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	<title>blog.codaex.de &#187; Mieczyslaw Weinberg</title>
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	<description>Neuigkeiten, Besprechungen, Tipps und Termine</description>
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		<title>Wiener Symphoniker · Wiener Sängerknaben, Vladimir Fedoseyev u. a.: Mieczysław Weinberg Edition Vol. 1 &#8211; Symphony No. 6 · Sinfonietta No. 1</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2011/10/wiener-symphoniker-%c2%b7-wiener-sangerknaben-vladimir-fedoseyev-u-a-mieczyslaw-weinberg-edition-vol-1-symphony-no-6-%c2%b7-sinfonietta-no-1/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 16:44:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
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		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Mieczyslaw Weinberg]]></category>
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		<category><![CDATA[Neoklassizismus]]></category>
		<category><![CDATA[sinfonische Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei den Bregenzer Festspielen 2010 wurden bedeutende Teile des Œuvres des polnisch-sowjetischen Komponisten Mieczysław Weinberg (1919-1996) in Spitzenbesetzung aufgeführt. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stand dabei die szenische Uraufführung seiner Oper Die Passagierin, über 40 Jahre nach deren Fertigstellung 1968.  Darüber hinaus wurden während der Festspiele zwanzig weitere Werke des in Warschau geborenen Komponisten aufgeführt, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-2364" title="Mieczyslaw Weinberg" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/Mieczyslaw-Weinberg.png" alt="Mieczyslaw Weinberg" width="109" height="149" />Bei den <a href="http://www.bregenzerfestspiele.com/de/" title="Bregenzer Festspiele - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.bregenzerfestspiele.com/de/?referer=');">Bregenzer Festspielen</a> 2010 wurden bedeutende Teile des Œuvres des polnisch-sowjetischen Komponisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mieczys%C5%82aw_Weinberg" title="Mieczysław Weinberg auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Mieczys_C5_82aw_Weinberg?referer=');">Mieczysław Weinberg</a> (1919-1996) in Spitzenbesetzung aufgeführt. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stand dabei die szenische Uraufführung seiner Oper <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Passagierin_%28Oper%29" title="M. Weinberg: Die Passagierin auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Die_Passagierin_28Oper_29?referer=');">Die Passagierin</a>, über 40 Jahre nach deren Fertigstellung 1968.  Darüber hinaus wurden während der Festspiele zwanzig weitere Werke des in Warschau geborenen Komponisten aufgeführt, um die bemerkenswerte Bandbreite der Musik Weinbergs darzustellen.</p>
<p>Nun veröffentlicht die Münchener Plattenfirma <a href="https://neos-music.com/" title="Neos Music - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/neos-music.com/?referer=');">Neos Music</a>, ausgewiesene Spezialisten auf dem Gebiet der zeitgenössischen Musik, den ersten Teil an Mitschnitten dieser Konzerte, die auf fünf Alben den Auftakt der &#8220;Weinberg Edition&#8221; bilden: Vol. 1: Sinfonie No. 6, op. 79 · Sinfonietta No. 1, op. 41 | Vol. 2: Sinfonie No. 17 “Memory”, op. 137 | Vol. 3: Requiem, op. 96 | Vol. 4: Cellosonate No. 2, op. 63 · Klavierquintett | Vol. 5, op. 18: &#8220;Three Palms&#8221; für Streichquartett und Sopran, op. 120 · Streichtrio, op. 48 · Trompetenkonzert No. 1, op. 94; die DVD bzw. BluRay der Oper &#8220;Die Passagierin&#8221; wurde bereits im November 2010 veröffentlicht.<br />
<span id="more-8463"></span><br />
Wie viele Künstler, die unter den Bedingungen des sogenannten &#8220;real existierenden Sozialismus&#8221; leben und arbeiten mussten, kämpfte auch Mieczysław Weinberg mit den vom System auferlegten Begrenzungen. Besonders in der stalinistischen Epoche waren willkürliche Vorwürfe und Aufführungsverbote, ja sogar Verhaftung, Verbannung und Liquidierungen ein probates Mittel, um die stets etwas suspekten Künstler zu gängeln und sie auf das allumfassende (seichte) Credo des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialistischer_Realismus" title="Sozialistischer Realismus auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Sozialistischer_Realismus?referer=');">sozialistischen Realismus</a> einzuschwören. <a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/10/Matrjoschka.