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	<title>blog.codaex.de &#187; Kammermusik</title>
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	<description>Neuigkeiten, Besprechungen, Tipps und Termine</description>
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		<title>B&#8217;Rock XS: David Petersen &#8211; Speelstukken &#8211; Stylus Phantasticus in the Low Countries</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 06:20:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
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		<category><![CDATA[17. Jahrhundert]]></category>
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		<description><![CDATA[Über den Lübecker Komponisten David Petersen (ca. 1650-1717) ist nicht vieles bekannt und auch das wenige, dass man über ihn heute zusammentragen kann, kommt aus den unterschiedlichsten Quellen. Als gesichert gilt, dass Petersen als junger Mann nach Amsterdam ging und dort heiratete. Wahrscheinlich übte er dort den Beruf des Kaufmanns aus, war aber daneben als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über den Lübecker Komponisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Petersen" title="David Petersen auf de.wikipedia.org" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/David_Petersen?referer=');">David Petersen</a> (ca. 1650-1717) ist nicht vieles bekannt und auch das wenige, dass man über ihn heute zusammentragen kann, kommt aus den unterschiedlichsten Quellen. Als gesichert gilt, dass Petersen als junger Mann nach Amsterdam ging und dort heiratete. Wahrscheinlich übte er dort den Beruf des Kaufmanns aus, war aber daneben als Komponist und möglicherweise als Violinist aktiv. <a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/09/BRock-XS-D.-Petersen-Speelstukken.jpg" rel="shadowbox[post-3663];player=img;" class="liimagelink" title="B Rock XS: D. Petersen - Speelstukken"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3669" title="B Rock XS: D. Petersen - Speelstukken" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/09/BRock-XS-D.-Petersen-Speelstukken-150x150.jpg" alt="B Rock XS: D. Petersen - Speelstukken" width="150" height="150" /></a>Über seine Ausbildung kann ebenso nur spekuliert werden &#8211; möglicherweise war er Schüler eines Schülers des Lübecker Violinisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nicolaus_Bleyer" title="Nicolaus Bleyer auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Nicolaus_Bleyer?referer=');">Nicolaus Bleyer</a> oder des Violinisten und Komponisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Jakob_Walther" title="Johann Jacob Walther auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Johann_Jakob_Walther?referer=');">Johann Jakob Walther</a> &#8211; und stand, wie viele Musiker Norddeutschlands der Zeit, unter dem eminenten Eindruck der Musik von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Tunder" title="Franz Tunder auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Franz_Tunder?referer=');">Franz Tunder</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dietrich_Buxtehude" title="Dietrich Buxtehude auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Dietrich_Buxtehude?referer=');">Dietrich Buxtehude</a>. Auch von seinem Œuvre ist nicht viel bekannt. Außer seinem bekanntesten Werk, dem 12-teiligen Zyklus <em>Speelstukken</em> (1683), wurden nur wenige Werke von ihm publiziert, dazu gehören die 24 Lieder <em>Zede- en Harpgezangen, met Zangkunst verrykt door David Peetersen </em>für eine Singstimme und Basso continuo (1694), nach Texten seines Freundes, dem Rechtsgelehrten und Dichter Abraham Alewijn, und die Liedersammlung <em>Boertige en ernstige Minnezangen</em> (1705). Nun hat das renommierte flämische Barockorchester <a href="http://www.b-rock.org/" title="B'Rock - Homepage" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.b-rock.org/?referer=');pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.b-rock.org/?referer=http%3A%2F%2Fblog.codaex.de%2F%3Fs%3DB%2527Rock%26x%3D0%26y%3D0');" target="_blank" class="liexternal">B’Rock</a> in kleiner Besetzung (darum B’Rock XS) sechs der zwölf <em>Speelstukken</em> für das Label des flämischen Klassiksenders <a href="http://radio.klara.be/radio/10_home.php" title="Klara - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/radio.klara.be/radio/10_home.php?referer=');">Klara</a> aufgenommen.<br />
<span id="more-3663"></span><br />
Die <em>Speelstukken</em> sind wirklich bemerkenswert für ihre Zeit: Zum ersten Mal wurden in den Niederlanden (damals eine Republik!) Werke für virtuose Violine mit Basso-continuo-Begleitung veröffentlicht. Dies war eine musikalische Weiterentwicklung, ursprünglich aus Italien stammend, die es so in den Niederlanden noch nicht gegeben hatte und wie sie bald in den Niederlanden und in ganz Europa gang und gäbe werden sollte: Eine virtuoser Violinenpart wird in verschiedenen Kompositionstechniken in verschiedenen Sätzen zu einer Sonate zusammengefasst. Die <em>Speelstukken</em> stehen damit in direkter Folge der einige Jahre zuvor in Deutschland erschienenen <em>Scherzi a violino solo</em> (1676) von Johann Jacob Walther. Spieltechnik und Konzeption der beiden Sammlungen ist direkt vergleichbar, sogar die Erstdrucke ähneln sich: Die <em>Speelstukken</em> sind, ebenso wie die <em>Scherzi</em>, in einem Gravurdruck veröffentlicht worden und selbst das Notenbild ist sich ähnlich, Legt man beide Sammlungen nebeneinander, ist die Verwandtschaft klar zu erkennen. Deswegen liegt die Vermutung nah, dass Petersen zumindest Walthers Werk sehr gut gekannt haben muss.</p>
<p>Das flämische Ensemble <a href="http://www.b-rock.org/" title="B'Rock - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.b-rock.org/?referer=');">B&#8217;Rock</a> wurde 2005 auf Initiative Kontrabassisten <a href="http://www.tomdevaere.com/" title="Tom Devaere - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.tomdevaere.com/?referer=');">Tom Devaere</a> und des Cembalisten <a href="http://www.frankagsteribbe.be/Frank%20Agsteribbe/Home.html" title="Frank Agsteribbe - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.frankagsteribbe.be/Frank_20Agsteribbe/Home.html?referer=');">Frank Agsteribbe</a> gegründet und spielt in unterschiedlichen Besetzungen (je nach Werk) ohne festen Dirigenten oder musikalischen Leiter Alte Musik historisch-informiert. Der &#8216;harte Kern&#8217; besteht aus ca. 20. jungen Musikern aus ganz Europa, auf diesem Album spielen Rodolfo Richter (Violine), Martin Bauer (Viola da gamba), Tom Devaere (Violone), Wim Maeseele (Theorbe) und Frank Agsteribbe (Cembalo).</p>
<p>Zweierlei Fähigkeiten bedarf es, wenn man solche barocken Kleinode spielen will, deren Rezeptionsgeschichte noch relativ ungeschrieben ist: Zum einen braucht man eine brillante Technik und Sachkenntnis &#8211; über die verfügen Richter und seine Mitstreiter unüberhörbar; zum anderen benötigt man das richtige Einfühlungsvermögen, das <em>Feeling</em> würde man im Jazz sagen, um den Notentext in lebendige Musik umzusetzen &#8211; und auch hier zeigen sich die Flamen als <em>äußerst</em> qualifiziert. Petersens Virtuosenstücke <em>erstrahlen</em> regelrecht auf diesem Album und enthüllen die nicht ganz so neue Wahrheit, dass es im Bereich der Alten Musik noch so manchen Komponisten und so manches Werk zu entdecken und zu bewerten gilt. Petersens Violinen-Extravaganzen gehören auf jeden Fall zu den eindrucksvollsten mitteleuropäischen Beispielen virtuoser Violinenliteratur des Barocks.</p>
<p>Eine besondere Erwähnung verdient meiner Meinung nach auch das ungewöhnliche Coverfoto: Ein echter Hingucker, gerade wenn man bedenkt, dass es sich nicht um zeitgenössische Musik, sondern um barocke Kammermusik handelt. Ich wünschte, es gäbe mehr Labels, die bei der Gestaltung so viel Mut zur Phantasie beweisen würden.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_3663_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Das Album <strong>David Petersen &#8211; Speelstukken &#8211; </strong><strong>Stylus Phantasticus in the Low Countries</strong> vom Ensemble <strong>B&#8217;Rock XS</strong> ist  am 20. August 2010 auf Etcetera (KTC 4032) erschienen und kann im  Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern   wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003XKDF92?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003XKDF92" title="B'Rock XS: D. Petersen - Speelstukken bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003XKDF92?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003XKDF92&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/David-Petersen-Speelstukken/hnum/3279515/iampartner/n31" title="B'Rock XS: D. Petersen - Speelstukken bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/David-Petersen-Speelstukken/hnum/3279515/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Speelstuk No. 1 in D major</li>
<li>Speelstuk No. 7 in G major</li>
<li>Gijsbert van Steenwick: Tricabylie</li>
<li>Speelstuk No. 5  in G minor</li>
<li>Anonymous: Amarrillis</li>
<li>Speelstuk No. 2 in A minor</li>
<li>Anonymous: Daphne</li>
<li>Speelstuk No. 4  in D major</li>
<li>Speelstuk No. 10  in E minor</li>
<li>Suite (auf dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carillon" title="Carillon auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Carillon?referer=');">Carillon</a>), gespielt von <em>Carl Van Eyndhoven</em> <small>[Bonus Track als MP3 auf der CD gespeichert: Mit dem Computer aufrufbar]</small></li>
</ol>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/42c598395dc34c5fa25d7eae6fbb860a" width="1" height="1" alt=""></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vorschau auf interessante Codaex-Veröffentlichungen im September 2010 &#8211; Teil 2: Kammermusik &amp; weltliche Vokalmusik</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 15:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Oper]]></category>
		<category><![CDATA[September]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Rubrik Vorschau werden zu Monatsbeginn ausgesuchte Titel aus den anstehenden Neuerscheinungen im Codaex-Vertrieb vorgestellt. Einige der Titel kommen bereits am 17. September in den Handel, die anderen folgen dann am 24. September 2010. Im gestrigen 1. Teil der Vorschau stelle ich I. Orchesterwerke und II. Wiederveröffentlichungen vor; heute folgen dann die Neuerscheinungen aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-2168 alignright" title="Neue CDs" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/CD.jpg" alt="Neue CDs" width="111" height="111" />In der Rubrik <a href="../category/2010/04/category/vorschau/" title="Kategorie &quot;Vorschau&quot; auf blog.codaex.de" target="_blank" class="liinternal">Vorschau</a> werden zu Monatsbeginn   ausgesuchte  Titel aus den anstehenden Neuerscheinungen im   Codaex-Vertrieb  vorgestellt. Einige der Titel kommen bereits am <strong>17. September </strong>in den Handel, die anderen folgen dann am <strong>24. September 2010</strong>.</p>
