschaikowski den ECHO Klassik für die beste Konzerteinspielung des Jahres in der Kategorie „19. Jahrhundert / Violine“ bekommen hat. Bei Mozart hat Henkel das Orchester selbst geleitet und sie spielt ihre eigenen Kadenzen. Auch der lesenswerte Booklet-Text stammt aus ihrer Feder. Doch trotz dieses Engagements ist das Gesamtergebnis in meinen Ohren eher enttäuschend. Und das aus mehreren Gründen:</p>
<p>Erstens spielt das Litauische Kammerorchester (zumindest auf dieser Scheibe) reichlich „hölzern“ und ungelenk, da nützt es auch nichts, dass Henkel im Booklet schreibt, sie habe in den Bässen „einen eigenständigen Puls gesucht – im Jazz nennt man das den ‚Groove’“. Zweitens ist die Klangqualität der CD nicht sehr berauschend, weil die Dynamik einfach nicht stimmt. Obwohl keine direkten Schnitte zu hören sind, wirkt es oft so, als komme sie bei den leisen Stellen zum Erliegen, um dann mit dem nächsten Takt wieder ganz neu zu beginnen. So kann sich aber kein übergeordneter Zusammenhang ergeben, weil alles nach Stückwerk klingt.</p>
<p>Drittens – und damit kommen wir zum eigentlichen „Knackpunkt“ der Aufnahme – überzeugt mich auch Henkels Spielweise nicht, zumindest nicht hier bei Mozart. Es fehlt ihr, um es noch einmal mit Kirkegaard zu sagen, die „Sinnliche Genialität“, die der Philosoph folgendermaßen definiert: „Sinnliche Genialität ist mithin der absolute Gegenstand der Musik. Sinnliche Genialität ist schlechthin lyrisch, und in der Musik kommt sie mit ihrer ganzen lyrischen Ungeduld zum Ausbruch; sie ist nämlich geistig bestimmt und ist daher Kraft, Leben, Bewegung, stete Unruhe […]. Wenn ich nun diese lyrische Art mit einem einzigen Wort kennzeichnen soll, so müsste ich sagen: sie tönt.“ Vielleicht hatte Mozart genau dieses „Tönen“ im Sinn, als er dem Vater auf dem Weg nach Paris vermeldet, er habe in Augsburg sein Violinkonzert gespielt und schreibt: „Es ging wie Öl. Alles lobte den schönen, reinen Ton.“</p>
<p><em><strong>* </strong>Bibliographischer Hinweis: Die Kierkegaard-Zitate sind folgendem Buch entnommen: Sören Kierkegaard: Entweder/Oder (Erster Teil, Band 1), übersetzt von Emanuel Hirsch, Gütersloh 1979, Seite 69 und 75.</em></p>
<p style="text-align: right;"><em>© Dr. Burkhard Schäfer</em></p>
<div id="gdsr_mureview_block_8629_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 40px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 40px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Wolfgang Amadeus Mozart &#8211; Violin Concertos Nos. 3 &amp; 5 · Rondo · Adagio</strong> des<strong> Lithuanian Chamber Orchestra</strong> unter der Leitung der Solistin<strong> Susanna Yoko Henkel</strong> ist am 14. Oktober 2011 auf The Spot (SPOT 288697) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005NNMMP0/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005NNMMP0" title="Lithuanian Chamber Orchestra, Susanna Yoko Henkel: W. A. Mozart - Violin Concertos Nos. 3 &amp; 5 · Adagio · Rondo bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005NNMMP0/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005NNMMP0&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Wolfgang-Amadeus-Mozart-1756-1791-Violinkonzerte-Nr-3-5/hnum/4702523?iampartner=n31" title="Lithuanian Chamber Orchestra, Susanna Yoko Henkel: W. A. Mozart - Violin Concertos Nos. 3 &amp; 5 · Adagio · Rondo bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Wolfgang-Amadeus-Mozart-1756-1791-Violinkonzerte-Nr-3-5/hnum/4702523?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Violinkonzert No. 3 in G-Dur, KV 216</li>
<li>Violinkonzert No. 5 in A-Dur, KV 219</li>
<li>Rondo in C-Dur, KV 373</li>
<li>Adagio in E-Dur, KV 261</li>
</ol>
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		<title>Amaryllis Quartett: White &#8211; String Quartets by Joseph Haydn &amp; Anton Webern</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 15:55:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils-Christian Engel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Anton Webern]]></category>
		<category><![CDATA[Gast-Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Joseph Haydn]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Streichquartett]]></category>
		<category><![CDATA[Wiener Klassik]]></category>
		<category><![CDATA[Zweite Wiener Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Gast-Rezensent Nils-Christian Engel studierte Evangelische Theologie in Tübingen, Prag, Leipzig und Halle (Saale). Er arbeitet als PR-Journalist, bevorzugt an Streicherthemen, mit der persönlichen Begeisterung eines Amateur-Cellisten. Die Streichquartette Joseph Haydns sind die Gründungsakte ihrer Gattung, und die neue Aufnahme der drei Quartette op. 74 mit dem Takács Quartet wurde unlängst hier im Codaex-Blog als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/10/Amaryllis-Quartett-White.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[8609]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-8610" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/10/Amaryllis-Quartett-White-150x148.jpg" alt="Amaryllis Quartett: White" width="150" height="148" /></a></strong></p>
