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	<title>blog.codaex.de &#187; Renaissance</title>
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		<title>Interview mit Nikolaus Newerkla (vom Quadriga Consort)</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 10:38:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen habe ich an dieser Stelle das neue Album &#8220;Songs from the British Isles&#8221; des österreichischen Quadriga Consort vorgestellt (&#8216;Der besondere Tipp&#8216; Juli 2010 → Besprechung auf blog.codaex.de). Das in Freistadt/ Oberösterreich beheimatete Ensemble überzeugt darauf durch mitreißende Fassungen englischer, irischer und schottischer Volkslieder. Das Besondere: Das Quadriga Consort verzichtet auf elektrische und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Songs-from-the-British-Isles.jpg" rel="shadowbox[post-3406];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Quadriga Consort - Songs from the British Isles"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2924" title="Quadriga Consort - Songs from the British Isles" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Songs-from-the-British-Isles-150x150.jpg" alt="Quadriga Consort - Songs from the British Isles" width="150" height="150" /></a>Vor einigen Wochen habe ich an dieser Stelle das neue Album &#8220;Songs from the British Isles&#8221; des österreichischen <a href="http://www.quadriga-consort.at/Quadriga_Consort/Quadriga_Consort.html" title="Quator Renoir - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.quadriga-consort.at/Quadriga_Consort/Quadriga_Consort.html?referer=');">Quadriga Consort</a> vorgestellt <small>(&#8216;<em>Der besondere Tipp</em>&#8216; Juli 2010 → <a href="http://blog.codaex.de/2010/07/quadriga-consort-songs-from-the-british-isles/" title="Quadriga Consort: Songs from the British Isles auf blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">Besprechung</a> auf <em>blog.codaex.de</em>)</small>. Das in Freistadt/ Oberösterreich beheimatete Ensemble überzeugt darauf durch mitreißende Fassungen englischer, irischer und schottischer Volkslieder. Das Besondere: Das Quadriga Consort verzichtet auf elektrische und elektronische Instrumente und auf jegliche Modernisierungen und nähert sich der <em>Folkmusik</em> von Seiten der Alten Musik und musiziert auf Originalinstrumenten. Dieses überaus spannende (und gelungene!) musikalische Konzept hat mich neugierig gemacht. Ich bin froh darüber, dass sich Nikolaus Newerkla, der künstlerische Leiter und Cembalist des Septetts, dazu bereit erklärt hat, einige Fragen hier an dieser Stelle zu beantworten.</p>
<h4>Die neue CD ist seit einigen Wochen auf dem Markt. Sind Sie zufrieden mit dem Album? Wie war die bisherige Resonanz in der Presse und vom Publikum?</h4>
<p>Auf diese Live-CD können wir, wie ich glaube, zu recht stolz sein. Handelt es sich dabei doch um den Mitschnitt eines einzigen Konzerts, also ohne Gegenschnitte zu einem zweiten Konzert oder Generalprobenaufnahmen, wie das sonst ja durchaus üblich ist. Das heißt, es gab keinen doppelten Boden, kein Fangnetz, es durfte einfach nichts passieren. Trotz dieses Drucks so inspiriert und inspirierend agiert zu haben, ist denke ich die größte Leistung der Aufnahmen und ein ziemlich kräftiges Statement unserer Live-Stärke. Das Publikum schätzt es sehr, nach einem Konzertbesuch endlich auch die direkte Emotion des Konzerterlebnisses mit nach Hause nehmen zu können &#8211; und es wird uns immer öfter bescheinigt, dass die CD stärker und unmittelbarer zu wirken vermag als unsere bisherigen Studio-CDs.</p>
<p>Was die Presse anlangt, so war sicherlich die Wahl zur »Klassik-CD der Woche auf Deutschlandradio Kultur« <small>(blog.codaex.de <a href="http://blog.codaex.de/2010/07/songs-from-the-british-isles-vom-quadriga-consort-als-%C2%BBcd-der-woche%C2%AB-beim-deutschlandradio-kultur/" title="“Songs from the British Isles” vom Quadriga Consort als »CD der Woche« beim Deutschlandradio Kultur auf blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">berichtete</a>)</small> ein schöner Einstieg, auf weitere Resonanz in den Medien warten und hoffen wir noch.<br />
<span id="more-3406"></span></p>
<h4><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Pressefoto-1.jpg" rel="shadowbox[post-3406];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Quadriga Consort - Pressefoto 1, © Daniel K. Gebhart"><img class="alignleft size-medium wp-image-3077" title="Quadriga Consort - Pressefoto 1, © Daniel K. Gebhart" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Pressefoto-1-300x195.jpg" alt="Quadriga Consort - Pressefoto 1, © Daniel K. Gebhart" width="180" height="117" /></a>Das Quadriga Consort (Warum eigentlich dieser Name?) spielt hauptsächlich alte Volkslieder auf Originalinstrumenten. Ordnen Sie sich selbst eher als &#8220;Alte Musiker&#8221; oder als &#8220;Folkband&#8221; ein? Auf was für einem Festival ist es wahrscheinlicher das Ensemble zu hören, auf einem für Alte Musik oder auf einem Folk-Festival?</h4>
<p>Quadriga hat vor Jahren zu viert begonnen. Da lag der Name auf der Hand. Damals haben wir uns durch die Triosonaten-Literatur gespielt. Allerdings hat es nicht lange gedauert, und wir waren zu acht und bei dem Repertoire, dem wir bis heute treu geblieben sind. Seit dem plötzlichen Tod unserer Gambistin Elisabeth Kurz im Jahr 2005, hat sich die Besetzung nicht mehr geändert, wir haben also bis heute zu siebt weitergemacht. Wir teilen schon viele intensive Erlebnisse, sind schon weit und viel miteinander gereist, und vom Gefühl her sind wir demnach bestimmt eine eingeschworene Band, die immer und ausschließlich in der gleichen Besetzung agiert. Wo Quadriga draufsteht, ist also Quadriga drin.</p>
<div style="border: 0px solid black; float: right; width: 295px; margin: 4px; padding: 4px; background-color: #dddddd;">
<h3>»das coole folkige Alte-Musik-Ensemble«</h3>
</div>
<p>Ein Teil von uns ist mit der historischen Aufführungspraxis groß geworden und natürlich außerhalb von Quadriga weiterhin damit beschäftigt. Ein anderer Teil, etwa unsere Sängerin oder auch unser Perkussionist, kommt eher aus der Pop- und Folkecke. Eine Einordnung der ganzen Gruppe ist schwer, jeden und jede von uns zeichnet aber eine Vielseitigkeit und das Gefühl für unterschiedlichste Stile aus. Insgesamt sind wir aber bestimmt eher das coole folkige Alte Musik Ensemble als die Gamben- und Blockflöten-Folkband. Wir werden auch eher von unpuristischen Alte-Musik- und Klassik-Festivals gebucht als von Folk-Veranstaltern.</p>
<h4>Viele der Songs, die das Quadriga Consort spielt, liegen in zahlreichen überlieferten Fassungen vor, wurden oft viele Jahre nach ihrem Entstehen notiert, oft genug auch (gerade textlich) &#8216;geglättet&#8217;. Aus welchen Quellen stammen die Lieder, die Sie dann arrangieren?</h4>
<p>Ich genieße es sowohl bei der Auswahl der Stücke als auch bei der Arrangier-Arbeit, dass  mir das Repertoire der traditionellen Musik alle Freiheiten lässt, die ich mir nehmen will. Es gibt ja von den allermeisten Liedern viele und vor allem unterschiedlichste Versionen, die sich von Jahr zu Jahr, von Interpret zu Interpret stetig verändern, eine einzige allgemein gültige Version wird man nicht finden. Man braucht sich  also auch nicht der Illusion hinzugeben, selbst so eine schaffen zu können. Beim Arrangieren stelle ich mir einzig und allein die Frage danach, wie ich dieses oder jenes Stück gerne einmal hören würde. Vor allem aber möchte ich immer der dem Text innewohnenden Emotion gerecht werden. Bei den meisten Stücken bieten sich tatsächlich eine Vielzahl unterschiedlicher Textversionen an. Die Entscheidung fällt meist intuitiv für die eine oder andere Version, wobei ich mich mittlerweile auch gerne einmal für die unbekanntere Variante entscheide. Andererseits sind auch die überlieferten Melodien zu gleichen Texten teilweise gänzlich unterschiedlich. In jedem Fall freue ich mich immer, wenn mir eine gänzlich neue und unverwechselbare Version eines Stücks gelingt. Ich scheue auch nicht davor zurück, Melodien anzupassen oder quasi neu zu komponieren, wenn ich es für nötig halte.</p>
<p>Was die Quellenlage anlangt, so kann man gottlob ja auf einen schier unüberschaubaren Fundus von Songs und Tunes zurückgreifen. Es gibt heute eine Unzahl von gedruckten Sammlungen, aber auch im Internet gibt es riesige Melodien- und Text-Datenbanken, die frei zugänglich sind, und das Schöne ist, dass auf traditionelle Literatur niemand Rechte für sich beanspruchen kann.</p>
<h4><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Pressefoto-2.jpg" rel="shadowbox[post-3406];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Quadriga Consort - Pressefoto 2, © Daniel K. Gebhart"><img class="alignright size-medium wp-image-3078" title="Quadriga Consort - Pressefoto 2, © Daniel K. Gebhart" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Pressefoto-2-300x199.jpg" alt="Quadriga Consort - Pressefoto 2, © Daniel K. Gebhart" width="270" height="179" /></a>Auf Originalinstrumenten spielen bedeutet im Falle des Quadriga Consort, dass Arrangements für alte Instrumente geschrieben werden. In wie weit &#8216;legitimieren&#8217; sie die Arrangements? Werden die Instrumente der jeweiligen Musik zeitlich angepasst, also eine Barockflöte für ein Lied aus dem Barock, eine Renaissance-Flöte für solche aus der Renaissance oder werden die Arrangements der Lieder ihren Instrumenten angepasst?</h4>
<p>Der Folk-Bereich ist eine wunderbare Spielwiese, auf der man sich als Arrangeur und Komponist austoben kann, ohne sich vor jemandem rechtfertigen zu müssen. Meine Arrangements sind unterschiedlichster Natur. Manche von ihnen lassen sich schwer stilistisch oder musikhistorisch einordnen, andere wieder, etwa Stücke im Renaissance-Consort-Stil sind bewusst historisierend arrangiert. Viele Melodien oder Lieder waren bereits in der Renaissance bekannt und haben sich bis heute gehalten. Man kann sich meiner Meinung nach also relativ entspannt ans Arrangieren machen, schließlich haben die Stücke oft mehr als dreihundert Jahre und viele Musikepochen überdauert, also finde ich es immer spannend, mich auch an mehreren Musikstilen zu bedienen. Welches Instrumentarium dann etwa die Blockflötistinnen verwenden, entscheiden sie beim Erarbeiten der Stimmen oder spätestens wir alle dann beim Proben. Tendenziell ist es aber natürlich so, dass die Renaissance-Flöten gerne für archaisch anmutende Stimmen, aber natürlich auch für die Jigs und Reels der irischen Folkmusik verwendet werden, seltener verwenden wir Barock-Flöten, weil sie oft eine zu kunstmusikalische Atmosphäre schaffen.</p>