<p>Im gestrigen <a href="http://blog.codaex.de/2010/09/vorschau-auf-interessante-codaex-veroffentlichungen-im-september-2010-teil-1-orchesterwerke-wiederveroffentlichungen/" title="Vorschau auf interessante Codaex-Veröffentlichungen im September 2010 – Teil 1 auf blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">1. Teil der Vorschau</a> stelle ich I. Orchesterwerke und II. Wiederveröffentlichungen vor; heute folgen dann die Neuerscheinungen aus dem Bereich <strong>III. Kammermusik</strong> und <strong>IV. weltliche Vokalmusik</strong>.</p>
<p><span id="more-3621"></span></p>
<h2><strong> </strong>III. Kammermusik</h2>
<p><strong>Johann Sebastian Bach<br />
Complete Cello Suites<br />
Roel Dieltiens</strong></p>
<p>Als der Flame <a href="http://www.explorations.be/ned/default.asp" title="Ensemble Explorations - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.explorations.be/ned/default.asp?referer=');">Roel Dieltiens</a> vor einigen Jahren die Suiten für Violoncello solo von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sebastian_Bach" title="Johann Sebastian Bach" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sebastian_Bach?referer=');">Johann Sebastian Bach</a> erstmalig aufnahm, legte er eine der überzeugendsten historisch-informierten Einspielungen dieses Meilenstein für jeden Cellisten vor. Nun, fünf Jahre später, hat er die Suiten erneut aufgenommen und einige mittlweile hinzugewonnenen Erkenntnisse einfließen lassen. Auf das Ergebnis darf man gespannt sein.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Frédéric Chopin<br />
Nocturnes<br />
Dang Thai Son</strong></p>
<p style="text-align: left;">Wieder einmal eine weitere Veröffentlichung des polnischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%A9d%C3%A9ric_Chopin" title="Frédéric Chopin auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Fr_C3_A9d_C3_A9ric_Chopin?referer=');">Frédéric Chopin</a>-Instituts <a href="http://en.chopin.nifc.pl/institute/" title="NIFC - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/en.chopin.nifc.pl/institute/?referer=');">NIFC</a> auf die man sich gewiss freuen kann: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dang_Thai_Son" title="Dang Thai Son auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Dang_Thai_Son?referer=');">Dang Thai Son</a> gewann 1980 als erster asiatischer Pianist den internationalen Chopin Wettbewerb in Warschau. Für die historisch-informierte Chopin-Edition des NIFC spielte er nun die Nocturnes auf dem Érard-Flügel von 1849 ein.<br />
Zeitgleich erscheint in der Reihe ein Album mit Polonaisen,  Mazurkas und einem Rondo von Tatiana Shebanova und ein Album mit Walzern und Polonaisen, eingespielt von Marek Drewnowski.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Marc-André Hamelin<br />
Études<br />
Marc-André Hamelin</strong></p>
<p style="text-align: left;">Die kanadische Pianist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marc-Andr%C3%A9_Hamelin" title="MarcAndré Hamelin auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Marc-Andr_C3_A9_Hamelin?referer=');">Marc-André Hamelin</a> stellt sich mit seiner jüngsten Veröffentlichung  für <a href="http://www.hyperion-records.co.uk/" title="Hyperion Records - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hyperion-records.co.uk/?referer=');">Hyperion</a> mit eigenen Werken in die lange Reihe der komponierenden Virtuosen, denn was heute eher eine Ausnahme ist, war im Barock, in der Klassik und in der Romantik bis weit in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts durchaus gang und gäbe.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Willheim Killmayer · Robert Schumann<br />
Werke für Cello und Klavier<br />
Nicolas Altstaedt, Cello &amp; José Gallardo, Klavier</strong></p>
<p style="text-align: left;">Intime Werke für Cello und Klavier des 19. und 20. Jahrhunderts: Musik von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Schumann" title="Robert Schumann auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Robert_Schumann?referer=');">Robert Schumann</a> (1810-1856) und des Münchener Komponisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Killmayer" title="Wilhelm Killmayer auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Killmayer?referer=');">Wilhelm Killmayer</a> (*1927).</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Wolfgang Amadeus Mozart<br />
Violinsonaten Vol. 2<br />
Violinsonaten Vol. 3<br />
Thomas Albertus Irnberger &amp; Paul Badura-Skoda</strong></p>
<p style="text-align: left;">Gleich zwei Volumina erscheinen in der Reihe der Gesamtaufnahme der 35 Sonaten für Violine und Klavier von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart" title="Wolfgang Amadeus Mozart auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart?referer=');">Wolfgang Amadeus Mozart</a> für das Label <a href="https://www.gramola.at/de/labels/gramola/" title="Gramola - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.gramola.at/de/labels/gramola/?referer=');">Gramola</a> des jungen Salzburger Violinisten <a href="http://www.thomas-albertus-irnberger.com/" title="Thomas Albertus Irnberger - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.thomas-albertus-irnberger.com/?referer=');">Thomas Albertus Irnberger</a> und des legendären Wiener Pianisten <a href="http://www.badura-skoda.com/" title="Paul Badura-Skoda - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.badura-skoda.com/?referer=');">Paul Badura-Skoda</a>. Badura-Skoda, einer der Urväter der historischen Aufführungspraxis bei Mozart, bleibt seiner Linie treu und spielt hier auf einem der wenigen erhaltenen originalen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Gabriel_Walter" title="Anton Walter auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Anton_Gabriel_Walter?referer=');">Anton-Walter</a>-Klaviere, Irnberger spielt auf einer Violine, das von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_Stainer" title="Jakob Stainer auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Jakob_Stainer?referer=');">Jakob Stainer</a> erbaut wurde &#8211; beides also Instrumente, die zur Zeit Mozarts üblich waren.<br />
Auf Vol. 2 sind de Sonaten F-Dur KV 377, G-Dur KV 379 und A-Dur KV 526, auf Vol. 3 die Sonaten F-Dur KV 376, Es-Dur KV 380 und B-Dur KV 454 zu hören.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Heitor Villa-Lobos<br />
Complete Solo Works (for guitar)<br />
Frank Bungarten</strong></p>
<p style="text-align: left;">Die Werke für Solo-Gitarre des brasilianischen Komponisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heitor_Villa-Lobos" title="Heitor Villa-Lobos auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Heitor_Villa-Lobos?referer=');">Heitor Villa-Lobos</a> (1887-1959) gehören zu den wichtigsten und populärsten Beiträgen der Gitarrenliteratur des 20. Jahrhunderts. Der Kölner Gitarrist <a href="http://www.frankbungarten.de/" title="Frank Bungarten - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.frankbungarten.de/?referer=');">Frank Bungarten</a> hat sie auf seiner neuen SACD für das Detmolder Label <a href="http://www.mdg.de/" title="MDG - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.mdg.de/?referer=');">MDG</a> vollständig eingespielt.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p><strong>Various<br />
Classica Venezolana<br />
Anette Maiburg, Flöte mit Jesús González Brito, Cuatro  · Fabiola José, Gesang · Nirse González, Gitarre</strong></p>
<p>Auf &#8220;Classica Venezolana&#8221; begibt sich  die Flötistin und Echo-Preisträgerin Anette Maiburg auf eine  musikalische Reise durch Venezuela, zwischen traditionellen Stücken und  modernen Werken, zwischen Kompositionen mit Gesang und Werken für Gitarre oder Flöte solo. Begleitet wird sie von namenhaften venezolanischen Musikern.</p>
<p style="text-align: center;">♦♦♦</p>
<h2 style="text-align: left;">IV.  weltliche Vokalmusik</h2>
<p><strong>Wolfgang Amadeus Mozart<br />
Die Zauberflöte &amp; &#8220;Im Reich der Zauberflöte&#8221; (Doku) (Doppel-DVD)<br />
Die Zauberflöte: Highlights Live (CD)<br />
Walter Fink, Martina Masarykova, Kristiane Kaiser, Dietmar Kerschbaum, Festspielorchester der Stadt Arad, Koen Schoots</strong></p>
<p>Gleich zweimal erscheint ein Mitechnitt der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Zauberfl%C3%B6te" title="W. A. Mozart: Die Zauberflöte auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Die_Zauberfl_C3_B6te?referer=');">Zauberflöte</a> von Mozart diesjährigen <a href="http://www.ofs.at" title="Opernfestspiele St. Margarethen - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ofs.at?referer=');">Opernfestspiele</a> im Römersteinbruch in St. Margarethen im Burgenland/ Österreich: Einmal eine Zusammenfassung der Highlights der Oper auf CD, einmal die vollständige Oper plus einem &#8220;Making of&#8221; mit Blick hinter die Kulissen auf einer Doppel-DVD. Die Opernfestspiele St. Margarethen bieten seit 13 Jahren publikumsnahe Inszenierungen populärer Opern auf Europas größter Naturbühne mit beeindruckender Technik und exzellenten Künstlern.</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">♦♦♦</p>
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		<title>Angèle Dubeau und ihr Streichensemble La Pietà verneigen sich vor den Pop-Ikonen ABBA</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 08:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet-Tipp zum Monatsende]]></category>
		<category><![CDATA[Angèle Dubeau]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
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		<description><![CDATA[Dass man in Nordamerika längst nicht so streng zwischen U- und E-Musik, zwischen klassischer Musik und Popmusik trennt wie bei uns in Europa ist hinlänglich bekannt. Was in der Alten Welt bisweilen noch zu Irritationen führen kann, ist in Kanada und den USA längst Alltag: Die Orchester sind zu Brückenbauern geworden und eröffnen mit ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass man in Nordamerika längst nicht so streng zwischen U- und E-Musik, zwischen klassischer Musik und Popmusik trennt wie bei uns in Europa ist hinlänglich bekannt. Was in der Alten Welt bisweilen noch zu Irritationen führen kann, ist in Kanada und den USA längst Alltag: Die Orchester sind zu Brückenbauern geworden und eröffnen mit ihren Bearbeitungen populärer zeitgenössischer Musik neue Hörerschichten peu à peu für andere musikalische Genres; dasselbe gilt freilich auch in die andere Richtung.</p>