<p><em>Unser Gast-Rezensent Nils-Christian Engel studierte Evangelische Theologie in Tübingen, Prag, Leipzig und Halle (Saale). Er arbeitet als PR-Journalist, bevorzugt an Streicherthemen, mit der persönlichen Begeisterung eines Amateur-Cellisten.</em></p>
<p>Die Streichquartette Joseph Haydns sind die Gründungsakte ihrer Gattung, und die neue Aufnahme der drei Quartette op. 74 mit dem Takács Quartet wurde unlängst hier im Codaex-Blog als <a href="http://blog.codaex.de/2011/11/takacs-quartet-joseph-haydn-string-quartets-op-74/" title="Takács Quartet: Joseph Haydn – String Quartets op. 74" target="_blank" class="liinternal">mustergültig</a> gelobt. Nun laden die Kollegen vom Amaryllis Quartett zu einem kontrastreichen Programm ein, das Haydns „Traum-“ und „Reiterquartett“ mit Anton Weberns Fünf Sätzen für Streichquartett konfrontiert. In unschuldiges Weiß gehüllt bieten die vier jungen, vielfach ausgezeichneten Musiker eine argumentativ zugespitzte Lesart der atonalen Revolution.<br />
<span id="more-8609"></span></p>
<p>So ist es gerade die Kürze der klug fokussierten Auswahl, die den Reiz dieser bei Genuin erschienenen CD ausmacht. Sie vermeidet es, Haydns epochemachendes Schaffen für zwei Geigen, Bratsche und Cello in enzyklopädischer Weite auszubreiten, und erliegt auf Weberns Seite nicht der Versuchung, etwa auch die Bagatellen für Streichquartett op. 9 mit zu berücksichtigen – und damit die Kürze künstlich zu dehnen, die Weberns Komposition ja gerade als typisches Werk seiner Zeit erweist. Denn ihr aphoristischer Zug ist Teil jener Verunsicherung, die der Hörer unserer Tage als solche überhaupt erst wieder wahrnehmen muss: „Als ob das Licht erloschen wäre!“ So zitiert Jan Philipp Sprick Anton Webern in seinem aufschlussreichen Begleittext, denn: „Mit der Aufgabe der Tonalität war das Mittel zum Aufbau längerer Stücke verlorengegangen.“</p>
<p>Diese Irritation inszeniert das Amaryllis Quartett mit einem zweifachen Salto mortale: Dem Sprung aus der transparenten Motivarbeit in F-Dur, die Haydns „Traum“-Quartett in Freund- und Bruderschaft mit Mozart schwelgen lässt, hinein in die weit ausdifferenzierten Klangkosmen Weberns – und wieder heraus, um die kontrastreiche Expressivität des „Reiterquartetts“ in g-Moll auszukosten. Der Effekt ist ein doppelter: nicht allein, dass Weberns Quartettsätze als prononcierte, frühe Formulierung seiner atonalen Klangsprache viele interessante Aspekte zu erkennen geben, wenn sie vor dem Hintergrund, nein: inmitten des Haydnschen Werkes erklingen; auch Haydns Streichquartette offenbaren ihre Kühnheiten dem Ohr besonders willig, das mit Amaryllis gerade einen Abstecher ins 20. Jahrhundert gemacht hat.</p>
<p>Dass dieser musikhistorische Dreisatz auch ästhetisch aufgeht, ist natürlich nicht zuletzt dem Umstand zu verdanken, dass hier vier ausgezeichnete Streicher mit Frische, Präzision und Kraft an einem interpretatorischen Strang ziehen. Auch die technische Qualität der Aufnahme lässt mit ihrem gewohnt hohen Genuin-Standard nichts zu wünschen übrig. Was sich nicht recht erschließen will, ist der Titel „White“, der den Willen zum Style im Zusammenspiel mit der Cover-Fotografie für den Geschmack des Rezensenten doch leicht überdreht. Aber gut, darauf kommt es nicht an, denn um so stimmiger sind die inneren Werte dieser CD, die gut 48 Minuten feine Klangkunst bietet, in einer ebenso schlüssigen wie lehrreichen und inspirierenden Zusammenstellung.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_8609_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>White &#8211; String Quartets by Joseph Haydn &amp; Anton Webern</strong> vom<strong> Amaryllis Quartett</strong> ist am 20. Oktober 2011 auf Genuin (GEN 11218) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005R48UGU/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005R48UGU" title="Amaryllis Quartett: White – String Quartets by Joseph Haydn &amp; Anton Webern bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005R48UGU/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005R48UGU&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Amaryllis-Quartett-White/hnum/4918848?iampartner=n31" title="Amaryllis Quartett: White – String Quartets by Joseph Haydn &amp; Anton Webern bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Amaryllis-Quartett-White/hnum/4918848?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Joseph Haydn, Streichquartett in F-Dur op. 50 Nr. 5</li>
<li>Anton Webern, Fünf Sätze für Streichquartett op. 5</li>
<li>Joseph Haydn, Streichquartett in g-Moll op. 74 Nr. 3</li>
</ol>
