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	<title>blog.codaex.de &#187; 18. Jahrhundert</title>
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	<description>Neuigkeiten, Besprechungen, Tipps und Termine</description>
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		<title>Wolfgang Dimetrik: Johann Sebastian Bach &#8211; Minor Music</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 13:10:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[18. Jahrhundert]]></category>
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		<description><![CDATA[Als ich einmal vor einigen Jahren durch die Kölner Altstadt, genauer gesagt durch die Passage zwischen Dom und Römisch-Germanisches Museum eilte, hörte ich einen Akkordeonist, der die berühmt-berüchtigte Toccata und Fuge in d-Moll, BWV 565 von Johann Sebastian Bach spielte. Der junge Mann, offenbar ein Musikstudent aus der nahegelegenen Kölner Hochschule für Musik und Tanz, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/04/Johann-Sebastian-Bach.jpg" rel="shadowbox[post-3629];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Johann Sebastian Bach"><img class="size-thumbnail wp-image-1426 alignright" title="Johann Sebastian Bach" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/04/Johann-Sebastian-Bach-e1280492579774-150x150.jpg" alt="Johann Sebastian Bach" width="150" height="150" /></a>Als ich einmal vor einigen Jahren durch die Kölner Altstadt, genauer gesagt durch die Passage zwischen Dom und Römisch-Germanisches Museum eilte, hörte ich einen Akkordeonist, der die berühmt-berüchtigte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Toccata_und_Fuge_d-Moll_BWV_565" title="J. S. Bach: Toccata &amp; Fuge BWV 565 auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Toccata_und_Fuge_d-Moll_BWV_565?referer=');">Toccata und Fuge in d-Moll, BWV 565</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sebastian_Bach" title="Johann Sebastian Bach auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sebastian_Bach?referer=');">Johann Sebastian Bach</a> spielte. Der junge Mann, offenbar ein Musikstudent aus der nahegelegenen <a href="http://www.hfmt-koeln.de/" title="HfMT Köln - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hfmt-koeln.de/?referer=');">Kölner Hochschule für Musik und Tanz</a>, beherrschte sein Instrument: Ich war wie vom Blitz getroffen und konnte einfach nicht mehr weitergehen, war fasziniert vom Spiel des Musikers und vom Klang seines Instruments. Beides war mir freilich wohlbekannt: Die Toccata aus zahlreichen Einspielungen (Klassik und Pop), das Akkordeon als populäres Instrument der Volksmusik-Veranstaltungen meiner Heimat Sardinien. Was mir an jenem Tag quasi <em>im Vorbeigehen</em> klar wurde (und dem Musiker mein gesamtes Kleingeld einbrachte) war, wie gut man die kontrapunktische Musik Bachs auf dem Akkordeon spielen kann, wie natürlich sie auf diesem Instrument klingt, das in der Öffentlichkeit leider viel zu oft mit fragwürdigen volkstümlichen Gassenhauern in Verbindung gebracht wird.<br />
<span id="more-3629"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/09/W.-Dimetrik-J.-S.-Bach-Minor-Music.jpg" rel="shadowbox[post-3629];player=img;" class="liimagelink" title="Wolfgang Dimetrik: J. S. Bach - Minor Music"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3651" title="Wolfgang Dimetrik: J. S. Bach - Minor Music" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/09/W.-Dimetrik-J.-S.-Bach-Minor-Music-150x150.jpg" alt="Wolfgang Dimetrik: J. S. Bach - Minor Music" width="150" height="150" /></a>Der österreichische Akkordeonist <a href="http://www.wolfgang-dimetrik.com/" title="Wolfgang Dimetrik - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.wolfgang-dimetrik.com/?referer=');">Wolfgang Dimetrik</a> ist ein Ausnahmemusiker an seinem Instrument. Auf seinem neuen Album hat er nun aus den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Englische_Suiten_(Bach)" title="J. S. Bach: Englische Suiten auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Englische_Suiten_Bach?referer=');">Englischen Suiten</a> Bachs drei der Moll-Tonarten-Suiten (Die Moll-Tonarten werden auf auf Englisch mit dem Begriff <em>minor</em> bezeichnet &#8211; daher der Titel des Albums <em>Minor Music</em>). Damit nimmt Dimetrik den Faden seiner Bach-Veröffentlichungen wieder auf: 2001 hatte  er mit einer Aufnahme der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goldberg-Variationen" title="J. S. Bach: Goldberg-Variationen auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Goldberg-Variationen?referer=');">Goldberg-Variationen</a> debütiert und die Fachwelt in Erstaunen versetzt. Lange bevor es <em>en vogue</em> wurde (dieses Jahr sind bereits mehrere Alben mit Bach auf dem Akkordeon erschienen) Bachs Kompositionen für das Akkordeon zu adaptieren, belegte Dimetrik die außerordentliche Eignung seines Instruments dafür. Genau hier setzt Dimetrik wieder an: Erstaunlicherweise handelt es sich bei seiner <em>Minor Music</em> um die erste Aufnahme der Englischen Suiten auf dem Akkordeon überhaupt, was ganz erstaunlich ist, wenn man hört, wie natürlich sie auf diesem Instrument klingen. Die akkordeonspezifischen Änderungen sind so minimal, dass sie kaum ins Gewicht fallen und man eigentlich nicht von einer <em>Transkription</em> sprechen kann: Sein Bach ist gewissermaßen mindestens ebenso genuin, wie jener, der auf einem modernen Konzertflügel gespielt wird. Was Dimetriks Instrument dem modernen Konzertflügel allerdings voraus hat, kann man auf dieser neuen CD sehr gut heraushören (auch dank einer guten Aufnahmetechnik): Transparenz und ein fein aufeinander abgestimmtes Verhältnis der Töne zueinander, die, wie passend bei Bach, <em>miteinander</em> nicht bloß gleichzeitig erklingen und dabei <em>non legato</em> und nicht bloß <em>staccato</em> (wie Glenn Gould immer betonte) gespielt werden können.</p>
<p>Puristen mögen ruhig die Nase indigniert rümpfen: Ich finde das Akkordeon gerade für Bach eine echte Alternative zum Cembalo und zum Klavier. Bachs vielschichtige Musik kann ich mich kaum klarer (im Sinne von &#8216;verständlicher&#8217;) vorstellen, als etwa auf solchen Aufnahmen. Was beim Klavier und beim Cembalo längst nicht bei jeder Aufnahme gelingt, nämlich die Architektur der Musik nachvollziehbar zu machen, gelingt Dimetrik bei seinem klaren, aber ungemein virtuosem Musizieren mühelos, geradezu spielerisch natürlich.</p>
<p>Mag sein, dass das Akkordeon im Bewusstsein der Menschen sein Image vom Schifferklavier niemals ganz ablegen wird (der Gitarre sagt man ja auch Lagerfeuer-Qualitäten nach und doch&#8230;), spätestens nach solch sorgfältigen Einspielungen sollte man für sich persönlich solche Vorurteile ad acta legen. Das Akkordeon ist ein wundervoll klingendes Instrument, das in Wolfgang Dimetrik einen begnadeten Virtuosen und Anwalt hat. Sein Bach verdient es gehört zu werden, nicht nur von einigen wenigen Akkordeon-Freunden, sondern auch von Bach-Liebhabern, die mit diesem Album eine äußerst vielschichtige Interpretation zu hören bekommen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="60" height="60" />Kein Album für Puristen und dennoch purer, reiner Bach: Wolfgang Dimetrik adaptiert Bach viel weniger, als man es zunächst glauben möchte: Seine Minor Music ist ein Beleg dafür, dass Bach nicht notwendigerweise auf dem (einzig wahren) Originalinstrument gespielt sein muss, um seine ursprüngliche Schönheit und Größe zu offenbaren. &#8216;<em>Die besondere CD</em>&#8216; im August 2010.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_3629_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Das Album<strong> </strong><strong>Johann Sebastian Bach &#8211; Minor Music</strong> von <strong>Wolfgang Dimetrik </strong>ist am 20. August 2010 auf Gramola (98819) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern   wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000XHEGM8?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B000XHEGM8" title="W. Dimetrik: Bach - Minor Music bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B000XHEGM8?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B000XHEGM8&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Johann-Sebastian-Bach-Englische-Suiten-BWV-807-808-810-f%FCr-Akkordeon/hnum/4559988/iampartner/n31" title="W. Dimetrik: Bach - Minor Music bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Johann-Sebastian-Bach-Englische-Suiten-BWV-807-808-810-f_FCr-Akkordeon/hnum/4559988/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Englische Suite No. 2 in a-Moll, BWV 807</li>
<li>Englische Suite No. 3 in g-Moll, BWV 808</li>
<li>Englische Suite No. 5 in e-Moll, BWV 810</li>
</ol>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/52e7c8e208da4853921b1b138c6624eb" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<item>
		<title>Orchestre de Chambre de Lausanne, Christian Zacharias: Wolfgang Amadeus Mozart &#8211; Piano Concertos Vol. 6 (Nos. 14, KV 449 · 15, KV 450 · 21, KV 467)</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/08/orchestre-de-chambre-de-lausanne-christian-zacharias-wolfgang-amadeus-mozart-piano-concertos-vol-6-nos-14-kv-449-%c2%b7-15-kv-450-%c2%b7-21-kv-467/</link>
		<comments>http://blog.codaex.de/2010/08/orchestre-de-chambre-de-lausanne-christian-zacharias-wolfgang-amadeus-mozart-piano-concertos-vol-6-nos-14-kv-449-%c2%b7-15-kv-450-%c2%b7-21-kv-467/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 17:06:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Klavier]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Wiener Klassik]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Amadeus Mozart]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade vor einigen Wochen wurde der Pianist und Dirigent Christian Zacharias und sein Orchestre de Chambre de Lausanne (kurz OCL) mit dem Echo Klassik 2010 für die Konzerteinspielung des Jahres für das Album Wolfgang Amadeus Mozart &#8211; Piano Concertos Vol. 5 ausgezeichnet (blog.codaex.de → berichtete), schon erscheint der sechste Teil seiner Gesamtaufnahme der Klavierkonzerte von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Christan-Zacharias.jpg" rel="shadowbox[post-3459];player=img;" class="liimagelink" title="Christan Zacharias - Quelle: christianzacharias.com - © Nicole Chuard / Idd"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3480" title="Christan Zacharias - Quelle: christianzacharias.com - © Nicole Chuard / Idd" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Christan-Zacharias-150x150.jpg" alt="Christan Zacharias - Quelle: christianzacharias.com - © Nicole Chuard / Idd" width="150" height="150" /></a>Gerade vor einigen Wochen wurde der Pianist und Dirigent <a href="http://www.christianzacharias.com/" title="Christian Zacharias - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.christianzacharias.com/?referer=');">Christian Zacharias</a> und sein <a href="http://www.ocl.ch/DefaultEng.aspx" title="OCL - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ocl.ch/DefaultEng.aspx?referer=');">Orchestre de Chambre de Lausanne</a> (kurz OCL) mit dem Echo Klassik 2010 für die <em>Konzerteinspielung des Jahres</em> für das Album <em>Wolfgang Amadeus Mozart &#8211; Piano Concertos Vol. 5</em> ausgezeichnet <small>(blog.codaex.de → <a href="../2010/07/echo-klassik-2010-die-preistrager-im-codaex-vertrieb/" title="Echo Klassik 2010: Die Preisträger im Codaex-Vertrieb bei blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">berichtete</a>)</small>, schon erscheint der sechste Teil seiner Gesamtaufnahme der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Klavierkonzerte_Mozarts" title="W. A. Mozart - Klavierkonzerte auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Klavierkonzerte_Mozarts?referer=');">Klavierkonzerte</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart" title="Wolfgang Amadeus Mozart auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart?referer=');">Wolfgang Amadeus Mozart</a>,  selbstverständlich wieder als audiophile SACD und selbstverständlich  wieder beim renommierten Detmolder Label <a href="http://www.mdg.de/" title="MDG - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.mdg.de/?referer=');">MDG</a>,   mit dem Zacharias seit 1998 exklusiv zusammenarbeitet (davor stand er  bei EMI unter Vertrag) . Dieses Mal sind drei Konzerte aus Mozarts  produktivsten Phase  zwischen 1784 und 1785 zu hören, darunter das  populäre C-Dur  Klavierkonzert No. