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	<description>Neuigkeiten, Besprechungen, Tipps und Termine</description>
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		<title>Jens-Uwe Popp: Oremus (Werke von Francisco Tárrega · Antonio Lauro · Agustin Barrios-Mangoré · Miguel Llobet)</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 15:30:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn ich ehrlich bin, dann wundert es mich immer wieder, dass viele Gitarrenmusik-CDs in den Klassik-Abteilungen der großen Plattenläden so ein Nischen-Dasein fristen. Die akustische Gitarrenmusik hat Schnittmengen mit (quasi) allen Bereichen der Musik: Folk, Klassik, Jazz, Pop. Wenn man Musik auf sechs Saiten reduziert, scheint es nebensächlich zu sein, ob man das Werk der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/02/Klassische-Gitarre-cc-Martin-Möller-Ausschnitt.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[9476]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-9481" title="Klassische Gitarre - (cc-by-sa 2.0) Martin Möller (Ausschnitt)" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/02/Klassische-Gitarre-cc-Martin-Möller-Ausschnitt-73x150.jpg" alt="Klassische Gitarre - (cc-by-sa 2.0) Martin Möller (Ausschnitt)" width="73" height="150" /></a>Wenn ich ehrlich bin, dann wundert es mich immer wieder, dass viele Gitarrenmusik-CDs in den Klassik-Abteilungen der großen Plattenläden so ein Nischen-Dasein fristen. Die akustische Gitarrenmusik hat Schnittmengen mit (quasi) allen Bereichen der Musik: Folk, Klassik, Jazz, Pop. Wenn man Musik auf sechs Saiten reduziert, scheint es nebensächlich zu sein, ob man das Werk der einen oder anderen Musikwelt zuspricht. Gitarristen sind in erster Linie <em>Gitarristen</em> und definieren sich nicht über ein einziges, abgrenztes Genre. So gibt es sehr gelungene &#8216;klassische-Musik&#8217;-CDs von Rock-Gitarristen, beispielsweise von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Steve_Hackett" title="Steve Hackett auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Steve_Hackett?referer=');">Steve Hackett</a> (Ex-Genesis) und von Jazz-Größen wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_McLaughlin_%28Musiker%29" title="John McLaughlin auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/John_McLaughlin_28Musiker_29?referer=');">John McLaughlin</a>, der zum Beispiel ein sehr gelungenes &#8216;klassisches&#8217; Gitarrenkonzert komponiert hat. Der Flamenco-Gitarrist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paco_de_Luc%C3%ADa" title="Paco De Lucía auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Paco_de_Luc_C3_ADa?referer=');">Paco De Lucía</a> hat eigens für sein Album <em>Paco De Lucia plays Manuel De Falla</em> (1978) Noten lesen gelernt und auf der anderen Seite hat der australisch-britische &#8216;klassische Gitarrist&#8217; John Williams in seiner Karriere immer wieder mit Jazz und Rock experimentiert – so gründete er unter anderem Mitte der 1970er Jahre die Progressive-Rock-Band Sky. Kurzum: Die Gitarre vermag viele Hörer (und Musiker) ganz unterschiedlicher Genres anzusprechen.<br />
<span id="more-9476"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Jens-Uwe-Popp-Oremus.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[9476]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9348" title="Jens-Uwe Popp: Oremus" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Jens-Uwe-Popp-Oremus-150x133.jpg" alt="Jens-Uwe Popp: Oremus" width="150" height="133" /></a>Auch der Hamburger Gitarrist <a href="http://www.jensuwepopp.de/" title="Jens-Uwe Popp - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jensuwepopp.de/?referer=');">Jens-Uwe Popp</a> experimentiert bei seinen zahlreichen Projekten mit den unterschiedlichsten Genres: Weltmusik, Klezmer, Kammermusik: Für sein nun bei <a href="http://vkjk.de/index-de.html" title="Verlagsgruppe Kamprad: Querstand - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/vkjk.de/index-de.html?referer=');">Querstand</a> erschienenes Solo-Debüt <em>Oremus</em> hat er Werke von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Francisco_T%C3%A1rrega" title="Francisco Tárrega auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Francisco_T_C3_A1rrega?referer=');">Francisco Tárrega</a> (1852-1909), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antonio_Lauro" title="Antonio Lauro auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Antonio_Lauro?referer=');">Antonio Lauro</a> (1917-1986), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Agust%C3%ADn_Barrios_Mangor%C3%A9" title="Agustin Barrios Mangoré auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Agust_C3_ADn_Barrios_Mangor_C3_A9?referer=');">Agustin Barrios-Mangoré</a> (1885-1944) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Miguel_Llobet" title="Miguel Llobet auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Miguel_Llobet?referer=');">Miguel Llobet</a> (1878-1938) zusammengestellt.</p>
<p>Es ist in jeder Hinsicht ein äußerst überraschendes und erfreuliches Album geworden: Zum einen überzeugt Popp durch blitzsauberes Spiel: Seine exzellente Anschlag- und Grifftechnik zeichnen ihn als einen der besten deutschen Gitarristen aus. Gleichzeitig bleibt sein Spiel angenehm bescheiden und vermeidet jede virtuose Protzerei. Zum anderen überrascht das Album durch die <em>Auswahl</em> Stücke: Für sein Debütalbum hat Popp Kompositionen ausgesucht, die bestenfalls zum erweiterten Standard-Repertoire der klassischen Gitarre zählen. Gitarren-&#8217;Gassenhauer&#8217; sucht man auf <em>Oremus</em> vergeblich. Stattdessen ist es dem Gitarristen gelungen, die dreizehn ausgewählten Stücke zu einem sinnvollen Ganzen zu verbinden, fast so, als ob sie in dieser Reihenfolge für dieses Album komponiert worden wären. Hier greift ein Stück in das nächste; auf dem Album findet sich nichts Unpassendes oder Überflüssiges (deswegen wohl auch die sehr kurze Spielzeit der CD mit 38 Minuten), weder in der Auswahl, noch in der Interpretation.<em> Oremus</em>, Latein für »Lasst uns beten«, ist dabei nicht nur der Titel eines der hier eingespielten Stücke, sondern auch so etwas wie das Motto des Albums, weniger im religiösen Sinne, wohl aber in der meditativen Konzentration auf <em>eine</em> Botschaft, die sich nicht in Worte fassen lässt, getreu der Widmung, die Popp nach einem Aphorismus von E.T.A. Hoffmann gewählt hat:</p>