<p>Hier ein Video der franko-kanadischen Violinistin Angèle Dubeau <small>(ihre aktuelle CD &#8220;Arvo Pärt &#8211; Portrait&#8221; war &#8216;die besondere CD&#8217; im Juni 2010, s. die → <a href="http://blog.codaex.de/2010/07/angele-dubeau-la-pieta-arvo-part-portrait/" title="Angèle Dubeau &amp; La Pietà: Arvo Pärt – Portrait auf blod.codaex.de" target="_self" class="liinternal">Besprechung</a> hier auf blog.codaex.de)</small> an der e-Violine (!) mit einem temperamentvollen Abba-Tribute-Medley, arrangiert von Sergei Dreznin für-Violine, Streichorchester und Klavier. Man beachte bitte das Violinensolo am Ende, dass jedem gestanden Hardrock-Gitarristen zur Ehre gereichen würde.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4SqBQwbXnQQ?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/4SqBQwbXnQQ?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Das aktuelle Album von <strong>Angèle Dubeau &amp; La Pietà,<strong> </strong></strong><strong>Arvo Pärt &#8211; Portrait</strong>,  <strong></strong> ist am 25. Juni 2010 auf Analekta (2 8731) erschienen und kann im  Fachhandel erworben oder bei großen  Buch- und  CD-Versendern   wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00354NB4K?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00354NB4K" title="A. Dubeau: Arvo Pärt - Portrait bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B00354NB4K?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B00354NB4K&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Angele-Dubeau-La-Pieta-Arvo-P%E4rt-Portrait/hnum/6937713/iampartner/n31" title="A. Dubeau: Arvo Pärt - Portrait bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Angele-Dubeau-La-Pieta-Arvo-P_E4rt-Portrait/hnum/6937713/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die  jeweilige Produktseite)</small> bestellt  werden.</p>
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		<title>Jan Krzysztof Broja · Andrzej Bauer · Jakub Jakowicz: Frédéric Chopin: Chamber Music</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 10:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Cello]]></category>
		<category><![CDATA[Frederic Chopin]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Klavier]]></category>
		<category><![CDATA[Originalinstrumente]]></category>
		<category><![CDATA[Romantik]]></category>
		<category><![CDATA[Violine]]></category>

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		<description><![CDATA[Nahezu alle Werke von Frédéric Chopin (1810-1849) sind für das Klavier geschrieben worden. Abgesehen von seinen beiden Klavierkonzerten (mit Orchesterbegleitung) und den nicht für die Veröffentlichung bestimmten Liedern (mit Gesangsbegleitung) gibt es nur vier Kompositionen, die nicht (alleine) fürs Klavier geschrieben worden sind: Die drei frühen Werke Polonaise brillante für Violoncello und Klavier in C-Dur, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Frederic-Chopin-gemalt-von-M.-Wodzinska-1835.jpg" rel="shadowbox[post-3556];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Frédéric Chopin, gemalt von M. Wodzinska, 1835"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3563" title="Frédéric Chopin, gemalt von M. Wodzinska, 1835" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Frederic-Chopin-gemalt-von-M.-Wodzinska-1835-e1282577176343-150x150.jpg" alt="Frédéric Chopin, gemalt von M. Wodzinska, 1835" width="150" height="150" /></a>Nahezu alle Werke von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%A9d%C3%A9ric_Chopin" title="Frédéric Chopin auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Fr_C3_A9d_C3_A9ric_Chopin?referer=');">Frédéric Chopin</a> (1810-1849) sind für das Klavier geschrieben worden. Abgesehen von seinen beiden Klavierkonzerten (mit Orchesterbegleitung) und den nicht für die Veröffentlichung bestimmten Liedern (mit Gesangsbegleitung) gibt es nur vier Kompositionen, die nicht (alleine) fürs Klavier geschrieben worden sind: Die drei frühen Werke <em>Polonaise brillante</em> für Violoncello und Klavier in C-Dur, op. 3 (1829),  das <em>Trio</em> für Klavier, Violine und Violoncello in g-Moll, op. 8 (1829), das gemeinsam mit seinem Cellisten-Freund Auguste Franchomme verfasste <em>Grand Duo </em> über Themen aus der Oper <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_le_diable" title="G. Meyerbeer: Robert le diable auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Robert_le_diable?referer=');">Robert le diable</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Giacomo_Meyerbeer" title="Giacomo Meyerbeer auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Giacomo_Meyerbeer?referer=');">Giacomo Meyerbeer</a> (1791-1864), WoO 16 (1832/33) und die späte <em>Sonate</em> für Violoncello und Klavier in g-Moll, op. 65 (1846/47). Alle diese Werke haben eines gemeinsam: Neben dem Klavier spielt das Cello eine prominente Rolle. Nun ist ein Album des  polnischen <a href="http://en.chopin.nifc.pl/institute/" title="en.chopin.nifc.pl - The Fryderyk Chopin Institute Homepage (Englisch)" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/en.chopin.nifc.pl/institute/?referer=');">Fryderyk  Chopin Institute</a> (auf  Polnisch “<em>Narodowy Institut Fryderyka  Chopina</em>”, NIFC  abgekürzt) erschienen, das diese vier kammermusikalischen Werke zusammenfasst. Die Klavierparts wurden hierbei, wie immer bei der &#8220;Real-Chopin-Reihe&#8221;, des NIFC auf einem zeitgenössischem Instrument, einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A9bastien_%C3%89rard" title="Sébastian Érard auf de.wikipedia.org" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/S_C3_A9bastien_C3_89rard?referer=');pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/S_C3_A9bastien_C3_89rard?referer=http%3A%2F%2Fblog.codaex.de%2F2010%2F06%2Faleksandra-kurzak-%25c2%25b7-mariusz-kwiecien-%25c2%25b7-nelson-goerner-frederic-chopin-piesni-songs%2F');" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia">Érard</a> (1849 in Paris gebaut), eingespielt. Auf dem Album &#8220;Chamber music&#8221; musizieren <a href="http://www.myspace.com/jkbroja" title="Jan Krzysztof Broja bei myspace.com" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.myspace.com/jkbroja?referer=');">Jan Krzysztof Broja</a> (Fortepiano), <a href="http://www.cellist.nl/database/showcellist.asp?id=951" title="Andrzej Bauer - Biography auf cellist.nl" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.cellist.nl/database/showcellist.asp?id=951&amp;referer=');">Andrzej Bauer</a> (Cello) und Jakub Jakowicz   (Violine).<br />
<span id="more-3556"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/J.-K.-Broja-A.-Bauer-Frederic-Chopin-Chamber-Music.jpg" rel="shadowbox[post-3556];player=img;" class="liimagelink" title="J. K. Broja- A. Bauer: Frédéric Chopin - Chamber Music"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3568" title="J. K. Broja- A. Bauer: Frédéric Chopin - Chamber Music" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/J.-K.-Broja-A.-Bauer-Frederic-Chopin-Chamber-Music-150x150.jpg" alt="J. K. Broja- A. Bauer: Frédéric Chopin - Chamber Music" width="150" height="150" /></a>Es ist schon ein besonderes Klangerlebnis Chopin auf einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hammerklavier" title="Fortepiano (Hammerklavier) auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Hammerklavier?referer=');">Fortepiano</a> zu hören: Vieles von dem, was wir in unserer Vorstellung unverrückbar mit der Musik Chopins zu tun hat, hat in Wirklichkeit in erster Linie mit dem <em>Sound</em> moderner Konzertflügel zu tun: Der lange Nachklang, der polierte, weiche und runde Klang der Steinways, der Bösendorfer usw. und das Spiel einiger exzentrischer Interpreten daran (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Cortot" title="Alfred Cortot auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Cortot?referer=');">Alfred Cortot</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Rubinstein" title="Artur Rubinstein auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Rubinstein?referer=');">Artur Rubinstein</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Horowitz`" title="Vladimir Horowitz auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Horowitz?referer=');">Vladimir Horowitz</a> und viele <a href="http://www.chopin-musik.com/chopin_interpreten.php" title="Bekannte Chopin-Interpreten" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.chopin-musik.com/chopin_interpreten.php?referer=');">weitere</a>) prägen unser (Klang-) Bild von Chopin&#8217;scher Musik, das Klischee. Wie viel klarer wirken sie Werke (nicht nur die mit Cello-Begleitung, sondern generell), wenn sie auf einem Instrument gespielt wurden, ähnlich dem, auf dem sie komponiert wurden und dessen Klang Chopin im Ohr gehabt haben muss, als er die Noten niederschrieb. Die Klaviere, die Mitte des 19. Jahrhunderts üblich waren, waren zwar technisch schon vollends ausgereift, hatten aber einige bauliche Unterschiede zu den heutigen Flügeln und daraus resultierend klingen sie anders als die heute üblichen Instrumente.</p>
<p>Hört man die vorliegende CD, dann ist es zuerst der perlende, helle Klang des Érard, der einem auffällt. Der Pianist Jan Krzystof Broja hat in Frankfurt, Hannover und Warschau studiert und zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben gewonnen. Hier am Érard überzeugt er durch sein vitales, klares Spiel und seine Fähigkeit, auf seine Mitmusiker zu achten, allen voran dem Cellisten Andrzej Bauer, der mit seinem wohlklingenden Spiel eine echte Entdeckung auf diesem Album ist. Seine Diskografie ist verhältnismäßig klein und leider zum Großteil nicht mehr erhältlich, doch Bauer ist kein wirklicher <em>Nobody</em> in der Szene, hat er doch Ende der 1980/ Anfang der 1990er einige bedeutende Preise und Förderpreise gewonnen (darunter den ARD-Musikwettwerb 1992 in München). Mag sein, dass Bauer hierzulande nur einigen Insidern bisher bekannt war: Mit dieser Aufnahme empfiehlt er sich als feinsinniger und intelligenter Chopin-Interpret auf höchstem internationalen Niveau. <em>Last but not least</em> sei hier ausdrücklich auch noch Jakub Jakowicz lobend erwähnt, der auf dieser CD lediglich bei dem Trio in g-Moll, op. 8 zu hören ist, aber dessen Erfahrung als Mitglied des renommierten Zehetmair Quartetts, eines der besten Streichquartette für romantische Kammermusik überhaupt, ein weiterer Pluspunkt auf dieser rundum gelungenen CD ist. Die Stücke selbst, die drei frühen auf der einen, die späte Sonate auf der anderen Seite, wirken fast gegensätzlich zueinander: Auf der einen Seite die ausladenden, unbeschwert-fröhlichen Klavierparts, auf der anderen Seite eine gefühlvolle, erstaunlich reife Sonate, bei der das Klavier deutlich weniger prominent ist und bei der Chopin eine wundervolle Partitur fürs Cello geschrieben hat, die man einem, der sonst quasi exklusiv für das Klavier schrieb, kaum zutrauen mag, wenn es sich nicht um ein musikalisches Genie wie Chopin handelte. Mag sein, dass Chopin sich bei seinem Kompositionen auf <em>sein</em> Instrument nahezu ausnahmslos beschränkt hat, vor allem die Sonate zeigt, dass er sehr wohl in der Lage gewesen wäre auch andere Gattungen der Musik zu bereichern.</p>
