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	<title>blog.codaex.de &#187; Neoklassizismus</title>
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		<title>Wiener Symphoniker · Wiener Sängerknaben, Vladimir Fedoseyev u. a.: Mieczysław Weinberg Edition Vol. 1 &#8211; Symphony No. 6 · Sinfonietta No. 1</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2011/10/wiener-symphoniker-%c2%b7-wiener-sangerknaben-vladimir-fedoseyev-u-a-mieczyslaw-weinberg-edition-vol-1-symphony-no-6-%c2%b7-sinfonietta-no-1/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 16:44:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
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		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
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		<category><![CDATA[Neoklassizismus]]></category>
		<category><![CDATA[sinfonische Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei den Bregenzer Festspielen 2010 wurden bedeutende Teile des Œuvres des polnisch-sowjetischen Komponisten Mieczysław Weinberg (1919-1996) in Spitzenbesetzung aufgeführt. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stand dabei die szenische Uraufführung seiner Oper Die Passagierin, über 40 Jahre nach deren Fertigstellung 1968.  Darüber hinaus wurden während der Festspiele zwanzig weitere Werke des in Warschau geborenen Komponisten aufgeführt, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-2364" title="Mieczyslaw Weinberg" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/Mieczyslaw-Weinberg.png" alt="Mieczyslaw Weinberg" width="109" height="149" />Bei den <a href="http://www.bregenzerfestspiele.com/de/" title="Bregenzer Festspiele - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.bregenzerfestspiele.com/de/?referer=');">Bregenzer Festspielen</a> 2010 wurden bedeutende Teile des Œuvres des polnisch-sowjetischen Komponisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mieczys%C5%82aw_Weinberg" title="Mieczysław Weinberg auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Mieczys_C5_82aw_Weinberg?referer=');">Mieczysław Weinberg</a> (1919-1996) in Spitzenbesetzung aufgeführt. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stand dabei die szenische Uraufführung seiner Oper <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Passagierin_%28Oper%29" title="M. Weinberg: Die Passagierin auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Die_Passagierin_28Oper_29?referer=');">Die Passagierin</a>, über 40 Jahre nach deren Fertigstellung 1968.  Darüber hinaus wurden während der Festspiele zwanzig weitere Werke des in Warschau geborenen Komponisten aufgeführt, um die bemerkenswerte Bandbreite der Musik Weinbergs darzustellen.</p>
<p>Nun veröffentlicht die Münchener Plattenfirma <a href="https://neos-music.com/" title="Neos Music - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/neos-music.com/?referer=');">Neos Music</a>, ausgewiesene Spezialisten auf dem Gebiet der zeitgenössischen Musik, den ersten Teil an Mitschnitten dieser Konzerte, die auf fünf Alben den Auftakt der &#8220;Weinberg Edition&#8221; bilden: Vol. 1: Sinfonie No. 6, op. 79 · Sinfonietta No. 1, op. 41 | Vol. 2: Sinfonie No. 17 “Memory”, op. 137 | Vol. 3: Requiem, op. 96 | Vol. 4: Cellosonate No. 2, op. 63 · Klavierquintett | Vol. 5, op. 18: &#8220;Three Palms&#8221; für Streichquartett und Sopran, op. 120 · Streichtrio, op. 48 · Trompetenkonzert No. 1, op. 94; die DVD bzw. BluRay der Oper &#8220;Die Passagierin&#8221; wurde bereits im November 2010 veröffentlicht.<br />
<span id="more-8463"></span><br />
Wie viele Künstler, die unter den Bedingungen des sogenannten &#8220;real existierenden Sozialismus&#8221; leben und arbeiten mussten, kämpfte auch Mieczysław Weinberg mit den vom System auferlegten Begrenzungen. Besonders in der stalinistischen Epoche waren willkürliche Vorwürfe und Aufführungsverbote, ja sogar Verhaftung, Verbannung und Liquidierungen ein probates Mittel, um die stets etwas suspekten Künstler zu gängeln und sie auf das allumfassende (seichte) Credo des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialistischer_Realismus" title="Sozialistischer Realismus auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Sozialistischer_Realismus?referer=');">sozialistischen Realismus</a> einzuschwören. <a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/10/Matrjoschka.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[8463]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8471" title="Matrjoschka - Bild (cc-by-sa 3.0) Fanghong; Quelle: wikipedia.org " src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/10/Matrjoschka-150x112.jpg" alt="Matrjoschka - Bild (cc-by-sa 3.0) Fanghong; Quelle: wikipedia.org " width="150" height="112" /></a>Weinberg litt wie sein Freund und Mentor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dmitri_Dmitrijewitsch_Schostakowitsch" title="Dmitri Shostakovich auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Dmitri_Dmitrijewitsch_Schostakowitsch?referer=');">Dmitri Shostakovich</a> und viele andere Komponisten unter der bürokratischen Bevormundung ihrer Kreativität; wie Shostakovich versuchte Weinberg  in Zeiten von Repressalien durch scheinbar linientreue Werke keine negative Aufmerksamkeit zu erregen, um in Zeiten relativer Freiheit gewagtere Werke jenseits der Parteilinie komponieren und aufführen zu können. Der Opportunismus-Vorwurf, der immer wieder gegenüber sowjetischen Komponisten laut wird, greift aber hier bei genauerer Betrachtung nicht, zum einen, weil es den Komponisten stets ums wirtschaftliche, manchmal sogar ums buchstäbliche Überleben ging, zum anderen weil sie ihre Kritik, ihre Verbitterung, ihre Botschaft wie in einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Matrjoschka" title="Matrjoschka auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Matrjoschka?referer=');">Matrjoschka</a>-Figur, unter der vordergründigen Hülle unbeschwerter Musik verbargen.</p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/10/Weinberg-Edition-Vol.-1.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[8463]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-8473" title="Weinberg Edition Vol. 1" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/10/Weinberg-Edition-Vol.-1-150x134.jpg" alt="Weinberg Edition Vol. 1" width="150" height="134" /></a>Auf der vorliegenden SACD sind zwei Werke kombiniert, die unter gänzlich verschiedenen Bedingungen komponiert worden sind und deswegen in ganz unterschiedlichem Maß das &#8220;Matrjoschka-Prinzip&#8221; verwenden. Die <em>Sinfonietta No. 1</em> in d-Moll, op. 41 entstand 1948 in einem Klima höchster Repressalien. War die Kriegsära in der Sowjetunion für die Kunst eine Zeit gewesen, in der man, außer gewisser patriotischer Verpflichtungen, in der Kunst mehr Freiheiten besaß, weil das Hauptaugenmerk auf ganz andere Dinge gerichtet war, so zeichnete sich Zeit nach der Kapitulation Nazi-Deutschlands durch eine stetig wachsende Zensur und Gängelung der Kunst aus. Der Krieg war vorüber, nun musste man wieder die widerspenstigen Künstler &#8220;auf Kurs&#8221; bringen. Weinberg schrieb seine <em>Sinfonietta</em> als bravouröses Orchesterwerk mit schmissigen Themen, die er aus der jüdischen Volksmusik entlieh. Volksmusik galt prinzipiell als unverdächtig und war aufgrund ihrer oft einfachen und eingängigen Strukturen ein beliebtes Mittel, um als Komponist nicht Gefahr zulaufen, sich dem Vorwurf des Formalismus ausgesetzt zu sehen. Weinbergs beißender Sarkasmus, ausgerechnet in einer Phase demagogischer, antisemitischer Propaganda ein »<em>helles optimistische Werk des leuchtenden, freien Arbeitslebens des jüdischen Volkes im Lande des Sozialismus</em>« zu komponieren &#8211; und zwar in einer unwiderstehlichen Art, der sich die Kultur-Funtionäre nicht entziehen konnten &#8211; entging den Apparatschiks freilich genauso wie das sehnsüchtig-schmerzvolle <em>Lento</em> des zweiten Satzes, das alles andere als fröhlich und unbeschwertes Landleben abbildet.</p>
<p>Erst durch den Tod von Stalin und der einsetzenden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tauwetter-Periode" title="Tauwetter-Periode auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Tauwetter-Periode?referer=');">Tauwetter-Periode</a> konnte man sich als Künstler wieder etwas freier entfalten. Erst jetzt konnte Weinberg sich dem großen Thema seiner Musik, dem Aufstand im Warschauer Ghetto, ungeschminkt widmen: So düster, so trauernd, so schonungslos hatte Weinberg über das Trauma der Auslöschung seiner Familie zuvor nicht schreiben können.  Hier (und im <em>Lento</em> der<em> Sinfonietta</em>) kann man viel über den Grundcharakter der Musik Weinbergs und über sein Seelenleben erfahren. Hier erweist sich das Wissen, mehr noch, die emotionale Intelligenz von Maestro <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Iwanowitsch_Fedossejew" title="Vladimir Fedoseyev auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Iwanowitsch_Fedossejew?referer=');">Vladimir Fedoseyev</a> (Jahrgang 1932) um die Verhältnisse in der Nachkriegs-Sowjetunion als unschätzbarer Vorteil. Gemeinsam mit dem ausgezeichneten Ensemble der <a href="http://www.wienersymphoniker.at/" title="Wiener Symponiker - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.wienersymphoniker.at/?referer=');">Wiener Symphoniker</a> gibt er jede Nuance, jede Doppeldeutigkeit und jede Facette dieser bewegenden Sinfonie wieder. Eine Überraschung sind dabei die <a href="http://www.wsk.at/jart/prj3/wsk_website/main.jart" title="Wiener Sängerknaben - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.wsk.at/jart/prj3/wsk_website/main.jart?referer=');">Wiener Sängerknaben</a>, die man üblicherweise in  anderer Funktion kennt: Hier erweisen sie sch als künstlerisch ausgereifter Chor, der die Gesangspassagen des Werkes mit Bravour meistert. Ebenso überraschend ist das temperamentvolle <a href="http://www.symphonieorchester-vorarlberg.at/" title="Symphonieorchester Vorarlberg - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.symphonieorchester-vorarlberg.at/?referer=');">Symphonieorchester Vorarlberg</a>, dass die <em>Sinfonietta</em> mitreißend, aber nicht zu vordergründig zu Gehör bringt.</p>
