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	<title>blog.codaex.de &#187; 21. Jahrhundert</title>
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		<title>Music Theatre Wales, Michael Rafferty: Philip Glass &#8211; In The Penal Colony</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 16:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
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		<category><![CDATA[Minimal Music]]></category>
		<category><![CDATA[Oper]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt etwas ungemein Internationales an der Musik des US-amerikanische Komponisten Philip Glass (*1937). Kaum ein anderer lebender zeitgenössischer Komponist kann auf ein so großes, geradezu weltweites Netz von Bewunderern und Förderern, von Musikern und Hörern blicken, wie der in Maryland geborene, seit Jahren in New York fest verwurzelte Glass. Die Werke des Musikers und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt etwas ungemein Internationales an der Musik des US-amerikanische Komponisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Philip_Glass" title="Philip Glass auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Philip_Glass?referer=');">Philip Glass</a> (*1937). Kaum ein anderer lebender zeitgenössischer Komponist kann auf ein so großes, geradezu weltweites Netz von Bewunderern und Förderern, von Musikern und Hörern blicken, wie der in Maryland geborene, seit Jahren in New York fest verwurzelte Glass. <a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Philip-Glass-Florenz-1983.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[9419]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-9425" title="Philip Glass (Florenz 1993) - Bild: (cc-by-sa 2.0)  Pasquale Salerno" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Philip-Glass-Florenz-1983-93x150.jpg" alt="Philip Glass (Florenz 1993) - Bild: (cc-by-sa 2.0)  Pasquale Salerno" width="93" height="150" /></a>Die Werke des Musikers und Komponisten werden überall auf der Welt (ur-)aufgeführt und selbst seine Opern feiern beileibe nicht nur in seiner Heimat große Erfolge. Ob Finnland, die Niederlande, Deutschland Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich, England, Portugal oder, wie im Fall der neuen Veröffentlichung <em>In The Penal Colony</em> des Glass-eigenen Label <a href="http://www.orangemountainmusic.com/index.html" title="OMM - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.orangemountainmusic.com/index.html?referer=');">Orange Mountain Music</a>, Wales: Die Musik von Philip Glass scheint überall heimisch zu sein, scheint überall verstanden zu werden. Dieses Finden einer universell verständlichen musikalischen Sprache ist sicher eines der Geheimnisse, die Glass zu einem der wichtigsten und kommerziell erfolgreichsten Komponisten des 20. Jahrhunderts machen.<br />
<span id="more-9419"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Franz-Kafka.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[9419]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9426" title="Franz Kafka (1923)" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Franz-Kafka-113x150.jpg" alt="Franz Kafka (1923)" width="113" height="150" /></a>Der deutschsprachige Autor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Kafka" title="Franz Kafka auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Franz_Kafka?referer=');">Franz Kafka </a>(1883-1924) gehört, wenn auch auf ganz andere Art und Weise ebenfalls zu den Künstlern des 20. Jahrhunderts, die offenbar weltweit große Bedeutung erlangt haben. Auch fast 100 Jahre nach seinem Tod scheinen seine introspektiven Werke nach wie vor aktuell, offenbaren sie doch offensichtlich die elementarsten, dem Menschen ureigensten Alpträume und Beklemmungen, ganz gleich aus welchem kulturellen Umfeld sie stammen.</p>
<p>Was kommt aber heraus, wenn man eine der verstörendsten Erzählungen Kafkas, nämlich <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/In_der_Strafkolonie" title="F. Kafka: In der Strafkolonie auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/In_der_Strafkolonie?referer=');">In der Strafkolonie</a></em> mit der hypnotischen, bisweilen durchaus sehr bedrohlich klingenden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Minimal_Music" title="Minimal Music auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Minimal_Music?referer=');">Minimal Music</a> von Glass zusammenbringt?</p>
<p>Die vorliegende 2010 entstanden Aufnahme des Ensembles <a href="http://www.musictheatrewales.org.uk/" title="Music Theatre Wales - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.musictheatrewales.org.uk/?referer=');">Music Theatre Wales</a> unter der Leitung von Michael Rafferty mit dem Tenor Michael Bennett in der Rolle des Reisenden und der Bariton <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Omar_Ebrahim" title="Omar Ebrahim auf en.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/en.wikipedia.org/wiki/Omar_Ebrahim?referer=');">Omar Ebrahim</a> als Offizier muss in vielerlei Hinsicht als herausragend bewertet werden. Die beklemmende Atmosphäre der literarischen Vorlage (und des von Rudolph Wurlitzer verfassten Librettos) werden klar verständlich vorgetragen; die bald rätselhafte, bald entsetzliche, bald klaustrophobische, bald bedrohliche Musik wird vom Waliser Musiktheater-Quintett präzise umgesetzt und trägt in nicht unerheblichem Maße zum wachsenden Horror bei; das ohnehin aktionsarme, reduzierte Bühnengeschehen wird durch einige wenige akustische Effekte verdeutlicht, der Rest wird der Phantasie überlassen: Mehr braucht es nicht, um den Spannungsbogen des knapp 80-minütigen Werkes umzusetzen. Ich wäre fast versucht vom <em>Musiktheater als musikalisches Hörbuch</em> zu schreiben, wenn ich damit nicht Glass&#8217; exzellente Komposition zu weit in den Hintergund stellen würde.</p>
<p>Erfreulicherweise kommt die CD in einem ansprechend gestalteten Digipak (mit zusätzlichem Pappschuber) und einem schön gestalteten Booklet, das neben dem kompletten Libretto ebenso viele Bilder der 2010er-Aufführung von <em>In The Penal Colony</em> und eine aufschlussreiche Zusammenfassung und Analyse des Werkes, allerdings nur auf Englisch, beinhaltet. Akustisch, optisch und inhaltlich ein echtes Highlight im OMM-Katalog.</p>
<p>Tipp: Ein ausführliches Interview mit Philip Glass wurde anlässlich der Aufführungen in Großbritannien im Daily Telegraph veröffentlicht und kann → <a href="http://www.telegraph.co.uk/culture/music/opera/7998330/Philip-Glass-Im-drawn-to-Kafkas-darkness.html" title="Philip Glass: I'm drawn to Kafka's darkness" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.telegraph.co.uk/culture/music/opera/7998330/Philip-Glass-Im-drawn-to-Kafkas-darkness.html?referer=');">hier</a> nachgelesen werden.</p>
<p><img class="alignleft  wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="50" height="50" />Musik, Text, Ausführung, Verpackung, Gestaltung: Ein echtes Highlight des späten Glass-Œuvres in einer angemessenen Aufmachung. <em>Die besondere CD</em>, erschienen im Januar 2012.<br style="clear:both;"></p>
<div id="gdsr_mureview_block_9419_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Philip Glass &#8211; In The Penal Colony</strong> des <strong>Music Theatre Wales</strong> unter der Leitung von <strong>Michael Rafferty</strong> ist am 20. Januar 2012 auf Orange Mountain Music (OMM 0078) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0067OOY6E/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0067OOY6E" title="Music Theatre Wales, Micahel Rafferty: Philip Glass - In The Penal Colony bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B0067OOY6E/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B0067OOY6E&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Philip-Glass-geb-1937-In-the-Penal-Colony/hnum/4917317?iampartner=n31" title="Music Theatre Wales, Micahel Rafferty: Philip Glass - In The Penal Colony bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Philip-Glass-geb-1937-In-the-Penal-Colony/hnum/4917317?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.<br />
<img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/9ba180cb01734bdc8f03fcc4aeed5d1f" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Iñaki Alberdi · Asier Polo · Basque National Orchestra, Ramón Encinar: Sofia Gubaidulina &#8211; Kadenza</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 08:45:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils-Christian Engel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
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		<category><![CDATA[Gast-Rezension]]></category>
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		<category><![CDATA[Sofia Gubaidulina]]></category>

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		<description><![CDATA[Sofia Gubaidulina (*1931) will nicht als religiöse Komponistin verstanden werden, und nicht nur die Höflichkeit gebietet es, von solchen Schlagworten Abstand zu halten. Denn auch wenn sie zu großen Themen des Glaubens arbeitet und 2009 vollkommen zu Recht den Preis der Europäischen Kirchenmusik erhielt, ist ihre religiöse Kunst nicht das, was man leichtfertig „geistliche Musik“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sofia_Asgatowna_Gubaidulina" title="Sofia Gubaidulina auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Sofia_Asgatowna_Gubaidulina?referer=');">Sofia Gubaidulina</a> (*1931) will nicht als religiöse Komponistin verstanden werden, und nicht nur die Höflichkeit gebietet es, von solchen Schlagworten Abstand zu halten. <a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Basque-National-Orchestra-Ramón-Encinar-Sofia-Gubaidulina-Kadenza.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[9208]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9223" title="Basque National Orchestra, Ramón Encinar: Sofia Gubaidulina - Kadenza" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Basque-National-Orchestra-Ramón-Encinar-Sofia-Gubaidulina-Kadenza-150x139.jpg" alt="Basque National Orchestra, Ramón Encinar: Sofia Gubaidulina - Kadenza" width="150" height="139" /></a>Denn auch wenn sie zu großen Themen des Glaubens arbeitet und 2009 vollkommen zu Recht den Preis der Europäischen Kirchenmusik erhielt, ist ihre religiöse Kunst nicht das, was man leichtfertig „geistliche Musik“ nennen würde. Mit den „Sieben Worten“ und „In Croce“ liegen nun zwei Kompositionen Gubaidulinas in einer neuen Aufnahme vor, die seit langer Zeit als exemplarisch für ihre Auseinandersetzung mit christlichen Inhalten stehen. Sie wurden für <a href="http://www.etcetera-records.com/" title="Etcetera - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.etcetera-records.com/?referer=');">Etcetera Records</a> neu eingespielt vom <a href="http://www.euskadikoorkestra.es/en/orquesta_presentacion.asp" title="Euskadiko Orkestra (Baque National Orchestra) - Homepage (English)" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.euskadikoorkestra.es/en/orquesta_presentacion.asp?referer=');">Baskischen Nationalorchester</a> (auf Baskisch <em>Euskadiko Orkestra</em>) unter der Leitung von José Ramón Encinar und den Solisten <a href="http://www.ialberdi.com/" title="Iñaki Alberdi - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ialberdi.com/?referer=');">Iñaki Alberdi</a> (Akkordeon) und <a href="http://www.asierpolo.com/" title="Asier Polo - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.asierpolo.com/?referer=');">Asier Polo</a> (Violoncello). Diese CD gehört zu den ausgezeichneten Veröffentlichungen des vergangenen Jahres, mit denen die Komponistin anlässlich ihres 80. Geburtstages geehrt wurde – und ist zugleich ein Dokument des tiefen künstlerischen Austauschs, den sie mit den Interpreten ihrer Musik pflegt.</p>
