Das Koninklijk Concertgebouworkest aus Amsterdam, weltberühmt unter seinem internationalen Namen Royal Concertgebouw Orchestra; hat
in den letzten Jahren auf dem Hauslabel RCO Live eine ganz bemerkenswerte Reihe an phantastischen Live-Aufnahmen herausgebracht. Der Schwerpunkt dieser Veröffentlichungen lag auf den großen sinfonischen Werke des 20. Jahrhunderts. Neben dem über mehrere Jahre geplanten Mahler-Zyklus, finden auch auch andere große Symphoniker des vergangenen Jahrhunderts besondere Beachtung, unter anderem auch der sowjetische Komponist Dmitri Shostakovich (1906-1975). 2006 erschien bereits eine hochgelobte Aufnahme der Sinfonie No. 7 in C-Dur, op. 60 unter der Leitung des aktuellen Chefdirigenten Mariss Jansons, nun folgt eine Aufnahme der Sinfonie No. 15 in A-Dur, op. 141 unter der Leitung des ehemaligen Chefdirigenten Bernard Haitink. Wie bei RCO-Live-Produktionen üblich, wurden für die SACD die Mitschnitte mehrerer Konzertabende (in diesem Fall 17. – 19. & 21. März 2010) zusammengesetzt um den bestmöglichen Klang zu garantieren und Nebengeräusche aus der Live-Aufnahme wie Husten etc. auszuschließen.
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Das Amsterdamer Royal Concertgebouw Orchestra hat bei seinen bisherigen Veröffentlichungen auf dem eigenen Label RCO Live den Schwerpunkt auf Neuaufnahmen unter der Leitung des Letten Mariss Jansons gelegt, der seit 2004 der musikalische Leiter des Ensembles ist.
In einem über mehrere Jahre angelegtem Projekt entsteht derzeit nach und nach ein vollständiger Zyklus der Sinfonien von Gustav Mahler (1860-1911): Bereits erschienen ist die Sinfonie No. 1 (2007 veröffentlicht), die “Auferstehungssinfonie” No. 2 (2010), s. → Blogbeitrag dazu, die Sinfonien No. 5 (2008) und No. 6 (2006); außerdem liegt eine Aufnahme der Sinfonie No. 4 unter dem ehemaligen Chefdirigenten Bernard Haitink (2007) vor.
Nun ist eine im Februar letzten Jahres entstandene Live-Aufnahme der Sinfonie No. 3 in d-Moll auf 2 SACDs erschienen; übrigens ist es Mahlers zeitlich längste Sinfonie. Neben dem Amsterdamer Klangkörper wirken der Netherlands Radio Choir und die Knaben des Breda Sacrament Choir und des Rijnmond Boys’ Choir mit. Als Solistin glänzt (einmal mehr) die argentinische Mezzosopranistin Bernarda Fink.
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Seit 2004 hat das Amsterdamer Koninklijk Concertgebouworkest, besser bekannt unter seinem englischsprachigen Namen Royal Concertgebouw Orchestra, ein eigenes Label namens RCO Live, auf dem mit aufwendiger Aufnahmetechnik aufgenommene Mitschnitte aus den Konzerten des Weltklasse-Orchesters veröffentlicht werden. Die meisten der bisher 25 Veröffentlichungen entstanden unter der Leitung des Letten Mariss Jansons, der seit 2004 der musikalische Leiter des Ensembles ist, so auch die jüngste Veröffentlichung des Labels, die Sinfonie No. 2 in c-Moll, die sogenannte “Auferstehungssinfonie” des österreichischen Komponisten Gustav Mahler (1860-1911). Neben dem RCO wirkt der Netherlands Radio Choir und die Solistinnen Ricarda Merbeth (Sopran) und Bernarda Fink (Mezzosopran) mit.
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Dass die Erfolgsgeschichte der “Bilder einer Ausstellung” von Modest Mussorgsky (1939-1881) zunächst gar keine war und erst durch die populäre Orchestrierung von Maurice Ravel (1875-1937) eine wurde, ist heute hinlänglich bekannt. Zwar gab es schon vor Ravel Orchestrierungen und erst recht danach (die nach Ravel populärste stammt wohl von Dirigenten und Arrangeur Leopold Stokowski), doch die Fassung, die Ravel schuf, erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit, obwohl sie (oder gerade weil sie) in nicht unerheblichem Maße ebenso ein Werk Ravels ist (und nicht nur eine Orchestrierung), die unüberhörbar die Handschrift des französischen Impressionismus und nicht die des russischen Realismus birgt. Die Bilder einer Ausstellung funktionieren in der Tat in vielen Fassungen, man denke doch nur an die Rockfassung aus dem Jahre 1971 der britischen Progressive-Rock-Formation Emerson, Lake and Palmer oder die Big-Band-Jazzfassung von Allyn Ferguson aus den frühen 1960er Jahren.
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