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/21._Klavierkonzert_%28Mozart%29" title="W. A. Mozart - Klavierkonzert No. 21 auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/21._Klavierkonzert_28Mozart_29?referer=');">21</a>, KV 467 (mit dem irreführenden Beinamen <em>Elvira Madigan</em>, den das Konzert durch die Verwendung des 2. Satzes in der Filmmusik des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Ende_einer_gro%C3%9Fen_Liebe" title="Das Ende einer großen Liebe - Elvira Madigan auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Das_Ende_einer_gro_C3_9Fen_Liebe?referer=');">gleichnamigen Films</a> von 1967 erhielt); ferner die Konzerte Nos. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/14._Klavierkonzert_%28Mozart%29" title="W. A. Mozart - Klavierkonzert No. 14 auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/14._Klavierkonzert_28Mozart_29?referer=');"> 14</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/15._Klavierkonzert_%28Mozart%29" title="W. A. Mozart - Klavierkonzert No. 15 auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/15._Klavierkonzert_28Mozart_29?referer=');">15</a>, KV 449/450. Und man muss kein Hellseher sein um zu prophezeien, dass auch dieses  Album beste Chancen beim nächsten Echo Klassik haben wird, wenn es darum  gehen wird, die beste Konzerteinspielung des Jahres zu küren.<br />
<span id="more-3459"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Ch.-Zacharias-W.-A.-Mozart-Piano-Concertos-Vol.-6.jpg" rel="shadowbox[post-3459];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Ch. Zacharias: W. A. Mozart - Piano Concertos Vol. 6"><img class="size-thumbnail wp-image-3472 alignleft" title="Ch. Zacharias: W. A. Mozart - Piano Concertos Vol. 6" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Ch.-Zacharias-W.-A.-Mozart-Piano-Concertos-Vol.-6-150x150.jpg" alt="Ch. Zacharias: W. A. Mozart - Piano Concertos Vol. 6" width="150" height="150" /></a>Aber was  zeichnet Christian Zacharias&#8217; Aufnahmen denn so aus? Schließlich gibt es  doch eine schier unüberschaubare Vielzahl an Gesamt- und Einzeleinspielungen  der Klavierkonzerte Mozarts auf dem Markt: Neueinspielungen,  Wiederveröffentlichungen, auf modernen und mittlerweile immer häufiger  auch auf historischen Instrumenten (die vorliegende Einspielung wurde auf modernen Instrumenten eingespielt). Quasi kein großer Name, der sich  nicht im Laufe seiner Karriere an diesen Konzerten versucht hätte, quasi  kein Newcomer, der nicht zumindest <em>ein</em> Album mit seiner Auswahl an  Klavierkonzerten Mozarts früher oder später auf den Markt bringt.</p>
<p>Nun, da wäre zum einen die wirklich makellose Technik, mit der Zacharias die Klavierparts bewältigt. Das klingt alles so federleicht, so unbeschwert (die Kenner wissen, wie anspruchsvoll genau jene Passagen bei Mozart sind, die dem Hörer so spielerisch erscheinen), gleichzeitig so präzise und wohldurchdacht, dass man niemals auch nur den Hauch eines Zweifels daran hat, dass Zacharias und sein Orchester genau wissen was sie tun. Überhaupt, was für ein feiner und wendiger Klangkörper das <em>OCL</em> ist. Ebenso perlend und freundlich, hell und klar im Klang wie Zacharias, ergänzen sich die beiden Seiten nicht nur, sie verschmelzen miteinander. Pianist und Dirigent in Personalunion, das geht nicht immer gut und führt oft dazu, dass das Orchester zu weit in den Hintergrund gedrängt wird, dass das Ego des Solisten den Klang dominiert. Nicht so bei den Aufnahmen zu diesem Zyklus: Hier wird eine durchdachte Balance zwischen der Orchester- und der Solostimme gehalten. Zacharias erweist sich als intelligenter, virtuoser Pianist (und als einfühlsamer Mozart-Interpret: Man beachte die von ihm verfassten Kadenzen zum Klavierkonzert No. 21) und als klar strukturierter Dirigent. Das Orchester folgt dieser souveränen Leitung schlafwandlerisch sicher und verwandelt die Mozartschen Klavierkonzerte in zeitlose Kleinode. Allein die Gestaltung des Booklet-Covers finde ich für solch eine Spitzenproduktion zu konventionell. Lesenswert allerdings (wie immer bei MDG) sind die fachkundigen <em>Liner Notes</em>.von Gerhard Allroggen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="50" height="50" />Unbeschwert, virtuos, aber dennoch detailgetrau und präzise. Mozarts Klavierkonzerte musikalisch und interpretatorisch in Bestform. Zeitlos und bezaubernd: &#8216;<em>Die besondere CD</em>&#8216; im August 2010.<br style="clear: both;" /></p>
<div id="gdsr_mureview_block_3459_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 40px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die SACD <strong>Wolfgang Amadeus Mozart &#8211; Piano Concertos Vol. 6</strong> vom <strong>Orchestre de Chambre de Lausanne</strong> mit <strong>Christian Zacharias</strong> als Solist und Dirigent ist am 20. August 2010 bei MDG (940 1646) erschienen und  kann im     Fachhandel erworben  oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie →  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003XP2Z1Q?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003XP2Z1Q" title="Orchestre de Chambre de Lausanne, Christian Zacharias: Wolfgang Amadeus Mozart – Piano Concertos Vol. 6 bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003XP2Z1Q?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003XP2Z1Q&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/5570598/iampartner/n31" title="Orchestre de Chambre de Lausanne, Christian Zacharias: Wolfgang Amadeus Mozart – Piano Concertos Vol. 6 bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/5570598/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Klavierkonzert No. 21 in C-Dur, KV 467</li>
<li>Klavierkonzert No. 14 in Es-Dur, KV 449</li>
<li>Klavierkonzert No. 15 in B-Dur, KV 450</li>
</ol>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/96b7232cbc4c41d983c2c81c1442a328" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Interview mit Nikolaus Newerkla (vom Quadriga Consort)</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 10:38:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen habe ich an dieser Stelle das neue Album &#8220;Songs from the British Isles&#8221; des österreichischen Quadriga Consort vorgestellt (&#8216;Der besondere Tipp&#8216; Juli 2010 → Besprechung auf blog.codaex.de). Das in Freistadt/ Oberösterreich beheimatete Ensemble überzeugt darauf durch mitreißende Fassungen englischer, irischer und schottischer Volkslieder. Das Besondere: Das Quadriga Consort verzichtet auf elektrische und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Songs-from-the-British-Isles.jpg" rel="shadowbox[post-3406];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Quadriga Consort - Songs from the British Isles"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2924" title="Quadriga Consort - Songs from the British Isles" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Songs-from-the-British-Isles-150x150.jpg" alt="Quadriga Consort - Songs from the British Isles" width="150" height="150" /></a>Vor einigen Wochen habe ich an dieser Stelle das neue Album &#8220;Songs from the British Isles&#8221; des österreichischen <a href="http://www.quadriga-consort.at/Quadriga_Consort/Quadriga_Consort.html" title="Quator Renoir - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.quadriga-consort.at/Quadriga_Consort/Quadriga_Consort.html?referer=');">Quadriga Consort</a> vorgestellt <small>(&#8216;<em>Der besondere Tipp</em>&#8216; Juli 2010 → <a href="http://blog.codaex.de/2010/07/quadriga-consort-songs-from-the-british-isles/" title="Quadriga Consort: Songs from the British Isles auf blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">Besprechung</a> auf <em>blog.codaex.de</em>)</small>. Das in Freistadt/ Oberösterreich beheimatete Ensemble überzeugt darauf durch mitreißende Fassungen englischer, irischer und schottischer Volkslieder. Das Besondere: Das Quadriga Consort verzichtet auf elektrische und elektronische Instrumente und auf jegliche Modernisierungen und nähert sich der <em>Folkmusik</em> von Seiten der Alten Musik und musiziert auf Originalinstrumenten. Dieses überaus spannende (und gelungene!) musikalische Konzept hat mich neugierig gemacht. Ich bin froh darüber, dass sich Nikolaus Newerkla, der künstlerische Leiter und Cembalist des Septetts, dazu bereit erklärt hat, einige Fragen hier an dieser Stelle zu beantworten.</p>
<h4>Die neue CD ist seit einigen Wochen auf dem Markt. Sind Sie zufrieden mit dem Album? Wie war die bisherige Resonanz in der Presse und vom Publikum?</h4>
<p>Auf diese Live-CD können wir, wie ich glaube, zu recht stolz sein. Handelt es sich dabei doch um den Mitschnitt eines einzigen Konzerts, also ohne Gegenschnitte zu einem zweiten Konzert oder Generalprobenaufnahmen, wie das sonst ja durchaus üblich ist. Das heißt, es gab keinen doppelten Boden, kein Fangnetz, es durfte einfach nichts passieren. Trotz dieses Drucks so inspiriert und inspirierend agiert zu haben, ist denke ich die größte Leistung der Aufnahmen und ein ziemlich kräftiges Statement unserer Live-Stärke. Das Publikum schätzt es sehr, nach einem Konzertbesuch endlich auch die direkte Emotion des Konzerterlebnisses mit nach Hause nehmen zu können &#8211; und es wird uns immer öfter bescheinigt, dass die CD stärker und unmittelbarer zu wirken vermag als unsere bisherigen Studio-CDs.</p>
<p>Was die Presse anlangt, so war sicherlich die Wahl zur »Klassik-CD der Woche auf Deutschlandradio Kultur« <small>(blog.codaex.de <a href="http://blog.codaex.de/2010/07/songs-from-the-british-isles-vom-quadriga-consort-als-%C2%BBcd-der-woche%C2%AB-beim-deutschlandradio-kultur/" title="“Songs from the British Isles” vom Quadriga Consort als »CD der Woche« beim Deutschlandradio Kultur auf blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">berichtete</a>)</small> ein schöner Einstieg, auf weitere Resonanz in den Medien warten und hoffen wir noch.<br />
<span id="more-3406"></span></p>
<h4><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Pressefoto-1.jpg" rel="shadowbox[post-3406];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Quadriga Consort - Pressefoto 1, © Daniel K. Gebhart"><img class="alignleft size-medium wp-image-3077" title="Quadriga Consort - Pressefoto 1, © Daniel K. Gebhart" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Pressefoto-1-300x195.jpg" alt="Quadriga Consort - Pressefoto 1, © Daniel K. Gebhart" width="180" height="117" /></a>Das Quadriga Consort (Warum eigentlich dieser Name?) spielt hauptsächlich alte Volkslieder auf Originalinstrumenten. Ordnen Sie sich selbst eher als &#8220;Alte Musiker&#8221; oder als &#8220;Folkband&#8221; ein? Auf was für einem Festival ist es wahrscheinlicher das Ensemble zu hören, auf einem für Alte Musik oder auf einem Folk-Festival?</h4>