<blockquote><p>Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an.</p></blockquote>
<p><em>Oremus</em> ist das beste Gitarrenmusik-Album geworden, das ich seit langer Zeit gehört habe.</p>
<p><img class="alignleft  wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="51" height="51" />Ein Gesamtkunstwerk, zusammengefügt aus 13 Einzelteilen. Jens-Uwe Popps Debüt katapultiert ihn umgehend in die erste Liga der deutschen Gitarristen. Ein wundervolles Album, meisterlich gespielt und bemerkenswert gut aufgenommen. <em>Die besondere CD</em>, erschienen im Januar 2012.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_9476_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Oremus</strong> von<strong> Jens-Uwe Popp</strong> ist am 20. Januar 2012 beim Label Querstand (VKJK 1127) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0060Z4UOG/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0060Z4UOG" title="Jens-Uwe Popp - Oremus bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B0060Z4UOG/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B0060Z4UOG&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Jens-Uwe-Popp-Oremus/hnum/1698488?iampartner=n31" title="Jens-Uwe Popp - Oremus bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Jens-Uwe-Popp-Oremus/hnum/1698488?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Francisco Tárrega &#8211; Endecha</li>
<li>Antonio Lauro &#8211; Vals Venezolano No. 2 &#8220;Adreina&#8221;</li>
<li>Antonio Lauro &#8211; Vals Venezolano No. 3 &#8220;Criollo&#8221;</li>
<li>Agustin Barrios-Mangoré &#8211; Choro de Saudade</li>
<li>Agustin Barrios-Mangoré &#8211; La Catedral &#8211; Preludio</li>
<li>Agustin Barrios-Mangoré &#8211; La Catedral &#8211; Religioso</li>
<li>Agustin Barrios-Mangoré &#8211; La Catedral -Allegro Solemne</li>
<li>Agustin Barrios-Mangoré &#8211; Barcarola</li>
<li>Antonio Lauro &#8211; Registro</li>
<li>Francisco Tárrega &#8211; Oremus</li>
<li>Agustin Barrios-Mangoré &#8211; Valse, op. 8 No. 4</li>
<li>Francisco Tárrega &#8211; Marieta</li>
<li>Anon., arr. Miguel Llobet &#8211; El Testament d&#8217;Amelia</li>
</ol>
<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/ccddd0b8f6a442dab62fcdf4e5d6794d" alt="" width="1" height="1" /></p>
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        }(document, "script", "facebook-jssdk"));</script>
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		<title>Vorschau auf interessante Codaex-Veröffentlichungen im Februar 2012 &#8211; Teil II: Vokal · Alte Musik · Neue Musik</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2012/02/vorschau-auf-interessante-codaex-veroffentlichungen-im-februar-2012-teil-ii-vokal-%c2%b7-alte-musik-%c2%b7-neue-musik/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 17:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Alte Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Februar]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Oper]]></category>
		<category><![CDATA[sakrale Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Rubrik Vorschau wird am Monatsbeginn ein ausgewählter Überblick über die interessantesten Neuerscheinungen im Codaex-Vertrieb präsentiert. Ein Teil dieser vorgestellten Titel wird dann im Laufe der kommenden Wochen im Blog noch ausführlicher besprochen Alle folgenden (und noch viele weitere) Titel im Codaex-Vertrieb erscheinen am 24. Februar 2012. Die monatliche Codaex-Neuheiten-Newsletter mit Infos zu allen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-2168 alignleft" title="Neue CDs" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/CD.jpg" alt="Neue CDs" width="80" height="80" />In der Rubrik <a href="../category/vorschau/" title="Kategorie &quot;Vorschau&quot; auf blog.codaex.de" target="_blank" class="liinternal">Vorschau</a> wird am Monatsbeginn ein ausgewählter Überblick über die interessantesten Neuerscheinungen im Codaex-Vertrieb präsentiert. Ein Teil dieser vorgestellten Titel wird dann im Laufe der kommenden Wochen im Blog noch ausführlicher besprochen</p>
<p>Alle <em>folgenden</em> (und noch viele weitere) Titel im Codaex-Vertrieb erscheinen am <strong>24. Februar 2012</strong>.</p>
<p><strong>Die monatliche Codaex-Neuheiten-Newsletter mit Infos zu allen anstehenden Veröffentlichungen im Codaex-Vertrieb kann man → <a href="../newsletter-abonnieren/" title="Newsletter abonnieren" class="liinternal">hier abonnieren</a>.</strong></p>
<p>Im gestrigen <a href="http://blog.codaex.de/2012/02/vorschau-auf-interessante-codaex-veroffentlichungen-im-februar-2012-teil-i-orchesterwerke-%c2%b7-kammermusik/" title="Vorschau auf interessante Codaex-Veröffentlichungen im Februar 2012 – Teil I: Orchesterwerke · Kammermusik" class="liinternal">Teil I</a> der Vorschau stellte ich 1. Orchesterwerke und 2. Kammermusik vor; heute folgen die (aus meiner Sicht) besonders vielversprechenden Neuerscheinungen aus den Bereichen <strong>3. Vokal</strong>musik<strong> 4</strong><strong>. Alte Musik</strong> und <strong>5. Neue Musik</strong>.<br />
<span id="more-9470"></span></p>
<h2><strong> </strong>3. <strong>Vokalmusik</strong></h2>
<p><strong>Johann Sebastian Bach<br />
Johannespassion (1725)<br />
Concerto d’Amsterdam ·  La Furia, Nico van der Meel<br />
</strong></p>
<p>Das <a href="http://www.concertodamsterdam.nl/" title="Concerto d'Amsterdam - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.concertodamsterdam.nl/?referer=');">Concerto d&#8217;Amsterdam</a> hat sich in den letzten Jahren zu einem der besten niederländischen Originalinstrumentenensembles entwickelt. Bereits 2006 nahm es gemeinsam mit dem flämischen Chor <a href="http://www.lafuria.be/" title="La Furia - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.lafuria.be/?referer=');">La furia</a> (<em>Nomen non est omen!</em>) eine intime, schlichte Interpretation der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes-Passion_%28J._S._Bach%29" title="J. S. Bach: Johannespassion auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Johannes-Passion_28J._S._Bach_29?referer=');"><em>Johannespassion</em></a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sebastian_Bach" title="Johann Sebastian Bach auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sebastian_Bach?referer=');">Johann Sebastian Bach</a> (1685-1750) in der selten aufgeführten (rekonstruierten) Fassung von 1725 für das audiophile niederländische Label <a href="http://www.quintone.nl/" title="Quintone - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.quintone.nl/?referer=');">Quintone</a> auf, die nun endlich im Newton Classics/Codaex-Vertrieb wiederveröffentlicht wird.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p><strong>Luigi <strong>Cherubini<br />