<p>Das Chopin-Institut hat seiner Reihe auf Originalinstrumenten den Beinamen »<em>The real Chopin</em>«, der echte, der wahre Chopin gegeben. Wenn man diese Aufnahmen mit den bekannten Einspielungen auf modernen Instrumenten vergleicht, so ist das veränderte Klangbild mehr als nur ein Überraschungseffekt. Die gesamte Klangarchitektur der Musik Chopins verändert sich, wenn man sie auf diesen ursprünglichen Instrumenten spielt. Aus meiner persönlichen Hör-Erfahrung kann ich sagen, dass ich mit diesem historisch-informierten Spiel bei Chopin (und generell bei den Romantikern) viel besser zurecht komme, als mit vielen anderen &#8216;konventionellen&#8217; Einspielungen. Gerade bei vermeintlichen den Nebenwerken Chopins offenbaren sich so viele Nuancen, die sonst untergehen, weil moderne Konzertflügel wenn sie nicht mit äußerster Bedacht gespielt werden, viel zu opulent im Klang sind und so viele Kleinigkeiten verdecken. Die stetig wachsende und mittlerweile fast vollständige Gesamtaufnahme des NIFC wird in Zukunft die Referenz sein, an der sich alle anderen Chopin-Einspielungen messen lassen werden müssen. Dabei ist freilich nicht nur die Wahl der Instrumente, sondern auch die der Interpreten entscheidend und hier scheint das Chopin-Institut, wohl auch dank des berühmten Klavierwettbewerbs, auf eine Vielzahl erstklassiger Interpreten zurückgreifen zu können. Ich freue mich schon auf die kommenden Veröffentlichungen aus Warschau.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="60" height="60" />Wie quasi alle Veröffentlichungen des  polnischen Narodowy Institut Fryderyka  Chopina: Beste Interpretationen mit exzellenter Klangtechnik aufgenommen und ansprechend verpackt. Authentischer, lebendiger und (wieder-) entdeckenswerter Chopin. &#8216;<em>Die besondere CD</em>&#8216; im Monat August 2010.<br style="clear: both;" /></p>
<div id="gdsr_mureview_block_3556_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Das Album <strong>Frédéric Chopin – Chamber music </strong>von <strong>Jan Krzysztof Broja</strong> (Fortepiano), <strong>Andrzej Bauer</strong> (Cello) und <strong>Jakub Jakowicz</strong> <strong> </strong> (Violine) ist am 20. August 2010 als Veröffentlichung des NIFC (NIFCCD 013)  und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern   wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003TNZPLY?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003TNZPLY" title="J. K. Broja · A. Bauer · J. Jakowicz: Frédéric Chopin: Chamber Music bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003TNZPLY?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003TNZPLY&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/2859192/iampartner/n31" title="J. K. Broja · A. Bauer · J. Jakowicz: Frédéric Chopin: Chamber Music bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/2859192/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Sonate in g-Moll für Violoncello und Klavier, op. 65</li>
<li>Polonaise brillante für Violoncello und Klavier C-Dur, op. 3</li>
<li>Gran Duo concertant sur &#8220;<em>Robert le Diable</em>&#8221; de Meyerbeer für Violoncello und Klavier E-Dur, WoO 16</li>
<li>Trio für Klavier, Violine und Violoncello, g-Moll, op. 8</li>
</ol>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/686d0f4c64fd4c64befbac0388a0cbc2" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ensemble Villa Musica (Nicolas Chumachenco &amp; Kalle Randalu): Robert Schumann – Violin Sonatas Nos. 1 – 3</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/08/ensemble-villa-musica-nicolas-chumachenco-kalle-randalu-robert-schumann-%e2%80%93-violin-sonatas-nos-1-%e2%80%93-3/</link>
		<comments>http://blog.codaex.de/2010/08/ensemble-villa-musica-nicolas-chumachenco-kalle-randalu-robert-schumann-%e2%80%93-violin-sonatas-nos-1-%e2%80%93-3/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 14:15:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Schumann]]></category>
		<category><![CDATA[Romantik]]></category>
		<category><![CDATA[Violine]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.codaex.de/?p=3457</guid>
		<description><![CDATA[Ich finde es höchst erfreulich, dass das diesjährige Robert Schumann-Jahr (zum 200. Geburtstags des Komponisten) anscheinend von den Künstlern genutzt wurde, auch zahlreiche weniger populäre Werke sorgsam neu einzuspielen und sie somit wieder der breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sie in Erinnerung zu rufen. Binnen kürzester Zeit sind beispielsweise Schumanns Werke für Viuoline neu eingespielt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Robert-Schumann-1839-Zeichung.jpg" rel="shadowbox[post-3457];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Robert Schumann, 1839 (Zeichung)"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3533" title="Robert Schumann, 1839 (Zeichung)" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Robert-Schumann-1839-Zeichung-e1282565126721-150x150.jpg" alt="Robert Schumann, 1839 (Zeichung)" width="150" height="150" /></a>Ich finde es höchst erfreulich, dass das diesjährige <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Schumann" title="Robert Schumann auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Robert_Schumann?referer=');">Robert Schumann</a>-Jahr (zum 200. Geburtstags des Komponisten) anscheinend von den Künstlern genutzt wurde, auch zahlreiche weniger populäre Werke sorgsam neu einzuspielen und sie somit wieder der breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sie in Erinnerung zu rufen. Binnen kürzester Zeit sind beispielsweise Schumanns Werke für Viuoline neu eingespielt worden: So nahm beispielsweise der französische Violinist Philippe Graffin das Konzert in a-Moll für Cello und Orchester, op. 129 in der Bearbeitung für Violine und die Violinsonate No. 2, op. 121 für das englische Label Onyx auf (s. Besprechung→ <a href="http://blog.codaex.de/2010/08/philippe-graffin-%C2%B7-claire-desert-%C2%B7-deutsche-radio-philharmonie-christoph-poppen-robert-schumann-violin-concerto-arr-from-cello-concerto-%C2%B7-violin-sonata-no-2-clara-schumann-3/" title="Philippe Graffin · Claire Désert · Deutsche Radio Philharmonie, Christoph Poppen: Robert Schumann – Violin Concerto (Arr. from Cello Concerto) · Violin Sonata No. 2 / Clara Schumann – 3 Romances for Violin and Piano auf blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">hier</a>); der russische Violinist Ilya Gringolts widmete seine neueste Veröffentlichung gleich allen drei Violinsonaten Schumanns (Besprechung→ <a href="http://blog.codaex.de/2010/08/ilya-gringolts-peter-laul-robert-schumann-violin-sonatas-nos-1-3/" title="Ilya Gringolts &amp; Peter Laul: Robert Schumann – Violin Sonatas Nos. 1 – 3 auf blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">hier</a>) und &#8211; last but not least (auch wenn das Album nicht bei einem von Codaex vertriebenem Label erschienen ist) &#8211; hat der Violinist Daniel Sepec mit Andreas Staier die Violinsonaten Nos. 1 &amp; 2 (für Harmonia Mundi) historisch-informiert aufgenommen. Das Faszinierendste an all diesen Veröffentlichungen ist: Jede scheint einen anderen Aspekt dieser sonst eher vernachlässigten Werke betonen zu wollen, in jeder Aufnahme gibt es neue Momente, neue Sichtweisen. Die nun veröffentlichte Neuaufnahme aller drei Violinsonaten Schumanns des <a href="http://www.mdg.de/artists/evm.htm" title="Ensemble Villa Musica - Kurzbio auf mdg.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.mdg.de/artists/evm.htm?referer=');">Ensemble Villa Musica</a> (in diesem Fall bestehend aus<a href="http://www.villamusica.de/dozenten/nicolas-chumachenco" title="Nicolas Chumachenco - Biografie auf villamusica.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.villamusica.de/dozenten/nicolas-chumachenco?referer=');"> Nicolas Chumachenco</a>, Violine und <a href="http://www.hfm-berlin.de/Kalle_Randalu.html" title="Kalle Randalu - Biografie auf hfm-berlin.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hfm-berlin.de/Kalle_Randalu.html?referer=');">Kalle Randalu</a>, Klavier) für das Label <a href="http://www.mdg.de/" title="MDG - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.mdg.de/?referer=');">MDG</a> bildet darin keine Ausnahme.<br />
<span id="more-3457"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Ens.-Villa-Musica-R.-Schumann-Violin-Sonatas.jpg" rel="shadowbox[post-3457];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Ens. Villa Musica: R. Schumann - Violin Sonatas"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3471" title="Ens. Villa Musica: R. Schumann - Violin Sonatas" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Ens.-Villa-Musica-R.-Schumann-Violin-Sonatas-150x150.jpg" alt="Ens. Villa Musica: R. Schumann - Violin Sonatas" width="150" height="150" /></a>Chumachenco und Randalu arbeiten in ihrer Interpretationen der drei Sonaten vor allem die <em>Unterschiede</em> der Sonaten sehr präzise heraus. Zurecht zeigen sie, dass die Sonaten  nicht nur im Charakter, sondern auch von der Gestaltung und Ausarbeitung  völlig unterschiedliche Ansätze verfolgen. Sie widersprechen damit der  allgemein gültigen Annahme, dass die zweite Sonate lediglich der zweite,  <em>gelungenere </em>Versuch der ersten Violinsonate sei, die Schumann  angeblich ja nicht sonderlich mochte, wie zumindest der Violinist der  ersten privaten Probe (mit Clara Schumann am Klavier) <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Joseph_von_Wasielewski" title="Wilhelm Joseph von Wasielewski auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Joseph_von_Wasielewski?referer=');">Wilhelm Joseph von Wasielewski</a> (1822-1896) in seiner Biographie berichtet:</p>
<blockquote><p>»<em>Die Sonate hatte übrigens als Komposition nicht ganz  seinen Erwartungen entsprochen, weshalb er eine zweite, &#8216;bessere&#8217; zu  machen beschloß.</em>«</p></blockquote>
<p>Vielmehr ist die zweite Sonate ein großangelegtes Konzertstück (deswegen auch ihr Name »<em>Grand Sonata</em> für Violine und Klavier«), das einen völlig anderen Aufbau hat, einer völlig andere <em>Dramaturgie</em> fogt. Die erste Sonate wurde im internen  Sprachgebrauch der Schumanns immer nur das »Duo« genannt, was eben ihren  Charakter unterstreicht. Die zweite Sonate stellt die Violine und deren  solistischen Passsagen viel weiter in den Vorgrund (deswegen auch »für <em>Violine</em> und Klavier« und nicht umgekehrt); die erste Sonate (das »Duo« für  Klavier und Violine) ist deutlich bescheidener, kammermusikalischer im  Aufbau und die beiden Instrumente sind gleichberechtigter eingesetzt.  Genau hier setzen Chumachenco und Randalu bei ihrer Interpretation an:  Mit kraftvoller und ausladender Solo-Violine bei der Grand Sonata und dem Klavier das meistens eher begleitet (meistens, nicht immer!), während das Duo deutlich zurückhaltender und insgesamt schlanker und wendiger im Klang  bei der ersten Sonate vorgeht.</p>
