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	<title>blog.codaex.de &#187; 19. Jahrhundert</title>
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	<description>Neuigkeiten, Besprechungen, Tipps und Termine</description>
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		<title>James Ehnes · Sydney Symphony, Vladimir Ashkenazy: Pyotr Ilyich Tchaikovsky &#8211; Violin Concerto · Valse-Scherzo ·Sérénade mélancolique · Souvenir d’un lieu cher</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2012/02/james-ehnes-%c2%b7-sydney-symphony-vladimir-ashkenazy-pyotr-ilyich-tchaikovsky-violin-concerto-%c2%b7-valse-scherzo-%c2%b7serenade-melancolique-%c2%b7-souvenir-dun-lieu-cher/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 17:17:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kaum ein anderer Komponist hat einen so ambivalenten Ruf wie Pyotr Illyich Tchaikovsky (1840-1893). Üblicherweise gilt ja das Œuvre eines jeden Komponisten per definitionem als erhaben – ein Usus, den ich übrigens nie nachvollziehen konnte, als ob es in der Vergangenheit nur musikalische Genies gegeben hätte, die ausschließlich Meisterwerke komponierten – doch bei Tchaikovsky wird oft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/01/Pyotr-Ilyich-Tchaikovsky.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[9503]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5311" title="Pyotr Ilyich Tchaikovsky" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/01/Pyotr-Ilyich-Tchaikovsky-150x150.jpg" alt="Pyotr Ilyich Tchaikovsky" width="150" height="150" /></a>Kaum ein anderer Komponist hat einen so ambivalenten Ruf wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pyotr_Ilyich_Tchaikovsky" title="Pyotr Ilyich Tchaikovsky auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Pyotr_Ilyich_Tchaikovsky?referer=');">Pyotr Illyich Tchaikovsky</a> (1840-1893). Üblicherweise gilt ja das Œuvre eines jeden Komponisten <em>per definitionem</em> als erhaben – ein Usus, den ich übrigens nie nachvollziehen konnte, als ob es in der Vergangenheit nur musikalische Genies gegeben hätte, die ausschließlich Meisterwerke komponierten – doch bei Tchaikovsky wird oft genug offen gelästert: Zu seicht, zu einfach gestrickt, zu vordergründig, zu unausgewogen, zu plakativ, zu süßlich – Kritikpunkte, die man freilich bei den meisten Komponisten (insbesondere der Romantik, wie mir scheint) mehr oder minder ungerechtfertigt und verallgemeinernd anbringen könnte, aber für Tchaikovsky bleiben diese undifferenzierten Einschätzungen, zumindest in den arrivierten Kritikerkreisen, <em>en vogue</em>.<em></em><br />
<span id="more-9503"></span><br />
Diametrial entgegengesetzt zu seinem Ruf bei den Kritikern steht er in der Gunst des Publikums: Tchaikovskys Hauptwerke (oder das, was wir heute dafür halten, also seine drei späten Sinfonien, die sinfonischen Dichtungen und Ouvertüren, das erste Klavierkonzert und das Violinkonzert) füllen die Konzertsäle und sind (fast) Garanten für hohe Verkaufszahlen. Kaum ein wichtiger Dirigent, der der Versuchung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ouvert%C3%BCre_solennelle_1812" title="P. I. Tchaikovsky: Ouvertüre solennelle 1812 auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Ouvert_C3_BCre_solennelle_1812?referer=');">Ouvertüre solennelle 1812</a> oder der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/6._Sinfonie_%28Tschaikowski%29" title="P. I. Tchaikovsky: Pathétique auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/6._Sinfonie_28Tschaikowski_29?referer=');">Pathétique</a> widerstehen könnte; kaum ein Pianist, der nicht beim <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/1._Klavierkonzert_%28Tschaikowski%29" title="P. I. Tchaikovsky: Klavierkonzert No. 1 auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/1._Klavierkonzert_28Tschaikowski_29?referer=');">Klavierkonzert No. 1 in b-Moll</a> glänzen wollen würde, kaum ein Violinist, der nicht im Laufe seiner Karriere das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Violinkonzert_%28Tschaikowski%29" title="P. I. Tchaikovsky: Violinkonzert auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Violinkonzert_28Tschaikowski_29?referer=');">Violinkonzert in D-Dur</a> aufnähme. Schlechter Ruf bei den Kritikern hin oder her: Tchaikovsky ist einer der populärsten Komponisten und hat offensichtlich auch unter vielen Musikern glühende Verehrer. Auch der kanadische Violinisten <a href="http://www.jamesehnes.com/" title="James Ehnes - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jamesehnes.com/?referer=');">James Ehnes</a> hat nun für <a href="http://www.onyxclassics.com/index.php" title="Onyx Classics - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.onyxclassics.com/index.php?referer=');">Onyx Classics</a> ein Tchaikovsky-Album aufgenommen.</p>
<p>Die wichtigste Frage soll zuerst beantwortet werden: Brauchte es unbedingt noch eine Einspielung des Violinkonzerts von Tchaikovsky? <a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/02/James-Ehnes-Sydney-Symphony-Vladimir-Ashkenazy-Pyotr-Ilyich-Tchaikovsky-Violin-Concerto.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[9503]"><img class="size-thumbnail wp-image-9514 alignright" title="James Ehnes · Sydney Symphony, Vladimir Ashkenazy: P. I. Tchaikovsky - Violin Concerto" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/02/James-Ehnes-Sydney-Symphony-Vladimir-Ashkenazy-Pyotr-Ilyich-Tchaikovsky-Violin-Concerto-150x150.jpg" alt="James Ehnes · Sydney Symphony, Vladimir Ashkenazy: P. I. Tchaikovsky - Violin Concerto" width="150" height="150" /></a>Haben nicht Jascha Heifetz, Nathan Milstein, David Oistrakh, Leonid Kogan, Anne-Sophie Mutter und zuletzt Janine Jansen, Joshua Bell und Julia Fischer (sowie unzählige andere) alles zu diesem Konzert gesagt? Gibt es noch einen Winkel dieses Konzerts, der beleuchtet werden müsste, ein Aspekt der betrachten werden könnte, ein Ansatz, der bisher unerhört blieb? Die klare Antwort lautet wenn man die Frage so formuliert und man ehrlich ist: Nein! Und dennoch ist diese CD alles andere als überflüssig, denn so elegant, so federleicht, charmant-zurückhaltend, so romantisch, so lyrisch kann man sich dieses Konzert immer wieder anhören. Es ist kein tiefes Geheimnis, das Ehnes und der Tchaikovsky-Experte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Dawidowitsch_Aschkenasi" title="Vladimir Ashkenazy auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Dawidowitsch_Aschkenasi?referer=');">Vladimir Ashkenazy</a> mit der <a href="http://www.sydneysymphony.com/" title="Sydney Symphony - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.sydneysymphony.com/?referer=');">Sydney Symphony</a> diesem Konzert zu entlocken versuchen, sondern lediglich seine ihm eigene Poesie, nicht weniger und glücklicherweise nicht mehr. James Ehnes ist kein Aufschneider, kein Angeber, keiner, der die gesamte Aufmerksamkeit für sich beansprucht, mit seiner Fingerfertigkeit protzt (obwohl er allen Grund dazu hätte) und genau das macht das sein Spiel so besonders, das Hörerlebnis dieses Albums so beeindruckend. <em></em>Und wer vom Konzert noch berauscht sein wird von all dem Wohlklang und der Nonchalance, der wird die bezaubernde <em>Sérénade mélancolique, op. 26</em> und die anderen Beiwerke der CD ebenso lieben.</p>
<p><em>Nota bene</em>; Dies ist kein Tchaikovsky in Zuckerglasur getaucht, aber auch kein Tchaikovsky dessen romantische Seele weganalysiert wurde. Ich glaube nicht, dass diese CD Tchaikovsky-Skeptiker bekehren wird, Tchaikovsky-Liebhaber werden allerdings entzückt sein. So rein, so unprätentiös und dennoch romantisch, so lyrisch und verspielt hört man das Violinkonzert in D-Dur selten, mit dieser makellosen, unbeschwerten Technik vermutlich nie. Das blendend auf Tchaikovsky eingestellte Orchester hat am Gelingen des Albums einen nicht unerheblichen Anteil, auch dank dem Maestro Ashkenazy. Und damit beantwortet sich die eigentliche Fragestellung von selbst: Ja, diese Veröffentlichung ist eine echte Bereicherung der umfangreichen Tchaikovsky-Violinkonzert-Diskografie. Dieser Live-Mitschnitt reiht sich ganz weit vorne ein, sowohl interpretatorisch, als auch klanglich.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_9503_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Pyotr Ilyich Tchaikovsky &#8211; Violin Concerto · Valse-Scherzo ·Sérénade mélancolique · Souvenir</strong> von <strong>James Ehnes</strong> mit der <strong>Sydney Symphony</strong> unter der Leitung von <strong>Vladimir Ashkenazy</strong> ist am 20. Januar 2012 auf Onyx Classics (ONYX 4076) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005X0NRXY/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005X0NRXY" title="James Ehnes · Sydney Symphony, Vladimir Ashkenazy: Pyotr Ilyich Tchaikovsky – Violin Concerto bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005X0NRXY/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005X0NRXY&amp;referer=');">amazon.de und</a> → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Peter-Iljitsch-Tschaikowsky-1840-1893-Violinkonzert-op-35/hnum/1698356?iampartner=n31" title="James Ehnes · Sydney Symphony, Vladimir Ashkenazy: Pyotr Ilyich Tchaikovsky – Violin Concerto bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Peter-Iljitsch-Tschaikowsky-1840-1893-Violinkonzert-op-35/hnum/1698356?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Violinkonzert in D-Dur,</li>
<li>Sérénade mélancolique op.26</li>
<li>Valse-Scherzo für Violine und Orchester in C-Dur, op.34</li>
<li>Souvenir d’un lieu cher, op.42</li>
</ol>
<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/723bce0280c64d9da73b089a19f02a63" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>&#8220;Robert Schumann &#8211; Cello Concerto&#8221; mit Benedict Klöckner als »Take 5«-Tipp bei mdr Figaro</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 09:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse, TV, Radio, Internet]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Cello]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[mdr figaro]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Schumann]]></category>