<p>Quadriga hat vor Jahren zu viert begonnen. Da lag der Name auf der Hand. Damals haben wir uns durch die Triosonaten-Literatur gespielt. Allerdings hat es nicht lange gedauert, und wir waren zu acht und bei dem Repertoire, dem wir bis heute treu geblieben sind. Seit dem plötzlichen Tod unserer Gambistin Elisabeth Kurz im Jahr 2005, hat sich die Besetzung nicht mehr geändert, wir haben also bis heute zu siebt weitergemacht. Wir teilen schon viele intensive Erlebnisse, sind schon weit und viel miteinander gereist, und vom Gefühl her sind wir demnach bestimmt eine eingeschworene Band, die immer und ausschließlich in der gleichen Besetzung agiert. Wo Quadriga draufsteht, ist also Quadriga drin.</p>
<div style="border: 0px solid black; float: right; width: 295px; margin: 4px; padding: 4px; background-color: #dddddd;">
<h3>»das coole folkige Alte-Musik-Ensemble«</h3>
</div>
<p>Ein Teil von uns ist mit der historischen Aufführungspraxis groß geworden und natürlich außerhalb von Quadriga weiterhin damit beschäftigt. Ein anderer Teil, etwa unsere Sängerin oder auch unser Perkussionist, kommt eher aus der Pop- und Folkecke. Eine Einordnung der ganzen Gruppe ist schwer, jeden und jede von uns zeichnet aber eine Vielseitigkeit und das Gefühl für unterschiedlichste Stile aus. Insgesamt sind wir aber bestimmt eher das coole folkige Alte Musik Ensemble als die Gamben- und Blockflöten-Folkband. Wir werden auch eher von unpuristischen Alte-Musik- und Klassik-Festivals gebucht als von Folk-Veranstaltern.</p>
<h4>Viele der Songs, die das Quadriga Consort spielt, liegen in zahlreichen überlieferten Fassungen vor, wurden oft viele Jahre nach ihrem Entstehen notiert, oft genug auch (gerade textlich) &#8216;geglättet&#8217;. Aus welchen Quellen stammen die Lieder, die Sie dann arrangieren?</h4>
<p>Ich genieße es sowohl bei der Auswahl der Stücke als auch bei der Arrangier-Arbeit, dass  mir das Repertoire der traditionellen Musik alle Freiheiten lässt, die ich mir nehmen will. Es gibt ja von den allermeisten Liedern viele und vor allem unterschiedlichste Versionen, die sich von Jahr zu Jahr, von Interpret zu Interpret stetig verändern, eine einzige allgemein gültige Version wird man nicht finden. Man braucht sich  also auch nicht der Illusion hinzugeben, selbst so eine schaffen zu können. Beim Arrangieren stelle ich mir einzig und allein die Frage danach, wie ich dieses oder jenes Stück gerne einmal hören würde. Vor allem aber möchte ich immer der dem Text innewohnenden Emotion gerecht werden. Bei den meisten Stücken bieten sich tatsächlich eine Vielzahl unterschiedlicher Textversionen an. Die Entscheidung fällt meist intuitiv für die eine oder andere Version, wobei ich mich mittlerweile auch gerne einmal für die unbekanntere Variante entscheide. Andererseits sind auch die überlieferten Melodien zu gleichen Texten teilweise gänzlich unterschiedlich. In jedem Fall freue ich mich immer, wenn mir eine gänzlich neue und unverwechselbare Version eines Stücks gelingt. Ich scheue auch nicht davor zurück, Melodien anzupassen oder quasi neu zu komponieren, wenn ich es für nötig halte.</p>
<p>Was die Quellenlage anlangt, so kann man gottlob ja auf einen schier unüberschaubaren Fundus von Songs und Tunes zurückgreifen. Es gibt heute eine Unzahl von gedruckten Sammlungen, aber auch im Internet gibt es riesige Melodien- und Text-Datenbanken, die frei zugänglich sind, und das Schöne ist, dass auf traditionelle Literatur niemand Rechte für sich beanspruchen kann.</p>
<h4><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Pressefoto-2.jpg" rel="shadowbox[post-3406];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Quadriga Consort - Pressefoto 2, © Daniel K. Gebhart"><img class="alignright size-medium wp-image-3078" title="Quadriga Consort - Pressefoto 2, © Daniel K. Gebhart" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Pressefoto-2-300x199.jpg" alt="Quadriga Consort - Pressefoto 2, © Daniel K. Gebhart" width="270" height="179" /></a>Auf Originalinstrumenten spielen bedeutet im Falle des Quadriga Consort, dass Arrangements für alte Instrumente geschrieben werden. In wie weit &#8216;legitimieren&#8217; sie die Arrangements? Werden die Instrumente der jeweiligen Musik zeitlich angepasst, also eine Barockflöte für ein Lied aus dem Barock, eine Renaissance-Flöte für solche aus der Renaissance oder werden die Arrangements der Lieder ihren Instrumenten angepasst?</h4>
<p>Der Folk-Bereich ist eine wunderbare Spielwiese, auf der man sich als Arrangeur und Komponist austoben kann, ohne sich vor jemandem rechtfertigen zu müssen. Meine Arrangements sind unterschiedlichster Natur. Manche von ihnen lassen sich schwer stilistisch oder musikhistorisch einordnen, andere wieder, etwa Stücke im Renaissance-Consort-Stil sind bewusst historisierend arrangiert. Viele Melodien oder Lieder waren bereits in der Renaissance bekannt und haben sich bis heute gehalten. Man kann sich meiner Meinung nach also relativ entspannt ans Arrangieren machen, schließlich haben die Stücke oft mehr als dreihundert Jahre und viele Musikepochen überdauert, also finde ich es immer spannend, mich auch an mehreren Musikstilen zu bedienen. Welches Instrumentarium dann etwa die Blockflötistinnen verwenden, entscheiden sie beim Erarbeiten der Stimmen oder spätestens wir alle dann beim Proben. Tendenziell ist es aber natürlich so, dass die Renaissance-Flöten gerne für archaisch anmutende Stimmen, aber natürlich auch für die Jigs und Reels der irischen Folkmusik verwendet werden, seltener verwenden wir Barock-Flöten, weil sie oft eine zu kunstmusikalische Atmosphäre schaffen.</p>
<h4>Das Quadriga Consort hat sich auf Volksmusik der britischen Inseln konzentriert. Warum ausgerechnet die der britischen Inseln? Und spielt das Quadriga Consort auch Lieder aus anderen Gegenden? Läge es nicht näher Volkslieder aus dem alpenländischen Raum zu spielen? Und könnten Sie sich vorstellen auch einmal Lieder aus einem anderen Kulturkreis zu spielen?</h4>
<p>Wir haben uns tatsächlich &#8211; und im Moment ausschließlich &#8211; auf die britischen Inseln spezialisiert, und ich glaube, wir tun gut daran, vorerst einmal auf dieser Schiene zu bleiben. Wir machen es auch viel zu gern, um schon nach Alternativen Ausschau halten zu müssen. Ich habe bisher etwa 250 Stücke arrangiert, in den Sammlungen, Archiven und Datenbanken gibt es aber noch tausende. Das Faszinierende an der traditionellen Musik der britischen Inseln sind die eingängigen, aber trotzdem komplexen und immer von Emotion geleiteten Melodien. Ebenso faszinieren die alten englischen Texte, in ihrer Einfachheit aber treffsicheren Prägnanz. Die keltischen Sprachen, etwa das schottisch oder irisch Gälische, sind außerdem ein von Alte-Musik-Ensembles bisher noch überhaupt nicht beackertes Feld.</p>
<p>Mir persönlich liegt jedenfalls vom Gefühl her ein englischer Folksong emotional näher als ein alpenländisches Volkslied. Ich wüsste arrangiertechnisch rein gar nichts mit dieser Musik anzufangen und verspüre auch kein Bedürfnis danach.</p>
<p>Das Schöne ist, dass wir mit dem, was wir machen, immer wieder auch auf den britischen Inseln große Anerkennung ernten. Die englischen CD-und Konzertkritiker waren immer besonders wohlwollend unserem Ansatz gegenüber. Quadriga Consort wird mittlerweile auch sofort mit Musik von den britischen Inseln assoziiert. Das geht so weit, dass wir etwa bei einem großen deutschen Festival schon einmal von Mitarbeitern mit „Are you the Scottish Musicians?“ begrüßt wurden.</p>
<h4><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Pressefoto-3.jpg" rel="shadowbox[post-3406];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Quadriga Consort - Pressefoto 3, © Daniel K. Gebhart"><img class="alignleft size-medium wp-image-3079" title="Quadriga Consort - Pressefoto 3, © Daniel K. Gebhart" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Pressefoto-3-300x199.jpg" alt="Quadriga Consort - Pressefoto 3, © Daniel K. Gebhart" width="210" height="139" /></a>Die (übrigens vorzügliche) Sängerin des Quadriga Consort Elisabeth Kaplan stammt ursprünglich aus Südafrika. Wie hat es sie denn nach Österreich verschlagen? Wie hat die Gruppe überhaupt zusammengefunden?</h4>
<p>Elisabeth hat als Tochter österreichischer Auswanderer bis zu ihrem Schulabschluss, also bis zu ihrem 18. Lebensjahr, in Südafrika gelebt und ist dann zum Studieren nach Österreich gekommen &#8211; und geblieben. Ich habe sie beim Studieren in Graz kennen gelernt, wir hatten aber damals kaum Berührungspunkte, auch wenn wir im selben Jahrgang waren. Sie war eher mit ihren Jazzprojekten beschäftigt, ich habe mich auf mein klassisches Klavierstudium und auch schon auf die Alte Musik konzentriert. Erst Jahre später und für das Projekt Quadriga haben sich unsere Wege gekreuzt, und das nicht zufällig. Meine Frau, unsere Blockflötistin und Gambistin Angelika Huemer hatte die Idee geboren gehabt, das traditionelle und folkige Repertoire zu erobern. Das Quadriga Consort war bereits gegründet. Zusammengefunden hatten wir uns beim Studium in Graz. Was uns noch fehlte war eine Sängerin. Ich hatte auch schon die ersten zehn Stücke arrangiert, als uns Elisabeths Stimme einfiel. Wir erinnerten uns an ihre Klangfarbe, wenn sie Jazz sang und natürlich an ihre perfekte englische Aussprache. Sie war mittlerweile nach Wien gezogen, und wir mussten erst über einige Ecken ihren genauen Aufenthaltsort ausfindig machen.</p>
<div style="border: 0px solid black; float: right; width: 250px; margin-left: 4px; padding: 4px; background-color: #dddddd;">
<h3>»Wir glauben, dass niemand diese Musik besser singen wird!«</h3>
</div>
<p>Schließlich habe ich eine Email verfasst und ihr unser Projekt beschrieben, dann die bedeutungsvollen Worte dazugesetzt: &#8220;Wir glauben, dass niemand diese Musik besser singen wird!&#8221; Und ihre Antwort war, dass sie schon immer genau diese Musik singen wollte und ihre Affinität zu den britischen Inseln ebenso ausgeprägt sei wie die unsere.</p>
<h4>Und dann noch meine letzte Frage: Ich schenke Ihnen und ihrer Gruppe eine Zeit- und Raumreise. Wohin soll es gehen? Und warum?</h4>
<p>Das ist aber nett von Ihnen. In England sind wir schon des öfteren aufgetreten, aber noch nie in Schottland. Also bitte, nächstes Jahr zum Edinburgh International Festival. Und dürfen wir uns auch die doppelte Gage wünschen?</p>
<h4>Wünschen darf man sich ja bekanntlich alles. Mal sehen, was die Götter dann daraus machen. Ich drücke dem Ensemble für die Zukunft die Daumen und verspreche es im Auge zu behalten. Vielen Dank für das aufschlussreiche Gespräch.</h4>
<p style="text-align: center;">♦♦♦</p>
<p>Das Album<strong> Songs from the British Isles</strong>, gespielt vom österreichischen <strong>Quadriga Consort </strong>ist am 23. Juli auf Gramola (98876) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern   wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002YCI0AY?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B002YCI0AY" title="Quadriga Consort - Songs from the British Isles bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B002YCI0AY?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B002YCI0AY&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Songs-from-the-British-Isles/hnum/4897996/iampartner/n31" title="Quadriga Consort - Songs from the British Isles bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Songs-from-the-British-Isles/hnum/4897996/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.<br />