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		<title>Takács Quartet: Joseph Haydn &#8211; String Quartets op. 74</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2011/11/takacs-quartet-joseph-haydn-string-quartets-op-74/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 15:36:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Schäfer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Gast-Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Joseph Haydn]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
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		<category><![CDATA[Wiener Klassik]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Gast-Rezensent Dr. Burkhard Schäfer studierte Literaturwissenschaft und Philosophie an den Universitäten Tübingen und Wien. Gemeinsam mit seiner Frau betreibt er das Redaktionsbüro Schäfer. Spezialisiert auf den Bereich Kulturjournalismus (mit Schwerpunkt in der Klassik) hat Schäfer zahlreiche Interviews mit berühmten Vertretern der Musikszene geführt, beispielsweise mit Dietrich Fischer-Dieskau, Martha Argerich, Hans Werner Henze und Sofia [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Unser Gast-Rezensent Dr. Burkhard Schäfer studierte Literaturwissenschaft und Philosophie an den Universitäten Tübingen und Wien. Gemeinsam mit seiner Frau betreibt er das Redaktionsbüro Schäfer. Spezialisiert auf den Bereich Kulturjournalismus (mit Schwerpunkt in der Klassik) hat Schäfer zahlreiche Interviews mit berühmten Vertretern der Musikszene geführt, beispielsweise mit Dietrich Fischer-Dieskau, Martha Argerich, Hans Werner Henze und Sofia Gubaidulina. Als freier Journalist schreibt er für Tageszeitungen, Fachmedien und Online-Portale wie Zeit-Online, Südwest Presse (SWP), die „neue musikzeitung“ (nmz) und das „Ensemble-Magazin für Kammermusik“. Am 18. Juni 2011 war er Studiogast von Ines Pasz in der Sendung „<a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/treffpunkt-klassik/-/id=660614/nid=660614/did=8191562/11cjqmb/index.html" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.swr.de/swr2/programm/sendungen/treffpunkt-klassik/-/id=660614/nid=660614/did=8191562/11cjqmb/index.html?referer=');">SWR2 Treffpunkt Klassik extra</a>“. </em></p>
<p><em>Burkhard Schäfer lebt mit seiner Familie in Ulm und betreibt für das <a href="http://www.redaktionsbuero-schaefer.de/" title="Redaktionsbüro Schäfer" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.redaktionsbuero-schaefer.de/?referer=');">Redaktionsbüro Schäfer</a> den Twitter-Account „<a href="http://www.twitter.com/kammermusik" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.twitter.com/kammermusik?referer=');">Kammermusik</a>“. </em></p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/10/Takacs-Quartet-Joseph-Haydn-String-Quartets-op.-74.png" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[8624]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-8626" title="Takács Quartet: Joseph Haydn - String Quartets op. 74" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/10/Takacs-Quartet-Joseph-Haydn-String-Quartets-op.-74-150x150.png" alt="Takács Quartet: Joseph Haydn - String Quartets op. 74" width="150" height="150" /></a>Auch wenn Beethoven mit seinen späten Streichquartetten in schier unfassbare musikalische Regionen vorgestoßen ist, Komponisten wie Bartók, Janáček oder Webern der Gattung im 20. Jahrhundert buchstäblich unerhörte Facetten abgelauscht haben und Geräusch-„Extremisten“ wie Helmut Lachenmann die klanglichen Möglichkeiten der vier Instrumente heute bis zum Exzess treiben – das gültige Muster der Gattung Streichquartett stammt von ihrem genialen Erfinder: Joseph Haydn. Er und nur er hat – um mit seinem großen Bewunderer Goethe zu sprechen – die „Urpflanze“ geschaffen, an denen sich alle anderen Kompositionen für die Königsdisziplin der Kammermusik auf ewig werden messen müssen.</p>
<p>Als ob es dafür überhaupt noch eines Beweises bedurft hätte, legt das Takács Quartet jetzt eine nicht nur mustergültige, sondern wahrhaft beglückende Einspielung von Haydns Quartetten op. 74 vor. Mit der Aussage „So und nicht anders!“ sollte man vorsichtig sein, weil Interpretationen subjektiv sind und per definitionem immer wieder „anders“ ausfallen (müssen). Gleichwohl sei der Satz im Angesicht dieser wahrhaft überragenden Lesart ausnahmsweise einmal gestattet.<br />
<span id="more-8624"></span><br />
Was ist es nun genau, das die Interpretation und die gesamte CD so stimmig, so „richtig“ und so überzeugend machen? Da sind zunächst einmal die „Äußerlichkeiten“ zu nennen: Die Hyperion-CD besticht durch ihren absolut tollen Klang und die perfekte Akustik der vier Instrumente. Alles klingt hier natürlich, warm und richtig disponiert, keine noch so kleinen Schnitte sind zu hören. Und wahrhaft audiophile Kammermusik-Freaks finden hier etwas, das es auf Tonträgern fast nicht (mehr) gibt: Die letzten Töne aller zwölf Quartett-Sätze haben Zeit, in die Stille hinein zu verklingen, nie werden Sie vom Tonmeister zum Schluss hin„abgewürgt“, um ein paar Sekunden zu sparen.</p>