<p><span id="more-9208"></span></p>
<p>Denn die Werke Gubaidulinas – die sie selbst als „Züchtungen“ begreift, nicht als statische Bauwerke – zeichnen sich durch eine höchst moderne Offenheit aus, die auf allen Stufen des künstlerischen Prozesses bereit ist, neue Einflüsse aufzunehmen. Dieser prozessuale Charakter artikuliert sich zum Beispiel in den diversen Versionen der 1979 erstmals erschienenen Komposition „In Croce“, und bildet das nie müde werdende Interesse Gubaidulinas an musikalischen Phänomenen ab – zu denen nicht zuletzt die Entdeckungen gehören, die Musiker an ihren Instrumenten machen, wenn sie von ähnlicher Hingabe beseelt sind wie die Komponistin.</p>
<p>Auch die hier besprochene CD protokolliert eine solche Begegnung; in ihr scheint das 2003 uraufgeführte Konzert „Im Zeichen des Skorpions“ ganz zu vergessen, dass es ursprünglich für Bajan und großes Orchester komponiert wurde, und vertraut sich für die fast acht Minuten währende „Kadenza“ allein dem klassischen Akkordeon Iñaki Alberdis an. Eine Atempause soll diese eindringliche Interpretation im Sinne des Programms sein, die zwischen den geistlichen Stücken vermittelt – was für ein Anspruch! Aber er besteht am Ende doch zu Recht, angesichts der Dichte, die die „Sieben Worte“, „In croce“ und „Et exspecto“ durch die Intensität entwickeln, mit der sie hier vorgetragen werden.</p>
<p>Insbesondere das komplexe Zwie-, ja Trigespräch der „Sieben Worte“ ist der bewegende Glücksfall einer gelungenen Aufnahme Neuer Musik. Es wird von den beiden Solisten und dem Orchester mit so großer Sensibilität geführt, dass man die außergewöhnliche Präzision glatt überhört, mit der hier agiert wird. <a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Sofia-Gubaidulina-cc-Dmitri-Smirnov.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[9208]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-9225" title="Sofia Gubaidulina (CC BY-SA 3.0) Dmitri Smirnov" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Sofia-Gubaidulina-cc-Dmitri-Smirnov-119x150.jpg" alt="Sofia Gubaidulina (CC BY-SA 3.0) Dmitri Smirnov" width="119" height="150" /></a>Gubaidulinas text- aber keineswegs sprachlose Fassung der Kreuzesworte, inspiriert durch Schütz und Haydn, öffnet so von der ersten Sekunde an die Welt ihrer klanglichen Gesten und instrumentalen Metaphern. Eine Welt, die unter dem seit jeher gänzlich unzeitgemäßen Thema der Kreuzestheologie steht und sich hier – wie in dem ursprünglich für Cello und Orgel komponierten „In croce“ – auf vollkommen untheologische Weise manifestiert: als ein vielschichtiger künstlerischer Vollzug religiöser und humaner Motive – wenn man das Wort „Motiv“ denn einmal etwas aus der Musikwissenschaft befreien, und seiner Bedeutung einen Aspekt wie „Beweggrund“ hinzudenken will. Dieser ethische Grundzug ist der Musik Gubaidulinas eigen, und sie komponiert das Kreuzmotiv auf allen Ebenen, die ihr zur Verfügung stehen, bis in die Gestaltung des Notenbildes der „Sieben Worte“ hinein; sie nimmt den Atem der Balgbewegung und die mechanischen Geräusche des Akkordeons ebenso auf wie die Kreuzsymbolik, die in der Haltung des Cellos liegt, und die Klangsphären der Saitenbereiche vor und hinter dem Steg. Nicht zu vergessen die mathematischen Strukturen, die für Gubaidulina bekanntermaßen wichtig sind; sie stellen in einem musikalischen Prozess, der der Prozession nahe kommt, jene Ordnung her, die die Komponistin als den Zweck ihrer Musik begreift: als die „Wiederherstellung der Einbindung, als Wiederherstellung des ‚Legatos’ im Leben.“</p>
<p><img class="alignleft  wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="50" height="50" />Lässt sich Musik, die einem solchen Anspruch folgt, überhaupt auf CD pressen? Diese Frage habe ich mir mehr als einmal bei Werken Gubaidulinas gestellt, und halte es für ein unbedingtes Qualitätsmerkmal der vorliegenden Aufnahme, dass sie die Frage selbst nach wenigen Minuten verschwinden lässt. Die besondere CD, erschienen im November 2011.</p>
<p><em>Unser Gast-Rezensent Nils-Christian Engel studierte Evangelische Theologie in Tübingen, Prag, Leipzig und Halle (Saale). Er arbeitet als PR-Journalist, bevorzugt an Streicherthemen, mit der persönlichen Begeisterung eines Amateur-Cellisten.</em></p>
<div id="gdsr_mureview_block_9208_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Sofia Gubaidulina &#8211; Kadenza</strong> des <strong>Basque National Orchestra</strong> unter der Leitung von <strong>José Ramón Encinar</strong> und mit den Solisten <strong>Iñaki Alberdi</strong> (Akkordeon) und <strong>Asier Polo</strong> (Violoncello) ist am 14. November 2011 bei Etcetera Records (KTC 1433) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005UU06BI/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005UU06BI" title="Basque National Orchestra, Ramón Encinar: Sofia Gubaidulina – Kadenza bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005UU06BI/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005UU06BI&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Sofia-Gubaidulina-geb-1931-Die-sieben-letzten-Worte/hnum/3001287" title="Basque National Orchestra, Ramón Encinar: Sofia Gubaidulina – Kadenza bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Sofia-Gubaidulina-geb-1931-Die-sieben-letzten-Worte/hnum/3001287?referer=');">jpc.de</a> <span style="font-size: xx-small;">(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</span> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Seven Words</li>
<li>In croce</li>
<li>Kadenza</li>
<li>Et exspecto</li>
</ol>
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		</item>
		<item>
		<title>Steve Coleman and Five Elements &#8211; The Mancy of Sound</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2011/11/steve-coleman-and-five-elements-the-mancy-of-sound/</link>
		<comments>http://blog.codaex.de/2011/11/steve-coleman-and-five-elements-the-mancy-of-sound/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 19:19:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[21. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Ethno]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Coleman]]></category>
		<category><![CDATA[Weltmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Yoruba]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.codaex.de/?p=8854</guid>
		<description><![CDATA[Der US-amerikanische Saxophonist, Komponist und Bandleader Steve Coleman (*1956) gehört zu den bedeutendsten Figuren im Jazz des späten 20. / frühen 21. Jahrhunderts. Bei kaum einen anderen Jazzmusiker seiner Generation (und erst recht bei kaum einen Saxophonisten) sind sich Kritiker, Publikum und Musiker-Kollegen über eine so lange Zeit so einig. In der Wikipedia kann man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/11/Steve-Coleman.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[8854]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-8863" title="Steve Coleman, 2006 (pd) Steve Coleman (Selbstbildnis)" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/11/Steve-Coleman-150x112.jpg" alt="Steve Coleman, 2006 (pd) Steve Coleman (Selbstbildnis)" width="150" height="112" /></a>Der US-amerikanische Saxophonist, Komponist und Bandleader <a href="http://www.m-base.com/index.html" title="Steve Coleman - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.m-base.com/index.html?referer=');">Steve Coleman</a> (*1956) gehört zu den bedeutendsten Figuren im Jazz des späten 20. / frühen 21. Jahrhunderts. Bei kaum einen anderen Jazzmusiker seiner Generation (und erst recht bei kaum einen Saxophonisten) sind sich Kritiker, Publikum und Musiker-Kollegen über eine so lange Zeit so einig. In der <em>Wikipedia</em> kann man es nachlesen:</p>
<blockquote><p>»<em>Der Klarinettist Don Byron bezeichnete Steve Coleman als &#8220;Ausnahmepersönlichkeit der amerikanischen Musikgeschichte&#8221;. Der Pianist Vijay Iyer sagte im Jahr 2010: &#8220;In meinen Augen ist Steve [Coleman] so bedeutend wie [John] Coltrane. Er hat einen gleich großen Beitrag zur Musik-Geschichte geleistet. Er verdient, in den Pantheon der wegweisenden Künstler aufgenommen zu werden.&#8221;</em>«<a href="#Wikipedia-Artikel" title="Wikipedia-Artikel zu Steve Coleman" class="liinternal"><sup>1</sup></a></p></blockquote>
