Posts Tagged “Charles Mackerras”

Der Echo Klassik ist wohl der bekannteste Musikpreis Deutschlands und wird seit 1994 jährlich durch die Deutsche Phono-Akademie vergeben.  Echo Klassik - Logo © Deutsche Phono-Akademie, echoklassik.deAm 2. Oktober 2011 werden die Preisträger des Echo Klassik 2011 im Konzerthaus Berlin ausgezeichnet. Die Moderation der Preisverleihung hat einmal mehr Thomas Gottschalk übernommen. Die Veranstaltung ist bereits ausverkauft, wird aber an 22:00 Uhr im ZDF übertragen.

Von Codaex vertriebene Plattenfirmen haben auch bei dieser Auflage des Echo Klassik zahlreiche Auszeichnungen gewonnen. Einmal mehr war das Detmolder Label Musikproduktion Dabringhaus und Grimm (MDG) mit sieben Preisen das erfolgreichste aller von Codaex vertriebenen Firmen,. Äußerst erfreulich sind allerdings auch die Preise für Linn Records, Motette und Onyx Classics.

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Gamophone Awards 2010 - LogoDie britische Musikzeitschrift Gramophone ist eine der ältesten und renommiertesten Musikzeitschriften der Welt. Ihr Werbeslogan »The world’s unrivalled authority on classical music since 1923« (zu Deutsch: “Die weltweit einzigartige Autorität in klassischer Musik seit 1923″) zeugt nicht zur von Stolz und Selbstbewusstsein, sondern trifft den Kern eigentlich sehr gut: Kaum ein Magazin, das es mit dem Renommee des Gramophone aufnehmen könnte (zumindest nicht in der englischsprachigen Welt). Die Zeitschrift verleiht jährlich den wohl wichtigsten englischen Musikpreis. Bei der diesjährigen Ausgabe, schnitten von Codaex vertriebene Labels und Veröffentlichungen recht gut ab.

Hier die Codaex-Preisträger im einzelnen:
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Echo Klassik - Logo © Deutsche Phono-Akademie, echoklassik.deDie Echo Klassik-Preisträger 2010 wurden gestern durch die Deutsche Phono-Akademie bekanntgegeben. Der Echo Klassik ist wohl der bekannteste und wichtigste Musikpreis Deutschlands und wird seit 1992 jährlich vergeben. Am 17. Oktober 2010 findet eine  große Echo 2010-Gala, der”Echo der Stars” in der Essener Philharmonie statt, moderiert von Thomas Gottschalk und übertragen vom ZDF.

Von Codaex vertriebene Labels haben auch bei dieser Auflage des Echo Klassik zahlreiche Auszeichnungen gewonnen. Alleine das Detmolder Label Musikproduktion Dabringhaus und Grimm (MDG) hat acht Preise erringen können, mehr als jede andere einzelne Plattenfirma. Insgesamt wurden 14 Veröffentlichungen aus der Codaex-Familie ausgezeichnet.

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CPO, Ch. Mackerras: B. Martinů - 3 Fragments from »Juliette«Nur wenige Tage nach seinem Tod (blog.codaex.de berichtete) und rund einen Monat nach Bekanntgabe, dass Charles Mackerras (1925-2010) für seine CD “Antonín Dvořák – Symphonic Poems”C (eingespielt mit der Tschechischen Philharmonie) den renommierten Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik 2010 (blog.codaex.de berichtete) erhält, wurde heute bekannt gegeben, dass das bei Supraphon erschienene Album “Bohuslav Martinů – Three Fragments from the Opera Juliette”, ebenfalls eingespielt mit der Tschechischen Philharmonie, den Klassik-Echo 2010 für die beste »Welt-Ersteinspielung des Jahres« erhält.

Mackerras galt, neben anderen Schwerpunkten seiner Arbeit, als kompetentester Dirigent für tschechische Musik und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Musik der großen tschechischen Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts Bedřich Smetana, Antonín Dvořák, Leoš Janáček, Bohuslav Martinů usw. heute international wahrgenommen und anerkannt wird.

www.echoklassik.de

Die CD Bohuslav Martinů – Three Fragments from the Opera »Juliette«, gespielt von der Tschechische Philharmonie unter Charles Mackerras, ist am 25. Mai 2009 auf Supraphon (3994-2) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.