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[8463]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8471" title="Matrjoschka - Bild (cc-by-sa 3.0) Fanghong; Quelle: wikipedia.org " src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/10/Matrjoschka-150x112.jpg" alt="Matrjoschka - Bild (cc-by-sa 3.0) Fanghong; Quelle: wikipedia.org " width="150" height="112" /></a>Weinberg litt wie sein Freund und Mentor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dmitri_Dmitrijewitsch_Schostakowitsch" title="Dmitri Shostakovich auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Dmitri_Dmitrijewitsch_Schostakowitsch?referer=');">Dmitri Shostakovich</a> und viele andere Komponisten unter der bürokratischen Bevormundung ihrer Kreativität; wie Shostakovich versuchte Weinberg  in Zeiten von Repressalien durch scheinbar linientreue Werke keine negative Aufmerksamkeit zu erregen, um in Zeiten relativer Freiheit gewagtere Werke jenseits der Parteilinie komponieren und aufführen zu können. Der Opportunismus-Vorwurf, der immer wieder gegenüber sowjetischen Komponisten laut wird, greift aber hier bei genauerer Betrachtung nicht, zum einen, weil es den Komponisten stets ums wirtschaftliche, manchmal sogar ums buchstäbliche Überleben ging, zum anderen weil sie ihre Kritik, ihre Verbitterung, ihre Botschaft wie in einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Matrjoschka" title="Matrjoschka auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Matrjoschka?referer=');">Matrjoschka</a>-Figur, unter der vordergründigen Hülle unbeschwerter Musik verbargen.</p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/10/Weinberg-Edition-Vol.-1.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[8463]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-8473" title="Weinberg Edition Vol. 1" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/10/Weinberg-Edition-Vol.-1-150x134.jpg" alt="Weinberg Edition Vol. 1" width="150" height="134" /></a>Auf der vorliegenden SACD sind zwei Werke kombiniert, die unter gänzlich verschiedenen Bedingungen komponiert worden sind und deswegen in ganz unterschiedlichem Maß das &#8220;Matrjoschka-Prinzip&#8221; verwenden. Die <em>Sinfonietta No. 1</em> in d-Moll, op. 41 entstand 1948 in einem Klima höchster Repressalien. War die Kriegsära in der Sowjetunion für die Kunst eine Zeit gewesen, in der man, außer gewisser patriotischer Verpflichtungen, in der Kunst mehr Freiheiten besaß, weil das Hauptaugenmerk auf ganz andere Dinge gerichtet war, so zeichnete sich Zeit nach der Kapitulation Nazi-Deutschlands durch eine stetig wachsende Zensur und Gängelung der Kunst aus. Der Krieg war vorüber, nun musste man wieder die widerspenstigen Künstler &#8220;auf Kurs&#8221; bringen. Weinberg schrieb seine <em>Sinfonietta</em> als bravouröses Orchesterwerk mit schmissigen Themen, die er aus der jüdischen Volksmusik entlieh. Volksmusik galt prinzipiell als unverdächtig und war aufgrund ihrer oft einfachen und eingängigen Strukturen ein beliebtes Mittel, um als Komponist nicht Gefahr zulaufen, sich dem Vorwurf des Formalismus ausgesetzt zu sehen. Weinbergs beißender Sarkasmus, ausgerechnet in einer Phase demagogischer, antisemitischer Propaganda ein »<em>helles optimistische Werk des leuchtenden, freien Arbeitslebens des jüdischen Volkes im Lande des Sozialismus</em>« zu komponieren &#8211; und zwar in einer unwiderstehlichen Art, der sich die Kultur-Funtionäre nicht entziehen konnten &#8211; entging den Apparatschiks freilich genauso wie das sehnsüchtig-schmerzvolle <em>Lento</em> des zweiten Satzes, das alles andere als fröhlich und unbeschwertes Landleben abbildet.</p>
<p>Erst durch den Tod von Stalin und der einsetzenden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tauwetter-Periode" title="Tauwetter-Periode auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Tauwetter-Periode?referer=');">Tauwetter-Periode</a> konnte man sich als Künstler wieder etwas freier entfalten. Erst jetzt konnte Weinberg sich dem großen Thema seiner Musik, dem Aufstand im Warschauer Ghetto, ungeschminkt widmen: So düster, so trauernd, so schonungslos hatte Weinberg über das Trauma der Auslöschung seiner Familie zuvor nicht schreiben können.  Hier (und im <em>Lento</em> der<em> Sinfonietta</em>) kann man viel über den Grundcharakter der Musik Weinbergs und über sein Seelenleben erfahren. Hier erweist sich das Wissen, mehr noch, die emotionale Intelligenz von Maestro <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Iwanowitsch_Fedossejew" title="Vladimir Fedoseyev auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Iwanowitsch_Fedossejew?referer=');">Vladimir Fedoseyev</a> (Jahrgang 1932) um die Verhältnisse in der Nachkriegs-Sowjetunion als unschätzbarer Vorteil. Gemeinsam mit dem ausgezeichneten Ensemble der <a href="http://www.wienersymphoniker.at/" title="Wiener Symponiker - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.wienersymphoniker.at/?referer=');">Wiener Symphoniker</a> gibt er jede Nuance, jede Doppeldeutigkeit und jede Facette dieser bewegenden Sinfonie wieder. Eine Überraschung sind dabei die <a href="http://www.wsk.at/jart/prj3/wsk_website/main.jart" title="Wiener Sängerknaben - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.wsk.at/jart/prj3/wsk_website/main.jart?referer=');">Wiener Sängerknaben</a>, die man üblicherweise in  anderer Funktion kennt: Hier erweisen sie sch als künstlerisch ausgereifter Chor, der die Gesangspassagen des Werkes mit Bravour meistert. Ebenso überraschend ist das temperamentvolle <a href="http://www.symphonieorchester-vorarlberg.at/" title="Symphonieorchester Vorarlberg - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.symphonieorchester-vorarlberg.at/?referer=');">Symphonieorchester Vorarlberg</a>, dass die <em>Sinfonietta</em> mitreißend, aber nicht zu vordergründig zu Gehör bringt.</p>