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		<description><![CDATA[Für das Debüt des deutschen Cello-Nachwuchsstars Benedict Klöckner (Jahrgang 1989; 2010 1. Preisträger des New Talent Wettbewerbs der EBU) hat sich das Leipziger Label Genuin für ein interessantes Experiment eingelassen: Ausgewählte wurde das bekannte Cellokonzert in a-Moll, op. 129 von Robert Schumann (1810-1856), jedoch in zwei völlig neuen Besetzungsvariationen: Zum einen in einer Fassung für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Benedict-Klöckner-Robert-Schumann-Cellokonzert.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[9384]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-9394" title="Benedict Klöckner: Robert Schumann - Cellokonzert" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Benedict-Klöckner-Robert-Schumann-Cellokonzert-150x148.jpg" alt="Benedict Klöckner: Robert Schumann - Cellokonzert" width="150" height="148" /></a>ür das Debüt des deutschen Cello-Nachwuchsstars <a href="http://www.artesystem.com/de/kuenstler/instrumentalisten/benedict-kloeckner/" title="Benedict Klöckner - Biografie auf der Management-Seite" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.artesystem.com/de/kuenstler/instrumentalisten/benedict-kloeckner/?referer=');">Benedict Klöckner</a> (Jahrgang 1989; 2010 1. Preisträger des New Talent Wettbewerbs der EBU) hat sich das Leipziger Label <a href="http://www.genuin.de/" title="Genuin - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.genuin.de/?referer=');">Genuin</a> für ein interessantes Experiment eingelassen: Ausgewählte wurde das bekannte Cellokonzert in a-Moll, op. 129 von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Schumann" title="Robert Schumann auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Robert_Schumann?referer=');">Robert Schumann</a> (1810-1856), jedoch in zwei völlig neuen Besetzungsvariationen: Zum einen in einer Fassung für Cello und Streichorchester, zum anderen in einer Fassung für Cello Quartett. Letzteres wurde von den vier Cellisten Benedict Klöckner und Leander Kippenberg, Lukas Sieber sowie Michael Preuß eingespielt, die Streicherfassung entstand abermals mit Benedict Klöckner als Solisten und der <a href="http://www.musikschulen.de/dsp/orchester/index.html" title="Deutsche Streicherphilharmonie - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.musikschulen.de/dsp/orchester/index.html?referer=');">Deutschen Streichephilharmonie</a> unter Michael Sanderling. Dieses &#8220;Spitzen-Nachwuchsstar musiziert mit Spitzen-Nachwuchsorchester&#8221;-Konzept fand in der Rubrik »Take 5« beim mitteldeutschen Kultursender <a href="http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html" title="MDR Figaro - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.mdr.de/mdr-figaro/index.html?referer=');">mdr Figaro</a> lobende Erwähnung.<br />
<span id="more-9384"></span><br />
Redakteur Claus Fischer schreibt über den doppelten Solisten Klöckner:</p>
<blockquote><p>»<em>Er hat einen sehr schönen, akkuraten Ton und meistert die Klippen im Schumann-Konzert scheinbar mühelos. </em>«</p></blockquote>
<p>Den gesamten Artikel zur Take-5-Ausgabe vom 23. Januar 2011 findet man → <a href="http://www.mdr.de/mdr-figaro/musik/take-five142_page-1_zc-43c28d56.html" title="Take 5, 23.01.2012 - Artikel auf mdr Figaro" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.mdr.de/mdr-figaro/musik/take-five142_page-1_zc-43c28d56.html?referer=');">hier</a>.<del></del></p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p>Hier noch ein Video als Appetithappen, in dem Benedict Klöckner den ersten Satz des Schumannschen Cellokonzert in der Streichorchester-Fassung spielt. Er wird begleitet vom Kammerorchester Berlin unter der Leitung von Katrin Scholz:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/Omi5v4rDsBA?rel=0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Die CD <strong>Robert Schumann &#8211; Cello Concerto in A Minor</strong> mit der <strong>Deutsche Streicherphilharmonie</strong> unter der Leitung von <strong>Michael Sanderling</strong> und dem Solisten <strong>Benedikt Klöckner</strong> ist am 18. November 2011 bei Genuin (GEN 11215) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0060QO5C2/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0060QO5C2" title="Benedict Klöckner: Robert Schumann - Cellokonzert bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B0060QO5C2/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B0060QO5C2&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Robert-Schumann-1810-1856-Cellokonzert-op-129-arr-f%FCr-Cello-Streichorchester/hnum/1601026?iampartner=n31" title="Benedict Klöckner: Robert Schumann - Cellokonzert bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Robert-Schumann-1810-1856-Cellokonzert-op-129-arr-f_FCr-Cello-Streichorchester/hnum/1601026?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
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		<title>Stephen Hough · Bergen Philharmonic Orchestra, Andrew Litton: Franz Liszt / Edvard Grieg &#8211; Piano Concertos</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 17:15:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Romantik war zweifelsohne die Epoche des Klavierkonzerts. Zwar gab es schon im Barock und in der Klassik zahlreiche Klavier- (bzw. Cembalo-) Konzerte, doch zu keiner anderen Zeit blühte das Genre so sehr auf, wie in der Romantik. Dafür mag es viele Gründe geben: Die fortschreitende technische Verbesserung des Klaviers und der Bau großer Konzerthallen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Klavier-Konzertflügel.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[9322]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9328" title="Klavier (Konzertflügel) - (cc--by-sa 2.5) Andreas Praefcke" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Klavier-Konzertflügel-150x109.jpg" alt="Klavier (Konzertflügel) - (cc--by-sa 2.5) Andreas Praefcke" width="150" height="109" /></a>Die Romantik war zweifelsohne <em>die</em> Epoche des Klavierkonzerts. Zwar gab es schon im Barock und in der Klassik zahlreiche Klavier- (bzw. Cembalo-) Konzerte, doch zu keiner anderen Zeit blühte das Genre so sehr auf, wie in der Romantik. Dafür mag es viele Gründe geben: Die fortschreitende technische Verbesserung des Klaviers und der Bau großer Konzerthallen, die Verbürgerlichung der Gesellschaft und die Verstädterung der europäischen Kulturnationen, die das Aufkommen einer internationalen Konzertkultur begünstigte, das daraus resultierende Virtuosentum, das eine Vielzahl an &#8220;Stars&#8221; hervorbrachte und – last but noch least – das Wesen des Klavierkonzerts selbst, das in seiner Anlage der romantischen Musik entgegenkommt, wo ein facettenreiches Soloinstrument im Dialog (oder manchmal im Disput) mit dem Orchester steht. Das Klavier teilte sich die Aufmerksamkeit des Publikums mit relativ wenigen anderen Solo-Instrumenten, allen voran der Violine. Einige andere Solo-Instrumente, etwa das Cello, die Viola oder die Gitarre, erlangten bei einzelnen Komponisten oder in einzelnen Ländern eine gewisse Bedeutung, gegen die Übermacht des Klaviers in der Romantik konnte kein Instrument bestehen.<br />
<span id="more-9322"></span><br />
Das Klavierkonzert blühte auf und erzeugte eine Art Domino-Effekt: Mit dem Erfolg eines neuen Konzerts (oder eines Solisten), wurde der Wunsch des Publikums (und der Impresari) nach neuen, gleichwertigen Klavierkonzerten größer, so dass wir heute auf eine Vielzahl romantischer Klavierkonzerte beachtlicher Qualität zurückgreifen können. Die bei <a href="http://www.hyperion-records.co.uk/" title="Hyperion Records - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hyperion-records.co.uk/?referer=');">Hyperion</a> erscheinende Reihe  <a href="http://www.hyperion-records.co.uk/s.asp?s=S_1&amp;vw=dc" title="The Romantic Piano Concerto - Übersichtsseite auf hyperion-records.co.uk" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hyperion-records.co.uk/s.asp?s=S_1_amp_vw=dc&amp;referer=');">The Romantic Piano Concerto</a>, die wir in diesem Blog schon öfter vorgestellt haben <span style="font-size: 8px;">(zuletzt mit den Klavierkonzerten von Charles-Marie Widor, s. → diesen <a href="http://blog.codaex.de/2011/12/markus-becker-%c2%b7-bbc-national-orchestra-of-wales-thierry-fischer-the-romantic-piano-concerto-vol-55-charles-marie-widor-piano-concerto-no-1-in-f-minor-%c2%b7-fantaisie-in-a-flat-major/" title="Markus Becker · BBC National Orchestra of Wales, Thierry Fischer: The Romantic Piano Concerto Vol. 55 – Charles-Marie Widor – Piano Concerto No. 1 in F minor · Fantaisie in A flat major · Piano Concerto No. 2 in C minor" class="liinternal">Artikel</a>)</span>, ist ein Beleg für die erstaunliche Quantität und Qualität romantischer Klavierkonzertliteratur. Einer der kompetentesten Solisten, die immer wieder in dieser Reihe glänzen, ist der englische Pianist <a href="http://www.stephenhough.com/" title="Stephen Hough - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.stephenhough.com/?referer=');">Stephen Hough</a>. der »beste Pianist Großbritanniens« (so <em>The Sunday Times</em>). Hough hat schon mehrfach in seiner Karriere bewiesen, dass er auch dem bekanntesten Material durch sein technisch makelloses, intelligentes und kohärentes Spiel ganz neue Seiten abgewinnen kann.</p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Stephen-Hough-·-Bergen-Philharmonic-Orchestra-Andrew-Litton-Edvard-Grieg-Franz-Liszt-Piano-Concertos.png" class="liimagelink" rel="lightbox[9322]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-9335" title="Stephen Hough · Bergen Philharmonic Orchestra, Andrew Litton: Edvard Grieg / Franz Liszt - Piano Concertos" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Stephen-Hough-·-Bergen-Philharmonic-Orchestra-Andrew-Litton-Edvard-Grieg-Franz-Liszt-Piano-Concertos-150x150.png" alt="Stephen Hough · Bergen Philharmonic Orchestra, Andrew Litton: Edvard Grieg / Franz Liszt - Piano Concertos" width="150" height="150" /></a>Auch auf seiner neuesten CD mit den berühmten Klavierkonzerten von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Liszt" title="Franz Liszt auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Franz_Liszt?referer=');">Franz Liszt</a> (1811-1886) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edvard_Grieg" title="Edvard Grieg auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Edvard_Grieg?referer=');">Edvard Grieg</a> (1843-1907) gelingt Hough dieses Kunststück: Liszts virtuose Konzerte und Griegs monumentales Konzert klingen so frisch und unverbraucht, als würde man sie, wenn nicht nie, dann doch zumindest selten gehört haben. Ein Teil dieses erstaunlichen Effekts ist sicher seiner überragenden technischen Fähigkeiten geschuldet, die ihn selbst die schwierigsten Passagen (in aberwitzigen Tempi) so federleicht und mühelos spielen lassen, dass das Werk viel von seiner &#8216;mythologischen Patina&#8217; verliert: Was bei den anderen als immense Anstrengung, als Kampf mit den Noten erscheint, ist bei Hough spielerisch leicht. Seine musikalischen Fähigkeiten scheinen keine Grenzen zu haben. Mehr noch als seine Technik scheint mir allerdings Houghs Fähigkeit entscheidend zu sein, sich jedem Werk mit der gleichen unvoreingenommenen Offenheit zu nähern, die zu seinen durch und durch inspirierten Interpretationen führen.</p>
<p>Und dann wäre da noch Houghs Mitstreiter, das norwegische <a href="http://www.harmonien.no/EngForside.aspx" title="Bergen Philharmonic Orchestra - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.harmonien.no/EngForside.aspx?referer=');">Bergen Philharmonic Orchestra</a> unter der sicheren und temperamentvollen Leitung von <a href="http://www.andrewlitton.com/" title="Andrew Litton - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.andrewlitton.com/?referer=');">Andrew Litton</a>. Sie scheinen mitgerissen zu sein, von Houghs makellosem Spiel, seiner überschäumenden Musikalität und seiner ungebremsten Romantik &#8211; und sie tun es ihm gleich: Mit der gleichen Brillanz, mit der gleichen unverkrampften Unvoreingenommenheit. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet ein norwegisches Orchester ein Werk des Nationalkomponisten <em>par excellence</em> so elektrisierend, so frisch und un-abgebrüht spielen könnte? Schon alleine für diese Einspielung des Griegschen Klavierkonzerts wäre die Anschaffung lohnenswert; umso erfreulicher, dass man mit den beiden Klavierkonzerten Liszts zwei ebenso bedeutende und überragend eingespielte Konzerte auf derselben CD erhält.</p>
