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	<title>blog.codaex.de &#187; Sopran</title>
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		<title>Chen Reiss · L&#8217;arte del mondo, Werner Ehrhardt: Liaisons &#8211; Arias by Mozart · Haydn · Cimarosa · Salieri</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 14:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss zugeben, ich bin mittlerweile skeptisch, wenn ich neue Recital-CDs von Opernsängern und Sängerinnen sehe. Mittlerweile werden erstaunlicherweise manche Sänger zu regelrechten Pop-Stars stilisiert. Sie treten in Samstagabend-Shows auf und ihre neuen CDs werden auf den Litfaßsäulen beworben, als sei es das Album einer angesagten Souldiva. Ihre CDs landen in Zeiten sinkender Verkäufe immer öfter auf den oberen Positionen der Verkaufscharts, etwas, was noch vor zehn, fünfzehn Jahren völlig utopisch erschien. Aber so sehr ich mich darüber freue, dass die Oper offensichtlich nicht mehr in der öffentlichen Wahrnehmung als altmodisch und angestaubt gilt, so sehr ich mich darüber freue, dass sowohl Sänger und Sängerinnen, als auch die Öffentlichkeit das Klischee von der &#8220;dicken Frau mit der lauten Stimme&#8221; offenbar überwunden ist, so enttäuscht bin ich meistens, wenn ich dann die künstlerischen Ergebnisse der &#8220;neuen Klassikstars&#8221; anhöre. Zählte früher die Stimme, die Technik, die Ausstrahlung und die Wandlungsfähigkeit, so wird heute scheinbar viel mehr Gewicht auf Fotogenität und Konformität gelegt. Den Mythos erschafft dann die Marketing-Maschinerie von fast alleine. De facto sind die Ergebnisse dieser Künstler oft ordentlich, aber nicht wirklich überragend (wie der Medien- und Marketingrummel suggeriert). Außerdem beschränkt man sich  oft auf ein &#8220;Best-of&#8221;-Repertoire, damit Klassik-Einsteiger ja nicht verschreckt werden von schrillen Tönen (eine Haltung, die ich für ausgesprochen kurzsichtig und falsch halte), kurzum: Wer auch nur ein wenig die Nase, pardon, die Ohren in die Opernaufnahmen der letzten 50 Jahre gesteckt hat, der wird von den Hochglanz-Veröffentlichungen enttäuscht sein.<br />
<span id="more-8400"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/10/Chen-Reiss-Liaisons.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[8400]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8402" title="Chen Reiss - Liaisons" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/10/Chen-Reiss-Liaisons-150x150.jpg" alt="Chen Reiss - Liaisons" width="150" height="150" /></a>Wenn ich also konstatieren muss, dass meine Skepsis in den letzten Jahren gegenüber jungen, hübschen Sängerinnen (die massiv vermarktet werden) nicht ganz unberechtigt ist, so darf ich nicht den Umkehrschluss daraus ziehen, dass <em>jede</em> neue Sängerin, die ansehnlich ist und auf dem Cover entsprechend abgelichtet ist, nur Mediokres abliefert. Die in Israel geborene, in New York ausgebildete Sopranistin <a href="http://www.chenreiss.com/" title="Chen Reiss - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.chenreiss.com/?referer=');">Chen Reiss</a> ist ein positives Beispiel für die neue Generation an Sängerinnen, die fotogen inszeniert werden (können), die aber gleichermaßen unbedingt großes Können mitbringen. Ihre neue CD &#8220;Liaisons&#8221; mit Arien aus Opern von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart" title="Wolfgang Amadeus Mozart auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart?referer=');">Wolfgang Amadeus Mozart</a> (1756-1791), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Haydn" title="Joseph Haydn auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Haydn?referer=');">Joseph Haydn</a> (1732-1809), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Domenico_Cimarosa" title="Domenico Cimarosa auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Domenico_Cimarosa?referer=');">Domenico Cimarosa</a> (1749-1801) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antonio_Salieri" title="Antonio Salieri auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Antonio_Salieri?referer=');">Antonio Salieri</a> (1750-1825) belegt nicht nur ihre enormen technischen Fähigkeiten &#8211; die sind bei den heutigen Sängern und Sängerinnen eher die Regel, als die Ausnahme &#8211; sondern auch ihr außergewöhnliches Talent für diese Arien aus der Hoch-Zeit der Wiener Klassik.</p>