<p>Eine besondere Erwähnung verdient auch die Aufnahmetechnik: Exzellente Live-Aufnahmen mit makellosem Klang, die das unmittelbare Musizieren perfekt eingefangen haben.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="60" height="60" />Die fünf Veröffentlichungen der &#8220;Weinberg Edition&#8221; auf Neos sind herausragende Beiträge zur immer größer werdenden Diskografie Weinbergs. Sie sind ein hervorragender Überblick über die Bandbreite seine Klangwelt und bestätigen den Eindruck, dass Mieczysław Weinberg zu den ganz großen sowjetischen Komponisten zu zählen ist. <em>Die besondere CD</em>, erschienen im September 2011.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_8463_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die SACD <strong>Mieczysław Weinberg Edition Vol. 1 &#8211; Symphony No. 6 · Sinfonietta No. 1</strong> der <strong>Wiener Symphoniker</strong> mit den<strong> Wiener Sängerknaben</strong> unter der Leitung von<strong>Vladimir Fedoseyev</strong> und dem <strong>Symphonieorchester Vorarlberg</strong> unter der Leitung von <strong>Gérard Kosten</strong> ist am 16. September 2011 auf Neos (NEOS 11125) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005FUT934/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005FUT934" title="Wiener Symphoniker · Wiener Sängerknaben, Vladimir Fedoseyev u. a.: Mieczysław Weinberg Edition Vol. 1 – Symphony No. 6 · Sinfonietta No. 1 bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005FUT934/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005FUT934&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Mieczyslaw-Weinberg-1919-1996-Weinberg-Edition-Vol-1/hnum/1157296?iampartner=n31" title="Wiener Symphoniker · Wiener Sängerknaben, Vladimir Fedoseyev u. a.: Mieczysław Weinberg Edition Vol. 1 – Symphony No. 6 · Sinfonietta No. 1 bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Mieczyslaw-Weinberg-1919-1996-Weinberg-Edition-Vol-1/hnum/1157296?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Sinfonie No. 6 für Knabenchor und Orchester, op. 79 (1962/63)</li>
<li>Sinfonietta No. 1 in d-Moll, op. 41 (1948)</li>
</ol>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/51b951f7a3b9489681b26a721b3e9910" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Gothenburg Symphony Orchestra, Thord Svedlund: Mieczysław Weinberg – Symphonies No. 3 · Suite No. 4 from &#8220;The Golden Key&#8221;</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2011/06/gothenburg-symphony-orchestra-thord-svedlund-mieczyslaw-weinberg-%e2%80%93-symphonies-no-3-%c2%b7-suite-no-4-from-the-golden-key/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 12:54:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Mieczyslaw Weinberg]]></category>
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		<description><![CDATA[Mittlerweile ist es längst kein Geheimnis mehr, dass man den zu Lebzeiten im Westen kaum wahrgenommenen Mieczysław Weinberg (1919-1996) zu den bedeutendsten Komponisten der Sowjetzeit zählen muss. Auch in seiner Wahlheimat, der Sowjetunion – Weinberg wurde in Warschau geboren und flüchtete beim Einmarsch der deutschen Truppen zunächst nach Weißrussland und zog zog dann, auf Einladung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/Mieczyslaw-Weinberg.png" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[7005]"><img class="alignright size-full wp-image-2364" title="Mieczyslaw Weinberg" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/Mieczyslaw-Weinberg.png" alt="Mieczyslaw Weinberg" width="111" height="150" /></a>Mittlerweile ist es längst kein Geheimnis mehr, dass man den zu Lebzeiten im Westen kaum wahrgenommenen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mieczys%C5%82aw_Weinberg" title="Mieczysław Weinberg auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Mieczys_C5_82aw_Weinberg?referer=');">Mieczysław Weinberg</a> (1919-1996) zu den bedeutendsten Komponisten der Sowjetzeit zählen muss. Auch in seiner Wahlheimat, der Sowjetunion – Weinberg wurde in Warschau geboren und flüchtete beim Einmarsch der deutschen  Truppen zunächst nach Weißrussland und zog zog dann, auf Einladung seines väterlichen Freundes und Mentors <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dmitri_Dmitrijewitsch_Schostakowitsch" title="Dmitri Shostakovich auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Dmitri_Dmitrijewitsch_Schostakowitsch?referer=');">Dmitri Shostakovich</a> (1906-1975) nach Moskau, wo er Zeit seines Lebens bleiben sollte – war Weinberg vor allem als Pianist und als Komponist von Film- und Bühnenmusiken bekannt. Zahlreiche seiner Werke wurden nur im kleinen Rahmen aufgeführt (wenn überhaupt) und erst relativ spät aufgenommen. Sein Magnum Opus, die Oper <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Passagierin_%28Oper%29" title="M. Weinberg: Die Passagierin auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Die_Passagierin_28Oper_29?referer=');">Die Passagierin</a> wurde erstmals 2006 konzertant in Moskau uraufgeführt und erlebte erst 2010, 42 Jahre nach der Fertigstellung, seine Weltpremiere auf der Bühne der Bregenzer Festspiele.<br />