<p>Eine besondere Erwähnung verdient auch die Aufnahmetechnik: Exzellente Live-Aufnahmen mit makellosem Klang, die das unmittelbare Musizieren perfekt eingefangen haben.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="60" height="60" />Die fünf Veröffentlichungen der &#8220;Weinberg Edition&#8221; auf Neos sind herausragende Beiträge zur immer größer werdenden Diskografie Weinbergs. Sie sind ein hervorragender Überblick über die Bandbreite seine Klangwelt und bestätigen den Eindruck, dass Mieczysław Weinberg zu den ganz großen sowjetischen Komponisten zu zählen ist. <em>Die besondere CD</em>, erschienen im September 2011.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_8463_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die SACD <strong>Mieczysław Weinberg Edition Vol. 1 &#8211; Symphony No. 6 · Sinfonietta No. 1</strong> der <strong>Wiener Symphoniker</strong> mit den<strong> Wiener Sängerknaben</strong> unter der Leitung von<strong>Vladimir Fedoseyev</strong> und dem <strong>Symphonieorchester Vorarlberg</strong> unter der Leitung von <strong>Gérard Kosten</strong> ist am 16. September 2011 auf Neos (NEOS 11125) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005FUT934/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005FUT934" title="Wiener Symphoniker · Wiener Sängerknaben, Vladimir Fedoseyev u. a.: Mieczysław Weinberg Edition Vol. 1 – Symphony No. 6 · Sinfonietta No. 1 bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005FUT934/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005FUT934&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Mieczyslaw-Weinberg-1919-1996-Weinberg-Edition-Vol-1/hnum/1157296?iampartner=n31" title="Wiener Symphoniker · Wiener Sängerknaben, Vladimir Fedoseyev u. a.: Mieczysław Weinberg Edition Vol. 1 – Symphony No. 6 · Sinfonietta No. 1 bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Mieczyslaw-Weinberg-1919-1996-Weinberg-Edition-Vol-1/hnum/1157296?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Sinfonie No. 6 für Knabenchor und Orchester, op. 79 (1962/63)</li>
<li>Sinfonietta No. 1 in d-Moll, op. 41 (1948)</li>
</ol>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/51b951f7a3b9489681b26a721b3e9910" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>James Ehnes · BBC Philharmonic, Gianandrea Noseda: Béla Bartók – Violin Concertos Nos. 1 and 2 · Viola Concerto</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2011/09/james-ehnes-%c2%b7-bbc-philharmonic-gianandrea-noseda-bela-bartok-%e2%80%93-violin-concertos-nos-1-and-2-%c2%b7-viola-concerto/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 09:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem Erscheinen des überragenden und von der Kritik (und auch an dieser Stelle) hochgelobten Albums mit sämtlichen Klavierkonzerten von Béla Bartók (1881-1945), legt nun das BBC Philharmonic unter Gianandrea Noseda erneut ein Album mit Konzerten des wichtigsten ungarischen Komponisten des 20. Jahrhunderts vor. Gemeinsam mit dem kanadischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/09/J.-Ehnes-BBC-Philharmonic-G.-Noseda-B.-Bartok-Violin-Concertos.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[8331]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8334" title="James Ehnes · BBC Philharmonic, G. Noseda: Béla Bartók -Violin Concertos / Viola Concerto" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/09/J.-Ehnes-BBC-Philharmonic-G.-Noseda-B.-Bartok-Violin-Concertos-e1317123162805.jpg" alt="James Ehnes · BBC Philharmonic, G. Noseda: Béla Bartók -Violin Concertos / Viola Concerto" width="150" height="150" /></a>Fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem Erscheinen des überragenden und von der Kritik (und auch an <a href="http://blog.codaex.de/2010/10/jean-efflam-bavouzet-%c2%b7-bbc-philharmonic-gianandrea-noseda-bela-bartok-the-piano-concertos/" title="Jean-Efflam Bavouzet · BBC Philharmonic, Gianandrea Noseda: Béla Bartók – The Piano Concertos" class="liinternal">dieser Stelle</a>) hochgelobten Albums mit sämtlichen Klavierkonzerten von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A9la_Bart%C3%B3k" title="Béla Bartók auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/B_C3_A9la_Bart_C3_B3k?referer=');">Béla Bartók</a> (1881-1945), legt nun das <a href="http://www.bbc.co.uk/orchestras/philharmonic/" title="BBC Philharmonic - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.bbc.co.uk/orchestras/philharmonic/?referer=');">BBC Philharmonic</a> unter <a href="http://www.gianandreanoseda.com/" title="Gianandrea Noseda - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.gianandreanoseda.com/?referer=');">Gianandrea Noseda</a> erneut ein Album mit Konzerten des wichtigsten ungarischen Komponisten des 20. Jahrhunderts vor. Gemeinsam mit dem kanadischen Violinisten (und Bratschisten!) <a href="http://www.jamesehnes.com/" title="James Ehnes - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jamesehnes.com/?referer=');">James Ehnes</a> haben sie die beiden Violinkonzerte und das Violakonzert Bartóks für <a href="http://www.chandos.net/" title="Chandos - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.chandos.net/?referer=');">Chandos</a> aufgenommen. Damit sind die einzigen drei Konzerte zusammengefasst, die Bartók <em>nicht</em> für &#8216;sein&#8217; Instrument, das Klavier schrieb: Sowohl Béla Bartók, als auch seine Ehefrau Ditta Pásztory-Bartók, verdienten ihr Geld hauptsächlich als Pianisten; vom Komponieren ließ sich keine gesicherte Existenz aufbauen.<br />
<span id="more-8331"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/09/Bela-Bartok.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[8331]"><img class="alignright size-medium wp-image-3914" title="Béla Bartók" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/09/Bela-Bartok-300x276.jpg" alt="Béla Bartók" width="210" height="193" /></a>Die drei Konzerte stammen aus drei unterschiedlichen Schaffensperioden und haben alle eine individuelle Geschichte: Das erste Violinkonzert entstand in Bartóks Frühphase zwischen 1907 und 1908 als glühender Liebesbeweis für die ungarisch-schweizerischer Violinistin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stefi_Geyer" title="Stefi Geyer auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Stefi_Geyer?referer=');">Stefi Geyer</a>. Diese wies Bartóks Werben jedoch zurück und hielt das Werk Zeit ihres Lebens unter Verschluss. Erst nach ihrem Tode wurde es 1958 uraufgeführt. Das zweite Violinkonzert entstand rund 30 Jahre später in seiner mittleren Phase, nachdem ihm der befreundete ungarische Violinist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zolt%C3%A1n_Sz%C3%A9kely" title="Zoltán Székely auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Zolt_C3_A1n_Sz_C3_A9kely?referer=');">Zoltán Székely</a> darum gebeten hatte. Székely war es dann auch, der das Werk im Concertgebouw in Amsterdam unter Willem Mengelberg uraufführte. Es ist bis heute das mit Abstand bekannteste Konzert für ein Streichinstrument Bartóks. Das Violakonzert stammt aus seiner Spätphase und entstand (als Skizze) in den letzten Wochen vor seinem Tod. Es wurde 1949 von seinem Schüler, dem Komponisten und Bratschisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tibor_Serly" title="Tibor Serly auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Tibor_Serly?referer=');">Tibor Serly</a> (1901-1978) vollendet und im gleichen Jahrt in Minneapolis vom Auftraggeber, dem schottischen Bratschisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/William_Primrose" title="William Primrose auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/William_Primrose?referer=');">William Primrose</a> (1904-1982) unter Antal Dorati uraufgeführt.</p>
<p>Bemerkenswert einfühlsam spielen der Kanadier Ehnes und das Bartók-erprobte BBC Philharmonic unter Noseda die drei Konzerte: Mal leidenschaftlich, dann wieder verspielt und geradezu narrativ im ersten Violinkonzert (schließlich handelt es sich ja bei dem Konzert um eine Charakterisierung der Geyer); technisch souverän, kraftvoll, vielschichtig und (dennoch bemerkenswert) warm im zweiten Violinkonzert und, <em>last but not least</em>, überaus kontrastreich – mal lyrisch, mal überraschend virtuos, mal federleicht – beim Violakonzert. James Ehnes beeindruckt als doppelt versierter Solist an der Violine <em>und</em> an der Viola (alles andere als eine Selbstverständlichkeit), der nicht nur über eine exzellente Technik, sondern auch über einen individuellen Klang verfügt . Immerhin wurde er »<em>der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jascha_Heifetz" title="Jascha Heifetz auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Jascha_Heifetz?referer=');">Jascha Heifetz</a> unserer Tage</em>« genannt (von der großen kanadischen Tageszeitung <em>Globe and Mail</em>) und damit mit einem der besten, wichtigsten und technisch versiertesten Violinisten des 20. Jahrhunderts verglichen. Der BBC-Klangkörper spielt kraftvoll, präzise mit warmen Klang und belegt einmal mehr seine Ausnahmestellung beim modernen Repertoire. Die Aufnahmequalität des Albums ist ein weiterer Pluspunkt der rundum empfehlenswerten Produktion, die drei wundervolle Konzerte in schlüssigen, mitreißenden Interpretationen in exzellenter Klangqualität bietet.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="40" height="40" />Hier stimmt alles: Repertoire, Interpretation, Klangqualität. <em>Die besondere CD</em>, erschienen im September 2011.<br style="clear:both;"></p>
<div id="gdsr_mureview_block_8331_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Béla Bartók – Violin Concertos Nos. 1 and 2 · Viola Concerto</strong> des <strong>BBC Philharmonic</strong> unter <strong>Gianandrea Noseda</strong> mit <strong>James Ehnes</strong> als Solisten ist am 16.September 2011 auf Chandos (CHAN 10690) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005EMNLLE/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005EMNLLE" title="2011 James Ehnes · BBC Philharmonic, Gianandrea Noseda: Béla Bartók – Violin Concertos Nos. 1 and 2 · Viola Concerto bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005EMNLLE/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005EMNLLE&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Bela-Bartok-1881-1945-Violinkonzerte-Nr-1-2/hnum/4919498/iampartner/n31" title="2011 James Ehnes · BBC Philharmonic, Gianandrea Noseda: Béla Bartók – Violin Concertos Nos. 1 and 2 · Viola Concerto bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Bela-Bartok-1881-1945-Violinkonzerte-Nr-1-2/hnum/4919498/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Violinkonzert No. 1, BB 48a (1907-08, op. posth.)</li>
<li>Violinkonzert No. 2, BB 117 (1938)</li>
<li>Violakonzert, Sz 120, BB 128 (1945, 1949 von <em>Tibor Serly</em> vervollständigt)</li>
</ol>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/92b1bd06ecc447a48cceb1566a60785f" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<item>
		<title>Joanna Kurkowicz · Polish RSO, Łukasz Borowicz: Grażyna Bacewicz &#8211; Violin Concertos Vol. 2 (Nos. 2, 4 and 5)</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2011/08/joanna-kurkowicz-%c2%b7-polish-rso-lukasz-borowicz-grazyna-bacewicz-violin-concertos-vol-2-nos-2-4-and-5/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 14:45:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Grażyna Bacewicz]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Neoklassizismus]]></category>
		<category><![CDATA[Violine]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.codaex.de/?p=7963</guid>
