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	<title>blog.codaex.de &#187; Spätromantik</title>
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	<description>Neuigkeiten, Besprechungen, Tipps und Termine</description>
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		<title>Christianne Stotijn · Joseph Breinl: Stimme der Sehnsucht &#8211; Lieder by Pfitzner, Strauss and Mahler</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2012/01/christianne-stotijn-%c2%b7-joseph-breinl-stimme-der-sehnsucht-lieder-by-pfitzner-strauss-and-mahler/</link>
		<comments>http://blog.codaex.de/2012/01/christianne-stotijn-%c2%b7-joseph-breinl-stimme-der-sehnsucht-lieder-by-pfitzner-strauss-and-mahler/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 16:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
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		<category><![CDATA[Richard Strauss]]></category>
		<category><![CDATA[Spätromantik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin ein dunkler, verworr´ner Klang, Der weit aus Thule herüberdrang. Ich bin deiner Jugend verlühender Traum, Dein erster Kuß unterm Apfelbaum. Ich bin deine heil´ge Herzensnot, Ich ruf dich in Morgen- und Abendrot. Die Worte des Dichters Carl Busse (1872-1918) aus dem Gedicht Stimme der Sehnsucht, musikalisch umgesetzt von Hans Pfitzner im eröffnenden Titelstück [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Christianne-Stotijn-Stimme-der-Sehnsucht.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[9190]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-9193" title="Christianne Stotijn: Stimme der Sehnsucht" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Christianne-Stotijn-Stimme-der-Sehnsucht-150x136.jpg" alt="Christianne Stotijn: Stimme der Sehnsucht" width="150" height="136" /></a></p>
<blockquote><p>Ich bin ein dunkler, verworr´ner Klang,<br />
Der weit aus Thule herüberdrang.<br />
Ich bin deiner Jugend verlühender Traum,<br />
Dein erster Kuß unterm Apfelbaum.</p>
<p>Ich bin deine heil´ge Herzensnot,<br />
Ich ruf dich in Morgen- und Abendrot.</p></blockquote>
<p>Die Worte des Dichters <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Hermann_Busse" title="Carl Busse auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Carl_Hermann_Busse?referer=');">Carl Busse</a> (1872-1918) aus dem Gedicht <a href="http://gedichte.xbib.de/Busse_gedicht_Stimme+der+Sehnsucht.htm" title="Carl Busse - Stimme der Sehnsucht" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/gedichte.xbib.de/Busse_gedicht_Stimme+der+Sehnsucht.htm?referer=');">Stimme der Sehnsucht</a>, musikalisch umgesetzt von Hans Pfitzner im eröffnenden Titelstück des neuen Albums der niederländischen Sängerin <a href="http://www.christiannestotijn.com/" title="Christianne Stotijn - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.christiannestotijn.com/?referer=');">Christianne Stotijn</a>, charakterisieren sehr bildhaft, was den Hörer auf diesem Lieder-Album erwartet: Düster-schwermütige Spätromantik, melancholisch auf die Vergangenheit zurückblickend. Und die aus Delft stammende Mezzosopranistin belegt (einmal mehr), dass sie derzeit zu den besten Lied-Interpretinnen gehört. So variantenreich, so einfühlsam, so zart, so schmerzvoll, so kraftvoll, so stolz, so zerbrechlich singt heute kaum eine andere Sängerin Lieder.<br />
<span id="more-9190"></span><br />
Es sind Werke von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Pfitzner" title="Hans Pfitzner auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Hans_Pfitzner?referer=');">Hans Pfitzner</a> (1869-1949), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Strauss" title="Richard Strauss auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Richard_Strauss?referer=');">Richard Strauss</a> (1864-1949) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Mahler" title="Gustav Mahler auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Mahler?referer=');">Gustav Mahler</a> (1860-1911), den drei wohl bedeutendsten Vertretern der letzten &#8216;großen&#8217; deutschsprachigen Lied-Komponisten-Generation, die durchtränkt sind von spätromantischer Sehnsucht. Doch Sehnen ist nicht gleich Sehnen: Wer meint, dass spätromantische Melancholie gleichförmig klingt, der wird überrascht sein, wie eigen die drei Komponisten das Thema Sehnsucht definierten und charakterisierten. Rastlos und aufgewühlt ist Pfitzners Sehnsucht und scheint Schuberts Erlkönig ewig zu zitieren, Strauss Sehnsucht ist verspielt scheint noch voller Erwartung und doch, in seiner Naivität, vor Enttäuschungen nicht gefeit, Mahlers Sehnsucht nach vergangenen, besseren Zeiten ist hoffnungslos und voller Schwermut. Und als Epilog des Albums, gleichsam als Hoffnungsschimmer, erklingt dann auch noch Strauss&#8217; &#8220;Morgen!&#8221; mit den tröstenden Worten »<em>Und am Morgen wird die Sonne wieder scheinen&#8230;</em>«. Nach so viel Schwermut und Sehnsucht ist dies ein beruhigender und versöhnlicher Abschluss.</p>

<a href='http://blog.codaex.de/2012/01/christianne-stotijn-%c2%b7-joseph-breinl-stimme-der-sehnsucht-lieder-by-pfitzner-strauss-and-mahler/richard-strauss-portrait-von-max-liebermann/' title='Richard Strauss (Portrait von Max Liebermann)'><img width="117" height="150" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Richard-Strauss-Portrait-von-Max-Liebermann-117x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Richard Strauss (Portrait von Max Liebermann)" title="Richard Strauss (Portrait von Max Liebermann)" /></a>
<a href='http://blog.codaex.de/2012/01/christianne-stotijn-%c2%b7-joseph-breinl-stimme-der-sehnsucht-lieder-by-pfitzner-strauss-and-mahler/hans-pfitzner/' title='Hans Pfitzner'><img width="117" height="150" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Hans-Pfitzner-117x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Hans Pfitzner" title="Hans Pfitzner" /></a>
<a href='http://blog.codaex.de/2012/01/christianne-stotijn-%c2%b7-joseph-breinl-stimme-der-sehnsucht-lieder-by-pfitzner-strauss-and-mahler/gustav-mahler-2/' title='Gustav Mahler'><img width="114" height="150" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Gustav-Mahler-114x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Gustav Mahler" title="Gustav Mahler" /></a>

<p>Christianne Stotijn ist die Zeremonienmeisterin dieser Sehnsüchte mit einer geradezu magisch wandelbaren Stimme, kongenial assistiert vom Münchener Pianisten Joseph Breinl, dessen Spiel sich dem bald zerbrechlichen, bald kraftvollen Gesang der Stotijn genau anpasst. Breinls Spiel ist selbstbewusst genug, um nicht im Hintergrund unbemerkt zu bleiben, zurückhaltend genug, um den samtweichen Mezzosopran nicht in den empfindsamsten Momenten zu überdecken, kurzum: Die beiden sind ein perfekt aufeinander abgestimmtes Duo, auch wenn es für einen Pianisten schwer sein muss, neben so einer grandiosen Sängerin zu bestehen.</p>
<p>Bemerkenswert ist neben Stotijns überragenden Mahler-Interpretation, die ihresgleichen sucht, auch ihr überzeugender Einsatz für Pfitzners immer noch unterschätzte Lieder. Christianne Stotijns CDs sind stets Höhepunkte in der Lied-Nische des Marktes, diese &#8220;Stimme der Sehnsucht&#8221; ist ein weiteres Juwel ihrer bemerkenswerten Diskografie.</p>
<p><img class=" wp-image-710 alignleft" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="50" height="50" />Es gibt nicht viele Sängerinnen, die auf solch hohem Niveau so überzeugend die zu Unrecht in den Hintergrund gerückte Lied-Tradition erneuern und bewahren können. Christianne Stotijns &#8220;Stimme der Sehnsucht&#8221; ist ein echter Höhepunkt in der Lied-Diskografie des vergangenen Jahres. <em>Die besondere CD</em>, erschienen im November 2011.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_9190_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Stimme der Sehnsucht &#8211; Lieder by Pfitzner, Strauss and Mahler</strong> von <strong>Christianne Stotijn</strong> und <strong>Joseph Breinl</strong> ist am 18. November 2011 auf Onyx (ONYX 4075) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00647CO8E/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00647CO8E" title="Christianne Stotijn - Stimme der Sehnsucht bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B00647CO8E/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B00647CO8E&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Christianne-Stotijn-Stimme-der-Sehnsucht/hnum/1600643?iampartner=n31" title="Christianne Stotijn - Stimme der Sehnsucht bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Christianne-Stotijn-Stimme-der-Sehnsucht/hnum/1600643?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Hans Pfitzner &#8211; Lieder
<ul>
<li>Stimme der Sehnsucht</li>
<li>Nachts</li>
<li>Lockung</li>
<li>Nachtwanderer</li>
<li>Abschied</li>
</ul>
</li>
<li>Richard Strauss &#8211; Lieder
<ul>
<li>Ständchen</li>
<li>Der Dichters Abendgang</li>
<li>Schlechtes Wetter</li>
<li>Nachtgang</li>
<li>All mein&#8217; Gedanken</li>
<li>Befreit</li>
<li>Zueignung</li>
</ul>
</li>
<li>Gustav Mahler &#8211; Kindertotenlieder
<ul>
<li>Nun will die Sonn&#8217; so hell aufgeh&#8217;n</li>
<li>Nun seh&#8217; ich wohl, warum so dunkle Flammen</li>
<li>Wenn dein Mütterlein</li>
<li>Oft denk&#8217; ich, sie sind nur ausgegangen</li>
<li>In diesem Wetter</li>
</ul>
</li>
<li>Richard Strauss &#8211; Morgen</li>
</ol>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/cb7cd28c56be48639c24b19469ba9e25" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Royal Concertgebouw Orchestra, Bernard Haitink: Dmitri Shostakovich &#8211; Symphony No. 15</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 17:15:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
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		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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		<category><![CDATA[Dmitri Shostakovich]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[RCO]]></category>