<span id="more-7005"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/06/Gothenburg-SO-T.-Svedlund-M.-Weinberg-Symphony-No.-3-Suite-No.-4.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[7005]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7011" title="Gothenburg SO, T. Svedlund: M. Weinberg - Symphony No. 3 - Suite No. 4" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/06/Gothenburg-SO-T.-Svedlund-M.-Weinberg-Symphony-No.-3-Suite-No.-4-150x150.jpg" alt="Gothenburg SO, T. Svedlund: M. Weinberg - Symphony No. 3 - Suite No. 4" width="150" height="150" /></a>Seit 2003 erscheinen beim britischen Label <a href="http://www.chandos.net/" title="Chandos - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.chandos.net/?referer=');">Chandos</a> Orchesterwerke Weinbergs in hochwertigen Einspielungen, seit 2008 widmet sich das <a href="http://www.gso.se/" title="GSO - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.gso.se/?referer=');">Gothenburg Symphony Orchestra</a> (das gleichzeitig das Nationalorchester Schwedens ist) unter Thord Svedlund den Sinfonien (und Konzerten) Weinbergs. Die beiden ersten Veröffentlichungen wurden von der Kritik begeistert aufgenommen <small>(s. dazu auch die Besprechung der 2010er-Veröffentlichung → <a href="http://blog.codaex.de/2010/06/gothenburg-symphony-orchestra-thord-svedlund-mieczyslaw-weinberg-symphonies-nos-1-and-7/" title="Gothenburg Symphony Orchestra, Thord Svedlund: Mieczysław Weinberg – Symphonies Nos. 1 and 7" target="_blank" class="liinternal">hier</a> in diesem Blog)</small>; ich bin mir sicher, dass auch diese dritte Veröffentlichung der Schweden sehr viel positive Resonanz erhalten wird.</p>
<p>Diese neue SACD belegt, wie Weinberg seinen Personalstil auch unter den hinlänglich bekannten Repressalien und Restriktionen des stalinistischen Kulturapparates entwickeln konnte. Seine dritte Sinfonie klingt wie viele sowjetische Kompositionen jener Zeit ausnehmend folkloristisch. Dies war ein Gebot der Partei, die die Volksmusik(en) als eine unverdächtige Quelle der Inspiration für Komponisten betrachtete, alles andere geriet schnell in den Verdacht des Formalismus. Weinberg gelang es (wie den anderen großen Komponisten der Zeit) dennoch in dieser stilistischen Beschneidung seine eigene, besonders facettenreiche Musik zu schaffen. So klingt diese dritte Sinfonie nur vordergründig heiter und positiv, birgt aber an unvermuteten Stellen immer wieder Doppeldeutigkeiten und Untiefen, die die Göteburger unter Svedlund genau herausarbeiten, ein Highlight des Albums ist sicher das sehnend-melancholische Adagio des dritten Satzes.</p>
<p>Die Suite No. 4 entstand aus der Ballettmusik &#8220;Das goldene Schlüsselchen&#8221; von 1954/55 und kann in gewisser Weise als große Hommage an die bedeutenden russischen Komponisten angesehen werden: Tchaikovsky-artige Walzer, Bläser, die an Rimsky-Korsakov erinnern, Stravinskys <em>Petrushka</em> und betörend schöne Adagios wie in Prokofievs <em>Romeo und Julia</em> werden augenzwinkernd mit viel Liebe zum Detail angedeutet. Hier greift der schwedische Klangkörper die unmissverständlichen Hinweise auf und spielt die Suite tänzerisch verspielt und beschwingt.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="50" height="50" />Jede neue Veröffentlichung der Göteburger ist ein neues Highlight in der stetig wachsenden Diskografie Weinbergs: Diese Aufnahmereihe hat einen entscheidenden Anteil an der Entdeckung und Würdigung des Komponisten Mieczysław Weinberg. <em>Die besondere CD</em>, erschienen im Mai 2011.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_7005_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die SACD <strong>Mieczysław Weinberg – Symphonies No. 3 · Suite No. 4 from &#8220;The Golden Key&#8221;</strong> des <strong>Gothenburg Symphony Orchestra</strong>, geleitet von <strong>Thord Svedlund</strong>,  ist am 20. Mai 2011 bei Chandos (CHSA 5089) erschienen und kann im  Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004SVNIGK/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004SVNIGK" title="Gothenburg SO, Th. Svedlund: M. Weinberg - Symphony No. 3 · Suite No. 4 bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B004SVNIGK/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B004SVNIGK&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Mieczyslaw-Weinberg-1919-1996-Symphonie-Nr-3/hnum/4940390/iampartner/n31" title="Gothenburg SO, Th. Svedlund: M. Weinberg - Symphony No. 3 · Suite No. 4 bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Mieczyslaw-Weinberg-1919-1996-Symphonie-Nr-3/hnum/4940390/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Sinfonie No. 3, op. 45 (1949/50, rev. 1959)</li>
