Posts Tagged “19. Jahrhundert”
Über die Symphonie fantastique - Episode de la vie d’un artiste (zu Deutsch “Episoden aus dem Leben eines Künstlers“), op. 14 von Hector Berlioz (1803-1869) ist viel geschrieben und viel spekuliert worden, schon zu Lebzeiten des Komponisten. Sie gehört ohne jeden Zweifel zu den beliebtesten symphonischen Werken der Romantik (und überhaupt) und die sagenumwobene Entstehungsgeschichte – vor allem der Opiumrausch, aus dem sie angeblich entstanden sein soll – beflügelt vor allem die Phantasie des Menschen des 20. und 21. Jahrhunderts. Es scheint, als ob das maßlose, das exzessive, das Berlioz in dieser programmatischen Sinfonie zum Ausdruck gebracht hat, besonders reizvoll auf den Hörer von heute wirkt, so als ob wir selbst mit der Maßlosigkeit und der Exzessivität Berlioz’ bestens vertraut sein. Offenbar neigt man heute in der öffentlichen Wahrnehmung (zumindest außerhalb der “Klassikwelt”) dazu, Berlioz wohl belegte Drogeneskapaden mit jenen der ersten Generation von Rockmusikern zu vergleichen, so als ob Hector Berlioz ein Vorgänger von Jimi Hendrix, Jim Morrison usw. gewesen wäre.
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Schlagwörter: 19. Jahrhundert, Hector Berlioz, Romantik, sinfonische Musik
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Nahezu alle Werke von Frédéric Chopin (1810-1849) sind für das Klavier geschrieben worden. Abgesehen von seinen beiden Klavierkonzerten (mit Orchesterbegleitung) und den nicht für die Veröffentlichung bestimmten Liedern (mit Gesangsbegleitung) gibt es nur vier Kompositionen, die nicht (alleine) fürs Klavier geschrieben worden sind: Die drei frühen Werke Polonaise brillante für Violoncello und Klavier in C-Dur, op. 3 (1829), das Trio für Klavier, Violine und Violoncello in g-Moll, op. 8 (1829), das gemeinsam mit seinem Cellisten-Freund Auguste Franchomme verfasste Grand Duo über Themen aus der Oper Robert le diable von Giacomo Meyerbeer (1791-1864), WoO 16 (1832/33) und die späte Sonate für Violoncello und Klavier in g-Moll, op. 65 (1846/47). Alle diese Werke haben eines gemeinsam: Neben dem Klavier spielt das Cello eine prominente Rolle. Nun ist ein Album des polnischen Fryderyk Chopin Institute (auf Polnisch “Narodowy Institut Fryderyka Chopina”, NIFC abgekürzt) erschienen, das diese vier kammermusikalischen Werke zusammenfasst. Die Klavierparts wurden hierbei, wie immer bei der “Real-Chopin-Reihe”, des NIFC auf einem zeitgenössischem Instrument, einem Érard (1849 in Paris gebaut), eingespielt. Auf dem Album “Chamber music” musizieren Jan Krzysztof Broja (Fortepiano), Andrzej Bauer (Cello) und Jakub Jakowicz (Violine).
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Schlagwörter: 19. Jahrhundert, Cello, Frederic Chopin, Kammermusik, Klavier, Originalinstrumente, Romantik, Violine
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Ich finde es höchst erfreulich, dass das diesjährige Robert Schumann-Jahr (zum 200. Geburtstags des Komponisten) anscheinend von den Künstlern genutzt wurde, auch zahlreiche weniger populäre Werke sorgsam neu einzuspielen und sie somit wieder der breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sie in Erinnerung zu rufen. Binnen kürzester Zeit sind beispielsweise Schumanns Werke für Viuoline neu eingespielt worden: So nahm beispielsweise der französische Violinist Philippe Graffin das Konzert in a-Moll für Cello und Orchester, op. 129 in der Bearbeitung für Violine und die Violinsonate No. 2, op. 121 für das englische Label Onyx auf (s. Besprechung→ hier); der russische Violinist Ilya Gringolts widmete seine neueste Veröffentlichung gleich allen drei Violinsonaten Schumanns (Besprechung→ hier) und – last but not least (auch wenn das Album nicht bei einem von Codaex vertriebenem Label erschienen ist) – hat der Violinist Daniel Sepec mit Andreas Staier die Violinsonaten Nos. 1 & 2 (für Harmonia Mundi) historisch-informiert aufgenommen. Das Faszinierendste an all diesen Veröffentlichungen ist: Jede scheint einen anderen Aspekt dieser sonst eher vernachlässigten Werke betonen zu wollen, in jeder Aufnahme gibt es neue Momente, neue Sichtweisen. Die nun veröffentlichte Neuaufnahme aller drei Violinsonaten Schumanns des Ensemble Villa Musica (in diesem Fall bestehend aus Nicolas Chumachenco, Violine und Kalle Randalu, Klavier) für das Label MDG bildet darin keine Ausnahme.