		<description><![CDATA[Die polnische Violinistin und Komponistin Grażyna Bacewicz (1909-1969) hatte das Pech, dass sie in einer Zeit lebte, in der der eiserne Vorhang quasi undurchdringlich war. Nur die wenigsten Komponisten des (sogenannten) Ostblocks konnten weltweit die gebührende Anerkennung erlangen. Das hatte beileibe nicht immer etwas mit der Qualität ihrer Werke zu tun. In der Nachrkriegsära, einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/08/Grazyna-Bacewicz.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[7963]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7966" title="Grażyna Bacewicz" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/08/Grazyna-Bacewicz-208x300.jpg" alt="Grażyna Bacewicz" width="125" height="180" /></a>Die polnische Violinistin und Komponistin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gra%C5%BCyna_Bacewicz" title="Grażyna Bacewicz auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Gra_C5_BCyna_Bacewicz?referer=');">Grażyna Bacewicz</a> (1909-1969) hatte das Pech, dass sie in einer Zeit lebte, in der der eiserne Vorhang quasi undurchdringlich war. Nur die wenigsten Komponisten des (sogenannten) Ostblocks konnten weltweit die gebührende Anerkennung erlangen. Das hatte beileibe nicht immer etwas mit der Qualität ihrer Werke zu tun. In der Nachrkriegsära, einer Zeit der Rückbesinnung auf traditionelle Rollenklischees (hüben wie drüben), waren sicher auch die Vorurteile komponierenden Frauen gegenüber noch deutlich tiefer in der Gesellschaft verwurzelt, als heute, so dass die überaus originelle und produktive Komponistin und Meisterin der Instrumentierung kaum über die Grenzen ihres Heimatlandes bekannt wurde.</p>
<p>Heute, über 40 Jahre nach ihrem Tod, entdeckt man in Grażyna Bacewicz einer der interessantesten und versiertesten Komponistinnen des 20. Jahrhunderts und einer der bedeutendsten Vertreter der modernen polnischen Musik, ein Urteil, das ihr Kollege <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Witold_Lutos%C5%82awski" title="Witold Lutosławski auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Witold_Lutos_C5_82awski?referer=');">Witold Lutosławski</a> (1913-1994) schon vorwegnahm, als er ausdrücklich ihre kompositorischen Qualitäten lobte.<br />
<span id="more-7963"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/08/Joanna-Kurkowicz-%C2%B7-Polish-RSO-Lukasz-Borowicz-Grazyna-Bacewicz-%E2%80%93-Violin-Concertos-Vol.-2.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[7963]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-7973" title="Joanna Kurkowicz · Polish RSO, Łukasz Borowicz: Grażyna Bacewicz – Violin Concertos Vol. 2" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/08/Joanna-Kurkowicz-%C2%B7-Polish-RSO-Lukasz-Borowicz-Grazyna-Bacewicz-%E2%80%93-Violin-Concertos-Vol.-2-150x150.jpg" alt="Joanna Kurkowicz · Polish RSO, Łukasz Borowicz: Grażyna Bacewicz – Violin Concertos Vol. 2" width="160" height="160" /></a>Bacewiczs Œuvre mit einem Schwerpunkt auf Musik für Streichinstrumente (schließlich war sie selbst als Violinistin, später als Lehrerin am Warschauer Konservatorium tätig) wurde erst in den letzten Jahren verstärkt auf CD veröffentlicht. Ein besonderes Verdienst kommt dabei der englischen Plattenfirma <a href="http://chandos.net/" title="Chandos - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/chandos.net/?referer=');">Chandos</a> zu, die eine CD mit Werken für Violine und Klavier und eine weitere CD mit den Violinkonzerten Nos. 1, 3 und 7 veröffentlicht hat. Nun ist eine zweite und letzte CD mit den Violinkonzerten Nos.  2, 4 und 5 erschienen (No. 6 ist nur handschriftlich überliefert und wurde nie aufgeführt). Bei allen drei Produktionen war die polnisch-britische Violinistin <a href="http://www.joannakurkowicz.com/" title="Joanna Kurkowicz - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.joannakurkowicz.com/?referer=');">Joanna Kurkowicz</a> maßgeblich beteiligt, bei den Konzert-Einspielungen wurde sie begleitet vom Polnischen Radiosinfonieorchester unter der Leitung von <a href="http://www.artesystem.com/de/kuenstler/dirigenten/lukasz-borowicz/" title="Łukasz Borowicz - Biographie" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.artesystem.com/de/kuenstler/dirigenten/lukasz-borowicz/?referer=');">Łukasz Borowicz</a>. Der erste Volumen dieser ersten Gesamteinspielung der Violinkonzerte Bacewiczs wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem auf der <a href="http://www.schallplattenkritik.de/component/content/article/216-bestenliste-4-2009" title="Preis der deutschen Schallplattenkritik - Bestenliste 4-2009" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.schallplattenkritik.de/component/content/article/216-bestenliste-4-2009?referer=');">Bestenliste 4-2009</a> des Preises der deutschen Schallplattenkritik.</p>
<p>Zum Gelingen der CD trugen alle Beteiligten bei, angefangen bei der überragenden Solistin Joanna Kurkowicz, die sich unüberhörbar intensiv mit den Werken beschäftigt hat und die schwierigen und teilweise überraschend langen Solo-Passagen bravourös mit bemerkenswerter Leichtigkeit meistert. Kurkowicz ist jetzt schon die beste Anwältin für diese mitreißenden, überaus kunstvollen (und spannungsgeladenen) Konzerte, die man sich vorstellen kann: Technisch makellos, spielt sie die drei Konzerte mit nie nachlassender Spannung. Das Polnische Radiosinfonieorchester unter Łukasz Borowicz spielt ebenso präzise wie kraftvoll; ein Eindruck, der dank der überragenden Aufnahmetechnik exzellent vermittelt wird. Sogar das dreisprachige (Englisch, Deutsch, Französisch), reich bebilderte Booklet kann mit seinen Einführungstexten überzeugen. Die drei Konzerte selbst mit ihrer sehr individuell ausgeprägten Symbiose aus Neoklassizismus und Moderne sprechen schließlich für sich. Aus welchen Gründen auch immer Grażyna Bacewiczs Konzerte bisher weitgehend unbeachtet blieben, an mangelnder Qualität oder Originalität liegt es definitiv nicht. Ich bin mir sicher, dass diese neue CD am Ende des Jahres auf einigen Bestenlisten zu finden sein wird. Für mich ist es jetzt schon eine der besten Konzert-Veröffentlichungen des Jahres.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="50" height="50" />Inhalt, Ausführung, Klangqualität und Anmerkungen: Bei dieser Chandos-Produktion stimmt (mal wieder) einfach alles. Eine aufregende Bereicherung des Repertoires und eine sensationelle Solistin. <em>Die besondere CD</em>, erschienen im Juli 2011.<br style="clear: both;" /><br />
<div id="gdsr_mureview_block_7963_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div></p>
<p>Die CD <strong>Grażyna Bacewicz &#8211; Violin Concertos Vol. 2</strong> (Nos. 2, 4 and 5) von<strong> Joanna Kurkowicz</strong> und dem <strong>Polish RSO</strong> unter der Leitung von <strong>Łukasz Borowicz</strong> ist am 15. Juli 2011 auf Chandos (CHAN 10673) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0053HAXZW/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0053HAXZW" title="Joanna Kurkowicz · Polish RSO, Łukasz Borowicz: Grażyna Bacewicz – Violin Concertos Vol. 2 (Nos. 2, 4 and 5) bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B0053HAXZW/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B0053HAXZW&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Grazyna-Bacewicz-1909-1969-Violinkonzerte-Nr-2-45/hnum/4925561/iampartner/n31" title="Joanna Kurkowicz · Polish RSO, Łukasz Borowicz: Grażyna Bacewicz – Violin Concertos Vol. 2 (Nos. 2, 4 and 5) bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Grazyna-Bacewicz-1909-1969-Violinkonzerte-Nr-2-45/hnum/4925561/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Violinkonzert No. 4 (1951)</li>
<li>Violinkonzert No. 5 (1954)</li>
<li>Violinkonzert No. 2 (1945)</li>
</ol>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/3d6cde04aef549acbcea18dd5027306a" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Antonio Ballista (u. a.): Ildebrando Pizzetti &#8211; Canti della stagione alta · Tre canzoni · Due canti d&#8217;amore · Foglio d&#8217;album</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 10:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
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		<category><![CDATA[Neoklassizismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei genauerer Betrachtung haben die politischen Verhältnisse immer Einfluss auf die Kunst und somit auch auf die Musik genommen. Sei es in Zeiten religiöser Dominanz, in Zeiten absolutistischer Herrscher, in Zeiten bürgerlicher Revolten: Jedes Mal hat die Musik auf die äußeren Umstände reagiert, mal freiwillig, dem Zeitgeist folgend, mal eher unfreiwillig. Besonders bewusst wird uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei genauerer Betrachtung haben die politischen Verhältnisse immer Einfluss auf die Kunst und somit auch auf die Musik genommen. Sei es in Zeiten religiöser Dominanz, in Zeiten absolutistischer Herrscher, in Zeiten bürgerlicher Revolten: Jedes Mal hat die Musik auf die äußeren Umstände reagiert, mal freiwillig, dem Zeitgeist folgend, mal eher unfreiwillig. Besonders bewusst wird uns heute die politische Einflussnahme auf die Musik an der osteuropäischen Musik des 20. Jahrhunderts. Der Stalinismus gängelte ganze Generationen von Komponisten unter das Diktat des sozialistischen Realismus und verdammte jede Abweichung als westlichen Formalismus, einer leeren Worthülle, hinter der sich nichts anderes verbarg, als alles, was den Funktionären des Kulturapparates gerade nicht gefiel. Komponisten wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dmitri_Dmitrijewitsch_Schostakowitsch" title="Dmitri Shostakovich auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Dmitri_Dmitrijewitsch_Schostakowitsch?referer=');">Dmitri Shostakovich</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sergei_Sergejewitsch_Prokofjew" title="Sergei Prokofiev auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Sergei_Sergejewitsch_Prokofjew?referer=');">Sergei Prokofiev</a> litten ihr ganzes Leben unter solchen Drangsalierungen und versuchten einen schwierigen Balanceakt zwischen Anpassung und verborgener Rebellion.<br />
<span id="more-7824"></span><br />
