Posts Tagged “Johann Sebastian Bach”
Nur noch fünf Tage bis Heiligabend! Die letzte Woche vor dem langen Festtagswochenende ist angebrochen und setzt den ganz normalen Weihnachtswahnnsinn fort, mit dem die letzte Woche zu Ende ging: Die Innenstädte mit ihren großen, glitzernden Kaufhäusern und die zahllosen Weihnachtsmärkte sind überfüllt mit Konsumwilligen auf der Suche nach dem richtigen Geschenk. Selbst wer sich bewusst gegen den allgegenwärtigen Kaufrausch entscheidet, sucht vielleicht doch noch eine originelle Kleinigkeit. Die Konzertsäle und Kirchen bieten zahlreiche weihnachtliche Konzerte an, die uns musikalisch auf das Fest einstimmen (sollen), doch in den CD-Abteilungen der Elektro-Märkte und bei den großen Versendern werden in den Regalen die Zusammenstellungen mit seichtem, süßlichen Weihnachts-Pop, den immergrünen Jazz-Croonern und den oft lieblos zusammengestellten “Christmas-Classics”-Sammlungen weit nach vorne geräumt.
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Schlagwörter: Andreas Hammerschmidt, Anonymous, Benedictus Buns, Chorwerke, Jan Pieterszoon Sweelinck, Johann Crüger, Johann Hermann Schein, Johann Michael Bach, Johann Sebastian Bach, Michael Praetorius, Weihnachten
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Nachdem die erst am Freitag bei Genuin erschienene CD Oboenkonzerte - von J. S. Bach, G. P. Telemann, C. Ph. E Bach des jungen spanischen Oboisten Ramón Ortega Quero beim süddeutschen Kultursender BR-Klassik als CD-Tipp vorgestellt wurde, zieht nun der ostdeutsche Sender mdr Figaro nach. Redakteurin Beatrice Schwartner hat das Album zur dieswöchigen »CD der Woche« gekürt.
Sie schreibt über Ortega Quero:
»Der spanische Oboist Ramón Ortega Quero zählt mit Anfang Zwanzig zwar noch zu den jungen Musikern. Dennoch verfügt er über eine hohe musikalische Reife und Ausdruckskraft.«
und schwärmt über sein Spiel auf der CD:
»Ramón Ortega Quero spielt die Werke voller Tiefgang, lotet die Facetten der Musik gefühlvoll aus und lässt sie glänzen oder den Hörer sanft streicheln. Er spielt das Instrument nicht nur, er wird gleichwohl eins mit der Oboe. Eine innige Erfahrung!«
Den Podcast mit der gesamten Kritik kann man → hier anhören.
Den Artikel zur »CD der Woche« findet man → hier.
Die CD Oboenkonzerte von Ramón Ortega Quero mit der Kammerakademie Potsdam unter der Leitung von Peter Rainer ist am 16. September 2011 bei Genuin (GEN 11209) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.
Schlagwörter: Barock, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Philipp Telemann, Johann Sebastian Bach, mdr figaro, Oboe, Podcast, Ramón Ortega Quero
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Der ARD-Musikwettbewerb ist seit 60 Jahren eine internationale Institution und ein guter Gradmesser für aufkommende Karrieren ambitionierter Ausnahme-Musiker. Dank der Bandbreite des Wettbewerbs machten hier viele Weltstars der unterschiedlichsten Instrumente zum ersten Mal auf sich aufmerksam: Jessye Norman, Maurice André, Christoph Eschenbach, Mitsuko Uchida, Thomas Quasthoff, Christian Tetzlaff, Sharon Kam, Heinz Holliger, das Quatuor Ebène und viele weitere starteten von München aus ihre Karriere. Sicher: Eine Auszeichnung bei diesem (oder generell bei jedem) Wettbewerb ist noch kein Freifahrtschein in die erfolgreiche Karriere als Musiker, doch lässt sich an einem Bestehen vor den fachkundigen Kritikern und dem sachkundigen Publikum ziemlich gut das Potential eines Künstlers ablesen.
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Schlagwörter: Barock, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Philipp Telemann, Johann Sebastian Bach, Oboe, Ramón Ortega Quero
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Da waren die öffentlich-rechtlichen Radiosender schon wieder schneller als blog.codaex.de und sogar als der Handel. Bereits vor der Veröffentlichung morgen wurde das neue, bei Genuin erscheinende Album Oboenkonzerte - von J. S. Bach, G. P. Telemann, C. Ph. E Bach des jungen spanischen Oboisten Ramón Ortega Quero, seines Zeichens erster Preisträger im Fach Oboe beim 59. ARD-Musikwettbewerbs (2007) und diesjähriger Preisträger der Nachwuchspreises beim Echo Klassik 2011, als CD-Tipp beim großen süddeutschen Kultursenders BR-Klassik vom Redakteur Bernhard Neuhoff vorgestellt.