<h4>Das Quadriga Consort hat sich auf Volksmusik der britischen Inseln konzentriert. Warum ausgerechnet die der britischen Inseln? Und spielt das Quadriga Consort auch Lieder aus anderen Gegenden? Läge es nicht näher Volkslieder aus dem alpenländischen Raum zu spielen? Und könnten Sie sich vorstellen auch einmal Lieder aus einem anderen Kulturkreis zu spielen?</h4>
<p>Wir haben uns tatsächlich &#8211; und im Moment ausschließlich &#8211; auf die britischen Inseln spezialisiert, und ich glaube, wir tun gut daran, vorerst einmal auf dieser Schiene zu bleiben. Wir machen es auch viel zu gern, um schon nach Alternativen Ausschau halten zu müssen. Ich habe bisher etwa 250 Stücke arrangiert, in den Sammlungen, Archiven und Datenbanken gibt es aber noch tausende. Das Faszinierende an der traditionellen Musik der britischen Inseln sind die eingängigen, aber trotzdem komplexen und immer von Emotion geleiteten Melodien. Ebenso faszinieren die alten englischen Texte, in ihrer Einfachheit aber treffsicheren Prägnanz. Die keltischen Sprachen, etwa das schottisch oder irisch Gälische, sind außerdem ein von Alte-Musik-Ensembles bisher noch überhaupt nicht beackertes Feld.</p>
<p>Mir persönlich liegt jedenfalls vom Gefühl her ein englischer Folksong emotional näher als ein alpenländisches Volkslied. Ich wüsste arrangiertechnisch rein gar nichts mit dieser Musik anzufangen und verspüre auch kein Bedürfnis danach.</p>
<p>Das Schöne ist, dass wir mit dem, was wir machen, immer wieder auch auf den britischen Inseln große Anerkennung ernten. Die englischen CD-und Konzertkritiker waren immer besonders wohlwollend unserem Ansatz gegenüber. Quadriga Consort wird mittlerweile auch sofort mit Musik von den britischen Inseln assoziiert. Das geht so weit, dass wir etwa bei einem großen deutschen Festival schon einmal von Mitarbeitern mit „Are you the Scottish Musicians?“ begrüßt wurden.</p>
<h4><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Pressefoto-3.jpg" rel="shadowbox[post-3406];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Quadriga Consort - Pressefoto 3, © Daniel K. Gebhart"><img class="alignleft size-medium wp-image-3079" title="Quadriga Consort - Pressefoto 3, © Daniel K. Gebhart" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Pressefoto-3-300x199.jpg" alt="Quadriga Consort - Pressefoto 3, © Daniel K. Gebhart" width="210" height="139" /></a>Die (übrigens vorzügliche) Sängerin des Quadriga Consort Elisabeth Kaplan stammt ursprünglich aus Südafrika. Wie hat es sie denn nach Österreich verschlagen? Wie hat die Gruppe überhaupt zusammengefunden?</h4>
<p>Elisabeth hat als Tochter österreichischer Auswanderer bis zu ihrem Schulabschluss, also bis zu ihrem 18. Lebensjahr, in Südafrika gelebt und ist dann zum Studieren nach Österreich gekommen &#8211; und geblieben. Ich habe sie beim Studieren in Graz kennen gelernt, wir hatten aber damals kaum Berührungspunkte, auch wenn wir im selben Jahrgang waren. Sie war eher mit ihren Jazzprojekten beschäftigt, ich habe mich auf mein klassisches Klavierstudium und auch schon auf die Alte Musik konzentriert. Erst Jahre später und für das Projekt Quadriga haben sich unsere Wege gekreuzt, und das nicht zufällig. Meine Frau, unsere Blockflötistin und Gambistin Angelika Huemer hatte die Idee geboren gehabt, das traditionelle und folkige Repertoire zu erobern. Das Quadriga Consort war bereits gegründet. Zusammengefunden hatten wir uns beim Studium in Graz. Was uns noch fehlte war eine Sängerin. Ich hatte auch schon die ersten zehn Stücke arrangiert, als uns Elisabeths Stimme einfiel. Wir erinnerten uns an ihre Klangfarbe, wenn sie Jazz sang und natürlich an ihre perfekte englische Aussprache. Sie war mittlerweile nach Wien gezogen, und wir mussten erst über einige Ecken ihren genauen Aufenthaltsort ausfindig machen.</p>
<div style="border: 0px solid black; float: right; width: 250px; margin-left: 4px; padding: 4px; background-color: #dddddd;">
<h3>»Wir glauben, dass niemand diese Musik besser singen wird!«</h3>
</div>
<p>Schließlich habe ich eine Email verfasst und ihr unser Projekt beschrieben, dann die bedeutungsvollen Worte dazugesetzt: &#8220;Wir glauben, dass niemand diese Musik besser singen wird!&#8221; Und ihre Antwort war, dass sie schon immer genau diese Musik singen wollte und ihre Affinität zu den britischen Inseln ebenso ausgeprägt sei wie die unsere.</p>
<h4>Und dann noch meine letzte Frage: Ich schenke Ihnen und ihrer Gruppe eine Zeit- und Raumreise. Wohin soll es gehen? Und warum?</h4>
<p>Das ist aber nett von Ihnen. In England sind wir schon des öfteren aufgetreten, aber noch nie in Schottland. Also bitte, nächstes Jahr zum Edinburgh International Festival. Und dürfen wir uns auch die doppelte Gage wünschen?</p>
<h4>Wünschen darf man sich ja bekanntlich alles. Mal sehen, was die Götter dann daraus machen. Ich drücke dem Ensemble für die Zukunft die Daumen und verspreche es im Auge zu behalten. Vielen Dank für das aufschlussreiche Gespräch.</h4>
<p style="text-align: center;">♦♦♦</p>
<p>Das Album<strong> Songs from the British Isles</strong>, gespielt vom österreichischen <strong>Quadriga Consort </strong>ist am 23. Juli auf Gramola (98876) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern   wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002YCI0AY?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B002YCI0AY" title="Quadriga Consort - Songs from the British Isles bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B002YCI0AY?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B002YCI0AY&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Songs-from-the-British-Isles/hnum/4897996/iampartner/n31" title="Quadriga Consort - Songs from the British Isles bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Songs-from-the-British-Isles/hnum/4897996/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.<br />
<img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/a848bb47866a45a79b6f561fc4d4eca6" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Authentischer und beschwingter Folk vom Quadriga Consort</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/07/authentischer-und-beschwingter-folk-vom-quadriga-consort/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 14:30:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet-Tipp zum Monatsende]]></category>
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		<description><![CDATA[Erst vor einigen Tagen besprach ich auf diesen Seiten die neue CD des österreichischen Quadriga Consort &#8220;Songs from the British Isles&#8221; (&#8216;Die besondere CD&#8217; Juli 2010, Besprechung s. → hier), auf der das Septett mit viel Fingerspitzengefühl alte (Folk-) Songs von den britischen Inseln historisch-informiert auf Originalinstrumenten vorträgt. Sie belegen (einmal mehr), dass E- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst vor einigen Tagen besprach ich auf diesen Seiten die neue CD des österreichischen <a href="http://www.quadriga-consort.at/Quadriga_Consort/Quadriga_Consort.html" title="Quator Renoir - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.quadriga-consort.at/Quadriga_Consort/Quadriga_Consort.html?referer=');">Quadriga Consort</a> &#8220;Songs from the British Isles&#8221; <small>(&#8216;Die besondere CD&#8217; Juli 2010, Besprechung s. → <a href="http://blog.codaex.de/2010/07/quadriga-consort-songs-from-the-british-isles/" title="Quadriga Consort: Songs from the British Isles auf blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">hier</a>)</small>, auf der das Septett mit viel Fingerspitzengefühl alte (Folk-) Songs von den britischen Inseln historisch-informiert auf Originalinstrumenten vorträgt. Sie belegen (einmal mehr), dass E- und U-Musik mehr Berührungspunkte haben, als man glauben möchte und dass man Alte Musik auch so gestalten kann, dass sie Hörerschichten anspricht, die mit dem, was sonst unter dem Label &#8216;klassische Musik&#8217; definiert wird, nicht viel anfangen können. Ausgerechnet die Alte Musik erweist sich hier als guter Einstieg in die Klassik-Welt.</p>
<p>
<a href='http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Pressefoto-1.jpg' rel='shadowbox[album-3074];player=img;' title='Quadriga Consort - Pressefoto 1, © Daniel K. Gebhart'><img width="150" height="150" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Pressefoto-1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Quadriga Consort - Pressefoto 1, © Daniel K. Gebhart" title="Quadriga Consort - Pressefoto 1, © Daniel K. Gebhart" /></a>
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<a href='http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Pressefoto-3.jpg' rel='shadowbox[album-3074];player=img;' title='Quadriga Consort - Pressefoto 3, © Daniel K. Gebhart'><img width="150" height="150" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Pressefoto-3-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Quadriga Consort - Pressefoto 3, © Daniel K. Gebhart" title="Quadriga Consort - Pressefoto 3, © Daniel K. Gebhart" /></a>
<br />
<span id="more-3074"></span><br />
Zum Monatsende habe ich hier nun einige Live-Videos der <em>early music band</em> zusammengetragen, die einen sehr guten Eindruck vermitteln, was den Hörer auf diesem wundervollem Album erwartet: Die einfühlsame und betörende Stimme von Elisabeth Kaplan und die unbeschwerte, federleichte Musikalität von Angelika Huemer (Blockflöten, Viola da Gamba), Karin Silldorff (Blockflöten), Dominika Teufel (Viola da Gamba), Peter Trefflinger (Barockcello), Laurenz Schiffermüller (Perkussionsinstrumente) und Nikolaus Newerkla (Cembalo, Arrangements, Leitung).</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/YovH1lNMwog&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/YovH1lNMwog&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
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<p style="text-align: center;">♦</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/HsDSMuh0xBI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/HsDSMuh0xBI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;">♦♦♦</p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Songs-from-the-British-Isles.jpg" rel="shadowbox[post-3074];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Quadriga Consort - Songs from the British Isles"><img class="size-thumbnail wp-image-2924 alignleft" title="Quadriga Consort - Songs from the British Isles" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Songs-from-the-British-Isles-150x150.jpg" alt="Quadriga Consort - Songs from the British Isles" width="75" height="75" /></a>Das Album<strong> Songs from the British Isles</strong>, gespielt vom österreichischen <strong>Quadriga Consort </strong>ist am 23. Juli auf Gramola (98876) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern   wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002YCI0AY?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B002YCI0AY" title="Quadriga Consort - Songs from the British Isles bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B002YCI0AY?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B002YCI0AY&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Songs-from-the-British-Isles/hnum/4897996/iampartner/n31" title="Quadriga Consort - Songs from the British Isles bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Songs-from-the-British-Isles/hnum/4897996/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.<br style="clear: both;" /></p>