		<category><![CDATA[sinfonische Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Spätromantik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Koninklijk Concertgebouworkest aus Amsterdam, weltberühmt unter seinem internationalen Namen Royal Concertgebouw Orchestra; hat  in den letzten Jahren auf dem Hauslabel RCO Live eine ganz bemerkenswerte Reihe an phantastischen Live-Aufnahmen herausgebracht.  Der Schwerpunkt dieser Veröffentlichungen lag auf den großen sinfonischen Werke des 20. Jahrhunderts. Neben dem über mehrere Jahre geplanten Mahler-Zyklus, finden auch auch andere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <em>Koninklijk Concertgebouworkest</em> aus Amsterdam, weltberühmt unter seinem internationalen Namen <a href="http://www.concertgebouworkest.nl/page.ocl?pageID=20" title="Concertgebouw Orchestra - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.concertgebouworkest.nl/page.ocl?pageID=20&amp;referer=');">Royal Concertgebouw Orchestra</a>; hat  <a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Dmitri-Shostakovich.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[9113]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-9116" title="Dmitri Shostakovich" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Dmitri-Shostakovich-98x150.jpg" alt="Dmitri Shostakovich" width="98" height="150" /></a>in den letzten Jahren auf dem Hauslabel <a href="http://www.concertgebouworkest.nl/page.ocl?pageID=20" title="RCO Live - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.concertgebouworkest.nl/page.ocl?pageID=20&amp;referer=');">RCO Live</a> eine ganz bemerkenswerte Reihe an phantastischen Live-Aufnahmen herausgebracht.  Der Schwerpunkt dieser Veröffentlichungen lag auf den großen sinfonischen Werke des 20. Jahrhunderts. Neben dem über mehrere Jahre geplanten Mahler-Zyklus, finden auch auch andere große Symphoniker des vergangenen Jahrhunderts besondere Beachtung, unter anderem auch der sowjetische Komponist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dmitri_Shostakovich" title="Dmitri Shostakovich auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Dmitri_Shostakovich?referer=');">Dmitri Shostakovich</a> (1906-1975). 2006 erschien bereits eine hochgelobte Aufnahme der Sinfonie No. 7 in C-Dur, op. 60 unter der Leitung des aktuellen Chefdirigenten Mariss Jansons, nun folgt eine Aufnahme der Sinfonie No. 15 in A-Dur, op. 141 unter der Leitung des ehemaligen Chefdirigenten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bernard_Haitink" title="Bernard Haitink auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Bernard_Haitink?referer=');">Bernard Haitink</a>. Wie bei RCO-Live-Produktionen üblich, wurden für die SACD die Mitschnitte mehrerer Konzertabende (in diesem Fall 17. &#8211; 19. &amp; 21. März 2010) zusammengesetzt um den bestmöglichen Klang zu garantieren und Nebengeräusche aus der Live-Aufnahme wie Husten etc. auszuschließen.<br />
<span id="more-9113"></span> <img title="Weiterlesen …" src="http://blog.codaex.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/RCO-B.-Haitink-D.-Shostakovich-Sinfonie-No.-15.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[9113]"><img class="alignleft" title="RCO, B. Haitink: D. Shostakovich - Sinfonie No. 15" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/RCO-B.-Haitink-D.-Shostakovich-Sinfonie-No.-15-150x148.jpg" alt="RCO, B. Haitink: D. Shostakovich - Sinfonie No. 15" width="150" height="148" /></a>Bernard Haitink war einer der ersten westlichen Dirigenten, die sich, noch zu Zeiten des kalten Krieges, für die sinfonische Musik Shostakovichs einsetzte. Nicht zufällig war er es dann auch, der zwischen 1976 und 1985 als erster Dirigent überhaupt sämtliche Sinfonien Dmitri Dmitriyevichs mit dem London Philharmonic Orchestra und dem Royal Concertgebouw Orchestra (für Decca) aufnahm, eine Gesamteinspielung, die immer noch zu den besten gehört. Nun also erscheint (endlich) die letzte Sinfonie Shostakovichs, die er seinerzeit bei den Decca-Aufnahmen nicht mit <em>seinem</em> Concertgebouworkest einspielen konnte. Und es ist wirklich eine besondere und besonders rätselhafte Sinfonie, die Shostakovich komponierte. Ein Werk voller Eigenzitate – hauptsächlich aus Werken, die bei den sowjetischen Kulturfunktionären nicht gerade auf viel Gegenliebe gestoßen waren – dazu Zitate aus Wagners Ring des Nibelungen und Rossinis Wilhelm Tell.</p>
<p>Hier, wie bei allen doppelbödigen Werken Shostakovichs ist es wichtig, dass der Dirigent einen kühlen Kopf behält und nicht nur auf die Offensichtlichkeiten der Partitur achtet. Shostakovichs Musik wirkt am überzeugendsten, wenn man ihr ihre inneren Widersprüche, ihre Konflikte, ihren beißenden Spott, ihre tiefe Resignation, manchmal auch ihre vordergründige Anbiederung (allerdings nicht bei <em>dieser</em> Sinfonie) einfach nur offenlegt, sie darstellt, nicht deutet. Haitink und das Concertgebouw-Orchester sind hier mehr als qualifizierte Interpreten. Frei von ideologischen Vorverurteilungen spielen sie diese letzte Sinfonie – und man hat spätestens im letzten Satz das Gefühl, Shostakovich selbst hätte sie als definitiv letzte Sinfonie konzipiert, so ins Ungewisse verlaufend wirkt sie – mal kühl distanziert, mal ironisch, mal dramatisch, mal fragend, suchend, resignierend, eben so, wie sie von Shostakovich selbst entworfen wurde. Haitink versucht erst gar nicht, die Rätsel der Sinfonie zu beantworten, er hat begriffen, dass diese Sinfonie keine schlüssige Antwort hat. Das Rätselhafte, das Unschlüssige, das Haitink hier konsequent einhält, macht diese Aufnahme so kohärent (sic!).</p>
<p>Wieder einmal eine kritische Anmerkung zum Ende einer RCO-Live-Besprechung: Dass die Übersetzung des Booklets ins Deutsche mal wieder recht holprig ausgefallen ist, ist (wie immer) schade. Der überzeugenden Leistung der Musiker tut dies keinen Abbruch und sollte niemanden abhalten, diese klanglich und interpretatorisch hervorragende Einspielung zu kaufen.</p>
<p><img class="size-full wp-image-710 alignleft" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="50" height="50" />Trotz meiner Einwände bezüglich der schlecht übersetzten Anmerkungen und des etwas irritierendem Artworks (Puppentorsi??): Auch diese hauseigene Veröffentlichung des <em>Koninklijk Concertgebouworkest</em> belegt wieder einmal eindrucksvoll, wie einzigartig dieser Klangkörper mit sinfonischer Musik des 20. Jahrhunderts umgehen kann. <em>Die besondere CD</em>, erschienen im Oktober 2011.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_9113_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 40px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Das SACD <strong>Dmitri Shostakovich &#8211; Symphony No. 15 </strong>des <strong>Royal Concertgebouw Orchestra</strong> unter <strong>Bernard Haitink</strong> ist am 14. Oktober 2011 bei RCO Live (RCO 11003) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005R48WH2/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005R48WH2" title="Royal Concertgebouw Orchestra, Bernard Haitink: Dmitri Shostakovich: Symphony No. 15 bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005R48WH2/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005R48WH2&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Dimitri-Schostakowitsch-1906-1975-Symphonie-Nr-15/hnum/1404483?iampartner=n31" title="Royal Concertgebouw Orchestra, Bernard Haitink: Dmitri Shostakovich: Symphony No. 15 bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Dimitri-Schostakowitsch-1906-1975-Symphonie-Nr-15/hnum/1404483?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.<br />
<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/d7be8933179444d783f5070a647cc23a" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Laurence Power · BBC National Orchestra and Chorus of Wales, Martyn Brabbins: Ralph Vaughan Williams &#8211;  Flos Campi ·   Suite for viola and small orchestra / John Blackwood McEwen &#8211; Viola Concerto</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 10:15:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Schäfer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Gast-Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[John Blackwood McEwen]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Ralph Vaughan Williams]]></category>
		<category><![CDATA[Romantik]]></category>
		<category><![CDATA[Spätromantik]]></category>
		<category><![CDATA[Suite]]></category>
		<category><![CDATA[Viola]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Jahre lang standen sie im Schatten der kontinentaleuropäischen Tonkunst, wurden (von Adorno und seinen Adepten) verachtet, bestenfalls belächelt und nie wirklich ernst genommen: Die Komponisten und ihre Werke aus dem vereinigten Königreich hatten einen schweren Stand, waren isoliert – und machten aus dieser Not eine Tugend, indem sie ihre Insel-Existenz in eine sprichwörtliche „Splendid [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Jahre lang standen sie im Schatten der kontinentaleuropäischen Tonkunst, wurden (von Adorno und seinen Adepten) verachtet, bestenfalls belächelt und nie wirklich ernst genommen: Die Komponisten und ihre Werke aus dem vereinigten Königreich hatten einen schweren Stand, waren isoliert – und machten aus dieser Not eine Tugend, indem sie ihre Insel-Existenz in eine sprichwörtliche „Splendid Isolation“ ummünzten. Genau diese Abgeschlossenheit und die mit ihr einhergehende Unangreifbarkeit (z.B. gegenüber Dogmen der zentraleuropäischen Avantgarde) werden von vielen Menschen zunehmend als ästhetischer Mehrwert wahrgenommen und goutiert. Und so kann man Douglas Boyd, dem britischen Chefdirigenten des Musikkollegium Winterthur, nur beipflichten, wenn er im Interview mit der Schweizer Zeitschrift „Musik &amp; Theater“ (Ausgabe Dezember 2011, Seite 23) sagt: »<em>Heute erlebt britische Musik ihre wohl aufregendsten Zeiten.</em>«<br />
<span id="more-8954"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/12/Laurence-Power-BBCNOW-Chorus-Martyn-Brabbins-Ralph-Vaughan-Williams-%C2%B7-John-McEwen.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[8954]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8967" title="Laurence Power,  BBCNOW &amp; Chorus, Martyn Brabbins - Ralph Vaughan Williams - Flos Campi · Suite /  John Blackwood McEwen - Viola Concerto" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/12/Laurence-Power-BBCNOW-Chorus-Martyn-Brabbins-Ralph-Vaughan-Williams-%C2%B7-John-McEwen-150x147.jpg" alt="Laurence Power,  BBCNOW &amp; Chorus, Martyn Brabbins - Ralph Vaughan Williams - Flos Campi · Suite /  John Blackwood McEwen - Viola Concerto" width="150" height="147" /></a>Ein Blick auf „angesagte“ britische Komponisten wie etwa Thomas Adès, Peter Maxwell Davies oder George Benjamin, erfolgreiche Musikfestspiele mit Schwerpunkt England (auch außerhalb der Insel!) wie etwa jüngst das 6. Internationale Kammermusikfestival „Classix“ in Kempten und – last but not least – die stetig wachsende Anzahl von CDs mit Werken der „Insulaner“, zumeist produziert von den großen britischen Label wie <em>Hyperion</em> oder <em>Chandos</em>, aber längst auch von vielen anderen Firmen wie etwa <em>Naxos</em>, gibt Douglas Boyd recht. Aus dieser (begrüßenswerten!) Flut an Neuerscheinungen ragt die vorliegende Einspielung mit Werken für Viola und (kleinem) Orchester von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ralph_Vaughan_Williams" title="Ralph Vaughan Williams auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Ralph_Vaughan_Williams?referer=');">Ralph Vaughan Williams</a> (1872-1958) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Blackwood_McEwen" title="John Blackwood McEwen auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/John_Blackwood_McEwen?referer=');">John Blackwood McEwen</a> (1868-1948), erschienen bei »<em>Britain’s brightest record label</em>« <a href="http://www.hyperion-records.co.uk/" title="Hyperion Records - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hyperion-records.co.uk/?referer=');">Hyperion</a>, besonders positiv hervor. Und das aus mehreren Gründen:</p>