<p><img class="alignleft  wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="51" height="51" />Es sind gewiss Konzerte, die die meisten Musikliebhaber bereits im Schrank stehen haben, aber Stephen Houghs unnachahmliche Art, das Bekannte neu zu beleuchten und durch seine interpretatorischen und technischen Fähigkeiten zu neuem Leben zu erwecken, sind ein starkes Argument für eine Neuanschaffung. <em>Die besondere CD</em>, erschienen im November 2011.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_9322_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Franz Liszt / Edvard Grieg &#8211; Piano Concertos</strong> von <strong>Stephen Hough</strong> mit dem <strong>Bergen Philharmonic Orchestra</strong> unter der Leitung von <strong>Andrew Litton </strong> ist am 18. November 2011 auf Hyperion (CDA67824) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005OCES4I/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005OCES4I" title="Stephen Hough · Bergen Philharmonic Orchestra, Andrew Litton - Edvard Grieg / Franz Liszt: Piano Concertos bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005OCES4I/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005OCES4I&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Franz-Liszt-1811-1886-Klavierkonzerte-Nr-1-2/hnum/1477046?iampartner=n31" title="Stephen Hough · Bergen Philharmonic Orchestra, Andrew Litton - Edvard Grieg / Franz Liszt: Piano Concertos bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Franz-Liszt-1811-1886-Klavierkonzerte-Nr-1-2/hnum/1477046?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Franz Liszt &#8211; Klavierkonzert No. 1 in Es-Dur, S124</li>
<li>Franz Liszt &#8211; Klavierkonzert No. 2 in A-Dur, S125</li>
<li>Edvard Grieg &#8211; Klavierkonzert in a-Moll, op. 16</li>
</ol>
<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/142ba065426b4f77b3c99fa76234d9dd" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tanja Becker-Bender · Konzerthausorchester Berlin, Lothar Zagrosek: The Romantic Violin Concerto Vol. 11 &#8211; Max Reger &#8211; Violin Concerto in A major · Two Romances for violin and small orchestra</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 14:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Schäfer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Gast-Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Max Reger]]></category>
		<category><![CDATA[Romantik]]></category>
		<category><![CDATA[The Romantic Violin Concerto]]></category>
		<category><![CDATA[Violine]]></category>

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		<description><![CDATA[An Max Reger (1873-1916) scheiden sich seit jeher die Geister. 1923 schrieb der Philosoph Ernst Bloch (1885-1977) in seinem Buch „Geist der Utopie“: »Reger, ein leeres, gefährliches Können und eine Lüge dazu. (&#8230;) Er ist nichts, er hat nichts als eine Fingerfertigkeit höherer Ordnung, und das Empörende daran bleibt, dass er doch nicht nur nichts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Reger" title="Max Reger auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Max_Reger?referer=');">Max Reger</a> (1873-1916) scheiden sich seit jeher die Geister. 1923 schrieb der Philosoph <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Bloch" title="Ernst Bloch auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Bloch?referer=');">Ernst Bloch</a> (1885-1977) in seinem Buch „Geist der Utopie“:</p>
<blockquote><p>»Reger, ein leeres, gefährliches Können und eine Lüge dazu. (&#8230;) Er ist nichts, er hat nichts als eine Fingerfertigkeit höherer Ordnung, und das Empörende daran bleibt, dass er doch nicht nur nichts ist, ein Quell der beständigen, fruchtlosen Irritierung.«</p></blockquote>
<p>Sein Komponistenkollege <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arnold_Sch%C3%B6nberg" title="Arnold Schönberg auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Arnold_Sch_C3_B6nberg?referer=');">Arnold Schönberg</a>(1874-1951) dagegen konstatierte:</p>
<blockquote><p>»Reger muss meines Erachtens viel gebracht werden: 1. weil er viel geschrieben hat. 2. weil er schon tot ist und man immer noch nicht Klarheit über ihn besitzt. (Ich halte ihn für ein Genie).«</p></blockquote>
<div id="attachment_9274" class="wp-caption alignright" style="width: 112px"><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Max-Reger-Max-Beckmann-1917.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[9271]"><img class="size-thumbnail wp-image-9274 " title="Max Reger - Gemälde von Max Beckmann, 1917" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Max-Reger-Max-Beckmann-1917-102x150.jpg" alt="Max Reger - Gemälde von Max Beckmann, 1917" width="102" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Max Reger (Max Beckmann, 1917)</p></div>
<p>Und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Hindemith" title="Paul Hindemith auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Paul_Hindemith?referer=');">Paul Hindemith</a> (1895-1963), einer seiner bedeutendsten Schüler, sagte lapidar:</p>
<blockquote><p>»Max Reger war der letzte Riese in der Musik.«</p></blockquote>
<p>Als einen solchen hat <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Beckmann" title="Max Beckmann auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Max_Beckmann?referer=');">Max Beckmann</a> (1884-1950) den Komponisten kurz nach dessen Tod gemalt. (<em>s. rechts</em>). Die neue Aufnahme seines monumentalen Violinkonzerts mit der Geigerin <a href="http://www.tanja-becker-bender.de/" title="Tanja Becker-Bender - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.tanja-becker-bender.de/?referer=');">Tanja Becker-Bender</a> und dem <a href="http://www.konzerthaus.de/konzerthausorchester/portraet.php" title="Konzerthausorchester Berlin - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.konzerthaus.de/konzerthausorchester/portraet.php?referer=');">Konzerthausorchester Berlin</a> unter der Leitung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lothar_Zagrosek" title="Lothar Zagrosek auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Lothar_Zagrosek?referer=');">Lothar Zagrosek</a>, erschienen beim britischen Label <a href="http://www.hyperion-records.co.uk/" title="Hyperion Records - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hyperion-records.co.uk/?referer=');">Hyperion Records</a>, bietet nun eine gute Gelegenheit, den „Fall Reger“ neu zu überdenken.<br />
<span id="more-9271"></span><br />
Regers einziges Violinkonzert, im Jahr 1907 parallel zu seinen „Hiller-Variationen“ op. 101 und seinem nicht minder monumentalen Klaviertrio op. 102 „während langer Eisenbahnfahrten ‚im Kopf ausgearbeitet’“, wie es im sehr lesenswerten Booklet-Text heißt, teilt das Schicksal seines ebenfalls einzigen Klavierkonzerts: Es wird (um die Formulierung Schönbergs zu variieren) nicht viel gebracht: 1. weil es sehr schwer zu spielen und zu hören ist. 2. weil man immer noch nicht Klarheit darüber besitzt. (Ich halte beide Konzerte für genial).</p>
<p>Ganz offensichtlich stellt sich Reger mit seinem dreisätzigen Konzert in die Reihe der großen, singulären Werke von Beethoven und Brahms und betrachtete seinen eigenen Beitrag zu dieser Gattung wohl als eine Art der monumentalen Überbietung – und das bestimmt nicht im Sinne der Qualität, sondern zunächst einmal der Quantität und Masse. <a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Max-Reger-Notenbild.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[9271]"><img class="size-thumbnail wp-image-9280 alignleft" title="Max Reger - typisches Notenbild" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Max-Reger-Notenbild-112x150.jpg" alt="Max Reger - typisches Notenbild" width="112" height="150" /></a>Genau diese spezifisch Regersche Form der Opulenz ist dem Komponisten im Laufe der höchst unglücklichen Rezeptionsgeschichte seines Œuvres immer wieder vorgeworfen worden. Dabei verstellt nichts so sehr den Blick auf einen der faszinierendsten und fragilsten (!) deutschen Tonsetzer wie dieser Vorwurf. Regers Klangballungen, seine fast schon pathologisch zu nennenden chromatischen Wucherungen und seine geradezu manische Phrasierungsbesessenheit &#8211; viele seiner Notenbilder (<em>s. links</em>) sind kalligraphische Kunstwerke vom Schlage eines Cy Twombly oder Hans Hartung &#8211; zielen gerade nicht auf Wagners totale Absorbierung des Hörers, sondern bleiben trotz aller Opulenz feinst gezeichnete Protokolle von kammermusikalischer Intimität und Introspektion. Auch wenn es – vor allem in seiner Orchestermusik – vielleicht so klingen mag: Reger war kein Al-Fresco-Maler, sondern Kalligraph.</p>
<p>Ich wage die Behauptung, dass mit Max Reger die „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Absolute_Musik" title="Absolute Musik auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Absolute_Musik?referer=');">absolute Musik</a> zu ihrem „absoluten Höhepunkt“ kommt. Kein Komponist vor ihm (auch nicht Brahms) und keiner nach ihm (auch nicht Webern) hat so radikal und unbedingt „absolut reine Nur-Musik“ geschrieben wie Reger, und nichts charakterisiert ihn vielleicht besser, als dass niemand – am allerwenigsten er selbst – es gewagt, geschweige denn geschafft hat, einem seiner Kammermusikwerke (um bei der „reinsten“ Gattung zu bleiben) einen illustrierenden Namen anzuhängen. Es gibt – und das ist das spezifisch Regersche Skandalon und Faszinosum – nur Werke mit einem Gattungsnamen (Streichquartett), einer Tonartenbezeichnung (fis-Moll) und einer Opuszahl (op. 121).</p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Tanja-Becker-Bender-Konzerthausorchester-Berlin-Lothar-Zagrosek-The-Romantic-Violin-Concerto-Vol.-11-Max-Reger.png" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[9271]"><img class="size-thumbnail wp-image-9284 alignright" title="Tanja Becker-Bender, Konzerthausorchester Berlin, Lothar Zagrosek: The Romantic Violin Concerto Vol. 11 - Max Reger" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Tanja-Becker-Bender-Konzerthausorchester-Berlin-Lothar-Zagrosek-The-Romantic-Violin-Concerto-Vol.-11-Max-Reger-150x150.png" alt="Tanja Becker-Bender, Konzerthausorchester Berlin, Lothar Zagrosek: The Romantic Violin Concerto Vol. 11 - Max Reger" width="150" height="150" /></a>Und damit wären wir wieder bei seinem Violinkonzert, diesem immer noch weitgehend unerschlossenen und unverstandenen Kammermusikwerk sui generis A-Dur op. 101 für großes Orchester und ein Solo-Instrument. Reger-Freunde (und solche, die es werden wollen) können sich glücklich schätzen, dass Hyperion mit seinem Vol. 11 der Serie <a href="http://www.hyperion-records.co.uk/s.asp?s=S_3&amp;vw=dc" title="The Romantic Violin Concerto bei hyperion-records.co.uk" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hyperion-records.co.uk/s.asp?s=S_3_amp_vw=dc&amp;referer=');">The Romantic Violin Concerto</a>“ nun eine Interpretation vorlegt, die das Werk in all seinen (kammer)musikalischen Feinheiten, aber auch in seiner ganzen orchestralen Pracht zum Leuchten bringt. Das vielleicht schönste Kompliment, das man der aus Stuttgart stammenden Geigerin Tanja Bender-Becker machen kann, ist, dass sie in ihrem Spiel ähnlich verfährt wie Max Reger beim Komponieren, der »<em>Musik mit derselben natürlichen Folgerichtigkeit und Stetigkeit hervorbrachte wie ein Apfelbaum seine Früchte</em>« (Alan Walker). Der „unendliche“ Klangstrom, den Becker-Bender ihrer wunderbar warm klingenden Guarneri del Gesù entlockt, fließt so natürlich aus ihrem Instrument heraus, als wäre es die größte Selbstverständlichkeit und natürlichste Sache von der Welt, diese Musik (so) zu spielen. Was ihr zur ganz großen Interpretin noch fehlt, ist der ureigene, individuelle und unverkennbare Ton, wie ihn nur die Leuchttürme der Zunft wie etwa Jascha Heifetz oder Nathan Milstein hatten. Gleichwohl gelingt es ihr trefflich, die verschiedenen Charaktere der drei Sätze 1. „Allegro moderato“, 2. „Largo con gran espressione“ und 3. „Allegro moderato“ individuell herauszuarbeiten und dabei trotzdem die große, alles verbindende Linie nicht aus den Augen zu verlieren.</p>