<p><span id="more-8854"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/11/Steve-Coleman-and-Five-Elements-The-Mancy-Of-Sound.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[8854]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8867" title="Steve Coleman and Five Elements - The Mancy Of Sound" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/11/Steve-Coleman-and-Five-Elements-The-Mancy-Of-Sound-150x132.jpg" alt="Steve Coleman and Five Elements - The Mancy Of Sound" width="150" height="132" /></a>Steve Coleman ist in der Tat einer der letzten Nonkonformisten im US-amerikanischen Jazz. Seine Musik lässt sich nicht in die gängigen Kategorien pressen. Seitdem er Mitte der 1980er Jahre als Solist in Erscheinung trat, hat er sein Publikum immer wieder durch neue Entwicklungen und neue Ideen zu neuen Klängen geführt. Der einzige rote Faden blieb dabei sein virtuos-bewegliches, dabei aber elegantes und außergewöhnlich klares Saxophonspiel. So nonkonformistisch und individuell seine Musik über die letzten 25 Jahre blieb, so nonkonformistisch blieb er auch im Umgang mit der Musikindustrie. Coleman meidet seit Jahren die großen Major Labels und bevorzugt kleine, unabhängige Plattenfirmen. Seit 2010 veröffentlicht er beim US-amerikanischen Label <a href="http://pirecordings.com/" title="Pi Recordings - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/pirecordings.com/?referer=');">Pi Recordings</a>. Eine interessante Fußnote zu seiner Diskografie: Alle älteren Alben, die von ihm derzeit nicht im Handel sind, bietet er bereits seit Anfang der 2000er kostenlos zum Download (im MP3-Format) auf seiner Homepage an und führt in einer interessant zu lesenden Essay aus, was ihn dazu bewogen hat<a href="#give" title="Why do I give away some of my music?" class="liinternal"><sup>2</sup></a>. Er gilt damit als einer der Pioniere der kostenlosen, legalen Downloads.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003IDFLPU/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003IDFLPU" target="_blank" class="liimagelink" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003IDFLPU/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003IDFLPU&amp;referer=');"><img class="alignright" style="border: 0pt none;" title="Steve Coleman - Harvesting,Semblances and Affinities bei amazon.de" src="http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;Format=_SL110_&amp;ASIN=B003IDFLPU&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=AsinImage&amp;WS=1&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;ServiceVersion=20070822" alt="Steve Coleman - Harvesting,Semblances and Affinities bei amazon.de" width="110" height="96" border="0" /></a><img style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=klassikdtdast-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B003IDFLPU" alt="" width="1" height="1" border="0" />Sein neues Album »The Mancy of Sound« folgt dem Stile des erfolgreichen Vorgängers »Harvesting Semblances and Affinities« (2010) und präsentiert Coleman auf dem Höhepunkt seiner Kreativität im Zusammenspiel mit einem exzellent harmonierenden Band-Kollektiv. Kernstück des neuen Albums ist die <em>Odú Ifá Suite</em>, in der Steve Coleman die vier Elemente aus Sicht der westafrikanischen Yoruba-Kultur und -Religion charakterisiert, einer Kultur also, die ihre Spuren quasi <em>undercover</em> in den Kulturen jener Länder hinterließ, in die Menschen dieser Region versklavt wurden. Colemans multi-ethnischer Ansatz verbindet folgerichtig Klänge und Rhythmen Kulturen miteinander. Er tut dies gewiss nicht zum ersten Mal: Lange bevor der Begriff &#8216;Weltmusik&#8217; zum Modeetikett für nach westlichem Geschmack geglättete Popmusik mit exotischem Flair wurde, waren er einer der wenigen Jazz-Pioniere, der den improvisierten Jazz gleichberechtigt mit den verschiedensten Kulturen verband, die Improvisation nicht einfach überstülpte, sondern <em>integrierte</em>. Auf »The Mancy of Sound« verbindet er westafrikanische Klänge, Rhythmen und Motive mit der Musik der Nachfahren der Sklaven aus Brasilien, Kuba und Haiti und seinem freien, dennoch aber durchkonzipierten Jazz zu einer übergeordneten Entschlüsselung einer uns fremden Weltsicht, ganz ohne Glättung, ganz ohne Anpassung. </p>
<p>Zur Beschallung der Jazz-Lounge ist Stec gewiss nicht geeignet. In einer Szene, die sich zwischen konservativen Bewahrern, aufgesetzt-lasziven Langeweile der (sogenannten) Jazz-Chanteusen und den überdrehten Hip-Hop- und Dubstep-Tanzbarkeiten langsam aufreibt und an Bedeutung und Innovationskraft verliert, knüpft Steve Coleman mit seiner Musik (zumindest von der Philosophie her) an die mutigen Erneuerer des Jazz wie John (und Alice) Coltrane und Charles Mingus an. Wer intelligenten, komplexen Jazz schätzt, der sich erst nach und nach erschließt (und dafür nicht gleich abnutzt), der findet auf Steve Colemans Meisterwerken wie <em>The Mancy of Sound</em> hochwertigste Musik.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_8854_5" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Soundqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>The Mancy Of Sound</strong> von <strong>Steve Coleman and Five Elements</strong> ist am 18. November 2011 auf Pi Recordings (PI 38) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0054QS5TI/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=uergsel-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0054QS5TI" title="Steve Coleman and Five Elements - The Mancy Of Sound bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B0054QS5TI/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=uergsel-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B0054QS5TI&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/jazz/detail/-/art/Steve-Coleman-geb-1956-The-Mancy-Of-Sound/hnum/4925382?iampartner=n31" title="Steve Coleman and Five Elements - The Mancy Of Sound bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/jazz/detail/-/art/Steve-Coleman-geb-1956-The-Mancy-Of-Sound/hnum/4925382?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <span style="font-size: xx-small;">(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</span> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Jan 18</li>
<li>Formation 1</li>
<li>Fire-Ogbe (Odú Ifá Suite)</li>
<li>Earth-Idi (Odú Ifá Suite)</li>
<li>Air-Iwori (Odú Ifá Suite)</li>
<li>Water-Oyeku (Odú Ifá Suite)</li>
<li>Formation 2</li>
<li>Noctiluca (Jan 11)</li>
</ol>
<p><span style="text-decoration: underline;">Besetzung</span>:</p>
<ul>
<li>Steve Coleman &#8211; Alt-Saxophon</li>
<li>Tim Albright &#8211; Posaune</li>
<li>Jonathan Finlayson &#8211; Trompete</li>
<li>Marcus Gilmore &#8211; Schlagzeug</li>
<li>Thomas Morgan &#8211; Bass</li>
<li>Ramon Garcia Perez &#8211; Percussion</li>
<li>Jen Shyu &#8211; Gesang</li>
</ul>
<p><em>Fußnoten</em>:</p>
<p><sup><a name="Wikipedia-Artikel"></a>1</sup> &#8211; <a title="Steve Coleman auf de.wikipedia.org" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Steve_Coleman#Rezeption" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Steve_Coleman_Rezeption?referer=');">Wikipedia-Artikel zu Steve Coleman<br />
</a><a name="give"></a><sup>2</sup> &#8211; <a href="http://www.m-base.com/give_away.html" title="Why do I give away some of my music? by Steve Coleman" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.m-base.com/give_away.html?referer=');">Why do I give away some of my music by <em>Steve Coleman</em></a><a title="Steve Coleman auf de.wikipedia.org" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Steve_Coleman#Rezeption" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Steve_Coleman_Rezeption?referer=');"><br />
</a><br />
<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/4645a7325b21404aac7bc09a81e15428" width="1" height="1" alt=""></p>
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        <div class="fb-like" data-href="http://blog.codaex.de/2011/11/steve-coleman-and-five-elements-the-mancy-of-sound/" data-send="false" data-layout="button_count" data-show-faces="false" data-width="90"></div>
      </div>
    </div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Martin Heinze · KlangArt Berlin and friends: Sofia Gubaidulina &#8211; Chamber Music with Double Bass</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2011/11/martin-heinze-%c2%b7-klangart-berlin-and-friends-sofia-gubaidulina-chamber-music-with-double-bass/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 09:40:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils-Christian Engel</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[21. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrabass]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Sofia Gubaidulina]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.codaex.de/?p=8795</guid>
		<description><![CDATA[Unser Gast-Rezensent Nils-Christian Engel studierte Evangelische Theologie in Tübingen, Prag, Leipzig und Halle (Saale). Er arbeitet als PR-Journalist, bevorzugt an Streicherthemen, mit der persönlichen Begeisterung eines Amateur-Cellisten. Sofia Gubaidulina (*1931) und ihr weites, vielseitiges Werk erfahren in diesem Jahr allseits besondere Aufmerksamkeit, anlässlich des 80. Geburtstages der großen Komponistin. Bei Neos legt Martin Heinze nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/11/NEOS_11106-08_Gubaidulina.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[8795]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-8798" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/11/NEOS_11106-08_Gubaidulina-150x135.jpg" alt="Martin Heinze · KlangArt Berlin and friends: Sofia Gubaidulina - Chamber Music with Double Bass" width="150" height="135" /></a>Unser Gast-Rezensent Nils-Christian Engel studierte Evangelische Theologie in Tübingen, Prag, Leipzig und Halle (Saale). Er arbeitet als PR-Journalist, bevorzugt an Streicherthemen, mit der persönlichen Begeisterung eines Amateur-Cellisten.</em></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sofia_Asgatowna_Gubaidulina" title="Sofia Gubaidulina auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Sofia_Asgatowna_Gubaidulina?referer=');">Sofia Gubaidulina</a> (*1931) und ihr weites, vielseitiges Werk erfahren in diesem Jahr allseits besondere Aufmerksamkeit, anlässlich des 80. Geburtstages der großen Komponistin. Bei <a href="https://neos-music.com/" title="Neos Music - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/neos-music.com/?referer=');">Neos</a> legt Martin Heinze nun eine umfassende Sammlung ihrer Arbeiten für Kontrabass vor – ein Genuss für Ohr und Geist, der mehr als drei Stunden währt und auch für denjenigen noch Überraschendes birgt, der Gubaidulinas Musik bereits für sich entdeckt hat. Von ihren künstlerischen Anfängen bis in die Gegenwart hinein reichen die Stücke für Kontrabass, die hier erstmals in ihrer Gesamtheit eingespielt wurden: eine Wanderung durch die fast fünf Jahrzehnte ihres freien kompositorischen Schaffens, die auch eine gute Einführung in die Klangwelten Sofia Gubaidulinas bietet. Nicht zuletzt liefert Heinze mit diesen drei CDs ein starkes Plädoyer für den Bass, der solistisch und kammermusikalisch weiterhin zu den verkannten Instrumenten gerechnet werden muss, und dessen Fülle an klanglichen Möglichkeiten hier eindrucksvoll hörbar wird.<br />
<span id="more-8795"></span><br />
Dass gerade Sofia Gubaidulinas Musik dabei auch noch das allerletzte Ressentiment brummiger Bass-Schwerfälligkeit widerlegt, ist kein Zufall – im Gegenteil, denn in welchen Händen wäre eine Randexistenz wie der Kontrabass besser aufgehoben! Es ist ja gerade das außergewöhnliche Talent dieser Komponistin, jedem Instrument, für das sie schreibt, weitere Klangräume zu eröffnen als es zuvor selbst von sich kannte. Dieses Gespür für das instrumental Mögliche und die Neugier sind nicht nur der Ausgangspunkt ihrer Musik, sondern gehören zu ihren zentralen kompositorischen Verfahrensweisen – ein wichtiger Grund dafür, dass Sofia Gubaidulina zugleich ein erstaunlich großes Publikum erreicht wie sie für so viele Musiker interessant ist, die „Klangphantasien aus der Vergangenheit &#8230; auf geniale Weise zu musikalischer Form verdichtet“ finden, wie es Martin Heinze in seinem aufschlussreichen und persönlichen Begleittext schildert. Solches geschieht wohl nicht nur dem Kontrabassisten selten – und dass auch der Zuhörer von dieser hochmodernen Tonkunst berührt wird, ist eine glückliche Koinzidenz.</p>