<p>Auch die wenig gespielte und oft genug als  zu vernachlässigen abgewertete  Sonate No. 3, WoO 2 erfährt durch das sorgfältig musizierende Duo  eine echte Aufwertung. Da die Sonate in die allerletzte  Schaffensperiode Schumanns fällt &#8211; sie entstand 1853, kurz vor Schumanns  Einweisung in die Endenicher Heilanstalt &#8211; hält sich hartnäckig das  Gerücht, dass sie, wie all seine Werke dieser Zeit (sic!) überschattet sei von der  nahenden Geisteskrankheit. Hört man aber nun den engagierten, schwungvollen, dann wieder lyrischen Vortrag Chumachencos und Randalus, muss man sich über  solch ein Vorurteil wundern. Die aus der gemeinschaftlich mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Brahms" title="Johannes Brahms auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Brahms?referer=');">Johannes Brahms</a> (1833-1897) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Dietrich" title="Albert Dietrich auf de.wikipedia.org" target="_self" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Albert_Dietrich?referer=');">Albert Dietrich</a> (1829-1908) geschriebenen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/F-A-E_Sonata" title="F-A-E-Sonate auf en.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/en.wikipedia.org/wiki/F-A-E_Sonata?referer=');">F-A-E-Sonate</a> entstandene dritte Violinsonate ist hier alles andere als ein Fragment (auch wenn die endgültige Reihenfolge der Sätze nicht von Schumann festgelegt wurde), sondern eine ebenbürtige Sonate, die den beiden vorangegangenen in nichts nachsteht. Gerade das träumerische Intermezzo hier ist einer der schönsten vergessenen Momente in der Kammermusik Schumanns.</p>
<p>Übrigens: Anders als im Booklet vermerkt, ist bei der dritten Sonate das Scherzo an zweiter, das Intermezzo an dritter Stelle (wie im Autograph und in der Erstausgabe des Notentextes von 1956 vermerkt) und nicht umgekehrt (wie in den Neuausgaben von 2001 und 2007). Vermutlich ein Fehler bei der CD-Herstellung, den man dank programmierbarer CD-Player schnell beheben kann. Die ausführlichen Anmerkungen von Joachim Draheim sind informativ, engagiert und lesenswert.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_3457_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 40px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Robert Schumann – Violinsonaten Nos. 1 – 3</strong> vom <strong>Ensemble Musica: Nicolas Chumachenco &amp; Kalle Randalu</strong> ist am 20. August 2010 bei MDG (304 1647) erschienen und  kann im    Fachhandel erworben  oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie →  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003XP2Z0M?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003XP2Z0M" title="Ensemble Villa Musica: R. Schumann - Violin Sonatas Nos. 1 - 3 bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003XP2Z0M?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003XP2Z0M&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Robert-Schumann-Sonaten-f-Violine-Klavier-Nr-1-3/hnum/4299801/iampartner/n31" title="Ensemble Villa Musica: R. Schumann - Violin Sonatas Nos. 1 - 3 bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Robert-Schumann-Sonaten-f-Violine-Klavier-Nr-1-3/hnum/4299801/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Violinsonate No. 2 in d-Moll, &#8220;Grand Sonata&#8221;, op. 121</li>
<li>Violinsonate No. 1 in a-Moll, op. 105</li>
<li>Violinsonate No. 3 in a-Moll, WoO 2</li>
</ol>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/d12e174c990c41a78fe24fb4f15a668c" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pamela Thorby &amp; Elizabeth Kenny: The Nightingale and the Butterfly</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/08/pamela-thorby-elizabeth-kenny-the-nightingale-and-the-butterfly/</link>
		<comments>http://blog.codaex.de/2010/08/pamela-thorby-elizabeth-kenny-the-nightingale-and-the-butterfly/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 07:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[17. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Anne-Danican Philidor]]></category>
		<category><![CDATA[Barock]]></category>
		<category><![CDATA[Blockflöte]]></category>
		<category><![CDATA[Charles Dieupart]]></category>
		<category><![CDATA[François Couperin]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Louis Caix d’Hervelois]]></category>
		<category><![CDATA[Robert de Visée]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Renaissance und der vor allem das Barock waren eine gute Zeit für die Blockflötenmusik. Zahlreiche Varianten der Blockflöte waren in Europa regional und überregional verbreitet und erst gegen Ende des Barocks wurde die Blockflöte von der Querflöte immer weiter in den Hintergrund gedrängt. Bemerkenswert an den Werken für Blockflöte aus jener Zeit ist, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Barocke_Blockflöten.png" rel="shadowbox[post-3316];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Barocke Blockflöten"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3319" title="Barocke Blockflöten" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Barocke_Blockflöten-e1281532962766-145x150.png" alt="Barocke Blockflöten" width="145" height="150" /></a>Die Renaissance und der vor allem das Barock waren eine gute Zeit für die Blockflötenmusik. Zahlreiche Varianten der Blockflöte waren in Europa regional und überregional verbreitet und erst gegen Ende des Barocks wurde die Blockflöte von der Querflöte immer weiter in den Hintergrund gedrängt. Bemerkenswert an den Werken für Blockflöte aus jener Zeit ist, dass sie oft für ein spezifisches, regionales Instrument geschrieben wurden und dass so eine Wechselwirkung aus dem Instrument und der Musik entstand. So unterscheiden sich deutsche, englische, italienische und französische (Block-) Flötenmusik unüberhörbar voneinander, nicht nur in den verwendeten Blockflöten, sondern auch im Charakter.</p>
<p>Der Blockflöte kam in der französischen Barock-Oper oft eine besondere Rolle zu, wurde sie doch oft zur Unterstreichung der pastoralen Ambienti und Szenen genutzt. Andererseits sind nur wenige französische Kammerwerke für Flöte erhalten, diese jedoch haben alle eine schlichte Eleganz und eine betörende Direktheit gemein, die man so nur mit Frankreich assoziieren würde.<br />
<span id="more-3316"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Pamela-Thorby-Elizabeth-Kenny-The-Nightingale-and-the-Butterfly.jpg" rel="shadowbox[post-3316];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="P. Thorby &amp; E. Kenny: The Nightingale and the Butterfly"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3325" title="P. Thorby &amp; E. Kenny: The Nightingale and the Butterfly" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Pamela-Thorby-Elizabeth-Kenny-The-Nightingale-and-the-Butterfly-150x150.jpg" alt="P. Thorby &amp; E. Kenny: The Nightingale and the Butterfly" width="150" height="150" /></a>Die britische Flötistin <a href="http://www.pamelathorby.com/" title="Pamela Thorby - Homepage" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.pamelathorby.com/?referer=');pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.pamelathorby.com/?referer=');" target="_blank" class="liexternal">Pamela Thorby</a> hat mit der Lautistin Elizabeth Kenny auf dem vorliegenden Album für das schottische Label <a href="http://www.linnrecords.com/" title="Linn Records - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.linnrecords.com/?referer=');">Linn Records</a> &#8220;The Nightingale and the Butterfly&#8221; (zu Deutsch &#8216;<em>Die Nachtigall und der Schmetterling&#8217;</em>) einige Höhepunkte barocker Flötenmusik aus Frankreich von den Komponisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Louis_de_Caix_d%E2%80%99Hervelois" title="Louis de Caix d’Hervelois auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Louis_de_Caix_d_E2_80_99Hervelois?referer=');">Louis Caix d’Hervelois</a> (1680-1759), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fran%C3%A7ois_Couperin" title="François Couperin auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Fran_C3_A7ois_Couperin?referer=');">François Couperin</a> (1668-1733), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Dieupart" title="Charles Dieupart auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Charles_Dieupart?referer=');">Charles Dieupart</a> (ca. 1667-1740), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anne_Danican_Philidor" title="Anne Danican Philidor auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Anne_Danican_Philidor?referer=');">Anne-Danican Philidor</a> (trotz des weiblichen Vornamens handelte es sich hierbei um einen Mann, 1681-1721) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_de_Vis%C3%A9e" title="Robert de Visée auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Robert_de_Vis_C3_A9e?referer=');">Robert de Visée</a> (1660-1732) zusammengetragen.</p>
<p>Dem geordneten Kontrapunkt der deutschen Musik setzen die französischen  Komponisten entweder tänzerische oder überraschend freie Elemente, fast  improvisiert anmutend entgegen. Sowohl die Suiten, als auch die kürzeren Stücke (insbesondere von Couperin), strahlen solch eine Leichtigkeit, solche eine poetische Schlichtheit aus, dass man verwundert ist, wie solch einfache, fast volksmusikhaft anmutende Werke im absolutistischen Frankreich gedeihen konnten. Es kann wohl nur so sein, dass sie im völligen Widerspruch zur damaligen Realität entstanden, denn weder das höfische, noch das Frankreich der normalen Bevölkerung hatte viel von dieser träumerischen Melancholie.</p>
<p>Bemerkenswert gelungen finde ich auch das Artwork mit seinen schönen Makroaufnahmen, sowie (auch so etwas fällt mir auf, wenn es besonders schön gemacht ist) die verwendeten Schriftarten im ausführlichen, leider aber nur englischen Booklet.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_3316_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die SACD <strong>The Nightingale and the Butterfly</strong> von <strong>Pamela Thorby &amp; Elizabeth Kenny</strong> mit Werken von <strong>Louis Caix d’Hervelois</strong>, <strong>François Couperin</strong>, <strong>Charles Dieupart </strong>und <strong>Robert de Visée</strong> ist am 23. Juli 2010 auf Linn Records (CKD 341) erschienen und  kann im   Fachhandel erworben  oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie →  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003QLY5NI?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003QLY5NI" title="Pamela Thorby &amp; Elizabeth Kenny: The Nightingale and the Butterfly bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003QLY5NI?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003QLY5NI&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/The-Nightingale-and-the-Butterfly/hnum/8599536/iampartner/n31" title="Pamela Thorby &amp; Elizabeth Kenny: The Nightingale and the Butterfly bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/The-Nightingale-and-the-Butterfly/hnum/8599536/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.﻿</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Louis Caix d’Hervelois &#8211; Deuxième Suite in G major</li>
<li>Robert De Visée &#8211; Passacaille</li>
<li>Anne-Danican Philidor &#8211; Sonate pour la flûte à bec</li>
<li>Charles Dieupart &#8211; Suite No. 1 in A major &#8216;pour une flûte de voix&#8217;</li>
<li>Robert De Visée &#8211; Suite in D minor</li>
<li>François Couperin &#8211; Le Rossignol-em-amour</li>