<li>Suite No. 4 aus &#8220;Der goldene Schlüsselchen&#8221;, op. 55d (1954-64)</li>
</ol>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/627d68d6bc95479fb662b859baa93315" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>&#8220;Mieczysław Weinberg – Symphonies Nos. 1 and 7&#8243; vom Gothenburg Symphony Orchestra unter Thord Svedlund in der Halbjahres-Bestenliste des US-Radiosenders NPR</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 22:10:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse, TV, Radio, Internet]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Mieczyslaw Weinberg]]></category>
		<category><![CDATA[Neoklassizismus]]></category>
		<category><![CDATA[sinfonische Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das große US-amerikanische öffentliche Radio-Netzwerk National Public Radio (NPR) hat die auf Chandos erschienene Einspielung der Sinfonien Nos. 1 und 7 von Mieczysław Weinberg (1919-1996) des Gothenburg Symphony Orchestra unter Thord Svedlund (s. → Besprechung auf blog.codaex.de), in seine Halbjahres-Bestenliste aufgenommen. Der Redakteur Tom Huizenga stellt heraus: »Man muss schon so etwas wie ein Klassik-Nerd [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/GSO-M.-Weinberg-Symphonies-Nos.-1-and-7.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[2570]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2369" title="Gothenburg SO - M. Weinberg - Symphonies Nos. 1 and 7" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/GSO-M.-Weinberg-Symphonies-Nos.-1-and-7-150x150.jpg" alt="Gothenburg SO - M. Weinberg - Symphonies Nos. 1 and 7" width="150" height="150" /></a>Das große US-amerikanische öffentliche Radio-Netzwerk <a href="http://www.npr.org/" title="NPR - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.npr.org/?referer=');">National Public Radio</a> (NPR) hat die auf <a href="http://www.chandos.net/" title="Chandos - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.chandos.net/?referer=');">Chandos</a> erschienene Einspielung der Sinfonien Nos. 1 und 7 von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mieczys%C5%82aw_Weinberg" title="Mieczysław Weinberg auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Mieczys_C5_82aw_Weinberg?referer=');">Mieczysław  Weinberg</a> (1919-1996) des <a href="http://www.gso.se/" title="GSO - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.gso.se/?referer=');">Gothenburg  Symphony Orchestra</a> unter Thord Svedlund <small>(s. → <a href="../2010/06/gothenburg-symphony-orchestra-thord-svedlund-mieczyslaw-weinberg-symphonies-nos-1-and-7/" title="Gothenburg Symphony Orchestra, Thord Svedlund: Mieczysław Weinberg – Symphonies Nos. 1 and 7 auf blog.coadex.de" target="_blank" class="liinternal">Besprechung</a> auf <em>blog.codaex.de</em>)</small>, in seine Halbjahres-Bestenliste aufgenommen.</p>
<p>Der Redakteur Tom Huizenga stellt heraus:</p>
<blockquote><p>»<em>Man muss schon so etwas wie ein Klassik-Nerd sein, um etwas über Weinberg zu wissen, aber es lohnt sich, ihn zu entdecken. Obwohl er von seinen Zeitgenossen &#8211; also den größten Namen der sowjetischen Musik Shostakovich, Prokofiev und Khachaturinan &#8211; überschattet wurde, schrieb Weinberg faszinierende und fesselnde Musik (&#8230;).</em>«</p></blockquote>
<p><span id="more-2570"></span>Als besonderen Service für seine Hörer weltweit hat NPR nicht nur seine Bestenliste ins Internet gestellt, sondern auch zu der Auswahl jeweils ein ausführliches Hörbeispiel zur Verfügung gestellt, das wir auch auf diese Seite einbinden dürfen.</p>
<p>Huizinga hat im Falle Weinbergs das Finale der Sinfonie No. 7 in C-Dur für Cembalo und Streichorchester, op. 81 ausgewählt, in dem der spannende Dialog/Kampf zwischen dem Cembalo und dem Orchester in einem düsteren, unvorhersehbaren Ende kulminiert.</p>
<p>Eine ideale Gelegenheit, um die Klangwelt Weinbergs ausführlicher kennenzulernen. <small>(Achtung! Der Player scheint bisweilen überlastet zu sein. Einfach die Seite neu laden oder es ggf. später noch einmal versuchen.)</small><br />
<code><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="386" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.npr.org/v2/?i=127911387&amp;m=127246944&amp;t=audio" /><param name="wmode" value="opaque" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="386" src="http://www.npr.org/v2/?i=127911387&amp;m=127246944&amp;t=audio" allowfullscreen="true" wmode="opaque"></embed></object></code></p>