Arias and Overtures from Florence to Paris<br />
Auser Musici, Carlo Ipata</strong><br />
Solistin: Maria Grazia Schiavo, Sopran<br />
</strong></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Luigi_Cherubini" title="Luigi Cherubini auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Luigi_Cherubini?referer=');">Luigi Cherubini</a> (1760–1842), von niemand geringerem als Beethoven als bester Komponist seiner Zeitgenossen angesehen, komponierte Opern voller Tiefgang und düsteren Drama. Auf der neuen <a href="http://www.hyperion-records.co.uk/" title="Hyperion Records - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hyperion-records.co.uk/?referer=');">Hyperion</a>-CD des italienischen Ensembles <a href="http://www.ausermusici.org/" title="Auser Musici - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ausermusici.org/?referer=');">Auser Musici</a> unter der Leitung von Carla Ipata werden einige Arien und Overtüren aus seinen Florentiner und Pariser Opern (Il Giulio Sabino, Ifigenia in Aulide, Démophon, Armida abbandonata. Mesenzio, re d’Etruria) vorgestellt. Als Solistin ist Maria Grazia Schiavo zu hören.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p><strong><strong>Christoph Willibald</strong></strong> <strong></strong><strong><strong>Gluck<br />
Il Trionfo di Clelia<br />
</strong>Armonia Atenea, Giuseppe Sigismondi de Risio<br />
</strong></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Willibald_Gluck" title="Christoph Willibald Gluck auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Willibald_Gluck?referer=');">Christoph Willibald Gluck</a> (1714-1787) schrieb die Opera seria <em>Il Trionfo di Clelia</em> für die Einweihung 1763 des neu gebauten Theaters in Bologna. Binnen weniger Wochen wurde sie ein Riesenerfolg (30.000 Karten in nur einem Monat). Die verschollene Originalpartitur der Uraufführung ist nun zufällig wieder aufgetaucht, und so kann das Werk nach 250 Jahren in seiner Erstfassung wieder präsentiert werden. Aufgenommen wurde die Oper für das audiophile <a href="http://www.mdg.de/" title="MDG - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.mdg.de/?referer=');">MDG</a>-Label von einem der qualifiziertesten Ensembles für frühe Opern, dem griechischen Ensemble Armonia Atenea unter der Leitung des Italieners Giuseppe Sigismondi de Risio.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Antonio Vivaldi</strong><br />
<strong>The Return of the Angels</strong><br />
<strong>Ensemble Caprice, Matthias Maute</strong></p>
<p style="text-align: left;">Auszüge aus den geistlichen Werken <em>Juditha triumphans</em>, <em>Gloria</em>, den Psalm-Vertonungen <em>In exitu Israel</em>, <em>Laudate Dominum</em>, <em>Laetatus sum</em>, dem <em>Concerto in d-Moll, RV 566</em> und der Motette <em>O qui coeli terraeque serenitas</em> von Antonio Vivaldi (), interpretiert vom frankokanadischen <a href="http://www.ensemblecaprice.com/" title="Ensemble Caprice - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ensemblecaprice.com/?referer=');">Ensemble Caprice</a> für <a href="http://www.analekta.com/en/" title="Analekta - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.analekta.com/en/?referer=');">Analekta</a>.</p>
<p style="text-align: center;">♦♦♦</p>
<h2>4. Alte Musik</h2>
<p><strong></strong><strong><br />
<strong><strong><strong></strong></strong><strong><strong>Antoine Brumel</strong></strong> · Josquin Desprez · Orlande de Lassus<br />
The Earth Resounds<br />
The Sixteen</strong>, Harry <strong><strong>Christophers</strong></strong><br />
</strong></p>
<p>Überraschend komplexe und modern anmutende, faszinierende Chormusik von drei europäischen &#8220;Renaissance-Stars&#8221; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antoine_Brumel" title="Antoine Brumel auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Antoine_Brumel?referer=');">Antoine Brumel</a> (ca. 1460 &#8211; nach 1515)  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Josquin_Desprez" title="Josquin Desprez auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Josquin_Desprez?referer=');">Josquin Desprez</a> (ca. 1450-1521) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Orlande_de_Lassus" title="Orlande de Lassus auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Orlande_de_Lassus?referer=');">Orlande de Lassus</a> (1532-1594), interpretiert von einem der weltbesten Chöre, Harry Christophers&#8217; <a href="http://www.the-sixteen.org.uk/" title="The Sixteen - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.the-sixteen.org.uk/?referer=');">The Sixteen</a>.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p><strong>Orlande de Lassus</strong><br />
<strong>Biographie musicale, Vol. 1: Anèes de jeunesse</strong><br />
<strong>Ludus Modalis, Bruno Botert</strong></p>
<p>Aus dem Herzen der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wallonie" title="Wallonie auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Wallonie?referer=');">Wallonie</a>, dem heutigen französischsprachigen Teil Süd-Belgiens, stammten zahlreiche wichtige Komponisten des 14. und 15. Jahrhunderts, der bekannteste unter ihnen war vielleicht Orlande (oder Orlando, oder Roland) de Lassus (auch di Lasso), der in seiner Heimat, in Italien, in England und zuletzt in München lebte und arbeitete. Die Reihe &#8216;Biographie musicale&#8217; des Labels <a href="http://www.musiwall.ulg.ac.be/" title="Musique en Wallonie - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.musiwall.ulg.ac.be/?referer=');">Musique en Wallonie</a> will einen biographischen Überblick über das Œuvre des &#8216;ersten europäischen Komponisten&#8217; verschaffen.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p><strong>Tomás Luis de Victoria</strong><br />
<strong>Canticum Nativitatis Domini</strong><br />
<strong>Capella de Ministrers, Carlos Magraner</strong></p>