<p>Nun zu den „inneren Werten“ der Einspielung. Zuvor sei ein Wort zu den Quartetten selbst gestattet: Haydn schrieb die drei Werke mit der Opuszahl 74 für seine London-Reise im Jahr 1794. Die üppigere Klangfülle und technische Brillanz der Stücke zeigen, dass sie schon bei der Niederschrift für eine öffentliche Aufführung bestimmt gewesen sein müssen. Gemeinsam mit ihren heute berühmteren sechs Schwesterwerken op. 76 zählen sie zum Schönsten und Besten, was Haydn auf diesem Gebiet geschaffen hat. Das Takács Quartet rückt alle Aspekte dieser drei herrlichen Urbilder ins denkbar beste Licht. Ihre Spielweise ist getragen von einer zugleich tiefen Ernsthaftigkeit und Seriosität einerseits und spielerischen Eleganz und Klassizität andererseits, die gleichermaßen weit weg ist von tändelnder Verspieltheit und kühlem Klassizismus. Selten hat man diese Haydn-typische Mischung aus abstrakter Geistigkeit und urwüchsiger Musikalität so austariert, so idealtypisch und, ja, auch so liebevoll und leidenschaftlich vor Ohren geführt bekommen wie vom Takács Quartet. Nein, besser geht es nicht. Für alle vier Satztypen – Allegro, Andante bzw. Largo, Menuetto-Trio und Finale – findet das Ensemble genau den richtigen „Sprachduktus“, hier wird nichts „über einen Leisten geschlagen“ oder routiniert abgespult. Hier plaudert auch nicht der gemütliche „Papa Haydn“, hier spricht der Weltgeist der Königsgattung.</p>
<p>Fazit: Mit den drei Streichquartetten op. 74 von Joseph Haydn, aufgenommen von dem Takács Quartet, ist eine absolute Referenz-Aufnahme dieser Meisterwerke gelungen, die nicht nur ein Pflichtprogramm für Kammermusik-Freunde ist, sondern in jede Klassiksammlung gehört. Was für eine tolle CD!</p>
<p style="text-align: right;"><em>© Dr. Burkhard Schäfer</em></p>
<div id="gdsr_mureview_block_8624_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Joseph Haydn &#8211; String Quartets op. 74</strong> des <strong>Takács Quartet</strong> ist ist am 14. Oktober 2011 auf Hyperion (CDA 67781) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005GFSJHU/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005GFSJHU" title="Takács Quartet: Joseph Haydn - String Quartets op. 74 bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005GFSJHU/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005GFSJHU&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Joseph-Haydn-1732-1809-Streichquartette-op-74/hnum/1465421?iampartner=n31" title="Takács Quartet: Joseph Haydn - String Quartets op. 74 bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Joseph-Haydn-1732-1809-Streichquartette-op-74/hnum/1465421?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Streichquartett in C-Dur, op. 74/1</li>
<li>Streichquartett in F-Dur, op. 74/2</li>
<li>Streichquartett in G-Dur, op. 74/3, &#8220;Reiterquartett&#8221;</li>
</ol>
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		<item>
		<title>Susanna Yoko Henkel spielt Mozarts Adagio in E-Dur</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2011/10/susanna-yoko-henkel-spielt-mozarts-adagio-in-e-dur/</link>
		<comments>http://blog.codaex.de/2011/10/susanna-yoko-henkel-spielt-mozarts-adagio-in-e-dur/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 11:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet-Tipp zum Monatsende]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Making of]]></category>
		<category><![CDATA[Susanna Yoko Henkel]]></category>
		<category><![CDATA[Violine]]></category>
		<category><![CDATA[Wiener Klassik]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Amadeus Mozart]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Monatsende gibt es heute ein Video der deutsch-japanischen Violinistin Susanna Yoko Henkel, die das Adagio in E-Dur, KV 261 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) spielt: Die CD Wolfgang Amadeus Mozart &#8211; Violin Concertos Nos. 3 &#38; 5 · Rondo · Adagio des Lithuanian Chamber Orchestra unter der Leitung der Solistin Susanna Yoko Henkel ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Monatsende gibt es heute ein Video der deutsch-japanischen Violinistin <a href="http://www.susanna-yoko-henkel.com/" title="Susanna Yoko Henkel - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.susanna-yoko-henkel.com/?referer=');">Susanna Yoko Henkel</a>, die das Adagio in E-Dur, KV 261 von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart" title="Wolfgang Amadeus Mozart auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart?referer=');">Wolfgang Amadeus Mozart</a> (1756-1791) spielt:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/HwJt7WszPOA?rel=0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Die CD <strong>Wolfgang Amadeus Mozart &#8211; Violin Concertos Nos. 3 &amp; 5 · Rondo · Adagio</strong> des<strong> Lithuanian Chamber Orchestra</strong> unter