<p>Den gesamten Artikel kann man → <a href="http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=127911387&amp;sc=nl&amp;cc=cn-20100627" title=" Best Music Of The Year So Far: Classical auf npr.org" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=127911387_amp_sc=nl_amp_cc=cn-20100627&amp;referer=');">hier</a> (auf Englisch) nachlesen.</p>
<p>Das Album <strong>Mieczysław Weinberg – Symphonies Nos. 1 and 7</strong> des <strong>Gothenburg Symphony Orchestra</strong>, geleitet von <strong>Thord  Svedlund</strong>, ist am 21. Mai 2010 bei Chandos (CHSA 5078)  erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und  CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0018OKH0U?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0018OKH0U" title="M. Weinberg - Sinfonien Nos. 1 &amp; 7 bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B0018OKH0U?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B0018OKH0U&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/9998914/iampartner/n31" title="M. Weinberg - Sinfonien Nos. 1 &amp; 7 bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/9998914/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die  jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
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		<title>&#8220;Mieczysław Weinberg – Symphonies Nos. 1 and 7&#8243; vom Gothenburg Symphony Orchestra unter Thord Svedlund als »CD-Tipp« auf BR Klassik</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 10:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse, TV, Radio, Internet]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[BR Klassik]]></category>
		<category><![CDATA[Mieczyslaw Weinberg]]></category>
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		<category><![CDATA[sinfonische Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeitgleich mit meiner → Besprechung der soeben erschienenen Einspielungen der Sinfonien Nos. 1 und 7 von Mieczysław Weinberg (1919-1996) des Gothenburg Symphony Orchestra unter Thord Svedlund, ist auf den Seiten des bayrischen Kultursenders BR Klassik ebenfalls eine aufschlussreiche Besprechung des Albums mit einer Einführung über Weinbergs Leben und Rezeption in Westeuropa erschienen. Ähnlich wie ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/GSO-M.-Weinberg-Symphonies-Nos.-1-and-7.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[2432]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2369" title="Gothenburg SO - M. Weinberg - Symphonies Nos. 1 and 7" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/GSO-M.-Weinberg-Symphonies-Nos.-1-and-7-150x150.jpg" alt="Gothenburg SO - M. Weinberg - Symphonies Nos. 1 and 7" width="150" height="150" /></a>Zeitgleich mit meiner → <a href="http://blog.codaex.de/2010/06/gothenburg-symphony-orchestra-thord-svedlund-mieczyslaw-weinberg-symphonies-nos-1-and-7/" title="Gothenburg Symphony Orchestra, Thord Svedlund: Mieczysław Weinberg – Symphonies Nos. 1 and 7 auf blog.coadex.de" target="_blank" class="liinternal">Besprechung</a> der soeben erschienenen Einspielungen der Sinfonien Nos. 1 und 7 von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mieczys%C5%82aw_Weinberg" title="Mieczysław Weinberg auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Mieczys_C5_82aw_Weinberg?referer=');">Mieczysław  Weinberg</a> (1919-1996) des <a href="http://www.gso.se/" title="GSO - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.gso.se/?referer=');">Gothenburg  Symphony Orchestra</a> unter Thord Svedlund, ist auf den Seiten des bayrischen Kultursenders <a href="http://www.br-online.de/br-klassik/index.xml" title="BR Klassik - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.br-online.de/br-klassik/index.xml?referer=');">BR Klassik</a> ebenfalls eine aufschlussreiche Besprechung des Albums mit einer Einführung über Weinbergs Leben und Rezeption in Westeuropa erschienen. Ähnlich wie ich in meinem Beitrag, plädiert der BR Klassik-Redakteur Oswald Beaujean für eine Wiederentdeckung des polnisch-russischen Komponisten. Er schreibt:</p>
<blockquote><p>»<em>Tatsächlich, darauf deutet alles hin, was greifbar ist, hat es dieser  Komponist verdient, wieder entdeckt zu werden.</em>«</p></blockquote>
<p><span id="more-2432"></span>Zum Album selbst führt Beujean dann aus:</p>
<blockquote><p>«<em>Die beiden Symphonien, die Thord Svedlund jetzt mit dem Göteborger  Symphonieorchester in einer ausgezeichneten Aufnahme vorlegt, entstammen  sehr unterschiedlichen Abschnitten in Weinbergs Biographie. Die erste  Symphonie schrieb er 1942 mit 23 Jahren und widmete sie der Roten Armee (&#8230;) Ungeachtet dieser Widmung fehlt dem Stück alles martialisch  Kriegerische.</em>«</p></blockquote>
<p>und resümiert über die Sinfonie No. 7:</p>
<blockquote><p>»<em>(&#8230;) die siebte Symphonie für Cembalo und Streichorchester [ist] ein klanglich  höchst raffiniertes, kontrapunktisch dicht gearbeitetes Werk, dunkler in  den Farben, melancholischer – und gleichfalls eine Entdeckung. Was  grundsätzlich gilt für Mieczyslaw Weinberg.</em>«</p></blockquote>