<p>An <em>erster Stelle</em> sei der Bratschist <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lawrence_Power" title="Lawrence Power auf en.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/en.wikipedia.org/wiki/Lawrence_Power?referer=');">Lawrence Power</a> erwähnt, der die drei zu hörenden Werke mit einer vollendeten Poesie und zugleich lupenreinen Klarheit und Wachheit interpretiert. Lauscht man seinem betörenden Spiel, muss man an die Worte von Nobuko Imai, der Grand Dame der Viola, denken, die im Interview mit dem „Ensemble-Magazin für Kammermusik“ (Ausgabe 5/2011, Seite 49) gesagt hat: »<em>Der Viola-Klang ist so reich und breit gefächert, dass man darüber eine ganze Geschichte erzählen könnte. (&#8230;) Die Menschen sind viel berührter von dem, was du auf der Viola zaubern kannst, und ihre Farben sind die schönsten, die man sich nur vorstellen kann.</em>« <em>Zweitens</em> sind auch das <a href="http://www.bbc.co.uk/orchestras/bbcnow/" title="BBC National Orchestra of Wales - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.bbc.co.uk/orchestras/bbcnow/?referer=');">BBC National Orchestra of Wales</a> und der dazugehörige Chorus (zu hören in <em>Flos Campi</em>) bestens disponiert und spürbar in ihrem (britischen) Element. <em>Drittens</em> ist die Klangqualität der Hyperion-CD wieder einmal überragend transparent, warm und natürlich wie im Konzertsaal, und <em>viertens</em> schließlich bietet der Booklet-Text viele wertvolle, gut recherchierte Hintergrundinformationen zu den Komponisten und ihren Werken.</p>
<p>Die CD beginnt mit Vaughan Williams <em>Suite for viola and small orchestra</em> aus dem Jahr 1934. Wie alle Werke auf dieser Scheibe wurde es für den berühmten Bratschenvirtuosen Lionel Tertis (1976–1975) geschrieben, einem Künstler, der die britische Violaszene während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts beherrschte und für den unter anderem auch Sir Arnold Bax und Benjamin Dale Stücke schrieben. Zeitgenossen lobten Tertis’ „warmes Spiel“, und diese Eigenschaft hat sich auch der Interpret der vorliegenden CD Laurence Power ganz „ohrenscheinlich“ auf die Fahnen geschrieben. Angesichts dieses mustergültig „britischen“ Werkes mit seinen warmen, weichen Klangfarben, seinem betörenden Lyrismus und seiner pastoralen Stimmung fällt es zunächst einmal schwer, dem oben schon zitierten Douglas Boyd zuzustimmen, der im selben Interview sagt: „Ich glaube, es wäre ein aussichtsloses Unterfangen, das ‚Britische’ in britischer Musik nach herkömmlicher Art definieren zu wollen. Denn selbst die Werke von Vaughan Williams gehen weit über das hinaus, was man ‚English Country Side’ oder das ‚Pastorale’ nennen mag. Umgekehrt besteht kein Zweifel, vor allem in der Musik von Elgar bis zu Britten, dass die Natur einen großen Einfluss auf die Klangwelt ihrer Komponisten hatte.“ Mag die Vaughan Williams „Suite“ auch über diese zugegebenermaßen vereinfachenden Apostrophierungen hinausgehen, so fällt es gleichwohl schwer, die landschaftlichen Aspekte hier nicht zu hören.</p>
<p>Das zweite und mit 31 Minuten Spielzeit längste Werk auf der CD, John Blackwood McEwens <em>Viola Concerto</em> aus dem Jahr 1901, ist gleichwohl die ästhetisch schwächste Komposition – was nicht heißt, dass es sich hier um ein zweitklassiges Konzert handelt. Es handelt sich im Gegenteil sogar um ein sehr gutes Bratschenkonzert und eine willkommene Repertoireerweiterung mit einem dankbaren, von Power brillant gespielten Solopart, aber eben doch nicht um eine „unerhörte“ Neuentdeckung. Das dreisätzige Werk ohne Adagio bzw. Andante (im Zentrum steht hier ein delikates „Allegro grazioso“) ist im Jahr 1901 und damit zu einer Zeit entstanden, bevor die britische Musik vom Impressionismus beeinflusst wurde, der dann so prägend für die Komponisten der Insel werden sollte. Erinnert der erste Satz des Violakonzerts an Beethoven und Schumann, manchmal sogar an Bruckner, so evoziert die Feenmusik des Mittelsatzes mit ihrem Viervierteltakt die Welt der Wiener Klassik. Ein lebhaftes, wenn auch nicht sonderlich inspiriertes „Allegro con brio“ bildet den Schluss des Konzerts, das zu seiner Zeit zwar keinen großen Hörerkreis fand, aber das Publikum auf die Viola als Soloinstrument und das spieltechnische Potenzial von Lionel Tertis aufmerksam machte.</p>
<p>Den Schluss- und Höhepunkt der CD setzt Vaughan Williams <em>Flos Campi</em> (zu Deutsch: Blume des Feldes) von 1925. Die Textgrundlage für dieses damals höchst originelle Werk, das vom Chor nur auf dem „A“ vokalisiert wird, bilden die Überschriften aus dem biblischen Hohelied. Orchester, Solist und Chor interagieren wunderbar und erzeugen eine suggestive Klangtextur, die Hollywood dann später zur akustischen Verstärkung von Sandalenfilmen und monumentalen Historienschinken cineastisch aufpoliert hat. Mag „Flos Campi“ für uns Heutige manchmal vielleicht ein wenig kunstgewerblich klingen, so muss doch gleichzeitig gesagt werden, dass Vaughan Williams’ höchst anmutige Suite in sechs Sätzen nichts im Sinn hat mit den Pseudo-Atavismen vom Schlage eines Carl Off, die die Zeitläufte weit weniger gut überstanden haben als die raffiniert gemachten Schein-Naivitäten des klugen Briten.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="50" height="50" />Fazit: Wer sich für die intimen Klangraffinessen und die Geheimnisse der Viola zu begeistern weiß und/oder eine Schwäche für die britische Musik hat, sollte sich diese CD auf jeden Fall anhören. Vor allem die beiden Werke von Vaughan Williams sind großartig und erfahren eine kongeniale Interpretation in bester Aufnahmetechnik. Aber auch das Violakonzert von John Blackwood McEwen kann sich (mehrmals sehr gut) hören lassen und verdient Aufmerksamkeit. Eine rundum schöne und wichtige Veröffentlichung; unsere <em>besondere CD</em>, erschienen im November 2011.</p>
<p style="text-align: right;"><em>© <a href="#bschaefer" title="Dr. Burkhard Schäfer - Kurz-Bio" class="liinternal">Dr. Burkhard Schäfer</a></em></p>
<div id="gdsr_mureview_block_8954_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Ralph Vaughan Williams -  <strong>Flos Campi ·   </strong>Suite for viola and small orchestra /  John Blackwood McEwen &#8211; Viola Concerto</strong> vom <strong>BBC National Orchestra and Chorus of Wales</strong> unter der Leitung von <strong>Martyn Brabbins</strong> und dem Solisten <strong>Laurence Power</strong> ist am 18. November auf Hyperion Records (CDA 67839) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005OCES5M/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005OCES5M" title="Laurence Power · BBCNOW &amp; Chorus, Martyn Brabbins: R. Vaughan Williams - Flos Campi · Suite / J. B. McEwen - Viola Concerto bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005OCES5M/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005OCES5M&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Ralph-Vaughan-Williams-1872-1958-Suite-f%FCr-Viola-Orchester/hnum/1476957?iampartner=n31" title="Laurence Power · BBCNOW &amp; Chorus, Martyn Brabbins: R. Vaughan Williams - Flos Campi · Suite / J. B. McEwen - Viola Concerto bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Ralph-Vaughan-Williams-1872-1958-Suite-f_FCr-Viola-Orchester/hnum/1476957?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li><em>Ralph Vaughan Williams</em> &#8211; Suite for viola and small orchestra</li>
<li><em>John Blackwood McEwen</em> &#8211; Viola Concerto</li>
<li><em>Ralph Vaughan Williams</em> &#8211; Flos Campi – Suite for viola, wordless chorus and orchestra</li>
</ol>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p><em><a name="bschaefer"></a>Unser Gast-Rezensent Dr. Burkhard Schäfer studierte Literaturwissenschaft und Philosophie an den Universitäten Tübingen und Wien. Gemeinsam mit seiner Frau betreibt er <em> das <a href="http://www.redaktionsbuero-schaefer.de/" title="Redaktionsbüro Schäfer" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.redaktionsbuero-schaefer.de/?referer=');">Redaktionsbüro Schäfer</a></em>. Spezialisiert auf den Bereich Kulturjournalismus (mit Schwerpunkt in der Klassik) hat Schäfer zahlreiche Interviews mit berühmten Vertretern der Musikszene geführt, beispielsweise mit Dietrich Fischer-Dieskau, Martha Argerich, Hans Werner Henze und Sofia Gubaidulina. Als freier Journalist schreibt er für Tageszeitungen, Fachmedien und Online-Portale wie Zeit-Online, Südwest Presse (SWP), die „neue musikzeitung“ (nmz) und das „Ensemble-Magazin für Kammermusik“. Am 18. Juni 2011 war er Studiogast von Ines Pasz in der Sendung „<a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/treffpunkt-klassik/-/id=660614/nid=660614/did=8191562/11cjqmb/index.html" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.swr.de/swr2/programm/sendungen/treffpunkt-klassik/-/id=660614/nid=660614/did=8191562/11cjqmb/index.html?referer=');">SWR2 Treffpunkt Klassik extra</a>“. </em></p>
<p><em>Burkhard Schäfer lebt mit seiner Familie in Ulm und betreibt für das Redaktionsbüro Schäfer den Twitter-Account „<a href="http://www.twitter.com/kammermusik" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.twitter.com/kammermusik?referer=');">Kammermusik</a>“. </em></p>
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		<title>&#8220;Ilona Then-Bergh &amp; Michael Schäfer: Grigorij Krein / Samuil Feinberg – Violin Sonatas&#8221; in Top-3-Jahresliste auf Zeit Online</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2011/12/ilona-then-bergh-michael-schafer-grigorij-krein-samuil-feinberg-%e2%80%93-violin-sonatas-in-top-3-jahresliste-auf-zeit-online/</link>
		<comments>http://blog.codaex.de/2011/12/ilona-then-bergh-michael-schafer-grigorij-krein-samuil-feinberg-%e2%80%93-violin-sonatas-in-top-3-jahresliste-auf-zeit-online/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 11:45:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse, TV, Radio, Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Grigorij Krein]]></category>
		<category><![CDATA[Ilona Then-Bergh]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresrückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Schäfer]]></category>