der Leitung der Solistin<strong> Susanna Yoko Henkel</strong> ist am 14. Oktober 2011 auf The Spot (SPOT 288697) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005NNMMP0/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005NNMMP0" title="Lithuanian Chamber Orchestra, Susanna Yoko Henkel: W. A. Mozart - Violin Concertos Nos. 3 &amp; 5 · Adagio · Rondo bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005NNMMP0/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005NNMMP0&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Wolfgang-Amadeus-Mozart-1756-1791-Violinkonzerte-Nr-3-5/hnum/4702523?iampartner=n31" title="Lithuanian Chamber Orchestra, Susanna Yoko Henkel: W. A. Mozart - Violin Concertos Nos. 3 &amp; 5 · Adagio · Rondo bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Wolfgang-Amadeus-Mozart-1756-1791-Violinkonzerte-Nr-3-5/hnum/4702523?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Chen Reiss · L&#8217;arte del mondo, Werner Ehrhardt: Liaisons &#8211; Arias by Mozart · Haydn · Cimarosa · Salieri</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2011/10/chen-reiss-%c2%b7-larte-del-mondo-werner-ehrhardt-liaisons-arias-by-mozart-%c2%b7-haydn-%c2%b7-cimarosa-%c2%b7-salieri/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 14:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Antonio Salieri]]></category>
		<category><![CDATA[Domenico Cimarosa]]></category>
		<category><![CDATA[Joseph Haydn]]></category>
		<category><![CDATA[Oper]]></category>
		<category><![CDATA[Sopran]]></category>
		<category><![CDATA[Wiener Klassik]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Amadeus Mozart]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich muss zugeben, ich bin mittlerweile skeptisch, wenn ich neue Recital-CDs von Opernsängern und Sängerinnen sehe. Mittlerweile werden erstaunlicherweise manche Sänger zu regelrechten Pop-Stars stilisiert. Sie treten in Samstagabend-Shows auf und ihre neuen CDs werden auf den Litfaßsäulen beworben, als sei es das Album einer angesagten Souldiva. Ihre CDs landen in Zeiten sinkender Verkäufe immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss zugeben, ich bin mittlerweile skeptisch, wenn ich neue Recital-CDs von Opernsängern und Sängerinnen sehe. Mittlerweile werden erstaunlicherweise manche Sänger zu regelrechten Pop-Stars stilisiert. Sie treten in Samstagabend-Shows auf und ihre neuen CDs werden auf den Litfaßsäulen beworben, als sei es das Album einer angesagten Souldiva. Ihre CDs landen in Zeiten sinkender Verkäufe immer öfter auf den oberen Positionen der Verkaufscharts, etwas, was noch vor zehn, fünfzehn Jahren völlig utopisch erschien. Aber so sehr ich mich darüber freue, dass die Oper offensichtlich nicht mehr in der öffentlichen Wahrnehmung als altmodisch und angestaubt gilt, so sehr ich mich darüber freue, dass sowohl Sänger und Sängerinnen, als auch die Öffentlichkeit das Klischee von der &#8220;dicken Frau mit der lauten Stimme&#8221; offenbar überwunden ist, so enttäuscht bin ich meistens, wenn ich dann die künstlerischen Ergebnisse der &#8220;neuen Klassikstars&#8221; anhöre. Zählte früher die Stimme, die Technik, die Ausstrahlung und die Wandlungsfähigkeit, so wird heute scheinbar viel mehr Gewicht auf Fotogenität und Konformität gelegt. Den Mythos erschafft dann die Marketing-Maschinerie von fast alleine. De facto sind die Ergebnisse dieser Künstler oft ordentlich, aber nicht wirklich überragend (wie der Medien- und Marketingrummel suggeriert). Außerdem beschränkt man sich  oft auf ein &#8220;Best-of&#8221;-Repertoire, damit Klassik-Einsteiger ja nicht verschreckt werden von schrillen Tönen (eine Haltung, die ich für ausgesprochen kurzsichtig und falsch halte), kurzum: Wer auch nur ein wenig die Nase, pardon, die Ohren in die Opernaufnahmen der letzten 50 Jahre gesteckt hat, der wird von den Hochglanz-Veröffentlichungen enttäuscht sein.<br />
<span id="more-8400"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/10/Chen-Reiss-Liaisons.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[8400]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8402" title="Chen Reiss - Liaisons" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/10/Chen-Reiss-Liaisons-150x150.jpg" alt="Chen Reiss - Liaisons" width="150" height="150" /></a>Wenn ich also konstatieren muss, dass meine Skepsis in den letzten Jahren gegenüber jungen, hübschen Sängerinnen (die massiv vermarktet werden) nicht ganz unberechtigt ist, so darf ich nicht den Umkehrschluss daraus ziehen, dass <em>jede</em> neue Sängerin, die ansehnlich ist und auf dem Cover entsprechend abgelichtet ist, nur Mediokres abliefert. Die in Israel geborene, in New York ausgebildete Sopranistin <a href="http://www.chenreiss.com/" title="Chen Reiss - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.chenreiss.com/?referer=');">Chen Reiss</a> ist ein positives Beispiel für die neue