<p>Den gesamten Artikel kann man → <a href="http://www.br-online.de/br-klassik/cd-tipps/klassik-cd-mieczyslaw-weinberg-symphonien-ID1276874349511.xml" title="M. Weinberg - Sinfonien Nos. 1 &amp; 7 bei BR Klassik" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.br-online.de/br-klassik/cd-tipps/klassik-cd-mieczyslaw-weinberg-symphonien-ID1276874349511.xml?referer=');">hier</a> nachlesen.</p>
<p>Das Album <strong>Mieczysław Weinberg – Symphonies Nos. 1 and 7</strong> des <strong>Gothenburg Symphony Orchestra</strong>, geleitet von <strong>Thord  Svedlund</strong>, ist am 21. Mai 2010 bei Chandos (CHSA 5078)  erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und  CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0018OKH0U?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0018OKH0U" title="M. Weinberg - Sinfonien Nos. 1 &amp; 7 bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B0018OKH0U?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B0018OKH0U&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/9998914/iampartner/n31" title="M. Weinberg - Sinfonien Nos. 1 &amp; 7 bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/9998914/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die  jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
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		<title>Gothenburg Symphony Orchestra, Thord Svedlund: Mieczysław Weinberg &#8211; Symphonies Nos. 1 and 7</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 06:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Mieczyslaw Weinberg]]></category>
		<category><![CDATA[Neoklassizismus]]></category>
		<category><![CDATA[sinfonische Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man mich fragen würde, welcher Komponist des 20. Jahrhunderts es auf jeden Fall verdiene &#8216;entdeckt&#8217;  oder von einer breiteren Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden, dann würde meine Wahl vermutlich auf Mieczysław Weinberg (1919-1996) fallen. Der russische Komponist polnischer Abstammung Weinberg wurde kurz nach dem 1. Weltkrieg in Warschau geboren und wuchs in einem musikalischen Haushalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/Mieczyslaw-Weinberg.png" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[2363]"><img class="alignright size-full wp-image-2364" title="Mieczyslaw Weinberg" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/Mieczyslaw-Weinberg.png" alt="Mieczyslaw Weinberg" width="150" height="203" /></a>Wenn man mich fragen würde, welcher Komponist des 20. Jahrhunderts es auf jeden Fall verdiene &#8216;entdeckt&#8217;  oder von einer breiteren Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden, dann würde meine Wahl vermutlich auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mieczys%C5%82aw_Weinberg" title="Mieczysław Weinberg auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Mieczys_C5_82aw_Weinberg?referer=');">Mieczysław Weinberg</a> (1919-1996) fallen.</p>
<p>Der russische Komponist polnischer Abstammung Weinberg wurde kurz nach dem 1. Weltkrieg in Warschau geboren und wuchs in einem musikalischen Haushalt auf. Er flüchtete beim Einmarsch der deutschen Truppen (wegen seiner jüdischen Herkunft) zu Fuß (!) nach Weißrussland, wo er sich in Minsk niederließ.Kurz nachdem er 1941 sein Musikstudium dort abschließen konnte (er hatte es bereits in Warschau aufgenommen), musste  er abermals vor dem deutschen Angriff auf die UdSSR fliehen und begab sich  zunächst Taschkent.  1943 zog er dann, auf Einladung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dmitri_Dmitrijewitsch_Schostakowitsch" title="Dmitri Shostakovich auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Dmitri_Dmitrijewitsch_Schostakowitsch?referer=');">Dmitri Shostakovich</a> nach Moskau, wo er Zeit seines Lebens bleiben und als freischaffender Komponist arbeiten sollte. Shostakovich wurde ein enger Freund und Mentor und stand Weinberg auch in den schweren Zeiten antisemitischer Verfolgung während der 1950er Jahre bei.<br />
<span id="more-2363"></span></p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/GSO-M.-Weinberg-Symphonies-Nos.-1-and-7.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[2363]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2369" title="Gothenburg SO - M. Weinberg - Symphonies Nos. 1 and 7" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/GSO-M.-Weinberg-Symphonies-Nos.-1-and-7-150x150.jpg" alt="Gothenburg SO - M. Weinberg - Symphonies Nos. 1 and 7" width="150" height="150" /></a>Es war die Sinfonie No. 1 in g-Moll, die Weinberg in Taschkent schrieb und Shostakovich zur Begutachtung schickte, die letzten Endes die Einladung nach Moskau bewirkte. Zweimal hatte ihn die Rote Armee (in seinen Augen) gerettet: In seinen Augen hatte seine neue Heimat sein Leben mehrfach gerettet. Da ist es nicht verwunderlich, dass er dieses erste bedeutende Werk eben jener Armee widmete, die sich den Aggressoren, die sein Leben bedrohten, entgegengestellt hatte. Das hatte natürlich auch praktischen Nutzen: Eine solche Widmung öffnete dem polnischen Einwanderer jüdischer Herkunft Tür und Tor, gerade mitten in Kriegszeiten war es gewiss nicht verkehrt etwas Patriotismus zu zeigen.<br />