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		<title>Quadriga Consort: Songs from the British Isles</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 16:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
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		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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		<category><![CDATA[Schottland]]></category>
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		<category><![CDATA[Turlough O’Carolan]]></category>
		<category><![CDATA[Volkslieder]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei den meisten sogenannten Mittelalter- und Renaissance-Bands, die heute teilweise mit recht großem Erfolg durch die Lande tingeln, mag ich deren Trivialisierung, ja Vulgarisierung der Alten Musik nicht. Sicher, die Volksmusiken waren noch nie kunstvoll ausgeschmückte Barock-Opern, aber mir scheint, dass Einfachheit und Volksnähe zu oft mit Derbheit verwechselt wird. Wenn das Zotige zum Selbstzweck [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Songs-from-the-British-Isles.jpg" rel="shadowbox[post-2934];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Quadriga Consort - Songs from the British Isles"><img class="size-medium wp-image-2924 alignleft" title="Quadriga Consort - Songs from the British Isles" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Songs-from-the-British-Isles-300x255.jpg" alt="Quadriga Consort - Songs from the British Isles" width="176" height="150" /></a>Bei den meisten sogenannten Mittelalter- und Renaissance-Bands, die heute teilweise mit recht großem Erfolg durch die Lande tingeln, mag ich deren Trivialisierung, ja Vulgarisierung der Alten Musik nicht. Sicher, die Volksmusiken waren noch nie kunstvoll ausgeschmückte Barock-Opern, aber mir scheint, dass Einfachheit und Volksnähe zu oft mit Derbheit verwechselt wird. Wenn das Zotige zum Selbstzweck verkommt, dann taugt die dargebotene Musik zumeist eher als lärmende Untermalung des nächsten Mittelalter-Jahrmarktes. Mit einer ernsthaften Auseinandersetzung mit der Pop(ulär)musik der Vergangenheit hat das nicht viel gemein, was unendlich schade ist, denn es gibt gerade bei den einfachen Liedern aus dem Mittelalter, der Renaissance und dem Frühbarock viel Kunstvolles zu entdecken und es gibt nicht wenige, die den Ursprung unserer heutigen Song-orientierten Pop-Musik genau in diesen alten Liedern sehen.<br />
<span id="more-2934"></span></p>
<p>Das österreichische <a href="http://www.quadriga-consort.at/Quadriga_Consort/Quadriga_Consort.html" title="Quator Renoir - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.quadriga-consort.at/Quadriga_Consort/Quadriga_Consort.html?referer=');">Quadriga Consort</a> kommt aus der Alten-Musik-Bewegung, nennt sich selbst <em>early music band</em>, und versucht seit Jahren den schmalen Grat zwischen Authentizität und dennoch attraktiver Interpretationen zu gehen und dabei sowohl der Musik als auch dem Publikumsgeschmack gerecht zu werden, sie nennen es <em>popular &amp; traditional</em>, was ganz gut das Spannungsfeld ihrer Musik definiert: Sie spielen traditionelle Folkssongs (mit deutlichem Schwerpunkt auf die Lieder der britischen Inseln) in populären Fassungen, dazu eigene Kompositionen des irischen Nationalkomponisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Turlough_O%E2%80%99Carolan" title="Turlough O’Carolan auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Turlough_O_E2_80_99Carolan?referer=');">Turlough O&#8217;Carolan</a> (1670-1738) und seines schottischen Pendants <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Niel_Gow" title="Niel Gow auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Niel_Gow?referer=');">Niel Gow</a> (1727-1807). Mittlerweile hat das Ensemble über 200 Arrangements solcher Songs im Programm, die es bei zahllosen Konzerten auf Original-Instrumenten und ohne modernen Schnickschnack (keine E-Gitarren, keine Synthesizer, keine Beats aus dem Rechner, aber auch keine zu üppigen, barocken Arrangements, keine Kunstlied-Stimmen etc.) aufführt. Ihre 20 besten Nummern sind nun auf der CD &#8220;Songs From The British Isles&#8221; zusammengefasst, die alles das bietet, was so viele andere Aufnahmen nur versprechen: Authentische Instrumente, historisch-informierte Aufführungen (So kann es damals wirklich geklungen haben!) und mitreißende Performances. Das Album ist ihr insgesamt viertes, das erste jedoch für das renommierte Wiener <a href="https://www.gramola.at/de/labels/gramola/" title="Gramola - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.gramola.at/de/labels/gramola/?referer=');">Gramola</a>-Label.</p>
<p>Dieser Ausschnitt aus der DVD desselben Konzerts vom 5. Januar 2009  in Freistadt vermittelt einen guten Eindruck von ihrem <em>Sound</em>:</p>
<p><code><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="545" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=5080185&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=FF7700&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="545" height="300" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=5080185&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=FF7700&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></code></p>
<p>Besonders lobenswert sind sowohl die aus Südafrika stammende Sängerin Elisabeth Kaplan, die mit ihrem angenehmen, natürlichen Gesang die Songs gefühlvoll vorträgt, als auch die geschmackvollen  und stilsicheren Arrangements vom künstlerischen Leiter und Cembalisten Nikolaus Newerkla. Erfreulich ist auch, dass die Instrumentalstücke, die das Quadriga Consort immer wieder einstreut, alles andere als bloße Füller auf der CD sind: Diese Nummern zwischen Folk und höfischer Liedkultur sind nichts anderes als sehr frühe Pop-Musik, aus einer Zeit, in der es die sinnlose Trennung zwischen E- und U-Musik noch nicht gab.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="50" height="50" />Die Alte-Musik-Szene hat in den letzten Jahren des öfteren bewiesen, dass sie keine Berührungsängste zu traditionellen Volksmusiken hat &#8211; sie bilden ja mit ihrem Melodienreichtum das Fundament für die weltliche Musik der Neuzeit. Das Quadriga Consort ist einer der unterhaltsamsten Anwälte dieser halb vergessenen, halb allgegenwärtigen Musik. &#8216;<em>Die besondere CD</em>&#8216; Juli 2010.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_2934_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 40px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Das Album<strong> Songs from the British Isles</strong>, gespielt vom österreichischen <strong>Quadriga Consort </strong>ist am 23. Juli auf Gramola (98876) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern   wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002YCI0AY?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B002YCI0AY" title="Quadriga Consort - Songs from the British Isles bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B002YCI0AY?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B002YCI0AY&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Songs-from-the-British-Isles/hnum/4897996/iampartner/n31" title="Quadriga Consort - Songs from the British Isles bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Songs-from-the-British-Isles/hnum/4897996/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Trad. &#8211; John Barleycorn (Schottland)</li>
<li>Turlough O&#8217;Carolan &#8211; James Betagh / James Betagh Jig (Irland)</li>
<li>Trad. &#8211; Chi mi na mòr-bheanna (Schottland)</li>
<li>Trad. &#8211; On A Cold Winter&#8217;s Day (Irland)</li>
<li>Trad. &#8211; Harmish The Carpenter / There Cam a Young Man / Hills of Glenorchy / Jenny Nettles (Schottland)</li>
<li>Trad. &#8211; The Willow Tree (England)</li>
<li>Trad. &#8211; &#8216;Twas in the Moon of Wintertime (Frankreich/Kanada)</li>
<li>Trad. &#8211; The Maid Who Sold Her Barley (England)</li>
<li>Turlough O&#8217;Carolan &#8211; Carolan&#8217;s Cup / The Two William Davises (Irland)</li>
<li>Turlough O&#8217;Carolan &#8211; Miss Noble (Irland)</li>
<li>Trad. &#8211; Pulling The Sea-Dulse (Irland)</li>
<li>Trad. &#8211; Boyne Water / Morrison Jig (Irland)</li>
<li>Trad. &#8211; Fine Flowers In The Valley (Schottland)</li>
<li>Trad. &#8211; Captain James (England)</li>
<li>Trad. &#8211; Puirt a beul &#8211; Mouthmusic (Schottland)</li>
<li>Niel Gow &#8211; Neil Gow&#8217;s Lament for the Death  of His Second Wife (Schottland)</li>
<li>Trad. &#8211; The Saucy Sailor (England)</li>
<li>Trad. &#8211; The Wraggle-Taggle Gypsies, O! (England / Schottland)</li>
<li>Trad. &#8211; The Drunken Sailor (England / Schottland)</li>
<li>Trad. &#8211; The Cliffs of Doneen (Irland)</li>
</ol>
<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/91848452fb2d445dbfaf1c48a51ab5c8" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>&#8220;Songs from the British Isles&#8221; vom Quadriga Consort als »CD der Woche« beim Deutschlandradio Kultur</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/07/songs-from-the-british-isles-vom-quadriga-consort-als-%c2%bbcd-der-woche%c2%ab-beim-deutschlandradio-kultur/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 14:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse, TV, Radio, Internet]]></category>
		<category><![CDATA[17. Jahrhundert]]></category>
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		<category><![CDATA[Originalinstrumente]]></category>