Generation an Sängerinnen, die fotogen inszeniert werden (können), die aber gleichermaßen unbedingt großes Können mitbringen. Ihre neue CD &#8220;Liaisons&#8221; mit Arien aus Opern von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart" title="Wolfgang Amadeus Mozart auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart?referer=');">Wolfgang Amadeus Mozart</a> (1756-1791), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Haydn" title="Joseph Haydn auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Haydn?referer=');">Joseph Haydn</a> (1732-1809), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Domenico_Cimarosa" title="Domenico Cimarosa auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Domenico_Cimarosa?referer=');">Domenico Cimarosa</a> (1749-1801) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antonio_Salieri" title="Antonio Salieri auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Antonio_Salieri?referer=');">Antonio Salieri</a> (1750-1825) belegt nicht nur ihre enormen technischen Fähigkeiten &#8211; die sind bei den heutigen Sängern und Sängerinnen eher die Regel, als die Ausnahme &#8211; sondern auch ihr außergewöhnliches Talent für diese Arien aus der Hoch-Zeit der Wiener Klassik.</p>
<p>Mit einer bewundernswerten Natürlichkeit und erstaunlicher Brillanz singt Chen Reiss selbst die schwierigsten Passagen so federleicht, so beweglich und unangestrengt mit wohldosiertem, niemals aufdringlichen Vibrato und einer sehr angenehmen Stimmfarbe, dass es wirklich Spaß macht, ihr auf CD-Länge bei dieser Reise in die Wiener Opernwelt des späten 18. Jahrhunderts zu folgen. Und diese Reise hat durchaus ein &#8220;Programm&#8221;: Wie der Titel schon nahelegt, möchte Chen Reiss auf Liaisons die Beziehungen und Wechselwirkungen zwischen den großen, erfolgreichen Opernkomponisten der Wiener Klassik aufweisen (und natürlich ist der Titel doppelsinnig, geht es doch in den Opern jener Zeit sehr oft um die Beziehungen der Geschlechter untereinander). Tatsächlich ist man erstaunt, wie unterschiedlich Haydn und Mozart einerseits klingen und wie sehr sich Cimarosa und Salieri auf Mozart (und wie wenig auf Haydn) andererseits beziehen.</p>
<p>Chen Reiss meistert nicht nur diese Arien technisch, sie versteht es auch, den individuellen Charakter der Komponisten sehr genau herauszuarbeiten, die <em>Liaisons</em>, die Beziehungen der Werke, manchmal auch die Unterscheide genau herauszuarbeiten. Das Leverkusener Originalinstrumente-Ensemble <a href="http://www.lartedelmondo.de/" title="L'arte del mondo - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.lartedelmondo.de/?referer=');">L&#8217;arte del mondo</a> unter der Leitung des Kölners <a href="http://www.wernerehrhardt.de/" title="Werner Erhardt - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.wernerehrhardt.de/?referer=');">Werner Ehrhardt</a> erweist sich als exzellenter, wendiger und überaus beschwingter Begleiter durch die Partituren und glänzt bei den beiden Intermezzi der CD, jeweils einer <em>Sinfonia</em> Cimarosas und einer Salieris, als forscher und quicklebendiger Klangkörper. Kein Wunder, dass das erst 2004 gegründete Ensemble heute schon mit Weltstars wie Daniel Hope, Viktoria Mullova, Xavier de Maistre und Simone Kermes regelmäßig zusammenarbeitet.</p>
<p>Dank der exzellenten Aufnahmetechnik dieser <a href="http://www.onyxclassics.com/" title="Onyx Classics - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.onyxclassics.com/?referer=');">Onyx Classics</a>-Produktion und des geschmackvoll gestalteten Digipaks ist &#8220;Liaisons&#8221; eine wirklich lohnenswerte Recital-CD einer sehr interessanten jungen Sängerin geworden, die sich deutlich von der Masse der Hochglanz-Produktionen anderer Sängerinnen abhebt. Chen Reiss ist, dank ihres stets gut und prominent gefüllten Kalenders mit Auftritten in quasi allen wichtigen Opernzentren der Welt, gewiss kein richtiger Geheimtipp mehr, aber dennoch immer noch eine echte Entdeckung. Ich bin mir sicher, dass sie mit diesem Album viele neue Fans gewinnen wird.</p>
<p>Tipp: Auf Chen Reiss&#8217; <a href="http://www.chenreiss.com/" title="Chen Reiss - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.chenreiss.com/?referer=');">Homepage</a> kann man in der Sektion &#8220;Media&#8221; ausführlich in das neue Album hineinhören.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_8400_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Liaisons &#8211; Arias by Mozart · Haydn · Cimarosa · Salieri</strong> von<strong> Chen Reiss</strong> und dem Ensemble <strong>L&#8217;arte del mondo</strong> unter <strong>Werner Ehrhardt</strong>  ist am 16. September 2011 auf Onyx (ONYX 4068) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005GQ7L0U/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005GQ7L0U" title="Chen Reiss: Liaisons bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005GQ7L0U/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005GQ7L0U&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Chen-Reiss-Liaisons/hnum/9736587/iampartner/n31" title="Chen Reiss: Liaisons bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Chen-Reiss-Liaisons/hnum/9736587/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li><em>Antonio Salieri -</em> Tremo, bell’idol mio (aus <em>Armida</em>)</li>