		<category><![CDATA[Spätromantik]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Laufe des Jahres wurde mir längst klar, dass das neue Album von Ilona Then-Bergh und Michael Schäfer mit den Violinsonaten von Grigorij Krein (1879-1957) und Samuil Feinberg (1890-1962), unsere CD des Monats April 2011, zu den allerbesten und spannendsten Veröffentlichungen des Jahres gehört. Die beim Leipziger Genuin-Label erschienene CD wurde auch von der Kritik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/05/Ilona-Then-Bergh-Michael-Schaefer-Grigorij-Krein-Samuil-Feinberg-Violin-Sonatas.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[8945]"><img class="size-thumbnail wp-image-6704 alignright" title="Ilona Then-Bergh &amp; Michael Schäfer: Grigorij Krein / Samuil Feinberg - Violin Sonatas" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/05/Ilona-Then-Bergh-Michael-Schaefer-Grigorij-Krein-Samuil-Feinberg-Violin-Sonatas-150x150.jpg" alt="Ilona Then-Bergh &amp; Michael Schäfer: Grigorij Krein / Samuil Feinberg - Violin Sonatas" width="150" height="150" /></a>Im Laufe des Jahres wurde mir längst klar, dass das neue Album von Ilona Then-Bergh und Michael Schäfer mit den Violinsonaten von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grigori_Abramowitsch_Krein" title="Grigorij Krein auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Grigori_Abramowitsch_Krein?referer=');">Grigorij Krein</a> (1879-1957) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Samuil_Jewgenjewitsch_Feinberg" title="Samuil Feinberg auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Samuil_Jewgenjewitsch_Feinberg?referer=');">Samuil Feinberg</a> (1890-1962), unsere <a href="http://blog.codaex.de/2011/05/ilona-then-bergh-michael-schafer-grigorij-krein-samuil-feinberg-violin-sonatas/" title="Ilona Then-Bergh &amp; Michael Schäfer: Grigorij Krein / Samuil Feinberg – Violin Sonatas" class="liinternal">CD des Monats April 2011</a>, zu den allerbesten und spannendsten Veröffentlichungen des Jahres gehört.</p>
<p>Die beim Leipziger <a href="http://www.genuin.de/" title="genuin.de - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.genuin.de/?referer=');">Genuin</a>-Label erschienene CD wurde auch von der Kritik einstimmig gelobt, sowohl wegen des vorgestellten Materials, als auch wegen der makellosen Interpretation des Münchener Duos. Unser Gastrezensent <a href="http://blog.codaex.de/author/burkhard/" title="Artikel von Dr. Burkard Schäfer auf blog.codaex.de" class="liinternal">Dr. Burkhard Schäfer</a>, eigentlich freier Journalist, der unter anderem für <em>Zeit Online</em> schreibt, hat nun das Album in seine Jahres-Top-3 gewählt.<br />
<span id="more-8945"></span><br />
Er resümiert über die CD:</p>
<blockquote><p>»<em>Die Werke der beiden russischen Juden erfahren eine intensive und beglückende Lesart, die das Anhören dieser CD zu einem Erlebnis macht.</em>«</p></blockquote>
<p>Burkhard Schäfers vollständigen Top-3-Artikel kann man → <a href="http://www.zeit.de/kultur/musik/2011-12/alben-des-jahres-2011/seite-5" title="Die besten Alben des Jahres: Tipps von Burkhard Schäfer auf zeit.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.zeit.de/kultur/musik/2011-12/alben-des-jahres-2011/seite-5?referer=');">hier</a> nachlesen.</p>
<p>Unser Interview mit Ilona Then-Bergh zum neuen Album findet man → <a href="http://blog.codaex.de/2011/07/interview-mit-ilona-then-bergh/" title="Interview mit Ilona Then-Bergh" class="liinternal">hier</a>.</p>
<p>Die CD <strong>Grigorij Krein / Samuil Feinberg &#8211; Violin Sonatas</strong> von <strong>Ilona Then-Bergh &amp; Michael Schäfer </strong>ist bei Genuin (GEN 11203) am 15. April 2011 erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004TNZVOE/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004TNZVOE" title="Ilona Then-Bergh &amp; Michael Schäfer: Grigorij Krein / Samuil Feinberg – Violin Sonatas auf amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B004TNZVOE/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B004TNZVOE&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Grigorij-Krein-Sonate-f%FCr-Violine-Klavier-op-11/hnum/4939840/iampartner/n31" title="Ilona Then-Bergh &amp; Michael Schäfer: Grigorij Krein / Samuil Feinberg – Violin Sonatas auf jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Grigorij-Krein-Sonate-f_FCr-Violine-Klavier-op-11/hnum/4939840/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
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		<title>Besprechung von &#8220;Ilona Then-Bergh &amp; Michael Schäfer: Grigorij Krein / Samuil Feinberg – Violin Sonatas&#8221; auf klassik.com</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2011/09/besprechung-von-ilona-then-bergh-michael-schafer-grigorij-krein-samuil-feinberg-%e2%80%93-violin-sonatas-auf-klassik-com/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 13:55:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse, TV, Radio, Internet]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Grigorij Krein]]></category>
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		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
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		<description><![CDATA[Was lange währt, wird endlich gut: Schön, dass auch eine Nischen-Veröffentlichung wie die vor einigen Monaten erschienene CD des Münchener &#8220;Entdecker-Duos&#8221; Ilona Then-Bergh und Michael Schäfer mit den Violinsonaten von Grigorij Krein (1879-1957) und Samuil Feinberg (1890-1962) (unsere → CD des Monats April 2011)  nach und nach von der der Kritik wahrgenommen wird. Man kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/05/Ilona-Then-Bergh-Michael-Schaefer-Grigorij-Krein-Samuil-Feinberg-Violin-Sonatas.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[8298]"><img class="size-thumbnail wp-image-6704 alignleft" title="Ilona Then-Bergh &amp; Michael Schäfer: Grigorij Krein / Samuil Feinberg - Violin Sonatas" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/05/Ilona-Then-Bergh-Michael-Schaefer-Grigorij-Krein-Samuil-Feinberg-Violin-Sonatas-150x150.jpg" alt="Ilona Then-Bergh &amp; Michael Schäfer: Grigorij Krein / Samuil Feinberg - Violin Sonatas" width="150" height="150" /></a>Was lange währt, wird endlich gut: Schön, dass auch eine Nischen-Veröffentlichung wie die vor einigen Monaten erschienene CD des Münchener &#8220;Entdecker-Duos&#8221; Ilona Then-Bergh und Michael Schäfer mit den Violinsonaten von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grigori_Abramowitsch_Krein" title="Grigorij Krein auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Grigori_Abramowitsch_Krein?referer=');">Grigorij Krein</a> (1879-1957) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Samuil_Jewgenjewitsch_Feinberg" title="Samuil Feinberg auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Samuil_Jewgenjewitsch_Feinberg?referer=');">Samuil Feinberg</a> (1890-1962) <em></em><small title="Ilona Then-Bergh &amp; Michael Schäfer: Grigorij Krein / Samuil Feinberg – Violin Sonatas">(unsere → <a href="http://blog.codaex.de/2011/05/ilona-then-bergh-michael-schafer-grigorij-krein-samuil-feinberg-violin-sonatas/" title="Ilona Then-Bergh &amp; Michael Schäfer: Grigorij Krein / Samuil Feinberg – Violin Sonatas" class="liinternal">CD des Monats April 2011</a>)</small>  nach und nach von der der Kritik wahrgenommen wird. Man kann gar nicht oft genug betonen, dass es sich bei diesem Album, trotz (oder gerade wegen?) der unbekannten Komponisten und Kompositionen, um eines der interessantesten Kammermusik-Alben des Jahres handelt.<br />
<span id="more-8298"></span>Das Musikportal <a href="http://www.klassik.com/" title="klassik.com - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.klassik.com/?referer=');">klassik-com</a> ist eine der renommiertesten Webseiten, wenn es um klassische Musik geht. Nun wurde dort die bei <a href="http://www.genuin.de/" title="genuin.de - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.genuin.de/?referer=');">Genuin</a> erschienene CD ausführlich vom Musikwissenschaftler Dr. Stefan Drees besprochen.</p>
<p>Er schreibt über das Duo Then-Bergh/Schäfer:</p>
<blockquote><p>»<em>In schöner Regelmäßigkeit haben die Geigerin Ilona Then-Berg und der Pianist Michael Schäfer mit ihren Duoplatten während der vergangenen Jahre große Würfe abgeliefert: aufregende Veröffentlichungen mit Neuentdeckungen und kaum gespielten Werken. Auch diesmal treffen die beiden Musiker voll ins Schwarze (&#8230;)</em>«</p></blockquote>
<p>und resümiert über das Album:</p>
<blockquote><p>»<em>In spieltechnischer Hinsicht ist das, was hier über die gesamte Spieldauer der CD hinweg geboten wird, einfach großartig. Intensität und Sicherheit des Zusammenspiels beider Musiker zeigen deutlich, dass es sich hier um ein erfahrenes Duo handelt – und das ist viel wert. Die Produktion ist eine absolute Kaufempfehlung – und für mich wieder einmal ein Beleg dafür, dass die wirklichen diskografischen Ereignisse jenseits des Mainstreams zu finden sind und dort oft in den Händen weniger bekannter, dafür aber umso ernsthafterer Interpreten liegt.</em>«</p></blockquote>
<p>Die ganze Rezension gibt es → <a href="http://magazin.klassik.com/reviews/reviews.cfm?task=review&amp;REID=12771&amp;RECID=20276" title="Eindrucksvoller Ernst, anrührende Tiefe: Die Violin-Sonaten von Grigorij Krein und Samuil Feinberg" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/magazin.klassik.com/reviews/reviews.cfm?task=review_amp_REID=12771_amp_RECID=20276&amp;referer=');">hier</a></p>
<p>Die CD <strong>Grigorij Krein / Samuil Feinberg &#8211; Violin Sonatas</strong> von <strong>Ilona Then-Bergh &amp; Michael Schäfer </strong>ist bei Genuin (GEN 11203) am 15. April 2011 erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004TNZVOE/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004TNZVOE" title="Ilona Then-Bergh &amp; Michael Schäfer: Grigorij Krein / Samuil Feinberg – Violin Sonatas auf amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B004TNZVOE/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B004TNZVOE&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Grigorij-Krein-Sonate-f%FCr-Violine-Klavier-op-11/hnum/4939840/iampartner/n31" title="Ilona Then-Bergh &amp; Michael Schäfer: Grigorij Krein / Samuil Feinberg – Violin Sonatas auf jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Grigorij-Krein-Sonate-f_FCr-Violine-Klavier-op-11/hnum/4939840/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
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		<title>Goldner String Quartet · Piers Lane: Edward Elgar &#8211; Piano Quintet · String Quartet</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2011/08/goldner-string-quartet-%c2%b7-piers-lane-edward-elgar-piano-quintet-%c2%b7-string-quartet/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 15:45:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Edward Elgar]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Klavier]]></category>
		<category><![CDATA[Klavierquintett]]></category>
		<category><![CDATA[Spätromantik]]></category>