<li>Charles Dieupart &#8211; Suite No. 6 in F minor &#8216;pour une flûte de quatre&#8217;</li>
<li>François Couperin &#8211; Le Rossignol Vainqueur</li>
<li>François Couperin &#8211; Double de Rossignol</li>
</ol>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/77e9f21c45c9458eaa3258d46147d37b" width="1" height="1" alt=""></p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;William Boyce &#8211; Trio Sonatas&#8221; vom Parley of Instruments bei »Neue CDs« auf NDR Kultur besprochen</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 13:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse, TV, Radio, Internet]]></category>
		<category><![CDATA[18. Jahrhundert]]></category>
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		<category><![CDATA[Originalinstrumente]]></category>
		<category><![CDATA[William Boyce]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.codaex.de/2010/08/william-boyce-trio-sonatas-vom-parley-of-instruments-bei-%c2%bbneue-cds%c2%ab-auf-ndr-kultur-besprochen/</guid>
		<description><![CDATA[Der Name William Boyce (1711-1779) ist hierzulande nicht jedem Musikliebhaber ein Begriff, in England zählt Boyce allerdings zu den wichtigsten Komponisten seiner Epoche. Nun hat das englische Originalinstrumente-Ensemble The Parley of Instruments (zu Deutsch: Die Unterredung der Instrumente) unter der Leiterung von Peter Holman sämtliche Triosonaten (die zwölf 1747 veröffentlichten und drei damals unveröffentlicht gebliebenen) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/William-Boyce.gif" rel="shadowbox[post-3269];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="William Boyce"><img class="alignleft size-full wp-image-3271" title="William Boyce" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/William-Boyce.gif" alt="William Boyce" width="150" height="145" /></a>Der Name <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/William_Boyce" title="William Boyce auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/William_Boyce?referer=');">William Boyce</a> (1711-1779) ist hierzulande nicht jedem Musikliebhaber ein Begriff, in England zählt Boyce allerdings zu den wichtigsten Komponisten seiner Epoche. Nun hat das englische Originalinstrumente-Ensemble <a href="http://www.parley.org.uk/" title="The Parley of Instruments - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.parley.org.uk/?referer=');">The Parley of Instruments</a> (zu Deutsch: <em>Die Unterredung der Instrumente</em>) unter der Leiterung von Peter Holman sämtliche Triosonaten (die zwölf 1747 veröffentlichten und drei damals unveröffentlicht gebliebenen) für zwei Violinen mit Bass für Cello oder Cembalo.</p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Parley-of-Instruments-William-Boyce-Trio-Sonatas.png" rel="shadowbox[post-3269];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="The Parley of Instruments: William Boyce - Trio Sonatas"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3274" title="The Parley of Instruments: William Boyce - Trio Sonatas" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Parley-of-Instruments-William-Boyce-Trio-Sonatas-150x150.png" alt="The Parley of Instruments: William Boyce - Trio Sonatas" width="150" height="150" /></a>In ihrem Beitrag vom 9.08. <small>(der Textbeitrag ist vorab veröffentlicht; der Radiobeitrag folgt dann zu Wochenbeginn)</small> schreibt <a href="http://www.ndrkultur.de/" title="NDR Kultur - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ndrkultur.de/?referer=');">NDR Kultur</a>-Redakteurin Ulrike Henningsen zur Editionsgeschichte der Sonaten, die im 18. Jahrhundert äußerst populär waren: »<em>Diese ursprünglichen Fassungen  wurden danach oft bearbeitet, auch für Orchester, und so entstanden  kleine Konzerte. Auf den beiden CDs wechseln solistische Besetzung und  Kammerorchester einander ab.</em>«</p>
<p>Sie lobt das »sehr präzise Zusammenspiel« und resümiert:</p>
<blockquote><p>»<em>Durch das farbenfrohe und facettenreiche Spiel der Musiker ist eine<em> </em>lebendige  und abwechslungsreiche Einspielung dieser englischen Triosonaten  entstanden. Das ist Unterhaltungsmusik im besten Wortsinn &#8211; nicht nur  für heiße Sommertage!</em>«</p></blockquote>
<p>Den ganzen <strong>Artikel</strong> &#8220;William Boyce: Triosonaten&#8221; gibt es → <a href="http://www.ndrkultur.de/feuilleton/cds/ncdsboyce100.html" title="William Boyce - Triosonaten auf ndrkultur.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ndrkultur.de/feuilleton/cds/ncdsboyce100.html?referer=');">hier</a> in der Rubrik &#8220;Neue CDs&#8221; bei <em>NDR Kultur.</em></p>
<p><em>Addendum</em>: Den <strong>Podcast</strong> zur Sendung kann man auf der Seite direkt anhören (rechte Spalte) oder im MP3-Format → <a href="http://media.ndr.de/download/podcasts/podcast3024/AU-20100809-1556-1101.mp3" rel="shadowbox[post-3269];player=flv;width=500;height=0;" title="Podcast zu &quot;William Boyce - Triosonaten&quot; auf ndrkultur.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/media.ndr.de/download/podcasts/podcast3024/AU-20100809-1556-1101.mp3?referer=');">hier</a> herunterladen <small>(mit der rechten Maustaste anklicken und “Speichern unter” auswählen).</small></p>
<p><small></small></p>
<p>Die Doppel-CD <strong>William Boyce &#8211; Trio Sonatas</strong> vom <strong>Parley of Instruments</strong> unter der Leitung von <strong>Peter Holman</strong> ist am 23. Juli 2010 bei Hyperion (CDD 22063) erschienen und  kann im  Fachhandel erworben  oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie →  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003LT2KVE?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003LT2KVE" title="Parley of Instruments: W. Boyce - Trio Sonatas bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003LT2KVE?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003LT2KVE&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/8179826/iampartner/n31" title="Parley of Instruments: W. Boyce - Trio Sonatas bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/8179826/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Philippe Graffin · Claire Désert · Deutsche Radio Philharmonie, Christoph Poppen: Robert Schumann &#8211; Violin Concerto (Arr. from Cello Concerto) · Violin Sonata No. 2 / Clara Schumann &#8211; 3 Romances for Violin and Piano</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/08/philippe-graffin-%c2%b7-claire-desert-%c2%b7-deutsche-radio-philharmonie-christoph-poppen-robert-schumann-violin-concerto-arr-from-cello-concerto-%c2%b7-violin-sonata-no-2-clara-schumann-3/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 16:15:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Clara Schumann]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Philippe Graffin]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Schumann]]></category>
		<category><![CDATA[Romantik]]></category>
		<category><![CDATA[Violine]]></category>

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		<description><![CDATA[Robert Schumann schrieb 1853, kurz vor seinem völligen geistigen Verfall, ein letztes großes Orchesterwerk, das d-Moll-Violinkonzert WoO 23. Dieses wurde 1937, also über 80 Jahre später, im Rahmen einer groß angelegten propagandistischen Inszenierung der Nazis im Deutschen Opernhaus Berlin mit dem Solisten Georg Kulenkampff und den Berliner Philharmonikern unter Leitung von Karl Böhm uraufgeführt. Doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Schumann" title="Robert Schumann auf de.wikipedia.org" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Robert_Schumann?referer=');">Robert Schumann</a> schrieb 1853, kurz vor seinem völligen geistigen Verfall, ein letztes großes Orchesterwerk, das<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Violinkonzert_%28Schumann%29" title="R. Schumann: Violinkonzert d-Moll, WoO 23 auf de.wikipedia.org" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Violinkonzert_28Schumann_29?referer=');"> d-Moll-Violinkonzert WoO 23</a>. Dieses wurde 1937, also über 80 Jahre später, im Rahmen einer groß angelegten propagandistischen Inszenierung der Nazis im Deutschen Opernhaus Berlin mit dem Solisten Georg Kulenkampff und den Berliner Philharmonikern unter Leitung von Karl Böhm uraufgeführt. <a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Graffin-Schumann-Violin-Concerto.jpg" rel="shadowbox[post-3246];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="P Graffin: R. Schumann - Violin Concerto"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3168" title="P Graffin: R. Schumann - Violin Concerto" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Graffin-Schumann-Violin-Concerto-150x150.jpg" alt="P Graffin: R. Schumann - Violin Concerto" width="150" height="150" /></a>Doch schon zuvor hatte sich Schumann mit der Vioiline als Soloinstrument in einem Konzert beschäftigt, allerdings über einen Umweg: 1850 hatte Schumann das Konzert für Violoncello und Orchester in a-Moll, op. 129 geschrieben (es sollte zu seinen Lebzeiten nie aufgeführt werden ) und bearbeitete es kurz darauf  für Violine. Er widmete es dem Geigenvirtuosen Joseph Joachim, mit dem er befreundet war. Diese Bearbeitung ist einer der beiden Hauptwerke auf der soeben bei Onyx Classics erschienenen CD des französischen Violinisten <a href="http://onyxclassics.com/artistdetail.php?ArtistName=Philippe%20Graffin" title="Philippe Graffin - Biography auf onyxclassics.com" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/onyxclassics.com/artistdetail.php?ArtistName=Philippe_20Graffin&amp;referer=');">Philippe Graffin</a>, der das Konzert mit der <a href="http://www.drp-orchester.de/" title="Deutsche Radio Philharmonie Kaiserslautern Saarbrücken - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.drp-orchester.de/?referer=');">Deutschen Radio Philharmonie Kaiserslautern Saarbrücken</a> (oh, wie ich diese politisch motivierten Namen scheußlich finde) unter der Leitung ihres Chefdirigenten Christoph Poppen aufgenommen hat. Außerdem hat er mit seiner langjährigen Duettpartnerin Claire Désert die bekannte Violinsonate No. 2 in d-Moll, op. 121 aufgenommen. Abgerundet wird das Album durch die 3 Romanzen für Violine und Klavier, op 22 von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Clara_Schumann" title="Clara Schumann auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Clara_Schumann?referer=');">Clara Schumann</a>.<br />