<li><em>Wolfgang Amadeus Mozart</em> &#8211; Giunse alfin il momento…Deh vieni, non tardar (aus <em>Le Nozze di Figaro</em>)</li>
<li><em>Wolfgang Amadeus Mozart</em> &#8211; Voi avete un cor fedele, KV 217</li>
<li><em>Domenico Cimarosa</em> &#8211; Sinfonia (aus <em>Il matrimonio segreto</em>)</li>
<li><em>Domenico Cimarosa</em> &#8211; Perdonate, signor mio (aus <em>Il matrimonio segreto</em>)</li>
<li><em>Joseph Haydn</em> &#8211; Quando la rosa (aus <em>La Metilde ritrova</em>), Hob. 24b/3</li>
<li><em>Joseph Haydn</em> &#8211; Signor, voi sapete (aus Il matrimonio per inganno), Hob. 24b/7</li>
<li><em>Joseph Haydn</em> &#8211; Vada adagio, Signorina (aus La Quakera spiritosa), Hob. 24b/12</li>
<li><em>Antonio Salieri</em> &#8211; Sinfonia (aus <em>La scuola de’ gelosi</em>)</li>
<li><em>Wolfgang Amadeus Mozart</em> &#8211; Una donna a quindici anni (aus <em>Così fan tutte</em>)</li>
<li><em>Wolfgang Amadeus Mozart</em> &#8211; Chi sa, chi sa, qual sia, KV 582</li>
<li><em>Wolfgang Amadeus Mozart</em> &#8211; Un moto di gioia, KV 579</li>
<li><em>Wolfgang Amadeus Mozart</em> -Ah se in ciel, benigne stelle, KV 538</li>
</ol>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/3a5aa4c44789458d98160ea7b6babefa" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Handel and Haydn Society, Harry Christophers: Wolfgang Amadeus Mozart &#8211; Requiem</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2011/09/handel-and-haydn-society-harry-christophers-wolfgang-amadeus-mozart-requiem/</link>
		<comments>http://blog.codaex.de/2011/09/handel-and-haydn-society-harry-christophers-wolfgang-amadeus-mozart-requiem/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 12:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Harry Christophers]]></category>
		<category><![CDATA[Requiem]]></category>
		<category><![CDATA[sakrale Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Wiener Klassik]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Amadeus Mozart]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Neuaufnahme des berühmten Requiem in d-Moll, KV 626 von Wolfgang Amadeus Mozart (1956-1791) wäre eigentlich nichts Besonderes, wenn sie nicht, wie in diesem Fall, von Harry Christophers, einem der renommiertesten Experten für Chormusik, und der altehrwürdigen und herausragenden Handel and Haydn Society in Boston gemacht worden wäre. Seit 2009 leitet Christophers nicht nur das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/09/Handel-and-Haydn-Society-Harry-Christophers-W.-A.-Mozart-Requiem.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[8305]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-8312" title="Handel and Haydn Society, Harry Christophers: W. A. Mozart - Requiem" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/09/Handel-and-Haydn-Society-Harry-Christophers-W.-A.-Mozart-Requiem-150x150.jpg" alt="Handel and Haydn Society, Harry Christophers: W. A. Mozart - Requiem" width="150" height="150" /></a>Eine Neuaufnahme des berühmten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Requiem_%28Mozart%29" title="W. A. Mozart: Requiem auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Requiem_28Mozart_29?referer=');">Requiem in d-Moll, KV 626</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart" title="Wolfgang Amadeus Mozart auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart?referer=');">Wolfgang Amadeus Mozart</a> (1956-1791) wäre eigentlich nichts Besonderes, wenn sie nicht, wie in diesem Fall, von Harry Christophers, einem der renommiertesten Experten für Chormusik, und der altehrwürdigen und herausragenden <a href="http://www.handelandhaydn.org/" title="Handel and Haydn Society - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.handelandhaydn.org/?referer=');">Handel and Haydn Society</a> in Boston gemacht worden wäre. Seit 2009 leitet Christophers nicht nur das von ihm gegründete englische Ensemble <a href="http://www.the-sixteen.org.uk/" title="The Sixteen - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.the-sixteen.org.uk/?referer=');">The Sixteen</a>, sondern auch das fast 200 Jahre alte Originalinstrumente-Ensemble aus Neu-England. Nach ihrer gemeinsamen Debüt-CD mit der <em>Großen Messe in c-Moll, KV 427</em> Mozarts (erschienen auf <a href="http://www.the-sixteen.org.uk/page/shop" title="Coro - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.the-sixteen.org.uk/page/shop?referer=');">Coro</a>, COR 16084) haben sie nun das sagenumwobene letzte Werk Mozarts aufgenommen. Ergänzt wird die neue CD durch eine Aufnahme des <em>Ave Verum, KV 618</em> für Chor, Streicher und Orgel (das ein halbes Jahr vor Mozarts Tod, zeitgleich mit der <em>Zauberflöte</em> entstand) und der Erstaufnahme auf historischen Instrumenten der Konzertarie <em>Per questa bella mano,  KV 612</em> für Bass, Orchester und Kontrabass obligato (ebenfalls von 1791).<br />