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		<category><![CDATA[Volkslieder]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich freue mich immer wieder darüber, wenn die deutschen Kulturradios auch CDs abseits vom Klassik-Mainstream besprechen, wenn CDs besprochen werden, deren Material vielleicht nicht immer direkt mit &#8216;klassischer Musik&#8217; assoziiert wird. Der überregionale deutsche Sender Deutschlandradio Kultur präsentiert diese Woche als »CD der Woche« in der Sparte Klassik das neue (Live-) Album &#8220;Songs from the [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Songs-from-the-British-Isles.jpg" rel="shadowbox[post-2917];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Quadriga Consort - Songs from the British Isles"><img class="alignright size-medium wp-image-2924" title="Quadriga Consort - Songs from the British Isles" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Songs-from-the-British-Isles-300x255.jpg" alt="Quadriga Consort - Songs from the British Isles" width="176" height="150" /></a>Ich freue mich immer wieder darüber, wenn die deutschen Kulturradios auch CDs abseits vom Klassik-Mainstream besprechen, wenn CDs besprochen werden, deren Material vielleicht nicht immer direkt mit &#8216;klassischer Musik&#8217; assoziiert wird. Der überregionale deutsche Sender Deutschlandradio Kultur präsentiert diese Woche als »CD der Woche« in der Sparte Klassik das neue (Live-) Album &#8220;Songs from the British Isles&#8221; der <em>early music band </em>(Eigendefinition) <a href="http://www.quadriga-consort.at/Quadriga_Consort/Quadriga_Consort.html" title="Quator Renoir - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.quadriga-consort.at/Quadriga_Consort/Quadriga_Consort.html?referer=');">Quadriga Consort</a>. Dieses österreichische Originalinstrumente-Ensemble hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Volksmusik-Schätze vergangener Jahrhunderte authentisch, lebendig und doch zeitgemäß aufzuführen. Angenehmerweise verzichtet das Ensemble dabei gänzlich auf moderne Instrumente (wie elektronische <em>Sounds</em> und <em>Beats</em>), ebenso verzichtet das Quadriga Consort auf aufgesetzte Künstlichkeit und auch auf zur Schau gestellter Derbheit (was bei vielen sogenannten Mittelalter- und Renaissance-Bands leider zum Alltag gehört). Das siebenköpfige Ensemble findet bei seinen Arrangements, die der Bandleader Nikolaus Newerkla in den allermeisten Fällen selbst schreibt, eine angenehme Balance zwischen Natürlichkeit und Kunst.</p>
<p>Deutschlandradio Kultur-Redakteurin Bettina Schmidt lobt in ihrer Besprechung des nun erschienenen vierten Albums des Septetts, das Debüt für das renommierte, kleine aber feine Wiener Label <a href="https://www.gramola.at/de/labels/gramola/" title="Gramola - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.gramola.at/de/labels/gramola/?referer=');">Gramola</a>, den »<em>gelungenen Spagat</em>« zwischen »<em>historischem und modernem Stilgefühl</em>« und konstatiert »<em>&#8220;Lieder von den Britischen Inseln&#8221; bietet so genannten &#8220;early music pop&#8221;, und das vom Feinsten.</em>«</p>
<p>Den gesamten Artikel kann man → <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/cdderwoche/1231775/" title="Quadriga Consort - Songs from the British Isles auf Deutschlandradio Kultur" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.dradio.de/dkultur/sendungen/cdderwoche/1231775/?referer=');">hier</a> nachlesen.</p>
<p>Eine Besprechung des Albums auf diesen Seiten <span style="text-decoration: line-through;">folgt in den nächsten Tagen</span> ist seit dem 26.07. → <a href="http://blog.codaex.de/2010/07/quadriga-consort-songs-from-the-british-isles/" title="Quadriga Consort: Songs from the British Isles auf blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">hier</a> abrufbar.</p>
<p>Das Album<strong> Songs from the British Isles</strong>, gespielt vom österreichischen <strong>Quadriga Consort </strong>ist am 23. Juli auf Gramola (98876) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern   wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002YCI0AY?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B002YCI0AY" title="Quadriga Consort - Songs from the British Isles bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B002YCI0AY?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B002YCI0AY&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Songs-from-the-British-Isles/hnum/4897996/iampartner/n31" title="Quadriga Consort - Songs from the British Isles bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Songs-from-the-British-Isles/hnum/4897996/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
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		<title>The Brabant Ensemble, Stephen Rice: Pierre Moulu &#8211; Missa Missus Est Gabriel Angelus · Missa Alma Redemptoris Mater</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/06/the-brabant-ensemble-stephen-rice-pierre-moulu-missa-missus-est-gabriel-angelus-%c2%b7-missa-alma-redemptoris-mater/</link>
		<comments>http://blog.codaex.de/2010/06/the-brabant-ensemble-stephen-rice-pierre-moulu-missa-missus-est-gabriel-angelus-%c2%b7-missa-alma-redemptoris-mater/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 07:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[16. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Alte Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Chorwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Pierre Moulu]]></category>
		<category><![CDATA[Renaissance]]></category>
		<category><![CDATA[sakrale Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.codaex.de/?p=2302</guid>
		<description><![CDATA[Im Wikipedia-Artikel zu Pierre Moulu steht: Pierre Moulu (* um 1484; † um 1550) war ein französisch flämischer Komponist der Renaissance, der in Frankreich und dort wahrscheinlich in Paris tätig war. Schon das vage Geburtsjahr deutet darauf hin, dass wir nur wenig über den Komponisten Moulu wissen und das meiste, was wir zu wissen glauben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/The-Brabant-Ensemble-Pierre-Moulu-Missas.jpg" rel="shadowbox[post-2302];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="The Brabant Ensemble - Pierre Moulu - Missas"><img class="size-thumbnail wp-image-2306 alignright" title="The Brabant Ensemble - Pierre Moulu - Missas" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/The-Brabant-Ensemble-Pierre-Moulu-Missas-150x150.jpg" alt="The Brabant Ensemble - Pierre Moulu - Missas" width="150" height="150" /></a>Im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Moulu" title="Pierre Moulu auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Moulu?referer=');">Wikipedia-Artikel zu Pierre Moulu</a> steht:</p>
<blockquote><p>Pierre Moulu (* um 1484; † um 1550) war ein französisch flämischer Komponist der Renaissance, der in Frankreich und dort wahrscheinlich in Paris tätig war.</p></blockquote>
<p>Schon das vage Geburtsjahr deutet darauf hin, dass wir nur wenig über den Komponisten Moulu wissen und das meiste, was wir zu wissen glauben, sind Informationen aus zweiter Hand oder es ist von Musikwissenschaftlern anhand vieler Indizien rekonstruiert worden. Was von ihm geblieben ist, sind einige seiner Werke: Erhalten sind 26 Motetten, neun Lieder und fünf Messen von denen zwei auf der nun bei <a href="http://www.hyperion-records.co.uk/" title="Hyperion Records - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hyperion-records.co.uk/?referer=');">Hyperion Records</a> erschienenen CD des englischen <a href="http://www.brabantensemble.com/index.cfm" title="Brabant Ensemble - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.brabantensemble.com/index.cfm?referer=');">Brabant Ensemble</a> <small>(benannt nach dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Herzogtum_Brabant" title="Herzogtum Brabant auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Herzogtum_Brabant?referer=');">Herzogtum Brabant</a>, dem Herkunftsland vieler Renaissance-Komponisten)</small> unter der Leitung von <a href="http://sterence.com/page.cfm/about" title="Stephen Rice - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/sterence.com/page.cfm/about?referer=');">Stephen Rice</a> zum ersten Mal aufgenommen wurden. Es ist überhaupt die erste CD, die (nahezu) ausschließlich Werke des Franko-Flamen beinhaltet.<br />
<span id="more-2302"></span><br />
Neben zwei kurzen, aber unbedingt hörenswerten Motetten (&#8220;Mater floreat&#8221;, &#8220;In pace&#8221;) beinhaltet die CD die zwei Messen &#8220;Missa Alma redemptoris mater&#8221; und  &#8220;Missa Missus est Gabriel angelus&#8221;. Letztere ist eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Parodiemesse" title="Parodiemesse auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Parodiemesse?referer=');">Parodiemesse</a>, d.h. dass Moulu sie aus der gleichnamigen Motette von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Josquin_Desprez" title="Josquin Desprez auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Josquin_Desprez?referer=');">Josquin Desprez</a> (ca. 1450-55 &#8211; 1521) entwickelt hat, also einem Werk seines (damals wie heute) deutlich bekannterem und  ebenfalls in Paris tätigen Landsmanns und somit einem der bekanntesten Komponisten aus dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitalter_der_Franko-Flamen" title="Zeitalter der Franko-Flamen auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Zeitalter_der_Franko-Flamen?referer=');">Zeitalter der Franko-Flamen</a>. Auf der CD befindet sich ebenfalls eine Aufnahme dieser Motette, die die Grundlage für Moulus <em>Missa</em> bildete.</p>
<p>Das Brabant Ensemble hat sich einige Gedanken gemacht, wie man diese Messen singen soll, vor allem die Art der Aussprache betreffend. Sie betonen, dass ihre Wahl für eine quasi-französische Aussprache, anders als bei anderen Aufnahmen des Ensembles, keine interpretatorische <em>Freiheit</em>, sondern eine <em>Notwendigkeit</em> war. Stephen Rice schreibt dazu in seinen Anmerkungen im Booklet:</p>
<blockquote><p>»<em>In Moulus Falle jedoch sind die  Textvertonungen derart gestaltet, dass es geradezu unmöglich wäre, die  Texte nicht in französischer Weise zu singen. Es fällt nämlich oft eine  starke Zählzeit auf die letzte Wortsilbe und wenn man also versuchen  würde, die vorletzte Silbe des Wortes zu betonen (wie es in  englischsprachigen Lateinlehrbüchern geraten wird), so wäre das Ergebnis  eine hässlicher Kampf zwischen Wortbetonung und musikalischem Puls, was  niemanden zufrieden stellen würde.</em>«</p></blockquote>
<p>Das Ergebnis gibt dem Ensemble bei seinen sprachlichen Überlegungen recht: Die Texte klingen in dieser Aussprache natürlich und passen gut in den Melodie-Fluss der Messen. Überhaupt muss man dem gemischten Chor unter Rice ein großes Lob aussprechen: Das Album ist eine wohlklingende Einladung geworden sich (auch weiterhin) mit der Musik dieses vergessenen Meisters und generell mit Polyphonie der Franko-Flamen eingehender zu beschäftigen. Dazu tragen nicht nur die hörenswerten Entdeckungen aus der Feder Moulus bei, sondern auch (und vor allem) die schönen und überaus homogenen Stimmen des Brabant Ensembles und (<em>last but not least</em>) der überaus gelungene Klang der CD.</p>