Auch in der Ära des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Italienischer_Faschismus" title="italienischer Faschismus auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Italienischer_Faschismus?referer=');">Faschismus in Italien</a> (1922-1945) wurde versucht, über die Kultur das Individuum zu besseren Menschen zu prägen. Die Kunst hatte, wie in allen autoritären oder totalitären Regimes, eine doppelte didaktische Funktion: Zum einen sollte sie zur Volksbildung beitragen, zum anderen sollte sie die Überlegenheit des Systems direkt oder indirekt belegen. Die Rolle der Musik im Faschismus ist außerhalb Italiens kaum beachtet worden, doch innerhalb Italiens gibt es schon lange kontrovers diskutierte Forschungen zu diesem Thema. <a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/08/Ildebrando-Pizzetti.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[7824]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-7826" title="Ildebrando Pizzetti" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/08/Ildebrando-Pizzetti-e1312893176147-150x150.jpg" alt="Ildebrando Pizzetti" width="150" height="150" /></a>Der Faschismus war in den 1920er Jahren eine durchaus intellektuelle Bewegung, der sich viele der <em>Intelligenzija</em> aus vollster Überzeugung anschlossen. Das Ergebnis war einerseits ein Aufblühen der Kunst in vielen Sektoren, auch und gerade in der Musik, andererseits bedeutete der Faschismus eine zunehmende Isolation. Auf einmal folgte man kollektiv ganz anderen ästhetischen Prinzipien, so dass als Konsequenz daraus sich fast eine ganze Generation von Komponisten von den Hauptströmungen in der Musik der 1920er und 1930er Jahre, namentlich Stravinsky, Bártok oder gar Schönberg, abgekoppelte und eine eigene, nationale Musik entwerfen wollte.</p>
<p>Gemeinsam mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ottorino_Respighi" title="Ottorino Respighi auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Ottorino_Respighi?referer=');">Ottorino Respighi</a> (1879-1936), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gian_Francesco_Malipiero" title="Gian Francesco Malipiero auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Gian_Francesco_Malipiero?referer=');">Gian Francesco Malipiero</a> (1882-1973) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alfredo_Casella" title="Alfredo Casella auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Alfredo_Casella?referer=');">Alfredo Casella</a> (1883-1947) gehört <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ildebrando_Pizzetti" title="Ildebrando Pizzetti auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Ildebrando_Pizzetti?referer=');">Ildebrando Pizzetti</a> (1880-1968) zur<em> Generazione dell´ottanta</em> (zu Deutsch<em> etwa Generation der um 1880 geborenen</em>). Sie standen (auf unterschiedliche Art) der Übermacht der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verismo" title="Verismo auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Verismo?referer=');">veristischen Oper</a> und einem aus ihrer Sicht zu starken Einfluss aus Frankreich und Deutschland auf die heimische Musikkultur entgegen und bezogen sich in ihren Werken auf Quellen älterer italienischer Musik, wobei nicht die stilistische Ausrichtung (Barock, Klassik, Volksmusik) entscheidend war, sondern die <em>Italianità</em>, das italienische in der Musik.</p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/08/Antonio-Ballista-Ildebrando-Pizzetti-Canti-della-stagione-alta.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[7824]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7832" title="Antonio Ballista: Ildebrando Pizzetti - Canti della stagione alta" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/08/Antonio-Ballista-Ildebrando-Pizzetti-Canti-della-stagione-alta-300x300.jpg" alt="Antonio Ballista: Ildebrando Pizzetti - Canti della stagione alta" width="180" height="180" /></a><a href="http://www.discantica.it/" title="La bottega discantica - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.discantica.it/?referer=');">La Bottega Discantica</a> ist seit 30 Jahren das führende Fachgeschäft für Musiker, Musikwissenschaftler und Musikliebhaber (in der Mailänder City). Seit 1995 produziert man eigene CDs, vorwiegend aus dem italienischen Repertoire von der Renaissance bis zur Moderne. Auf der 2008/2009 produzierten CD mit Werken von Ildebrando Pizzetti finden sich ganz unterschiedliche Kompositionen: Lieder (mit Klavierbegleitung und mit Streichquartettbegleitung), Klavierminiaturen und – als zentrales Werk des Albums – das Klavierkonzert »Canti della stagione alta« (zu Deutsch <em>Gesänge der hohen Jahreszeit</em>). Als Solist ist hier der auch hierzulande bekannte Pianist (und Komponist) <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bruno_Canino" title="Bruno Canino auf en.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/en.wikipedia.org/wiki/Bruno_Canino?referer=');">Bruno Canino</a> zu hören, es spielt das Mailänder <a href="http://www.dalverme.org/pomeriggi.php" title="Orchestra I Pomeriggi Musicali - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.dalverme.org/pomeriggi.php?referer=');">Orchestra I Pomeriggi Musicali</a> (zu Deutsch <em>die musikalischen Nachmittage</em>) unter der Leitung von Antonio Ballista, der auch die Solostücke für Klavier am Ende des Albums eingespielt hat. Pizzettis Klavierkonzert erweist sich als kleines neoklassizistisches Juwel (bei aller stilistischen Eigenart für ein Klavierkonzert der 1930er Jahre) mit suggestiver, fast schon filmmusikhafter Wirkung, die an die Musik eines seiner zwischenzeitlichen Schüler, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nino_Rota" title="Nino Rota auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Nino_Rota?referer=');">Nino Rota</a> (1911-1979), erinnert.</p>
<p>Aus gänzlich anderem Holz sind die <em>Tre canzoni</em>, drei Vertonungen alter Volksgedichte, geschnitzt, die <a href="http://www.aldacaiello.com/home.htm" title="Alda Caiello - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.aldacaiello.com/home.htm?referer=');">Alda Caiello</a> mit betörend schöner Stimme singt. Der ideologische Aspekt ist hier greifbarer, wenn auch nicht so vordergründig, wie man befürchten könnte, doch versucht Pizzetti hier den volksnahen Texten eine volksmusikhafte Wirkung zu geben. Klassisch in der Besetzung (Klavier und Sopran), aber experimenteller im Klang sind wiederum die <em>Due canti d&#8217;amore</em> mit der englischen Sopranistin <a href="http://www.lornawindsor.com/" title="Lorna Windsor - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.lornawindsor.com/?referer=');">Lorna Windsor</a> als Solistin dramatisch-düster und ambivalent gestaltet.</p>
<p>Fazit: Ein interessantes Album mit unverbrauchter Musik, das <em>auch</em> eine Geschichtsstunde ist (schade, dass das zweisprachige, italienisch-englische Booklet überhaupt nicht auf den politischen Aspekt eingeht). Pizzettis Werke wirken, trotz aller politischen Ressentiments, die man haben könnte, überraschend reif und vielschichtig. Das größte Manko des Albums ist sicher die nur ausreichende Tonqualität (gerade beim Klavierkonzert).</p>
<div id="gdsr_mureview_block_7824_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 40px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 40px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Ildebrando Pizzetti &#8211; Canti della stagione alta · Tre canzoni · Due canti d&#8217;amore · Foglio d&#8217;album</strong> mit Einspielungen von <strong>Alda Caiello</strong>, <strong>Lorna Windsor</strong>, <strong>Le Architetture in Quartetto</strong> sowie <strong>Bruno Canino</strong> mit dem <strong>Orchestra I Pomeriggi Musicali</strong> unter der Leitung von <strong>Antonio Ballista</strong> ist am 15. Juli 2011 auf La Bottega Discantica (BDI 204) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004WNIA9E/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004WNIA9E" title="Orchestra I Pomeriggi Musicali, Antonio Ballista (u. a.): Ildebrando Pizzetti - Canti della stagione alta · Tre canzoni · Due canti d'amore · Foglio d'album bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B004WNIA9E/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B004WNIA9E&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Ildebrando-Pizzetti-1880-1968-Klavierkonzert-Canti-della-stagione-alta/hnum/4921892/iampartner/n31" title="Orchestra I Pomeriggi Musicali, Antonio Ballista (u. a.): Ildebrando Pizzetti - Canti della stagione alta · Tre canzoni · Due canti d'amore · Foglio d'album bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Ildebrando-Pizzetti-1880-1968-Klavierkonzert-Canti-della-stagione-alta/hnum/4921892/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p>Inhalt:</p>
<ol>
<li>Canti della stagione alta &#8211; Klavierkonzert (1930)<em> &#8211; Bruno Canino · Orchestra I Pomeriggi Musicali, Antonio Ballista</em></li>
<li>Tre canzoni &#8211; für Gesang und Streichquartett (1926)<em> &#8211; Alda Caiello &amp; Le Architetture in Quartetto</em></li>
<li>Due canti d&#8217;amore &#8211; für Gesang und Klavier (1933)<em> &#8211; Lorna Windsor &amp; Antonio Ballista</em></li>
<li>Preludio &#8211; für Klavier (1942)<em> &#8211; Antonio Ballista</em></li>
<li>Foglio d&#8217;album &#8211; für Klavier (1906)<em> &#8211; Antonio Ballista</em></li>
</ol>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/f8076f2bb2bf481bbbdd713c51c51256" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>BBC Symphony Orchestra, Jiří Bělohlávek: Bohuslav Martinů &#8211; The 6 Symphonies</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 13:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Bohuslav Martinu]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Neoklassizismus]]></category>
		<category><![CDATA[sinfonische Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Bohuslav Martinů (1890-1959), einer der wichtigsten tschechischen Komponisten des 20. Jahrhunderts, war in vielerlei Hinsicht ein bemerkenswerter Mann. Nicht nur, dass er ein umfangreiches, interessantes und hochklassiges Œuvre mit sechs Sinfonien, zahlreichen Konzerten (darunter fünf Klavierkonzerten, zwei Violinkonzerten, zwei Cellokonzerten sowie zahlreiche Doppelkonzerten, Concerti grossi, Concertini usw.), dreizehn Ballettmusiken, sechzehn Opern, zahlreichen Chorwerke, Lieder, Klavierwerke, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/08/Bohuslav-Martinu.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[7808]"><img class="alignright size-medium wp-image-7809" title="Bohuslav Martinů - Foto (cc) Bohuslav Martinů Zentrum in Polička" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/08/Bohuslav-Martinu-212x300.jpg" alt="Bohuslav Martinů - Foto (cc) Bohuslav Martinů Zentrum in Polička" width="148" height="210" /></a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bohuslav_Martin%C5%AF" title="Bohuslav Martinů auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Bohuslav_Martin_C5_AF?referer=');">Bohuslav Martinů</a> (1890-1959), einer der wichtigsten tschechischen Komponisten des 20. Jahrhunderts, war in vielerlei Hinsicht ein bemerkenswerter Mann. Nicht nur, dass er ein umfangreiches, interessantes und hochklassiges Œuvre mit sechs Sinfonien, zahlreichen Konzerten (darunter fünf Klavierkonzerten, zwei Violinkonzerten, zwei Cellokonzerten sowie zahlreiche Doppelkonzerten, Concerti grossi, Concertini usw.), dreizehn Ballettmusiken, sechzehn Opern, zahlreichen Chorwerke, Lieder, Klavierwerke, sowie ein großes, breit gefächertes Kammermusik-Werk geschaffen hat, sein gesamter Lebenslauf ist ungewöhnlich.</p>