<p>Das Konzerthausorchester Berlin unter der kundigen Stabführung von Lothar Zagrosek ist der ideale Begleiter von Tanja Becker-Bender. Trotz der enormen solistischen Dauerpräsenz der Violine entspinnt sich ein weitgespannter und über weite Strecken beglückend inniger Dialog mit dem Orchester, was einerseits für ein hohes Maß an Transparenz und Durchhörbarkeit sorgt, andererseits den epischen, ja geradezu linguistischen Sprachgestus des – paradox gesagt – intimen Mammutwerkes buchstäblich zu Wort kommen lässt. Allenfalls ist das Spiel der Musiker hie und da nicht zupackend, nicht „wild“ und ruppig genug. Wirklich störend an der Aufnahme ist nur das Klangbild der Solo-Kadenz im ersten Satz, der man (vor allem unter dem Kopfhörer) ablauscht, dass sie extra aufgezeichnet wurde, da sie lauter und aufdringlicher klingt und so den chromatischen Fluss unterbricht, von dem eine Reger-typische Sogwirkung ausgeht. Dieser Anziehungskraft kann man sich fast nicht entziehen, wenn man bereit ist, sich auf den – nochmals paradox gesprochen – bis zum Äußersten ausdifferenzierten heißen Magmastrom des hyperpolyphonen Klanggeschehens einzulassen.</p>
<p>Ein kurzes Wort noch zu den „Zwei Romanzen“ op. 50. Meiner Meinung nach hätte Hyperion besser daran getan, diese zwar netten, dabei reichlich gefälligen, aber nicht sonderlich elaborierten Gelegenheitswerke mit ihrem etwas geschmäcklerischen Gestus nicht auch noch auf die CD zu pressen, sondern das Violinkonzert für sich alleine „sprechen“ zu lassen. Weniger ist manchmal mehr.</p>
<p>Fazit: Diese CD ist ein hoch willkommener und wichtiger Beitrag zum Thema Reger, der bestens dazu angetan ist, das immer noch vorurteilsbehaftete Bild über einen der am meisten missverstandenen, dabei größten Komponisten auf der Schwelle zwischen Alt und Neu, Tradition und Moderne, 19. und 20. Jahrhundert zu revidieren. Tanja Becker-Bender, Lothar Zagrosek und das Konzerthausorchester liefern vielleicht noch nicht die ideale, aber doch eine beeindruckende Aufnahme seines Violinkonzerts in guter bis sehr guter Klangqualität. Ein ganz besonderer Dank geht an Wolfgang Rathert, den Autor des hervorragenden Booklet-Textes.</p>
<p style="text-align: right;"><em>© Dr. Burkhard Schäfer</em></p>
<p><em>Unser Gast-Rezensent Dr. Burkhard Schäfer studierte Literaturwissenschaft und Philosophie an den Universitäten Tübingen und Wien. Gemeinsam mit seiner Frau betreibt er <em> das <a href="http://www.redaktionsbuero-schaefer.de/" title="Redaktionsbüro Schäfer" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.redaktionsbuero-schaefer.de/?referer=');">Redaktionsbüro Schäfer</a></em>. Spezialisiert auf den Bereich Kulturjournalismus (mit Schwerpunkt in der Klassik) hat Schäfer zahlreiche Interviews mit berühmten Vertretern der Musikszene geführt, beispielsweise mit Dietrich Fischer-Dieskau, Martha Argerich, Hans Werner Henze und Sofia Gubaidulina. Als freier Journalist schreibt er für Tageszeitungen, Fachmedien und Online-Portale wie Zeit-Online, Südwest Presse (SWP), die „neue musikzeitung“ (nmz) und das „Ensemble-Magazin für Kammermusik“. Am 18. Juni 2011 war er Studiogast von Ines Pasz in der Sendung „<a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/treffpunkt-klassik/-/id=660614/nid=660614/did=8191562/11cjqmb/index.html" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.swr.de/swr2/programm/sendungen/treffpunkt-klassik/-/id=660614/nid=660614/did=8191562/11cjqmb/index.html?referer=');">SWR2 Treffpunkt Klassik extra</a>“. </em></p>
<p><em>Burkhard Schäfer lebt mit seiner Familie in Ulm und betreibt für das Redaktionsbüro Schäfer den Twitter-Account „<a href="http://www.twitter.com/kammermusik" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.twitter.com/kammermusik?referer=');">Kammermusik</a>“. </em></p>
<div id="gdsr_mureview_block_9271_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>The Romantic Violin Concerto Vol. 11: Max Reger - Violin Concerto in A major, Op. 101 · Two Romances for violin and small orchestra, Op. 50</strong> des  <strong>Konzerthausorchester Berlin</strong> unter der Leitung von <strong>Lothar Zagrosek</strong> mit der Solistin <strong>Tanja Becker-Bender</strong> erscheint am 20. Januar 2012 auf Hyperion (CDA 67892) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0065OKYQ0/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0065OKYQ0" title="The Romantic Violin Concerto Vol. 11 bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B0065OKYQ0/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B0065OKYQ0&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Max-Reger-1873-1916-Violinkonzert-op-101/hnum/1707218?iampartner=n31" title="The Romantic ViolinConcerto Vol. 11 bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Max-Reger-1873-1916-Violinkonzert-op-101/hnum/1707218?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Violinkonzert A-Dur, op. 101</li>
<li>Zwei Romanzen für Violine und kleines Orchester, op. 50</li>
</ol>
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		<title>Leipziger Streichquartett · Barbara Buntrock: Ludwig van Beethoven &#8211; String Quintets, op. 4 &amp; 29</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 15:30:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Leipziger Streichquartett]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig van Beethoven]]></category>
		<category><![CDATA[Streichquintett]]></category>
		<category><![CDATA[Wiener Klassik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man von der Bedeutung Beethovens für die Kammermusik spricht, so denkt man in erster Linie an seine sechzehn Streichquartette, seine zehn Violinsonaten und fünf Cellosonaten, die als bahnbrechende Höhepunkte ihres jeweiligen Genres angesehen werden. Ludwig van Beethoven (1770-1827) schrieb aber nicht nur Streichquartette, Violin- und Cellosonaten, er schrieb, vor allem in seiner frühen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man von der Bedeutung Beethovens für die Kammermusik spricht, so denkt man in erster Linie an seine sechzehn Streichquartette, seine zehn Violinsonaten und fünf Cellosonaten, <a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Ludwig-van-Beethoven-1803.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[9245]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3146" title="Ludwig van Beethoven, 1803" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Ludwig-van-Beethoven-1803-e1326814167145-150x150.jpg" alt="Ludwig van Beethoven, 1803" width="150" height="150" /></a>die als bahnbrechende Höhepunkte ihres jeweiligen Genres angesehen werden. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_van_Beethoven" title="Ludwig van Beethoven auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_van_Beethoven?referer=');">Ludwig van Beethoven</a> (1770-1827) schrieb aber nicht nur Streichquartette, Violin- und Cellosonaten, er schrieb, vor allem in seiner frühen und mittleren Phase, auch Kammermusik für andere Besetzungen. Am bekanntesten sind noch die Streich- und Klaviertrios, eher unbeachtet bleiben seine drei Streichquintette (und die Fuge für Streichquintett, op. 137). Vielleicht werden sie voreilig zu den vernachlässigbaren Nebenwerken gezählt, weil es sich bei den Streichquintetten fast ausnahmslos um Bearbeitungen anderer kammermusikalischer Werke handelt. Lediglich das Streichquintett in C-Dur, op. 29 ist eine Originalkomposition für die damals übliche &#8216;Wiener&#8217; Besetzung mit zwei Violinen, zwei Bratschen und Cello, die Mozart in den 1780er Jahren populär gemacht hatte (im Gegensatz zu Boccherinis Streichquintett mit zwei Celli).<br />
<span id="more-9245"></span><br />
Das <a href="http://www.leipzigquartet.com/" title="Leipziger Streichquartet - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.leipzigquartet.com/?referer=');">Leipziger Streichquartett</a> gilt laut der Zeitschrift <em>Gramophone</em> als »<em>das beste deutsche Streichquartett</em>« <a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/04/LSQ-Logo.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[9245]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1453" title="LSQ Logo - Quelle: leipzigquartet.com" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/04/LSQ-Logo-150x150.jpg" alt="Leipziger Streichquartett - Logo" width="150" height="150" /></a>und auch wenn solch ein Superlativ in einem Land mit solch einer Leistungsdichte bei den Streichquartetten etwas subjektiv erscheinen mag, so ragt das LSQ zweifelsohne unter den allerbesten Streichquartetten heraus, übrigens nicht nur auf nationaler Ebene. Viele ihrer Einspielungen, die seit 1992 exklusiv beim Detmolder Qualitätslabel <a href="http://www.mdg.de/" title="MDG - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.mdg.de/?referer=');">MDG</a> erscheinen, gelten zurecht als Referenz: Ihr Mozart-Zyklus, ihre Schubert-Einspielungen, ihre Mendelssohn-Aufnahmen und ihre Gesamteinspielung des Kammermusikwerks der Zweiten Wiener Schule mit Werken von Schönberg, Berg und Webern sind nur einige ihrer diskografische Highlights. Das Leipziger Streichquartett steht für transparenten, präzisen Klang, klare Stimmenführung und ein tiefgründiges Verständnis für die unterschiedlichsten Komponisten und Epochen. Es ist dieses profunde musikwissenschaftliche und musikhistorische Wissen (und Einfühlungsvermögen!), das sie  anderen Spitzenensembles voraus haben.</p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Leipziger-Streichquartett-Barbara-Buntrock-Ludwig-van-Beethoven-String-Quintets-op.-4-29.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[9245]"><img class="size-thumbnail wp-image-9259 alignright" title="Leipziger Streichquartett · Barbara Buntrock: Ludwig van Beethoven - String Quintets op. 4 &amp; 29" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Leipziger-Streichquartett-Barbara-Buntrock-Ludwig-van-Beethoven-String-Quintets-op.-4-29-150x150.jpg" alt="Leipziger Streichquartett · Barbara Buntrock: Ludwig van Beethoven - String Quintets op. 4 &amp; 29" width="150" height="150" /></a>Für ihre neue CD mit den zwei Streichquintetten opp. 4 und 29 Beethovens haben sie sich mit <a href="http://www.barbarabuntrock.com/de/home" title="Barbara Buntrock - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.barbarabuntrock.com/de/home?referer=');">Barbara Buntrock</a> mit einer der erfolgreichsten Bratschistinnen der jüngeren Generation zusammengetan. Und obwohl die Leipziger zum ersten Mal für eine Aufnahme mit der Wuppertalerin ins Studio (und in den Konzertsaal) gingen, klingen die hier eingespielten Streichquintette wie aus einem Guss. Diese wirklich hinreißenden Frühwerke Beethovens zeichnen sich durch Eleganz und Kunstfertigkeit aus. Das kraftvolle Element, das Beethovens spätere Musik auszeichnet, ist nur stellenweise erkennbar (v.a. im Quintett op. 29).</p>