<p>Neuaufnahme des <em>Canticum Nativitatis Domini</em> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tom%C3%A1s_Luis_de_Victoria" title="Tomás Luis de Victoria auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Tom_C3_A1s_Luis_de_Victoria?referer=');">Tomás Luis de Victoria</a> (ca. 1548-1611) vom spanischen Ensemble <a href="http://www.capelladeministrers.es/" title="Capella de Ministrers - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.capelladeministrers.es/?referer=');">Capella de Ministrers</a> unter der Leitung von Carlos Magraner.</p>
<p style="text-align: center;">♦♦♦</p>
<h2>5. Neue Musik</h2>
<p><strong>Josef Matthias Hauer</strong><br />
<strong>Etudes, op. 22</strong><br />
<strong>Steffen Schleiermacher</strong></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Matthias_Hauer" title="Josef Matthias Hauer auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Josef_Matthias_Hauer?referer=');">Josef Matthias Hauer</a> (1883-1959) sah sich selbst als der »<em>geistige</em>(n)<em> Urheber und immer noch einzige Kenner der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zw%C3%B6lftonmusik" title="Zwölftonmusik auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Zw_C3_B6lftonmusik?referer=');">Zwölftonmusik</a></em>« und stand Zeit seines Lebens in erbitterter (und verbitterter) Opposition zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arnold_Sch%C3%B6nberg" title="Arnold Schönberg auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Arnold_Sch_C3_B6nberg?referer=');">Arnold Schönberg</a> (1874-1951), der sich ebenfalls als Erfinder derselben rühmte. <a href="http://www.schleiermacher-leipzig.de/" title="Steffen Schleiermacher - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.schleiermacher-leipzig.de/?referer=');">Steffen Schleiermacher</a> hat für <a href="http://www.mdg.de/" title="MDG - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.mdg.de/?referer=');">MDG</a> nun die Kompositionsstudien Hauers neu aufgenommen.</p>
<p style="text-align: center;">♦♦♦</p>
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		<title>Vorschau auf interessante Codaex-Veröffentlichungen im Februar 2012 &#8211; Teil I: Orchesterwerke · Kammermusik</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 14:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Februar]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Orchesterwerke]]></category>
		<category><![CDATA[sinfonische Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Rubrik Vorschau präsentiere ich immer zu Monatsbeginn einen ausgewählten Überblick über die (aus meiner Sicht) interessantesten Neuerscheinungen im Codaex-Vertrieb, die im Laufe des jeweiligen Monats (üblicherweise in der zweiten Monatshälfte) in den Handel kommen. Einige dieser Titel werden im Laufe der kommenden Wochen hier im Blog besprochen. Alle folgenden (und noch viele weitere) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-2168 alignright" title="Neue CDs" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/CD.jpg" alt="Neue CDs" width="100" height="100" />In der Rubrik <a href="../category/vorschau/" title="Kategorie &quot;Vorschau&quot; auf blog.codaex.de" target="_blank" class="liinternal">Vorschau</a> präsentiere ich immer zu Monatsbeginn einen ausgewählten Überblick über die (aus meiner Sicht) interessantesten Neuerscheinungen im Codaex-Vertrieb, die im Laufe des jeweiligen Monats (üblicherweise in der zweiten Monatshälfte) in den Handel kommen. Einige dieser Titel werden im Laufe der kommenden Wochen hier im Blog besprochen.</p>
<p>Alle <em>folgenden</em> (und noch viele weitere) Titel im Codaex-Vertrieb erscheinen am <strong><span style="text-decoration: underline;">24. Februar 2012</span></strong>.</p>
<p><strong>Die monatliche Codaex-Neuheiten-Newsletter mit Infos zu<span style="text-decoration: underline;"> allen anstehenden Veröffentlichungen</span> im Codaex-Vertrieb kann man → <a href="http://blog.codaex.de/newsletter-abonnieren/" title="Newsletter abonnieren" class="liinternal">hier abonnieren</a>.</strong></p>
<p>Im heutigen Teil I der Vorschau präsentiere ich meine Favoriten aus den Bereichen <strong>1. Orchesterwerke</strong> und <strong>2. Kammermusik</strong>; morgen im Teil II folgen dann die Höhepunkte der Neuerscheinungen aus den Bereichen 3. Vokalmusik, 4. Alte Musik und 5. Neue Musik.<br />
<span id="more-9456"></span></p>
<h2>1. Orchesterwerke</h2>
<p><strong></strong><strong><strong>Luciano Berio<br />
Orchestral realisations of Schubert, Brahms and Mahler<br />
Bergen Philharmonic Orchestra, Edward Gardner<br />
Solisten: Roderick Williams, Bariton · Michael Collins, Klarinette</strong><br />
</strong></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Luciano_Berio" title="Luciano Berio auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Luciano_Berio?referer=');">Luciano Berio</a> (1925-2003) war nicht nur einer der bedeutendsten dezidiert <em>modernen</em> Komponisten des 20. Jahrhunderts, er war auch ein Musikforscher, der sich intensiv mit der Vergangenheit beschäftigte. Auf der vorliegenden <a href="http://www.chandos.net/" title="Chandos - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.chandos.net/?referer=');">Chandos</a>-SACD sind drei von ihm vervollständigte und/oder orchestrierte Werke zu hören: &#8220;Rendering&#8221;, eine <em>Restaurierung</em> von Skizzen zu einer zehnten Sinfonie von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Schubert" title="Franz Schubert auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Franz_Schubert?referer=');">Franz Schubert</a> (1797-1828), die Sonate für Klarinette, Op. 120 No. 1 von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Brahms" title="Johannes Brahms auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Brahms?referer=');">Johannes Brahms</a> (1833-1897) mit einigen überraschenden Ergänzungen und die Orchestrierung sechs frühe Lieder von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Mahler" title="Gustav Mahler auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Mahler?referer=');">Gustav Mahler</a> (1860-1911).</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p><strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Benjamin Britten<br />
Violin Concerto · Double Concerto · Lachrymae<br />
</strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong>BBC Scottish Symphony Orchestra, Ilan Volkov<br />
Solisten: Anthony Marwood, Violine · Lawrence Power, Viola<br />
</strong></p>
<p>Sowohl das Violinkonzert (von 1939), als auch das Doppelkonzert (1932) gehören zu den frühesten Meisterwerken die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Britten" title="Benjamin Britten auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Britten?referer=');">Benjamin Britten</a> (1913-1976) komponiert hat. Die vorliegende Neueinspielung für <a href="http://www.hyperion-records.co.uk/" title="Hyperion Records - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hyperion-records.co.uk/?referer=');">Hyperion</a> entstand mit dem als Kammermusiker bekannt gewordenen <a href="http://www.anthonymarwood.com/" title="Antony Marwood - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.anthonymarwood.com/?referer=');">Anthony Marwood</a> und dem Star-Bratschisten <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lawrence_Power" title="Lawrence Power auf en.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/en.wikipedia.org/wiki/Lawrence_Power?referer=');">Lawrence Power</a> als überzeugenden Solisten-Duo.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p><strong><strong></strong><strong>Manuel de Falla<br />
Nights in the Gardens of Spain · The Three-cornered Hat · Homenajes<br />
BBC Philharmonic, Juanjo Mena<br />
Solisten: Jean-Efflam Bavouzet, Klavier · Raquel Lojendio, Sopran<br />
</strong></strong></p>
<p>Drei der populärsten Werke für Bühne und Konzerthalle von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Manuel_de_Falla" title="Manuel de Falla auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Manuel_de_Falla?referer=');">Manuel de Falla</a> (1876-1946) befinden sich auf dieser ersten CD der neuen Chandos-Reihe <em>La música de España</em>, die in hochkarätiger Besetzung einen umfassenden Überblick über die spanische Musik geben möchte.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p><strong><strong>Igor Stravinsky<br />
Rite of Spring · Firebird Suite · Scherzo à la Russe · Tango<br />
Budapest Festival Orchestra, Iván Fischer<br />
</strong></strong></p>
<p>Audiophile Neuaufnahme des ausgezeichneten <a href="http://www.bfz.hu/en/" title="Budapester Festival Orchestra - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.bfz.hu/en/?referer=');">Budapest Festival Orchestra</a> unter der Leitung seines gefeierten Dirigenten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Iv%C3%A1n_Fischer" title="Iván Fischer auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Iv_C3_A1n_Fischer?referer=');">Iván Fischer</a> für das renommierte <a href="http://www.channelclassics.com/" title="Channel Classics - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.channelclassics.com/?referer=');">Channel Classics</a>-Label der zwei berühmt-berüchtigten Orchesterwerke von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Igor_Stravinsky" title="Igor Stravinsky auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Igor_Stravinsky?referer=');">Igor Stravinsky</a> (1882-1971): <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Feuervogel" title="I. Stravinsky: Der Feuervogel auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Der_Feuervogel?referer=');">L&#8217;Oiseau de feu</a></em> (Der Feuervogel, 1910) und <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Le_sacre_du_printemps" title="I. Stravinsky: Le sacre du printemps auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Le_sacre_du_printemps?referer=');">Le sacre du printemps</a></em> (Die Frühlingsweihe, 1913), ergänzt durch zwei kleinere Werke.</p>
<p style="text-align: center;">♦♦♦</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>2. Kammermusik</strong></h2>
<p><strong>Sofia Gubaidulina<br />
Complete String Quartets<br />
Stamic Quartet<br />
</strong></p>
<p>Kaum zu glauben, aber wahr: Erstmalig wurden sämtliche Streichquartette von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sofia_Asgatowna_Gubaidulina" title="Sofia Gubaidulina auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Sofia_Asgatowna_Gubaidulina?referer=');">Sofia Gubaidulina</a> (*1933) für diese <a href="http://www.supraphon.com/" title="Supraphon - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.supraphon.com/?referer=');">Supraphon</a>-CD aufgenommen. Die vier Werke entstanden zwischen 1971 und 1992, das ergänzende Reflections on the Theme B-A-C-H 2002. Mit dem <a href="http://www.stamicquartet.cz/index.html.en" title="Stamic Quartet - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.stamicquartet.cz/index.html.en?referer=');">Stamic Quartet</a> konnte eines der besten tschechischen Kammerensembles für diese Produktion gewonnen werden.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Erich Wolfgang Korngold<br />
String Sextet in D major, Op. 10 · Piano Quintet in E major, Op. 15<br />
Doric String Quartet<br />
</strong>mit<strong> Jennifer Stumm, Viola &amp; Bartholomew LaFollette, Cello<br />
</strong><span style="text-decoration: underline;">und</span><strong> Kathryn Stott, Klavier<br />
</strong></p>
<p>Das kammermusikalische Œuvre von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Wolfgang_Korngold" title="Erich Wolfgang Korngold auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Erich_Wolfgang_Korngold?referer=');">Erich Wolfgang Korngold</a> (1897-1957) wartet, wie so viele seiner Werke. noch auf auf seine angemessene Würdigung. Das englische <a href="http://www.doricstringquartet.com/" title="Doric String Quartet - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.doricstringquartet.com/?referer=');">Doric String Quartet</a> hat für diese Chandos-CD gemeinsam mit mit  der Bratschistin Jennifer Stumm und dem Cellisten Bartholomew LaFollette das Streichsextett, mit der Pianistin Kathryn Stott das Klavierquintett aufgenommen.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Leonid Sabaneev</strong><br />
<strong>Piano Trios</strong><br />
<strong>Ilona Then-Bergh · Wen-Sinn Yang · Michael Schäfer</strong></p>
