Am 13. Februar 2011 werden in Los Angeles zum 53. Mal die Grammy Awards verliehen. Der wohl bekannteste internationale Musikpreis wird seit 1959 von der National Academy of Recording Arts and Sciences jährlich in derzeit 109 Kategorien vergeben, darunter sind natürlich auch zahlreiche Kategorien mit klassischer Musik.
Traditionell ist der Blick der National Academy stark auf Nordamerika und nordamerikanische Produktionen fokussiert. Umso erfreulicher ist es, wenn auch dieses Jahr wieder einige europäische Produktionen nominiert wurden, darunter auch einige im Codaex-Vertrieb.
Alle Grammy-Nominierungen finden sich auf dieser → Seite, hier die Codaex-relevanten Nominierungen.
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Nicht erst seitdem Essen (für das gesamte Ruhrgebiet) zur europäischen Kulturhauptstadt 2010 gekürt wurde, sind die Essener Philharmoniker das wohl renommierteste Orchester im Ruhrgebiet. Der Klangkörper kann auf eine über 100-jährige Tradition zurückblicken. Es wurde 1899 gegründet und erhielt bald darauf einen eigenen Konzertsaal, in dem schon bald bedeutende Uraufführungen wie etwa die “Sinfonietta” von Max Reger (1905) und die Sinfonie No. 6 von Gustav Mahler (1913) stattfanden. Bedeutende Namen waren Chef- und Gastdirigenten der Essener Philharmoniker, unter anderem so klangvolle Namen wie Hermann Abendroth, Max Fiedler, Otto Klemperer, Hans Knappertsbusch und Yehudi Menuhin. Zweimal, 2003 und 2008, wurden der Klangkörper zum “Orchester des Jahres” von der Fachzeitschrift Opernwelt gekürt. Seit 1997 ist Stefan Soltesz Generalmusikdirektor der Essener Philharmoniker und hat durch seine Arbeit maßgeblich zum guten Ruf Essens als Opern- und Kulturmetropole des Westens beigetragen. Nun erscheint seit langer Zeit wieder ein Album der Essener mit zwei Orchestersuiten, die nach Opern entstanden sind: Appassionatamente plus von Hans Werner Henze nach der Oper Das verratene Meer und die Lulu-Suite nach der gleichnamigen Oper von Alban Berg. Beide Einspielungen entstanden in diesem Frühjahr im Alfried Krupp Saal der Essener Philharmonie in bester SACD-Technik. Für die Produktion zeichnet sich das mehrfach mit dem Echo Klassik und Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnete Düsseldorfer Label Cybele Records verantwortlich.
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Schlagwörter:
20. Jahrhundert,
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Hans-Werner Henze,
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sinfonische Musik,
Zweite Wiener Schule
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