<img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/a848bb47866a45a79b6f561fc4d4eca6" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Akademie Leipzig, Norbert Hilger: Mozart Cellokonzerte?</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 13:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mozart Cellokonzerte? Was für ein ungewöhnlicher Titel und was für eine ungewöhnliche Vorstellung: Es gibt kein echtes Cellokonzert (wohl aber eine hie und da eingespielte Transkription des Flötenkonzerts in D-Dur, KV 314), es gibt sogar fast gar keine Werke mit solistischem Cello von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791). Warum dies so ist, darüber lässt sich trefflich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/Wolfgang-Amadeus-Mozart.jpg" rel="shadowbox[post-3333];player=img;" class="liimagelink" title="Wolfgang Amadeus Mozart"><img class="size-thumbnail wp-image-2224 alignright" title="Wolfgang Amadeus Mozart" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/Wolfgang-Amadeus-Mozart-150x150.jpg" alt="Wolfgang Amadeus Mozart" width="150" height="150" /></a>Mozart Cellokonzerte? Was für ein ungewöhnlicher Titel und was für eine ungewöhnliche Vorstellung: Es gibt kein echtes Cellokonzert (wohl aber eine hie und da eingespielte Transkription des Flötenkonzerts in D-Dur, KV 314), es gibt sogar fast gar keine Werke mit solistischem Cello von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart" title="Wolfgang Amadeus Mozart auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart?referer=');">Wolfgang Amadeus Mozart</a> (1756-1791). Warum dies so ist, darüber lässt sich trefflich spekulieren. Mozarts Zeitgenossen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Haydn" title="Joseph Haydn auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Haydn?referer=');">Joseph Haydn</a> (1732-1809) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Luigi_Boccherini" title="Luigi Boccherini auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Luigi_Boccherini?referer=');">Luigi Boccherini</a> (1743-1805) schrieben Cellokonzerte, ebenso Mozarts frühes Vorbild <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Christian_Bach" title="Johann Christian Bach auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Johann_Christian_Bach?referer=');">Johann Christian Bach</a> (1735-1782), Mozart hingegen verwendete das Cello mit einer unvollendeten Ausnahme <small>(dem <em>Andantino in B für Klavier und Violoncello, KV Anh.  46</em>, vor einigen Jahren von John Hilliard fertiggestellt, s. → <a href="http://mozartcellomusic.com/" title="Mozart's Only Work for Cello and Piano Finally Completed" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/mozartcellomusic.com/?referer=');">hier</a>)</small> stets nur im kammermusikalischen Verband, im Trio, im Quartett oder im Quintett.<br />
<span id="more-3333"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/N.-Hilger-Mozart-Cellokonzerte.jpg" rel="shadowbox[post-3333];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="N. Hilger: Mozart Cellokonzerte?"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3338" title="N. Hilger: Mozart Cellokonzerte?" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/N.-Hilger-Mozart-Cellokonzerte-150x150.jpg" alt="N. Hilger: Mozart Cellokonzerte?" width="150" height="150" /></a>Der Leipziger Cellist Norbert Hilger (auch bekannt als Duettpartner der Violinistin Vera Hilger im <a href="http://www.hilgerduo.luisono.de/" title="Hilgerduo - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hilgerduo.luisono.de/?referer=');">Hilgerduo</a>) hat aus der Not eine Tugend gemacht und drei der fünf Violinkonzerte Mozarts für Cello transkribiert. Dabei legte er besonderen Wert darauf, die Cellostimme nicht nur als eine nach unten oktavierte Violinstimme zu betrachten, sondern spielpraktische Möglichkeiten des Cellos gedanklich mit einzubeziehen und gleichzeitig den ursprünglichen Charakter der Violinkonzerte zu respektieren. Nicht alle der Violinkonzerte kommen demnach in Frage: Das Konzert in D-Dur, KV 211 würde mit seiner Solostimme einseitig die hohen Bereiche des Cellos strapazieren, was bei einem Cellokonzert gänzlich unnatürlich klänge, das A-Dur Konzert, KV 219 sagt Hilger:</p>
<blockquote><p>»<em>Es ist geigerisch konzipiert</em> <small>[Mozart hatte ja bereits in seiner Kindheit Violine spielen gelernt und war sich der Möglichkeiten des Instrumentes ergo bewusst. Anm. d. Autors]</small> <em>wie kein anderes Konzert. Dort stößt man beim Übertragen an Grenzen, die es zu respektieren gilt.</em>«</p></blockquote>
<p>Darüber hinaus gibt es gegen eine Transkription per se keine echten musikalischen Einwände: Transkriptionen waren bis weit ins 20. Jahrhundert eine gängige Methode, um ein Werk zu verbreiten und facettenreich darzustellen. Wenn man so will hat die Schallplatte diese Methode ersetzt, die dem Hörer heute zahlreiche Einspielungen ein- und desselben Werkes in derselben Besetzung zugänglich macht. Früher lernte man ein Werk vornehmlich in verschiedenen Fassungen kennen, oft genug im eigenen heimischen Rahmen. Auch fertigten viele Komponisten Bearbeitungen für bestimmte Orchester an, um diese dann beispielsweise auf Reisen aufführen zu können. Was uns dem heutigen Verständnis nach als &#8216;minderwertig&#8217; erscheint oder als banale &#8216;Zweitverwertung&#8217; von Material, war lange Zeit gleichberechtigte Variante und Usus.</p>
<p>Aber wir klingen denn nun die &#8216;Cellokonzerte&#8217; von Mozart? Nun, sie klingen in erster Linie tatsächlich nach Mozart. Und die Auswahl der Konzerte gibt Hilger recht: Gerade das eröffnende Konzert KV 207 klingt erstaunlich &#8216;cellistisch&#8217; wenn man bedenkt, dass es ein waschechtes Violinkonzert ist. Der heitere Charakter des Konzerts lässt sich allerdings ebenso gut auf einem Cello wiedergeben, wie auf einer Violine. Sicher: Hie und da merkt man schon, für welches Instrument die Konzerte eigentlich geschrieben worden sind, aber im großen und ganzen funktioniert die Illusion: Cellokonzerte von Mozart? Doch doch, das geht.</p>
<p>Das eigens dafür zusammengestellte Ensemble Akademie Leipzig, ein von Hilger eigens dafür zusammengestelltes Kammerorchester mit vielen befreundeten Musikern, erweist sich als nicht zu unterschätzender Faktor für das Gelingen dieses Projekts. Hilger meint zur Akademie:</p>
<blockquote><p>»<em>Wir kennen uns schon aus verschiedenen Kammermusikbesetzungen und liegen stilistisch auf einer Wellenlänge. Das ist ein Vorteil und hat die Arbeit wesentlich erleichtert. Über viele Dinge mussten wir nicht sprechen, sie waren selbstverständlich. Was anfangs nicht zu planen war: Die Musiker haben in den Entstehungsprozess der Transkriptionen maßgebend mit eingegriffen. Über mehrere Stellen der Übertragung haben wir heftig diskutiert, Spielräume ausgetestet. Und ich bin dankbar für den Rat der Kollegen. Auf viele aufführungspraktische Details sind das Resultat gemeinsamer Suche.</em>«</p></blockquote>
<p>Transkriptionen als Ergebnis einer gruppendynamischen Diskussion? Nun, warum nicht? Wenn das Ergebnis dann so gelungen (bis in viele Details hinein) ist, dann soll es dem Hörer recht sein. &#8220;Mozart Cellokonzerte?&#8221; ist ein gelungenes Experiment und eine schöne Bereicherung der Mozart-Diskografie, gerade für Cellofreunde, die schon immer einmal wissen wollten, wie es hätte klingen können, wenn Mozart tatsächlich Konzerte fürs Cello komponiert hätte.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_3333_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Mozart Cellokonzerte?</strong> von der <strong>Akademie Leipzig</strong> mit dem Solisten <strong>Norbert Hilger </strong> ist am 23. Juli 2010 bei Querstand (VKJK0917) erschienen und  kann im    Fachhandel erworben  oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie →  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003JC9HGY?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003JC9HGY" title="Norbert Hilger, Akademie Leipzig: Mozart Cellokonzerte? bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003JC9HGY?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003JC9HGY&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Wolfgang-Amadeus-Mozart-Cellokonzerte-in-D-GB/hnum/7558767/iampartner/n31" title="Norbert Hilger, Akademie Leipzig: Mozart Cellokonzerte? bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Wolfgang-Amadeus-Mozart-Cellokonzerte-in-D-GB/hnum/7558767/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.﻿</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Konzert für Violoncello und Orchester in B-Dur <em>(Transkription des Violinkonzerts KV 207)</em></li>
<li>Konzert für Violoncello und Orchester in G-Dur<em> (Transkription des Violinkonzerts KV 216)</em></li>
<li>Konzert für Violoncello und Orchester in D-Dur <em>(Transkription des Violinkonzerts KV 218)</em></li>
</ol>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/ca943e41379b485898a6adac67b234c4" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pamela Thorby &amp; Elizabeth Kenny: The Nightingale and the Butterfly</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/08/pamela-thorby-elizabeth-kenny-the-nightingale-and-the-butterfly/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 07:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[17. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Anne-Danican Philidor]]></category>
		<category><![CDATA[Barock]]></category>
		<category><![CDATA[Blockflöte]]></category>
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		<category><![CDATA[François Couperin]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Louis Caix d’Hervelois]]></category>
		<category><![CDATA[Robert de Visée]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Renaissance und der vor allem das Barock waren eine gute Zeit für die Blockflötenmusik. Zahlreiche Varianten der Blockflöte waren in Europa regional und überregional verbreitet und erst gegen Ende des Barocks wurde die Blockflöte von der Querflöte immer weiter in den Hintergrund gedrängt. Bemerkenswert an den Werken für Blockflöte aus jener Zeit ist, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Barocke_Blockflöten.png" rel="shadowbox[post-3316];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Barocke Blockflöten"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3319" title="Barocke Blockflöten" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Barocke_Blockflöten-e1281532962766-145x150.png" alt="Barocke Blockflöten" width="145" height="150" /></a>Die Renaissance und der vor allem das Barock waren eine gute Zeit für die Blockflötenmusik. Zahlreiche Varianten der Blockflöte waren in Europa regional und überregional verbreitet und erst gegen Ende des Barocks wurde die Blockflöte von der Querflöte immer weiter in den Hintergrund gedrängt. Bemerkenswert an den Werken für Blockflöte aus jener Zeit ist, dass sie oft für ein spezifisches, regionales Instrument geschrieben wurden und dass so eine Wechselwirkung aus dem Instrument und der Musik entstand. So unterscheiden sich deutsche, englische, italienische und französische (Block-) Flötenmusik unüberhörbar voneinander, nicht nur in den verwendeten Blockflöten, sondern auch im Charakter.</p>