<p style="text-align: left;">Wenn das in diesem Blog immer wieder vorgestellte Entdecker-Duo Ilona Then-Bergh (Violine) und Michael Schäfer (Klavier) – dieses Mal ergänzt durch Wen-Sinn Yang (Cello) – eine neue <a href="http://www.genuin.de/" title="Genuin - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.genuin.de/?referer=');">Genuin</a>-CD vorlegen, dann darf man großartige, unerhörte Musik (im wahrsten Sinne des Wortes) in überragender Umsetzung erwarten. Auf der neuen CD machen sie sich für die beiden Klaviertrios von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leonid_Leonidowitsch_Sabanejew" title="Leonid Sabaneev auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Leonid_Leonidowitsch_Sabanejew?referer=');">Leonid Sabaneev</a> (1881–1968) stark, die auf dem Grat zwischen Romantik und Moderne balancieren.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p><strong><strong>Sigismund</strong> Thalberg<br />
Songs and Chamber Music<br />
Manja Raschka · Felix Plock · Andreas Hartmann · Stefan Burkhardt<br />
</strong></p>
<p>Zum 200. Geburtstag des österreichischen Komponisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sigismund_Thalberg" title="Sigismund Thalberg auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Sigismund_Thalberg?referer=');">Sigismund Thalberg</a> (1812-1871) veröffentlicht das Label <a href="http://vkjk.de/index-de.html" title="Verlagsgruppe Kamprad: Querstand - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/vkjk.de/index-de.html?referer=');">Querstand</a> in seiner <em>Jubilee Edition</em> ein Album mit größtenteils erstmals eingespielten Liedern und Klavierwerken des Romantikers und Klaviervirtuosen.</p>
<p style="text-align: center;">♦♦♦</p>
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		<title>Sa Chen spielt Grieg und Rachmaninov</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2012/01/sa-chen-spielt-grieg-und-rachmaninov/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 11:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet-Tipp zum Monatsende]]></category>
		<category><![CDATA[Edvard Grieg]]></category>
		<category><![CDATA[Klavier]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Romantik]]></category>
		<category><![CDATA[Sa Chen]]></category>
		<category><![CDATA[Sergei Rachmaninov]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.codaex.de/?p=9442</guid>
		<description><![CDATA[Die Tonart-Redaktion des westdeutschen Kultursenders WDR 3 sah vor kurzem die chinesische Pianistin Sa Chen, immerhin Preisträgerin der 12. Van Cliburn International Piano Competition 2005), als durchaus ernsthafte Konkurrentin für Stephen Houghs exzellente Grieg-Einspielung (nachzuhören im Podcast zur Sendung auf → dieser Seite). Nun, zum Monatsende, können sich auch die blog.codaex.de-Leser von ihrer außerordentlichen Virtuosität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Sa-Chen-Sergei-Rachmaninov-Edvard-Grieg-Piano-Concertos.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[9442]"><img class="size-thumbnail wp-image-9443 alignright" title="Sa Chen · Gulbenkian Orchestra, Lawrence Foster: Sergei Rachmaninov - Edvard Grieg - Piano Concertos" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Sa-Chen-Sergei-Rachmaninov-Edvard-Grieg-Piano-Concertos-150x148.jpg" alt="Sa Chen · Gulbenkian Orchestra, Lawrence Foster: Sergei Rachmaninov - Edvard Grieg - Piano Concertos" width="150" height="148" /></a>Die <em>Tonart</em>-Redaktion des westdeutschen Kultursenders <a href="http://www.wdr3.de/" title="WDR 3 - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.wdr3.de/?referer=');">WDR 3</a> sah vor kurzem die chinesische Pianistin <a href="http://www.chen-sa.com/" title="Sa Chen - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.chen-sa.com/?referer=');">Sa Chen</a>, immerhin <a href="http://www.cliburn.org/index.php?page=selected_bios#Chen" title="Sa Chen - Van Cliburn Foundation" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.cliburn.org/index.php?page=selected_bios_Chen&amp;referer=');">Preisträgerin</a> der 12. Van Cliburn International Piano Competition 2005), als durchaus ernsthafte Konkurrentin für Stephen Houghs exzellente Grieg-Einspielung (nachzuhören im Podcast zur Sendung auf → <a href="http://www.wdr3.de/tonart/details/artikel/wdr-3-tonart-4357983cdf.html" title="WDR 3 TonArt - Podcasts zur Sendung vom 19.01.2012" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.wdr3.de/tonart/details/artikel/wdr-3-tonart-4357983cdf.html?referer=');">dieser Seite</a>).</p>
<p>Nun, zum Monatsende, können sich auch die <em>blog.codaex.de</em>-Leser von ihrer außerordentlichen Virtuosität und von ihren überdurchschnittlichen interpretatorischen Qualitäten überzeugen, zum einen in diesem halbstündigen Film, der die Aufnahmen zu ihrem aktuellen Grieg/Rachmaninov-Album dokumentiert:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/E_Mc5cU2yAQ?rel=0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>oder, zum anderen, mit diesem separaten Video (ein Ausschnitt des langen Films oben) des 2. Satzes des Klavierkonzerts in a-Moll, op. 16 von Edvard Grieg:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/RU4vPj4c3fU?rel=0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Die SACD <strong>Sergei Rachmaninov / Edvard Grieg – Piano Concertos</strong> von <strong>Sa Chen</strong> mit dem<strong> Gulbenkian Orchestra </strong> unter der Leitung von <strong><strong>Lawrence Foster </strong> </strong> ist am 18. November 2011 auf Pentatone (CDA67824) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005OZDXNM/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005OZDXNM" title="Sa Chen: Sergei Rachmaninov / Edvard Grieg – Piano Concertos bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005OZDXNM/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005OZDXNM&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Sa-Chen-spielt-Klavierkonzerte/hnum/3003599?iampartner=n31" title="Sa Chen: Sergei Rachmaninov / Edvard Grieg – Piano Concertos bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Sa-Chen-spielt-Klavierkonzerte/hnum/3003599?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
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		<title>Music Theatre Wales, Michael Rafferty: Philip Glass &#8211; In The Penal Colony</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 16:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[21. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Minimal Music]]></category>
		<category><![CDATA[Oper]]></category>
