Posts Tagged “BR Klassik”
Die Klavierkonzerte von Joseph Haydn (1732-1809) gelten, im Gegensatz zu denen seiner ‘Wiener-Klassik-Kollegen’ Mozart und Beethoven, als weniger bekannt, weniger populär. Vielleicht liegt es daran, dass Haydn nicht die selbe lang andauernde Energie in seine Konzerte wie in Sinfonien stecke – die Konzerte waren oft Gelegenheitswerke für befreundete Musiker – vielleicht auch, weil große Verunsicherung darüber herrscht, welche Klavierkonzerte wirklich von ihm stammen. Skrupellose Musikverleger machten mit dem Markennamen Haydn seinerzeit schnelles Geld.
Gesichert sind nach heutigem Kenntnisstand 11 Klavierkonzerte. Die drei besten Konzerte – in F-Dur, Hob.XVIII:3; G-Dur, Hob.XVIII:4 und in D-Dur, Hob.XVIII:11 – hat nun der kanadische Pianist Marc-André Hamelin für seine neueste Hyperion-Produktion gemeinsam mit dem Originalinstrumente-Ensemble Les Violons Du Roy unter Bernard Labadie aufgenommen.
Das Album wurde nun beim süddeutschen Kulturradio BR Klassik von Oswald Beaujean als “CD der Woche” vorgestellt.
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Schlagwörter: 18. Jahrhundert, BR Klassik, Joseph Haydn, Klavier, Konzert, Marc-André Hamelin, Originalinstrumente, Wiener Klassik
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Das entdeckungsfreudige Trio Parnassus hat sich in den letzten Jahren schon öfter gewinnbringend mit der französischen Kammermusik beschäftigt, die in Deutschland gewiss keinen leichten Stand hat. Bei der renommierten Detmolder Plattenfirma Musikproduktion Dabringhaus & Grimm erschienen in den letzten Jahren ganz ausgezeichnete Produktionen mit Kammermusik-Preziositäten aus Frankreich, zuletzt eine SACD mit Klaviertrios von Charles-Marie Widor (1844–1937).
Das Album wurde nun beim süddeutschen Kulturradio BR Klassik von Michael Schmidt vorgestellt.
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Schlagwörter: 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, BR Klassik, Charles-Marie Widor, Kammermusik, Klaviertrio, Romantik, Spätromantik
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Seit Jahrzehnten postuliert die Kritik, dass die alte Einteilung von E- und U-Musik längst überholt und unagebracht wertend ist. Aber die Fraktionen sind nach wie vor da, auch wenn die Fronten langsam bröckeln. Eine neue Generation von unvoreingenommenen Hörern entdecken Musik als Ganzes, trennt Musik nicht nach Gattungen oder plakativen Überschriften, sondern nach Qualität und Originalität. Philip Glass (*1937) ist einer der Pioniere, die dieses Grenzgängertum denkbar gemacht haben.
Die jüngste Veröffentlichung seines Labels Orange Mountain Music “Tara Hugo sings Philip Glass” (s. dazu auch die aktuelle → Besprechung hier im Blog) ist ein gutes Beispiel, wie schlecht die alten Begriffe heutzutage noch greifen – und wie unwichtig sie ohnehin sind.
Das Album wurde beim süddeutschen Kulturradio BR Klassik vom Redakteur Detlef Krenge vorgestellt.
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Schlagwörter: 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert, BR Klassik, Lied, Minimal Music, Philip Glass, Tara Hugo
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Als Rezensent vertrete ich, so ehrlich und so fair wie möglich, meine Meinung über eine Musik-Produktion. Anhand von objektiver und subjektiver Kriterien versuche ich dem interessierten Leser einen Eindruck von der jeweiligen Produktion zu vermitteln. Das tue ich oft genug im Widerspruch zu Kollegen (so ist das nun mal bei der Kritik: man ist sich nie einig), aber ich freue mich natürlich darüber, wenn ich meine Meinung über eine CD in den Besprechungen anderer Kritiker bestätigt sehe, besonders wenn es sich um solch eine großartige Veröffentlichung handelt, wie die jüngste Neueinspielung des Tripelkonzert und des Erzherzog-Trios von Ludwig van Beethoven (1770-1827) vom niederländischen Storioni Trio auf der vorliegenden SACD.
Die Challenge Records-Produktion wurde nun beim süddeutschen Kulturradio BR Klassik vom Redakteur Fridemann Leipold vorgestellt.
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Schlagwörter: 19. Jahrhundert, BR Klassik, Klaviertrio, Konzert, Ludwig van Beethoven, Originalinstrumente, Wiener Klassik
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Das mitteldeutsche Label Querstand ist längst der Geheimtipp für anspruchsvolle und ungewöhnliche CD-Produktionen. Vornehmlich mit hervorragenden Musikern aus den der bedeutenden Kulturregion bringt man regelmäßig hochinteressante und spannende Produktionen auf den Markt, die man anderswo vergeblich in den Katalogen sucht. Für die vorliegende CD hat der Dresdner Motettenchor rare geistliche Chormusik aus Tschechien und Ungarn von Zdenek Lukaš (1928-2007), Antonin Tucapský (*1928) und György Orbán (*1947) aufgenommen.