<p>Der Blockflöte kam in der französischen Barock-Oper oft eine besondere Rolle zu, wurde sie doch oft zur Unterstreichung der pastoralen Ambienti und Szenen genutzt. Andererseits sind nur wenige französische Kammerwerke für Flöte erhalten, diese jedoch haben alle eine schlichte Eleganz und eine betörende Direktheit gemein, die man so nur mit Frankreich assoziieren würde.<br />
<span id="more-3316"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Pamela-Thorby-Elizabeth-Kenny-The-Nightingale-and-the-Butterfly.jpg" rel="shadowbox[post-3316];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="P. Thorby &amp; E. Kenny: The Nightingale and the Butterfly"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3325" title="P. Thorby &amp; E. Kenny: The Nightingale and the Butterfly" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Pamela-Thorby-Elizabeth-Kenny-The-Nightingale-and-the-Butterfly-150x150.jpg" alt="P. Thorby &amp; E. Kenny: The Nightingale and the Butterfly" width="150" height="150" /></a>Die britische Flötistin <a href="http://www.pamelathorby.com/" title="Pamela Thorby - Homepage" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.pamelathorby.com/?referer=');pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.pamelathorby.com/?referer=');" target="_blank" class="liexternal">Pamela Thorby</a> hat mit der Lautistin Elizabeth Kenny auf dem vorliegenden Album für das schottische Label <a href="http://www.linnrecords.com/" title="Linn Records - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.linnrecords.com/?referer=');">Linn Records</a> &#8220;The Nightingale and the Butterfly&#8221; (zu Deutsch &#8216;<em>Die Nachtigall und der Schmetterling&#8217;</em>) einige Höhepunkte barocker Flötenmusik aus Frankreich von den Komponisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Louis_de_Caix_d%E2%80%99Hervelois" title="Louis de Caix d’Hervelois auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Louis_de_Caix_d_E2_80_99Hervelois?referer=');">Louis Caix d’Hervelois</a> (1680-1759), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fran%C3%A7ois_Couperin" title="François Couperin auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Fran_C3_A7ois_Couperin?referer=');">François Couperin</a> (1668-1733), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Dieupart" title="Charles Dieupart auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Charles_Dieupart?referer=');">Charles Dieupart</a> (ca. 1667-1740), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anne_Danican_Philidor" title="Anne Danican Philidor auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Anne_Danican_Philidor?referer=');">Anne-Danican Philidor</a> (trotz des weiblichen Vornamens handelte es sich hierbei um einen Mann, 1681-1721) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_de_Vis%C3%A9e" title="Robert de Visée auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Robert_de_Vis_C3_A9e?referer=');">Robert de Visée</a> (1660-1732) zusammengetragen.</p>
<p>Dem geordneten Kontrapunkt der deutschen Musik setzen die französischen  Komponisten entweder tänzerische oder überraschend freie Elemente, fast  improvisiert anmutend entgegen. Sowohl die Suiten, als auch die kürzeren Stücke (insbesondere von Couperin), strahlen solch eine Leichtigkeit, solche eine poetische Schlichtheit aus, dass man verwundert ist, wie solch einfache, fast volksmusikhaft anmutende Werke im absolutistischen Frankreich gedeihen konnten. Es kann wohl nur so sein, dass sie im völligen Widerspruch zur damaligen Realität entstanden, denn weder das höfische, noch das Frankreich der normalen Bevölkerung hatte viel von dieser träumerischen Melancholie.</p>
<p>Bemerkenswert gelungen finde ich auch das Artwork mit seinen schönen Makroaufnahmen, sowie (auch so etwas fällt mir auf, wenn es besonders schön gemacht ist) die verwendeten Schriftarten im ausführlichen, leider aber nur englischen Booklet.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_3316_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die SACD <strong>The Nightingale and the Butterfly</strong> von <strong>Pamela Thorby &amp; Elizabeth Kenny</strong> mit Werken von <strong>Louis Caix d’Hervelois</strong>, <strong>François Couperin</strong>, <strong>Charles Dieupart </strong>und <strong>Robert de Visée</strong> ist am 23. Juli 2010 auf Linn Records (CKD 341) erschienen und  kann im   Fachhandel erworben  oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie →  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003QLY5NI?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003QLY5NI" title="Pamela Thorby &amp; Elizabeth Kenny: The Nightingale and the Butterfly bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003QLY5NI?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003QLY5NI&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/The-Nightingale-and-the-Butterfly/hnum/8599536/iampartner/n31" title="Pamela Thorby &amp; Elizabeth Kenny: The Nightingale and the Butterfly bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/The-Nightingale-and-the-Butterfly/hnum/8599536/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.﻿</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Louis Caix d’Hervelois &#8211; Deuxième Suite in G major</li>
<li>Robert De Visée &#8211; Passacaille</li>
<li>Anne-Danican Philidor &#8211; Sonate pour la flûte à bec</li>
<li>Charles Dieupart &#8211; Suite No. 1 in A major &#8216;pour une flûte de voix&#8217;</li>
<li>Robert De Visée &#8211; Suite in D minor</li>
<li>François Couperin &#8211; Le Rossignol-em-amour</li>
<li>Charles Dieupart &#8211; Suite No. 6 in F minor &#8216;pour une flûte de quatre&#8217;</li>
<li>François Couperin &#8211; Le Rossignol Vainqueur</li>
<li>François Couperin &#8211; Double de Rossignol</li>
</ol>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/77e9f21c45c9458eaa3258d46147d37b" width="1" height="1" alt=""></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Benjamin-Joseph Steens: Johann Sebastian Bach &#8211; Goldberg Variations, BWV 988</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 15:38:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Barock]]></category>
		<category><![CDATA[Cembalo]]></category>
		<category><![CDATA[Clavichord]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Sebastian Bach]]></category>
		<category><![CDATA[Originalinstrumente]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Monaten schrieb, anlässlich der → Besprechung von Pieter Dirksens Aufnahme der Goldberg-Variationen auf einem zweimanualigen Cembalo, folgende Einführung: »Die Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach (1685-1750) sind zweifelsohne der Höhepunkt der barocken Variationskunst. Die &#8220;Clavier Ubung bestehend in einer ARIA mit verschiedenen Veraenderungen vors Clavicimbal mit 2 Manualen&#8221;, wie Bach sie selbst bei dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/04/Goldberg-Variationen-Titelseite-des-Erstdruck.jpg" rel="shadowbox[post-3290];player=img;" class="liimagelink" title="J. S. Bach: Goldberg-Variationen - Titelseite des Erstdrucks"><img class="alignright size-full wp-image-1424" title="J. S. Bach: Goldberg-Variationen - Titelseite des Erstdrucks" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/04/Goldberg-Variationen-Titelseite-des-Erstdruck.jpg" alt="J. S. Bach: Goldberg-Variationen - Titelseite des Erstdrucks" width="150" height="215" /></a>Vor einigen Monaten schrieb, anlässlich der → <a href="http://blog.codaex.de/2010/04/pieter-dirksen-johann-sebastian-bach-goldberg-variations-%C2%B7-canonic-variations/" title="Pieter Dirksen: Johann Sebastian Bach – Goldberg Variations · Canonic Variations auf blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">Besprechung</a> von <a href="http://www.pieterdirksen.nl/" title="Pieter Dirksen - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.pieterdirksen.nl/?referer=');">Pieter Dirksen</a>s Aufnahme der Goldberg-Variationen auf einem zweimanualigen Cembalo, folgende Einführung:</p>
<blockquote><p>»<em>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goldberg-Variationen" title="J. S. Bach - Goldberg Variationen auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Goldberg-Variationen?referer=');">Goldberg-Variationen</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sebastian_Bach" title="J. S. Bach auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sebastian_Bach?referer=');">Johann Sebastian Bach</a> (1685-1750) sind zweifelsohne der Höhepunkt der barocken Variationskunst. Die &#8220;Clavier Ubung bestehend in einer ARIA mit verschiedenen Veraenderungen vors Clavicimbal mit 2 Manualen&#8221;, wie Bach sie selbst bei dem von ihm in Auftrag gegebenen Erstdruck nannte, blieben trotz einiger Versuche in der Romantik und Spätromantik, sie durch Bearbeitungen für das Klavier bekannter zu machen, weitgehend unbeachtet. Erst nach dem 2. Weltkrieg wurden  die Goldberg-Variationen zu einem festen Begriff beim Publikum.</em>«</p></blockquote>
<p>Der Rest ist freilich Legende: Seitdem der kanadischen Pianist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Glenn_Gould" title="Glenn Gould auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Glenn_Gould?referer=');">Glenn Gould</a> mit seiner Einspielung von 1955 die Goldberg-Variationen quasi über Nacht weltberühmt gemacht hat und sie ein Teil der (Pop-) Kultur wurden, sind die Variationen zahllose Male aufgenommen und uminterpretiert worden; Auf dem Klavier, auf dem Cembalo, auf der Orgel, in Streichtrio- und Orchester-Fassungen, vom Jacques Loussier Jazz-Trio, auf Gitarre(n) und (gar nicht so selten) auf dem Akkordeon.<br />
<span id="more-3290"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/B.-J.-Steens-J.-S.-Bach-Goldberg-Variations.png" rel="shadowbox[post-3290];player=img;" class="liimagelink" title="B.-J. Steens: J. S. Bach - Goldberg Variations"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3300" title="B.-J. Steens: J. S. Bach - Goldberg Variations" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/B.-J.-Steens-J.-S.-Bach-Goldberg-Variations-150x150.png" alt="B.-J. Steens: J. S. Bach - Goldberg Variations" width="150" height="150" /></a>Der Belgier <a href="http://users.skynet.be/benjamin-joseph.steens/" title="Benjamin Joseph Steens - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/users.skynet.be/benjamin-joseph.steens/?referer=');">Benjamin-Joseph Steens</a> hat nun die Goldberg-Variationen für das kleine belgische Label <a href="http://www.eprclassic.eu/" title="EPR Classic - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.eprclassic.eu/?referer=');">Evil Penguin Records Classic</a> (!) auf einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Clavichord" title="Clavichord auf de.wikipedia.org" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Clavichord?referer=');">Clavichord</a>.eingespielt, also einem Instrument, das dem &#8216;großen Bruder&#8217; Cembalo ähnelt, jedoch seinerzeit im häuslichen Gebrauch bevorzugt wurde und insgesamt viel zarter, leiser und intimer klingt. <a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/B.-J.-Steens-Videoscreenshot2.png" rel="shadowbox[post-3290];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="B.-J. Steens: Clavichord - Manual (Videoscreenshot)"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3305" title="B.-J. Steens: Clavichord - Manual (Videoscreenshot)" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/B.-J.-Steens-Videoscreenshot2-150x150.png" alt="B.-J. Steens: Clavichord - Manual (Videoscreenshot)" width="135" height="135" /></a>Das Clavichord war im 18. Jahrhundert das meistverbreitete Instrument in deutschen Haushalten. Skeptiker mögen einwenden, dass auch diese Einspielung nicht den präzisen Instrument-Vorgaben Bachs (»<em>Clavicimbal mit 2 Manualen«</em> ergo ein zweimanualiges Cembalo) entsprecht, jedoch kann man kaum von der Hand weisen, dass es sich hierbei um eine historisch-informierte Einspielung handelt. Steens spielt auf einem Nachbau eines (einmanualigen) Instruments (1987 von Joris Potvlieghe erbaut), wie es zu Zeiten Bachs und bis zum Aufkommen des Fortepianos Anfang des 19. Jahrhunderts weit verbreitet war.</p>