<p>Auf dem Kirchturm (!) von Polička in Ostböhmen als Sohn eines Schuhmachers und Türmers geboren, wuchs Martinů in ärmlichen Verhältnissen auf. Seinen ersten Violinunterricht erhielt er beim Schneider des Dorfes; aufgrund seiner bemerkenswerten Talentes finanzierten ihm die Dorfbewohner sein Studium am Prager Konservatorium, wo er zunächst Violine, später auch noch Orgel und Komposition studierte. 1910 wurde er wegen mangelnder Disziplin vom Unterricht ausgeschlossen, trotzdem konnte er 1912 sein Diplom als Violinlehrer machen. Danach verdiente er sein Geld als Musiklehrer und als Violinist bei der Tschechischen Philharmonie. Erst 1922 nahm er wieder Kompositionsunterricht (wie schon zuvor am Konservatorium bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Suk_%28Komponist%29" title="Josef Suk auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Josef_Suk_28Komponist_29?referer=');">Josef Suk</a> (1874-1935)), zog dann aber 1923 nach Paris, wo er bis 1940 lebte und arbeitete und seine Studien bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Roussel" title="Albert Roussel auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Albert_Roussel?referer=');">Albert Roussel</a> (1869-1937) abschloss. Dann flüchtete er vor den Nazis in die USA, wo er buchstäblich bei Null beginnen musste. Er kehrte in den 1950er Jahren nach Europa, allerdings nie mehr in seine Heimat zurück.<br />
<span id="more-7808"></span><br />
Zeit seines Lebens war Martinů ein äußerst produktiver Künstler. An die sinfonische Form wagte er sich allerdings erst recht spät in seiner Karriere: Erst als 52-jähriger, als er längst ein bekannter Komponist war und sein Ruhm ihm eine sichere Anstellung als Kompositionslehrer an der Universität von Massachusetts eingebracht hatte, wagte er sich an die große Form. Vom Erfolg der ersten Sinfonie (1942) beflügelt, schrieb er in rascher Folge die Sinfonien No. 2 &#8211; 5 (1943–1946), bis ihn ein Treppensturz und die darauffolgende lange Genesungsphase vom Komponieren abhielten. 1951 wagte er sich dann ein letztes Mal an eine Sinfonie, die er dem Dirigenten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_M%C3%BCnch" title="Charles Münch auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Charles_M_C3_BCnch?referer=');">Charles Münch</a> (1891-1968) widmete.</p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/08/BBCSO-J.-Belohlavek-B.-Martinu-The-6-Symphonies.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[7808]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7811" title="BBC Symphony Orchestra, J. Bělohlávek: B. Martinů - The 6 Symphonies" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/08/BBCSO-J.-Belohlavek-B.-Martinu-The-6-Symphonies-150x150.jpg" alt="BBC Symphony Orchestra, J. Bělohlávek: B. Martinů - The 6 Symphonies" width="150" height="150" /></a>Seitdem mangelt es nicht an (Gesamt-)Einspielungen der sechs Sinfonien Martinůs, obwohl ihm die ganz große Anerkennung vom nicht-tschechischen Publikum bisher verwehrt blieb, vielleicht weil der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neoklassizismus_%28Musik%29" title="Neoklassizismus auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Neoklassizismus_28Musik_29?referer=');">Neoklassizist</a> Martinů sich nur bedingt in die Reihe der großen romantischen tschechischen Komponisten (Bedřich Smetana, Antonín Dvořák, Leoš Janáček usw.) stellen lässt. Dennoch haben alle namhaften tschechische Dirigenten der Nachkriegsära seine Werke dirigiert. Neben <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%A1clav_Neumann" title="Václav Neumann auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/V_C3_A1clav_Neumann?referer=');">Václav Neumann</a> (1920-1995) hat sich besonders <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ji%C5%99%C3%AD_B%C4%9Blohl%C3%A1vek" title="Jiří Bělohlávek auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Ji_C5_99_C3_AD_B_C4_9Blohl_C3_A1vek?referer=');">Jiří Bělohlávek</a> um das Werk des nonkonformistischen Böhmen verdient gemacht. Bělohlávek hat einige der Sinfonien wiederholt mit der Tschechischen Philharmonie aufgeführt (die Sinfonien Nos. 1-4 wurden auch auf <em>Supraphon</em> veröffentlicht), anlässlich des 50-jährigen Todestages des Komponisten führte Bělohlávek sämtliche Sinfonien Martinůs in der 2009/2010er-Spielzeit im Londoner Barbican auf.</p>
<p>Die nun bei <a href="http://www.onyxclassics.com/" title="Onyx Classics - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.onyxclassics.com/?referer=');">Onyx Classics</a> erschienenen Mitschnitte (auf drei CDs) dieser Konzerte, übrigens der erste <em>vollständige</em> Martinů-Zyklus auf CD von Bělohlávek, belegen, warum der tschechische Dirigent als Martinů-Kenner ersten Ranges zu gelten hat. Gemeinsam mit dem exzellenten <a href="http://www.bbc.co.uk/orchestras/symphonyorchestra/" title="BBC Symphony Orchestra - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.bbc.co.uk/orchestras/symphonyorchestra/?referer=');">BBC Symphony Orchestra</a> werden Martinůs höchst individuelle, spannungsgeladene und sehr (poly-) rhythmischen Werke mit ihrem engen Bezug zur tschechischen Volksmusik auf höchstem Niveau zelebriert, nicht romantisch verklärt, sondern farbenfroh, facettenreich, ungemein kraftvoll und bei aller Leidenschaft sehr präzise. Bělohlávek wird nicht müde zu betonen, dass er Bohuslav Martinů für einen der allerbedeutendsten Symphoniker des 20. Jahrhunderts hält: Hört man diese phantastischen Aufnahmen, dann kommt man nicht umhin, ihm beizupflichten. Martinůs individueller <em>Sound</em> hebt ihn aus der gewiss nicht unprominenten Reihe der bedeutenden Komponisten des 20. Jahrhunderts hervor;  für den tschechischen Komponisten gibt es derzeit keinen besseren Anwalt als Jiří Bělohlávek.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_7808_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 40px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Das 3-CD-Set <strong>Bohuslav Martinů &#8211; The 6 Symphonies</strong> des <strong>BBC Symphony Orchestra</strong> unter der Leitung von <strong>Jiří Bělohlávek</strong> ist am 15. Juli 2011 auf Onyx Classics (ONYX 4061) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004Y9DFN2/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004Y9DFN2" title="BBC Symphony Orchestra, Jiří Bělohlávek: Bohuslav Martinů - The 6 Symphonies bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B004Y9DFN2/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B004Y9DFN2&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Bohuslav-Martinu-1890-1959-Symphonien-Nr-1-6/hnum/1155766/iampartner/n31" title="BBC Symphony Orchestra, Jiří Bělohlávek: Bohuslav Martinů - The 6 Symphonies bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Bohuslav-Martinu-1890-1959-Symphonien-Nr-1-6/hnum/1155766/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Symphonie No. 1 H 289 (1942)</li>
<li>Symphonie No. 2 H 295 (1943)</li>
<hr />
<li>Symphonie No. 3 H 299 (1944)</li>
<li>Symphonie No. 4 H 305 (1945)</li>
<hr />
<li>Symphonie No. 5 H 310 (1946)</li>
<li>Symphonie No. 6 H 343 <em>- Symphonische Phantasien</em> (1953)</li>
</ol>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/768730b90af642bfad66f4f0330f6fb9" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Gothenburg Symphony Orchestra, Thord Svedlund: Mieczysław Weinberg – Symphonies No. 3 · Suite No. 4 from &#8220;The Golden Key&#8221;</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2011/06/gothenburg-symphony-orchestra-thord-svedlund-mieczyslaw-weinberg-%e2%80%93-symphonies-no-3-%c2%b7-suite-no-4-from-the-golden-key/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 12:54:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Mieczyslaw Weinberg]]></category>
		<category><![CDATA[Neoklassizismus]]></category>
		<category><![CDATA[sinfonische Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.codaex.de/?p=7005</guid>
		<description><![CDATA[Mittlerweile ist es längst kein Geheimnis mehr, dass man den zu Lebzeiten im Westen kaum wahrgenommenen Mieczysław Weinberg (1919-1996) zu den bedeutendsten Komponisten der Sowjetzeit zählen muss. Auch in seiner Wahlheimat, der Sowjetunion – Weinberg wurde in Warschau geboren und flüchtete beim Einmarsch der deutschen Truppen zunächst nach Weißrussland und zog zog dann, auf Einladung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/Mieczyslaw-Weinberg.png" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[7005]"><img class="alignright size-full wp-image-2364" title="Mieczyslaw Weinberg" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/Mieczyslaw-Weinberg.png" alt="Mieczyslaw Weinberg" width="111" height="150" /></a>Mittlerweile ist es längst kein Geheimnis mehr, dass man den zu Lebzeiten im Westen kaum wahrgenommenen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mieczys%C5%82aw_Weinberg" title="Mieczysław Weinberg auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Mieczys_C5_82aw_Weinberg?referer=');">Mieczysław Weinberg</a> (1919-1996) zu den bedeutendsten Komponisten der Sowjetzeit zählen muss. Auch in seiner Wahlheimat, der Sowjetunion – Weinberg wurde in Warschau geboren und flüchtete beim Einmarsch der deutschen  Truppen zunächst nach Weißrussland und zog zog dann, auf Einladung seines väterlichen Freundes und Mentors <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dmitri_Dmitrijewitsch_Schostakowitsch" title="Dmitri Shostakovich auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Dmitri_Dmitrijewitsch_Schostakowitsch?referer=');">Dmitri Shostakovich</a> (1906-1975) nach Moskau, wo er Zeit seines Lebens bleiben sollte – war Weinberg vor allem als Pianist und als Komponist von Film- und Bühnenmusiken bekannt. Zahlreiche seiner Werke wurden nur im kleinen Rahmen aufgeführt (wenn überhaupt) und erst relativ spät aufgenommen. Sein Magnum Opus, die Oper <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Passagierin_%28Oper%29" title="M. Weinberg: Die Passagierin auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Die_Passagierin_28Oper_29?referer=');">Die Passagierin</a> wurde erstmals 2006 konzertant in Moskau uraufgeführt und erlebte erst 2010, 42 Jahre nach der Fertigstellung, seine Weltpremiere auf der Bühne der Bregenzer Festspiele.<br />