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Schlagwörter: 19. Jahrhundert, Kammermusik, Robert Schumann, Romantik, Violine
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Robert Schumann schrieb 1853, kurz vor seinem völligen geistigen Verfall, ein letztes großes Orchesterwerk, das d-Moll-Violinkonzert WoO 23. Dieses wurde 1937, also über 80 Jahre später, im Rahmen einer groß angelegten propagandistischen Inszenierung der Nazis im Deutschen Opernhaus Berlin mit dem Solisten Georg Kulenkampff und den Berliner Philharmonikern unter Leitung von Karl Böhm uraufgeführt. Doch schon zuvor hatte sich Schumann mit der Vioiline als Soloinstrument in einem Konzert beschäftigt, allerdings über einen Umweg: 1850 hatte Schumann das Konzert für Violoncello und Orchester in a-Moll, op. 129 geschrieben (es sollte zu seinen Lebzeiten nie aufgeführt werden ) und bearbeitete es kurz darauf für Violine. Er widmete es dem Geigenvirtuosen Joseph Joachim, mit dem er befreundet war. Diese Bearbeitung ist einer der beiden Hauptwerke auf der soeben bei Onyx Classics erschienenen CD des französischen Violinisten Philippe Graffin, der das Konzert mit der Deutschen Radio Philharmonie Kaiserslautern Saarbrücken (oh, wie ich diese politisch motivierten Namen scheußlich finde) unter der Leitung ihres Chefdirigenten Christoph Poppen aufgenommen hat. Außerdem hat er mit seiner langjährigen Duettpartnerin Claire Désert die bekannte Violinsonate No. 2 in d-Moll, op. 121 aufgenommen. Abgerundet wird das Album durch die 3 Romanzen für Violine und Klavier, op 22 von Clara Schumann.
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Schlagwörter: 19. Jahrhundert, Clara Schumann, Kammermusik, Konzert, Philippe Graffin, Robert Schumann, Romantik, Violine
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Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Diese Erkenntnis ist so alt, wie banal, was aber, wenn man sie umkehrt? »Was glänzt, muss nicht Gold sein« scheint mir im mehrfachen Sinne eine gute Überschrift für das Debüt des russischen Violinisten Ilya Gringolts auf Onyx Classics zu sein. Für seine erste CD beim britischen Renomée-Label wählte Gringolts Musik, die man – bei allem gebotenen Respekt – ebenso nicht als “reines Gold” bezeichnen würde, namentlich die drei Violinsonaten von Robert Schumann. Die erste Violinsonate in a-Moll, op. 105 (geschrieben 1851) mochte Schumann nach eigenen Angaben selbst nicht besonders, so dass er noch im selben Jahre die zweite Violinsonate in d-Moll, op. 121 hinterherschob. Die dritte Sonate, WoO 2 wurde sogar erst 1856 veröffentlicht und hat eine kuriose Entstehungsgeschichte. Carenza Hugh-Jones schreibt in den Liner Notes im Booklet dazu:
»Robert Schumann, Albert Dietrich und Johannes Brahms kollaborierten 1853 an einer viersätzigen Komposition für Violine und Klavier, die sie nach dem Motto „Frei aber einsam“ des Geigers Joachim die F–A–E Sonate nannten. Schumann schrieb den zweiten und vierten Satz dafür und nutzte kurze Zeit später diese beiden Sätze zusammen mit zwei neuen für seine Sonate Nr. 3. Da das Werk jedoch ursprünglich in zwei Manuskripten existiert, gibt es keine Hinweise darauf, in welcher Reihenfolge die vier Sätze gespielt werden sollen. Nur wenige Monate nachdem er das Werk vollendete, erlitt Schumann einen schweren Nervenzusammenbruch und wurde in eine Irrenanstalt eingewiesen, wo er zwei Jahre später starb.«
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Schlagwörter: 19. Jahrhundert, Ilya Gringolts, Kammermusik, Robert Schumann, Romantik, Violine
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Obwohl wir uns mitten im Schumann-Jahres befinden – es jährt sich heuer ja der 200. Geburtstag von Robert Schumann – ist es eher ungewöhnlich, dass eine Plattenfirma gleich zwei ähnlich geartete Aufnahmen mit Werken Schumanns in einem Monat auf den Markt bringt. Nicht nur, dass das englische Label Onyx Classics im Juli zwei CDs mit Neuaufnahmen Schumann’scher Werke veröffentlichte, es waren auch relativ selten zu hörenden Werke für Violine, die dort eingespielt worden sind.