<p>Mit einer bewundernswerten Natürlichkeit und erstaunlicher Brillanz singt Chen Reiss selbst die schwierigsten Passagen so federleicht, so beweglich und unangestrengt mit wohldosiertem, niemals aufdringlichen Vibrato und einer sehr angenehmen Stimmfarbe, dass es wirklich Spaß macht, ihr auf CD-Länge bei dieser Reise in die Wiener Opernwelt des späten 18. Jahrhunderts zu folgen. Und diese Reise hat durchaus ein &#8220;Programm&#8221;: Wie der Titel schon nahelegt, möchte Chen Reiss auf Liaisons die Beziehungen und Wechselwirkungen zwischen den großen, erfolgreichen Opernkomponisten der Wiener Klassik aufweisen (und natürlich ist der Titel doppelsinnig, geht es doch in den Opern jener Zeit sehr oft um die Beziehungen der Geschlechter untereinander). Tatsächlich ist man erstaunt, wie unterschiedlich Haydn und Mozart einerseits klingen und wie sehr sich Cimarosa und Salieri auf Mozart (und wie wenig auf Haydn) andererseits beziehen.</p>
<p>Chen Reiss meistert nicht nur diese Arien technisch, sie versteht es auch, den individuellen Charakter der Komponisten sehr genau herauszuarbeiten, die <em>Liaisons</em>, die Beziehungen der Werke, manchmal auch die Unterscheide genau herauszuarbeiten. Das Leverkusener Originalinstrumente-Ensemble <a href="http://www.lartedelmondo.de/" title="L'arte del mondo - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.lartedelmondo.de/?referer=');">L&#8217;arte del mondo</a> unter der Leitung des Kölners <a href="http://www.wernerehrhardt.de/" title="Werner Erhardt - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.wernerehrhardt.de/?referer=');">Werner Ehrhardt</a> erweist sich als exzellenter, wendiger und überaus beschwingter Begleiter durch die Partituren und glänzt bei den beiden Intermezzi der CD, jeweils einer <em>Sinfonia</em> Cimarosas und einer Salieris, als forscher und quicklebendiger Klangkörper. Kein Wunder, dass das erst 2004 gegründete Ensemble heute schon mit Weltstars wie Daniel Hope, Viktoria Mullova, Xavier de Maistre und Simone Kermes regelmäßig zusammenarbeitet.</p>
<p>Dank der exzellenten Aufnahmetechnik dieser <a href="http://www.onyxclassics.com/" title="Onyx Classics - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.onyxclassics.com/?referer=');">Onyx Classics</a>-Produktion und des geschmackvoll gestalteten Digipaks ist &#8220;Liaisons&#8221; eine wirklich lohnenswerte Recital-CD einer sehr interessanten jungen Sängerin geworden, die sich deutlich von der Masse der Hochglanz-Produktionen anderer Sängerinnen abhebt. Chen Reiss ist, dank ihres stets gut und prominent gefüllten Kalenders mit Auftritten in quasi allen wichtigen Opernzentren der Welt, gewiss kein richtiger Geheimtipp mehr, aber dennoch immer noch eine echte Entdeckung. Ich bin mir sicher, dass sie mit diesem Album viele neue Fans gewinnen wird.</p>
<p>Tipp: Auf Chen Reiss&#8217; <a href="http://www.chenreiss.com/" title="Chen Reiss - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.chenreiss.com/?referer=');">Homepage</a> kann man in der Sektion &#8220;Media&#8221; ausführlich in das neue Album hineinhören.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_8400_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Liaisons &#8211; Arias by Mozart · Haydn · Cimarosa · Salieri</strong> von<strong> Chen Reiss</strong> und dem Ensemble <strong>L&#8217;arte del mondo</strong> unter <strong>Werner Ehrhardt</strong>  ist am 16. September 2011 auf Onyx (ONYX 4068) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005GQ7L0U/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005GQ7L0U" title="Chen Reiss: Liaisons bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005GQ7L0U/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005GQ7L0U&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Chen-Reiss-Liaisons/hnum/9736587/iampartner/n31" title="Chen Reiss: Liaisons bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Chen-Reiss-Liaisons/hnum/9736587/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li><em>Antonio Salieri -</em> Tremo, bell’idol mio (aus <em>Armida</em>)</li>
<li><em>Wolfgang Amadeus Mozart</em> &#8211; Giunse alfin il momento…Deh vieni, non tardar (aus <em>Le Nozze di Figaro</em>)</li>