		<category><![CDATA[Streichquartett]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Engländer Edward Elgar (1857-1934) ist vielleicht der am meisten fehlgedeutete Komponist seines Landes: Für viele seiner Landsleute war er der erste bedeutende englische Komponist seit Henry Purcell (1659-1695) und erfüllte endlich die heimliche (geradezu imperiale) Sehnsucht der großen Musik-Nation England nach einem großen Komponisten. Sein Ruhm im Ausland war allerdings nur kurz und ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/02/Edward-Elgar.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[7887]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-5608" title="Edward Elgar" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/02/Edward-Elgar-150x150.jpg" alt="Edward Elgar" width="150" height="150" /></a>Der Engländer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Elgar" title="Edward Elgar auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Edward_Elgar?referer=');">Edward Elgar</a> (1857-1934) ist vielleicht der am meisten fehlgedeutete Komponist seines Landes: Für viele seiner Landsleute war er der erste bedeutende <em>englische</em> Komponist seit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Henry_Purcell" title="Henry Purcell auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Henry_Purcell?referer=');">Henry Purcell</a> (1659-1695) und erfüllte endlich die heimliche (geradezu imperiale) Sehnsucht der <em>großen</em> Musik-Nation England nach einem <em>großen</em> Komponisten. Sein Ruhm im Ausland war allerdings nur kurz und ist heute zu weiten Teilen – zumindest außerhalb der englischsprachigen Welt – verblasst, wird er doch allermeistens auf wenige Auszüge seines Œuvres reduziert, nämlich auf die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Enigma-Variationen" title="E. Elgar: Enigma-Variationen auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Enigma-Variationen?referer=');">Enigma-Variationen</a>, op. 36 von 1899 und auf die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pomp_and_Circumstance_Marches" title="E. Elgar: Pomp &amp; Circumstance auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Pomp_and_Circumstance_Marches?referer=');">Pomp and Circumstance Marches</a> Nos. 1–5 op. 39 von 1901–07 und von diesen insbesondere der erste, der bis heute jedes Jahr bei der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Proms" title="Last Night of the Proms auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Proms?referer=');">Last Night of the Proms</a> für nationale Glücksgefühle sorgt.</p>
<p><small>Hier eine gemeinfreie Aufnahme des &#8216;March No. 1&#8242; aus &#8220;Pomp and Circumstance&#8221; aus dem Jahre 1926. Edward Elgar dirigiert das Royal Albert Hall Orchestra:</small></p>
<p><span id="more-7887"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/08/Goldner-String-Quartet-Edward-Elgar.png" class="liimagelink" rel="lightbox[7887]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7898" title="Goldner String Quartet · Piers Lane: Edward Elgar - Piano Quintet · String Quartet" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/08/Goldner-String-Quartet-Edward-Elgar-150x150.png" alt="Goldner String Quartet · Piers Lane: Edward Elgar - Piano Quintet · String Quartet" width="150" height="150" /></a>Aber Edward Elgar ist eben nicht nur der Komponist opulenter Orchesterwerke oder patriotisch anmutender Märsche. In seinem umfangreichen Gesamtwerk findet man zahlreiche Oratorien, zwei wundervolle Konzerte (eines für Violine, eines für Cello), Sinfonien und ein relativ kleines, aber feines Kammermusik-Œuvre, das man kaum mit der Wucht der Pomp-and-Circumstance-Märsche in Verbindung bringen kann. Neben einer äußerst gelungenen <em>Violinsonate</em> (in e-Moll, op. 82; 1918 entstanden) bilden das <em>Streichquartett in e-Moll, op. 83</em> (ebenfalls von 1918) und das <em>Klavierquintett in a-Moll, op. 84</em> (von 1919) den Höhepunkt des kammermusikalischen Schaffens Elgars.</p>
<p>Das Quartett und das Quintett wurden nun vom australischen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Goldner_String_Quartet" title="Goldner String Quartet auf en.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/en.wikipedia.org/wiki/Goldner_String_Quartet?referer=');">Goldner String Quartet</a> und dem australisch-britischen Pianisten <a href="http://www.pierslane.com/" title="Piers Lane - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.pierslane.com/?referer=');">Piers Lane</a> für <a href="http://www.hyperion-records.co.uk/" title="Hyperion Records - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hyperion-records.co.uk/?referer=');">Hyperion</a> eingespielt. Die 1995 gegründete Formation (Dene Olding, v; Dimitry Hall, v; Irina Morozova, vl, Julian Smiles, vc) setzt damit die Erfolgsgeschichte fort, die es mit seinen hochgelobten Aufnahmen von Werken von Ernest Bloch, Frank Bridge und Antonín Dvořák (alle mit der Unterstützung von Piers Lane) zum führenden Kammermusik-Ensemble Australiens gemacht hat.</p>
<p>Geradezu behutsam und zurückhaltend elegant spielen die Goldners beim völlig unterschätzten Quartett. Das eröffnende <em>Allegro moderato</em> ist ein sehr gutes Beispiel für ihr organisches, atmendes Zusammenspiel wie aus einem Guss. Beim Klavierquintett dann zelebrieren die vier Australier in Symbiose mit Piers Lane  den melancholischen, aber angenehm unsentimentalen Geist des Werkes. Gewiss ist es kein Fehler, dass man immer wieder mit dem selben Pianisten bei Klavierquintetten zusammengearbeitet hat: Hier macht sich die gemeinsame Erfahrung mit romantischen und spätromantischen Quintetten bemerkbar. So wohl ausbalanciert, so klug nuanciert hört man Kammermusik dieser Epoche nicht immer; so wohl ausbalanciert, so klug nuanciert sollte man sie aber hören, um ihre ganze Vielschichtigkeit erfassen zu können.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_7887_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Edward Elgar &#8211; Piano Quintet · String Quartet</strong> des <strong>Goldner String Quartet</strong> und <strong>Piers Lane</strong> ist am 15. Juli 2011 auf Hyperion (CDA 67857) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005145X0M/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005145X0M" title="Goldner String Quartet · Piers Lane: Edward Elgar - Piano Quintet · String Quartet bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005145X0M/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005145X0M&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Edward-Elgar-1857-1934-Streichquartett-op-83/hnum/4925568/iampartner/n31" title="Goldner String Quartet · Piers Lane: Edward Elgar - Piano Quintet · String Quartet bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Edward-Elgar-1857-1934-Streichquartett-op-83/hnum/4925568/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Streichquartett in e-Moll, op. 83 &#8211; <em>Goldner String Quartet</em></li>
<li>Mina &#8211; <em>Piers Lane</em></li>
<li>Laura Valse &#8211; <em>Piers Lane</em></li>
<li>Marsch in D-Dur &#8211; <em>Piers Lane</em></li>
<li>Impromptu &#8211; <em>Piers Lane</em></li>
<li>Klavierquintett in a-Moll, op. 84 &#8211; <em>Goldner String Quartet und Piers Lane</em></li>
</ol>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/a1a77e47a1cd4746a38adaf791e45f54" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>BBC Scottish Symphony Orchestra, Martyn Brabbins: William Walton &#8211; Symphonies</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 09:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[sinfonische Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Spätromantik]]></category>
		<category><![CDATA[William Walton]]></category>

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		<description><![CDATA[Der englische Komponist William Walton (1902-1983) schrieb während seiner bemerkenswert langen Karriere als Komponist — sein erstes bekanntes Werk, A Litany schreib er als 14-jähriger 1916, sein letztes Werk Prologo e Fantasia schrieb er als 80-jähriger 1982, ein Jahr vor seinem Tod — Musik für die unterschiedlichsten Genres, darunter Filmmusiken, mehrere Konzerte, Chormusik und zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/08/William-Walton-Details-aus-Cover-zu-BBC-Scottish-SO-Martyn-Brabbins-William-Walton-Symphonies.png.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[7798]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-7800" title="William Walton - Details aus Cover zu BBC Scottish SO, Martyn Brabbins - William Walton - Symphonies.png" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/08/William-Walton-Details-aus-Cover-zu-BBC-Scottish-SO-Martyn-Brabbins-William-Walton-Symphonies.png-150x150.jpg" alt="William Walton - Details aus Cover zu BBC Scottish SO, Martyn Brabbins - William Walton - Symphonies.png" width="150" height="150" /></a>Der englische Komponist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/William_Walton" title="William Walton auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/William_Walton?referer=');">William Walton</a> (1902-1983) schrieb während seiner bemerkenswert langen Karriere als Komponist — sein erstes bekanntes Werk, <em>A Litany</em> schreib er als 14-jähriger 1916, sein letztes Werk <em>Prologo e Fantasia</em> schrieb er als 80-jähriger 1982, ein Jahr vor seinem Tod — Musik für die unterschiedlichsten Genres, darunter Filmmusiken, mehrere Konzerte, Chormusik und zwei Sinfonien. Dabei gestaltete sich der zunächst stark romantisch geprägte Ansatz im Laufe der Jahre immer moderner. Dennoch galt Walton bei der Nachkriegskritik als konservativer Komponist (obwohl er in seinen Werken immer wieder Elemente der Zwölftonmusik und der seriellen Musik verarbeitete, dabei aber insgesamt tonal blieb), was der unvoreingenommenen Rezeption seiner späteren Werke oft geschadet hat.<br />
<span id="more-7798"></span><br />
Viele seiner späten Werke wurden erst posthum richtig gewürdigt, als der ideologische Druck nachließ, der die Musikkritik in der Nachkriegsära bestimmte, in der alles als anachronistisch verdammt wurde, was nicht völlig dem Gebot der Zweiten Wiener Schule folgte. Seine bekanntesten Werke, <em>Façade – An Entertainmen</em>t für Sprecher und Instrumente, die Kantate <em>Belshazzar&#8217;s Feast</em> für Bariton, Chor und Orchester, sein Violinkonzert und seine erste Sinfonie stammen alle aus der Vorkriegszeit. Erst durch die Fertigstellung der Gesamtaufnahme sämtlicher Werke von William Walton (auf Chandos 1986-2010) erhielt man die Möglichkeit eine umfassende und faire Neubewertung seines Œuvres vorzunehmen. Unter dem Licht dieser Neubetrachtungen erweist es sich immer mehr, dass Waltons Nachrkiegskompositionen alles andere als vernachlässigbar sind.</p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/08/BBC-Scottish-SOMartyn-Brabbins-William-Walton-Symphonies.png" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[7798]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7803" title="BBC Scottish SO, Martyn Brabbins: William Walton - Symphonies" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/08/BBC-Scottish-SOMartyn-Brabbins-William-Walton-Symphonies-150x150.png" alt="BBC Scottish SO, Martyn Brabbins: William Walton - Symphonies" width="150" height="150" /></a>Aufnahmen von der bekannten ersten Sinfonie Waltons gibt es genügend: Rund zwei Dutzend Studio- und Live-Aufnahmen sind auf CD erschienen (vgl. <a href="http://www.williamwalton.net/works/orchestral/symphony_1.html" title="William Walton - Symphony No. 1 auf williamwalton.net" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.williamwalton.net/works/orchestral/symphony_1.html?referer=');">Quelle</a>), darunter drei Aufnahmen, die Walton selbst dirigiert hat (1951, 1964 und 1965). Von der zu Unrecht von der Kritik abgestraften zweiten Sinfonie gibt es gerade einmal acht Aufnahmen (vgl. <a href="http://www.williamwalton.net/works/orchestral/symphony_2.html" title="William Walton - Symphony No. 2 auf williamwalton.net" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.williamwalton.net/works/orchestral/symphony_2.html?referer=');">Quelle</a>).</p>