Auf der einen CD sind alle drei Violinsonaten von Robert Schumann zuhören, eingespielt vom russische Violinisten Ilya Gringolts und begleitet von seinem Landsmann Peter Laul, auf der anderen CD hat der französische Violinist Philippe Graffin das Violinkonzert das von Schumann selbst für Violine bearbeitete Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129 aufgenommen, ergänzt durch die Violinsonate No. 2 sowie einigen Werken für Violine und Klavier von Clara Schumann.
In einem Beitrag vom 26.07. hat NDR Kultur-Redakteur Christoph Vratz die beiden CDs mit der »inhaltlichen Schnittmenge« der Violinsonate No. 2 genauer unter die Lupe genommen und kommt zu einem differenziertem Ergebnis, was die Deutung Schumanns bei den beiden Solisten anbelangt.
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Schlagwörter: 19. Jahrhundert, Ilya Gringolts, Kammermusik, Konzert, Philippe Graffin, Podcast, Robert Schumann, Romantik, Violine
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Es ist nicht das erste Mal, dass die kanadische Pianistin Angela Hewitt mit einer ihrer Veröffentlichungen gute Kritiken bekommt. Die Pianistin gehört zu jenen Künstlern, die vom Publikum geliebt werden, von den Kollegen geschätzt werden und gleichzeitig von der Kritik reihenweise exzellente Besprechungen erhalten. Auch ihre jüngste Veröffentlichung, der dritte Teil ihrer Gesamteinspielung der Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven, bildet da keine Ausnahme (s. dazu auch die Besprechung auf diesen Seiten→ hier) . Kaum ist das Album auf dem Markt, schon kürt der nordostdeutsche Kultursender rbb Kulturradio das bei Hyperion erschienene Album zur CD der Woche.
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Schlagwörter: 19. Jahrhundert, Angela Hewitt, Kammermusik, Klavier, Ludwig van Beethoven, Wiener Klassik
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Die kanadischen Pianistin Angela Hewitt gehört zu den derzeit beliebtesten und erfolgreichsten Pianistinnen und hat für die ersten beiden Volumina (Vol. 1 mit den Sonaten No. 4, op. 7, No. 7, op. 10/3, No. 23 “Appassionata”, op. 57, © 2005; Vol. 2 mit den Sonaten No. 3, op. 2/3, No. 8 “Pathétique”, op. 13, No. 15 “Pastorale”, op. 28, © 2007) ihrer Gesamteinspielung der Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven, erschienen auf Hyperion Records, bereits viel Lob von der Kritik erhalten. Das Musikmagazin Gramophone sprach von der »Verbindung aus Poesie und Leidenschaft«, die Tageszeitung The Times lobt ihre »Klarheit, Eleganz, Intelligenz und der Glaube daran, den Komponisten für sich sprechen zu lasssen« und das BBC Music Magazine schwärmt über ihre Beethoven-Aufnahmen: »Jeder Moment ist genauso luzid, technisch sicher und fokussiert wie ihre Bach-Einspielungen.« Ich glaube, ich überrasche niemanden, wenn ich an dieser Stelle von vornherein konstatiere, dass Angela Hewitt genau dort weitermacht, wo sie bei den beiden ersten Alben der Klaviersonaten (und bei den Aufnahmen der Cellosonaten, Besprechung dazu auf blog.codaex.de → hier) aufgehört hat.