<p>Entstanden ist dabei eine besonders leise, aber dennoch recht perkussive Fassung der Goldberg-Variationen. Der kurze, elastische, fast metallische Klang des Clavichords klingt, gerade im Vergleich zum Cembalo, zeitloser. Die Tempi spielt Steens ungefähr so, wie man es von vielen Aufnahmen auf dem Cembalo kennt (allerdings nicht bei der bewusst gemächlich gehaltenen Aufnahme von Dirksen), also zügig, aber nicht rasend schnell (wie etwa Gould 1955), die angegebenen Wiederholungen werden ausgespielt. Falls es darum ging eine Aufnahme zu machen, die dem nahe kommt, was im häuslichen Kreis der Familie Bach zu Hause hätte erklingen können. dann ist dieses Album rundum gelungen, birgt es doch viel von jener viel zu selten eingefangenen Behutsamkeit, die eben auch ein Merkmal für das Musizieren im Barock war.</p>
<p><code><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xAd5LRNwXCw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/xAd5LRNwXCw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></code></p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/B.-J.-Steens-Videoscreenshot.png" rel="shadowbox[post-3290];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="B.-J. Steens am Clavichord (Videoscreenshot)"><img class="alignleft size-medium wp-image-3304" title="B.-J. Steens am Clavichord (Videoscreenshot)" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/B.-J.-Steens-Videoscreenshot-300x168.png" alt="B.-J. Steens am Clavichord (Videoscreenshot)" width="180" height="101" /></a>Besonderen Wert wurde bei der Produktion auf die Klangqualität gelegt. Um den zarten und intimen Klang des Clavichords so genau wie möglich wiederzugeben, enthält die CD am Ende einen Test-Track, mit dem man die Lautstärke justieren soll: Die Lautstärke soll komplett abgedreht werden und dann langsam erhöht werden, bis man die ersten Töne des Test-Tracks hört. So ist gewährleistet, dass man die Variationen in der &#8220;richtigen&#8221; Lautstärke hört. Aber Obacht: Bevor die nächste CD eingelegt wird, sollte man die Lautstärke wieder auf den normalen Pegel einstellen.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_3290_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 40px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Johann Sebastian Bach &#8211; Goldberg Variations · Canonic Variations</strong> von <strong>Benjamin-Joseph Steens</strong> ist am 23. Juli 2010 auf Evil Penguin Records Classic (EPRC007) erschienen und kann im  Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003IEAMAS?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003IEAMAS" title="B.-J. Steens: J. S. Bach - Goldberg-Variationen bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003IEAMAS?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003IEAMAS&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Johann-Sebastian-Bach-Goldberg-Variationen-BWV-988/hnum/9999420/iampartner/n31" title="B.-J. Steens: J. S. Bach - Goldberg-Variationen bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Johann-Sebastian-Bach-Goldberg-Variationen-BWV-988/hnum/9999420/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.<br />
<img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/efb8a1ee884944efbe09bd2f915b2d9d" width="1" height="1" alt=""></p>
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		</item>
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		<title>&#8220;William Boyce &#8211; Trio Sonatas&#8221; vom Parley of Instruments bei »Neue CDs« auf NDR Kultur besprochen</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 13:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse, TV, Radio, Internet]]></category>
		<category><![CDATA[18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Barock]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
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		<category><![CDATA[William Boyce]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Name William Boyce (1711-1779) ist hierzulande nicht jedem Musikliebhaber ein Begriff, in England zählt Boyce allerdings zu den wichtigsten Komponisten seiner Epoche. Nun hat das englische Originalinstrumente-Ensemble The Parley of Instruments (zu Deutsch: Die Unterredung der Instrumente) unter der Leiterung von Peter Holman sämtliche Triosonaten (die zwölf 1747 veröffentlichten und drei damals unveröffentlicht gebliebenen) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/William-Boyce.gif" rel="shadowbox[post-3269];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="William Boyce"><img class="alignleft size-full wp-image-3271" title="William Boyce" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/William-Boyce.gif" alt="William Boyce" width="150" height="145" /></a>Der Name <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/William_Boyce" title="William Boyce auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/William_Boyce?referer=');">William Boyce</a> (1711-1779) ist hierzulande nicht jedem Musikliebhaber ein Begriff, in England zählt Boyce allerdings zu den wichtigsten Komponisten seiner Epoche. Nun hat das englische Originalinstrumente-Ensemble <a href="http://www.parley.org.uk/" title="The Parley of Instruments - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.parley.org.uk/?referer=');">The Parley of Instruments</a> (zu Deutsch: <em>Die Unterredung der Instrumente</em>) unter der Leiterung von Peter Holman sämtliche Triosonaten (die zwölf 1747 veröffentlichten und drei damals unveröffentlicht gebliebenen) für zwei Violinen mit Bass für Cello oder Cembalo.</p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Parley-of-Instruments-William-Boyce-Trio-Sonatas.png" rel="shadowbox[post-3269];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="The Parley of Instruments: William Boyce - Trio Sonatas"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3274" title="The Parley of Instruments: William Boyce - Trio Sonatas" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Parley-of-Instruments-William-Boyce-Trio-Sonatas-150x150.png" alt="The Parley of Instruments: William Boyce - Trio Sonatas" width="150" height="150" /></a>In ihrem Beitrag vom 9.08. <small>(der Textbeitrag ist vorab veröffentlicht; der Radiobeitrag folgt dann zu Wochenbeginn)</small> schreibt <a href="http://www.ndrkultur.de/" title="NDR Kultur - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ndrkultur.de/?referer=');">NDR Kultur</a>-Redakteurin Ulrike Henningsen zur Editionsgeschichte der Sonaten, die im 18. Jahrhundert äußerst populär waren: »<em>Diese ursprünglichen Fassungen  wurden danach oft bearbeitet, auch für Orchester, und so entstanden  kleine Konzerte. Auf den beiden CDs wechseln solistische Besetzung und  Kammerorchester einander ab.</em>«</p>
<p>Sie lobt das »sehr präzise Zusammenspiel« und resümiert:</p>
<blockquote><p>»<em>Durch das farbenfrohe und facettenreiche Spiel der Musiker ist eine<em> </em>lebendige  und abwechslungsreiche Einspielung dieser englischen Triosonaten  entstanden. Das ist Unterhaltungsmusik im besten Wortsinn &#8211; nicht nur  für heiße Sommertage!</em>«</p></blockquote>
<p>Den ganzen <strong>Artikel</strong> &#8220;William Boyce: Triosonaten&#8221; gibt es → <a href="http://www.ndrkultur.de/feuilleton/cds/ncdsboyce100.html" title="William Boyce - Triosonaten auf ndrkultur.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ndrkultur.de/feuilleton/cds/ncdsboyce100.html?referer=');">hier</a> in der Rubrik &#8220;Neue CDs&#8221; bei <em>NDR Kultur.</em></p>
<p><em>Addendum</em>: Den <strong>Podcast</strong> zur Sendung kann man auf der Seite direkt anhören (rechte Spalte) oder im MP3-Format → <a href="http://media.ndr.de/download/podcasts/podcast3024/AU-20100809-1556-1101.mp3" rel="shadowbox[post-3269];player=flv;width=500;height=0;" title="Podcast zu &quot;William Boyce - Triosonaten&quot; auf ndrkultur.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/media.ndr.de/download/podcasts/podcast3024/AU-20100809-1556-1101.mp3?referer=');">hier</a> herunterladen <small>(mit der rechten Maustaste anklicken und “Speichern unter” auswählen).</small></p>
<p><small></small></p>
<p>Die Doppel-CD <strong>William Boyce &#8211; Trio Sonatas</strong> vom <strong>Parley of Instruments</strong> unter der Leitung von <strong>Peter Holman</strong> ist am 23. Juli 2010 bei Hyperion (CDD 22063) erschienen und  kann im  Fachhandel erworben  oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie →  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003LT2KVE?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003LT2KVE" title="Parley of Instruments: W. Boyce - Trio Sonatas bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003LT2KVE?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003LT2KVE&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/8179826/iampartner/n31" title="Parley of Instruments: W. Boyce - Trio Sonatas bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/8179826/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Dunedin Consort &amp; Players, John Butt: J.S Bach – Mass in B minor&#8221; bei »Neue CDs« auf NDR Kultur besprochen</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 20:50:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse, TV, Radio, Internet]]></category>
		<category><![CDATA[18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Barock]]></category>
		<category><![CDATA[Chorwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Sebastian Bach]]></category>
		<category><![CDATA[Originalinstrumente]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[sakrale Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu einem differenzierten Ergebnis kommt der Redakteur Marcus Stäbler in seiner Besprechung für NDR Kultur der jüngsten Veröffentlichung des schottischen Originalinstrumente-Ensemble Dunedin Consort, der h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach. Auch wenn ich seiner Kritik in einigen Teilen nicht folge, sei seine Rezension an dieser Stelle dargelegt. Stäbler lobt zunächst den transparenten Klang der Aufnahme und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3056" title="Dunedin Consort: J. S. Bach - Mass in B minor" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Dunedin-Consort-J.-S.-Bach-Mass-in-B-minor-150x150.jpg" alt="Dunedin Consort: J. S. Bach - Mass in B minor" width="125" height="125" />Zu einem <em>differenzierten</em> Ergebnis kommt der Redakteur Marcus Stäbler in seiner Besprechung für NDR Kultur der jüngsten Veröffentlichung des schottischen Originalinstrumente-Ensemble <a href="http://www.dunedin-consort.org.uk/" title="Dunedin Consort - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.dunedin-consort.org.uk/?referer=');">Dunedin Consort</a>, der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/H-Moll-Messe" title="J. S. Bach: h-Moll-Messe, BWV 232 auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/H-Moll-Messe?referer=');">h-Moll-Messe</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sebastian_Bach" title="Johann Sebastian Bach auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sebastian_Bach?referer=');">Johann Sebastian Bach</a>. Auch wenn ich seiner Kritik in einigen Teilen nicht folge, sei seine Rezension an dieser Stelle dargelegt.</p>