		<category><![CDATA[Philip Glass]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt etwas ungemein Internationales an der Musik des US-amerikanische Komponisten Philip Glass (*1937). Kaum ein anderer lebender zeitgenössischer Komponist kann auf ein so großes, geradezu weltweites Netz von Bewunderern und Förderern, von Musikern und Hörern blicken, wie der in Maryland geborene, seit Jahren in New York fest verwurzelte Glass. Die Werke des Musikers und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt etwas ungemein Internationales an der Musik des US-amerikanische Komponisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Philip_Glass" title="Philip Glass auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Philip_Glass?referer=');">Philip Glass</a> (*1937). Kaum ein anderer lebender zeitgenössischer Komponist kann auf ein so großes, geradezu weltweites Netz von Bewunderern und Förderern, von Musikern und Hörern blicken, wie der in Maryland geborene, seit Jahren in New York fest verwurzelte Glass. <a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Philip-Glass-Florenz-1983.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[9419]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-9425" title="Philip Glass (Florenz 1993) - Bild: (cc-by-sa 2.0)  Pasquale Salerno" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Philip-Glass-Florenz-1983-93x150.jpg" alt="Philip Glass (Florenz 1993) - Bild: (cc-by-sa 2.0)  Pasquale Salerno" width="93" height="150" /></a>Die Werke des Musikers und Komponisten werden überall auf der Welt (ur-)aufgeführt und selbst seine Opern feiern beileibe nicht nur in seiner Heimat große Erfolge. Ob Finnland, die Niederlande, Deutschland Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich, England, Portugal oder, wie im Fall der neuen Veröffentlichung <em>In The Penal Colony</em> des Glass-eigenen Label <a href="http://www.orangemountainmusic.com/index.html" title="OMM - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.orangemountainmusic.com/index.html?referer=');">Orange Mountain Music</a>, Wales: Die Musik von Philip Glass scheint überall heimisch zu sein, scheint überall verstanden zu werden. Dieses Finden einer universell verständlichen musikalischen Sprache ist sicher eines der Geheimnisse, die Glass zu einem der wichtigsten und kommerziell erfolgreichsten Komponisten des 20. Jahrhunderts machen.<br />
<span id="more-9419"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Franz-Kafka.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[9419]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9426" title="Franz Kafka (1923)" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Franz-Kafka-113x150.jpg" alt="Franz Kafka (1923)" width="113" height="150" /></a>Der deutschsprachige Autor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Kafka" title="Franz Kafka auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Franz_Kafka?referer=');">Franz Kafka </a>(1883-1924) gehört, wenn auch auf ganz andere Art und Weise ebenfalls zu den Künstlern des 20. Jahrhunderts, die offenbar weltweit große Bedeutung erlangt haben. Auch fast 100 Jahre nach seinem Tod scheinen seine introspektiven Werke nach wie vor aktuell, offenbaren sie doch offensichtlich die elementarsten, dem Menschen ureigensten Alpträume und Beklemmungen, ganz gleich aus welchem kulturellen Umfeld sie stammen.</p>
<p>Was kommt aber heraus, wenn man eine der verstörendsten Erzählungen Kafkas, nämlich <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/In_der_Strafkolonie" title="F. Kafka: In der Strafkolonie auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/In_der_Strafkolonie?referer=');">In der Strafkolonie</a></em> mit der hypnotischen, bisweilen durchaus sehr bedrohlich klingenden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Minimal_Music" title="Minimal Music auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Minimal_Music?referer=');">Minimal Music</a> von Glass zusammenbringt?</p>
<p>Die vorliegende 2010 entstanden Aufnahme des Ensembles <a href="http://www.musictheatrewales.org.uk/" title="Music Theatre Wales - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.musictheatrewales.org.uk/?referer=');">Music Theatre Wales</a> unter der Leitung von Michael Rafferty mit dem Tenor Michael Bennett in der Rolle des Reisenden und der Bariton <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Omar_Ebrahim" title="Omar Ebrahim auf en.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/en.wikipedia.org/wiki/Omar_Ebrahim?referer=');">Omar Ebrahim</a> als Offizier muss in vielerlei Hinsicht als herausragend bewertet werden. Die beklemmende Atmosphäre der literarischen Vorlage (und des von Rudolph Wurlitzer verfassten Librettos) werden klar verständlich vorgetragen; die bald rätselhafte, bald entsetzliche, bald klaustrophobische, bald bedrohliche Musik wird vom Waliser Musiktheater-Quintett präzise umgesetzt und trägt in nicht unerheblichem Maße zum wachsenden Horror bei; das ohnehin aktionsarme, reduzierte Bühnengeschehen wird durch einige wenige akustische Effekte verdeutlicht, der Rest wird der Phantasie überlassen: Mehr braucht es nicht, um den Spannungsbogen des knapp 80-minütigen Werkes umzusetzen. Ich wäre fast versucht vom <em>Musiktheater als musikalisches Hörbuch</em> zu schreiben, wenn ich damit nicht Glass&#8217; exzellente Komposition zu weit in den Hintergund stellen würde.</p>
<p>Erfreulicherweise kommt die CD in einem ansprechend gestalteten Digipak (mit zusätzlichem Pappschuber) und einem schön gestalteten Booklet, das neben dem kompletten Libretto ebenso viele Bilder der 2010er-Aufführung von <em>In The Penal Colony</em> und eine aufschlussreiche Zusammenfassung und Analyse des Werkes, allerdings nur auf Englisch, beinhaltet. Akustisch, optisch und inhaltlich ein echtes Highlight im OMM-Katalog.</p>
<p>Tipp: Ein ausführliches Interview mit Philip Glass wurde anlässlich der Aufführungen in Großbritannien im Daily Telegraph veröffentlicht und kann → <a href="http://www.telegraph.co.uk/culture/music/opera/7998330/Philip-Glass-Im-drawn-to-Kafkas-darkness.html" title="Philip Glass: I'm drawn to Kafka's darkness" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.telegraph.co.uk/culture/music/opera/7998330/Philip-Glass-Im-drawn-to-Kafkas-darkness.html?referer=');">hier</a> nachgelesen werden.</p>