<p>Martyn Brabbins hatte bereits in den 1990er Jahren für das BBC Music Magazine gemeinsam mit dem <a href="http://www.bbc.co.uk/orchestras/bbcsso/" title="BBC Scottish Symphony Orchestra - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.bbc.co.uk/orchestras/bbcsso/?referer=');">BBC Scottish Symphony Orchestra</a> Waltons zweite Sinfonie aufgenommen. Nun ging er noch einmal mit dem selben Klangkörper ins Studio und nahm für <a href="http://www.hyperion-records.co.uk/" title="Hyperion Records - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hyperion-records.co.uk/?referer=');">Hyperion</a> beide Sinfonien sowie das kurze Orchesterstück <em>Siesta</em> auf.</p>
<p>Waltons Musik zeichnet sich durch eine allgegenwärtige Verbindung von Romantik und Verbitterung aus. Vielleicht ist es das größte Verdienst dieser Aufnahmen, diese Ambivalenz, diese hoch eruptive emotionale Zerrissenheit, präzise und vielschichtig umgesetzt zu haben. Waltons Musik altmodisch? Man kann wirklich nicht nachvollziehen, was die Kritiker damals dazu bewogen hat, Waltons zweite Sinfonie grundweg abzulehnen. In dieser engagierten Aufnahme erweist sie sich als überaus gelungenes, spannendes, facettenreiches Werk, das ganz bestimmt nicht nur zurückblickt und den Vergleich mit dem bekannteren Vorgänger nicht zu scheuen braucht. Walton war ein bedächtiger und perfektionistischer Arbeiter, der zahlreiche Entwürfe der Sinfonie immer wieder vernichtete, bis er eine Fassung hatte, die seinen persönlichen Qualitätskriterien genügen konnte. Brabbins begeht nicht den Fehler, auf Waltons vordergründigen Bombast (in der ersten Sinfonie) hereinzufallen, er arbeitet mit dem exzellenten schottischen Orchester die musikalischen Feinheiten der Partituren heraus und belegt seine Ausnahmestellung als Walton-Interpret.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="50" height="50" />Zwei mustergültige Aufnahmen zweier hochinteressanter Sinfonien auf einer CD, dazu in bester Tonqualität und mit aufschlussreichen Anmerkungen im Booklet. Mehr symphonischer Walton geht nicht. <em>Die besondere CD</em>, erschienen im Juli 2011.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_7798_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>William Walton &#8211; Symphonies</strong> des<strong> BBC Scottish Symphony Orchestra</strong> unter der Leitung von <strong>Martyn Brabbins</strong> ist am 15. Juli 2011 auf Hyperion (CDA 67794) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005145XGG/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005145XGG&quot; onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005145XGG/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005145XGG_quot_Sinfonien_/a_img_src=_quot_http_//www.assoc-amazon.de/e/ir?t=_amp_l=as2_amp_o=3_amp_a=B005145XGG&amp;referer=');">Sinfonien</a onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005145XGG/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005145XGG_quot_Sinfonien_/a_img_src=_quot_http_//www.assoc-amazon.de/e/ir?t=_amp_l=as2_amp_o=3_amp_a=B005145XGG&amp;referer=');"><img src=&quot;http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B005145XGG" title="BBC Scottish Symphony Orchestra, M. Brabbins: William Walton - Symphonies bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005145XGG/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005145XGG_quot_Sinfonien_/a_img_src=_quot_http_//www.assoc-amazon.de/e/ir?t=_amp_l=as2_amp_o=3_amp_a=B005145XGG&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/William-Walton-1902-1983-Symphonien-Nr-1-2/hnum/4921227/iampartner/n31" title="BBC Scottish Symphony Orchestra, M. Brabbins: William Walton - Symphonies bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/William-Walton-1902-1983-Symphonien-Nr-1-2/hnum/4921227/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p>Inhalt:</p>
<ol>
<li>Sinfonie No. 1 in b-Moll (1932-35)</li>
<li>Siesta (1926)</li>
<li>Sinfonie No. 2 (1956-60)</li>
</ol>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/497842c89043435baea0e428e181fb2a" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<item>
		<title>Ana-Marija Markovina: Anton Urspruch &#8211; Complete Works for Piano Vol. 1</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2011/07/ana-marija-markovina-anton-urspruch-complete-works-for-piano-vol-1/</link>
		<comments>http://blog.codaex.de/2011/07/ana-marija-markovina-anton-urspruch-complete-works-for-piano-vol-1/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 13:20:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Ana-Marija Markovina]]></category>
		<category><![CDATA[Anton Urspruch]]></category>
		<category><![CDATA[Fin De Siècle]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">http://blog.codaex.de/?p=7656</guid>
		<description><![CDATA[Der Zahn der Zeit meint es nicht immer gut mit der Kunst. Es gibt zahlreiche Beispiele von Komponisten, die zu ihren Lebzeiten durchaus beachtliche Erfolge feiern konnten, von Kollegen und der Kritik geschätzt wurden, die aber bald nach ihrem Tod in dunkle Vergessenheit gerieten. Die Gründe hierfür sind mannigfaltig: Der veränderte Geschmack, verlorene oder übersehene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/07/Anton-Urspruch.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[7656]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-7657" title="Anton Urspruch" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/07/Anton-Urspruch-150x150.jpg" alt="Anton Urspruch" width="133" height="133" /></a>Der Zahn der Zeit meint es nicht immer gut mit der Kunst. Es gibt zahlreiche Beispiele von Komponisten, die zu ihren Lebzeiten durchaus beachtliche Erfolge feiern konnten, von Kollegen und der Kritik geschätzt wurden, die aber bald nach ihrem Tod in dunkle Vergessenheit gerieten. Die Gründe hierfür sind mannigfaltig: Der veränderte Geschmack, verlorene oder übersehene Werke, die sich immer schneller drehende Welt mit ihren Moden, die aus dem Protagonisten von heute den Anachronismus von morgen macht, oft auch nur der Zufall.</p>
<p>Das Schicksal des Frankfurter Spätromantikers <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Urspruch" title="Anton Urspruch auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Anton_Urspruch?referer=');">Anton Urspruch</a> (1850-1907) hat gewissermaßen mit all diesen Faktoren zu tun. Zu Lebzeiten war Urspruch ein respektierter Komponist und Didaktiker, zunächst an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dr._Hoch%E2%80%99s_Konservatorium" title="Dr. Hoch’s Konservatorium auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Dr._Hoch_E2_80_99s_Konservatorium?referer=');">Dr Hoch&#8217;s Konservatorium</a> in Frankfurt, später dann am Raff-Konservatorium (einer zwischenzeitlich gegründeten Sezession der führenden Lehrer des eigentlichen Konservatoriums nach dem Tode Raffs), wo Urspruch bis zu seinem Tode arbeitete. Sein <a href="http://www.antonurspruch.de/werke.htm" title="Werksverzeichnis - antonurspruch.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.antonurspruch.de/werke.htm?referer=');">Werksverzeichnis</a> umfasst Opern, Orchesterwerke, Kammermusik, zahlreiche Chorwerke, einige Lieder und zahlreiche Werke für Klavier, sowohl Solo, als auch vierhändig und für zwei Klaviere.<br />
<span id="more-7656"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/01/Ana-Marija-Markovina.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[7656]"><img class="alignleft size-medium wp-image-5261" title="Ana-Marija Markovina - © Oli Rust / Quelle: pianistin.com" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/01/Ana-Marija-Markovina-220x300.jpg" alt="Ana-Marija Markovina - © Oli Rust / Quelle: pianistin.com" width="110" height="150" /></a>Die aus Kroatien stammende, seit Jahren in Köln lebende Pianistin <a href="http://www.pianistin.com/" title="Ana Maria Markovina - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.pianistin.com/?referer=');">Ana-Marija Markovina</a>, bereits zuvor als entdeckungsfreudige Pianistin auf diesen Seiten <a href="http://blog.codaex.de/2011/01/ana-marija-markovina-luise-adolpha-le-beau-complete-works-for-piano/" title="Ana-Marija Markovina: Luise Adolpha Le Beau – Complete Works for Piano" class="liinternal">vorgestellt</a>, hat nun für das Leipziger <a href="http://www.genuin.de/" title="Genuin - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.genuin.de/?referer=');">Genuin</a>-Label begonnen, sämtliche Werke für Klavier von Anton Urspruch aufzunehmen. Bei den Aufnahmen handelt es sich selbstredend um Weltersteinspielungen, ist doch ein Großteil seines Œuvres nicht einmal im Druck erhältlich, sondern liegt lediglich in einer privaten Sammlung, bzw. in der Stadt- u. Universitätsbibliothek Frankfurt vor. Im ersten Volumen dieser Gesamteinspielung stellt die Pianistin drei Zyklen vor: Die <em>Fünf Fantasiestücke für das Pianoforte</em>, op. 2 (1872), die <em>Cinq Morceaux pour le Piano</em>, op. 19 (ca. 1882 entstanden) und die <em>Cavatine und Arabeske für das Pianoforte</em>, op.20 (ca. 1891).</p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/07/Ana-Marija-Markovina-Anton-Urspruch.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[7656]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-7502" title="Ana-Marija Markovina: Anton Urspruch - Complete Works for Piano Vol. 1" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/07/Ana-Marija-Markovina-Anton-Urspruch-150x150.jpg" alt="Ana-Marija Markovina: Anton Urspruch - Complete Works for Piano Vol. 1" width="150" height="150" /></a>Anton Urspruchs Musik ist zutiefst romantisch geprägt, was nicht weiter verwunderlich ist, war er doch ein Lieblingsschüler von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Liszt" title="Franz Liszt auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Franz_Liszt?referer=');">Franz Liszt</a> (1811-1886) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Raff" title="Joachim Raff auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Raff?referer=');">Joachim Raff</a> (1822-1882) gewesen und unterhielt freundschaftliche Kontakte zu (seiner Kollegin am Konservatorium) <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Clara_Schumann" title="Clara Schumann auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Clara_Schumann?referer=');">Clara Schumann</a> (1819-1896) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Brahms" title="Johannes Brahms auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Brahms?referer=');">Johannes Brahms</a> (1833-1897). Den ständig wechselnden Moden begegnete er mit großer Skepsis (»<em>Denn modern ist nur, was in der Mode &#8211; dieser mit Recht von Schiller als frech gegeißelten Mode &#8211; seine Ursache hat und Mode ist darum heute Mode, weil sie gestern keine wahr und morgen keine mehr sein wird. </em>Modernd<em>, nicht modern müsste darum Alles heißen, was sich in ihr gründet.