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	<title>blog.codaex.de &#187; Antonio Salieri</title>
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		<title>Chen Reiss · L&#8217;arte del mondo, Werner Ehrhardt: Liaisons &#8211; Arias by Mozart · Haydn · Cimarosa · Salieri</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 14:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss zugeben, ich bin mittlerweile skeptisch, wenn ich neue Recital-CDs von Opernsängern und Sängerinnen sehe. Mittlerweile werden erstaunlicherweise manche Sänger zu regelrechten Pop-Stars stilisiert. Sie treten in Samstagabend-Shows auf und ihre neuen CDs werden auf den Litfaßsäulen beworben, als sei es das Album einer angesagten Souldiva. Ihre CDs landen in Zeiten sinkender Verkäufe immer öfter auf den oberen Positionen der Verkaufscharts, etwas, was noch vor zehn, fünfzehn Jahren völlig utopisch erschien. Aber so sehr ich mich darüber freue, dass die Oper offensichtlich nicht mehr in der öffentlichen Wahrnehmung als altmodisch und angestaubt gilt, so sehr ich mich darüber freue, dass sowohl Sänger und Sängerinnen, als auch die Öffentlichkeit das Klischee von der &#8220;dicken Frau mit der lauten Stimme&#8221; offenbar überwunden ist, so enttäuscht bin ich meistens, wenn ich dann die künstlerischen Ergebnisse der &#8220;neuen Klassikstars&#8221; anhöre. Zählte früher die Stimme, die Technik, die Ausstrahlung und die Wandlungsfähigkeit, so wird heute scheinbar viel mehr Gewicht auf Fotogenität und Konformität gelegt. Den Mythos erschafft dann die Marketing-Maschinerie von fast alleine. De facto sind die Ergebnisse dieser Künstler oft ordentlich, aber nicht wirklich überragend (wie der Medien- und Marketingrummel suggeriert). Außerdem beschränkt man sich  oft auf ein &#8220;Best-of&#8221;-Repertoire, damit Klassik-Einsteiger ja nicht verschreckt werden von schrillen Tönen (eine Haltung, die ich für ausgesprochen kurzsichtig und falsch halte), kurzum: Wer auch nur ein wenig die Nase, pardon, die Ohren in die Opernaufnahmen der letzten 50 Jahre gesteckt hat, der wird von den Hochglanz-Veröffentlichungen enttäuscht sein.<br />
<span id="more-8400"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/10/Chen-Reiss-Liaisons.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[8400]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8402" title="Chen Reiss - Liaisons" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/10/Chen-Reiss-Liaisons-150x150.jpg" alt="Chen Reiss - Liaisons" width="150" height="150" /></a>Wenn ich also konstatieren muss, dass meine Skepsis in den letzten Jahren gegenüber jungen, hübschen Sängerinnen (die massiv vermarktet werden) nicht ganz unberechtigt ist, so darf ich nicht den Umkehrschluss daraus ziehen, dass <em>jede</em> neue Sängerin, die ansehnlich ist und auf dem Cover entsprechend abgelichtet ist, nur Mediokres abliefert. Die in Israel geborene, in New York ausgebildete Sopranistin <a href="http://www.chenreiss.com/" title="Chen Reiss - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.chenreiss.com/?referer=');">Chen Reiss</a> ist ein positives Beispiel für die neue Generation an Sängerinnen, die fotogen inszeniert werden (können), die aber gleichermaßen unbedingt großes Können mitbringen. Ihre neue CD &#8220;Liaisons&#8221; mit Arien aus Opern von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart" title="Wolfgang Amadeus Mozart auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart?referer=');">Wolfgang Amadeus Mozart</a> (1756-1791), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Haydn" title="Joseph Haydn auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Haydn?referer=');">Joseph Haydn</a> (1732-1809), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Domenico_Cimarosa" title="Domenico Cimarosa auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Domenico_Cimarosa?referer=');">Domenico Cimarosa</a> (1749-1801) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antonio_Salieri" title="Antonio Salieri auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Antonio_Salieri?referer=');">Antonio Salieri</a> (1750-1825) belegt nicht nur ihre enormen technischen Fähigkeiten &#8211; die sind bei den heutigen Sängern und Sängerinnen eher die Regel, als die Ausnahme &#8211; sondern auch ihr außergewöhnliches Talent für diese Arien aus der Hoch-Zeit der Wiener Klassik.</p>