<p>Aufgenommen wurde das Album in der <a href="http://www.brookes.ac.uk/student/services/chaplaincy/harcourt_hill.htm" title="Chapel of Harcourt Hill - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.brookes.ac.uk/student/services/chaplaincy/harcourt_hill.htm?referer=');">Chapel of Harcourt Hill</a> auf dem Campus der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oxford_Brookes_University" title="Oxford Brookes University auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Oxford_Brookes_University?referer=');">Oxford  Brookes University</a> <small>(nicht zu verwechseln mit der University of Oxford!)</small>. Die intime Akustik der Kapelle ist ideal für den sakralen Charakter der Messen, da sie durch nur moderaten Hall die Verständlichkeit und die Synchronizität des Ensembles nicht verwischt. Bemerkenswert auch der Produzent des Albums Jeremy Summerly, selbst ein anerkannter und erfahrener Dirigent für Alte Musik, vornehmlich mit der <a href="http://www.camerata.demon.co.uk/" title="Oxford Camerata - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.camerata.demon.co.uk/?referer=');">Oxford Camerata</a> und der <a href="http://users.ox.ac.uk/~schola/" title="Schola Cantorum of Oxford - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/users.ox.ac.uk/_schola/?referer=');">Schola Cantorum</a> tätig. Seine Erfahrung als Chorleiter von zahlreichen CD-Veröffentlichungen kamen diesem Album unüberhörbar zugute.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_2302_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Das Album <strong>Pierre Moulu &#8211; Missa Missus Est Gabriel Angelus · Missa Alma Redemptoris Mater</strong>, gespielt vom <strong>The Brabant Ensemble</strong> unter der Leitung von <strong>Stephen Rice</strong> ist am 21. Mai 2010 auf Hyperion () erschienen und kann im   Fachhandel erworben   oder bei großen Buch- und    CD-Versendern  wie →  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003C1SQ1O?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003C1SQ1O" title="The Brabant Ensemble: Pierre Moulu - Missas auf amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003C1SQ1O?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003C1SQ1O&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Brabant-Ensemble-rice-Missa-Missus-est-Gabriel-angelus/hnum/7558364/iampartner/n31" title="The Brabant Ensemble: Pierre Moulu - Missas auf jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Brabant-Ensemble-rice-Missa-Missus-est-Gabriel-angelus/hnum/7558364/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die  jeweilige Produktseite)</small> bestellt   werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Mater floreat</li>
<li>Missa Missus est Gabriel angelus</li>
<li><em>Josquin Desprez</em>: Missa Missus est Gabriel angelus</li>
<li>In pace</li>
<li>Missa Alma redemptoris mater</li>
</ol>
<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/61cd44f06cb44d75b6a4762289b79da6" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.codaex.de/2010/06/the-brabant-ensemble-stephen-rice-pierre-moulu-missa-missus-est-gabriel-angelus-%c2%b7-missa-alma-redemptoris-mater/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>The Tallis Scholars, Peter Phillips: Tomás Luis de Victoria · Juan Guitérrez de Padilla &#8211; Lamentations of Jeremiah</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/03/the-tallis-scholars-peter-phillips-tomas-luis-de-victoria-%c2%b7-juan-guiterrez-de-padilla-lamentations-of-jeremiah/</link>
		<comments>http://blog.codaex.de/2010/03/the-tallis-scholars-peter-phillips-tomas-luis-de-victoria-%c2%b7-juan-guiterrez-de-padilla-lamentations-of-jeremiah/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 17:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[16. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Chorwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Giovanni Pierluigi da Palestrina]]></category>
		<category><![CDATA[Renaissance]]></category>
		<category><![CDATA[sakrale Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.codaex.de/2010/03/the-tallis-scholars-peter-phillips-tomas-luis-de-victoria-%c2%b7-juan-guiterrez-de-padilla-lamentations-of-jeremiah/</guid>
		<description><![CDATA[In den Liner Notes zum vorliegenden Album &#8220;Lamentations of Jeremiah&#8221; mit Klagegesängen für die Karwoche von Tomás Luis de Victoria und Juan Guitérrez de Padilla der Tallis Scholars, eröffnet der Chorleiter Peter Phillips seine Anmerkungen mit folgender Aussage, die sowohl symptomatisch für sein Verständnis von Tomás Luis de Victoria, als auch für den Komponisten selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/03/Tomas-Luis-de-Victoria-Lamentations.jpg" rel="shadowbox[post-1302];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Tomas Luis de Victoria - Lamentations"><img class="size-thumbnail wp-image-1306 alignright" title="Tomas Luis de Victoria - Lamentations" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/03/Tomas-Luis-de-Victoria-Lamentations-150x150.jpg" alt="Tomas Luis de Victoria - Lamentations" width="150" height="150" /></a>In den Liner Notes zum vorliegenden Album &#8220;Lamentations of Jeremiah&#8221; mit Klagegesängen für die Karwoche von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tom%C3%A1s_Luis_de_Victoria" title="Tomás Luis de Victoria auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Tom_C3_A1s_Luis_de_Victoria?referer=');">Tomás Luis de Victoria</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Juan_Guti%C3%A9rrez_de_Padilla" title="Juan Gutiérrez de Padilla auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Juan_Guti_C3_A9rrez_de_Padilla?referer=');">Juan Guitérrez de Padilla</a> der <a href="http://www.thetallisscholars.co.uk/" title="The Tallis Scholars - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.thetallisscholars.co.uk/?referer=');">Tallis Scholars</a>, eröffnet der Chorleiter Peter Phillips seine Anmerkungen mit folgender Aussage, die sowohl symptomatisch für sein Verständnis von Tomás Luis de Victoria, als auch für den Komponisten selbst ist:</p>
<blockquote><p>»Das Spanische an sich findet oft seinen Ausdruck in der spanischen Poly­phonie. Man sagt  von den Spaniern, dass sie in ihrer Religionsausübung besonders  leidenschaftlich und gleichzeitig mystisch sind, worin sie sich von anderen  unterscheiden. Diese Denkweise geht eine ganze Zeit zurück: Als Michelangelo von dem  florentinischen Maler Pontormo gefragt wurde, wie er seinen spanischen Patron am besten zufrieden stellen könne, antwortete er, dass Pontormo &#8220;<em>viel Blut und  Nägel</em>&#8221; zeigen solle.<br />
Eine solche Rohheit ist auch oft der spanischen Musik zugeschrieben worden.In meiner Erfahrung hat nur die Musik von Victoria eine derartige  Intensität, und dort auch nur in seinem sechsstimmigen Requiem und den Werken für die  Karwoche. Jedoch ist es letztend­lich diese Intensität, die ihn so unverkennbar  macht, und das nicht nur in dem größeren europäischen Kontext sondern auch im Vergleich zu seinen Landsleuten.«</p></blockquote>
<p><span id="more-1302"></span><br />
Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konzil_von_Trient" title="Konzil von Trient auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Konzil_von_Trient?referer=');">Konzil von Trient</a> (lat. <em>Tridentinum</em>) fand in vier Sitzungsperioden zwischen 1545 und 1563 statt. Es stellte die Antwort auf die sich ausbreitende Reformationsbewegung dar und hatte weitreichende Auswirkungen, nicht zuletzt auf die Kirchenmusik: Nach einer prinzipiellen Auseinandersetzung des Für und Wider einer modernisierten Kirchenmusik, einigte man sich letzten Endes auf restriktive Regeln: Sie sollte vor allem wieder der Liturgie dienen, sie also nicht über Gebühr ausschmücken (und überragen oder in den Vordergrund rücken), sondern lediglich ein Vehikel für das eigentliche Wort Gottes sein. Die Komponisten der Zeit, die gerade erst an Bedeutung gewonnen hatten (nicht zuletzt durch den interkulturellen Austausch dank des immer regeren Buchdruckes), wurden wieder in die Anonymität und Gleichförmigkeit zurückgedrängt. Sie standen vor der Schwierigkeit, dass sie im engen Korsett musikalischer Konventionen schreiben und auf freiere Formen verzichten mussten.</p>
<p>Wer also seiner Musik dennoch einen eigenen Charakter verleihen wollte, der musste sich kleinster, subtilster Mittel bedienen, um sich hervorzuheben. Dazu bedurfte es freilich besonderer Fähigkeiten. So ist es nicht verwunderlich, dass sich aus jener Epoche nur die wenigsten Komponisten bis heute etablieren konnten. Unter den Wenigen stechen zwei Komponisten der Zeit unmittelbar nach dem Konzil besonders hervor: Neben <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Giovanni_Pierluigi_da_Palestrina" title="G. P. da Palestrina auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Giovanni_Pierluigi_da_Palestrina?referer=');">Giovanni Pierluigi da Palestrina</a> (1514?-1594) war dies vor allem eben der spanischen Komponist Tomás Luis de Victoria, für dessen Leidenschaft und  Mystizismus Peter Phillips die Erklärung oben fand. Tomás Luis de Victoria lebte und arbeitete lange Zeit in Rom (unter anderem auch als Nachfolger Palestrinas als Leiter des Kapelle des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Collegium_Germanicum" title="Collegium Germanicum et Hungaricum auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Collegium_Germanicum?referer=');">Collegium Germanicum et Hungaricum</a>, des Jesuitenordens).</p>
<p>Die Tallis Scholars haben auf dem 50. Album in 30 Jahren für ihr eigenes Label <a href="http://www.gimell.com/" title="Gimell - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.gimell.com/?referer=');">Gimell</a> (!) drei mal drei Vertonungen Tomás Luis&#8217; der Klagelieder (jeweils für den Gründonnerstag, Karfreitag und Ostersamstag) des Propheten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jeremia" title="Jeremia auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Jeremia?referer=');">Jeremia</a> zusammengefasst. Ergänzt werden sie durch ein Werk des spanisch-mexikanischen Komponisten Juan Guitérrez de Padilla, ebenfalls mit Klageliedern des Jeremias. Kaum ein anderes Ensemble weltweit hat in Sachen post-tridentinische Musik mehr Erfahrung und Kompetenz  und in der Tat: Das Ergebnis ist (wieder einmal) eine mustergültige Umsetzung dieser ungewöhnlich dichten und für den heutigen Hörer geradezu hypnotischen Musik. Wer wie ich (der Tradition wegen, nicht so sehr der Religion) gerne an diesen wichtigen Tagen des Christentums sakrale Musik hört, die speziell für diese Tage komponiert wurde, der kommt an diesem Album kaum vorbei.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_1302_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Lamentations of Jeremiah</strong> mit Werken von <strong>Tomás Luis de Victoria</strong> und <strong>Juan Guitérrez de Padilla</strong>, eingespielt von <strong>The Tallis Scholars</strong> unter der Leitung von <strong>Peter Phillips</strong> ist am 19. März auf Gimell (CDGIM 043) erschienen und und  kann im  Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und  CD-Versendern    wie → <a href="http://www.amazon.de/Lamentations-Jeremiah-Peter-Phillips/dp/B0034JV6JI%3FSubscriptionId%3DAKIAIV4M5MCTK3LFSAAQ%26tag%3Dklassikdtdast-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB0034JV6JI" title="The Tallis Scholars - Lamentations of Jeremiah auf amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/Lamentations-Jeremiah-Peter-Phillips/dp/B0034JV6JI_3FSubscriptionId_3DAKIAIV4M5MCTK3LFSAAQ_26tag_3Dklassikdtdast-21_26linkCode_3Dxm2_26camp_3D2025_26creative_3D165953_26creativeASIN_3DB0034JV6JI?referer=');">amazon.de</a> und →<a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Tomas-Louis-de-Victoria-Lamentationes-Jeremiae/hnum/7157771/iampartner/n31" title="The Tallis Scholars - Lamentations of Jeremiah auf jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Tomas-Louis-de-Victoria-Lamentationes-Jeremiae/hnum/7157771/iampartner/n31?referer=');"> jpc.de </a><small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt      werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Lamentations for Maundy Thursday &#8211; <em>(Tomás Luis de Victoria)</em></li>