</em>« ) sah sich aber in gewisser Weise doch als Modernisierer, der an den Traditionen weiterbauen, an sie anknüpfen sie allerdings nicht umstürzen wollte. Und so wirkt dann auch seine Musik in Markovinas Händen wie eine direkte Fortführung dessen, was seine Lehrer, allen voran Liszt selbst, an virtuoser Musik für das Klavier geschaffen haben. Es ist das Verdienst der Kölnerin, dass bei aller atemberaubender Virtuosität, die Musik Urspruchs ihre typisch spätromantisch-emphatische Ausdruckskraft erhält und dabei ihre Verbundenheit in den Traditionen des 19. Jahrhunderts belegt.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_7656_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die Doppel-CD <strong>Anton Urspruch – Complete Works for Piano Vol. 1</strong> von <strong>Ana-Marija Markovina</strong> ist am 15. April 2011 bei Genuin (GEN 11205) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004TNZVAS/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004TNZVAS" title="Ana-Marija Markovina: Anton Urspruch - Complete Works for Piano bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B004TNZVAS/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B004TNZVAS&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Anton-Urspruch-1850-1907-S%E4mtliche-Klavierwerke-Vol-1/hnum/4942819/iampartner/n31" title="Ana-Marija Markovina: Anton Urspruch - Complete Works for Piano bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Anton-Urspruch-1850-1907-S_E4mtliche-Klavierwerke-Vol-1/hnum/4942819/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a><small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Cinq Morceaux pour le Piano, op. 19</li>
<li>Cavatine und Arabeske für das Pianoforte, op.20</li>
<hr />
<li>Fünf Fantasiestücke für das Pianoforte, op. 2</li>
</ol>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/1ca4c0ea3bf14bd69d1040e21dffa1c7" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Gerald Finley &amp; Julius Drake: The Ballad Singer</title>
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		<comments>http://blog.codaex.de/2011/07/gerald-finley-julius-drake-the-ballad-singer/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 16:28:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
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		<category><![CDATA[Arthur Sullivan]]></category>
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		<category><![CDATA[Wiener Klassik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ursprünglich war »Ballade« ein Begriff der mittelalterlichen Troubadourtradition in der Romania (vgl. dazu bsplw. Italienisch ballare, Okzitanisch balar= tanzen) und bezeichnete das frei gestaltete Tanzlied, entwickelte sich aber im Laufe der Jahre immer mehr zur festen Form mit wiederkehrenden Strophen und einem narrativen Inhalt. Thematisch waren diese Inhalte breit gefächert, je nach Landschaft und Sprache, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7508" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/07/Canconer_Gil_f34v_Si_voletz_extr.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[7507]"><img class="size-medium wp-image-7508  " title="Cerveri de Girona, Balada - Si voletz que•m laix d'amar " src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/07/Canconer_Gil_f34v_Si_voletz_extr-300x192.jpg" alt="Cerveri de Girona, Balada - Si voletz que•m laix d'amar " width="210" height="134" /></a><p class="wp-caption-text">Frühe Ballade: Cerveri de Girona, Balada - Si voletz que•m laix d&#39;amar (Quelle: Wikipedia)</p></div>
<p>Ursprünglich war »<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ballade" title="Ballade auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Ballade?referer=');">Ballade</a>« ein Begriff der mittelalterlichen Troubadourtradition in der Romania (vgl. dazu bsplw. Italienisch <em>ballare</em>, Okzitanisch <em>balar</em>= tanzen) und bezeichnete das frei gestaltete Tanzlied, entwickelte sich aber im Laufe der Jahre immer mehr zur festen Form mit wiederkehrenden Strophen und einem narrativen Inhalt. Thematisch waren diese Inhalte breit gefächert, je nach Landschaft und Sprache, tendierten aber alle zu dramatischen Stoffen: Vater- Gatten- und Bruder-Morde, blutige Kriege, rächende Wiedergänger, wunderbare Rettungsaktionen und verhängnisvolle Verzauberungen durch Elfen und Feen.</p>
<p>Endes des 18., Anfang des 19. Jahrhunderts wurden Balladen besonders in Deutschland beliebt- Die Schriftsteller der Zeit übertrugen diese aus den englischen, keltischen oder skandinavischen Vorlagen: Herder, Goethe, Eichendorff und etliche andere schrieben äußerst populäre Balladen. Die romantischen Komponisten entdeckten die über alle Maßen dramatischen Texte für sich und schufen innerhalb der Gattung <em>Lied</em> einige bekannte Balladen, man denke von an den <em>Erlkönig</em> von Schubert. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ebbten die deutschsprachigen Balladen wieder ab; nun waren es vor allem englischsprachige Komponisten die Balladen vertonten, noch pathetischer, noch anrührender als die deutschen Vorgänger und für heutige Ohren fast ins Lächerliche puritanisch. De facto sollte beispielsweise die Ballade <em>The Lost Chord</em> von Arthur Sullivan bald nach dem ersten Weltkrieg Zielscheibe zahlreichender beißender Verballhornungen werden. Die Zeiten hatten sich geändert. Hintersinn und Ironie zeichnen schließlich auch in der Ballade <em>The Tale Of The Oyster</em> des US-amerikanischeb Musical-Komponisten Cole Porter aus. In der populären Pop- und Rockmusik heute bezeichnet man sentimentale, langsame Songs als <em>Balladen</em>, so sind ausgerechnet viele Hardrock-Gruppen für ihre übermäßig sentimentalen (und bisweilen sehr kitschigen) Balladen bekannt.<br />
<span id="more-7507"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/07/Gerald-Finley-Julius-Drake-The-Ballad-Singer.png" class="liimagelink" rel="lightbox[7507]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7514" title="Gerald Finley &amp; Julius Drake: The Ballad Singer" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/07/Gerald-Finley-Julius-Drake-The-Ballad-Singer-150x150.png" alt="Gerald Finley &amp; Julius Drake: The Ballad Singer" width="150" height="150" /></a>Der weltbekannte kanadische Bariton <a href="http://www.geraldfinley.com/" title="Gerald Finley - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.geraldfinley.com/?referer=');">Gerald Finley</a> hat zusammen mit dem nicht minder bekanntem <a href="http://juliusdrake.com/" title="Julius Drake - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/juliusdrake.com/?referer=');">Julius Drake</a> am Klavier für <a href="http://www.hyperion-records.co.uk/" title="Hyperion Records - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hyperion-records.co.uk/?referer=');">Hyperion</a> das Album <em>The Ballad Singer</em> aufgenommen, auf dem die Entwicklung der <em>Ballade</em> im Genre Lied von ihren Anfängen bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_van_Beethoven" title="Ludwig van Beethoven auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_van_Beethoven?referer=');">Ludwig van Beethoven</a> (1770-1827), über ihren romantischen Höhepunkte bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Loewe%60" title="Carl Loewe auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Carl_Loewe_60?referer=');">Carl Loewe</a> (1796-1869), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Schubert" title="Franz Schubert auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Franz_Schubert?referer=');">Franz Schubert</a> (1797-1828), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Schumann" title="Robert Schumann auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Robert_Schumann?referer=');">Robert Schumann</a> (1810-1856) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Brahms" title="Johannes Brahms auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Brahms?referer=');">Johannes Brahms</a> (1833-1897), bis zur Spätromantik mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Wolf" title="Hugo Wolf auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Wolf?referer=');">Hugo Wolf</a> (1860-1903) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Mahler" title="Gustav Mahler auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Mahler?referer=');">Gustav Mahler</a> (1860-1911) nachzeichnet. Im zweiten Teil des Albums folgen dann englische Balladen von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Villiers_Stanford" title="Charles Villiers Stanford auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Charles_Villiers_Stanford?referer=');">Charles Villiers Stanford</a> (1852-1924), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cyril_Scott" title="Cyril Scott auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Cyril_Scott?referer=');">Cyril Scott</a> (1879-1970),  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Sullivan" title="Arthur Sullivan auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Sullivan?referer=');">Arthur Sullivan</a> (1842-1900), Louis Emanuel (1819-1889) und zuletzt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cole_Porter" title="Cole Porter auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Cole_Porter?referer=');">Cole Porter</a> (1891-1954).</p>
<p>Chronologisch zeichnen die beiden den Aufstieg und Fall einer Liedform nach, die im Laufe von rund 120 Jahren (von Beethoven zu Porter) eine radikale Veränderung und Umdeutung erfahren hat. Und diese Zeitreise durch die Ballade ist überraschend spannend, aufschlussreich, manchmal komisch (nicht immer freiwillig). Beide Musiker sind sich der besonderen erzählerischen Spannungsmomente der Ballade vollends bewusst und so gestalten sie die Lieder entsprechend und mit all ihrer Erfahrung, sei es beim wohlbekannten Material von Schubert, Loewe und Schumann, sei es bei den (hierzulande) eher unbekannten englischsprachigen Werken. Finley weiß durch seine verständliche und klare deutsche Diktion und durch seine Wandlungsfähigkeit zu überzeugen. Gegen Ende des Albums bedauert man fast ein wenig, dass nur ein Stück von Cole Porter dabei ist: Der feinsinnige, intelligente und lockere Stil Porters passt erstaunlich gut zum Lied-Spezialisten Finley. Ohne Makel bleibt Julius Drake auf dem Album, dessen Klavierspiel mal romantisch zart, dann donnert, dann spielerisch spottend daher kommt und zu nicht unerheblichen Maße zum Gelingen dieses äußerst unterhaltsamen Albums beiträgt.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_7507_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>The Ballad Singer</strong> von <strong>Gerald Finley</strong> und<strong> Julius Drake</strong> ist am 17. Juni 2011 auf Hyperion (CDA 67830) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004V4GXYI/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004V4GXYI" title="Gerald Finley &amp; Julius Drake: The Ballad Singer bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B004V4GXYI/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B004V4GXYI&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Gerald-Finley-The-Ballad-Singer/hnum/2661781/iampartner/n31" title="Gerald Finley &amp; Julius Drake: The Ballad Singer bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Gerald-Finley-The-Ballad-Singer/hnum/2661781/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li><em>Ludwig van Beethoven</em> &#8211; Aus Goethes Faust, Op. 75/3</li>