Die CD “Lukaš – Requiem | Tucapský, Orbán – Geistliche Chormusik” wurde nun beim süddeutschen Kultursender BR Klassik vom Redakteur Matthias Keller vorgestellt. Den Rest des Eintrages lesen »
Schlagwörter: 20. Jahrhundert, Antonin Tucapský, BR Klassik, Chorwerke, György Orbán, rbb Kulturradio, sakrale Musik, Tschechien, Ungarn, Zdenek Lukaš
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Und weiter geht es im (überraschenden) Reigen der Besprechungen interessanter Benjamin Britten-Veröffentlichungen: Die Wagner- und (vor allem) die Verdi-Veröffentlichungen lassen in diesem dreifachen Jubiläumsjahr noch auf sich warten, stattdessen stehen die hochklassigen Britten-Neuveröffentlichungen bei den Kritikern und beim Publikum hoch im Kurs.
Das bei Channel Classics erschienene Album “Britten” der Amsterdam Sinfonietta unter der Leitung von Candida Thompson wurde nun auch vom süddeutschen Kultursender BR Klassik den Hörern und Lesern empfohlen (nachdem es bereits vom WDR empfohlen wurde).
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Schlagwörter: 20. Jahrhundert, Benjamin Britten, BR Klassik, Moderne, Streicher
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Der spanisch-katalanische Komponist Federico Mompou (1893–1987) verkehrte als junger Mann in Paris mit den Musikern der “Groupe des Six” um Jean Cocteau, mit Strawinsky und Ravel, mit Gide und Valéry. 1941 floh er vor den einmarschierenden deutschen Truppen in seine Geburtsstadt Barcelona, wo er fortan lebte und arbeitete, später auch heiratete. Die “Música Callada” ist sein größter und letzter Zyklus, der zwischen 1959 und 1967 in vier Teilen (“Cuadernos”) entstand.
Der auf die Musik des 20. Jahrhunderts spezialisierte Pianist Steffen Schleiermacher hat nun den gut einstündigen Zyklus aufgenommen. Die MDG-Produktion wurde nun beim süddeutschen Kulturradio BR Klassik vom Redakteur Falk Häfner vorgestellt.
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Schlagwörter: 20. Jahrhundert, BR Klassik, Federico Mompou, Klavier
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Dass die französische Kammermusik der Romantik in Deutschland chronisch unterbewertet wird und viel mehr Beachtung verdiene, haben wir an dieser Stelle schon oft konstatiert (etwa → hier und → hier). Die französischen Komponisten des 19. Jahrhunderts entwickelten einen ganz eigene, zauberhafte Klangsprache, die sich hörbar von der deutschen unterscheidet. Eine Schlüsselrolle in der romantischen Kammermusik Frankreichs kommt dabei dem ungemein kreativen Camille Saint-Saëns (1835-1921) zu. Seine fein ausbalancierten, charmanten Werke sind immer wieder eine Entdeckung wert.
Das renommierte Wiener Klaviertrio hat gerade ein Album mit seinen beiden Klaviertrios, opp. 18 und 92 herausgebracht. Die MDG-Produktion wurde nun beim süddeutschen Kulturradio BR Klassik vom Redakteur Michael Schmidt vorgestellt.
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Schlagwörter: 19. Jahrhundert, BR Klassik, Klassik, Klaviertrio, Romantik, Wiener Klaviertrio
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Der englische Tenor James Gilchrist gilt als einer der derzeit besten Interpreten englischer Lieder. Seine vor einigen Monaten bei Linn-Records erschienene neue SACD mit Liedern von Benjamin Britten (1913-1976) erhält heuer, im Britten-Jahr (man feiert am 22. November seinen 100. Geburtstag), noch einmal die ganze Aufmerksamkeit der Kritik. In diesem Zusammenhang wurde die SACD nun beim süddeutschen Kulturradio BR Klassik vorgestellt.
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Schlagwörter: 20. Jahrhundert, Benjamin Britten, BR Klassik, Lied
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Da scheint dem audiophilen Label Pentatone kurz vor Jahreswechsel noch ein ganz großer Wurf gelungen zu sein: Nachdem Martin Helmchens neuestes Album mit Werken von Robert Schumann (1810-1856) bereits als »CD der Woche« bei NDR Kultur vorgestellt wurde, erhielt das Album nun auch begeisterte Besprechungen bei BR Klassik und beim rbb Kulturradio.
Kai Luehrs-Kaiser schreibt in seiner Besprechung fürs rbb Kulturradio über Helmchens Schumann:
»Er ist nicht blumig; aber es blüht. Schwergewichtig, aber nicht schwerfällig. Das hat melodische Klarheit, ohne simpel zu werden. Einer der am schwierigsten zu greifenden Klavierkomponisten überhaupt wird so ganz einleuchtend und kantabel schön.«
und Falk Häfner konstatiert für BR Klassik:
»Schlicht und bescheiden geht er dieses Alterswerk an, traumschön in den Farben und Nuancen. Mit winzigen Gesten erzeugt er Spannung und lässt einen kühlen Hauch durch so zerfasert anmutende Stücke wie “Verrufene Stelle” oder “Vogel als Prophet” wehen. Was Schumann hier zum Credo seiner Kompositionsweise erhebt – die Reduktion der Mittel – es wird von Martin Helmchen genauso subtil klanglich umgesetzt.«
Den vollständigen Artikel von Kai Luehrs-Kaiser (rbb) kann man → hier nachlesen.
Den vollständigen Artikel von Falk Häfner (BR Klassik) kann man → hier nachlesen.
Die SACD Robert Schumann - Symphonische Etüden, op.13 · Waldszenen, op. 82 · Arabesque, op. 18 von Martin Helmchen ist am 16. November 2012 auf Pentatone (PTC 5186452) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.
Schlagwörter: 19. Jahrhundert, BR Klassik, Klavier, rbb Kulturradio, Robert Schumann, Romantik
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