<li>Lamentations for Good Friday &#8211; <em>(Tomás Luis de Victoria)</em></li>
<li>Lamentations for Holy Saturday &#8211; <em>(Tomás Luis de Victoria)</em></li>
<li>Lamentations for Maundy Thursday &#8211; <em>(</em><em>Juan Guitérrez de Padilla</em><em>)</em></li>
</ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.codaex.de/2010/03/the-tallis-scholars-peter-phillips-tomas-luis-de-victoria-%c2%b7-juan-guiterrez-de-padilla-lamentations-of-jeremiah/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>The Choir of Westminster Cathedral, Martin Baker: Giovanni Pierluigi da Palestrina &#8211; Missa Te Deum laudamus · Missa Tu es Petrus</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/03/the-choir-of-westminster-cathedral-martin-baker-giovanni-pierluigi-da-palestrina-missa-te-deum-laudamus-%c2%b7-missa-tu-es-petrus/</link>
		<comments>http://blog.codaex.de/2010/03/the-choir-of-westminster-cathedral-martin-baker-giovanni-pierluigi-da-palestrina-missa-te-deum-laudamus-%c2%b7-missa-tu-es-petrus/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 12:44:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[16. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Chorwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Giovanni Pierluigi da Palestrina]]></category>
		<category><![CDATA[Renaissance]]></category>
		<category><![CDATA[sakrale Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Tomas Luis de Victoria]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.codaex.de/?p=1283</guid>
		<description><![CDATA[Der (vermutlich) in der Nähe von Rom geborene Giovanni Pierluigi da Palestrina (1514?-1594) gehörte zu den fleißigsten und bekanntesten Komponisten des 16. Jahrhunderts: 104 Messen, 375 Motetten, dazu zahlreiche Magnificatvertonungen, Hymen, Offertorien und (last, but not least) 140 weltliche Madrigale sind in der 30-bändigen kritischen Ausgabe seiner Werke aufgeführt. Schon wenige Jahre nach seinem Tod [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/03/Giovanni-Pierluigi-da-Palestrina.jpg" rel="shadowbox[post-1283];player=img;" class="liimagelink" title="Giovanni Pierluigi da Palestrina"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1286" title="Giovanni Pierluigi da Palestrina" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/03/Giovanni-Pierluigi-da-Palestrina-150x150.jpg" alt="Giovanni Pierluigi da Palestrina" width="150" height="150" /></a>Der (vermutlich) in der Nähe von Rom geborene <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Giovanni_Pierluigi_da_Palestrina" title="G. P. da Palestrina auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Giovanni_Pierluigi_da_Palestrina?referer=');">Giovanni Pierluigi da Palestrina</a> (1514?-1594) gehörte zu den fleißigsten und bekanntesten Komponisten des 16. Jahrhunderts: 104 Messen, 375 Motetten, dazu zahlreiche Magnificatvertonungen, Hymen, Offertorien und (<em>last, but not least</em>) 140 weltliche Madrigale sind in der 30-bändigen kritischen Ausgabe seiner Werke aufgeführt. Schon wenige Jahre nach seinem Tod wurde aus seinem Personalstil der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Giovanni_Pierluigi_da_Palestrina#Palestrinastil" title="Der Palestrinastil auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Giovanni_Pierluigi_da_Palestrina_Palestrinastil?referer=');">Palestrinastil</a>, ein kontrapunktisches Satzmodell, das gelehrt und angewandt wurde. Noch heute gilt dieser Palestrinastil als exemplarisch für das 16. Jahrhundert. Ohne das Wirken der anderen Komponisten schmälern zu wollen, war Palestrina der wichtigste und einflussreichste Komponist seiner Epoche.<br />
<span id="more-1283"></span></p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/03/Palestrina-Te-es-Petrus.jpg" rel="shadowbox[post-1283];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Palestrina - Te es Petrus"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1288" title="Palestrina - Te es Petrus" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/03/Palestrina-Te-es-Petrus-150x150.jpg" alt="Palestrina - Te es Petrus" width="150" height="150" /></a>Aus dem reichen Schatz der Messen Palestrinas hat der Londoner Chor der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Westminster_Cathedral" title="Westminster Cathedral auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Westminster_Cathedral?referer=');">Westminster Cathedral</a> (die Hauptkirche der Katholiken in England und Wales), einer der besten  Kinderchöre Englands (der nach Bedarf durch einen Männerchor ergänzt  wird), zwei exemplarische Messen ausgewählt: Die &#8220;Missa Te Deum laudamus&#8221;  ist eine kunstvoll ausgestaltete Messe, dem (lateinischen) Text des  Lob-, Dank- und Bittgesangs Te Deum der katholischen Kirche folgend. Palestrina war freilich nicht der erste Komponist eines Te Deums: Schon in der Gregorianik sind mehrere Melodien  des Te Deum überliefert (die<em> Cantus planus</em>-Variante liegt auch dieser Messe zugrunde), vor allem seit dem Barock wurde das &#8220;Te Deum&#8221; eine gern gewählte Textvorlage für Werke von Heinrich Schütz, Dietrich Buxtehude, Marc-Antoine Charpentier, Georg Friedrich Händel, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn Bartholdy, Anton Bruckner, Antonín Dvořák, Benjamin Britten, Krzysztof Penderecki, Arvo Pärt und zahlreichen anderen namenhaften (und weniger namenhaften) Komponisten. <small>Eine → <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Te_Deum#Musik" title="Te Deum - Musik auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Te_Deum_Musik?referer=');">umfangreiche Liste</a> findet sich im → <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Te_Deum#Musik" title="Te Deum auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Te_Deum_Musik?referer=');">Wikipedia-Artikel</a> über das Te Deum. </small>Der Te-Deum-Messe von Palestrina ist  das &#8220;Te Deum laudamus&#8221; von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tom%C3%A1s_Luis_de_Victoria" title="Tomás Luis de Victoria auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Tom_C3_A1s_Luis_de_Victoria?referer=');">Tomás Luis de Victoria</a> (1548-1611), dem anderen   prominenten Komponisten jener Zeit, vorangestellt.</p>
<p>De &#8220;Missa Tu es Petrus&#8221; ist eine sogenannte <em>Parodiemesse</em>, also ein Werk, in  dem bereits zuvor verwendetes Material &#8211; in diesem Fall eine Motette zum  Festtag von St. Peter und Paul &#8211; &#8216;recycelt&#8217; wurde. Entsprechend beweglicher und rhythmisch variabler ist dann auch die Messe gehalten, die so einen guten Gegenpart zur &#8220;Missa Te Deum laudamus&#8221; mit ihren Bezügen auf die Gregorianik ist. Die entsprechende Motette ist der Messe übrigens vorangestellt, so dass man gut erschließen  kann, was Palestrina in welcher Weise in die Messe transponiert hat.</p>
<p>So unterschiedlich die hier zusammengefassten Werke Palestrinas in ihrer Entstehung und in ihrer Art auch sein mögen, so homogen ist die  Leistung des künstlerisch bemerkenswert reif agierenden <a href="http://www.westminstercathedral.org.uk/music_choir.php" title="The Choir of Westminster Cathedral - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.westminstercathedral.org.uk/music_choir.php?referer=');">Choir of Westminster Cathedral</a>, der  mustergültig mit den männlichen Stimmen harmoniert und dadurch warm und  gleichzeitig feierlich klingt. Dem Chor gelingt es, die gesamte Kraft und Festlichkeit, die in Palestrinas Kompositionen steckt, umzusetzen und so diese faszinierend zeitlose Musik auf einem gelungenen Album zu präsentieren. Gerade im Vergleich zu bereits erschienenen Aufnahmen der &#8220;Missa Tu es Petrus&#8221; hört man, um wie vieles harmonischer es dem englischen Chor gelingt, diese Musik umzusetzen.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_1283_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Giovanni Pierluigi da Palestrina &#8211; Missa Te Deum laudamus · Missa Tu es Petrus</strong> des <strong>Choir of Westminster Cathedral</strong> unter der Leitung von <strong>Martin Baker</strong> ist am 19. März auf Hyperion (CDA 66785) erschienen und und  kann im  Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und  CD-Versendern    wie → <a href="http://www.amazon.de/Missa-Tu-Petrus-Deum-Laudamus/dp/B0034JV6HK%3FSubscriptionId%3DAKIAIV4M5MCTK3LFSAAQ%26tag%3Dklassikdtdast-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB0034JV6HK" title="The Choir of Westminster Cathedral - Palestrina auf amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/Missa-Tu-Petrus-Deum-Laudamus/dp/B0034JV6HK_3FSubscriptionId_3DAKIAIV4M5MCTK3LFSAAQ_26tag_3Dklassikdtdast-21_26linkCode_3Dxm2_26camp_3D2025_26creative_3D165953_26creativeASIN_3DB0034JV6HK?referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/3677075/iampartner/n31" title="The Choir of Westminster Cathedral - Palestrina auf jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/3677075/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt      werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Te Deum laudamus &#8211; <em>(Tomás Luis de Victoria)</em></li>
<li>Missa Te Deum laudamus &#8211; <em>(Giovanni Pierluigi da Palestrina)</em></li>
<li>Tu es Petrus a 6 &#8211; <em>(Giovanni Pierluigi da Palestrina)</em></li>
<li>Missa Tu es Petrus &#8211; <em>(Giovanni Pierluigi da Palestrina)</em></li>
</ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.codaex.de/2010/03/the-choir-of-westminster-cathedral-martin-baker-giovanni-pierluigi-da-palestrina-missa-te-deum-laudamus-%c2%b7-missa-tu-es-petrus/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Carolyn Sampson &amp; Matthew Wadsworth: Not just Dowland – Songs for soprano and lute</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/03/carolyn-sampson-matthew-wadsworth-not-just-dowland-%e2%80%93-songs-for-soprano-and-lute/</link>
		<comments>http://blog.codaex.de/2010/03/carolyn-sampson-matthew-wadsworth-not-just-dowland-%e2%80%93-songs-for-soprano-and-lute/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 13:51:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Alessandro Grandi]]></category>
		<category><![CDATA[Alfonso Ferrabosco]]></category>
		<category><![CDATA[Claudio Monteverdi]]></category>
		<category><![CDATA[Giovanni Kapsberger]]></category>
		<category><![CDATA[Giulio Caccini]]></category>
		<category><![CDATA[John Dowland]]></category>
		<category><![CDATA[Laute]]></category>
		<category><![CDATA[Philip Rosseter]]></category>
		<category><![CDATA[Renaissance]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Johnson]]></category>
		<category><![CDATA[Songs]]></category>
		<category><![CDATA[Sopran]]></category>
		<category><![CDATA[Taequinio Merula]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gebe zu, ich habe eine Schwäche für Renaissance-Musik: Die poetischen Texte und die schlicht arrangierten Melodien sind auch heute noch aktuell. Erstaunlich, wie sehr uns diese alte Musik heute noch ansprechen kann, mehr noch: Die Lieder der Renaissance scheinen uns näher zu sein, als vieles, was dazwischen kam und was uns chronologisch näher liegt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe zu, ich habe eine Schwäche für Renaissance-Musik: Die poetischen Texte und die schlicht arrangierten Melodien sind auch heute noch aktuell. Erstaunlich, wie sehr uns diese alte Musik heute noch ansprechen kann, mehr noch: Die Lieder der Renaissance scheinen uns näher zu sein, als vieles, was dazwischen kam und was uns chronologisch näher liegt. Sogar die sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/E-,_U-_und_F-Musik" title="E- U- F-Musik auf de.wikipedia.org" target="_self" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/E-_U-_und_F-Musik?referer=');">U-Musik</a> greift immer wieder auf sie zurück, man denke nur an das Album des Pop- und Rocksängers <a href="http://www.sting.com/" title="Sting - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.sting.com/?referer=');">Sting</a> mit Liedern von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Dowland" title="John Dowland auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/John_Dowland?referer=');">John Dowland</a> (&#8220;Songs from the Labyrinth&#8221;, Deutsche Grammophon, 2006) oder an die zahlreichen Adaptionen, die italienische und französische Chansonniers in den 1960er und 1970er Jahre immer wieder zu Gehör brachten. Nun <em>haben der</em> weibliche Gesangsstar der Alte-Musik-Szene, die englische Sopranistin <a href="http://www.ingpen.co.uk/artist_detail.php?aid=101" title="Carolyn Sampson - Biography" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ingpen.co.uk/artist_detail.php?aid=101&amp;referer=');pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ingpen.co.uk/artist_detail.php?aid=101&amp;referer=http%3A%2F%2Fblog.codaex.de%2F%3Fs%3Dcarolyn%2Bsampson%26x%3D0%26y%3D0');" target="_blank" class="liexternal">Carolyn  Sampson</a> und der Lautist <a href="http://www.matthewwadsworth.com/" title="Matthew Wadsworth - Homepage" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.matthewwadsworth.com/?referer=');pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.matthewwadsworth.com/?referer=http%3A%2F%2Fblog.codaex.de%2F%3Fs%3Dcarolyn%2Bsampson%26x%3D0%26y%3D0');" target="_blank" class="liexternal">Matthew  Wadsworth</a> einen Konzertmitschnitt vom 7. Dezember 2008 aus der <a href="http://www.wigmore-hall.org.uk/" title="Wigmore Hall - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.wigmore-hall.org.uk/?referer=');">Wigmore Hall</a> in London unter dem Titel &#8220;<a href="http://www.wigmore-hall.org.uk/wigmore-hall-live/buy-cds/view/cd034-carolyn-sampson-25361" title="Produktseite auf wigmore-hall.org.uk" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.wigmore-hall.org.uk/wigmore-hall-live/buy-cds/view/cd034-carolyn-sampson-25361?referer=');">Not just Dowland &#8211; Songs for soprano and lute</a>&#8221; veröffentlicht, auf dem Lieder (und Solo-Stücke für Laute und Theorbe) der englischen und italienischen Renaissance zu hören sind, wie der Titel schon sagt, beileibe nicht nur von John Dowland.<br />
<span id="more-1037"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/03/Not-just-Dowland.jpg" rel="shadowbox[post-1037];player=img;" class="liimagelink" title="Not just Dowland - Songs for soprano and lute"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1040" title="Not just Dowland - Songs for soprano and lute" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/03/Not-just-Dowland-150x150.jpg" alt="Not just Dowland - Songs for soprano and lute" width="150" height="150" /></a>Es muss ein ganz besonderes Konzert gewesen sein, das damals an einem kalten Winterabend in London stattgefunden hat. Die beiden Künstler saßen nicht nebeneinander oder versetzt zueinander, sondern sich gegenüber, sie blickten sich während der gemeinsamen Nummern an. Es mag diese (inszenierte, aber doch wirksame) Fokussierung sein, dieses »ich singe für Dich«, dieses »ich spiele für Dich«, das den besonderen Reiz, die besondere <em>Intimität</em> dieser CD ausmacht. Carolyn Sampson und Matthew Wadsworth gelingt es von der ersten gemeinsamen Nummer an, eine besonders persönliche Atmosphäre in ihrer Darbietung zu schaffen, die so wichtig ist, um diese Art von Musik authentisch wirken zu lassen. Die Sopranistin Sampson macht nicht den Fehler, ihre durch zahlreiche Opern-, Oratorien-, Arien- und Kantaten-Auftritte und -Aufnahmen geschulte Stimme so klingen zu lassen, wie es bei Barock-Werken (oder noch späteren Epochen) notwendig wäre. Stattdessen singt sie mit <em>natürlicher</em> Stimme, präzise zwar, aber insgesamt gelöster und mit unglaublicher Leichtigkeit sowie einer Sinnlichkeit, die sie ohnehin als Sängerin einzigartig macht. Dabei hört man die genauen Unterschiede in der Art, wie sie einerseits die italienischen, andererseits die englischen Werke interpretiert: Die italienischsprachigen Lieder von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Claudio_Monteverdi" title="Claudio Monteverdi auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Claudio_Monteverdi?referer=');">Claudio Monteverdi</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alessandro_Grandi" title="Alessandro Grandi auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Alessandro_Grandi?referer=');">Alessandro Grandi</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Giulio_Caccini" title="Giulio Caccini auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Giulio_Caccini?referer=');">Giulio Caccini</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tarquinio_Merula" title="Tarquinio Merula auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Tarquinio_Merula?referer=');">Tarquinio Merula</a> (in exzellent intoniertem und gut verständlichen Italienisch) singt die Sampson etwas kunstvoller und verzierter, ganz den Kompositionen entsprechend; die englischen Songs von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Johnson_%28Komponist%29" title="Robert Johnson auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Robert_Johnson_28Komponist_29?referer=');">Robert Johnson</a> (eine echte Entdeckung!) und natürlich von John Dowland bleiben schlichter. Die Texte <em>erzählen</em> nicht nur von der Liebe, hier wird die Liebe auf der Bühne <em>zelebriert</em>, so dass die Illusion gelingt und man glauben <em>möchte</em>, dass es sich tatsächlich um ein Liebespaar handelt, dem man hier lauschen darf. Während der Darbietung hört man kein Rascheln, kein Husten und nach jeder Nummer schweigt das Publikum eine Sekunde lang, so bezaubert, so ergriffen ist es von dem, was es gerade gehört habt.</p>
<p>Die Aufnahmetechnik ist beim Album bewusst simpel gehalten und man hat (natürlich) auf jegliche Nachbearbeitungen verzichtet, so hört man ein-, zweimal das Schnarren einer nicht ganz sauber gezupften Saite. Dies ist keine sterile Studioaufnahme, sondern ein authentischer Mitschnitt. Bei den Duett-Nummern, sie werden immer wieder von Solo-Darbietung an der Laute und Theorbe unterbrochen (zum Luft holen, sozusagen), hört man die Stimme rechts und die Laute links, ganz so, wie man sie an jenem Abend gehört hätte, hätte man unmittelbar vor ihnen gesessen, als sich die beiden vis-à-vis gegenüber saßen und <em>miteinander</em> musizierten.</p>
<p>Der britische Kritiker <a href="http://www.normanlebrecht.com/" title="Norman Lebrecht - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.normanlebrecht.com/?referer=');">Norman Lebrecht</a> resümiert in seiner <a href="http://www.scena.org/columns/lebrecht/070219-NL-Cdsoftheweek.html" title="Norman Lebrecht - CD of the Week" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.scena.org/columns/lebrecht/070219-NL-Cdsoftheweek.html?referer=');">Besprechung</a> zur CD der Woche für das britische Magazin <a href="http://www.scena.org/index-en.asp" title="La Scena Musicale - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.scena.org/index-en.asp?referer=');">La Scena Musicale</a> »<em>Ein Live-Höhepunkt, fast so als sei man selbst dabei gewesen</em>«: Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.</p>
<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-647" title="CD des Monats - blog.codaex.de" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/01/CD-des-Monats-Codaex.jpg" alt="CD des Monats - blog.codaex.de" width="50" height="50" />Not just Dowland – Songs for soprano and lute</strong> von <strong> </strong><strong>Carolyn Sampson</strong> (Sopran) &amp; <strong>Matthew Wadsworth</strong> (Laute, Theorbe) ist das betörend schönes Tondokument eines besonderen Konzerts und somit die <span style="text-decoration: underline;">CD des Monats März 2010</span> auf <em>blog.codaex.de</em><br style="clear: both;" /></p>
<div id="gdsr_mureview_block_1037_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Not just Dowland – Songs for soprano and lute</strong> von <strong>Carolyn  Sampson &amp; </strong><strong>Matthew Wadsworth</strong> erscheint am 19. März 2010 auf Wigmore Hall Live (0034)  und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern  wie → <a href="http://www.amazon.de/Not-Just-Dowland-Lieder-Sopran-Laute/dp/B0031XYLQM%3FSubscriptionId%3DAKIAIV4M5MCTK3LFSAAQ%26tag%3Dklassikdtdast-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB0031XYLQM" title="Not just Dowland - Songs for soprano and lute auf amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/Not-Just-Dowland-Lieder-Sopran-Laute/dp/B0031XYLQM_3FSubscriptionId_3DAKIAIV4M5MCTK3LFSAAQ_26tag_3Dklassikdtdast-21_26linkCode_3Dxm2_26camp_3D2025_26creative_3D165953_26creativeASIN_3DB0031XYLQM?referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/1118000/iampartner/n31" title="Not just Dowland - Songs for soprano and lute auf jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/1118000/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt  werden.</p>
