Posts Tagged “Antonin Dvorak”

Pavel Haas Quartet: A. Dvořák - String Quartets. opp. 96 & 106 Am Wochenende wurde das Prager Pavel Haas Quartet mit dem prestigeträchtigen Gramophone Award für das Album des Jahres (s. Artikel dazu → hier) für seine aktuelle Supraphon-CD mit dem Quartett No. 13 in G-Dur, op. 106 und dem Amerikanischen Quartett No. 12 in F-Dur, op. 96 von Antonín Dvořák (1841-1904) ausgezeichnet.

Hier das Video der Preisverleihung mit einer Laudatio und der Dankesrede der Musiker:

Die CD Antonín Dvořák – String Quartets Nos. 13 & 12 “American”, opp. 106 & 96 des Pavel Haas Quartet ist am 22.Oktober 2010 auf Supraphon (4038) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.

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Leibniz TrioDas 2005 von drei Studenten der Hochschule für Musik und Theater in Hannover gegründete Leibniz Trio, benannt nach dem großen Universalgelehrten des ausgehenden 17. und beginnenden 18. Jahrhunderts Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716),  ist Preisträger des DMW 2010 (Deutscher Musikwettbewerb), der jährlich vom Deutschen Musikrat verliehen wird und wohl der bedeutendste deutsche Förderpreis für junge Musiker ist. Spätestens seit dieser Preisverleihung gehört das junge Trio, bestehend aus Hwa-Won Pyun, Violine (*1982 in Solingen); Lena Wignjosaputro, Violoncello (*1983 in Essen) und Nicholas Rimmer, Klavier (*1981 in Wigan/ Nordengland) ein vielbeschäftigtes Ensemble, das mit Nachdruck in die erste Reihe der deutschen Kammerensembles drängt.
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Antonin DvořákDie letzten fünf Streichquartette des tschechischen Komponisten Antonín Dvořák (1841-1904) gelten vielen Kritikern und Musikfreunden als die fünf besten, auf jeden Fall sind es seine fünf bekanntesten und beliebtesten Quartette. Zwar hatte Dvořák schon zuvor zwischen 1862 und 1877 neun Streichquartette geschrieben, doch blieben diese gänzlich unbekannt, weil kein einziges davon öffentlich aufgeführt worden war, ja der Komponist selbst hat nur einige davon bei privaten Aufführungen gehört. Doch Ende der 1870er Jahre verhalf eine sehr positive Besprechung seiner Slawischen Tänze, op. 46 in der Berliner National-Zeitung durch den bedeutenden Kritiker Louis Ehlert dem bis dahin unbekannten Komponisten zu Ruhm. Plötzlich waren die Slawischen Tänze (der erste Teil der Sammlung, op. 72 sollte erst 10 Jahre später erscheinen) ein echter Verkaufsschlager,  Dvořáks Stern begann unaufhaltsam zu steigen. Quasi jedes seiner folgenden Werke wurde mit ungleich viel mehr Aufmerksamkeit bedacht, als in den Jahren zuvor.
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Gleich zwei Titel aus dem Codaex-Vertrieb werden in der aktuellen mdr-Figaro-Sendung »Take 5« vom Redakteur von André Sittner empfohlen: Zum einen das auch an dieser Stelle (s. Besprechung → hier) explizit empfohlene Doppel-Album “Antonín Dvořák – Complete Works for Cello & Orchestra” des jungen tschechischen Cellisten Tomáš Jamník mit dem Prager Radiosinfonieorchester unter Tomáš NetopilT.Jamník · Prague RSO, T. Netopil: A. Dvořák - Complete Works for Cello & Orchestra, zum anderen “Louis Spohr – Symphonies Nos. 8 & 10″ des Orchestra della Svizzera Italiana unter der Leitung von Howard Shelley, dem mittlerweile vierten Album in der Gesamteinspielungsreihe der Sinfonien des Braunschweiger Romantikers.