<span id="more-7005"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/06/Gothenburg-SO-T.-Svedlund-M.-Weinberg-Symphony-No.-3-Suite-No.-4.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[7005]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7011" title="Gothenburg SO, T. Svedlund: M. Weinberg - Symphony No. 3 - Suite No. 4" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/06/Gothenburg-SO-T.-Svedlund-M.-Weinberg-Symphony-No.-3-Suite-No.-4-150x150.jpg" alt="Gothenburg SO, T. Svedlund: M. Weinberg - Symphony No. 3 - Suite No. 4" width="150" height="150" /></a>Seit 2003 erscheinen beim britischen Label <a href="http://www.chandos.net/" title="Chandos - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.chandos.net/?referer=');">Chandos</a> Orchesterwerke Weinbergs in hochwertigen Einspielungen, seit 2008 widmet sich das <a href="http://www.gso.se/" title="GSO - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.gso.se/?referer=');">Gothenburg Symphony Orchestra</a> (das gleichzeitig das Nationalorchester Schwedens ist) unter Thord Svedlund den Sinfonien (und Konzerten) Weinbergs. Die beiden ersten Veröffentlichungen wurden von der Kritik begeistert aufgenommen <small>(s. dazu auch die Besprechung der 2010er-Veröffentlichung → <a href="http://blog.codaex.de/2010/06/gothenburg-symphony-orchestra-thord-svedlund-mieczyslaw-weinberg-symphonies-nos-1-and-7/" title="Gothenburg Symphony Orchestra, Thord Svedlund: Mieczysław Weinberg – Symphonies Nos. 1 and 7" target="_blank" class="liinternal">hier</a> in diesem Blog)</small>; ich bin mir sicher, dass auch diese dritte Veröffentlichung der Schweden sehr viel positive Resonanz erhalten wird.</p>
<p>Diese neue SACD belegt, wie Weinberg seinen Personalstil auch unter den hinlänglich bekannten Repressalien und Restriktionen des stalinistischen Kulturapparates entwickeln konnte. Seine dritte Sinfonie klingt wie viele sowjetische Kompositionen jener Zeit ausnehmend folkloristisch. Dies war ein Gebot der Partei, die die Volksmusik(en) als eine unverdächtige Quelle der Inspiration für Komponisten betrachtete, alles andere geriet schnell in den Verdacht des Formalismus. Weinberg gelang es (wie den anderen großen Komponisten der Zeit) dennoch in dieser stilistischen Beschneidung seine eigene, besonders facettenreiche Musik zu schaffen. So klingt diese dritte Sinfonie nur vordergründig heiter und positiv, birgt aber an unvermuteten Stellen immer wieder Doppeldeutigkeiten und Untiefen, die die Göteburger unter Svedlund genau herausarbeiten, ein Highlight des Albums ist sicher das sehnend-melancholische Adagio des dritten Satzes.</p>
<p>Die Suite No. 4 entstand aus der Ballettmusik &#8220;Das goldene Schlüsselchen&#8221; von 1954/55 und kann in gewisser Weise als große Hommage an die bedeutenden russischen Komponisten angesehen werden: Tchaikovsky-artige Walzer, Bläser, die an Rimsky-Korsakov erinnern, Stravinskys <em>Petrushka</em> und betörend schöne Adagios wie in Prokofievs <em>Romeo und Julia</em> werden augenzwinkernd mit viel Liebe zum Detail angedeutet. Hier greift der schwedische Klangkörper die unmissverständlichen Hinweise auf und spielt die Suite tänzerisch verspielt und beschwingt.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="50" height="50" />Jede neue Veröffentlichung der Göteburger ist ein neues Highlight in der stetig wachsenden Diskografie Weinbergs: Diese Aufnahmereihe hat einen entscheidenden Anteil an der Entdeckung und Würdigung des Komponisten Mieczysław Weinberg. <em>Die besondere CD</em>, erschienen im Mai 2011.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_7005_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die SACD <strong>Mieczysław Weinberg – Symphonies No. 3 · Suite No. 4 from &#8220;The Golden Key&#8221;</strong> des <strong>Gothenburg Symphony Orchestra</strong>, geleitet von <strong>Thord Svedlund</strong>,  ist am 20. Mai 2011 bei Chandos (CHSA 5089) erschienen und kann im  Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004SVNIGK/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004SVNIGK" title="Gothenburg SO, Th. Svedlund: M. Weinberg - Symphony No. 3 · Suite No. 4 bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B004SVNIGK/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B004SVNIGK&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Mieczyslaw-Weinberg-1919-1996-Symphonie-Nr-3/hnum/4940390/iampartner/n31" title="Gothenburg SO, Th. Svedlund: M. Weinberg - Symphony No. 3 · Suite No. 4 bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Mieczyslaw-Weinberg-1919-1996-Symphonie-Nr-3/hnum/4940390/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Sinfonie No. 3, op. 45 (1949/50, rev. 1959)</li>
<li>Suite No. 4 aus &#8220;Der goldene Schlüsselchen&#8221;, op. 55d (1954-64)</li>
</ol>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/627d68d6bc95479fb662b859baa93315" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<item>
		<title>Katherine Bryan · Royal Scottish National Orchestra, Paul Daniel: Lowell Liebermann &#8211; Flute Concerto and works by Hüe, Poulenc &amp; Nielsen</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/11/katherine-bryan-%c2%b7-royal-scottish-national-orchestra-paul-daniel-lowell-liebermann-flute-concerto-and-works-by-hue-poulenc-nielsen/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 16:25:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Katherine Bryan ist ein Name, den man hierzulande (noch) nicht kennt, den man sich aber unbedingt merken sollte: Die junge englische Flötistin gewann 1997, sie war gerade erst 15 Jahre alt, den in Großbritannien sehr renommierten Audi Young Musician-Wettbewerb &#8211; als einziger Künstler jemals mit einem Blasinstrument und nahm in Folge noch an zahlreichen anderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/11/Katherine-Bryan-2.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[4569]"><img class="alignleft size-medium wp-image-4591" title="Katherine Bryan" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/11/Katherine-Bryan-2-300x200.jpg" alt="Katherine Bryan" width="180" height="120" /></a><a href="http://www.katherinebryan.com/" title="Katherine Bryan · Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.katherinebryan.com/?referer=');">Katherine Bryan</a> ist ein Name, den man hierzulande (noch) nicht kennt, den man sich aber unbedingt merken sollte: Die junge englische Flötistin gewann 1997, sie war gerade erst 15 Jahre alt, den in Großbritannien sehr renommierten <em>Audi Young Musician</em>-Wettbewerb &#8211; als einziger Künstler jemals mit einem Blasinstrument und nahm in Folge noch an zahlreichen anderen Wettbewerben erfolgreich teil. Seit 2003, sie war gerade erst 21, ist sie erste Flötistin des ehrwürdigen <a href="http://www.rsno.org.uk/index.php" title="Royal Scottish National Orchestra - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.rsno.org.uk/index.php?referer=');">Royal Scottish National Orchestra</a>.<br />
<span id="more-4569"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/11/Katherine-Bryan-RSNO-P.-Daniel-Liebermann-Flute-Concerto.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[4569]"><img class="size-thumbnail wp-image-4582 alignright" title="Katherine Bryan RSNO, P. Daniel: L Liebermann - Flute Concerto" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/11/Katherine-Bryan-RSNO-P.-Daniel-Liebermann-Flute-Concerto-150x150.jpg" alt="Katherine Bryan RSNO, P. Daniel: L Liebermann - Flute Concerto" width="150" height="150" /></a>Nun ist ihr Debütalbum mit Werken  des 20. Jahrhunderts für Flöte und Orchester des US-Amerikaners <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lowell_Liebermann" title="Lowell Liebermann auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Lowell_Liebermann?referer=');">Lowell Liebermann</a> (*1961), der beiden Franzosen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georges_H%C3%BCe" title="Georges Hüe auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Georges_H_C3_BCe?referer=');">Georges Hüe</a> (1858-1948) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Francis_Poulenc" title="Francis Poulenc auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Francis_Poulenc?referer=');">Francis Poulenc</a> (1899-1963) und des Dänen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Nielsen" title="Carl Nielsen auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Carl_Nielsen?referer=');">Carl Nielsen</a> (1865-1931) auf dem audiophilen Label <a href="http://www.linnrecords.com/" title="Linn Records - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.linnrecords.com/?referer=');">Linn Records</a> erschienen. Begleitet wird sie auf dem Album von ihren Kollegen des RSNO unter der Leitung von Paul Daniel, dem langjährigen Leiter der English National Opera.</p>
<p>Katherine Bryan schreibt in ihrer persönlichen Einführung zum Album über die besondere Beziehung zu den vier ausgewählten Werken: Mit dem Flötenkonzert von Carl Nielsen gewann sie seinerzeit die Audi Young Musician Competition und die Werke von Hüe und Poulenc hat sie in ihren kammermusikalischen Fassungen bei zahlreichen Recitals gespielt. Über das Hauptwerk des Albums, das Konzert von Liebermann, schreibt sie</p>
<blockquote><p>»<em>Ich finde, dass Lowell Liebermanns Konzert alle Gefühle und Farben umfasst, deren die Flöte so vorzüglich auszudrücken fähig ist. Für mich ist es ganz einfach ein Meisterwerk des 20. Jahrhunderts und außerdem sehr aufregend zu spielen.</em>«</p></blockquote>
<p>Und in der Tat, hört man Katherine Bryans brillantem Spiel auf diesem Album (allerdings nicht nur bei Liebermann) zu, so ist man regelrecht verzaubert: Liebermanns Konzert ist tatsächlich fast so etwas wie die Quintessenz des modernen Flötenspiels. Kompositorisch in der Romantik (mit leichten Anleihen an den Impressionismus) verwurzelt, erweist sich das Konzert als wohl durchdachtes Plädoyer für die Flöte. Ursprünglich für den wohl bedeutendsten Flötisten des 20. Jahrhundert <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/James_Galway" title="James Galway auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/James_Galway?referer=');">James Galway</a> geschrieben, erweist sich Katherine Bryan als durch und durch würdige Interpretin. Ich muss gestehen, ich habe schon lange kein Orchesterwerk für Flöte gehört, dass mich so fasziniert hat. Diese Ehre gebührt freilich nicht nur dem Komponisten, sondern dem federleichten, und dennoch kraftvollem Spiel Katherine Bryans und dem vorzüglichem Klangkörper.</p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/11/Katherine-Bryan.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[4569]"><img class="alignleft size-medium wp-image-4593" title="Katherine Bryan" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/11/Katherine-Bryan-198x300.jpg" alt="Katherine Bryan" width="139" height="210" /></a>Auch bei den Werken Hües und Poulencs und ihrem &#8211; bei aller Verschiedenheit &#8211; typisch französischem <em>Sound</em>, glänzt nicht nur Katherine Bryan, sondern auch das schottische Nationalorchester mit nuanciertem Spiel. Poulencs Sonate ist hier übrigens in einer gelungenen Bearbeitung für Flöte und Orchester des englischen Komponisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lennox_Berkeley" title="Lennox Berkeley auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Lennox_Berkeley?referer=');">Lennox Berkeley</a> (1903-1989) zu hören.</p>