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Charles Mackerras Quelle: SupraphonGestern verstarb im Alter von 84 Jahren in London der Dirigent Charles Mackerras an Krebs. Der gebürtige Australier Mackerras war einer höchst angesehenen und meist respektierten Orchesterleiter des 20. und frühen 21. Jahrhunderts, der bis zuletzt, auch nach seiner Erkrankung, bei Konzerten und bei Schallplatten-Aufnahmen (zuletzt  mit Mozart und Dvořák) tätig blieb. Mit Mackerras verliert die Musikwelt einen der Allerbesten.

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Preis der deutschen Schallplattenkritik - LogoAntonin Dvorak - Symphonische DichtungenNachdem das Album “Antonín Dvořák – Symphonic Poems” des Czech Philharmonic Orchestra unter Charles Mackerras (→ Besprechung auf blog.codaex.de) bereits auf der letzten Bestenliste 2-2010 des Preises der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde, hat das Album nun den renommierten Jahrespreis 2010 erhalten. Berücksichtigt wurden Produktionen aus dem Zeitraum Juli 2009 bis April 2010.

Jahrespreis-Juror Michael Kube schreibt in seiner Begründung:

Charles Mackerras; Quelle: Supraphon»Der aktuelle „Unruhestand“ von Sir Charles Mackerras ist beeindruckend. Im Alter von 85 Jahren ist ihm eine Produktion gelungen, die sich durch anhaltende Frische, technische Präzision und zeitlose Modernität auszeichnet – und dies mit einem Repertoire, das ungerechterweise noch immer im Schatten von Dvoráks letzten Sinfonien steht. Mackerras und die Tschechische Philharmonie scheinen die Partituren der episch angelegten Sinfonischen Dichtungen (“Wassermann” op. 107, “Mittagshexe” op. 108, “Das Goldene Spinnrad” op. 109 und “Die Waldtaube” op. 110) besonders zu lieben, sie zelebrieren geradezu deren musikalische Reife, und die Tonmeister haben mit einer angenehm direkten, zugleich Atmosphäre schaffenden Aufstellung der Mikrophone das ihre zum Gelingen der fulminanten Einspielung getan.«

Die CD Antonín Dvořák – Symphonic Poems, gespielt von der Tschechische Philharmonie unter Charles Mackerras ist am 19. Februar 2010 auf Supraphon (4012) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.

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W.A. Mozart - Symphonies 38-41 - SCO, MackerrasIm vergangenen Jahr wurden die Aufnahmen des Scottish Chamber Orchestra (SCO) unter Charles Mackerras mit den letzten Sinfonien Nos. 38-41 von Wolfgang Amadeus Mozart (erschienen beim britischen Label Linn) mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem Kritikerpreis der Brit Awards 2009, dem wichtigsten französischen Kritikerpreis ‘Choc de l’annee 2008′ der Monde de la Musique und die Auszeichnung zur CD des Jahres 2009 beim BBC Music Magazine Award. Schon lange hatte man Mozarts Sinfonien nicht mehr so inspiriert, so schwungvoll, so frisch und stilsicher gehört, wie auf dieser Doppel-SACD, die auch klanglich mühelos quasi alles in den Schatten stellte, was zuvor in Sachen Mozart-Sinfonien veröffentlicht wurde.

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Der böhmische Komponist Antonín Dvořák (1841-1904) hat einige der beliebtesten Kompositionen für Orchester überhaupt geschrieben, die auch heute immer wieder im Konzertsaal und auf CD zu hören sind: Seine “Slawische Tänze” op. 46 (1878) und op. 72 (1886), das Violinkonzert in a-Moll, op. 53 (1879/80), das Cellokonzert in h-Moll, op. 104 (1895) und vor allem die Symphonie No. 9 in e-Moll, op. 95 (“Aus der neuen Welt”). Auch einige Kammerwerke (vor allem das “amerikanische” Streichquartett, op. 96; das Klavierquintett No. 2, op 81;  das “Dumky”-Trio, op. 90), sein “Stabat Mater” und die späte Oper “Rusalka” erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit; andere Werke, die zu Lebzeiten äußerst erfolgreich waren, etwa die Reihe der Symphonischen Dichtungen nach Karel Jaromir Erben opp. 107-111 sind in den letzten Jahren immer weiter in den Hintergrund getreten, vielleicht weil die sogenannte Programmmusik nicht mehr den allerbesten Ruf genießt, vielleicht weil die fünf symphonischen Dichtungen etwas nachlässig als Füllstoff bei Konzerten und CD-Veröffentlichungen eingesetzt wurden.
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