<span id="more-8305"></span></p>
<div style="border: 1px solid black; float: right; width: 180px; margin: 12px; padding: 12px;">
<p><strong>Die Solisten:</strong></p>
<p>Elizabeth Watts: Sopran<br />
Phyllis Pancella: Mezzosopran<br />
Andrew Kennedy: Tenor<br />
Eric Owens: Bass</p>
<p>Robert Nairn: Kontrabass</p>
</div>
<p>Nun mangelt es ja wahrlich nicht an Aufnahmen des Requiems. Harry Christophers würde es sich wohlwissend verkneifen, eine weitere Aufnahme der Totenmesse vorzulegen, wenn er nicht eine ganz eigene Sichtweise vermitteln wollen würde. Da es sich um einen Konzertmitschnitt aus der Symphony Hall in Boston handelt, lohnt hierbei ein Blick auf das gesamte Programm des Konzerts/der CD: Hier wurde mit Bedacht die gesamte Bandbreite der Vokalmusik Mozarts auf ihrem Höhepunkt in all ihrem Facettenreichtum dargestellt. Das <em>Ave verum</em> in seiner Schlichtheit, das <em>Requiem</em> in seiner dramatischen Schärfe (dazu später mehr), <em>Per questa bella mano</em> schließlich in seiner ausdrucksstarken Virtuosität des Gesangs (sehr lebendig dargestellt von <a href="http://www.eric-owens.com/" title="Eric Owens - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.eric-owens.com/?referer=');">Eric Owens</a>), der hier quasi mit dem Kontrabass (Wundervoll: <a href="http://music.psu.edu/about/faculty/strings.html#bass" title="Biography (English) auf psu.edu" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/music.psu.edu/about/faculty/strings.html_bass?referer=');">Robert Nairn</a>) duettiert.</p>
<p>Das Kernstück des Programms bleibt freilich das <em>Requiem</em>. Und das ordnet Christophers in erster Linie offenbar nicht als Messe ein, sondern als dramatisches Chorwerk. Die Einspielung überrascht durch forsche Tempi: De facto schreiten Chor und Orchester so zügig durch die Partitur, wie man es bei einer &#8216;echten Totenmesse&#8217; kaum wagen würde. Zügig bedeutet hier aber nicht <em>zu</em> schnell: Christophers verzichtet größtenteils auf eine schwermütige Totenklage und rückt stattdessen die <em>dramatische Schärfe</em> des Werkes in den Vordergrund. Dies mag im ersten Moment irritierend sein, wird aber (bis auf einem Moment des trauernden Innehaltens im <em>Lacrimosa</em>) stringent eingehalten, was auch ein Verdienst des Chors und des wendigen Orchesters ist, die herrlich aufeinander abgestimmt miteinander harmonieren und brillieren können. Christophers verzichtet auf düstere Jenseitsvisionen und betont weniger den Text und dafür umso mehr das vielschichtige Zusammenspiel von Orchester, Chor und Solisten. Ohne jeden Zweifel: Man muss das <em>Requiem</em> nicht so sehen, aber man kann Christophers Ansatz sehr gut nachvollziehen.</p>
<p>Fazit: Eine ungewöhnliche, aber durchdachte Interpretation des Requiems, ergänzt durch zwei weitere kleinere, aber nichtsdestoweniger hörenswerte Werke des späten Mozarts, interpretiert von einem hervorragend aufeinander abgestimmten Ensemble, auf Originalinstrumenten lebendig und präzise musiziert. Der gute Klang der CD und der aufschlussreiche Begleittext im Booklet (wie immer bei Coro nur auf Englisch) runden diese erfreuliche Veröffentlichung ab.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_8305_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Wolfgang Amadeus Mozart &#8211; Requiem</strong> der <strong>Handel and Haydn Society</strong> unter der Leitung von <strong>Harry Christophers</strong> ist am 16. September 2011 auf Coro (COR 16093) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005E1JA2E/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005E1JA2E" title="Handel and Haydn Society, Harry Christophers: Wolfgang Amadeus Mozart - Requiem bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005E1JA2E/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005E1JA2E&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Wolfgang-Amadeus-Mozart-1756-1791-Requiem-KV-626/hnum/4919525/iampartner/n31" title="Handel and Haydn Society, Harry Christophers: Wolfgang Amadeus Mozart - Requiem bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Wolfgang-Amadeus-Mozart-1756-1791-Requiem-KV-626/hnum/4919525/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Ave verum, KV 618</li>
<li>Requiem, KV 626</li>
<li>(Commentary from Robert Nairn)</li>
<li>Per questa bella mano, KV 612</li>
</ol>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/c1da61ba6b2b488599f23195033ad2cb" alt="" width="1" height="1" /></p>
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