<span id="more-3246"></span><img class="alignright size-full wp-image-280" title="Robert Schumann" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/01/Robert_Schumann.jpg" alt="Robert Schumann" width="150" height="206" />Ganz gleich ob man das Konzert in seiner ursprünglichen Fassung für Cello kennt oder nicht, schon nach den ersten paar Takten wird klar: Es handelt sich bei dieser Bearbeitung um eine äußerst gelungenes Konzert, das viele Tugenden der Musik Schumanns vereint. Kein Wunder, wurde es doch unmittelbar nach seiner erfolgreichen und bis heute äußerst populären dritten Sinfonie, der &#8220;Rheinischen&#8221; geschrieben. Das Konzert atmet denselben schwelgerischen, hoffnungsfrohen Optimismus, den Schumann mit seiner gerade angetretenen Stelle als Musikdirektor in Düsseldorf verband (die Realität sollte ihn bald eines besseren belehren). Graffin gelingt es, den kantilenen Charakter der Cellos auf seiner Violine entsprechend umzusetzen, so dass das Konzert (fast) in seiner ursprünglichen Schönheit erstrahlt. Graffins weicher, wendiger Stil ist geradezu ideal für die singende Solostimme der Violine. Dazu kommt überaus differenziert spielende, glänzend aufgelegte südwestdeutsche Orchester unter der sicheren Leitung von Christoph Poppen.</p>
<p>Auch die Violinsonate No. 2 in d-Moll, op. 121 gelingt Graffin, auch dank seiner ebenbürtigen Partnerin Claire Désert, ganz vorzüglich. Gemeinsam deuten sie das kantige und vielschichtige Werk als lebendigen Dialog zwischen Violine und Klavier. Bemängelte ich bei der vor kurzem → <a href="http://blog.codaex.de/2010/08/ilya-gringolts-peter-laul-robert-schumann-violin-sonatas-nos-1-3/" title="Ilya Gringolts &amp; Peter Laul: Robert Schumann – Violin Sonatas Nos. 1 – 3 auf blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">besprochenen</a> Vergleichsaufnahme von Ilya Gringolts und Peter Laul, dass »das Zusammenspiel der beiden Musiker nicht hundertprozentig« sei, dass die beiden Musiker sich widersinnigerweise gleichzeitig zurücknehmen, um dann wieder gleichzeitig vorzupreschen, ist der Dialog von Graffin und Désert viel ausgewogener, stimmiger. Ihre Violinsonate pulsiert lebendig und verspielt, wo Gringolts und Laul den Hörer etwas ratlos zurücklassen. Kein Zweifel, die zweite Violinsonate in <em>dieser</em> Einspielung ist rundum gelungen.</p>
<p>Als I-Tüpfelchen für eine rundum gelungene Veröffentlichung seien auch die Romanzen für Violine und Klavier von Clara Schumann erwähnt. Hier, wie bei der gesamten CD, überzeugt Graffin durch einen herrlich weichen, singenden Klang und das Klavier der Désert haucht in der ersten, tänzelt in der zweiten, schwebt in der dritten Romanze dazu.</p>
<p>Übrigens ist die Klangqualität dieser CD (anders als bei der Gringolts-Aufnahme) wieder Onyx-typisch exzellent, beim Konzert sogar überragend. Dies ist ein rundum gelungener Beitrag zum Schumann-Jahr und fast wünscht man sich, Graffin würde sich auch des anderen Violinkonzerts und der anderen beiden Violinsonaten annehmen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="50" height="50" />Eine wirkliche Bereicherung des Schumann-Jahres: Der späte Schumann, ganz und gar romantisch gedeutet. &#8216;<em>Die besondere CD&#8217;</em> im Juli 2010.<br style="clear: both;" /></p>
<p>Die CD <strong>Robert Schumann &#8211; Konzert für Violoncello (Violine) und Orchester a-Moll op. 129 ·  Violinsonate No. 2</strong> von <strong>Philippe Graffin</strong> ist  am 23. Juli 2010 bei Onyx Classics (4062) erschienen und  kann im    Fachhandel erworben  oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie →   <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003PN5UOU?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003PN5UOU" title="P. Graffin: R. Schumann - Violinkonzert/Sonate auf amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003PN5UOU?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003PN5UOU&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Robert-Schumann-Violinkonzert-a-moll-nach-dem-Cellokonzert-op-129/hnum/3678568/iampartner/n31" title="P. Graffin: Schumann - Violinkonzert/Sonate auf jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Robert-Schumann-Violinkonzert-a-moll-nach-dem-Cellokonzert-op-129/hnum/3678568/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Robert Schumann: Konzert in a-Moll für Cello und Orchester, op. 129 (arr. vom Komponisten für Violine) <em>(mit der Deutschen Radio Philharmonie Kaiserslautern Saarbrücken, Christoph Poppen)</em></li>
<li>Clara Schumann: 3 Romanzen für Violine und Klavier, op 22<em> (mit Claire Désert, Klavier)</em></li>
<li>Robert Schumann: Violinsonate No. 2 in d-Moll, op. 121 <em>(mit Claire Désert, Klavier)</em></li>
</ol>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/6cd366f50225443cb7e0977b22481a4e" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ilya Gringolts &amp; Peter Laul: Robert Schumann &#8211; Violin Sonatas Nos. 1 &#8211; 3</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 13:51:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Ilya Gringolts]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Schumann]]></category>
		<category><![CDATA[Romantik]]></category>
		<category><![CDATA[Violine]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Diese Erkenntnis ist so alt, wie banal, was aber, wenn man sie umkehrt? »Was glänzt, muss nicht Gold sein« scheint mir im mehrfachen Sinne eine gute Überschrift für das Debüt des russischen Violinisten Ilya Gringolts auf Onyx Classics zu sein. Für seine erste CD beim britischen Renomée-Label wählte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Gringolts-Schumann-Violin-Sonatas.jpg" rel="shadowbox[post-3183];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="I. Gringolts: R. Schumann - Violin Sonatas"><img class="size-thumbnail wp-image-3170 alignright" title="I. Gringolts: R. Schumann - Violin Sonatas" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Gringolts-Schumann-Violin-Sonatas-150x150.jpg" alt="I. Gringolts: R. Schumann - Violin Sonatas" width="150" height="150" /></a>Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Diese Erkenntnis ist so alt, wie banal, was aber, wenn man sie umkehrt? »Was glänzt, muss nicht Gold sein« scheint mir im mehrfachen Sinne eine gute Überschrift für das Debüt des russischen Violinisten <a href="http://ilyagringolts.com/" title="Ilya Gringolts - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/ilyagringolts.com/?referer=');">Ilya Gringolts</a> auf <a href="http://www.onyxclassics.com/" title="Onyx Classics - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.onyxclassics.com/?referer=');">Onyx Classics</a> zu sein. Für seine erste CD beim britischen Renomée-Label wählte Gringolts Musik, die man &#8211; bei allem gebotenen Respekt &#8211; ebenso nicht als &#8220;reines Gold&#8221; bezeichnen würde, namentlich die drei Violinsonaten von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Schumann" title="Robert Schumann auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Robert_Schumann?referer=');">Robert Schumann</a>. Die erste Violinsonate in a-Moll, op. 105 (geschrieben 1851) mochte Schumann nach eigenen Angaben selbst nicht besonders, so dass er noch im selben Jahre die zweite Violinsonate in d-Moll, op. 121 hinterherschob. Die dritte Sonate, WoO 2 wurde sogar erst 1856 veröffentlicht und hat eine kuriose Entstehungsgeschichte.  <em>Carenza Hugh-Jones</em> schreibt in den Liner Notes im Booklet dazu:</p>
<blockquote><p>»<em>Robert Schumann, Albert Dietrich und Johannes Brahms kollaborierten 1853 an einer viersätzigen Komposition für Violine und Klavier, die sie nach dem Motto „Frei aber einsam“ des Geigers Joachim die F–A–E Sonate nannten. Schumann schrieb den zweiten und vierten Satz dafür und nutzte kurze Zeit später diese beiden Sätze zusammen mit zwei neuen für seine Sonate Nr. 3. Da das Werk jedoch ursprünglich in zwei Manuskripten existiert, gibt es keine Hinweise darauf, in welcher Reihenfolge die vier Sätze gespielt werden sollen. Nur wenige Monate nachdem er das Werk vollendete, erlitt Schumann einen schweren Nervenzusammenbruch und wurde in eine Irrenanstalt eingewiesen, wo er zwei Jahre später starb.</em>«</p></blockquote>
<p><span id="more-3183"></span>Das erstaunliche an diesem Album ist: Es hat seine besten Momente just bei jenen Sonaten, die man immer etwas kritisch betrachtet, nämlich der (von Schumann) ungeliebten ersten Violinsonate (die viel seltener aufgenommen und aufgeführt wird als die zweite) und bei der eh immer stiefmütterlich behandelten dritten Sonate. Oder anders herum gesagt: Die zweite Sonate ist dem russischen Duo meiner Meinung nach nicht stringent genug nicht gelungen.</p>
<p>Doch der Reihe nach: Ilya Gringolts, ein hierzulande noch eher unbekannter Violinist, nichtsdestoweniger aber schon mehrfacher Preisträger, unter anderem Sieger des internationalen Violinwettbewerbs &#8220;Premio Paganini&#8221;1998 mit gleich zwei zusätzlichen Sonderpreisen (dem Preis als jüngster Final-Wettbewerbsteilnehmer und dem als bester Interpret der Paganini-Capricen) und sein Duo-Partner am Klavier Peter Laul spielen Schumann überraschend zurückhaltend, gar nicht so, wie man es von einem russisch-russischen Duo gemeinhin erwarten würde (man vergebe mir diesen Griff in die Klischee-Schublade). Das funktioniert bei der Violinsonate No. 3, vor allem aber bei der introvertierten und meiner Meinung nach völlig zu Unrecht unterschätzten Violinsonate No. 1 ganz hervorragend.</p>
<p>Sicher, keine der drei Sonaten nutzt die technischen Möglichkeiten der Violine voll aus, soll heißen: Es sind keine Paradestücke für Virtuosen. Dennoch (oder gerade deswegen) verlangen sie ein hohes Maß an expressiven Qualitäten der Interpreten. Gringolts Spiel ist angenehm weich und gefühlvoll, bleibt dabei aber zart, fast zerbrechlich im Klang (aber nicht unsicher), was ich gerade bei der ersten Sonate als sehr passend empfinde. Bei der zweiten Sonate wirkt er allerdings <em>zu zurückhaltend</em> auf mich, gleichzeitig stimmt auch das Zusammenspiel der beiden Musiker nicht hundertprozentig. Erstaunlich, denn mal nehmen sich beide gleichzeitig zurück, dann wieder preschen beide Musiker gleichzeitig in den Vordergrund und man verliert als Zuhörer ein wenig der Überblick, wer hier gerade federführend sein will. Dazu kommt eine für Onyx überraschend schwache Klangqualität der Aufnahme. Das Klavier klingt während der ganzen Aufnahme etwas dumpf und viel zu weit im Hintergrund; als störend erweist sich das unüberhörbare scharfe Einatmen Gringolts &#8211; hier wäre mehr Sorgfalt angebracht gewesen. Bei allem Respekt: Dies ist keine Meisterleistung des Produzenten und Toningenieurs Philip Hobbs geworden, was umso erstaunlicher ist, gilt Hobbs doch als einer der allerbesten Toningenieure/ Produzenten in Großbritannien.</p>
<p>Unterm Strich reicht es für eine durchschnittliche Wertung, doch <em>nota bene</em>: Gerade die erste Violinsonate finde ich bemerkenswert einfühlsam musiziert und hörenswert. Es gibt gar nicht so viele Aufnahmen dieser Sonate, Gringolts Aufnahme ist &#8211; trotz der oben genannten technischen Einschränkungen &#8211; sicher einer der besten, eine der romantischsten, dasselbe gilt ebenso für die Sonate No. 3.</p>
<p>Es ist nicht alles Gold hier, doch Gringolts schafft es genau dort zu glänzen, wo man es am wenigsten vermutet, bei der ersten und bei der dritten Sonate. Ein Name, den man sich merken sollte, gerade weil mit einer Tugend glänzt, die sich im Zeitalter der technisch perfekten Interpreten deutlich seltener finden lässt, mit emotionaler Tiefe, oder um es mit der ehrwürdigen englischen Tageszeitung <a href="http://www.thetimes.co.uk/" title="The Times - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.thetimes.co.uk/?referer=');">The Times</a> zu sagen: <em>»Gringolts has depth beyond his years.«</em></p>