<p>Denn über die komplexen künstlerischen Strukturen im Werk von Sofia Gubaidulina hinaus, die nach und nach ihre angemessene Würdigung durch die Musikwissenschaft erfahren, ist es der offene, organische Charakter, der ihre Klangsprache auszeichnet und von einer Zugänglichkeit ist, wie man sie der Gegenwartsmusik nicht gerade nachsagt. Wo Heinze den konstitutiven Raum für die Improvisation lobt, der dem interpretierenden Musiker eröffnet wird, kann das Ohr etwas wie eine Poesie des Hörens erfahren; und die Einladung dazu wird bei dieser Veröffentlichung leicht und gern angenommen, allein schon wegen der Vielseitigkeit der Themen und der Ensembles, in denen der Bass seine Stimme erklingen lässt.</p>
<p>Zu Beginn stehen die <em>Fünf Etüden</em> für Harfe, Kontrabass und Perkussion von 1965, Gubaidulinas erste künstlerische Veröffentlichung, die nicht nur ein Zeugnis ihrer frühen Meisterschaft ist, sondern auch ein Dokument der leisen und vollkommen kompromisslosen Unvereinbarkeit mit der sozialistischen Kunstdoktrin, wegen der sie bis Mitte der 1980er Jahre nur unter schwierigen Bedingungen arbeiten und leben konnte. Es ist interessant, im Fortgang des chronologisch angelegten Programms zu beobachten, dass der Kontrabass regelmäßig wiederkehrte: 1966 mit der <em>Pantomime</em> für Bass und Klavier, 1974 mit den <em>Acht Etüden</em> für Kontrabass und ein Jahr später mit der <em>Sonate</em> für Kontrabass und Klavier.</p>
<p>Die zweite CD dokumentiert die lange und tiefe Beschäftigung Gubaidulinas mit dem russischen Knopf-Akkordeon Bajan, wie der Kontrabass ein Außenseiter unter den Instrumenten und die wohl prominenteste „musikalische Rettung“ der Komponistin. <em>In Croce</em> von 1979 für Bass und Bajan, besonders aber <em>Silenzio</em> für Bajan, Violine und Kontrabass von 1991 sind Höhepunkte dieser Sammlung, die zudem weite Ausblicke zu anderen prominenten Werken Gubaidulinas bieten, etwa zu ihrem Violinkonzert <em>in tempus praesens</em>, das <em>Silenzio</em> an mancher Stelle berührt.</p>
<p>Neben <em>Quasi Hoquetus</em> von 1984 für Viola, Bass und Klavier bringt die zweite CD das Lied <em>Ein Engel</em> für Alt und Bass zu Gehör, die 1994 entstandene Vertonung eines Gedichts von Else Lasker-Schüler, die zu den 15 <em>Galgenliedern</em> von Christian Morgenstern auf der dritten CD überleitet, letztere komponiert im Jahre 1996 für Mezzo-Sopran, Perkussion und Kontrabass. Seinen fulminanten Abschluss findet das Programm im <em>Pentimento</em> von 2007, der Bearbeitung von <em>Ravvedimento,</em> einer ursprünglich für Cello und Gitarrenquartett geschriebenen Komposition. Sie ist als solche ein weiterer, beeindruckender Beleg dafür, wie die offene Wandlungsfähigkeit des Klangempfindens im Werk Gubaidulinas zu kompositorischen Strukturen findet, die konstant, ja gesetzmäßig sind, ohne je zu erstarren.</p>
<p>Die Freude, die die Interpretation solcher Musik bereitet, ist dieser großartigen Referenz-Aufnahme für den Kontrabass durchweg anzuhören. Martin Heinze hat sie mit Kollegen realisiert, die nicht nur die erforderlichen hohen spielerischen Fähigkeiten mitbringen, sondern vor allem die künstlerische Reife für den Umgang mit einer solchen Musik, die Heinze treffend als von elementarer Kraft, zugleich aber sehr fragil charakterisiert. <img class="alignleft size-full wp-image-647" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/01/CD-des-Monats-Codaex.jpg" alt="CD des Monats - blog.codaex.de" width="91" height="91" />Dass das Gitarrenquartett <em>Quasi Fantasia</em> die Uraufführung von <em>Ravvedimento</em> spielte und die Bajanistin Elsbeth Moser die Widmungsträgerin von <em>Silenzio</em> ist, braucht dabei nur ergänzend bemerkt zu werden. Es scheint, dass die halboffene, netzwerkartige Struktur des Ensembles <em>KlangArt Berlin,</em> das Martin Heinze gemeinsam mit dem Perkussionisten Jan Schlichte und der Pianistin Heike Gneiting bildet, eine gute Grundlage für ein Projekt wie dieses ist, zumal dann, wenn es um Musik geht, die von nichts anderem gebunden ist als von der Freiheit der Kunst. Unsere <em>CD des Monats</em> im November 2011.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_8795_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Sofia Gubaidulina &#8211; Chamber Music with Double Bass</strong> von<strong> Martin Heinze</strong> und dem Ensemble<strong> KlangArt Berlin and friends</strong> ist am 14. Oktober 2011 auf NEOS (NEOS 11106-08) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005VD3YWW/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=uergsel-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005VD3YWW" title="Martin Heinze · KlangArt Berlin and friends: Sofia Gubaidulina - Chamber Music with Double Bass bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005VD3YWW/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=uergsel-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005VD3YWW&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/SESSIONID/de8e6c031df1c47883e527376b84a32c/classic/detail/-/art/Sofia-Gubaidulina-geb-1931-Kammermusik-mit-Kontrabass/hnum/1594493?iampartner=n31" title="Martin Heinze · KlangArt Berlin and friends: Sofia Gubaidulina - Chamber Music with Double Bass bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/SESSIONID/de8e6c031df1c47883e527376b84a32c/classic/detail/-/art/Sofia-Gubaidulina-geb-1931-Kammermusik-mit-Kontrabass/hnum/1594493?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Five Etudes for harp, double bass and percussion</li>
<li>Pantomime for double bass and piano</li>
<li>Eight Etudes for double bass</li>
<li>Sonata for double bass and piano</li>
<li>In Croce for double bass and bayan</li>
<li>Quasi Hoquetus for viola, double bass and piano</li>
<li>Silenzio for bayan, violin and double bass</li>
<li>Ein Engel, Lied for alto and double bass</li>
<li>Galgenlieder à 3, 15 pieces for mezzo-soprano, percussion and double bass</li>
<li>Pentimento for double bass and three guitars</li>
</ol>
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		<title>Brooklyn Rider spielen Colin Jacobsen, Claude Debussy und Weltmusik (Video und mp3-Download)</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jul 2011 10:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet-Tipp zum Monatsende]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[21. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Brooklyn Rider]]></category>
		<category><![CDATA[Claude Debussy]]></category>
		<category><![CDATA[Colin Jacobsen]]></category>
		<category><![CDATA[Folklore]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Minimal Music]]></category>
		<category><![CDATA[Streichquartett]]></category>
		<category><![CDATA[Weltmusik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das New Yorker Ensemble Brooklyn Rider hat gerade eine exzellente Gesamteinspielung der Werke für Streichquartett von Philip Glass (*1938) veröffentlicht (Besprechung im Blog → hier) und hat sich damit als eines der interessantesten US-amerikanischen Kammerensembles für zeitgenössische Musik empfohlen. Aber Brooklyn Rider können deutlich mehr, als &#8220;heimische Musik&#8221; interpretieren: Sie haben ein ausgesprochenes Faible (und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/07/Brroklyn-Rider-plays-Philip-Glass.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[7526]"><img class="size-medium wp-image-7404 alignright" title="Brooklyn Rider plays Philip Glass" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/07/Brroklyn-Rider-plays-Philip-Glass-300x265.jpg" alt="Brooklyn Rider plays Philip Glass" width="150" height="132" /></a>Das New Yorker Ensemble <a href="http://www.brooklynrider.com/" title="Brooklyn Rider - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.brooklynrider.com/?referer=');">Brooklyn Rider</a> hat gerade eine exzellente Gesamteinspielung der Werke für Streichquartett von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Philip_Glass" title="Philip Glass auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Philip_Glass?referer=');">Philip Glass</a> (*1938) veröffentlicht <small>(Besprechung im Blog → <a href="http://blog.codaex.de/2011/07/brooklyn-rider-plays-philip-glass-samtliche-werke-fur-streichquartett/" title="Brooklyn Rider plays Philip Glass (Sämtliche Werke für Streichquartett)" class="liinternal">hier</a>)</small> und hat sich damit als eines der interessantesten US-amerikanischen Kammerensembles für zeitgenössische Musik empfohlen.</p>
<p>Aber Brooklyn Rider können deutlich mehr, als &#8220;heimische Musik&#8221; interpretieren: Sie haben ein ausgesprochenes Faible (und Talent) für die Musik von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Claude_Debussy" title="Claude Debussy auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Claude_Debussy?referer=');">Claude Debussy</a> (1862-1918), schreiben ihre eigenen hochinteressanten Werke oder arrangieren persische oder kurdische Volkslieder zu spannenden, effektvollen Streichquartett-Miniaturen.<br />
<span id="more-7526"></span><br />
Bei einem Besuch im US-amerikanischen öffentlichen Radio <a href="http://www.npr.org/music/" title="NPR - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.npr.org/music/?referer=');">NPR</a> haben Brooklyn Rider im Januar 2010 ein gut viertelstündiges Konzert gegeben, genauer gesagt ein »Tiny Desk Concert«, weil die Konzerte am Büro-Schreibtisch (=<em>desk</em>) des NPR-Redakteurs Bob Boilen stattfinden. Das Konzert kann man sich als Video anschauen (s. hier unten ↓)</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/bWrVuKWs5Nw?rel=0" frameborder="0" width="560" height="349"></iframe></p>
<p>oder als MP3 kostenlos → <a href="http://pd.npr.org/anon.npr-mp3/npr/asc/2010/07/20100707_asc_rider.mp3?dl=1" title="Brooklyn Rider - Tiny Desk Concert (MP3-Download) bei npr.org" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/pd.npr.org/anon.npr-mp3/npr/asc/2010/07/20100707_asc_rider.mp3?dl=1&amp;referer=');">hier</a> herunterladen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Setlist</span>:</p>
<ol>
<li>Vagharshabadi Dance (Kurdischer Folklore)</li>
<li>Colin Jacobsen &#8211; Second Bounce</li>
<li>Claude Debussy &#8211; 2. Satz aus dem Streichquartett in g-Moll</li>
<li>Ascending Bird (Persische Folklore)</li>
</ol>