<p>Den Abschluss dieser interessanten und sehr kurzweiligen SACD (wie immer bei Linn Records in überragender Audioqualität) bildet das zweisätzige Flötenkonzert von Carl Nielsen von 1927, dem wohl wichtigsten Orchesterwerk Nielsens neben seinen sechs Sinfonien. Noch einmal zeigen Bryan und das RSNO ihr gesamtes Können und tauchen die Musik in ein warmes, glücklicherweise nicht <em>zu</em> üppig romantisches Licht.</p>
<p>Nach über einer Stunde Spielzeit kann man erfreut resümieren, dass es mit diesem Album gelungen ist, tatsächlich die gesamte Bandbreite der Querflöte anhand von vier exemplarischen Werken des 20. Jahrhunderts aufzuzeigen. Für Katherine Bryan erweist sich dieses Album hoffentlich als Startschuss für eine erfolgreiche Karriere als Solistin. Sie ist eine faszinierende Anwältin ihres heute allzu in den Hintergrund gedrängten Instruments.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="50" height="50" />Katherine Bryan ist ein Name, den man sich merken sollte: Wer so jung so brillant und so ausdrucksstark Flöte spielen kann, der könnte noch viele Großtaten vollbringen. Diese Debüt-Veröffentlichung ist mehr als nur ein erster Schritt, sie ist die erste Perle in einer hoffentlich bald wachsenden Diskografie: &#8216;<em>Die besondere CD</em>&#8216; im Oktober 2010.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_4569_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 40px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die SACD <strong>Lowell Liebermann &#8211; Flute Concerto and works by Hüe, Poulenc &amp; Nielsen</strong> von <strong>Katherine Bryan</strong> mit dem <strong>Royal Scottish National Orchestra</strong> unter der Leitung von <strong>Paul Daniel</strong> ist am 22. Oktober 2010 bei Linn Records (CKD 367) erschienen und kann  im Fachhandel erworben oder bei großen  Buch- und   CD-Versendern   wie →   <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003Y77SVK?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003Y77SVK" title="Katherine Bryan · RSNO, P. Daniel: L. Liebermann – Flute Concerto and works by Hüe, Poulenc &amp; Nielsen bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003Y77SVK?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003Y77SVK&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art//hnum/1136914/iampartner/n31" title="Katherine Bryan · RSNO, P. Daniel: L. Liebermann – Flute Concerto and works by Hüe, Poulenc &amp; Nielsen bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art//hnum/1136914/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die  jeweilige Produktseite)</small> bestellt    werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Lowell Liebermann &#8211; Concerto for Flute and Orchestra, op. 39</li>
<li>Georges Hüe &#8211; Fantaisie</li>
<li>Francis Poulenc &#8211; Flute Sonata, op. 165 (Arr. Lennox Berkeley)</li>
<li>Carl Nielsen &#8211; Flute Concerto, FS 119</li>
</ol>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/995f2970d9ce43609959164922d60063" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Jean-Efflam Bavouzet · BBC Philharmonic, Gianandrea Noseda: Béla Bartók &#8211; The Piano Concertos</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 17:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Moderne]]></category>
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		<description><![CDATA[Der französische Pianist Jean-Efflam Bavouzet ist wirklich ein musikalisches Chamäleon: Zuerst begeistert er die Fachwelt mit der Gesamteinspielung der Klaviermusik von Claude Debussy (1862-1918), dann überrascht und überzeugt er mit dem ersten Volumen einer groß angelegte Gesamteinspielung der Klaviermusik von Joseph Haydn (1732-1809) (s. → Rezension auf blog.codaex.de)., nun legt er mit dem BBC Philharmonic [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/10/Jean-Efflam-Bavouzet-High-Res-2-credit-Guy-Vivien.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[4125]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-4137" title="Jean-Efflam Bavouzet; © Guy Vivien; Quelle: harrisonparrott.com" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/10/Jean-Efflam-Bavouzet-High-Res-2-credit-Guy-Vivien-e1286294608354-150x150.jpg" alt="Jean-Efflam Bavouzet; © Guy Vivien; Quelle: harrisonparrott.com" width="150" height="150" /></a>Der französische Pianist <a href="http://www.harrisonparrott.com/artists/Jean-Efflam_Bavouzet.asp" title="Jean-Efflam Bavouzet - Künstlerbiografie" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.harrisonparrott.com/artists/Jean-Efflam_Bavouzet.asp?referer=');">Jean-Efflam Bavouzet</a> ist wirklich ein musikalisches Chamäleon: Zuerst begeistert er die Fachwelt mit der Gesamteinspielung der Klaviermusik von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Claude_Debussy" title="Claude Debussy auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Claude_Debussy?referer=');">Claude Debussy</a> (1862-1918), dann überrascht und überzeugt er mit dem ersten Volumen einer groß angelegte Gesamteinspielung der Klaviermusik von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Haydn" title="Joseph Haydn auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Haydn?referer=');">Joseph Haydn</a> (1732-1809) (s. → <a href="../2010/03/jean-efflam-bavouzet-jospeh-haydn-piano-sonatas-vol-1/" title="Jean-Efflam Bavouzet: Joseph Haydn – Piano Sonatas Vol. 1 auf blog.codaex.de" target="_blank" class="liinternal">Rezension</a> auf <em>blog.codaex.de</em>)., nun legt er mit dem <a href="http://www.bbc.co.uk/orchestras/philharmonic/" title="BBC Philharmonic - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.bbc.co.uk/orchestras/philharmonic/?referer=');">BBC Philharmonic</a> unter <a href="http://www.gianandreanoseda.com/" title="Gianandrea Noseda - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.gianandreanoseda.com/?referer=');">Gianandrea Noseda</a> &#8211; quasi im Vorbeigehen &#8211; eine Gesamteinspielung der Klavierkonzerte von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A9la_Bart%C3%B3k" title="Béla Bartók auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/B_C3_A9la_Bart_C3_B3k?referer=');">Béla Bartók</a> (1881-1945) vor. Und das Ergebnis ist alles andere als beiläufig oder nebensächlich geworden. Drei höchst unterschiedliche Komponisten, die augenscheinlich mehr trennt, als vereint, aus drei verschiedenen Epochen und dreimal überzeugt Bavouzet durch seine Wandelbarkeit, seine Anpassungsfähigkeit und sein Verständnis für die Musik, die er spielt.<br />
<span id="more-4125"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/10/J.-E.-Bavouzet-BBC-Philharmonic-G.-Noseda-Bela-Bartok-The-Piano-Concertos.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[4125]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4151" title="J.-E. Bavouzet - BBC Philharmonic, G. Noseda: Béla Bartk - The Piano Concertos" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/10/J.-E.-Bavouzet-BBC-Philharmonic-G.-Noseda-Bela-Bartok-The-Piano-Concertos-150x150.jpg" alt="J.-E. Bavouzet - BBC Philharmonic, G. Noseda: Béla Bartk - The Piano Concertos" width="150" height="150" /></a>Dabei sind die drei hier zusammengefassten Klavierkonzerte Bartóks alles andere als leichte Kost oder leicht zu interpretieren: Bartók schriebt die Konzerte sozusagen für sich selbst: Als reisender Konzertpianist benötigte er  neues, unverbrauchtes und virtuoses Material, das er bei seinen Konzerten spielen konnte (und mit dem er als Komponist und Pianist glänzen konnte). Die Konzerte waren also Auftragsarbeiten an sich selbst, mussten sie doch neben künstlerischen Kriterien auch gewisse Anforderungen für den Konzertalltag des reisenden Bartók selbst erfüllen. Mit diesen Prämissen schrieb er 1926 sein 1. Klavierkonzert, zwischen 1930 und 1931 dann das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/2._Klavierkonzert_%28Bart%C3%B3k%29" title="B. Bartók - 2. Klavierkonzert auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/2._Klavierkonzert_28Bart_C3_B3k_29?referer=');">2. Klavierkonzert</a>, dass er als Solist Anfang 1933 (eine Woche vor der Machtergreifung der NSDAP) in Frankfurt unter  Hans Rosbaud uraufführte. Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/3._Klavierkonzert_%28Bart%C3%B3k%29" title="B. Bartók - 3. Klavierkonzert auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/3._Klavierkonzert_28Bart_C3_B3k_29?referer=');">3. Klavierkonzert</a> schrieb er schließlich 1945 als Geburtstagsgeschenk an seine Frau, die Pianistin Ditta Bartók, doch sein Tod verhinderte die geplante Uraufführung durch sie, den Part übernahm etwas später als geplant der Bartók-Schüler György Sándor.</p>
<p>Jean-Efflam Bavouzet meistert die immensen Schwierigkeiten der Konzerte mit einer bewundernswerten Leichtigkeit. Hört man ihm bei diesen Konzerten zu, so mag man kaum glauben, dass es sich um pianistische Schwergewichte der besonderen Art handelt. Federleicht scheinen die Finger über die Tasten zu fliegen, mühelos geht er die schnellen Tempi mit und man kann sich nicht des Eindrucks erwehren, dass Bavouzet diese Konzerte mit besonderer (Spiel-) Freude aufgenommen hat. Einen nicht unwesentlichen Beitrag am Gelingen dieser CD trägt auch das phantastische BBC Philharmonic ein, das seine ganze Erfahrung in Sachen Musik des 20. Jahrhunderts hier einbringt. Unter der Leitung von Gianandrea Noseda musiziert es rhythmisch akzentuiert und spritzig, in den langsamen Sätzen vielschichtig. <em>Last but not least</em> ist auch die Aufnahmequalität des Albums ein nicht zu unterschätzender Pluspunkt der Produktion. So dreidimensionale Stereo-Aufnahmen hört man auch heute nicht alle Tage. Die Musik Bartóks profitiert gerade in den Tutti davon, dass man alle Stimmen genau ausmachen kann.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_4125_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Béla Bartók &#8211; The Piano Concertos</strong> des <strong>BBC Philharmonic</strong> unter <strong>Gianandrea Noseda</strong> mit <strong>Jean-Efflam Bavouzet</strong> als Solisten ist am 24.September 2010 auf Chandos (CHAN 10610) erschienen und kann im  Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und  CD-Versendern  wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003WL7E80?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003WL7E80" title="J.-E. Bavouzet · BBC Philharmonic, G. Noseda: Béla Bartók – The Piano Concertos bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003WL7E80?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003WL7E80&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Bela-Bartok-Klavierkonzerte-Nr-1-3/hnum/3280040/iampartner/n31" title="J.-E. Bavouzet · BBC Philharmonic, G. Noseda: Béla Bartók – The Piano Concertos bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Bela-Bartok-Klavierkonzerte-Nr-1-3/hnum/3280040/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt  werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Piano Concerto No. 1, BB 91</li>
<li>Piano Concerto No. 2, BB 101</li>
<li>Piano Concerto No. 3, BB 127</li>