<p>Das frühere der beiden, das Quintett in Es-Dur, op. 4, hatte Beethoven noch im Unterricht bei Joseph Haydn aus dem in Bonn geschriebenen Bläseroktett (posthum veröffentlicht als op. 103) erarbeitet und 1795 noch einmal revidiert, bevor es 1796 im Druck erschien. Auch wenn Haydn selbst kein Quintett geschrieben hat (weil er »alles mit vier Stimmen ausdrücken könne«, soll Haydn gesagt haben), steckt in diesem Werk noch sehr viel von der Sorgfalt und Kunstfertigkeit, die Haydns Kammermusik auszeichnet und die der junge Beethoven so bewunderte.</p>
<p>Das spätere der beiden Quintette in C-Dur (von 1800/01), ist die eigentliche Überraschung der CD. Beethovens einziges &#8216;echtes&#8217; Quintett erweist sich als kammermusikalische Großtat erster Güte  und gleichzeitig als völlig anders geartet als seine zeitnah entstandenen Streichquartette op. 18. Zweifelsohne zeigte sich Beethoven beim Quintett deutlich experimentierfreudiger, kühner und nonkonformistischer, was die tradierten Kompositionstechniken anbelangt. Die ausführenden Musiker glänzen hier (wie auch beim dem Quintett in Es-Dur) durch eine perfekte Balance von Temperament und Zurückhaltung, machen Beethovens kleine und große Kunstgriffe hörbar. Gerade im dynamischen Bereich überraschen die Musiker mit einer bemerkenswerten Feinabstimmung. So nuancenreich wurden diese Quintette gewiss noch nie aufgenommen. Dank der (gewohnt) exzellenten MDG-Tontechnik ist dies auch in jeder Sekunde der CD hörbar.</p>
<p>Fazit; Eine exzellente Einspielung bemerkenswerter Musik, die zu Unrecht eher unbeachtet bleibt, ausgeführt von fünf herausragenden Musikern. Eine Überraschung ist dies bei den Leipzigern freilich nicht, wohl aber immer wieder erfreulich.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_9245_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die  CD <strong>Ludwig van Beethoven &#8211; String Quintets, op. 4 &amp; 29</strong> des <strong>Leipziger Streichquartett</strong> und<strong> Barbara Buntrock</strong> ist am 18. November 2011 bei MDG (MDG 307 1715) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0062LUE70/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0062LUE70" title="Leipziger Streichquartett · Barbara Buntrock: Ludwig van Beethoven: String Quintets op. 4 &amp; 29 bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B0062LUE70/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B0062LUE70&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Ludwig-van-Beethoven-1770-1827-Streichquintette-opp-4-29/hnum/1602755?iampartner=n31" title="Leipziger Streichquartett · Barbara Buntrock: Ludwig van Beethoven: String Quintets op. 4 &amp; 29 bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Ludwig-van-Beethoven-1770-1827-Streichquintette-opp-4-29/hnum/1602755?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Streichquintett für 2 Violinen, 2 Violen und Cello in Es-Dur, op. 4</li>
<li>Streichquintett für 2 Violinen, 2 Violen und Cello in C-Dur, op. 29</li>
</ol>
<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/1daaf6a630bd46598909e179e5f4e6cf" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<item>
		<title>Marek Janowskis Aufnahme der &#8220;Meistersinger von Nürnberg&#8221; als Klang-Tipp in Audio</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2012/01/marek-janowskis-aufnahme-der-meistersinger-von-nurnberg-als-klang-tipp-in-audio/</link>
		<comments>http://blog.codaex.de/2012/01/marek-janowskis-aufnahme-der-meistersinger-von-nurnberg-als-klang-tipp-in-audio/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 08:45:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse, TV, Radio, Internet]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Marek Janowski]]></category>
		<category><![CDATA[Oper]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Wagner]]></category>
		<category><![CDATA[Romantik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das aktuelle Album Richard- Wagner &#8211; Die Meistersinger von Nürnberg  des Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB)  unter der Leitung von Marek Janowski (s. die → Besprechung hier im Blog) wurde in der aktuellen Ausgabe des renommierten Audio-Magazins als &#8220;Klang-Tipp&#8221; mit einer Spitzenwertung (Musik 4 ½ / 5 Ohren &#124;&#124; Klang 4 ½ / 5 Ohren)  ausgezeichnet. Der Rezensent [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p title="Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg"><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/RSB-Marek-Janowski-Richard-Wagner-Die-Meistersinger-von-Nürnberg.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[9236]"><img class="size-thumbnail wp-image-9177 alignright" title="RSB, Marek Janowski: Richard Wagner - Die Meistersinger von Nürnberg" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/RSB-Marek-Janowski-Richard-Wagner-Die-Meistersinger-von-Nürnberg-150x139.jpg" alt="RSB, Marek Janowski: Richard Wagner - Die Meistersinger von Nürnberg" width="150" height="139" /></a>Das aktuelle Album <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Meistersinger_von_N%C3%BCrnberg" title="R. Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Die_Meistersinger_von_N_C3_BCrnberg?referer=');">Richard- Wagner &#8211; Die Meistersinger von Nürnberg</a>  des <a href="http://www.rsb-online.de/content/index_ger.html" title="RSB - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.rsb-online.de/content/index_ger.html?referer=');">Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin</a> (RSB)  unter der Leitung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marek_Janowski" title="Marek Janowski auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Marek_Janowski?referer=');">Marek Janowski</a> <span style="font-size: xx-small;" title="Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg">(s. die → <a href="http://blog.codaex.de/2012/01/rundfunkchor-berlin-%c2%b7-rundfunk-sinfonieorchester-berlin-marek-janowski-richard-wagner-die-meistersinger-von-nurnberg/" title="Rundfunkchor Berlin · Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Marek Janowski: Richard Wagner – Die Meistersinger von Nürnberg" class="liinternal">Besprechung</a> hier im Blog)</span> wurde in der aktuellen Ausgabe des renommierten <a href="http://www.audio.de/" title="Audio - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.audio.de/?referer=');">Audio</a>-Magazins als &#8220;Klang-Tipp&#8221; mit einer Spitzenwertung <span style="font-family: courier new,courier;">(Musik 4 ½ / 5 Ohren || Klang 4 ½ / 5 Ohren) </span> ausgezeichnet.</p>
<p title="Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg">Der Rezensent Malte Ruhnke schreibt über die Ausrichtung des bei <a href="http://www.pentatonemusic.com/" title="Pentatone Classics - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.pentatonemusic.com/?referer=');">Pentatone</a> erschienene Albums:</p>
<blockquote><p>»Ganz bewusst bewegt sich die Berliner Aufführung fern von Konventionen und Hörgewohnheiten. Mit dem trockenen Klang der Philharmonie, mit übertriebener Deutlichkeit und fein differenziertem Orchesterton dominiert eine oratorienhafte Ernsthaftigkeit (&#8230;)«</p></blockquote>
<p>und lobt ausdrücklich den <a href="http://www.rundfunkchor-berlin.de/" title="Rundfunkchor Berlin - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.rundfunkchor-berlin.de/?referer=');">Rundfunkchor Berlin</a></p>
<blockquote><p>»Ein Genuss der besonderen Art ist dabei die Präzision und Homogenität des Chores, die man in dieser Qualität an keinem Opernhaus der Welt erleben kann.«</p></blockquote>
<p>Die 4-SACD <strong>Richard Wagner &#8211; Die Meistersinger von Nürnberg</strong> vom <strong>Rundfunkchor Berlin</strong> mit dem <strong>Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin</strong> unter der Leitung von <strong>Marek Janowski</strong> ist am 18. November 2011 auf Pentatone (PTC 5186 402) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005SO47QG/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005SO47QG" title="Rundfunkchor Berlin · Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Marek Janowski: Richard Wagner – Die Meistersinger von Nürnberg bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005SO47QG/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005SO47QG&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Richard-Wagner-1813-1883-Die-Meistersinger-von-N%FCrnberg/hnum/1598438?iampartner=n31" title="Rundfunkchor Berlin · Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Marek Janowski: Richard Wagner – Die Meistersinger von Nürnberg bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Richard-Wagner-1813-1883-Die-Meistersinger-von-N_FCrnberg/hnum/1598438?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Christianne Stotijn · Joseph Breinl: Stimme der Sehnsucht &#8211; Lieder by Pfitzner, Strauss and Mahler</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2012/01/christianne-stotijn-%c2%b7-joseph-breinl-stimme-der-sehnsucht-lieder-by-pfitzner-strauss-and-mahler/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 16:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Gustav Mahler]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Pfitzner]]></category>
		<category><![CDATA[Lied]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Strauss]]></category>
		<category><![CDATA[Spätromantik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.codaex.de/?p=9190</guid>
		<description><![CDATA[Ich bin ein dunkler, verworr´ner Klang, Der weit aus Thule herüberdrang. Ich bin deiner Jugend verlühender Traum, Dein erster Kuß unterm Apfelbaum. Ich bin deine heil´ge Herzensnot, Ich ruf dich in Morgen- und Abendrot. Die Worte des Dichters Carl Busse (1872-1918) aus dem Gedicht Stimme der Sehnsucht, musikalisch umgesetzt von Hans Pfitzner im eröffnenden Titelstück [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Christianne-Stotijn-Stimme-der-Sehnsucht.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[9190]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-9193" title="Christianne Stotijn: Stimme der Sehnsucht" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Christianne-Stotijn-Stimme-der-Sehnsucht-150x136.jpg" alt="Christianne Stotijn: Stimme der Sehnsucht" width="150" height="136" /></a></p>
<blockquote><p>Ich bin ein dunkler, verworr´ner Klang,<br />
Der weit aus Thule herüberdrang.<br />
Ich bin deiner Jugend verlühender Traum,<br />
Dein erster Kuß unterm Apfelbaum.</p>
<p>Ich bin deine heil´ge Herzensnot,<br />
Ich ruf dich in Morgen- und Abendrot.</p></blockquote>