<li><em>Wolfgang Amadeus Mozart</em> &#8211; Voi avete un cor fedele, KV 217</li>
<li><em>Domenico Cimarosa</em> &#8211; Sinfonia (aus <em>Il matrimonio segreto</em>)</li>
<li><em>Domenico Cimarosa</em> &#8211; Perdonate, signor mio (aus <em>Il matrimonio segreto</em>)</li>
<li><em>Joseph Haydn</em> &#8211; Quando la rosa (aus <em>La Metilde ritrova</em>), Hob. 24b/3</li>
<li><em>Joseph Haydn</em> &#8211; Signor, voi sapete (aus Il matrimonio per inganno), Hob. 24b/7</li>
<li><em>Joseph Haydn</em> &#8211; Vada adagio, Signorina (aus La Quakera spiritosa), Hob. 24b/12</li>
<li><em>Antonio Salieri</em> &#8211; Sinfonia (aus <em>La scuola de’ gelosi</em>)</li>
<li><em>Wolfgang Amadeus Mozart</em> &#8211; Una donna a quindici anni (aus <em>Così fan tutte</em>)</li>
<li><em>Wolfgang Amadeus Mozart</em> &#8211; Chi sa, chi sa, qual sia, KV 582</li>
<li><em>Wolfgang Amadeus Mozart</em> &#8211; Un moto di gioia, KV 579</li>
<li><em>Wolfgang Amadeus Mozart</em> -Ah se in ciel, benigne stelle, KV 538</li>
</ol>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/3a5aa4c44789458d98160ea7b6babefa" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Carolyn Sampson &amp; Matthew Wadsworth: Not just Dowland – Songs for soprano and lute</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 13:51:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD des Monats]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich gebe zu, ich habe eine Schwäche für Renaissance-Musik: Die poetischen Texte und die schlicht arrangierten Melodien sind auch heute noch aktuell. Erstaunlich, wie sehr uns diese alte Musik heute noch ansprechen kann, mehr noch: Die Lieder der Renaissance scheinen uns näher zu sein, als vieles, was dazwischen kam und was uns chronologisch näher liegt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe zu, ich habe eine Schwäche für Renaissance-Musik: Die poetischen Texte und die schlicht arrangierten Melodien sind auch heute noch aktuell. Erstaunlich, wie sehr uns diese alte Musik heute noch ansprechen kann, mehr noch: Die Lieder der Renaissance scheinen uns näher zu sein, als vieles, was dazwischen kam und was uns chronologisch näher liegt. Sogar die sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/E-,_U-_und_F-Musik" title="E- U- F-Musik auf de.wikipedia.org" target="_self" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/E-_U-_und_F-Musik?referer=');">U-Musik</a> greift immer wieder auf sie zurück, man denke nur an das Album des Pop- und Rocksängers <a href="http://www.sting.com/" title="Sting - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.sting.com/?referer=');">Sting</a> mit Liedern von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Dowland" title="John Dowland auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/John_Dowland?referer=');">John Dowland</a> (&#8220;Songs from the Labyrinth&#8221;, Deutsche Grammophon, 2006) oder an die zahlreichen Adaptionen, die italienische und französische Chansonniers in den 1960er und 1970er Jahre immer wieder zu Gehör brachten. Nun <em>haben der</em> weibliche Gesangsstar der Alte-Musik-Szene, die englische Sopranistin <a href="http://www.ingpen.co.uk/artist_detail.php?aid=101" title="Carolyn Sampson - Biography" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ingpen.co.uk/artist_detail.php?aid=101&amp;referer=');pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ingpen.co.uk/artist_detail.php?aid=101&amp;referer=http%3A%2F%2Fblog.codaex.de%2F%3Fs%3Dcarolyn%2Bsampson%26x%3D0%26y%3D0');" target="_blank" class="liexternal">Carolyn  Sampson</a> und der Lautist <a href="http://www.matthewwadsworth.com/" title="Matthew Wadsworth - Homepage" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.matthewwadsworth.com/?referer=');pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.matthewwadsworth.com/?referer=http%3A%2F%2Fblog.codaex.de%2F%3Fs%3Dcarolyn%2Bsampson%26x%3D0%26y%3D0');" target="_blank" class="liexternal">Matthew  Wadsworth</a> einen Konzertmitschnitt vom 7. Dezember 2008 aus der <a href="http://www.wigmore-hall.org.uk/" title="Wigmore Hall - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.wigmore-hall.org.uk/?referer=');">Wigmore Hall</a> in London unter dem Titel &#8220;<a href="http://www.wigmore-hall.org.uk/wigmore-hall-live/buy-cds/view/cd034-carolyn-sampson-25361" title="Produktseite auf wigmore-hall.org.uk" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.wigmore-hall.org.uk/wigmore-hall-live/buy-cds/view/cd034-carolyn-sampson-25361?referer=');">Not just Dowland &#8211; Songs for soprano and lute</a>&#8221; veröffentlicht, auf dem Lieder (und Solo-Stücke für Laute und Theorbe) der englischen und italienischen Renaissance zu hören sind, wie der Titel schon sagt, beileibe nicht nur von John Dowland.<br />