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Schlagwörter: 19. Jahrhundert, Angela Hewitt, Kammermusik, Klavier, Ludwig van Beethoven, Wiener Klassik
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Ob das Erscheinungsdatum zwei Tage vor der Eröffnung der diesjährigen Bayreuther Festspiele mit der Oper Lohengrin ein Zufall war? Wie dem auch sei. die NDR Kultur-Redakteurin Dagmar Penzlin hat in der Sendung “Neue CDs” vor einigen Tagen die vor kurzem erschienene 3-CD-Box mit einem historischen (Amateur-) Mitschnitt von 1964 derselben Oper unter die Lupe genommen. In der Titelrolle glänzt die spanische Sopranistin Victoria de los Ángeles, es spielt das Orchester und der Chor des berühmten Teatro Colón in Buenos Aires unter der Leitung von Lovro von Matačić. Sie schreibt:
»Victoria de los Ángeles besitzt genau jene leuchtend entrückten Töne, die man sich von einer Elsa-Interpretin wünscht. Die Spanierin liebte ein vielseitiges Repertoire, begeisterte als Lied-Interpretin ebenso wie in Wagner-Rollen. (…) so einer Wagner-Sängerin würden auch heute alle Türen offen stehen.«
Neben der de los Ángeles glänzt auch Christa Ludwig in der Rolle der Ortrud:
»Christa Ludwig (…) bringt das argentinische Publikum zum Jubeln. Etwa nach ihrem Racheschwur, den man selten so entfesselt und zugleich klangschön hört. So energiegeladen dieser Ausbruch, so subtil überwiegend der Ortrud-Gesang von Christa Ludwig. Wie in einem Schubert-Lied formt sie die Silben der Worte, mit denen sie in Elsa das Misstrauen weckt.«
Dagmar Penzlin resümiert:
»Diese historische “Lohengrin”-Aufnahme ist keine professionell gemachte. Wohl der Grund dafür, dass manche, gerade lautere Passagen verschwommen klingen. Wer Victoria de los Ángeles und Christa Ludwig in zwei ihrer Paraderollen erleben möchte, nimmt das sicherlich gern in Kauf.«
Den ganzen Artikel gibt es → hier in der Rubrik “Neue CDs” bei NDR Kultur
Den Podcast zur Sendung kann man im MP3-Format → hier herunterladen (mit der rechten Maustaste anklicken und “Speichern unter” auswählen)
Die 3CD Richard Wagner – Lohengrin mit Victoria de los Ángeles ist am 23. Juli 2010 bei Columna (1CM 0229) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.
Schlagwörter: 19. Jahrhundert, historische Aufnahmen, Oper, Podcast, Richard Wagner, Romantik
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Die in Warschau geborene und zwischen Paris und London aufgewachsene Violinistin Ida Haendel (*1928) war eine der ersten Frauen, die sich in der Männerdomäne Violine behaupten konnte, lange bevor Frauen wie Anne-Sophie Mutter (übrigens eine glühende Bewunderin Haendels) und und zahlreiche Violin-Nymphen die Podien eroberten. Bereits mit sieben Jahren wurde sie als Schülerin von Mieczyslaw Michalowicz an der Musikakademie Warschau aufgenommen. Als 1935 ihre Familie nach Paris verzog, studierte sie dort bei Carl Flesch und später bei George Enescu. Sie gilt als Spezialistin für Stravinsky, Tchaikovsky und Sibelius und sie hat mehrfach betont, dass ihr die deutschen Komponisten (Beethoven und Brahms) stets besonders am Herzen gelegen hätten. In der Tat gilt ihre Aufnahme des Violinkonzerts in D-Dur, op. 61 von Ludwig van Beethoven (1770-1827) aus dem Jahre 1949 (mit dem Philarmonia Orchestra unter Rafael Kubelik) als Meilenstein in der Musikgeschichte, dasselbe gilt für ihre Aufnahme des Violinkonzerts in d-Moll, op. 47 von Jean Sibelius (1865-1957) aus dem Jahre 1993 (!) mit dem jungen Simon Rattle und dem Birmingham Symphony Orchestra. Sibelius selbst hatte sie 1949 mit seinem Konzert spielen gehört und über sie geschwärmt, dass sein Konzert in Ida Haendel »eine Interpretin von seltenem Können« gefunden habe.
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Schlagwörter: 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, historische Aufnahmen, Jean Sibelius, Konzert, Ludwig van Beethoven, Spätromantik, Violine, Wiener Klassik
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