</ol>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/87c700b970374fadb848327907126da2" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>&#8220;Mieczysław Weinberg – Symphonies Nos. 1 and 7&#8243; vom Gothenburg Symphony Orchestra unter Thord Svedlund in der Halbjahres-Bestenliste des US-Radiosenders NPR</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/06/mieczyslaw-weinberg-%e2%80%93-symphonies-nos-1-and-7-vom-gothenburg-symphony-orchestra-unter-thord-svedlund-in-der-halbjahres-bestenliste-des-us-radiosenders-npr/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 22:10:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse, TV, Radio, Internet]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Mieczyslaw Weinberg]]></category>
		<category><![CDATA[Neoklassizismus]]></category>
		<category><![CDATA[sinfonische Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das große US-amerikanische öffentliche Radio-Netzwerk National Public Radio (NPR) hat die auf Chandos erschienene Einspielung der Sinfonien Nos. 1 und 7 von Mieczysław Weinberg (1919-1996) des Gothenburg Symphony Orchestra unter Thord Svedlund (s. → Besprechung auf blog.codaex.de), in seine Halbjahres-Bestenliste aufgenommen. Der Redakteur Tom Huizenga stellt heraus: »Man muss schon so etwas wie ein Klassik-Nerd [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/GSO-M.-Weinberg-Symphonies-Nos.-1-and-7.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[2570]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2369" title="Gothenburg SO - M. Weinberg - Symphonies Nos. 1 and 7" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/GSO-M.-Weinberg-Symphonies-Nos.-1-and-7-150x150.jpg" alt="Gothenburg SO - M. Weinberg - Symphonies Nos. 1 and 7" width="150" height="150" /></a>Das große US-amerikanische öffentliche Radio-Netzwerk <a href="http://www.npr.org/" title="NPR - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.npr.org/?referer=');">National Public Radio</a> (NPR) hat die auf <a href="http://www.chandos.net/" title="Chandos - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.chandos.net/?referer=');">Chandos</a> erschienene Einspielung der Sinfonien Nos. 1 und 7 von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mieczys%C5%82aw_Weinberg" title="Mieczysław Weinberg auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Mieczys_C5_82aw_Weinberg?referer=');">Mieczysław  Weinberg</a> (1919-1996) des <a href="http://www.gso.se/" title="GSO - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.gso.se/?referer=');">Gothenburg  Symphony Orchestra</a> unter Thord Svedlund <small>(s. → <a href="../2010/06/gothenburg-symphony-orchestra-thord-svedlund-mieczyslaw-weinberg-symphonies-nos-1-and-7/" title="Gothenburg Symphony Orchestra, Thord Svedlund: Mieczysław Weinberg – Symphonies Nos. 1 and 7 auf blog.coadex.de" target="_blank" class="liinternal">Besprechung</a> auf <em>blog.codaex.de</em>)</small>, in seine Halbjahres-Bestenliste aufgenommen.</p>
<p>Der Redakteur Tom Huizenga stellt heraus:</p>
<blockquote><p>»<em>Man muss schon so etwas wie ein Klassik-Nerd sein, um etwas über Weinberg zu wissen, aber es lohnt sich, ihn zu entdecken. Obwohl er von seinen Zeitgenossen &#8211; also den größten Namen der sowjetischen Musik Shostakovich, Prokofiev und Khachaturinan &#8211; überschattet wurde, schrieb Weinberg faszinierende und fesselnde Musik (&#8230;).</em>«</p></blockquote>
<p><span id="more-2570"></span>Als besonderen Service für seine Hörer weltweit hat NPR nicht nur seine Bestenliste ins Internet gestellt, sondern auch zu der Auswahl jeweils ein ausführliches Hörbeispiel zur Verfügung gestellt, das wir auch auf diese Seite einbinden dürfen.</p>
<p>Huizinga hat im Falle Weinbergs das Finale der Sinfonie No. 7 in C-Dur für Cembalo und Streichorchester, op. 81 ausgewählt, in dem der spannende Dialog/Kampf zwischen dem Cembalo und dem Orchester in einem düsteren, unvorhersehbaren Ende kulminiert.</p>
<p>Eine ideale Gelegenheit, um die Klangwelt Weinbergs ausführlicher kennenzulernen. <small>(Achtung! Der Player scheint bisweilen überlastet zu sein. Einfach die Seite neu laden oder es ggf. später noch einmal versuchen.)</small><br />
<code><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="386" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.npr.org/v2/?i=127911387&amp;m=127246944&amp;t=audio" /><param name="wmode" value="opaque" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="386" src="http://www.npr.org/v2/?i=127911387&amp;m=127246944&amp;t=audio" allowfullscreen="true" wmode="opaque"></embed></object></code></p>
<p>Den gesamten Artikel kann man → <a href="http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=127911387&amp;sc=nl&amp;cc=cn-20100627" title=" Best Music Of The Year So Far: Classical auf npr.org" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=127911387_amp_sc=nl_amp_cc=cn-20100627&amp;referer=');">hier</a> (auf Englisch) nachlesen.</p>
<p>Das Album <strong>Mieczysław Weinberg – Symphonies Nos. 1 and 7</strong> des <strong>Gothenburg Symphony Orchestra</strong>, geleitet von <strong>Thord  Svedlund</strong>, ist am 21. Mai 2010 bei Chandos (CHSA 5078)  erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und  CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0018OKH0U?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0018OKH0U" title="M. Weinberg - Sinfonien Nos. 1 &amp; 7 bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B0018OKH0U?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B0018OKH0U&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/9998914/iampartner/n31" title="M. Weinberg - Sinfonien Nos. 1 &amp; 7 bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/9998914/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die  jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
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		<title>&#8220;Mieczysław Weinberg – Symphonies Nos. 1 and 7&#8243; vom Gothenburg Symphony Orchestra unter Thord Svedlund als »CD-Tipp« auf BR Klassik</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 10:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse, TV, Radio, Internet]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[BR Klassik]]></category>
		<category><![CDATA[Mieczyslaw Weinberg]]></category>
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		<description><![CDATA[Zeitgleich mit meiner → Besprechung der soeben erschienenen Einspielungen der Sinfonien Nos. 1 und 7 von Mieczysław Weinberg (1919-1996) des Gothenburg Symphony Orchestra unter Thord Svedlund, ist auf den Seiten des bayrischen Kultursenders BR Klassik ebenfalls eine aufschlussreiche Besprechung des Albums mit einer Einführung über Weinbergs Leben und Rezeption in Westeuropa erschienen. Ähnlich wie ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/GSO-M.-Weinberg-Symphonies-Nos.-1-and-7.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[2432]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2369" title="Gothenburg SO - M. Weinberg - Symphonies Nos. 1 and 7" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/GSO-M.-Weinberg-Symphonies-Nos.-1-and-7-150x150.jpg" alt="Gothenburg SO - M. Weinberg - Symphonies Nos. 1 and 7" width="150" height="150" /></a>Zeitgleich mit meiner → <a href="http://blog.codaex.de/2010/06/gothenburg-symphony-orchestra-thord-svedlund-mieczyslaw-weinberg-symphonies-nos-1-and-7/" title="Gothenburg Symphony Orchestra, Thord Svedlund: Mieczysław Weinberg – Symphonies Nos. 1 and 7 auf blog.coadex.de" target="_blank" class="liinternal">Besprechung</a> der soeben erschienenen Einspielungen der Sinfonien Nos. 1 und 7 von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mieczys%C5%82aw_Weinberg" title="Mieczysław Weinberg auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Mieczys_C5_82aw_Weinberg?referer=');">Mieczysław  Weinberg</a> (1919-1996) des <a href="http://www.gso.se/" title="GSO - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.gso.se/?referer=');">Gothenburg  Symphony Orchestra</a> unter Thord Svedlund, ist auf den Seiten des bayrischen Kultursenders <a href="http://www.br-online.de/br-klassik/index.xml" title="BR Klassik - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.br-online.de/br-klassik/index.xml?referer=');">BR Klassik</a> ebenfalls eine aufschlussreiche Besprechung des Albums mit einer Einführung über Weinbergs Leben und Rezeption in Westeuropa erschienen. Ähnlich wie ich in meinem Beitrag, plädiert der BR Klassik-Redakteur Oswald Beaujean für eine Wiederentdeckung des polnisch-russischen Komponisten. Er schreibt:</p>
<blockquote><p>»<em>Tatsächlich, darauf deutet alles hin, was greifbar ist, hat es dieser  Komponist verdient, wieder entdeckt zu werden.</em>«</p></blockquote>
<p><span id="more-2432"></span>Zum Album selbst führt Beujean dann aus:</p>
<blockquote><p>«<em>Die beiden Symphonien, die Thord Svedlund jetzt mit dem Göteborger  Symphonieorchester in einer ausgezeichneten Aufnahme vorlegt, entstammen  sehr unterschiedlichen Abschnitten in Weinbergs Biographie. Die erste  Symphonie schrieb er 1942 mit 23 Jahren und widmete sie der Roten Armee (&#8230;) Ungeachtet dieser Widmung fehlt dem Stück alles martialisch  Kriegerische.</em>«</p></blockquote>
<p>und resümiert über die Sinfonie No. 7:</p>
<blockquote><p>»<em>(&#8230;) die siebte Symphonie für Cembalo und Streichorchester [ist] ein klanglich  höchst raffiniertes, kontrapunktisch dicht gearbeitetes Werk, dunkler in  den Farben, melancholischer – und gleichfalls eine Entdeckung. Was  grundsätzlich gilt für Mieczyslaw Weinberg.</em>«</p></blockquote>
<p>Den gesamten Artikel kann man → <a href="http://www.br-online.de/br-klassik/cd-tipps/klassik-cd-mieczyslaw-weinberg-symphonien-ID1276874349511.xml" title="M. Weinberg - Sinfonien Nos. 1 &amp; 7 bei BR Klassik" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.br-online.de/br-klassik/cd-tipps/klassik-cd-mieczyslaw-weinberg-symphonien-ID1276874349511.xml?referer=');">hier</a> nachlesen.</p>
<p>Das Album <strong>Mieczysław Weinberg – Symphonies Nos. 1 and 7</strong> des <strong>Gothenburg Symphony Orchestra</strong>, geleitet von <strong>Thord  Svedlund</strong>, ist am 21. Mai 2010 bei Chandos (CHSA 5078)  erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und  CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0018OKH0U?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0018OKH0U" title="M. Weinberg - Sinfonien Nos. 1 &amp; 7 bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B0018OKH0U?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B0018OKH0U&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/9998914/iampartner/n31" title="M. Weinberg - Sinfonien Nos. 1 &amp; 7 bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/9998914/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die  jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
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