Sittner lobt das junge Team Jamník/Nepotil für die »sehr empfehlenswerte Einspielung« der Musik für Cello und Orchester von Antonín Dvořák (1841-1904) und stellt Jamníks »feinen, hellen, sehr sanglichen Celloton«, seine und sowohl seine bewundernswerte Technik, als auch seine interpretatorischen Fähigkeiten (»immer tief empfunden«) heraus und resümiert »Ganz ohne Zweifel einer der großen Cellisten unserer Tage

OSI, H. Shelley: L. Spohr - Symphonies Nos. 8 & 10»Ernsthaftigkeit und Kennerschaft« bescheinigt Sittner dem britischen Dirigenten Howard Shelley bei seinem Bemühen das unterschätzte Œuvre des deutschen Romantikers Louis Spohr (1784-1859) zu rehabilitieren.  Shelley gelingt es, auch dank des »famosen« Orchestra della Svizzera Italiana, Spohr »als einen in höchstem Maße originellen, ideenreichen und handwerklich hochversierten Komponisten, der zu seiner Zeit einen fast schon legendären Ruf genoss« darzustellen.

Den gesamten Artikel zur Take-5-Ausgabe vom 7. März 2011 findet man → hier

Die Doppel-CD Antonín Dvořák – Complete Works for Cello & Orchestra des Cellisten Tomáš Jamník mit dem Prague RSO unter der Leitung von Tomáš Netopil ist am 18. Februar 2011 auf Supraphon (SU 4034) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.

Die CD Louis Spohr – Symphonies Nos. 8 & 10, gespielt von der Orchestra della Svizzera Italiana unter der Leitung von Howard Shelley ist am 18. Februar 2011 auf Hyperion (CDA 67802) und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.

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Zu den bekanntesten Werken des tschechischen Komponisten Antonín Dvořák (1841-1904) gehört zweifelsohne das wundervolle Cellokonzert in h-Moll, op. 104, das er 1895 während seines Aufenthalts in den USA schrieb. Dvořák kehrte nach einem längeren Urlaub in Böhmen ein letztes Mal in die USA zurück und verkündete schon bald dem Freund Alois Göbl in einem Brief »Gerade habe ich den ersten Satz eines Konzerts für Violoncello beendet!! Wundern Sie sich nicht darüber, ich habe mich selbst gewundert und wundere mich noch, dass ich mich für diese Arbeit entschieden habe«.
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Antonin DvorákAntonín Dvořák (1841-1904) ist heute, gemeinsam mit seinem etwas älterem Zeitgenossen Bedřich Smetana (1824-1884), der beliebteste böhmisch-tschechische Komponist.  Zwar bleiben weite Teile seines Œuvres heutzutage unverhältnismäßig unbeachtet, doch seine Sinfonie No. 9, op. 95 “aus der neuen Welt”, sein Cellokonzert, op. 104 (1895), sein Violinkonzert, op. 53 (1879/80), die Slawischen Tänze, op. 46 (1878) und op. 72 (1886), die Oper Rusalka, op. 114 (1900) und – last but not least – einige seiner Kammermusikwerke gehören zu den erfolgreichen Dauerbrennern in den Konzertsälen: Das Amerikanische Streichquartett No. 12 in F-Dur, op. 96 (1893), das Klavierquintett No. 2 in A-Dur, op. 81 und das Klaviertrio No. 4 “Dumky” in e-Moll, op.90 (1891).
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Antonin DvorákAntonín Dvořák (1841-1904) gilt, gemeinsam mit seinem etwas älterem Zeitgenossen Bedřich Smetana (1824-1884), als der bekannteste und beliebteste tschechische Komponist und das, obwohl sein weltweiter Ruhm durch nur wenige populäre Werke aus seinem großen Œuvre begründet ist. In erster Linie fußt dieser natürlich auf der Sinfonie No. 9, op. 95 “aus der neuen Welt” und, wenn auch mit bedeutendem Abstand auf dem Cellokonzert, op. 104 (1895), dem Violinkonzert, op. 53 (1879/80), die Slawischen Tänze, op. 46 (1878) und op. 72 (1886), der Oper Rusalka, op. 114 (1900) und einigen Kammermusikwerken, insbesondere dem Klaviertrio “Dumky”, op.90 und dem sogenannten Amerikanischen Streichquartett No. 12 in F-Dur, op. 96 (1893). Zwar kann keines dieser wohlbekannten Werke an den (fast) alles überschattenden Ruhm der Sinfonie aus der neuen Welt heranreichen, doch jede einzelne dieser Kompositionen (und viele, viele andere Werke Dvořáks!)  wurde mit derselben Meisterschaft komponiert.  Dvořáks Rezeption mag heutzutage stark fokussiert sein (das war übrigens zu seinen Lebzeiten anders), sein Können manifestiert sich aber nicht nur in diesem einem Werk.
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Antonin DvorákAntonín Dvořák (1841-1904) wendete sich in den letzten Jahren seines Lebens noch einmal intensiv der Oper zu. Zwar hatte er in allen Phasen seiner Karriere bereits Opern geschrieben – seine erste Oper “Alfred” entstand 1870 – doch nachdem er mit der Orchester- und Kammermusik endgültig abgeschlossen hatte, fand er ausreichend Zeit und widmete sich ausschließlich der Oper. Innerhalb seiner letzten sechs Lebensjahre entstanden drei seiner gelungensten Opern: Čert a Káča (zu Dt. ‘Die Teufelskrähe‘, 1898/99) op. 112, Rusalka, op. 114 (1900) und Armida, op. 115 (1902/3).