<p>Inhalt:</p>
<ol>
<li>Phillip Rosseter: Prelude <em>solo lute</em></li>
<li>Robert Johnson: Away delights</li>
<li>Robert Johnson: Oh, let us howl</li>
<li>Robert Johnson: Care-charming sleep</li>
<li>Alfonso Ferrabosco: Pavan IV<em> solo lute</em></li>
<li>Anon.: Galliarda <em>solo lute</em></li>
<li>John Dowland: Fortune my foe</li>
<li>Robert Johnson: Pavan in C minor<em> solo lute</em></li>
<li>John Dowland: Can she excuse my wrongs</li>
<li>John Dowland: In darkness let me dwell</li>
<li>Claudio Monteverdi: Quel Sguardo Sdegnosetto</li>
<li>Alessandro Grandi: O quam tu pulchra es</li>
<li>Alessandro Piccinini: Toccata XIII <em>solo theorbo</em></li>
<li>Alessandro Piccinini: Partite Variate Sopra La Folia <em>solo theorbo</em></li>
<li>Giulio Caccini: Amarilli mia bella (published 1602) My fair Amaryllis</li>
<li>Giovanni Kapsberger: Toccata arpeggiata<em> solo theorbo</em></li>
<li>Giovanni Kapsberger: ‘Kapsberger’ <em>solo theorbo</em></li>
<li>Tarquinio Merula: Canzonetta spirituale sopra alla nonna</li>
<li><em>announcement</em></li>
<li>Robert Johnson: Have you seen the bright lily grow?</li>
</ol>
<p><img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/e0e68b5be48c49149ce113a48b43f433" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Mezzaluna &#8211; Recorders Greate And Smale</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 17:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Blockflöte]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich VIII.]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Renaissance]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist es nicht erstaunlich (und so ganz und gar wider unser Verständnis von der Geschichte), dass ausgerechnet zu Zeiten des berüchtigten Königs Heinrich VIII. (1491-1547) die Kunst und Kultur am englischen Hofe aufblühte? Ausgerechnet der nicht zu Unrecht als blutrünstig und erbarmungslos verschriene König von England (von 1509 bis zu seinem Tod 1547) mit seinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_402" class="wp-caption alignleft" style="width: 125px"><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/01/Henry-VIII-kingofengland_1491-1547.jpg" rel="shadowbox[post-399];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Heinrich VIII., König von England 1491 - 1547"><img class="size-medium wp-image-402   " title="Heinrich VIII., König von England 1491 - 1547" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/01/Henry-VIII-kingofengland_1491-1547-164x300.jpg" alt="" width="115" height="210" /></a><p class="wp-caption-text">Heinrich VIII.</p></div>
<p>Ist es nicht erstaunlich (und so ganz und gar wider unser Verständnis von der Geschichte), dass ausgerechnet zu Zeiten des berüchtigten Königs <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_VIII._(England)" title="Heinrich VIII. auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_VIII._England?referer=');">Heinrich VIII.</a> (1491-1547) die Kunst und Kultur am englischen Hofe aufblühte? Ausgerechnet der nicht zu Unrecht als blutrünstig und erbarmungslos verschriene König von England (von 1509 bis zu seinem Tod 1547) mit seinen sechs Ehefrauen, die abwechselnd starben, geköpft wurden oder geschieden wurden (Der schwarze englische Humor machte daraus dem Abzählreim »<em>Divorced, Beheaded, Died, Divorced, Beheaded, Survived</em>«) war auch ein fähiger Musiker und Komponist. Während seiner Regentschaft und generell zu Zeiten der von ihm mitbegründeten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Haus_Tudor" title="Haus Tudor auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Haus_Tudor?referer=');">Tudor-Dynastie</a> (1485–1603) im 16. Jahrhundert existierte am englischen Königshof ein professionelles Flötenensemble, die Royal Recorders. Innerhalb dieser Epoche stellt dies somit einen Sonderfall dar, da dies der einzig bekannte Fall jener Zeit ist, an dem über einen Zeitraum von mindestens neunzig Jahren kontinuierlich eine Gruppe fachkundiger Instrumentalisten beschäftigt wurden. Dies mag als Indiz dafür gelten, wie populär die Blockflöte im 16. Jahrhundert war.</p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/01/Mezzaluna-Recorders-Greate-and-Smale.jpg" rel="shadowbox[post-399];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Mezzaluna - Recorders Greate and Smale"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-408" title="Mezzaluna - Recorders Greate and Smale" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/01/Mezzaluna-Recorders-Greate-and-Smale-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><span id="more-399"></span>Die vorliegende CD &#8220;Recorders Greate And Smale&#8221; des paneuropäischen <a href="http://www.ensemblemezzaluna.com/home.html" title="ensemblemezzaluna.com - Homepage" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ensemblemezzaluna.com/home.html?referer=');pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ensemblemezzaluna.com/home.html?referer=http%3A%2F%2Fblog.codaex.de%2F%3Fs%3Dmezzaluna%26x%3D0%26y%3D0');" target="_blank" class="liexternal">Ensemble Mezzaluna</a> (mit Musikern aus Belgien, den Niederlanden, Frankreich und Österreich) rekonstriert die Musik, die zu Zeiten Heinrich VIII. und seinen Nachfolgern am Hofe gespielt wurde. Dabei können die sechs Musiker zwar nicht auf die Originalinstrumente des Hofes zurückgreifen, kein einziges Instrument aus jener Zeit scheint erhalten zu sein, wohl aber spielen sie auf Instrumentene der Zeit, genauer gesagt auf Kopien der komplettesten Gruppe erhaltener Renaissance-Blockflöten (aufbewahrt im Kunsthistorischen Museum Wien). Die Instrumentengrößen reichen vom Großbass mit fast zwei Metern Länge bis zur gerade mal 21 Zentimenter kleinen Sopranino-Blockflöte. Schon alleine diese Größen-Angabe macht auch dem Laien verständlich, wie groß die klangliche Bandbreite der Instrumente ist. Ein Blick auf die Tracklist des über 66-minütigen Albums offenbart dann auch Kompositionen, nicht nur von englischen Komponisten (u.a. auch einem Werk von Heinrich VIII. persönlich und vom heute noch bekanntem William Byrd), sondern einer Vielzahl europäischer Spitzenkomponisten der Zeit: Adriaan Willaert, Orlando Lassus, Luca Marenzio etc.: So isoliert der englische Hof politisch war, so international war sein Musikprogramm; das weiß man aus den wenigen Quellen, die man überhaupt zur Musik am englischen Hof in jener Zeit hatte (und die ausschließlich auf Vokalwerke verweisen). Überhaupt finde ich es bemerkenswert, wie friedlich, wie kontemplativ die Musik einer Ära war, die von Intrigen, Morden und mannigfachem Betrug und Verrat bestimmt war (und das nicht nur in England). Sollte die Musik das Abbild dessen sein, was man nicht erreichen konnte, wohl aber zu erreichen suchte, jene Sehnsucht nach Arkadien, das Hirtenland der Antike, das in der Kunst der Rennaissance zum Land der Seligkeit und des Glücks idealisiert wurde? Sicher, das Ensemble Mezzaluna hat auf diesem Album nur den Versuch eine Rekonstruktion unternommen &#8211; gesicherte Quellen über das Repertoire der Royal Recorders gibt es nicht &#8211; doch diese nach bestmöglichen Wissenstand zusammengestellten und meisterlich gespielten Werke (Bei der Gelegenheit: Auch klanglich überzeugt die CD) sind trotzdem eine lohnenswerte Reise in die friedfertige künstlerische Idealvorstellung einer Epoche, die uns rückblickend als eine der blutrünstigsten überhaupt erscheint.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_399_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Das Album <strong>Recorders Greate And Smale</strong> von <strong>Mezzaluna</strong><strong> </strong>erscheint am 20. Januar 2010 auf Ramée (0907) und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/Recorders-Greate-Smale-Mezzaluna/dp/B0031B7ER2%3FSubscriptionId%3DAKIAIV4M5MCTK3LFSAAQ%26tag%3Dklassikdtdast-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB0031B7ER2" title="Mezzaluna - Recorders auf amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/Recorders-Greate-Smale-Mezzaluna/dp/B0031B7ER2_3FSubscriptionId_3DAKIAIV4M5MCTK3LFSAAQ_26tag_3Dklassikdtdast-21_26linkCode_3Dxm2_26camp_3D2025_26creative_3D165953_26creativeASIN_3DB0031B7ER2?referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/8596446/iampartner/n31" title="Mezzaluna - Recorders auf jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/8596446/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a><em> (Links öffnen die jeweilige Produktseite)</em> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Antoine de Févin &#8211; diutorium nostrum</li>
<li>Anonymous &#8211; And I were a maiden</li>
<li>Henry VIII &#8211; Taunder naken</li>
<li>Anonymous &#8211; Iay pryse amours</li>
<li>Henricus Isaac &#8211; Benedictus</li>
<li>Henricus Isaac &#8211; La myHenricus Isaac</li>
<li>Philip Van Wilder &#8211; De vous servir</li>
<li>Philip Van Wilder &#8211; Pour un paisir</li>
<li>Philip Van Wilder &#8211; Pour vous aymer</li>
<li>Anonymous -Pavana El Bison</li>
<li>Anonymous &#8211; Gagliarda la traditora</li>
<li>Anonymous &#8211; Pavenne 7</li>
<li>Anonymous &#8211; Gaillarde 7</li>
<li>Philippe Verdelot &#8211; Donna, se fera stella</li>
<li>Jacques Arcadelt &#8211; Se&#8217;l foco in cui sempr&#8217;ardo</li>
<li>Adriaan Willaert &#8211; Jouissance vous donneray</li>
<li>Adriaan Willaert &#8211; A la fontaine</li>
<li>Vincenzo Ruffo &#8211; Amor io moro</li>
<li>Vincenzo Ruffo &#8211; Valor preggi&#8217;et honor</li>
<li>Orlando Lassus &#8211; Lauda Jerusalem</li>
<li>William Byrd -Fantasia</li>
<li>William Byrd &#8211; Pavan</li>
<li>William Byrd &#8211; Galliard</li>
<li>Alfonso Ferrabosco I. &#8211; Decantabat populus Israel</li>
<li>Alfonso Ferrabosco I. &#8211; Interdette speranze</li>
<li>Giovanni Ferretti &#8211; Un pastor</li>
<li>Luca Marenzio &#8211; Nel piu fiorito Aprile</li>
<li>Augustine Bassano &#8211; Pavane 15</li>
<li>Augustine Bassano &#8211; Almande 13</li>
<li>Alfonso Ferrabosco II. &#8211; Almande 9<br />
<a href="file:///E:/New%20Releases/2010%20-%20Mezzaluna%20-%20Recorders%20greate%20and%20smale/01-Adiutorium%20nostrum.mp3" rel="shadowbox[post-399];player=flv;width=500;height=0;"><br />
</a></li>
</ol>
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