<p>Weitere Infos zu Brooklyn Rider, dem Konzert und weiteren Tiny Desk Concerts aus Pop, Jazz und (moderner) Klassik finden man → <a href="http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=122946647" title="Brooklyn Rider - Tiny Desk Concert bei npr.org" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=122946647&amp;referer=');">hier</a>.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p>Die Doppel-CD <strong>Brooklyn Rider plays Philip Glass</strong> ist am 17. Juni 2011 auf Orange Mountain Music (OMM 0074) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004OZIKJA/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004OZIKJA" title="Brooklyn Rider plays Philip Glass bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B004OZIKJA/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B004OZIKJA&amp;referer=');">amazon.de</a> und →<a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Philip-Glass-geb-1937-Streichquartette-Nr-1-5/hnum/4931623/iampartner/n31" title="Brooklyn Rider plays Philip Glass bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Philip-Glass-geb-1937-Streichquartette-Nr-1-5/hnum/4931623/iampartner/n31?referer=');"> jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
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		</item>
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		<title>The Sixteen, Harry Christophers: Tarek O&#8217;Regan · Ruth Brychmore · Roderick Williams &#8211; O Guiding Night · The Spanish Mystics</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 14:45:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[21. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Chorwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Harry Christophers]]></category>
		<category><![CDATA[Mystik]]></category>
		<category><![CDATA[Roderick Williams]]></category>
		<category><![CDATA[Ruth Byrchmore]]></category>
		<category><![CDATA[sakrale Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Tarik O'Regan]]></category>
		<category><![CDATA[The Sixteen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mystische Gotteserfahrungen haben in allen Weltreligionen Tradition. Das geradezu sinnliche Erleben einer tief spirituellen Beziehung zu Gott gehören zu den Grenzerfahrungen der menschlichen Psyche, die Einheit mit Gott (oder dem Göttlichen) spiegelte sich bei vielen Mystikern in Kunstwerken von beeindruckender Schönheit und Intensität wieder. Christliche Mystiker gab es in allen Epochen des Christentums, darunter befinden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/07/JohnCross.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[7590]"><img class="alignright size-medium wp-image-7616" title="Johannes vom Kreuz (anonym., 17 Jhrhdt.)" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/07/JohnCross-254x300.jpg" alt="Johannes vom Kreuz (anonym., 17 Jhrhdt.)" width="150" height="177" /></a>Mystische Gotteserfahrungen haben in allen Weltreligionen Tradition. Das geradezu sinnliche Erleben einer tief spirituellen Beziehung zu Gott gehören zu den Grenzerfahrungen der menschlichen Psyche, die Einheit mit Gott (oder dem Göttlichen) spiegelte sich bei vielen Mystikern in Kunstwerken von beeindruckender Schönheit und Intensität wieder. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christliche_Mystik" title="Christliche Mystik auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Christliche_Mystik?referer=');">Christliche Mystiker</a> gab es in allen Epochen des Christentums, darunter befinden sich bemerkenswert viele, deren Wirken auch heute noch eine große Faszination auf die Menschen ausübt, nicht nur im geistlichen, sondern auch im künstlerischen Sinne: Man denke an den hl. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Augustinus_von_Hippo" title="Augustinus von Hippo auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Augustinus_von_Hippo?referer=');">Augustinus von Hippo</a> (354–430), die hl. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hildegard_von_Bingen" title="Hildegard von Bingen auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Hildegard_von_Bingen?referer=');">Hildegard von Bingen</a> (1098–1179), oder den hl. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_von_Assisi" title="Franz von Assisi auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Franz_von_Assisi?referer=');">Franz von Assisi</a> (1181/1182–1226), die hl. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Teresa_von_%C3%81vila" title="Teresa von Ávila auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Teresa_von_C3_81vila?referer=');">Teresa von Ávila</a> (1515–1582) und der hl. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_vom_Kreuz" title="Johannes vom Kreuz auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Johannes_vom_Kreuz?referer=');">Johannes vom Kreuz</a> (1542–1591), die direkt (durch eigene poetische und/oder musikalische Werke) oder indirekt (durch Vertonungen) tief in der Kultur des christlichen Abendlandes verwurzelt sind. Letztere beiden beeinflussten maßgeblich die Komponisten der goldenen Ära der spanischen Renaissance, allen voran <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tom%C3%A1s_Luis_de_Victoria" title="Tomás Luis de Victoria auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Tom_C3_A1s_Luis_de_Victoria?referer=');">Tomás Luis de Victoria</a> (ca. 1548-1611).<br />
<span id="more-7590"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/07/The-Sixteen-O-Guiding-Night-The-Spanish-Mystics.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[7590]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7620" title="The Sixteen: O Guiding Night - The Spanish Mystics" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/07/The-Sixteen-O-Guiding-Night-The-Spanish-Mystics-150x150.jpg" alt="The Sixteen: O Guiding Night - The Spanish Mystics" width="150" height="150" /></a>So gesehen ist es nicht verwunderlich, dass der englischen Spitzenchor <a href="http://www.the-sixteen.org.uk/" title="The Sixteen - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.the-sixteen.org.uk/?referer=');">The Sixteen</a> – bekennende Bewunderer der spanischen Renaissancemusik und insbesondere der Werke de Victorias – nun mit &#8220;O Guiding Night · The Spanish Mystics&#8221; ein Album veröffentlicht, auf dem man Kompositionen dreier zeitgenössischer englischer Komponisten, nämlich <a href="http://www.tarikoregan.com/" title="Tarik O'Regan - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.tarikoregan.com/?referer=');">Tarik O&#8217;Regan</a> (*1978), Ruth Byrchmore (*1966) und <a href="http://www.allmusic.com/artist/roderick-williams-q60680/biography" title="Roderick Williams - Biografie (auf Englisch) auf allmusic.com" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.allmusic.com/artist/roderick-williams-q60680/biography?referer=');">Roderick Williams</a> (*1965) findet, die Texte der beiden spanischen Mystiker Teresa und Johannes vertont haben. Die von der <a href="http://www.genesisfoundation.org.uk/genesis-home" title="Genesis Foundation - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.genesisfoundation.org.uk/genesis-home?referer=');">Genesis Foundation</a> (einer renommierten britischen Kunststiftung) in Auftrag gegebenen Werke erweisen sich als wertvolle und höchst heterogene Beiträge zur neuen Mystischen Musik, einem Feld auf dem in den letzten Jahren nahezu ausschließlich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Tavener" title="John Tavener auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/John_Tavener?referer=');">John Tavener</a> (*1944) brillieren konnte.</p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/07/Teresa-de-Avila.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[7590]"><img class="alignright size-medium wp-image-7624" title="Teresa d' Avila - Peter Paul Rubens" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/07/Teresa-de-Avila-300x287.jpg" alt="Teresa d' Avila - Peter Paul Rubens" width="150" height="142" /></a>Jeweils den gleichen Text Teresas&#8217; (<em>Efficacia de la paciencia</em>, zu Deutsch <a href="http://www.rpi-virtuell.net/workspace/users/1029/X-I.Archiv/T03.Efficacia_de_la_paciencia.htm" title="Efficacia de la paciencia - Originaltext und Übersetzung" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.rpi-virtuell.net/workspace/users/1029/X-I.Archiv/T03.Efficacia_de_la_paciencia.htm?referer=');">Lob der Geduld</a>) und Johannes&#8217; (<em>En una noche oscura</em>, zu Deutsch <a href="http://www.lyrikwelt.de/gedichte/delacruzg1.htm" title="En una noche oscura - Originaltext und Übersetzung" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.lyrikwelt.de/gedichte/delacruzg1.htm?referer=');">In einer dunklen Nacht</a>) haben die drei Komponisten vertont; außerdem befindet sich noch jeweils ein anderes Werk der Komponisten auf der CD. Die Ergebnisse sind wie gesagt bei den mystischen Texten sehr unterschiedlich ausgefallen: Von den drei Komponisten ist Roderick Williams, im &#8220;Hauptberuf&#8221; Bariton, der konservativste der drei; seine Stücke sind (im Vergleich zu den beiden anderen Komponisten) geradezu freundlich. Ambivalenter sind da schon O&#8217;Regans Umsetzungen, die vielschichtig das <em>Chiaroscuro</em> der Texte auszuloten scheinen, Am drastischsten fallen die Werke von Ruth Byrchmore aus, die die aufwühlende Emotionalität der Texte mit einer effektreichen, eindrucksvollen Tonsprache umsetzt.</p>
<p>Ganz gleich wessen Musik <em>The Sixteen</em> umsetzen, wie immer souverän geleitet von Harry Christophers, das Ergebnis ist meisterhaft. Mit teilweise geradezu überirdischen schönen Stimmen (<a href="http://www.gracedavidsonsoprano.com/" title="Grace Davidson - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.gracedavidsonsoprano.com/?referer=');">Grace Davidson</a> als Solistin in Byrchmores <em>A Birthday</em> ist eigentlich schon alleine die Anschaffung des Albums wert), perfektem Timing im Chor und einer exquisiten Aufnahmetechnik gehört diese CD mit frischen, interessanten Werken zu den Chormusik-Highlights des Jahres.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_7590_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>O Guiding Night &#8211; The Spanish Mystics</strong> von <strong>The Sixteen</strong> unter der Leitung von <strong>Harry Christophers</strong> mit Werken von <strong>Tarek O&#8217;Regan</strong>,<strong> Ruth Brychmore</strong> und<strong> Roderick Williams</strong> ist am 17. Juni 2011 auf Coro (COR 16090) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004S699FY/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004S699FY" title="The Sixteen: O Guiding Night - The Spanish Mystics bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B004S699FY/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B004S699FY&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/The-Sixteen-O-Guiding-Night-The-Spanish-Mystics/hnum/4925854/iampartner/n31" title="The Sixteen: O Guiding Night - The Spanish Mystics bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/The-Sixteen-O-Guiding-Night-The-Spanish-Mystics/hnum/4925854/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li><em>Tarik O&#8217;Regan</em> &#8211; fleeting, God <em>(Text: hl. Teresa von Ávila)</em></li>