<span id="more-1037"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/03/Not-just-Dowland.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[1037]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1040" title="Not just Dowland - Songs for soprano and lute" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/03/Not-just-Dowland-150x150.jpg" alt="Not just Dowland - Songs for soprano and lute" width="150" height="150" /></a>Es muss ein ganz besonderes Konzert gewesen sein, das damals an einem kalten Winterabend in London stattgefunden hat. Die beiden Künstler saßen nicht nebeneinander oder versetzt zueinander, sondern sich gegenüber, sie blickten sich während der gemeinsamen Nummern an. Es mag diese (inszenierte, aber doch wirksame) Fokussierung sein, dieses »ich singe für Dich«, dieses »ich spiele für Dich«, das den besonderen Reiz, die besondere <em>Intimität</em> dieser CD ausmacht. Carolyn Sampson und Matthew Wadsworth gelingt es von der ersten gemeinsamen Nummer an, eine besonders persönliche Atmosphäre in ihrer Darbietung zu schaffen, die so wichtig ist, um diese Art von Musik authentisch wirken zu lassen. Die Sopranistin Sampson macht nicht den Fehler, ihre durch zahlreiche Opern-, Oratorien-, Arien- und Kantaten-Auftritte und -Aufnahmen geschulte Stimme so klingen zu lassen, wie es bei Barock-Werken (oder noch späteren Epochen) notwendig wäre. Stattdessen singt sie mit <em>natürlicher</em> Stimme, präzise zwar, aber insgesamt gelöster und mit unglaublicher Leichtigkeit sowie einer Sinnlichkeit, die sie ohnehin als Sängerin einzigartig macht. Dabei hört man die genauen Unterschiede in der Art, wie sie einerseits die italienischen, andererseits die englischen Werke interpretiert: Die italienischsprachigen Lieder von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Claudio_Monteverdi" title="Claudio Monteverdi auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Claudio_Monteverdi?referer=');">Claudio Monteverdi</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alessandro_Grandi" title="Alessandro Grandi auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Alessandro_Grandi?referer=');">Alessandro Grandi</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Giulio_Caccini" title="Giulio Caccini auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Giulio_Caccini?referer=');">Giulio Caccini</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tarquinio_Merula" title="Tarquinio Merula auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Tarquinio_Merula?referer=');">Tarquinio Merula</a> (in exzellent intoniertem und gut verständlichen Italienisch) singt die Sampson etwas kunstvoller und verzierter, ganz den Kompositionen entsprechend; die englischen Songs von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Johnson_%28Komponist%29" title="Robert Johnson auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Robert_Johnson_28Komponist_29?referer=');">Robert Johnson</a> (eine echte Entdeckung!) und natürlich von John Dowland bleiben schlichter. Die Texte <em>erzählen</em> nicht nur von der Liebe, hier wird die Liebe auf der Bühne <em>zelebriert</em>, so dass die Illusion gelingt und man glauben <em>möchte</em>, dass es sich tatsächlich um ein Liebespaar handelt, dem man hier lauschen darf. Während der Darbietung hört man kein Rascheln, kein Husten und nach jeder Nummer schweigt das Publikum eine Sekunde lang, so bezaubert, so ergriffen ist es von dem, was es gerade gehört habt.</p>