<p>Mit einer bewundernswerten Natürlichkeit und erstaunlicher Brillanz singt Chen Reiss selbst die schwierigsten Passagen so federleicht, so beweglich und unangestrengt mit wohldosiertem, niemals aufdringlichen Vibrato und einer sehr angenehmen Stimmfarbe, dass es wirklich Spaß macht, ihr auf CD-Länge bei dieser Reise in die Wiener Opernwelt des späten 18. Jahrhunderts zu folgen. Und diese Reise hat durchaus ein &#8220;Programm&#8221;: Wie der Titel schon nahelegt, möchte Chen Reiss auf Liaisons die Beziehungen und Wechselwirkungen zwischen den großen, erfolgreichen Opernkomponisten der Wiener Klassik aufweisen (und natürlich ist der Titel doppelsinnig, geht es doch in den Opern jener Zeit sehr oft um die Beziehungen der Geschlechter untereinander). Tatsächlich ist man erstaunt, wie unterschiedlich Haydn und Mozart einerseits klingen und wie sehr sich Cimarosa und Salieri auf Mozart (und wie wenig auf Haydn) andererseits beziehen.</p>
<p>Chen Reiss meistert nicht nur diese Arien technisch, sie versteht es auch, den individuellen Charakter der Komponisten sehr genau herauszuarbeiten, die <em>Liaisons</em>, die Beziehungen der Werke, manchmal auch die Unterscheide genau herauszuarbeiten. Das Leverkusener Originalinstrumente-Ensemble <a href="http://www.lartedelmondo.de/" title="L'arte del mondo - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.lartedelmondo.de/?referer=');">L&#8217;arte del mondo</a> unter der Leitung des Kölners <a href="http://www.wernerehrhardt.de/" title="Werner Erhardt - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.wernerehrhardt.de/?referer=');">Werner Ehrhardt</a> erweist sich als exzellenter, wendiger und überaus beschwingter Begleiter durch die Partituren und glänzt bei den beiden Intermezzi der CD, jeweils einer <em>Sinfonia</em> Cimarosas und einer Salieris, als forscher und quicklebendiger Klangkörper. Kein Wunder, dass das erst 2004 gegründete Ensemble heute schon mit Weltstars wie Daniel Hope, Viktoria Mullova, Xavier de Maistre und Simone Kermes regelmäßig zusammenarbeitet.</p>
<p>Dank der exzellenten Aufnahmetechnik dieser <a href="http://www.onyxclassics.com/" title="Onyx Classics - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.onyxclassics.com/?referer=');">Onyx Classics</a>-Produktion und des geschmackvoll gestalteten Digipaks ist &#8220;Liaisons&#8221; eine wirklich lohnenswerte Recital-CD einer sehr interessanten jungen Sängerin geworden, die sich deutlich von der Masse der Hochglanz-Produktionen anderer Sängerinnen abhebt. Chen Reiss ist, dank ihres stets gut und prominent gefüllten Kalenders mit Auftritten in quasi allen wichtigen Opernzentren der Welt, gewiss kein richtiger Geheimtipp mehr, aber dennoch immer noch eine echte Entdeckung. Ich bin mir sicher, dass sie mit diesem Album viele neue Fans gewinnen wird.</p>
<p>Tipp: Auf Chen Reiss&#8217; <a href="http://www.chenreiss.com/" title="Chen Reiss - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.chenreiss.com/?referer=');">Homepage</a> kann man in der Sektion &#8220;Media&#8221; ausführlich in das neue Album hineinhören.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_8400_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Liaisons &#8211; Arias by Mozart · Haydn · Cimarosa · Salieri</strong> von<strong> Chen Reiss</strong> und dem Ensemble <strong>L&#8217;arte del mondo</strong> unter <strong>Werner Ehrhardt</strong>  ist am 16. September 2011 auf Onyx (ONYX 4068) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005GQ7L0U/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005GQ7L0U" title="Chen Reiss: Liaisons bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005GQ7L0U/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005GQ7L0U&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Chen-Reiss-Liaisons/hnum/9736587/iampartner/n31" title="Chen Reiss: Liaisons bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Chen-Reiss-Liaisons/hnum/9736587/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li><em>Antonio Salieri -</em> Tremo, bell’idol mio (aus <em>Armida</em>)</li>