Die stark kontrapunktisch geprägte Sinfonie selbst hat allerdings wenig martialisches, vielmehr atmet sie einen frischen, jugendlichen und (vor allem im Finale) unbeschwerten Geist. So erinnert sie <em>indirekt</em> an das kecke sinfonische Debüt des 19-jährigen Shostakovich bei seiner Sinfonie No. 1 in f-Moll von 1925, einem Werk, das ebenfalls voll jugendlichem Übermut ist. Diese indirekte Nähe zu Shostakovich erfühlt man in Weinbergs Werken oft, gleich wenn sich die Grundstimmung und die Mentalität der Komponisten in ihren Werken unterschieden: Anstelle der fast depressiven Resignation und des beißenden Spotts, der immer wieder bei Shostakovichs Werken durchscheint, steht bei Weinberg meistens eine leicht melancholische, aber eindeutig lebensbejahende Menschenfreundlichkeit.</p>
<p>Etwas anders geartet ist die Sinfonie No. 7 in C-Dur für Cembalo und Streichorchester, op. 81 von 1964. Sie war dem Dirigenten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Borissowitsch_Barschai" title="Rudolph Barshai auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Borissowitsch_Barschai?referer=');">Rudolf Barshai</a> gewidmet, der sie auch mit dem von ihm gegründeten und geleiteten Moskauer Kammerorchester uraufführte. Das Werk verläuft in fünf durchgehenden Sätzen und ist insgesamt düsterer und stellenweise fast nach Art dramatischer Filmmusik der 1950er und 1960er geradezu bedrohlich und insgesamt rätselhaft und unberechenbar. Das unheimliche Element in dieser Sinfonie ist zweifelsohne das Cembalo (hier passenderweise sehr trocken und spröde gespielt von Christer Thorvaldsson), das in den immer wieder eingestreuten Solo-Passagen verlassen und ratlos, einsam und angstvoll erklingt. In der Musik Weinbergs ist die Bewunderung für den Freund und Mentor selten wirklich greifbar, doch gerade im <em>Allegro</em> des fünften Satzes dieser Sinfonie wähnt man ein Quasi-Zitat aus dem <em>Allegro molto</em> des berühmten  Streichquartett No. 8 in c-Moll, op.110 von Shostakovich heraushören zu können.</p>
<p>Doch diese bei <a href="http://www.chandos.net/" title="Chandos - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.chandos.net/?referer=');">Chandos</a> erschienene SACD wäre nur halb so gut, wenn nicht das <a href="http://www.gso.se/" title="GSO - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.gso.se/?referer=');">Gothenburg Symphony Orchestra</a>, sicher und kompetent geleitet von Thord Svedlund, diese Musik tadellos umsetzen würde.  Thord Svedlund belegt einmal mehr (nach seiner betörend schönen Einspielung einiger Konzerte Weinbergs im Sommer 2008, ebenfalls für Chandos), dass er derzeit ohne jeden Zweifel die erste Adresse in Sachen Weinberg-Interpretation ist. Falls Weinberg in den nächsten Jahren an Beachtung gewinnen wird, dann wird Svedlund und seine bahnbrechenden Einspielungen (übrigens auch klanglich hervorragend) einen großen Anteil daran haben. Durch seine Leitung dieses exzellenten Klangkörpers legt er die Vielschichtigkeit und Zeitlosigkeit dieser Werke frei. Man kann nur hoffen, dass er noch zahlreiche weitere Perlen aus Weinbergs Œuvre zu Tage fördern wird. Diese Musik verdient es entdeckt und gehört zu werden.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="50" height="50" />Eine bessere &#8216;Visitenkarte&#8217; für Mieczysław Weinberg mit diesen beiden so gelungenen Sinfonien in einer durch und durch inspirierten Deutung kann man sich nicht vorstellen. &#8216;<em>Die besondere CD</em>&#8216; Mai 2010.<br style="clear: both;" /></p>
<div id="gdsr_mureview_block_2363_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Das Album <strong>Mieczysław Weinberg &#8211; Symphonies Nos. 1 and 7</strong> des <strong>Gothenburg Symphony Orchestra</strong>, geleitet von <strong>Thord Svedlund</strong>, ist am 21. Mai 2010 bei Chandos (CHSA 5078) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0018OKH0U?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0018OKH0U" title="M. Weinberg - Sinfonien Nos. 1 &amp; 7 bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B0018OKH0U?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B0018OKH0U&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/9998914/iampartner/n31" title="M. Weinberg - Sinfonien Nos. 1 &amp; 7 bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/9998914/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Sinfonie No. 1 in g-Moll, op. 10 (1942)</li>
<li>Sinfonie No. 7 in C-Dur für Cembalo und Streichorchester, op. 81 (1964)</li>
</ol>
<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/59de5eba868944538921e18c25eaac43" alt="" width="1" height="1" /></p>
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