<p>Die Aufnahmetechnik ist beim Album bewusst simpel gehalten und man hat (natürlich) auf jegliche Nachbearbeitungen verzichtet, so hört man ein-, zweimal das Schnarren einer nicht ganz sauber gezupften Saite. Dies ist keine sterile Studioaufnahme, sondern ein authentischer Mitschnitt. Bei den Duett-Nummern, sie werden immer wieder von Solo-Darbietung an der Laute und Theorbe unterbrochen (zum Luft holen, sozusagen), hört man die Stimme rechts und die Laute links, ganz so, wie man sie an jenem Abend gehört hätte, hätte man unmittelbar vor ihnen gesessen, als sich die beiden vis-à-vis gegenüber saßen und <em>miteinander</em> musizierten.</p>
<p>Der britische Kritiker <a href="http://www.normanlebrecht.com/" title="Norman Lebrecht - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.normanlebrecht.com/?referer=');">Norman Lebrecht</a> resümiert in seiner <a href="http://www.scena.org/columns/lebrecht/070219-NL-Cdsoftheweek.html" title="Norman Lebrecht - CD of the Week" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.scena.org/columns/lebrecht/070219-NL-Cdsoftheweek.html?referer=');">Besprechung</a> zur CD der Woche für das britische Magazin <a href="http://www.scena.org/index-en.asp" title="La Scena Musicale - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.scena.org/index-en.asp?referer=');">La Scena Musicale</a> »<em>Ein Live-Höhepunkt, fast so als sei man selbst dabei gewesen</em>«: Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.</p>
<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-647" title="CD des Monats - blog.codaex.de" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/01/CD-des-Monats-Codaex.jpg" alt="CD des Monats - blog.codaex.de" width="50" height="50" />Not just Dowland – Songs for soprano and lute</strong> von <strong> </strong><strong>Carolyn Sampson</strong> (Sopran) &amp; <strong>Matthew Wadsworth</strong> (Laute, Theorbe) ist das betörend schönes Tondokument eines besonderen Konzerts und somit die <span style="text-decoration: underline;">CD des Monats März 2010</span> auf <em>blog.codaex.de</em><br style="clear: both;" /></p>
<div id="gdsr_mureview_block_1037_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Not just Dowland – Songs for soprano and lute</strong> von <strong>Carolyn  Sampson &amp; </strong><strong>Matthew Wadsworth</strong> erscheint am 19. März 2010 auf Wigmore Hall Live (0034)  und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern  wie → <a href="http://www.amazon.de/Not-Just-Dowland-Lieder-Sopran-Laute/dp/B0031XYLQM%3FSubscriptionId%3DAKIAIV4M5MCTK3LFSAAQ%26tag%3Dklassikdtdast-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB0031XYLQM" title="Not just Dowland - Songs for soprano and lute auf amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/Not-Just-Dowland-Lieder-Sopran-Laute/dp/B0031XYLQM_3FSubscriptionId_3DAKIAIV4M5MCTK3LFSAAQ_26tag_3Dklassikdtdast-21_26linkCode_3Dxm2_26camp_3D2025_26creative_3D165953_26creativeASIN_3DB0031XYLQM?referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/1118000/iampartner/n31" title="Not just Dowland - Songs for soprano and lute auf jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/1118000/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt  werden.</p>
<p>Inhalt:</p>
<ol>
<li>Phillip Rosseter: Prelude <em>solo lute</em></li>
<li>Robert Johnson: Away delights</li>
<li>Robert Johnson: Oh, let us howl</li>
<li>Robert Johnson: Care-charming sleep</li>
<li>Alfonso Ferrabosco: Pavan IV<em> solo lute</em></li>
<li>Anon.: Galliarda <em>solo lute</em></li>
<li>John Dowland: Fortune my foe</li>
<li>Robert Johnson: Pavan in C minor<em> solo lute</em></li>
<li>John Dowland: Can she excuse my wrongs</li>
<li>John Dowland: In darkness let me dwell</li>
<li>Claudio Monteverdi: Quel Sguardo Sdegnosetto</li>
<li>Alessandro Grandi: O quam tu pulchra es</li>
<li>Alessandro Piccinini: Toccata XIII <em>solo theorbo</em></li>
<li>Alessandro Piccinini: Partite Variate Sopra La Folia <em>solo theorbo</em></li>
<li>Giulio Caccini: Amarilli mia bella (published 1602) My fair Amaryllis</li>
<li>Giovanni Kapsberger: Toccata arpeggiata<em> solo theorbo</em></li>
<li>Giovanni Kapsberger: ‘Kapsberger’ <em>solo theorbo</em></li>
<li>Tarquinio Merula: Canzonetta spirituale sopra alla nonna</li>
<li><em>announcement</em></li>
<li>Robert Johnson: Have you seen the bright lily grow?</li>
</ol>
<p><img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/e0e68b5be48c49149ce113a48b43f433" width="1" height="1" alt=""></p>
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