<p>Stäbler lobt zunächst den transparenten Klang der Aufnahme und schreibt dazu:</p>
<blockquote><p>»<em>Nach und nach schichtet Bach die einzelnen Stimmen(&#8230;)  übereinander &#8211; und der Hörer kann diesen Aufbau sehr schön verfolgen.  Denn John Butt und sein Dunedin Consort and Players gewähren uns einen  ganz klaren Einblick, wie unter einem musikalischen Mikroskop.</em>«</p></blockquote>
<p><span id="more-3234"></span>und schreibt dazu weiter:</p>
<blockquote><p>»<em>Es ist eine sehr kammermusikalische Besetzung für die h-Moll-Messe, die  entsprechend durchsichtig klingt. Dadurch werden viele Details des dicht  gewobenen Meisterwerks hörbar (&#8230;)</em>«</p></blockquote>
<p>Weniger glücklich ist Marcus Stäbler mit der Leistung der Solisten der Aufnahme:</p>
<blockquote><p>»<em>Im Ensemble harmonieren die Stimmen meistens sehr gut und homogen &#8211;  aber bei den Arien fehlt es gelegentlich doch an eigenem Charakter und  Farbe.</em>«</p></blockquote>
<p>zieht aber letzten Endes eine positive Quintessenz:</p>
<blockquote><p>»<em>Unterm Strich überwiegen die Pluspunkte der Aufnahme.</em>«</p></blockquote>
<p>Den ganzen <strong>Artikel</strong> “Bach: h-Moll-Messe” gibt es → <a href="http://www.ndrkultur.de/feuilleton/cds/ncdsmesse100.html" title="Bach: h-Moll-Messe auf ndrkultur.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ndrkultur.de/feuilleton/cds/ncdsmesse100.html?referer=');">hier</a> in der Rubrik “Neue CDs” bei <em>NDR Kultur.</em></p>
<p>Den <strong>Podcast</strong> zur Sendung kann man auf der Seite direkt anhören (rechte Spalte) oder im MP3-Format → <a href="http://media.ndr.de/download/podcasts/podcast3024/AU-20100804-1618-4601.mp3" rel="shadowbox[post-3234];player=flv;width=500;height=0;" title="Podcast-Download zu &quot;Bach: h-Moll-Messe&quot; auf ndrkultur.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/media.ndr.de/download/podcasts/podcast3024/AU-20100804-1618-4601.mp3?referer=');">hier</a> herunterladen <small>(mit der rechten Maustaste anklicken und “Speichern unter” auswählen).</small></p>
<p>Die Besprechung desselben Albums hier im Blog (&#8220;CD des Monats&#8221;) findet man → <a href="http://blog.codaex.de/2010/07/dunedin-consort-players-john-butt-johann-sebastian-bach-mass-in-b-minor/" title="Dunedin Consort &amp; Players, John Butt: Johann Sebastian Bach – Mass in B minor auf blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">hier</a>.</p>
<p>Die 2SACD <strong>Johann Sebastian Bach &#8211; Mass in B minor</strong> vom <strong>Dunedin Consort &amp; Players</strong> unter der Leitung von <strong>John Butt</strong> ist am 23. Juli 2010 auf Linn Records (CKD 354) erschienen und  kann im  Fachhandel erworben  oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie →  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003GT37O8?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003GT37O8" title="Dunedin Consort: J. S. Bach - h-Moll-Messe bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003GT37O8?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003GT37O8&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Johann-Sebastian-Bach-Messe-h-moll-BWV-232/hnum/1124147/iampartner/n31" title="Dunedin Consort: J. S. Bach - h-Moll-Messe bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Johann-Sebastian-Bach-Messe-h-moll-BWV-232/hnum/1124147/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Authentischer und beschwingter Folk vom Quadriga Consort</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/07/authentischer-und-beschwingter-folk-vom-quadriga-consort/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 14:30:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet-Tipp zum Monatsende]]></category>
		<category><![CDATA[17. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Barock]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
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		<category><![CDATA[Quadriga Consort]]></category>
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		<description><![CDATA[Erst vor einigen Tagen besprach ich auf diesen Seiten die neue CD des österreichischen Quadriga Consort &#8220;Songs from the British Isles&#8221; (&#8216;Die besondere CD&#8217; Juli 2010, Besprechung s. → hier), auf der das Septett mit viel Fingerspitzengefühl alte (Folk-) Songs von den britischen Inseln historisch-informiert auf Originalinstrumenten vorträgt. Sie belegen (einmal mehr), dass E- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst vor einigen Tagen besprach ich auf diesen Seiten die neue CD des österreichischen <a href="http://www.quadriga-consort.at/Quadriga_Consort/Quadriga_Consort.html" title="Quator Renoir - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.quadriga-consort.at/Quadriga_Consort/Quadriga_Consort.html?referer=');">Quadriga Consort</a> &#8220;Songs from the British Isles&#8221; <small>(&#8216;Die besondere CD&#8217; Juli 2010, Besprechung s. → <a href="http://blog.codaex.de/2010/07/quadriga-consort-songs-from-the-british-isles/" title="Quadriga Consort: Songs from the British Isles auf blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">hier</a>)</small>, auf der das Septett mit viel Fingerspitzengefühl alte (Folk-) Songs von den britischen Inseln historisch-informiert auf Originalinstrumenten vorträgt. Sie belegen (einmal mehr), dass E- und U-Musik mehr Berührungspunkte haben, als man glauben möchte und dass man Alte Musik auch so gestalten kann, dass sie Hörerschichten anspricht, die mit dem, was sonst unter dem Label &#8216;klassische Musik&#8217; definiert wird, nicht viel anfangen können. Ausgerechnet die Alte Musik erweist sich hier als guter Einstieg in die Klassik-Welt.</p>
<p>
<a href='http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Pressefoto-1.jpg' rel='shadowbox[album-3074];player=img;' title='Quadriga Consort - Pressefoto 1, © Daniel K. Gebhart'><img width="150" height="150" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Pressefoto-1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Quadriga Consort - Pressefoto 1, © Daniel K. Gebhart" title="Quadriga Consort - Pressefoto 1, © Daniel K. Gebhart" /></a>
<a href='http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Pressefoto-2.jpg' rel='shadowbox[album-3074];player=img;' title='Quadriga Consort - Pressefoto 2, © Daniel K. Gebhart'><img width="150" height="150" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Pressefoto-2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Quadriga Consort - Pressefoto 2, © Daniel K. Gebhart" title="Quadriga Consort - Pressefoto 2, © Daniel K. Gebhart" /></a>
<a href='http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Pressefoto-3.jpg' rel='shadowbox[album-3074];player=img;' title='Quadriga Consort - Pressefoto 3, © Daniel K. Gebhart'><img width="150" height="150" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Pressefoto-3-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Quadriga Consort - Pressefoto 3, © Daniel K. Gebhart" title="Quadriga Consort - Pressefoto 3, © Daniel K. Gebhart" /></a>
<br />
<span id="more-3074"></span><br />
Zum Monatsende habe ich hier nun einige Live-Videos der <em>early music band</em> zusammengetragen, die einen sehr guten Eindruck vermitteln, was den Hörer auf diesem wundervollem Album erwartet: Die einfühlsame und betörende Stimme von Elisabeth Kaplan und die unbeschwerte, federleichte Musikalität von Angelika Huemer (Blockflöten, Viola da Gamba), Karin Silldorff (Blockflöten), Dominika Teufel (Viola da Gamba), Peter Trefflinger (Barockcello), Laurenz Schiffermüller (Perkussionsinstrumente) und Nikolaus Newerkla (Cembalo, Arrangements, Leitung).</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/YovH1lNMwog&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/YovH1lNMwog&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/IJD3djL3eRU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/IJD3djL3eRU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/HsDSMuh0xBI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/HsDSMuh0xBI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;">♦♦♦</p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Songs-from-the-British-Isles.jpg" rel="shadowbox[post-3074];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Quadriga Consort - Songs from the British Isles"><img class="size-thumbnail wp-image-2924 alignleft" title="Quadriga Consort - Songs from the British Isles" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Quadriga-Consort-Songs-from-the-British-Isles-150x150.jpg" alt="Quadriga Consort - Songs from the British Isles" width="75" height="75" /></a>Das Album<strong> Songs from the British Isles</strong>, gespielt vom österreichischen <strong>Quadriga Consort </strong>ist am 23. Juli auf Gramola (98876) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern   wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002YCI0AY?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B002YCI0AY" title="Quadriga Consort - Songs from the British Isles bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B002YCI0AY?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B002YCI0AY&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Songs-from-the-British-Isles/hnum/4897996/iampartner/n31" title="Quadriga Consort - Songs from the British Isles bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Songs-from-the-British-Isles/hnum/4897996/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.<br style="clear: both;" /></p>
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		<title>Dunedin Consort &amp; Players, John Butt: Johann Sebastian Bach &#8211; Mass in B minor</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 16:24:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Barock]]></category>
		<category><![CDATA[Chorwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Sebastian Bach]]></category>
		<category><![CDATA[Originalinstrumente]]></category>