<p>Die Worte des Dichters <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Hermann_Busse" title="Carl Busse auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Carl_Hermann_Busse?referer=');">Carl Busse</a> (1872-1918) aus dem Gedicht <a href="http://gedichte.xbib.de/Busse_gedicht_Stimme+der+Sehnsucht.htm" title="Carl Busse - Stimme der Sehnsucht" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/gedichte.xbib.de/Busse_gedicht_Stimme+der+Sehnsucht.htm?referer=');">Stimme der Sehnsucht</a>, musikalisch umgesetzt von Hans Pfitzner im eröffnenden Titelstück des neuen Albums der niederländischen Sängerin <a href="http://www.christiannestotijn.com/" title="Christianne Stotijn - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.christiannestotijn.com/?referer=');">Christianne Stotijn</a>, charakterisieren sehr bildhaft, was den Hörer auf diesem Lieder-Album erwartet: Düster-schwermütige Spätromantik, melancholisch auf die Vergangenheit zurückblickend. Und die aus Delft stammende Mezzosopranistin belegt (einmal mehr), dass sie derzeit zu den besten Lied-Interpretinnen gehört. So variantenreich, so einfühlsam, so zart, so schmerzvoll, so kraftvoll, so stolz, so zerbrechlich singt heute kaum eine andere Sängerin Lieder.<br />
<span id="more-9190"></span><br />
Es sind Werke von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Pfitzner" title="Hans Pfitzner auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Hans_Pfitzner?referer=');">Hans Pfitzner</a> (1869-1949), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Strauss" title="Richard Strauss auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Richard_Strauss?referer=');">Richard Strauss</a> (1864-1949) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Mahler" title="Gustav Mahler auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Mahler?referer=');">Gustav Mahler</a> (1860-1911), den drei wohl bedeutendsten Vertretern der letzten &#8216;großen&#8217; deutschsprachigen Lied-Komponisten-Generation, die durchtränkt sind von spätromantischer Sehnsucht. Doch Sehnen ist nicht gleich Sehnen: Wer meint, dass spätromantische Melancholie gleichförmig klingt, der wird überrascht sein, wie eigen die drei Komponisten das Thema Sehnsucht definierten und charakterisierten. Rastlos und aufgewühlt ist Pfitzners Sehnsucht und scheint Schuberts Erlkönig ewig zu zitieren, Strauss Sehnsucht ist verspielt scheint noch voller Erwartung und doch, in seiner Naivität, vor Enttäuschungen nicht gefeit, Mahlers Sehnsucht nach vergangenen, besseren Zeiten ist hoffnungslos und voller Schwermut. Und als Epilog des Albums, gleichsam als Hoffnungsschimmer, erklingt dann auch noch Strauss&#8217; &#8220;Morgen!&#8221; mit den tröstenden Worten »<em>Und am Morgen wird die Sonne wieder scheinen&#8230;</em>«. Nach so viel Schwermut und Sehnsucht ist dies ein beruhigender und versöhnlicher Abschluss.</p>

<a href='http://blog.codaex.de/2012/01/christianne-stotijn-%c2%b7-joseph-breinl-stimme-der-sehnsucht-lieder-by-pfitzner-strauss-and-mahler/gustav-mahler-2/' title='Gustav Mahler'><img width="114" height="150" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Gustav-Mahler-114x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Gustav Mahler" title="Gustav Mahler" /></a>
<a href='http://blog.codaex.de/2012/01/christianne-stotijn-%c2%b7-joseph-breinl-stimme-der-sehnsucht-lieder-by-pfitzner-strauss-and-mahler/hans-pfitzner/' title='Hans Pfitzner'><img width="117" height="150" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Hans-Pfitzner-117x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Hans Pfitzner" title="Hans Pfitzner" /></a>
<a href='http://blog.codaex.de/2012/01/christianne-stotijn-%c2%b7-joseph-breinl-stimme-der-sehnsucht-lieder-by-pfitzner-strauss-and-mahler/richard-strauss-portrait-von-max-liebermann/' title='Richard Strauss (Portrait von Max Liebermann)'><img width="117" height="150" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Richard-Strauss-Portrait-von-Max-Liebermann-117x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Richard Strauss (Portrait von Max Liebermann)" title="Richard Strauss (Portrait von Max Liebermann)" /></a>

<p>Christianne Stotijn ist die Zeremonienmeisterin dieser Sehnsüchte mit einer geradezu magisch wandelbaren Stimme, kongenial assistiert vom Münchener Pianisten Joseph Breinl, dessen Spiel sich dem bald zerbrechlichen, bald kraftvollen Gesang der Stotijn genau anpasst. Breinls Spiel ist selbstbewusst genug, um nicht im Hintergrund unbemerkt zu bleiben, zurückhaltend genug, um den samtweichen Mezzosopran nicht in den empfindsamsten Momenten zu überdecken, kurzum: Die beiden sind ein perfekt aufeinander abgestimmtes Duo, auch wenn es für einen Pianisten schwer sein muss, neben so einer grandiosen Sängerin zu bestehen.</p>
<p>Bemerkenswert ist neben Stotijns überragenden Mahler-Interpretation, die ihresgleichen sucht, auch ihr überzeugender Einsatz für Pfitzners immer noch unterschätzte Lieder. Christianne Stotijns CDs sind stets Höhepunkte in der Lied-Nische des Marktes, diese &#8220;Stimme der Sehnsucht&#8221; ist ein weiteres Juwel ihrer bemerkenswerten Diskografie.</p>
<p><img class=" wp-image-710 alignleft" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="50" height="50" />Es gibt nicht viele Sängerinnen, die auf solch hohem Niveau so überzeugend die zu Unrecht in den Hintergrund gerückte Lied-Tradition erneuern und bewahren können. Christianne Stotijns &#8220;Stimme der Sehnsucht&#8221; ist ein echter Höhepunkt in der Lied-Diskografie des vergangenen Jahres. <em>Die besondere CD</em>, erschienen im November 2011.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_9190_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Stimme der Sehnsucht &#8211; Lieder by Pfitzner, Strauss and Mahler</strong> von <strong>Christianne Stotijn</strong> und <strong>Joseph Breinl</strong> ist am 18. November 2011 auf Onyx (ONYX 4075) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00647CO8E/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00647CO8E" title="Christianne Stotijn - Stimme der Sehnsucht bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B00647CO8E/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B00647CO8E&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Christianne-Stotijn-Stimme-der-Sehnsucht/hnum/1600643?iampartner=n31" title="Christianne Stotijn - Stimme der Sehnsucht bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Christianne-Stotijn-Stimme-der-Sehnsucht/hnum/1600643?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Hans Pfitzner &#8211; Lieder
<ul>
<li>Stimme der Sehnsucht</li>
<li>Nachts</li>
<li>Lockung</li>
<li>Nachtwanderer</li>
<li>Abschied</li>
</ul>
</li>
<li>Richard Strauss &#8211; Lieder
<ul>
<li>Ständchen</li>
<li>Der Dichters Abendgang</li>
<li>Schlechtes Wetter</li>
<li>Nachtgang</li>
<li>All mein&#8217; Gedanken</li>
<li>Befreit</li>
<li>Zueignung</li>
</ul>
</li>
<li>Gustav Mahler &#8211; Kindertotenlieder
<ul>
<li>Nun will die Sonn&#8217; so hell aufgeh&#8217;n</li>
<li>Nun seh&#8217; ich wohl, warum so dunkle Flammen</li>
<li>Wenn dein Mütterlein</li>
<li>Oft denk&#8217; ich, sie sind nur ausgegangen</li>
<li>In diesem Wetter</li>
</ul>
</li>
<li>Richard Strauss &#8211; Morgen</li>
</ol>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/cb7cd28c56be48639c24b19469ba9e25" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<item>
		<title>Rundfunkchor Berlin · Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Marek Janowski: Richard Wagner &#8211; Die Meistersinger von Nürnberg</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2012/01/rundfunkchor-berlin-%c2%b7-rundfunk-sinfonieorchester-berlin-marek-janowski-richard-wagner-die-meistersinger-von-nurnberg/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 12:30:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Marek Janowski]]></category>
		<category><![CDATA[Oper]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Wagner]]></category>
		<category><![CDATA[Romantik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wagner-Opern haben in der ohnehin schon diskussionfreudigen und fachkundigen Klassik-Welt eine Sonderstellung. Nichts wird so kontrovers besprochen wie die Aufnahmen und Aufführungen der Opern von Richard Wagner (1813-1883), nirgendwo sonst tut man sich schwerer, von &#8220;Referenzaufnahme&#8221; zu sprechen, nirgendwo sonst geht man so weit in die Vergangenheit zurück, um Vergleichsaufnahmen zu finden. Wagner-Inszenierungen sind ungebrochen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p title="Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg">Wagner-Opern haben in der ohnehin schon diskussionfreudigen und fachkundigen Klassik-Welt eine Sonderstellung. <a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Richard-Wagner-Unterschrift.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[9166]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-9183" title="Richard Wagners Unterschrift" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Richard-Wagner-Unterschrift-150x51.jpg" alt="Richard Wagners Unterschrift" width="150" height="51" /></a>Nichts wird so kontrovers besprochen wie die Aufnahmen und Aufführungen der Opern von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Wagner" title="Richard Wagner auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Richard_Wagner?referer=');">Richard Wagner</a> (1813-1883), nirgendwo sonst tut man sich schwerer, von &#8220;Referenzaufnahme&#8221; zu sprechen, nirgendwo sonst geht man so weit in die Vergangenheit zurück, um Vergleichsaufnahmen zu finden. Wagner-Inszenierungen sind ungebrochen populär, aber sie sind auch eine große Herausforderung für jeden Regisseur, für jeden Dirigenten,für jedes Orchester, für jeden Sänger. Trotz (oder gerade wegen?) dieser etwas zweischneidigen Herausforderung, stellen sich quasi alle Spitzenkräfte der Musikwelt immer wieder dieser doppelte Herausforderung, der künstlerischen, wie der unweigerlichen Kritik danach, freilich, mit ganz unterschiedlichen Ansätzen und Ergebnissen. Ich gestehe, ich habe vor jedem einen Heidenrespekt,der sich dieser Aufgabe stellt, ganz gleich, wie ich auch das Ergebnis bewerten mag.<br />
<span id="more-9166"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/RSB-Marek-Janowski-Richard-Wagner-Die-Meistersinger-von-Nürnberg.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[9166]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9177" title="RSB, Marek Janowski: Richard Wagner - Die Meistersinger von Nürnberg" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/RSB-Marek-Janowski-Richard-Wagner-Die-Meistersinger-von-Nürnberg-150x139.jpg" alt="RSB, Marek Janowski: Richard Wagner - Die Meistersinger von Nürnberg" width="150" height="139" /></a>Die nun erschienene Neuaufnahme der Oper <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Meistersinger_von_N%C3%BCrnberg" title="R. Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Die_Meistersinger_von_N_C3_BCrnberg?referer=');">Die Meistersinger von Nürnberg</a>  setzt die große Wagner-Aufnahmen-Reihe fort, die das <a href="http://www.rsb-online.de/content/index_ger.html" title="RSB - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.rsb-online.de/content/index_ger.html?referer=');">Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin</a> (RSB) mit dem <a href="http://www.rundfunkchor-berlin.de/" title="Rundfunkchor Berlin - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.rundfunkchor-berlin.de/?referer=');">Rundfunkchor Berlin</a> unter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marek_Janowski" title="Marek Janowski auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Marek_Janowski?referer=');">Marek Janowski</a> vor einigen Monaten mit der romantischen Oper <em>Der Fliegende Holländer</em> <span style="font-size: xx-small;">(s. dazu auch die → <a href="http://blog.codaex.de/2011/10/rundfunkchor-berlin-%c2%b7-rundfunk-sinfonieorchester-berlin-marek-janowski-richard-wagner-der-fliegende-hollander/" title="Rundfunkchor Berlin · Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Marek Janowski: Richard Wagner – Der Fliegende Holländer" class="liinternal">Besprechung</a> hier im Blog)</span> begonnen hat. Bis Ende 2013, dem Wagner-Jahr zum 200-jährigen Geburtstag, soll der Kanon jener zehn Opern, die heute noch auf dem grünen Hügel in Bayreuth aufgeführt werden, von Janowski und seinen Berlinern als SACDs bei der audiophilen Plattenfirma <a href="http://www.pentatonemusic.com/" title="Pentatone Classics - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.pentatonemusic.com/?referer=');">Pentatone</a> erscheinen.</p>