<li><em>Ruth Byrchmore</em> &#8211; The Dark Night<em> (Text: hl. Johannes vom Kreuz)</em></li>
<li><em>Tarik O&#8217;Regan</em> &#8211; O vera digna hostia<em> (Text: hl. Wulfstan)</em></li>
<li><em>Roderick Williams</em> &#8211; O Guiding Night<em> (Text: <em>hl. </em>Johannes vom Kreuz)</em></li>
<li><em>Ruth Byrchmore</em> &#8211; Prayer of St. Teresa de Ávila <em>(Text: <em>hl. </em>Teresa von Ávila)</em></li>
<li><em>Tarik O&#8217;Regan</em> &#8211; Beloved, all things ceased<em> (Text: <em>hl. </em>Johannes vom Kreuz)</em></li>
<li><em>Roderick Williams</em> &#8211; Let Nothing Trouble You <em>(Text: <em>hl. </em>Teresa von Ávila)</em></li>
<li><em>Ruth Byrchmore</em> &#8211; A Birthday <em>(Text: <em>Christina Rossetti</em>)</em></li>
<li><em>Roderick Williams</em> &#8211; O Adonai (<em>O-Antiphon</em>)</li>
</ol>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/a91dbfe3ef5d4c8999f2425ab0f66100" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Leibniz Trio: Works for Piano Trio by Antonín Dvořák, Joseph Finlay and Frank Martin</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 14:10:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[21. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Antonin Dvorak]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Joseph Finlay]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Klaviertrio]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Postmodern]]></category>
		<category><![CDATA[Romantik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.codaex.de/?p=7306</guid>
		<description><![CDATA[Das 2005 von drei Studenten der Hochschule für Musik und Theater in Hannover gegründete Leibniz Trio, benannt nach dem großen Universalgelehrten des ausgehenden 17. und beginnenden 18. Jahrhunderts Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716),  ist Preisträger des DMW 2010 (Deutscher Musikwettbewerb), der jährlich vom Deutschen Musikrat verliehen wird und wohl der bedeutendste deutsche Förderpreis für junge Musiker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-7311" title="Das Leibniz Trio, v.l.n.r: Lena Wignjosaputro, Nicholas Rimmer und Hwa-Won Pyun - Foto © Genuin" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/06/LeibnizTrio.jpg" alt="Leibniz Trio" width="232" height="128" />Das 2005 von drei Studenten der Hochschule für Musik und Theater in Hannover gegründete <a href="http://www.deutsche-stiftung-musikleben.de/stipendiaten/ensembleMaske.html?E_ID=20070411140614" title="Leibniz Trio - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.deutsche-stiftung-musikleben.de/stipendiaten/ensembleMaske.html?E_ID=20070411140614&amp;referer=');">Leibniz Trio</a>, benannt nach dem großen Universalgelehrten des ausgehenden 17. und beginnenden 18. Jahrhunderts <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gottfried_Wilhelm_Leibniz" title="Gottfried Wilhelm Leibniz auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Gottfried_Wilhelm_Leibniz?referer=');">Gottfried Wilhelm Leibniz</a> (1646-1716),  ist Preisträger des DMW 2010 (<a href="http://www.musikrat.de/index.php?id=5950" title="Deutscher Musikwettbewerb - Home" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.musikrat.de/index.php?id=5950&amp;referer=');">Deutscher Musikwettbewerb</a>), der jährlich vom <a href="http://www.musikrat.de/index.php" title="Deutscher Musikrat - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.musikrat.de/index.php?referer=');">Deutschen Musikrat</a> verliehen wird und wohl der bedeutendste deutsche Förderpreis für junge Musiker ist. Spätestens seit dieser Preisverleihung gehört das junge Trio, bestehend aus Hwa-Won Pyun, Violine (*1982 in Solingen); Lena Wignjosaputro, Violoncello (*1983 in Essen) und Nicholas Rimmer, Klavier (*1981 in Wigan/ Nordengland) ein vielbeschäftigtes Ensemble, das mit Nachdruck in die erste Reihe der deutschen Kammerensembles drängt.<br />
<span id="more-7306"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/06/Leibniz-Trio-Works-for-Piano-Trio.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[7306]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7310" title="Leibniz Trio: Works for Piano Trio" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/06/Leibniz-Trio-Works-for-Piano-Trio-150x150.jpg" alt="Leibniz Trio - Works for Piano Trio" width="150" height="150" /></a>Für ihr Debütalbum bei der Leipziger Plattenfirma <a href="http://www.genuin.de/" title="Genuin - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.genuin.de/?referer=');">Genuin</a> haben sich die drei Musiker ein ausgewogenes Programm ausgesucht, das bekanntes und unbekanntes Material miteinander verbindet, das ganz offensichtliche &#8216;Gassenhauer&#8217; der Klaviertrio-Repertoires aber (zunächst einmal) bewusst außen vor lässt. So erklingt auf der CD das große <em>Trio in f-Moll, op. 65</em> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anton%C3%ADn_Dvo%C5%99%C3%A1k" title="Antonín Dvořák auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Anton_C3_ADn_Dvo_C5_99_C3_A1k?referer=');">Antonín Dvořák</a> (1841-1904), das entzückende <em>Trio On Popular Irish Folk Tunes</em> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Martin" title="Frank Martin auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Frank_Martin?referer=');">Frank Martin</a> (1890-1974) und eine aktuelle Komposition des britischen Komponisten <a href="http://www.josephfinlay.com/" title="Joseph Finlay - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.josephfinlay.com/?referer=');">Joseph Finlay</a> (*1981), nicht aber das ungleich berühmtere Dumky-Trio, op. 90 von Dvořák, Beethovens Geister-Trio, op. 70/1 oder Schostakowitschs Trio No. 2, e-moll, op. 67, die sie zwar alle schon auf Konzerten gespielt haben, die jedoch für ein Debüt-Album vielleicht etwas zu berechenbar, zu offenkundig wären.</p>
<p>Und berechenbar und trivial ist dieses Trio gewiss nicht, denn nicht nur <em>was</em> man auf dieser (Quasi-)Debüt-CD <small>(vorletztes Jahr erschien in einer Kleinstauflage bereits eine CD mit Werken von Max Reger und Joseph Haydn)</small> spielen, sondern auch <em>wie</em> ist wirklich bemerkenswert: Zum einen fällt der Wohlklang des Spiels von Hwa-Won Pyun an der Violine und von Lena Wignjosaputro am Cello sofort auf, sicher auch Verdienst einer sehr guten Aufnahmetechnik, zum anderen fällt das harmonische, durchaus temperamentvolle Spiel der drei jungen Musiker miteinander sehr positiv auf. Das Trio hat Meisterkurse beim <a href="http://www.florestantrio.com/" title="The Florestan Trio - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.florestantrio.com/?referer=');">Florestan Trio</a> und beim <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alban_Berg_Quartett" title="Alban Berg Quartett auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Alban_Berg_Quartett?referer=');">Alban Berg Quartett</a> belegt und die Einsichten dieser (bei allem Respekt) Altmeister der Kammermusik haben das Trio offenbar beflügelt.</p>
<p>Mein persönliches Highlight steht direkt am Anfang des Albums: Das faszinierende <em>Trio on Popular Irish Tunes</em> des jungen Frank Martin hat alles, was man sich von einem Klaviertrio wünschen kann: Hinreißende, manchmal überraschend zerbrechliche Melodien, schöne Einzelstimmen, die kunstvoll in einander verwoben sind und kontrastreiche, rhythmisch abwechslungsreiche Sätze. Wenn es dann auch noch so kunstvoll und vor allem kitschfrei gespielt wird – kein Geplärre vom Klavier <em>als Klimperkasten</em>, kein kratziges Geschrammel auf der Violine <em>als Fiddle</em>, um vermeintlich &#8220;irischer&#8221; zu klingen – dann fragt man sich, warum das Trio nicht viel öfter aufgenommen wurde. Überhaupt überraschen die drei jungen Musiker durch einen warmen, angenehmen, zart schmelzenden, aber nicht zu sentimentalen Klang, den sie kraftvoll und nuancenreich umsetzen.</p>
<p>Wer auf so hohem Niveau debütiert, der lässt freilich auf noch größere Taten hoffen. Denn jetzt wäre ich wirklich gespannt, was sie aus den &#8216;Gassenhauern&#8217; von Beethoven, Shostakovich, Dvořák oder Mendelssohn herausholen könnten.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_7306_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Works for Piano Trio by Antonín Dvořák, Joseph Finlay and Frank Martin</strong> des <strong>Leibniz Trio</strong> ist am 20. Mai 2011 auf Genuin (GEN 10208) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004Y9DEWO/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004Y9DEWO" title="Leibniz Trio: Works for Piano Trio bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B004Y9DEWO/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B004Y9DEWO&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Leibnitz-Trio/hnum/4936479" title="Leibniz Trio: Works for Piano Trio bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Leibnitz-Trio/hnum/4936479?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Frank Martin &#8211; Trio On Popular Irish Folk Tunes(1924/25)</li>
<li>Antonín Dvořák &#8211; Trio in f-Moll, op. 65 (1883)</li>
<li>Joseph Finlay &#8211; Piano Trio (2006)</li>
</ol>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/8e8eeca12053465e97270e246485269d" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Michael Nyman Band: Michael Nyman &#8211; Facing Goya</title>
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		<comments>http://blog.codaex.de/2011/05/michael-nyman-band-michael-nyman-facing-goya/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 May 2011 15:15:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederveröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[21. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Nyman]]></category>
		<category><![CDATA[Minimal Music]]></category>
		<category><![CDATA[Oper]]></category>