<li><em>Wolfgang Amadeus Mozart</em> &#8211; Giunse alfin il momento…Deh vieni, non tardar (aus <em>Le Nozze di Figaro</em>)</li>
<li><em>Wolfgang Amadeus Mozart</em> &#8211; Voi avete un cor fedele, KV 217</li>
<li><em>Domenico Cimarosa</em> &#8211; Sinfonia (aus <em>Il matrimonio segreto</em>)</li>
<li><em>Domenico Cimarosa</em> &#8211; Perdonate, signor mio (aus <em>Il matrimonio segreto</em>)</li>
<li><em>Joseph Haydn</em> &#8211; Quando la rosa (aus <em>La Metilde ritrova</em>), Hob. 24b/3</li>
<li><em>Joseph Haydn</em> &#8211; Signor, voi sapete (aus Il matrimonio per inganno), Hob. 24b/7</li>
<li><em>Joseph Haydn</em> &#8211; Vada adagio, Signorina (aus La Quakera spiritosa), Hob. 24b/12</li>
<li><em>Antonio Salieri</em> &#8211; Sinfonia (aus <em>La scuola de’ gelosi</em>)</li>
<li><em>Wolfgang Amadeus Mozart</em> &#8211; Una donna a quindici anni (aus <em>Così fan tutte</em>)</li>
<li><em>Wolfgang Amadeus Mozart</em> &#8211; Chi sa, chi sa, qual sia, KV 582</li>
<li><em>Wolfgang Amadeus Mozart</em> &#8211; Un moto di gioia, KV 579</li>
<li><em>Wolfgang Amadeus Mozart</em> -Ah se in ciel, benigne stelle, KV 538</li>
</ol>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/3a5aa4c44789458d98160ea7b6babefa" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Gulbenkian Chorus and Orchestra, Lawrence Foster: Antonio Salieri &#8211; Requiem</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/06/gulbenkian-chorus-and-orchestra-lawrence-foster-antonio-salieri-requiem/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 16:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
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		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Antonio Salieri]]></category>
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		<category><![CDATA[sakrale Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Wiener Klassik]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl er zu den zu Lebzeiten bedeutendsten und erfolgreichsten Komponisten der Wiener Klassik gehörte, ist die Musik von Antonio Salieri (1750-1825) heute weitgehend vergessen (bis auf einige Opern und Ouvertüren ist kaum etwas aus seinem umfangreichen Œuvre auf Tonträger erhältlich). Seine Person ist durch das Theaterstück &#8220;Amadeus&#8221; von Peter Shaffer, mehr noch durch dessen Verfilmung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/Antonio-Salieri.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[2537]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2548" title="Antonio Salieri" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/Antonio-Salieri-150x150.jpg" alt="Antonio Salieri" width="150" height="150" /></a>Obwohl er zu den zu Lebzeiten bedeutendsten und erfolgreichsten Komponisten der Wiener Klassik gehörte, ist die Musik von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antonio_Salieri" title="Antonio Salieri auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Antonio_Salieri?referer=');">Antonio Salieri</a> (1750-1825) heute weitgehend vergessen (bis auf einige Opern und Ouvertüren ist kaum etwas aus seinem umfangreichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Werkeverzeichnis_Antonio_Salieri" title="Antonio Salieri - Werke auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Werkeverzeichnis_Antonio_Salieri?referer=');">Œuvre</a> auf Tonträger erhältlich). Seine Person ist durch das Theaterstück &#8220;Amadeus&#8221; von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Shaffer" title="Peter