		<category><![CDATA[sakrale Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die h-Moll-Messe, BWV 232 (international meistens unter der englischsprachigen Bezeichnung &#8220;Mass in B minor&#8221; bekannt) von Johann Sebastian Bach (1685-1750) ist das letzte große Chorwerk des Thomaskantors und gleichzeitig jenes, um welches sich die meisten Mythen ranken. Die Tatsache, dass Bach die ursprüngliche Kurzmesse (geschrieben 1733, anlässlich des Todes des Kurfürsten Friedrich August I. von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/04/Johann-Sebastian-Bach.jpg" rel="shadowbox[post-3033];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Johann Sebastian Bach"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1426" title="Johann Sebastian Bach" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/04/Johann-Sebastian-Bach-e1280492579774-150x150.jpg" alt="Johann Sebastian Bach" width="150" height="150" /></a>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/H-Moll-Messe" title="J. S. Bach: h-Moll-Messe, BWV 232 auf de.wikipedia.org" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/H-Moll-Messe?referer=');">h-Moll-Messe, BWV 232</a> (international meistens unter der englischsprachigen Bezeichnung &#8220;Mass in B minor&#8221; bekannt) von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sebastian_Bach" title="Johann Sebastian Bach auf de.wikipedia.org" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sebastian_Bach?referer=');">Johann Sebastian Bach</a> (1685-1750) ist das letzte große Chorwerk des Thomaskantors und gleichzeitig jenes, um welches sich die meisten Mythen ranken. Die Tatsache, dass Bach die ursprüngliche Kurzmesse (geschrieben 1733, anlässlich des Todes des Kurfürsten Friedrich August I. von Sachsen) ohne (bekannten) Anlass 1748/9 zu einer vollständigen Messe ausbaute, der dann das vollständige Ordinarium des lateinischen Messetextes zugrunde liegt (und damit eher katholisch, denn protestantisch war &#8211; waren doch vollständige Messen auf Latein zu Bachs Zeiten in der protestantischen Glaubenswelt schon <em>sehr</em> ungewöhnlich), ließ Raum für Spekulationen. <a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Bwv232-credo.jpg" rel="shadowbox[post-3033];player=img;" class="liimagelink" title="h-Moll-Messe, Autograph der 1. Seite des Credo"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3038" title="h-Moll-Messe, Autograph der 1. Seite des Credo" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Bwv232-credo-150x150.jpg" alt="h-Moll-Messe, Autograph der 1. Seite des Credo" width="150" height="150" /></a>Gerade in der Romantik mutmaßte man, dass Bach sich selbst eine Totenmesse geschrieben hat (obwohl es sich bei der h-Moll-Messe nicht um eine Totenmesse, ein <em>Requiem</em>, sondern um eine <em>Missa solemnis</em> handelt), die sein wahres (katholisches) Glaubensbekenntnis beinhalte, eine gewagte These, wenn man bedenkt, wie wichtig Bach für die protestantische Kirchenmusik war und wie umworben seine Dienste waren. Wenn er wirklich katholisch hätte sein wollen, wäre es für ihn gewiss nicht unmöglich gewesen, dies zu sein.</p>
<p>Gleich welche Gründe es letzten Endes gegeben haben mag (am wahrscheinlichsten scheint heute einfach Bachs Wunsch ein weiteres exemplarisches Werk zu schaffen), wurde die 1733er Messe teils durch Neukompositionen, teils durch parodierende Umarbeitung vorhandener Sätze aus seinen Kantaten um ein Credo, ein Sanctus und ein Agnus Dei erweitert. Bachs zweitältester Sohn <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Philipp_Emanuel_Bach" title="Carl Philipp Emanuel Bach auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Carl_Philipp_Emanuel_Bach?referer=');">Carl Philipp Emanuel Bach</a> (1714-1788) erbte die Partitur, bearbeitete sie (möglicherweise begann er damit sogar noch zu Bachs Lebzeiten), doch erstmalig im Druck erschien die Messe allerdings erst 1805, lange nach dem Todes Carl Philipp Emanuels. Unklar bleibt, wann sie zum ersten Mal vollständig am Stück aufgeführt wurde, möglicherweise in den 1830er Jahren in Leipzig unter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Mendelssohn_Bartholdy" title="Felix Mendelssohn Bartholdy auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Felix_Mendelssohn_Bartholdy?referer=');">Felix Mendelssohn Bartholdy</a> (1809-1847).<br />
<span id="more-3033"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Dunedin-Consort-J.-S.-Bach-Mass-in-B-minor.jpg" rel="shadowbox[post-3033];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Dunedin Consort: J. S. Bach - Mass in B minor"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3056" title="Dunedin Consort: J. S. Bach - Mass in B minor" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/07/Dunedin-Consort-J.-S.-Bach-Mass-in-B-minor-150x150.jpg" alt="Dunedin Consort: J. S. Bach - Mass in B minor" width="150" height="150" /></a>Auch  die Editionsgeschichte ist ein spannendes Kapitel der Musikhistorie und  alles anderes als widerspruchsfrei und abgeschlossen. Nach dem neuesten  Stand der Wissenschaft ist die Edition des Bach-Forschers <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joshua_Rifkin" title="Joshua Rifkin auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Joshua_Rifkin?referer=');">Joshua Rifkin</a>,  der seine kritische Ausgabe der letzten Fassung der h-Moll-Messe 2006  beim renommierten Verlag Breitkopf &amp; Härtel veröffentliche. Wie bei  allen Ausgaben Rifkins sind die Solostimmen gleichzeitig der Kern des Chors, der nur in bestimmten (und zu bestimmenden) Momenten durch <a href="http://www.zeno.org/Brockhaus-1837/A/Ripienist" title="Ripienist - Definition nach Brockhaus auf zeno.org" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.zeno.org/Brockhaus-1837/A/Ripienist?referer=');">Ripienisten</a> punktuell verstärkt  wird. Diese äußerst akribisch erstellte Fassung (gerade was den Einsatz der Chorstimmen anbelangt) wurde nun zum ersten Mal  vom schottischen Originalinstrumente-Ensemble <a href="http://www.dunedin-consort.org.uk/" title="Dunedin Consort - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.dunedin-consort.org.uk/?referer=');">Dunedin Consort &amp; Players</a> für das audiophile Label <a href="http://www.linnrecords.com/" title="Linn Records - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.linnrecords.com/?referer=');">Linn Records</a> eingespielt.</p>
<p>Das erste, was einem schon bei den allerersten Klängen des eröffnenden <em>Kyrie eleison</em> auffällt, ist das zügige Tempo, das das Dunedin Consort unter John Butt anschlägt. Sicher, es gab auch schon vorher recht zügig von statten gehende Interpretationen: Gerade in den letzten Jahren tendiert man (endlich!) dazu, Bach nicht mehr jene extreme Langsamkeit zu verleihen, die man gerade hier in Deutschland so lange bei ihm pflegte (etwa bei Otto Klemperers sehr getragener, extrem düster wirkende Aufnahme von 1968 mit dem wuchtigen BBC Chorus und dem New Philharmonia Orchestra) , aber die sehr zügigen (nicht zu schnellen, schon gar nicht unpräzisen!) Tempi sind dennoch auffallend. Auffallend auch, weil der Chor tatsächlich unglaublich schlank, transparent und flexibel klingt, sicher auch dank der überragenden Aufnahmetechnik, auf die bei Linn Records immer mit äußerster Sorgfalt geachtet wird.</p>
<div style="border: 1px solid black; float: right; width: 180px; margin: 10px; padding: 10px;">
<p>Die Solisten:</p>
<p>Susan Hamilton &#8211; Sopran 1<br />
Cecilia Osmond &#8211; Sopran 2<br />
Margot Oitzinger &#8211; Alt<br />
Thomas Hobbs &#8211; Tenor<br />
Matthew Brook &#8211; Bass</p>
</div>
<p>Nun gibt es schon lange keine Neuaufnahmen der h-Moll-Messe mehr, bei denen große Chöre (wie eben der riesige BBC Chorus in Klemperers Aufnahme) verwendet werden (von modernen Instrumenten ganz zu schweigen), doch der schlanke, wendige Chorgesang bleibt das &#8216;Markenzeichen&#8217; der Aufnahme. Rifkin (und Butt) haben sich an jedem Punkt der Messe genaue Gedanken gemacht, wann man welche Stimmen doppelt und wann nicht. (De facto nehmen genau diese Überlegungen im Booklet einen großen Raum ein).</p>
<p>Aber es sind nicht nur das Reduzieren der Chorstimmen und das zügige Tempo, die diese Aufnahme aus der großen h-Moll-Messen-Diskografie hervorheben, es ist vor allem die Art und Weise, <em>wie</em> die Messe vorgetragen wird. In noch nie gehörter Freundlichkeit, stellenweise regelrechter Fröhlichkeit (!) wird hier die Messe zelebriert: Geht man dem Sinn einer Messe auf den Grund, dann ist dies gewiss nicht so abwegig, wie es sich zunächst anhört: Christen <em>feiern</em> Gottesdienste, sie bekennen sich freimütig zu ihrem Glauben und fühlen sich dadurch befreit. Selbstverständlich steckt in jeder Messe nicht nur Gottes<em>furcht</em>, sondern auch Freude über seine Existenz, Freude über die Vergebung der Sünden, Freude über das versprochene Heil. Warum wurde diese überaus positive Aspekt in der sakralen Musik Bachs so oft übersehen? Vielleicht weil es nicht so recht ins Bild des strengen, brütenden Protestanten passen wollte? Aber Bach war nicht nur Protestant, er war auch ein Komponist, der seine Musik geradezu peychologisierte: Dramatik, Düsternis, Drohung sogar, aber eben auch Freude. Gerade eine lateinische Messe bot hierfür Spielraum. Wenn man das <em>Gloria in excelsis Deo</em> auf dieser Aufnahme hört, dann findet man jenen verspielten, freudigen, freundlichen Bach wieder, den man sonst nur in seinen instrumentalen Werken (etwa den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brandenburgische_Konzerte" title="J. S. Bach: Brandenburgische Konzerte auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Brandenburgische_Konzerte?referer=');">Brandenburgischen Konzerten</a>) vermutet.</p>
<p>Diese Aufnahme der h-Moll-Messe ist im Grunde eine Messe, die <em>gefeiert</em> wird, mit all dem, was im Psychogramm einer Messe tatsächlich vorhanden ist: Andacht, Gottesfurcht, Meditation und Spiritualität, aber eben auch Freude, wo Freude geboten ist. Dem Dunedin Consort unter John Butt ist eine menschenfreundliche h-Moll-Messe gelungen, die nichts von ihrer Ernsthaftigkeit und Größe, aber vieles von ihrer immer unterstellten Schwere verloren hat. Die einzigartige Musik der Bachs gewinnt so nur noch mehr an Tiefe und Vielschichtigkeit und gewinnt an innerer Logik.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-647" title="CD des Monats - blog.codaex.de" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/01/CD-des-Monats-Codaex.jpg" alt="CD des Monats - blog.codaex.de" width="91" height="91" />Ein Meilenstein in Sachen Aufnahmequalität und Interpretation: So feierlich, so <em>freundlich</em> hat man die h-Moll-Messe noch nie gehört, selten wirkten Chor- und Solo-Passagen homogener. Eine Aufnahme, die man als Bach-Freund unbedingt gehört haben sollte, auch (und gerade!) wenn man glaubt, die h-Moll-Messe schon zur Genüge zu kennen. Dies ist ein herausragender Beitrag zur Bach-Diskografie des letzten Jahre: &#8220;<em>CD des Monats</em>&#8221; Juli 2010.<br style="clear: both;" /></p>
<div id="gdsr_mureview_block_3033_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die 2SACD <strong>Johann Sebastian Bach &#8211; Mass in B minor</strong> vom <strong>Dunedin Consort &amp; Players</strong> unter der Leitung von <strong>John Butt</strong> ist am 23. Juli 2010 auf Linn Records (CKD 354) erschienen und  kann im  Fachhandel erworben  oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie →  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003GT37O8?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003GT37O8" title="Dunedin Consort: J. S. Bach - h-Moll-Messe bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003GT37O8?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003GT37O8&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Johann-Sebastian-Bach-Messe-h-moll-BWV-232/hnum/1124147/iampartner/n31" title="Dunedin Consort: J. S. Bach - h-Moll-Messe bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Johann-Sebastian-Bach-Messe-h-moll-BWV-232/hnum/1124147/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.<br />
<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/9d72a4a3bb9448f0b98acbb2ba42dca7" alt="" width="1" height="1" /></p>
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