<li><em>Carl Loewe</em> &#8211; Edward, Op. 1/1</li>
<li><em>Carl Loewe</em> -  Die Wandelnde Glocke, Op. 20/3</li>
<li><em>Franz Schubert</em> &#8211; Erlkönig, D 328</li>
<li><em>Robert Schumann</em> &#8211; 3 Gesänge, Op. 31 &#8211; #1 Die Löwenbraut</li>
<li><em>Robert Schumann</em> &#8211; Romanzen &amp; Balladen I, Op. 45 &#8211; #1 Der Schatzgräber</li>
<li><em>Anon/Johannes Brahms</em> &#8211; 49 Deutsche Volkslieder, WoO 33 &#8211; #29 Es War Ein Markgraf überm Rhein</li>
<li><em>Hugo Wolf</em> &#8211; Gedichte von Eduard Mörike &#8211; #44 Der Feuerreiter</li>
<li><em>Gustav Mahler</em> &#8211; Wo die schönen Trompeten blasen</li>
<li><em>Charles Villiers Stanford</em> &#8211; La belle Dame sans merci</li>
<li><em>Anon/Cyril Scott</em> &#8211; Lord Randall</li>
<li><em>Arthur Sullivan</em> &#8211; The Lost Chord</li>
<li><em>Louis Emanuel</em> &#8211; The Desert</li>
<li><em>Cole Porter</em> &#8211; The Tale Of The Oyster</li>
</ol>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/e83a45dd9ac94f8ea4e0589d90570bda" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Royal Concertgebouw Orchestra: Gustav Mahler &#8211; Sinfonien Nos. 1 &#8211; 10 als kostenlose Videostreams</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2011/07/royal-concertgebouw-orchestra-gustav-mahler-sinfonien-nos-1-10-als-kostenlose-videostreams/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 08:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Gustav Mahler]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Royal Concertgebow Orchestra]]></category>
		<category><![CDATA[sinfonische Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Spätromantik]]></category>
		<category><![CDATA[Videostream]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Niederländer lieben die Musik des großen Symphonikers Gustav Mahler (1860-1911), der vor genau 151 Jahren (am 7. Juli 1860) im böhmischen in Kalischt geboren wurde. Mit dem Amsterdamer Royal Concertgebouw Orchestra haben die Niederländer einen der besten und traditionsreichsten Mahler-Klangkörper der Welt, der in unzähligen Aufführungen und Aufnahmen seine Ausnahmestellung unter Beweis gestellt hat. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Gustav-Mahler.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[7384]"><img class="alignright size-medium wp-image-3362" title="Gustav Mahler" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Gustav-Mahler-228x300.jpg" alt="Gustav Mahler" width="150" height="197" /></a>Die Niederländer lieben die Musik des großen Symphonikers <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Mahler" title="Gustav Mahler auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Mahler?referer=');">Gustav Mahler</a> (1860-1911), der vor genau 151 Jahren (am 7. Juli 1860) im böhmischen in Kalischt geboren wurde. Mit dem Amsterdamer<em> </em> <a href="http://www.concertgebouworkest.nl/page.ocl?pageID=20" title="Concertgebouw Orchestra - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.concertgebouworkest.nl/page.ocl?pageID=20&amp;referer=');">Royal Concertgebouw Orchestra</a> haben die Niederländer einen der besten und traditionsreichsten Mahler-Klangkörper der Welt, der in unzähligen Aufführungen und Aufnahmen seine Ausnahmestellung unter Beweis gestellt hat. Derzeit entsteht nach und nach ein vollständiger Zyklus mit Aufnahmen aller zehn der Sinfonien. Die bisher erschienenen Veröffentlichungen haben grandiose Kritiken erhalten.</p>
<p>Vergangene Woche war anlässlich des Mahler-Jubiläums im niederländischen Kultursender <a href="http://beta.uitzendinggemist.nl/omroepen/avro" title="AVRO - Homepage (auf Niederländisch)" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/beta.uitzendinggemist.nl/omroepen/avro?referer=');">AVRO</a> &#8220;Mahler-Woche&#8221;: Gesendet wurden Aufführungen des Concertgebouworkest der Sinfonien Nos. 6 &#8211; 10; letztes Jahr wurden in der Mahler-Woche die Sinfonien Nos. 1-5 übertragen. Im Online-Archiv der AVRO kann man alle zehn Übertragungen kostenlos in guter Bild- und Tonqualität anschauen. Anders als bei anderen Fernsehanstalten ist dies prinzipiell aus dem Ausland möglich. Es lohnt sich: Die Riege der Dirigenten liest sich wie ein w<em>ho-is-who</em> der Mahler-Experten: Mariss Jansons, Daniel Harding, Iván Fischer. Daniele Gatti, Lorin Maazel, Pierre Boulez, Bernard Haitink und Eliahu Inbal.<br />
<span id="more-7384"></span><br />
Die Sinfonien werden jeweils kurz (auf Niederländisch) eingeführt, darauf folgt das ungekürzte Konzert. Hier Mahlers <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/9._Sinfonie_%28Mahler%29" title="G. Mahler: Sinfonie No. 9 auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/9._Sinfonie_28Mahler_29?referer=');">9. Sinfonie</a> unter Bernard Haitink:</p>
<p><object width="620" height="350" data="data:application/x-silverlight-2," type="application/x-silverlight-2"><param name="source" value="http://embed.player.omroep.nl/sle/ugslplayer.xap" /><param name="enablehtmlaccess" value="true" /><param name="initParams" value="version=sl.1.9.9,episodeID=12750298,playlistEnabled=no,playMode=pause,volume=100" /><embed type="application/x-silverlight-2" width="620" height="350" source="http://embed.player.omroep.nl/sle/ugslplayer.xap" enablehtmlaccess="true" initparams="version=sl.1.9.9,episodeID=12750298,playlistEnabled=no,playMode=pause,volume=100"></embed><a href="http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=124807" style="text-decoration: none;" class="liimagelink" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=124807&amp;referer=');"><img style="border-style: none;" src="http://embed.player.omroep.nl/sle/downloadsilverlight.jpg" alt="Get Microsoft Silverlight" /></a><a href="http://player.omroep.nl/?aflID=12750298" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/player.omroep.nl/?aflID=12750298&amp;referer=');">Hier klicken um das Video bei Abspielproblemen in anderen Formaten ansehen zu können.</a></object></p>
<p>Hier eine Liste mit Links zu allen Videos:</p>
<ol>
<li><a href="http://beta.uitzendinggemist.nl/afleveringen/105620" title="Sinfonie No. 1" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/beta.uitzendinggemist.nl/afleveringen/105620?referer=');">Sinfonie No. 1 in D-Dur – unter der Leitung von Daniel Harding</a></li>
<li><a href="http://beta.uitzendinggemist.nl/afleveringen/105812" title="Sinfonie No. 2" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/beta.uitzendinggemist.nl/afleveringen/105812?referer=');">Sinfonie No. 2 in c-Moll <em>(Auferstehungssinfonie)</em> – unter der Leitung von Mariss Jansons </a><br />
mit Ricarda Merbeth (Sopran) und Bernarda Fink (Mezzosopran)</li>
<li><a href="http://beta.uitzendinggemist.nl/afleveringen/105816" title="Sinfonie No. 3" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/beta.uitzendinggemist.nl/afleveringen/105816?referer=');">Sinfonie No. 3 in d-Moll – unter der Leitung von Mariss Jansons</a><br />
mit Bernarda Fink (Mezzosopran)</li>
<li><a href="http://beta.uitzendinggemist.nl/afleveringen/105823" title="Sinfonie No. 4" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/beta.uitzendinggemist.nl/afleveringen/105823?referer=');">Sinfonie No. 4 in G-Dur – unter der Leitung von Iván Fischer</a></li>
<li><a href="http://beta.uitzendinggemist.nl/afleveringen/106026" title="Sinfonie No. 5" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/beta.uitzendinggemist.nl/afleveringen/106026?referer=');">Sinfonie No. 5 in cis-Moll – unter der Leitung von Daniele Gatti</a></li>
<li><a href="http://beta.uitzendinggemist.nl/afleveringen/1105357" title="Sinfonie No. 6" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/beta.uitzendinggemist.nl/afleveringen/1105357?referer=');">Sinfonie No. 6 in a-Moll – unter der Leitung von Lorin Maazel</a></li>
<li><a href="http://beta.uitzendinggemist.nl/afleveringen/1105444" title="Sinfonie No. 7" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/beta.uitzendinggemist.nl/afleveringen/1105444?referer=');">Sinfonie No. 7 in e-Moll – unter der Leitung von Pierre Boulez</a></li>
<li><a href="http://beta.uitzendinggemist.nl/afleveringen/1105527" title="Sinfonie No. 8" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/beta.uitzendinggemist.nl/afleveringen/1105527?referer=');">Sinfonie No. 8 in Es-Dur – unter der Leitung von Mariss Jansons</a><br />
mit diversen Solisten</li>
<li><a href="http://beta.uitzendinggemist.nl/afleveringen/1105613" title="Sinfonie No. 9" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/beta.uitzendinggemist.nl/afleveringen/1105613?referer=');">Sinfonie No. 9 – unter der Leitung von Bernard Haintink</a></li>
<li><a href="http://beta.uitzendinggemist.nl/afleveringen/1105691" title="Sinfonie No. 10" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/beta.uitzendinggemist.nl/afleveringen/1105691?referer=');">Sinfonie No. 10 in Fis-Dur (Konzertfassung von Deryck Cooke) – unter der Leitung von Eliahu Inbal</a></li>
</ol>
<p><a href="http://blog.codaex.de/2011/06/royal-concertgebouw-orchestra-mariss-jansons-gustav-mahler-symphony-no-3/" target="_blank" class="liimagelink"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-6955" title="RCO, M. Jansons: Gustav Mahler - Sinfonie No. 3" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/06/RCO-M.-Jansons-Gustav-Mahler-Sinfonie-No.-3-150x150.jpg" alt="RCO, M. Jansons: Gustav Mahler - Sinfonie No. 3" width="85" height="85" /></a>Das aktuelle 2-SACD <strong>Gustav Mahler – Symphony No. 3 </strong>des <strong>Royal Concertgebouw Orchestra</strong> unter <strong>Mariss Jansons</strong> ist am 20. Mai 2011 bei RCO Live (10004) erschienen und kann im  Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern  wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004S2EP98/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004S2EP98" title="Royal Concertgebouw Orchestra, Mariss Jansons: Gustav Mahler: Symphony No. 3 bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B004S2EP98/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B004S2EP98&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Gustav-Mahler-1860-1911-Symphonie-Nr-3/hnum/4502217/iampartner/n31" title="Royal Concertgebouw Orchestra, Mariss Jansons: Gustav Mahler - Symphony No. 3 bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Gustav-Mahler-1860-1911-Symphonie-Nr-3/hnum/4502217/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.<br style="clear: both;" /></p>
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