Shaffer auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Peter_Shaffer?referer=');">Peter Shaffer</a>, mehr noch durch dessen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amadeus_%28Film%29" title="Amadeus (Film) auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Amadeus_28Film_29?referer=');">Verfilmung</a> durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Milo%C5%A1_Forman" title="Milos Foreman auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Milo_C5_A1_Forman?referer=');">Milos Foreman</a> mit dem zweifelhaften Ruhm belegt, der neidische und rachsüchtige Konkurrent Mozarts gewesen zu sein, den er mit einer List in den Tod getrieben hat. Selbst der Hinweis, dass es sich um eine rein fiktive Geschichte handelt, hilft da nicht mehr: Sein Name bleibt auf unrühmliche Art mit Mozarts Requiem verbunden, dabei ist gibt es keinerlei Anhaltspunkte, dass Salieri überhaupt in irgendeiner Weise mit Mozarts Requiem involviert war (im Theaterstück/Film diktiert der sterbende Mozart Salieri die Noten vom Sterbebett aus). Wenn man heute im Internet nach &#8220;Salieri + Requiem&#8221; recherchiert, so findet man einige wenige Hinweise auf das von ihm 1804 verfasstes Requiem in c-Moll, dafür aber umso mehr Hinweise auf Mozarts Requiem.<br />
<span id="more-2537"></span><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/Gulbenkian-Orchestra-A.-Salieri-Requiem.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[2537]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2549" title="Gulbenkian Orchestra - A. Salieri - Requiem" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/Gulbenkian-Orchestra-A.-Salieri-Requiem-150x150.jpg" alt="Gulbenkian Orchestra - A. Salieri - Requiem" width="150" height="150" /></a>Vielleicht ist es also gar nicht so erstaunlich, dass es erst jetzt auf dem internationalen Markt eine Einspielung dieses eigens von Salieri für seine eigene Totenfeier komponierten Werkes erschient. Zwar wurde die Totenmesse vor einigen Jahren erstmalig vom Concertino  Notturno Praha (für Milan Vl<span style="font-family: Times New Roman;">ček    Music) </span>eingespielt, die CD ist aber außerhalb Tschechiens quasi nicht erhältlich. So gebührt also vor allem dem portugiesischen  <a href="http://www.musica.gulbenkian.pt/orquestra/index.html.en" title="Gulbenkian Orchestra - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.musica.gulbenkian.pt/orquestra/index.html.en?referer=');">Gulbenkian Orchestra</a> und dem dazugehörigen <a href="http://www.musica.gulbenkian.pt/coro/index.html.en" title="Gulbenkian Choir - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.musica.gulbenkian.pt/coro/index.html.en?referer=');">Chor</a>, dieses Hauptwerk sakraler Musik von Salieri einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren.</p>
<p>Das Ensemble aus Lissabon, wohl der bekannteste Klangkörper Portugals <small>(benannt nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Calouste_Gulbenkian" title="Calouste Gulbenkian auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Calouste_Gulbenkian?referer=');">Calouste Gulbenkian</a> (1869-1955),dem Geschäftsmann, Kunstsammler und Gründer der Stiftung <a href="http://www.gulbenkian.pt/index.php?langId=2" title="Fundação Calouste Gulbenkian - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.gulbenkian.pt/index.php?langId=2&amp;referer=');">Fundação Calouste Gulbenkian</a>, die auch das Orchester finanziert)</small>, präsentiert dieses von Salieri &#8216;Piccolo Requiem&#8217; genanntes Werk &#8211; also <em>kleines, bescheidenes Requiem</em> &#8211; mit warmen, samtenen Klang. Es ist kein schwermütige oder gar düstere Komposition,sondern vor allem ein tief religiöses, feierliches Werk, kompositorisch fest in der Wiener Klassik verwurzelt, die Salieri mitgeprägt hat. Man hört seine ganze Opernerfahrung heraus, wenn etwa im zweiten Satz die &#8220;Dies Irae&#8221;, die Tage des Zorn Gottes, sogar mit Bläserfanfaren