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Schlagwörter: Barock, BR Klassik, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Philipp Telemann, Johann Sebastian Bach, Oboe, Ramón Ortega Quero
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Gleich zwei Titel aus dem Codaex-Vertrieb werden diese Woche beim ostdeutschen Kultursender mdr-Figaro in der Sendung »Take 5« vom Redakteur Claus Fischer empfohlen: Zum einen die Analekta-Neueinspielung der Orchestersuiten Nos. 2 und 4 von Johann Sebastian Bach (1685-1750) des Ensembles Four Centuries of Bach unter der Leitung des Oboisten John Abberger, die Fischer wegen der neuen Perspektive von der Oboe aus als »frappierend« empfindet, da man »die Musik wie zum ersten Mal« hören würde; zum anderen die audiophile Wiederveröffentlichung der legendären 1976-Einspielungen aus der Paul-Gerhardt-Kirche der vier Sinfonien von Johannes Brahms (1833-1897) vom Gewandhausorchester Leipzig unter der Leitung von Kurt Masur durch Pentatone Classics. Hier freut sich Claus Fischer darüber, dass durch die Wiederveröffentlichung diese »DDR Referenzaufnahmen« nun endlich wieder ein Vergleich zwischen den moderneren Brahms-Interpretationen unserer Tage und jenen des »Altmeister(s) Masur« möglich ist.
Den gesamten Artikel zur Take-5-Ausgabe vom 12.September 2011 findet man → hier.
Die CD Johann Sebastian Bach – Orchestral Suites Nos. 2 & 4 vom Four Centuries of Bach Ensemble unter der Leitung von John Abberger ist am 17. Juni 2011 auf Analekta (AN 29945) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.
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Das 3-SACD-Set Johannes Brahms – The 4 Symphonies des Gewandhausorchester Leipzig unter der Leitung von Kurt Masur ist am 15. Juli 2011 bei Pentatone Classics (PTC 5186182) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.
Schlagwörter: 18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, Barock, Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms, Kammermusik, mdr figaro, Romantik, sinfonische Musik
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Der Berliner Pianist Martin Helmchen gehört zu den derzeit besten Pianisten Deutschlands. Üblicherweise für seine Einspielungen des romantischen Repertoires bekannt, belegt er bei diesem Internet-Tipp zum Monatsende, dass er auch ein Händchen für die barocken Meisterwerke von Johann Sebastian Bach (1685-1750) hat. Derzeit kann man beim “Musikstück der Woche” des südwestdeutschen Kultursender SWR 2 die Partita für Klavier in e-Moll, BWV 830 kostenlos downloaden oder anhören kann. Bei der Aufnahme handelt es sich um einen Live-Mitschnitt aus der SWR-Konzertreihe “Internationale Pianisten in Mainz”, aufgenommen im Frankfurter Hof im Januar 2009.
Martin Helmchen: Johann Sebastian Bach – Partita für Klavier in e-Moll, BWV 830 (als ‘Musikstück der Woche’ bei swr2.de)
► klicken zum abspielen | DOWNLOAD → hier (rechte Maustaste klicken und “Speichern unter…” auswählen)
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Achtung: Der Download steht nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung, danach kann er lediglich auf der Website angehört werden.
Die aktuelle SACD Felix Mendelssohn Bartholdy – The Pianos Concertos · Rondo brilliant, op. 29 des Pianisten Martin Helmchen mit dem Royal Flemish Philharmonic unter der Leitung von Philippe Herreweghe ist am 17. September 2010 bei PentaTone Classics (PTC 5186366) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.
Schlagwörter: Barock, Download, Johann Sebastian Bach, Klavier, kostenlos, Martin Helmchen, SWR2
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Das neue Album “Recital” des jungen, aus dem Tessin stammenden Pianisten Francesco Piemontesi scheint eine der Überraschungen des Jahres auf dem unübersichtlichen Markt der Klavier-CDs zu werden. Das beim jungen, belgischen Label Avanti Classic erschienene Album mit Werken von Georg Friedrich Händel (1685-1759), Johannes Brahms (1833-1897), Johann Sebastian Bach (1685-1750) und Franz Liszt (1811-1886) wurde gestern vom norddeutschen Radiosender NDR Kultur zur »CD der Woche« gekürt (s. dazu auch den Vermerk → hier); ich kann mir gut vorstellen, dass es bei dieser einen äußerst positiven Besprechung nicht bleiben wird. Der mittlerweile in Hannover lebende (und studierende) Piemontesi hat auf dieser SACD ein überaus gelungenes, durchdachtes und nachvollziehbares Programm aufgenommen, das einerseits die Bezüge zwischen der deutschen Romantik des 19. Jahrhunderts und ihre Bezugnahme auf die großen deutschen Barockmeister verdeutlicht, andererseits Piemontesis spielerische Intelligenz und seine kluge Bescheidenheit als Interpret mustergültig belegt. Und das ist, trotz zahlreicher Veröffentlichungen und Wiederveröffentlichungen im Bereich der Klaviermusik, immer noch keine Selbstverständlichkeit.