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		<description><![CDATA[Der britische Komponist Michael Nyman (*1944) gehört zu den derzeit weltweit bekanntesten und erfolgreichsten zeitgenössischen Komponisten. Er ist hierzulande vor allem für seine Filmmusiken (und hier insbesondere für die Musik des Jane-Campion-Films Das Piano) bekannt; seine zahlreichen Opern, seine Kammermusik und Orchesterwerke bleiben für große Teilen des Publikums ein Geheimtipp, den es zu entdecken gilt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/05/Michael-Nyman.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[6915]"><img class="size-thumbnail wp-image-6888 alignleft" title="Michael Nyman - Foto (cc) Josep Renalias; Quelle: wikipedia.org" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/05/Michael-Nyman-e1306057821207-150x150.jpg" alt="Michael Nyman - Foto (cc) Josep Renalias; Quelle: wikipedia.org" width="135" height="135" /></a>Der britische Komponist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Nyman" title="Michael Nyman auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Michael_Nyman?referer=');">Michael Nyman</a> (*1944) gehört zu den derzeit weltweit bekanntesten und erfolgreichsten zeitgenössischen Komponisten. Er ist hierzulande vor allem für seine Filmmusiken (und hier insbesondere für die Musik des Jane-Campion-Films <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Piano" title="The piano (Das Piano) auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Das_Piano?referer=');">Das Piano</a>) bekannt; seine zahlreichen Opern, seine Kammermusik und Orchesterwerke bleiben für große Teilen des Publikums ein Geheimtipp, den es zu entdecken gilt. Wie so viele Komponisten des 20. Jahrhunderts (s. auch zuletzt hier im Blog → <a href="http://blog.codaex.de/2011/05/filarmonica-900-gianandrea-noseda-nino-rota-symphony-no-3-%c2%b7-divertimento-concertante-%c2%b7-concerto-soiree/" title="Filarmonica ’900, Gianandrea Noseda: Nino Rota – Symphony No. 3 · Divertimento concertante · Concerto soirée" class="liinternal">Nino Rota</a>), ist die Filmmusik nur <em>eine</em> Facette des künstlerischen Schaffens, die aufgrund ihres Erfolgs die gesamte Bandbreite des Œuvres ein wenig überlagert. In der englischsprachigen Welt finden allerdings auch jene Werke ein breiteres Publikum, die nicht spezifisch für Filme geschrieben wurden, eine Tendenz, die sich in den vergangenen Jahren erfreulicherweise auch auf Kontinentaleuropa und insbesondere auf Deutschland zu übertragen scheint. In Zusammenarbeit mit dem Badischen Staatstheater in Karlsruhe wurden zwischen 2002 und 2005 gleich drei seiner Opern uraufgeführt: Im Jahr 2002 »<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Facing_Goya" title="M. Nyman - Facing Goya auf en.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/en.wikipedia.org/wiki/Facing_Goya?referer=');">Facing Goya</a>«, 2004 »Man and Boy: DaDa« und 2005 »Love Counts«.<br />
<span id="more-6915"></span></p>
<div id="attachment_6917" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/05/Facing-Goya-2002-Cover.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[6915]"><img class="size-medium wp-image-6917   " title="Facing Goya (2002-Cover)" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/05/Facing-Goya-2002-Cover-300x254.jpg" alt="Facing Goya (2002-Cover)" width="150" height="127" /></a><p class="wp-caption-text">Facing Goya (2002-Cover)</p></div>
<p>Die über zwei Stunden lange, über vier Akte verlaufende Oper <em>Facing Goya</em> (Libretto: Victoria Hardie) hat eine lange Entwicklungsgeschichte hinter sich, die sich über mehrere Jahrzehnte erstreckt, bis sie in einer (endgültigen?) Fassung aufgeführt und aufgenommen wurde. Als Quellen enthält sie zum einen Motive aus der 1985 entstandenen TV-Produktion »The Kiss« (mit Texten italienischer Maler des 15. Jahrhunderts), zum anderen basiert sie auf den Einakter »Vital Statistics« (Libretto: Victoria Hardie) von 1987. Im Laufe der Jahre arbeiteten Nyman und Hardie immer wieder an <em>Vital Statistics</em>, fügte Ideen hinzu, verwarf Konzepte usw., bis daraus die heute bekannte Fassung <em>Facing Goya</em> entstand, die dann auch 2002 für Nymans damaliges Label Warner Classics aufgenommen und veröffentlicht wurde. Es sangen Winnie Böwe (Sopran), Marie Angel (Sopran), Hilary Summers (Alt), Harry Nicoll (Tenor) und Omar Ebrahim (Bariton), der schon bei <em>The Kiss</em> den männlichen Gesangspart übernommen hatte. Es spielte das Kammerensemble Michael Nyman Band (!) unter der Leitung des Komponisten.</p>
<div id="attachment_6892" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/05/Michael-Nyman-Facing-Goya.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[6915]"><img class="size-thumbnail wp-image-6892 " title="Michael Nyman - Facing Goya (2011 Cover)" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/05/Michael-Nyman-Facing-Goya-150x150.jpg" alt="Michael Nyman - Facing Goya (2011 Cover)" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Facing Goya (2011 Cover)</p></div>
<p>2005 gründete Michael Nyman, als einer der ersten zeitgenössischen Komponisten, seine eigene Plattenfirma <a href="http://www.michaelnyman.com/music/mnrecords" title="MN Records - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.michaelnyman.com/music/mnrecords?referer=');">MN Records</a>, um volle künstlerische (und wirtschaftliche) Kontrolle über seine Musik haben zu können. Auf <em>MN Records</em> erscheinen aber nicht nur Neuproduktionen, sondern (nach und nach) bereits bei anderen Labels veröffentlichte Aufnahmen, an denen Michael Nyman die Rechte besitzt bzw. zurückerhalten konnte.</p>
<p>Und wie essentiell diese Wiederveröffentlichung ist, kann man erst ermessen, wenn man eingetaucht ist in diese faszinierende, verwirrende und skurrile Geschichte um Genetik, Klonen und den Schädel des berühmten Malers, der das Geheimnis seiner Kunst preisgeben soll. Die ungewöhnliche Instrumentierung (Streicher, Bläsern &#8211; inklusive <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Euphonium" title="Euphonium auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Euphonium?referer=');">Euphonium</a> &#8211; und zwei (E-)Gitarren), die exzellenten Sänger machen aus der langen Oper eine überraschend kurzweilige, abwechslungsreiche Angelegenheit. Vor allem Hilary Summers mit ihrer natürlichen Intonation und ihrem warm gefärbten Alt ist unbedingt hörenswert. Dazu kommt Nymans unnachahmliche Art Genre-Grenzen zu ignorieren und zu verwischen: Auch wenn es dem einen oder anderen als Blasphemie vorkommen mag, so kann man sich durchaus einzelne Nummern (fast) als Stücke vorstellen, die so auch auf einem Avantgarde-Rock-Album der spätem 1970er hätten erscheinen können. Andere Stücke zeigen wiederum Referenzen an die großen britischen Opernkomponisten des 20. Jahrhunderts (sogar ein wenig <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Britten" title="Benjamin Britten auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Britten?referer=');">Britten</a> ist vernehmbar), andere haben regelrechten Ohrwurm-Charakter.</p>
<p>Die Neuausgabe kommt in einem schön gestalteten Digipak, mit einem ausführlichen (allerdings nur englischsprachigen) seperaten Booklet in einem stabilen Schuber und mit einer Bonus-CD, auf der Auszüge (jeweils dem 2. Akt) aus den zeitlich nahen Opern <em>Man and Boy: DaDa</em> und <em>Love Counts</em> zu hören sind.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-647" title="CD des Monats - blog.codaex.de" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/01/CD-des-Monats-Codaex.jpg" alt="CD des Monats - blog.codaex.de" width="75" height="75" />Eine zeitgenössische Oper, die man gehört haben sollte, gerade wenn man normalerweise nicht unbedingt ein Opern-Fan ist und  sich musikalisch in anderen Genres zu Hause fühlt. Der Filmmusik-Komponist Michael Nyman erweist sich als einer originellsten und versiertesten Opern-Komponisten. <em>CD des Monats</em> im Mai 2011.<br style="clear:both;"></p>
<div id="gdsr_mureview_block_6915_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Das 2-CD-Set (plus Bonus-CD) <strong>Facing Goya</strong> mit der <strong>Michael Nyman Band</strong> ist am 20. Mai 2011 auf MN Records (MNRCD 121) wiederveröffentlicht worden und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004R7Z3BS/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004R7Z3BS" title="Michael Nyman - Facing Goya bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B004R7Z3BS/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B004R7Z3BS&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Michael-Nyman-geb-1948-Facing-Goya/hnum/4940341/iampartner/n31" title="Michael Nyman - Facing Goya bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Michael-Nyman-geb-1948-Facing-Goya/hnum/4940341/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.<br />
<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/a3616a997cfa49f4b0a775e1230b7d4d" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Michael Nyman erhält den »Ivors Classical Music Award«</title>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 08:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auszeichnungen]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[21. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Ivor Novello Awards]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Nyman]]></category>

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		<description><![CDATA[In der etwas unübersichtlichen Welt der internationalen Musikpreise gibt es erstaunlich wenige Preise, die ihr Hauptaugenmerk auf das legen, was die Musik im Grunde ausmacht – die Komposition – und erstaunlich viele, die ihren Schwerpunkt auf Solisten einerseits und veröffentlichte Tonträger andererseits legen. Eine Ausnahme bildet hier der Ivor Novello Award. Benannt nach dem walisischem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/05/Michael-Nyman.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[6887]"><img class="size-thumbnail wp-image-6888 alignleft" title="Michael Nyman - Foto (cc) Josep Renalias; Quelle: wikipedia.org" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/05/Michael-Nyman-e1306057821207-150x150.jpg" alt="Michael Nyman - Foto (cc) Josep Renalias; Quelle: wikipedia.org" width="135" height="135" /></a>In der etwas unübersichtlichen Welt der internationalen Musikpreise gibt es erstaunlich wenige Preise, die ihr Hauptaugenmerk auf das legen, was die Musik im Grunde ausmacht – die Komposition – und erstaunlich viele, die ihren Schwerpunkt auf Solisten einerseits und veröffentlichte Tonträger andererseits legen. Eine Ausnahme bildet hier der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ivor_Novello_Award" title="Ivor Novello Award auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Ivor_Novello_Award?referer=');">Ivor Novello Award</a>. Benannt nach dem walisischem Entertainer der 1930er und 1940er Jahre Ivor Novello, ist es ausdrücklich (»<em>Honouring excellence in music writing</em>«) ein (genreübergreifender) Preis für Songwriter und Komponisten und hat einen entsprechend hohen Stellenwert bei der Zunft. Die Verleihung der sogenannten &#8220;Ivors&#8221; findet bereits seit 1955 jährlich statt.<br />
<span id="more-6887"></span><br />