<div id="gdsr_mureview_block_3183_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 40px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 40px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p><small>Anmerkung: Die Note für die interpretatorische Leistung ist hier nur ein Durchschnittswert, der sich aus der sehr gelungenen ersten (****), aus der eher unsicheren zweiten (**) und der ordentlichen dritten Sonate (***) zusammensetzt. Weitere Details zum Bewertungsschema finden sich auf → <a href="http://blog.codaex.de/uber-codaex/die-bewertungskriterien/" title="Die Bewertungskriterien - blog.codaex.de" target="_blank" class="liinternal">dieser</a> Seite.</small></p>
<p>Die CD <strong>Robert Schumann &#8211; Violinsonaten Nos. 1 &#8211; 3</strong> von <strong>Ilya Gringolts</strong> und <strong>Peter Laul</strong> ist am 23. Juli 2010 bei Onyx Classics (4053) erschienen und  kann im   Fachhandel erworben  oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie →  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003PN5UPE?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003PN5UPE" title="I. Gringolts: R. Schumann - Violinsonaten bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003PN5UPE?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003PN5UPE&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Robert-Schumann-Sonaten-f%FCr-Violine-Klavier-Nr-1-3/hnum/5518983/iampartner/n31" title="I. Gringolts: R. Schumann - Violinsonaten bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Robert-Schumann-Sonaten-f_FCr-Violine-Klavier-Nr-1-3/hnum/5518983/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p>Inhalt:</p>
<ol>
<li>Violinsonate No. 1 in a-Moll, op. 105</li>
<li>Violinsonate No. 2 in d-Moll, op. 121</li>
<li>Violinsonate No. 3 in a-Moll, WoO 2</li>
</ol>
<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/7981af8187c5473cb2f597bbfe596238" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Zwei Schumann-CDs mit Werken für Violine bei »Neue CDs« auf NDR Kultur besprochen</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 11:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse, TV, Radio, Internet]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Ilya Gringolts]]></category>
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		<category><![CDATA[Robert Schumann]]></category>
		<category><![CDATA[Romantik]]></category>
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		<description><![CDATA[Obwohl wir uns mitten im Schumann-Jahres befinden &#8211; es jährt sich heuer ja der 200. Geburtstag von Robert Schumann &#8211; ist es eher ungewöhnlich, dass eine Plattenfirma gleich zwei ähnlich geartete Aufnahmen mit Werken Schumanns in einem Monat auf den Markt bringt. Nicht nur, dass das englische Label Onyx Classics im Juli zwei CDs mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Graffin-Schumann-Violin-Concerto.jpg" rel="shadowbox[post-3167];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="P Graffin: R. Schumann - Violin Concerto"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3168" title="P Graffin: R. Schumann - Violin Concerto" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Graffin-Schumann-Violin-Concerto-150x150.jpg" alt="P Graffin: R. Schumann - Violin Concerto" width="100" height="100" /></a>Obwohl wir uns mitten im Schumann-Jahres befinden &#8211; es jährt sich heuer ja der 200. Geburtstag von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Schumann" title="Robert Schumann auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Robert_Schumann?referer=');">Robert Schumann</a> &#8211; ist es eher ungewöhnlich, dass eine Plattenfirma gleich zwei ähnlich geartete Aufnahmen mit Werken Schumanns in einem Monat auf den Markt bringt. Nicht nur, dass das englische Label <a href="http://www.onyxclassics.com/" title="Onyx Classics - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.onyxclassics.com/?referer=');">Onyx Classics</a> im Juli zwei CDs mit Neuaufnahmen Schumann&#8217;scher Werke veröffentlichte, es waren auch relativ selten zu hörenden Werke für Violine, die dort eingespielt worden sind.</p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Gringolts-Schumann-Violin-Sonatas.jpg" rel="shadowbox[post-3167];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="I. Gringolts: R. Schumann - Violin Sonatas"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3170" title="I. Gringolts: R. Schumann - Violin Sonatas" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Gringolts-Schumann-Violin-Sonatas-150x150.jpg" alt="I. Gringolts: R. Schumann - Violin Sonatas" width="100" height="100" /></a>Auf der einen CD sind alle drei Violinsonaten von Robert Schumann  zuhören, eingespielt vom russische Violinisten <a href="http://ilyagringolts.com/" title="Ilya Gringolts - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/ilyagringolts.com/?referer=');">Ilya Gringolts</a> und begleitet von seinem Landsmann Peter Laul, auf der anderen CD hat der französische Violinist <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Philippe_Graffin" title="Philippe Graffin auf en.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/en.wikipedia.org/wiki/Philippe_Graffin?referer=');">Philippe Graffin</a> das Violinkonzert das von Schumann selbst für Violine bearbeitete Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129 aufgenommen, ergänzt durch die Violinsonate No. 2 sowie einigen Werken für Violine und Klavier von Clara Schumann.</p>
<p>In einem Beitrag vom 26.07. hat <a href="http://www.ndrkultur.de/" title="NDR Kultur - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ndrkultur.de/?referer=');">NDR Kultur</a>-Redakteur Christoph Vratz die beiden CDs mit der »<em>inhaltlichen Schnittmenge</em>« der Violinsonate No. 2 genauer unter die Lupe genommen und kommt zu einem differenziertem Ergebnis, was die Deutung Schumanns bei den beiden Solisten anbelangt.<br />
<span id="more-3167"></span><br />
<img class="alignright size-full wp-image-280" title="Robert Schumann" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/01/Robert_Schumann.jpg" alt="Robert Schumann" width="150" height="207" />Während Vratz bei den Aufnahmen Gringolts moniert, dass sie »<em>mit angezogener Handbremse</em>« gespielt worden seinen und dass »<em>das Romantische bei Schumann (&#8230;) eher aus klassischem Geist</em>« gedeutet wird und »<em>mit viel Ebenmaß und bedachtsamer Linienführung</em>« aber letzten Endes mit zu wenig Risiko interpretiert wurde, lobt Vratz ausdrücklich die Aufnahme von Graffin:</p>
<blockquote><p>»<em>Insgesamt wirkt Schumanns d-Moll-Sonate in dieser Aufnahme runder,  geatmeter &#8211; weniger konstruiert als vielmehr aus dem Geist einer stets  wogenden Dramaturgie geboren. Auch das Einfache, Schlichte des langsamen  Satzes klingt natürlich, lyrisch.</em>«</p></blockquote>
<p>Den ganzen <strong>Artikel</strong> &#8220;Violinsonaten von Schumann&#8221; gibt es → <a href="http://www.ndrkultur.de/feuilleton/cds/ncdsschumann150.html" title="Violinsonaten von Schumann auf ndrkultur.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ndrkultur.de/feuilleton/cds/ncdsschumann150.html?referer=');">hier</a> in der Rubrik &#8220;Neue CDs&#8221; bei <em>NDR Kultur.</em></p>
<p>Den <strong>Podcast</strong> zur Sendung kann man auf der Seite direkt anhören (rechte Spalte) oder im MP3-Format → <a href="http://media.ndr.de/download/podcasts/podcast3024/AU-20100727-1747-3101.mp3" rel="shadowbox[post-3167];player=flv;width=500;height=0;" title="Podcast-Download zu &quot;Violinsonaten von Schumann&quot; auf ndrkultur.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/media.ndr.de/download/podcasts/podcast3024/AU-20100727-1747-3101.mp3?referer=');">hier</a> herunterladen <small>(mit der rechten Maustaste anklicken und “Speichern unter” auswählen).</small></p>
<p>Besprechungen zu beiden CDs <span style="text-decoration: line-through;">folgen in den nächsten Tagen</span> findet man → <a href="http://blog.codaex.de/2010/08/ilya-gringolts-peter-laul-robert-schumann-violin-sonatas-nos-1-3/" title="Ilya Gringolts &amp; Peter Laul: Robert Schumann – Violin Sonatas Nos. 1 – 3 auf blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">hier</a> (Ilya Gringolts) und → <a href="http://blog.codaex.de/2010/08/philippe-graffin-%C2%B7-claire-desert-%C2%B7-deutsche-radio-philharmonie-christoph-poppen-robert-schumann-violin-concerto-arr-from-cello-concerto-%C2%B7-violin-sonata-no-2-clara-schumann-3/" title="Philippe Graffin · Claire Désert · Deutsche Radio Philharmonie, Christoph Poppen: Robert Schumann – Violin Concerto (Arr. from Cello Concerto) · Violin Sonata No. 2 / Clara Schumann – 3 Romances for Violin and Piano auf blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">hier</a> (Philippe Graffin) auf dieser Website.</p>
<p>Die CD <strong>Robert Schumann &#8211; Violinsonaten Nos. 1 &#8211; 3</strong> von <strong>Ilya Gringolts</strong> ist am 23. Juli 2010 bei Onyx Classics (4053) erschienen und  kann im  Fachhandel erworben  oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie →  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003PN5UPE?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003PN5UPE" title="I. Gringolts: R. Schumann - Violinsonaten bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003PN5UPE?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003PN5UPE&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Robert-Schumann-Sonaten-f%FCr-Violine-Klavier-Nr-1-3/hnum/5518983/iampartner/n31" title="I. Gringolts: R. Schumann - Violinsonaten bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Robert-Schumann-Sonaten-f_FCr-Violine-Klavier-Nr-1-3/hnum/5518983/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p>Die CD <strong>Robert Schumann &#8211; Konzert für Violoncello (Violine) und Orchester a-Moll op. 129 ·  Violinsonate No. 2</strong> von <strong>Philippe Graffin</strong> ist  am 23. Juli 2010 bei Onyx Classics (4062) erschienen und  kann im   Fachhandel erworben  oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie →   <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003PN5UOU?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003PN5UOU" title="P. Graffin: R. Schumann - Violinkonzert/Sonate auf amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003PN5UOU?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003PN5UOU&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Robert-Schumann-Violinkonzert-a-moll-nach-dem-Cellokonzert-op-129/hnum/3678568/iampartner/n31" title="P. Graffin: Schumann - Violinkonzert/Sonate auf jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Robert-Schumann-Violinkonzert-a-moll-nach-dem-Cellokonzert-op-129/hnum/3678568/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
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