Vor allem die lyrische Oper Rusalka, die Dvořák 1900 nach einem Libretto von Jaroslav Kvapil geschrieben hatte und die am 31. März 1901 am Prager Nationaltheater uraufgeführt wurde, wurde schnell weit über die Landesgrenzen hinaus populär und gilt heute, gemeinsam mit Prodaná nevěsta (zu Dt. ‘Die verkaufte Braut‘) von Bedřich Smetana, als beliebteste und bekannteste tschechische Oper.
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Echo Klassik - Logo © Deutsche Phono-Akademie, echoklassik.deDie Echo Klassik-Preisträger 2010 wurden gestern durch die Deutsche Phono-Akademie bekanntgegeben. Der Echo Klassik ist wohl der bekannteste und wichtigste Musikpreis Deutschlands und wird seit 1992 jährlich vergeben. Am 17. Oktober 2010 findet eine  große Echo 2010-Gala, der”Echo der Stars” in der Essener Philharmonie statt, moderiert von Thomas Gottschalk und übertragen vom ZDF.

Von Codaex vertriebene Labels haben auch bei dieser Auflage des Echo Klassik zahlreiche Auszeichnungen gewonnen. Alleine das Detmolder Label Musikproduktion Dabringhaus und Grimm (MDG) hat acht Preise erringen können, mehr als jede andere einzelne Plattenfirma. Insgesamt wurden 14 Veröffentlichungen aus der Codaex-Familie ausgezeichnet.

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Antonin DvorákDer böhmische Komponist Antonín Dvořák (1841-1904) wurde einmal vom US-amerikanischen Musikkritiker Harold C. Schonberg  als »der glücklichste, am wenigsten neurotische der späten Romantiker« beschrieben. Er war glücklich verheiratet, hatte sechs Kinder und schon früh stellten sich erste Erfolge ein, die sich stetig steigerten und 1892 in Dvořáks Engagement als Direktor des National Conservatory of Music in New York gipfelten. Nachdem seine Musik in weiten Teilen der alten Welt populär war, eroberte er mit seiner Musik nun auch Nordamerika wo er sich zu einigen seiner bekanntesten und erfolgreichsten Werke inspirieren ließ: Die Rede ist freilich von der Sinfonie No. 9 in  e-Moll op. 95 Aus der neuen Welt” und vom Streichquartett No. 12, op. 96, das “Amerikanische Quartett” (beide aus dem Jahre 1893.

Vor seiner Zeit in den USA waren seine Werke vor allem in Großbritannien äußerst populär. Nahezu alle bedeutenden Kompositionen der Jahre 1884 – 1891 waren Auftragsarbeiten von britischen Orchestern und Chören. Insgesamt sechsmal bereiste Dvořák in dieser Zeit die Insel und feierte dort große Erfolge.
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