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Schlagwörter: 18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, Barock, Francesco Piemontesi, Franz Liszt, Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms, Kammermusik, Klavier, Romantik
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Das ging aber wirklich schnell! Kaum wurde am Freitag das neue Album “Recital” des jungen, aus dem Tessin stammenden Pianisten Francesco Piemontesi veröffentlicht – übrigens sein Debüt auf Avanti Classic und sein insgesamt zweites Solo-Album (das Debüt mit Werken von Robert Schumann erschien 2010 bei Claves; außerdem wirkte er auf einigen Alben als Duopartner mit) – schon wurde das Album mit Werken von Georg Friedrich Händel (1685-1759), Johannes Brahms (1833-1897), Johann Sebastian Bach (1685-1750) und Franz Liszt (1811-1886) vom norddeutschen Kultursender NDR Kultur zur »CD der Woche« gekürt.
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Schlagwörter: 18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, Barock, Francesco Piemontesi, Franz Liszt, Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms, Kammermusik, Klavier, NDR Kultur, Podcast, Romantik
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Rund ums nahende Osterfest werden auf blog.codaex.de verstärkt Neu- und Wiederveröffentlichungen mit sakraler Musik vorgestellt, denn gerade die Zeit zwischen Aschermittwoch und Christi Himmelfahrt hat in der Liturgie und damit auch in der sakralen Musik eine zentrale Bedeutung.
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Dass Johann Sebastian Bach (1685-1750) geistliche Werke geschaffen hat, die einen unschätzbar großen Beitrag zur westlichen Musikkultur geleistet haben, steht wohl außer Frage. Seine beiden (erhaltenen) Passionen, also die Matthäus-Passion (BWV 244) und die Johannes-Passion (BWV 245), die h-Moll-Messe (BWV 232), das Weihnachtsoratorium (BWV 248), das Magnificat (BWV 232) und zahlreiche seiner Kantaten gehören heute noch zu den bekanntesten, meist aufgeführten und meist aufgenommenen sakralen Werken. Auch das Osteroratorium (BWV 249) und das sogenannte Himmelfahrtsoratorium (BWV 11) – ursprünglich wurde es als Kantate unter dem Titel “Lobet Gott in seinen Reichen” und niedriger Verzeichnis-Nummer eingeordnet – gehören zu den bekanntesten Werken, wenn gleich die Diskrepanz im Vergleich zur Aufführungs- und Aufnahmefrequenz des ‘großen Bruders’ Weihnachtsoratorium und den beiden Passionen auffallend sind. Die eher kurzen Oratorien (denn es sind im Aufbau keine schlichten Kantaten, sondern echte Oratorien mit einer biblischen Handlung zur Grundlage, die von einem Evangelisten und anderen Personen in Rezitativen vorgetragen wird) mit einer jeweiligen Laufzeit von 40 bzw. 30 Minuten sind vielleicht für unser monumentales Bach-Verständnis zu bescheiden, um im Vergleich zu den deutlich längeren anderen Werken richtig wahrgenommen zu werden. Derzeit stehen auf dem deutschen Tonträger-Markt rund drei Dutzend verschiedene Aufnahmen des Weihnachtsoratoriums (in fast unzähligen Editionen) nur ungefähr ein Dutzend Aufnahmen des Osteroratoriums (und noch einmal so viele Aufnahmen des Himmelfahrtsoratoriums, oft auf der selben CD) gegenüber.
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Schlagwörter: 18. Jahrhundert, Barock, Chorwerke, Johann Sebastian Bach, sakrale Musik
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Der spanische Cellist Pablo Casals (1876-1973) war es, der die sechs Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach (1685-1750) Anfang des 20. Jahrhunderts als erster moderner Cellist komplett aufführte und in den 1930er Jahren vollständig aufnahm. Seit jener Zeit sind die Cellosuiten Bachs nicht mehr aus den Konzertsälen und den Schallplattenläden wegzudenken. Wer als Cellist etwas auf sich hält, muss die Cellosuiten aufgenommen haben. Und die Liste der grandios gescheiterten Aufnahmen ist deutlich länger als jene, der gelungenen.
Neben Casals war noch ein weiterer herausragender Cellist des 20. Jahrhunderts seine ganze Karriere lang den Suiten eng verbunden: Der russische Cellist Mstislav Rostropovich (1927-2007) hat die Suiten seit der frühen 1950er Jahre (als knapp 20-jähriger) auf seinen zahllosen Konzerten immer wieder gespielt und sah in ihnen eine »lebenslange Pilgerreise«.
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Schlagwörter: 18. Jahrhundert, Barock, Cello, historische Aufnahmen, Johann Sebastian Bach, Kammermusik
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