angekündigt werden. Der US-amerikanische Dirigent <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lawrence_Foster" title="Lawrence Foster auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Lawrence_Foster?referer=');">Lawrence Foster</a> achtet stets darauf, dass das Orchester (zumal auf modernen Instrumenten) nicht zu weit in den Vordergrund gerät, denn die schönen Chöre stehen eindeutig im Mittelpunkt dieses Werkes. Die Solisten &#8211; Arianna Zukerman (Sopran), Simona Ivas (Mezzosopran), Adam Zdunikowski (Tenor), Luis Rodrigues (Bariton) &#8211; sind immer nur im Trio oder Quartett zu hören, niemals in Soloarien. Richtig ungewöhnlich ist dann das Finale des Requiems, in dem die Streicher verstummen und der Chor nur von den Bläsern begleitet das &#8220;Libera me&#8221; singt.</p>
<p>Ergänzt wird das Album durch zwei kürzere Werke seiner Schüler <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_van_Beethoven" title="Ludwig van Beethoven auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_van_Beethoven?referer=');">Ludwig van Beethoven</a> (1770-1827) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Schubert" title="Franz Schubert auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Franz_Schubert?referer=');">Franz Schubert</a> (1797-1828), die übrigens beide auch auf seiner Trauerfeier anwesend waren. Von Beethoven sind die beiden Goethe-Vertonungen &#8220;Meeresstille&#8221; und &#8220;Glückliche Fahrt&#8221;, op. 112 zu hören; von Schubert erklingt die vier Wochen vor seinem Tod entstandene Tenorarie &#8220;Intende voci&#8221; D.963. Leider kommt der Chor aus Lissabon mit den deutschen Texten der Beethoven-Stücke nicht so gut zurecht, wie mit den lateinischen bei Salieri und Schubert, worunter das Textverständnis deutlich leidet. Davon abgesehen macht der Chor hier, wie auch bei den anderen Werken einen guten Eindruck mit seinem warmen, farben- und facettenreichen Gesang.</p>
<p>Für die Beethoven-Stücke, vielleicht auch für das &#8220;Intende voci&#8221; von Schubert mag es zahlreiche empfehlenswertere Einspielungen geben, wenn es aber um das Hauptwerk der SACD geht, dem Requiem von Salieri, kommt man allerdings an dieser Aufnahme nicht vorbei <small>(und das gewiss nicht nur, weil es die einzig erhältliche Aufnahme des Werkes ist)</small>. Das Gulbenkian Orchestra und sein Chor empfehlen uns Salieri als einen ernstzunehmenden, wichtigen und heute noch hörens- und entdeckenswerten Komponisten geistlicher Werke der Wiener Klassik, ganz ohne Mythos, dafür aber mit eigener Note.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_2537_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 40px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die SACD <strong>Antonio Salieri &#8211; Requiem</strong>, gespielt vom <strong>Gulbenkian Chorus and Orchestra</strong> unter der Leitung von <strong>Lawrence Foster</strong>, ist am 25. Juni auf PentaTone (5186 359) und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern   wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003E113W6?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003E113W6" title="A. Salieri - Requiem bei amazon.de" target="_self" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003E113W6?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003E113W6&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Antonio-Salieri-Requiem/hnum/4897935/iampartner/n31" title="A. Salieri - Requiem bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Antonio-Salieri-Requiem/hnum/4897935/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Antonio Salieri &#8211; Requiem in C minor (1804)</li>
<li>Ludwig van Beethoven &#8211; Meeresstille und Glückliche Fahrt, Op. 112</li>
<li>Franz Schubert &#8211; Intende voci (Offertorium) in B flat,  D 963</li>
</ol>
<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/7968b13670604917b469ac854e0faacb" width="1" height="1" alt=""></p>
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