<div style="border: 1px solid black; float: right; width: 175px; margin: 6px; padding: 6px;">
<p><span style="text-decoration: underline;">Die Sänger:</span></p>
<p>Albert Dohmen (Bariton) &#8211; Hans Sachs<br />
Dietrich Henschel (Bass) . Sixtus Beckmesser<br />
Edith Haller (Sopran) &#8211; Eva<br />
Robert Dean Smith (Tenor) &#8211; Walther von Stolzing<br />
Michelle Breedt (Mezzo- sopran) &#8211; Magdalene<br />
Georg Zeppenfeld (Bass) &#8211; Veit Pogner<br />
Peter Sonn (Tenor) &#8211; David<br />
Matti Salminen (Bass) &#8211; Nachtwächter</p>
</div>
<p>Obwohl es sich um eine Live-Aufnahme (vom 3. Juni 2011) handelt, waren die Aufnahmebedingungen der Aufführung ideal. Grund: Für den geplanten Wagner-Zyklus entschied man sich für konzertanten Aufführungen, die ohne Inszenierung und damit auch ohne Bühnengeräusche unverfälscht aufgenommen werden können. Sie vereinen die Perfektion einer Studioaufnahme mit der Unmittelbarkeit einer Live-Aufführung. Bei den Meistersingern griff  Janowski wieder auf einen Stamm exzellenter Sänger und Sängerinnen zurück:  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Dohmen" title="Albert Dohmen auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Albert_Dohmen?referer=');">Albert Dohmen</a> in der Hauptrolle als Hans Sachs, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dietrich_Henschel" title="Dietrich Henschel auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Dietrich_Henschel?referer=');">Dietrich Henschel</a> als Sixtus Beckmesser, <a href="http://www.robertdeansmith.com/" title="Robert Dean Smith - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.robertdeansmith.com/?referer=');">Robert Dean Smith</a> als Walther von Stolzing und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edith_Haller_%28S%C3%A4ngerin%29" title="Edith Haller auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Edith_Haller_28S_C3_A4ngerin_29?referer=');">Edith Haller</a> als Eva (und auch alle anderen Sänger dieser glänzenden Besetzung, <em>s. rechts</em>) bürgen für Wagner-Erfahrung und hervorragende Gesangsleistungen, das RSB und der Rundfunkchor unter der Leitung des Wagner-erfahrenen Maestro Janowski erarbeiten Wagner unverkrampft, schwungvoll  und frisch, ganz ohne jene leicht angestaubte Patina, die selbst gelungene Wagner-Aufführungen/Einspielungen oft anhaftet. Einen nicht unerheblichen Anteil daran hat einmal mehr das spritzige, bewegliche und dennoch sehr akzentuiert spielende Orchester und der exquisite Chor. Erst im Zusammenspiel mit diesen formidabel eingestellten Musikern kann die erfahrene Sängerriege ihr gesamtes Potential entfalten.</p>
<p>Fazit: Ein hochklassige Fortsetzung des ambitionierten Opernprojekts in der Hauptstadt. Janowski und seine Mitstreiter gewähren Wagner in Berlin einen dauerhaften Zweitwohnsitz.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_9166_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die 4-SACD <strong>Richard Wagner &#8211; Die Meistersinger von Nürnberg</strong> vom <strong>Rundfunkchor Berlin</strong> mit dem <strong>Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin</strong> unter der Leitung von <strong>Marek Janowski</strong> ist am 18. November 2011 auf Pentatone (PTC 5186 402) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005SO47QG/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005SO47QG" title="Rundfunkchor Berlin · Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Marek Janowski: Richard Wagner – Die Meistersinger von Nürnberg bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005SO47QG/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005SO47QG&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Richard-Wagner-1813-1883-Die-Meistersinger-von-N%FCrnberg/hnum/1598438?iampartner=n31" title="Rundfunkchor Berlin · Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Marek Janowski: Richard Wagner – Die Meistersinger von Nürnberg bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Richard-Wagner-1813-1883-Die-Meistersinger-von-N_FCrnberg/hnum/1598438?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.<br />
<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/22359493b7134564aa83a80107c88ebe" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Paul &amp; Huw Watkins: Felix Mendelssohn &#8211; Works for Cello and Piano</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2012/01/paul-huw-watkins-felix-mendelssohn-works-for-cello-and-piano/</link>
		<comments>http://blog.codaex.de/2012/01/paul-huw-watkins-felix-mendelssohn-works-for-cello-and-piano/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 17:43:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils-Christian Engel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Cello]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Mendelssohn]]></category>
		<category><![CDATA[Gast-Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Klavier]]></category>
		<category><![CDATA[Romantik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.codaex.de/?p=9131</guid>
		<description><![CDATA[In der Besprechung zur CD „Chopin &#38; Mendelssohn“ von Pieter Wispelwey und Paolo Giacometti freute ich mich mit den Interpreten über die zweite Cellosonate von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847), als ein Meisterwerk, das reif, tiefgründig und in seinem vollen Rang verkannt ist – Lieblingsliteratur, nicht nur für anspruchsvolle Cellisten, die in der Lage sind, sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/CHAN-10701.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[9131]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-9132" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/CHAN-10701-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In der Besprechung zur CD „<a href="http://blog.codaex.de/2011/11/pieter-wispelwey-paolo-giacometti-frederic-chopin-%c2%b7-felix-mendelssohn-cello-sonatas/" class="liinternal">Chopin &amp; Mendelssohn</a>“ von Pieter Wispelwey und Paolo Giacometti freute ich mich mit den Interpreten über die zweite Cellosonate von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Mendelssohn_Bartholdy" title="Felix Mendelssohn Bartholdy auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Felix_Mendelssohn_Bartholdy?referer=');">Felix Mendelssohn Bartholdy</a> (1809-1847), als ein Meisterwerk, das reif, tiefgründig und in seinem vollen Rang verkannt ist – Lieblingsliteratur, nicht nur für anspruchsvolle Cellisten, die in der Lage sind, sie zu spielen. Nur einen Monat nach dieser CD, die Mendelssohn gemeinsam mit Chopin fokussiert, erschien Mitte Oktober 2011 eine weitere Veröffentlichung, diesmal mit reinem Mendelssohn-Programm und gleichfalls mit vielversprechender Provenienz: Paul Watkins, einer der führenden englischen Cellisten unserer Tage, spielte begleitet von seinem Bruder Huw Watkins die beiden Cellosonaten op. 45 und 58 neben den Variations concertantes op. 17 und dem Lied ohne Worte in D-Dur op. 109 bei <a href="http://www.chandos.net" title="Chandos - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.chandos.net?referer=');">Chandos</a> ein. Natürlich reizen die zeitliche Koinzidenz und die weite Programmüberschneidung zu Vergleichen, zumal wenn hier wie dort anerkannte Spitzenmusiker am Werk sind.</p>
<p><span id="more-9131"></span></p>
<p>Über die auf dieser CD versammelten Stücke sind unmittelbar nur wenige Worte zu verlieren; sie finden beileibe nicht zum ersten Mal in einem Programm zusammen, und wer eine ebenso kompakte wie flüssig lesbare Orientierung sucht, dem seien die ausgezeichneten Begleittexte von Bayan Northcott im Booklet mit Nachdruck empfohlen. In seinen einleitenden Bemerkungen erinnert er sehr zu Recht an die Zwischenstellung, die gerade die beiden Sonaten einnehmen – nach Beethoven, vor Brahms – und betont ihre hohe „Kunstfertigkeit &#8230; von den komplexen, unterschwelligen Gefühlen ganz abgesehen.“ Und wie manch ein anderes Werk Mendelssohns werden diese Kompositionen gerade deshalb oft unterschätzt, weil ihre Komplexität so vollendet auskomponiert ist, dass man ihre Leichtigkeit bei oberflächlichem Hören als Leichtgewichtigkeit missverstehen kann.</p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Felix_Mendessohn_Bartholdy.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[9131]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9136" title="Felix Mendessohn Bartholdy" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Felix_Mendessohn_Bartholdy-116x150.jpg" alt="Felix Mendessohn Bartholdy" width="116" height="150" /></a>Vor diesem Hintergrund sollte man also besonders aufmerksam sein, wenn sich ein Cellist und ein Pianist zusammentun, um Mendelssohn zu spielen – und innerhalb der Aufnahmen der vergangenen Jahre darf man der Interpretation der Brüder Watkins eine beeindruckende Stringenz bescheinigen, die auf der Basis perfekter Spieltechnik gründet und eine kontrollierte, luzide und mit reichlich Finesse ausgestattete Lesart dieser Literatur bietet. Wo aber das Rettende wächst, scheint hier einmal die Gefahr nicht weit zu sein, und so ist die wohlbemessene Durchdachtheit dieser Aufnahme zugleich ihre gefährliche künstlerische Falle. Keine Arbeit Mendelssohns verträgt einen zu gebändigten, reflektierten, ja: akademischen Zugang, wenn sie denn zünden und ergreifen soll. Das gilt für die Cellowerke in besonderer Weise: Sie stellen den hohen Anspruch, zugleich den hochemotionalen, schnell wechselnden Lagen ihrer Ausdruckswelt gerecht zu werden, nein: sie mit Leben zu erfüllen – während man sich kompromisslos auf der Höhe der in ihnen artikulierten satztechnischen Meisterschaft bewegen muss; und sei es nur, damit weder die Interpreten noch das Publikum, von der geballten musikalischen Energie bedrängt, in wilde Raserei verfallen. Und genau diesen sensiblen Punkt verpassen die Brüder Watkins leider an entscheidenden Stellen, und fliehen – was im Zweifel die bessere Wahl sein mag – in ein hochpräzises und meisterliches Musizieren, das, leicht unterkühlt, Mendelssohn insgesamt doch mehr zeigt als spielt.</p>