Bei der diesjährigen 56. Preisverleihung am 19. Mai in London erhielt der britische Komponist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Nyman" title="Michael Nyman auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Michael_Nyman?referer=');">Michael Nyman</a> (*1944), vor allem bekannt für seine Filmmusiken (und hier insbesondere für den Jane-Campion-Film <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Piano" title="The piano (Das Piano) auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Das_Piano?referer=');">Das Piano</a>) den renommierten <em>Ivors Classical Music Award</em> für sein Gesamtwerk. Michael Nyman ist einer der erfolgreichsten zeitgenössischen Komponisten und hat neben zahlreichen Filmmusiken auch mehrere Opern, diverse Kammermusik und zahlreiche Orchesterwerke geschrieben.</p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/05/Michael-Nyman-Facing-Goya.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[6887]"><img class="size-thumbnail wp-image-6892 alignright" title="Michael Nyman - Facing Goya" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/05/Michael-Nyman-Facing-Goya-150x150.jpg" alt="Michael Nyman - Facing Goya" width="90" height="90" /></a>Hier findet man die → <a href="http://www.theivors.com/awards.htm" title="Ivor Awards - Preisträger 2011" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.theivors.com/awards.htm?referer=');">Liste</a> der diesjährigen Preisträger.</p>
<p>Seine aktuellste Veröffentlichung, das 3-CD-Set <strong>Facing Goya</strong> mit der <strong>Michael Nyman Band</strong> ist am 20. Mai 2011 auf MN Records (MNRCD 121) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004R7Z3BS/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004R7Z3BS" title="Michael Nyman - Facing Goya bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B004R7Z3BS/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B004R7Z3BS&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Michael-Nyman-geb-1948-Facing-Goya/hnum/4940341/iampartner/n31" title="Michael Nyman - Facing Goya bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Michael-Nyman-geb-1948-Facing-Goya/hnum/4940341/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
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		<title>Kuniko: kuniko plays reich (Kuniko Kato plays Steve Reich)</title>
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		<pubDate>Sat, 21 May 2011 08:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
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		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Minimal Music]]></category>
		<category><![CDATA[Perkussion]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Reich]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ende der 1960er aufgekommene Minimal Music hat in vielerlei Hinsicht die Hörgewohnheiten in der Musik nachhaltig verändert und mit vielen traditionellen Vorstellungen der Musik (und der Kompositionsweise) gebrochen. Seitdem die Musik von Komponisten wie John Adams (*1947), Philip Glass (*1937), Terry Riley (*1935)  und Steve Reich (*1936) weite Schichten der Musikhörerschaft erreicht hat (und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/05/Steve-Reich.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[6829]"><img class="alignright size-full wp-image-6865" title="Steve Reich - Foto (cc) Ian Oliver (originally posted to Flickr as Steve Reich) [CC-BY-2.0 (www.creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/05/Steve-Reich.jpg" alt="Steve Reich - Foto (cc) Ian Oliver (originally posted to Flickr as Steve Reich) [CC-BY-2.0 (www.creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons" width="150" height="142" /></a>Die Ende der 1960er aufgekommene <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Minimal_Music" title="Minimal Music auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Minimal_Music?referer=');">Minimal Music</a> hat in vielerlei Hinsicht die Hörgewohnheiten in der Musik nachhaltig verändert und mit vielen traditionellen Vorstellungen der Musik (und der Kompositionsweise) gebrochen. Seitdem die Musik von Komponisten wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Adams_%28Komponist%29" title="John Adams auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/John_Adams_28Komponist_29?referer=');">John Adams</a> (*1947), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Philip_Glass" title="Philip Glass auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Philip_Glass?referer=');">Philip Glass</a> (*1937), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Terry_Riley" title="Terry Riley auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Terry_Riley?referer=');">Terry Riley </a>(*1935)  und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Steve_Reich" title="Steve Reich auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Steve_Reich?referer=');">Steve Reich</a> (*1936) weite Schichten der Musikhörerschaft erreicht hat <small>(und es ist beileibe nicht nur das &#8216;klassische Publikum&#8217;, das diese Musik hört, im Gegenteil: Gerade hier finden sich bis heute noch die meisten Skeptiker)</small>, ist Monotonie, das Repetitive, das sich nur langsam verändernde Werk mit eingeschränktem Tonumfang (also gewissermaßen das Gegenteil vom Ideal der Klassik und Romantik) &#8216;erlaubt&#8217;. Mehr noch: Das freie Wählen der ausführenden Musiker zwischen verschiedenen möglichen Instrumentierungen, verschiebbaren Kompositionsabschnitten (sogenannten &#8216;Clustern&#8217;), möglichen Wiederholungen (oder Kürzungen), kurzum, die deutlich freieren Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb eines Werkes, haben zu einem ganz neuen Ansatz im <em>Musik machen</em> und <em>Musik hören</em> geführt. Es gibt eine neue Balance zwischen dem Werk und den Interpreten.<br />
<span id="more-6829"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/05/kuniko-plays-reich.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[6829]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6830" title="kuniko plays reich" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/05/kuniko-plays-reich-150x150.jpg" alt="kuniko plays reich" width="150" height="150" /></a>Die japanische Perkussionistin <a href="http://www.kuniko-kato.net/" title="Kuniko - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.kuniko-kato.net/?referer=');">Kuniko</a> (ihren Nachnamen Kato führt sie als Künstlerin nicht) gehört zu einer neuen Generation von MusikerInnen, die quasi mit der <em>Minimal Music</em> groß geworden sind und schon während der Ausbildung immer wieder in Kontakt mit dieser Art der Musik und des Musizieren kamen. Aus ihrer Zeit in Belgien, als sie beim renommierten <a href="http://www.ictus.be/" title="Ensemble Ictus - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ictus.be/?referer=');">Ensemble Ictus</a> spielte, stammt auch ihre besondere Liebe zur Musik Reichs. Als sie vor einigen Jahren ihren Lebensmittelpunkt in die USA verlagerte und beschloss fortan als Solistin tätig zu sein, suchte sie nach Möglichkeiten die Musik Reichs, die üblicherweise für mehrköpfige Gruppen ausgelegt ist, auch als Solistin weiterhin spielen zu können.</p>
<p>Die vorliegende bei <a href="http://www.linnrecords.com/" title="Linn Records - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.linnrecords.com/?referer=');">Linn Records</a> erschienene SACD, gleichzeitig ihr Debüt als Solistin, präsentiert ihre selbst-arrangierten Bearbeitungen dreier »<em>Meisterwerke der 1980er</em>« wie sie im Booklet schreibt, die sie in enger Abstimmung mit Steve Reich persönlich erstellt hat. Es handelt sich dabei um Bearbeitungen der Stücke &#8220;Electric Counterpoint&#8221; (von 1987), &#8220;Six Marimbas&#8221; (1986) und &#8220;Vermont Counterpoint&#8221; (1982), also beileibe nicht nur um Stücke, die von Reich für Schlagwerk intendiert waren: &#8220;Electric Counterpoint&#8221; wurde ursprünglich für den Jazz-Gitarristen Pat Metheny geschrieben, &#8220;Vermont Counterpoint&#8221; wurde für drei Flöten geschrieben, lediglich &#8220;Six Marimbas&#8221; ist auch in der Originalfassung für Schlagwerk (wie der Name schon nahe legt für sechs Marimbas). Die nun auf »kuniko plays reich« veröffentlichten Ergebnisse haben den Komponisten offensichtlich beeindruckt. In einer Art Widmung zum Album schreibt er:</p>
<blockquote><p>»<em>Kuniko Kato ist einer erstklassige Perkussionistin, die eine Menge umsichtiger Überlegungen und viele Stunden an Proben in dieses Album investiert hat. Sie hat neue, wunderschöne Arrangements geschaffen.</em>«</p></blockquote>
<p>Tatsächlich sind Kunikos Arrangements sehr filigran und vielschichtig geworden. Durch eine umsichtige Wahl der jeweils eingesetzten Instrumente (die teilweise als Band-Aufnahmen eingespielt werden &#8211; eine typische Technik in der <em>Minimal Music</em>) hat die junge Musikerin eine geradezu dreidimensional wirkende Transparenz der hypnotisierend pulsierende Stücke erzielt. Dass sie sich dabei als äußerst versierte, technisch beeindruckende Perkussionistin dem Publikum vorstellt, ist fast schon eine Selbstverständlichkeit. Die perfekte Klangqualität der Aufnahmen und die lesenswerten persönlichen Anmerkungen im Booklet (leider nur auf Englisch) runden das sehr positive Bild der Veröffentlichung ab.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="50" height="50" /> Mit diesem Debüt hat es Kuniko geschafft, sich nicht nur als eine der Besten ihres Fachs zu empfehlen, sondern auch als eine intelligente Arrangeurin, die mit den gegebenen gestalterischen Freiheiten der zeitgenössischen Musik umzugehen weiß. <em>Die besondere CD</em>, erschienen im Mai 2011.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_6829_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die SACD <strong>kuniko plays reich</strong> von <strong>Kuniko</strong> (Kato) ist am 20. Mai 2011 auf Linn Records (CKD 385) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004S2EP8E/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004S2EP8E" title="kuniko plays reich bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B004S2EP8E/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B004S2EP8E&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Steve-Reich-geb-1936-Electric-Counterpoint-f%FCr-Percussion/hnum/3482197/iampartner/n31" title="kuniko plays reich bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Steve-Reich-geb-1936-Electric-Counterpoint-f_FCr-Percussion/hnum/3482197/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Electric Counterpoint, Version for Percussions (1987/2009) &#8211; Arr. for Steel Pans, Vibraphone, Marimba &amp; pre-recorded Tape: Kuniko Kato</li>
<li>Six Marimbas Counterpoint (1986/2010) &#8211; Arr. for Solo Marimba &amp; pre-recorded Tape: Kuniko Kato</li>
<li>Vermont Counterpoint, Version for Vibraphone (1982/2010) &#8211; Arr. for Vibraphone &amp; pre-recorded Tape: Kuniko Kato</li>
</ol>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/ee4e65dc030945669e19f1069e598ded" alt="" width="1" height="1" /></p>
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