<p>Nun gehört es sich nicht, die Arbeiten reifer Interpreten gegeneinander in Stellung zu bringen, und nicht in diesem Sinne sei der immense Kontrast unterstrichen, der sich ergibt, wenn man die Mendelssohn-Interpretationen von Wispelwey-Giacometti und Watkins-Watkins vergleicht. Sicher: nach einer so mitreißenden, „durchbluteten“ Hörerfahrung ist der erste Eindruck der hier besprochenen CD zunächst einmal erschreckend nackt, und leicht verstört fragt man sich, ob man denn wirklich dieselbe Musik desselben Komponisten höre. Irgendwann beim zweiten oder dritten Durchgang kam mir allerdings der Gedanke, dass der Abstand beider Aufnahmen ähnlich zu bemessen ist wie der zwischen den Instrumenten, mit denen sie entstanden: Ein Guadagnini-Cello von 1760 mit reichlich italienischem Esprit bei Wispelwey, das zudem mit dem Érard-Flügel von 1837 eine glanzvolle Freundschaft pflegt – ein Vuillaume von 1846 bei Watkins, das an sich schon ein gerüttelt Maß an Forschergeist und feinster, ausgetüftelter Handwerkskunst mit sich bringen muss &#8230; die analytische Kraft, durch die sich die Interpretation der beiden Brüder aus Wales auszeichnet, hätte in diesem Sinne ihr höchst angemessenes Medium gefunden. So gesehen, aus einer etwas ins Akademische gerückten Perspektive, ist diese CD aufschlussreich und empfehlenswert und setzt einen interessanten Akzent in der einschlägigen Diskographie.</p>
<p><em>Unser Gast-Rezensent Nils-Christian Engel studierte Evangelische Theologie in Tübingen, Prag, Leipzig und Halle (Saale). Er arbeitet als PR-Journalist, bevorzugt an Streicherthemen, mit der persönlichen Begeisterung eines Amateur-Cellisten.</em></p>
<div id="gdsr_mureview_block_9131_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Felix Mendelssohn &#8211; Works for Cello and Piano</strong> von <strong>Paul &amp; Huw Watkins</strong> ist am 15. Oktober 2011 bei Chandos (CHAN 10701) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005PZFELA/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005PZFELA" title="Mendelssohn - Works for Cello and Piano bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005PZFELA/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005PZFELA&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Felix-Mendelssohn-Bartholdy-1809-1847-Werke-f%FCr-Cello-Klavier/hnum/1477000?iampartner=n31" title="Mendelssohn - Works for Cello and Piano bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Felix-Mendelssohn-Bartholdy-1809-1847-Werke-f_FCr-Cello-Klavier/hnum/1477000?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <span style="font-size: xx-small;">(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</span> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Sonata No. 1, op. 45</li>
<li>Variations concertantes, op. 17</li>
<li>Lied ohne Worte D-Dur, op. 109</li>
<li>Sonata No. 2, op. 58</li>
</ol>
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		<item>
		<title>Christopher Maltman &amp; Graham Johnson: Franz Schubert &#8211; Winterreise</title>
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		<comments>http://blog.codaex.de/2011/12/christopher-maltman-graham-johnson-franz-schubert-winterreise/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 09:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Franz Schubert]]></category>
		<category><![CDATA[Lied]]></category>
		<category><![CDATA[Romantik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Winterreise, D911 von Franz Schubert (1797-1828) ist wohl der bekannteste und beliebteste Lied-Zyklus. Kein anderer Liederzyklus wurde so oft aufgenommen; kaum ein Lied-Sänger (und so manche Sängerin, wie zuletzt bravourös Christine Schäfer), der sich nicht an der tragisch-düsteren Sammlung nach Texten von Wilhelm Müller (1794-1824) versucht hätte. Die Geschichte des von der Liebe enttäuschten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p title="Peter Pears auf de.wikipedia.org" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Pears" target="_blank"><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Franz-Schubert-Rieder-1875.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[9063]"><img class="size-thumbnail wp-image-721 alignleft" title="Franz Schubert, Gemälde von Wilhelm August Rieder, 1875" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Franz-Schubert-Rieder-1875-e1295963290865-150x150.jpg" alt="Franz Schubert, Gemälde von Wilhelm August Rieder, 1875" height="150" width="150" /></a>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Winterreise" title="F. Schubert: Winterreise auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Winterreise?referer=');">Winterreise</a>, D911 von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Schubert" title="Franz Schubert auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Franz_Schubert?referer=');">Franz Schubert</a> (1797-1828) ist wohl der bekannteste und beliebteste Lied-Zyklus. Kein anderer Liederzyklus wurde so oft aufgenommen; kaum ein Lied-Sänger (und so manche Sängerin, wie zuletzt bravourös Christine Schäfer), der sich nicht an der tragisch-düsteren Sammlung nach Texten von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_M%C3%BCller_%28Dichter%29" title="Wilhelm Müller auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_M_C3_BCller_28Dichter_29?referer=');">Wilhelm Müller</a> (1794-1824) versucht hätte. Die Geschichte des von der Liebe enttäuschten Wanderers verliert nichts von seiner Aktualität und Authentizität. Sicher, auch in der Diskografie der Winterreise gibt es viel zu viele Aufnahmen, die nichts Neues zu bieten haben oder die sich nicht dauerhaft beim Hörer durchsetzen können, dennoch finde ich es wirklich bemerkenswert, wie viele gute Aufnahmen es von der Winterreise gibt. Wer sich vorgenommen hat, alle wirklich hörenswerten Einspielungen des Zyklus in den CD-Schrank zu stellen, der wird schon einmal ein nicht zu kleines Plätzchen auf den Regalbrettern dafür reservieren müssen.<br />
<span id="more-9063"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/12/Christopher-Maltman-Graham-Johnson-Franz-Schubert-Winterreise.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[9063]"><img src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/12/Christopher-Maltman-Graham-Johnson-Franz-Schubert-Winterreise-150x150.jpg" alt="Christopher Maltman &amp; Graham Johnson: Franz Schubert - Winterreise" title="Christopher Maltman &amp; Graham Johnson: Franz Schubert - Winterreise" class="size-thumbnail wp-image-9068 alignright" height="150" width="150" /></a>Neben dem deutschsprachigen Raum ist Großbritannien das Zentrum einer nach wie vor lebendigen Lied-Tradition. Spätestens seit der legendären Aufnahme von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Pears" title="Peter Pears auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Peter_Pears?referer=');">Peter Pears</a> und seinem Lebensgefährten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Britten" title="Benjamin Britten auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Britten?referer=');">Benjamin Britten</a> von 1963 weiß man auch hierzulande, dass man in England ein besonderes Faible für Schuberts Lieder hat. Nicht ohne Grund entstand die erste Gesamtaufnahme der Lieder beim britischen Label <em>Hyperion</em>. Musikalischer Leiter und künstlerische Konstante dieses Mammutprojekts war der Pianist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Graham_Johnson" title="Graham Johnson auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Graham_Johnson?referer=');">Graham Johnson</a>, der nun ein Live-Album seines Auftritts vom 11. Februar 2010 in der Londoner Wigmore Hall mit dem Bariton <a href="http://christophermaltman.moonfruit.com/" title="Christopher Maltman - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/christophermaltman.moonfruit.com/?referer=');">Christopher Maltman</a> auf dem Konzerthallen-eigenen Label <a href="http://www.wigmore-hall.org.uk/live" title="Wigmore Hall Live - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.wigmore-hall.org.uk/live?referer=');">Wigmore Hall Live</a> veröffentlicht hat.</p>
<p title="Peter Pears auf de.wikipedia.org" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Pears" target="_blank">Die beiden sind &#8216;Wiederholungstäter&#8217;: Bereits im Mai wurde ihr Auftritt in der Wigmore Hall des Zyklus <em>Die schöne Müllerin</em> veröffentlicht, nun also folgt mit der <em>Winterreise</em> der zweite Teil. Nächstes Jahr schließt man dann das gemeinsame Schubert-Projekt in der Wigmore Hall mit dem <em>Schwanengesang</em> ab.</p>
<p title="Peter Pears auf de.wikipedia.org" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Pears" target="_blank">Die Kritiker waren bei der <em>schönen Müllerin</em> von Maltmans warmer Stimme zwischen zarter, empfindsamer Lyrik, tiefer Ernsthaftigkeit und panischer Ängstlichkeit (»<em>warm lyricism, stern gravity and panicky anxiety</em>«, <span style="font-family: courier new,courier;">Classical Source</span>, sic!) beeindruckt. Ein ganz ähnliches Spektrum entfaltet er nun, auch dank des sensiblen Spiels von Graham Johnson, ein weiteres Mal bei der <em>Winterreise</em>. Mit klarer, sauberer und müheloser Aussprache gelingt es Christopher Maltman diese Reise als facettenreiche, letzten Endes aber der Gravitation des völligen Zusammenbruchs ausgelieferte Unausweichlichkeit zu gestalten. Maltmans gestaltet den Protagonisten als einen Reisenden ohne Alternativen, ohne Auswege: Seine Stimmungsschwankungen erweisen sich als Psychogramm eines Verlorenen; die Reise ist nicht örtlich, sondern innerlich, von der schmerzvollen Enttäuschung des Zurückgewiesenen in &#8216;Gute Nacht&#8217; bis zur absolut kraftlosen Hoffnungslosigkeit in &#8216;Der Leiermann&#8217;. Maltman ist gewiss nicht der erste, der diese Reise so gestaltet, aber die Intensität, die er mit minimalen Veränderungen in seiner schönen Stimme erreicht, ist wirklich hörenswert.</p>
<p><img src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" title="Die Besondere CD - Codaex" class="alignleft  wp-image-710" height="50" width="50" />Fazit: Eine bemerkenswert psychologisch konsequente Einspielung der <em>Winterreise</em> aus England, lebendig und nuanciert von Christopher Maltman vorgetragen und kongenial begleitet vom Schubert-Experten <em>par excellence</em> Graham Johnson. <em>Die besondere CD</em>, erschienen im Oktober 2011.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_9063_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Franz Schubert &#8211; Winterreise </strong>des Bariton <strong>Christopher Maltman</strong>, begleitet von <strong>Graham Johnson</strong> ist am 14. Januar 2011 auf Wigmore Hall Live (WHLIVE 0046) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005DZMN3Y/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005DZMN3Y" title="Christopher Maltman &amp; Graham Johnson: Franz Schubert - Winterreise bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005DZMN3Y/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005DZMN3Y&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Franz-Schubert-1797-1828-Winterreise-D-911/hnum/9732700?iampartner=n31" title="Christopher Maltman &amp; Graham Johnson: Franz Schubert - Winterreise bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Franz-Schubert-1797-1828-Winterreise-D-911/hnum/9732700?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.<br />
<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/fec8f9d1ab33439cafb7606ec4d9d509" alt="" height="1" width="1" /></p>
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