<p><img class="alignleft  wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="50" height="50" />Musik, Text, Ausführung, Verpackung, Gestaltung: Ein echtes Highlight des späten Glass-Œuvres in einer angemessenen Aufmachung. <em>Die besondere CD</em>, erschienen im Januar 2012.<br style="clear:both;"></p>
<div id="gdsr_mureview_block_9419_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Philip Glass &#8211; In The Penal Colony</strong> des <strong>Music Theatre Wales</strong> unter der Leitung von <strong>Michael Rafferty</strong> ist am 20. Januar 2012 auf Orange Mountain Music (OMM 0078) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0067OOY6E/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0067OOY6E" title="Music Theatre Wales, Micahel Rafferty: Philip Glass - In The Penal Colony bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B0067OOY6E/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B0067OOY6E&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Philip-Glass-geb-1937-In-the-Penal-Colony/hnum/4917317?iampartner=n31" title="Music Theatre Wales, Micahel Rafferty: Philip Glass - In The Penal Colony bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Philip-Glass-geb-1937-In-the-Penal-Colony/hnum/4917317?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.<br />
<img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/9ba180cb01734bdc8f03fcc4aeed5d1f" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Collegium Marianum, Jana Semerádová: Jan Dismas Zelenka &#8211; Sepolcri</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2012/01/collegium-marianum-jana-semeradova-jan-dismas-zelenka-sepolcri/</link>
		<comments>http://blog.codaex.de/2012/01/collegium-marianum-jana-semeradova-jan-dismas-zelenka-sepolcri/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 09:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Barock]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Dismas Zelenka]]></category>
		<category><![CDATA[Originalinstrumente]]></category>
		<category><![CDATA[sakrale Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.codaex.de/?p=9403</guid>
		<description><![CDATA[Dass Mitteleuropa zu Zeiten des Barocks ein Zentrum für Musik, speziell für sakrale Musik war, ist wohl kein Geheimnis mehr. Dass unser Blick heute dabei stark auf Johann Sebastian Bach (1685-1750) fokussiert ist, mag viele gute und berechtigte Gründe haben, dass wir dabei aber oft andere originelle und hörenswerte Komponisten allzu leichtfertig übergehen ist ebenso [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Mitteleuropa zu Zeiten des Barocks ein Zentrum für Musik, speziell für sakrale Musik war, ist wohl kein Geheimnis mehr. Dass unser Blick heute dabei stark auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sebastian_Bach" title="Johann Sebastian Bach auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sebastian_Bach?referer=');">Johann Sebastian Bach</a> (1685-1750) fokussiert ist, mag viele gute und berechtigte Gründe haben, dass wir dabei aber oft andere originelle und hörenswerte Komponisten allzu leichtfertig übergehen ist ebenso unbestritten. Ein gutes Beispiel für solch einen immer noch unterschätzten Komponisten ist der aus Böhmen stammende, lange Zeit in Dresden wirkende <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Dismas_Zelenka" title="Jan Dismas Zelenka auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Jan_Dismas_Zelenka?referer=');">Jan Dismas Zelenka</a> (1679-1745). Dieser komponierte, laut <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Dismas_Zelenka#Werk" title="Jan Dismas Zelenka: Werk auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Jan_Dismas_Zelenka_Werk?referer=');">Wikipedia</a>, »<em>höchst originelle und unkonventionelle Orchester- und Vokalwerke</em>«, die auch außerhalb seiner Heimat denselben hohen Stellenwert genießen sollten, die ihnen gebühren.<br />
<span id="more-9403"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Collegium-Marianum-Jan-Dismas-Zelenka-Sepolcri.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[9403]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9408" title="Collegium Marianum, Jana Semerádová: Jan Dismas Zelenka - Sepolcri" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Collegium-Marianum-Jan-Dismas-Zelenka-Sepolcri-150x150.jpg" alt="Collegium Marianum, Jana Semerádová: Jan Dismas Zelenka - Sepolcri" width="150" height="150" /></a>Die erst in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts eingesetzte Renaissance seines Œuvres hat eine Fülle erstaunlicher Werke seiner Dresdner Zeit zu Tage gebracht, doch auch sein Frühwerk seiner Prager Zeit oder der ersten Dresdner Jahre – Zelenka lebte und arbeitete seit 1710 (mit einer längeren Unterbrechung von 1716-1719, wo er in Wien bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Joseph_Fux" title="Johann Joseph Fux auf de,wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Johann_Joseph_Fux?referer=');">Johann Joseph Fux</a> studierte) am sächsischen Hof in Dresden – birgt einige hochkarätige Momente, die schon vieles beinhalten, was Zelenka in späteren Jahren perfektionieren sollte.</p>
<p title="Osternacht auf de.wikipedia.org">Die auf der neuen CD <em></em>des Prager <a href="http://www.collegiummarianum.cz/en/" title="Collegium Marianum - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.collegiummarianum.cz/en/?referer=');">Collegium Marianum</a>, eines der renommiertesten Alte-Musik-Ensembles der Tschechischen Republik, unter dem Titel <em>Sepolcri</em> (Ital., von Lat. <em>Sepulcrum Sacrum</em>, wörtlich <em>heiliges Grab</em>, allgemeine Bezeichnung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Osternacht" title="Osternacht auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Osternacht?referer=');">Osternachtfeier</a> im liturgischen Jahr) zusammengetragenen drei Osternacht-Kantaten <em>Immisit Dominus pestilentiam</em> (Prag 1709), <em>Attendite et videte</em> (Dresden 1712) und <em>Deus est fortissime</em> (Wien 1716) gehören zu den frühesten im Autograph erhaltenen Zelenka-Werke. Ihnen gemein ist Zelenkas typische Kühnheit des Nonkonformisten, bisweilen aber auch eine aus Unerfahrenheit resultierende Unausgewogenheit, die er später gänzlich ablegen sollte. Gleichzeitig enthalten die Kantaten einige der schönsten Momente in Zelenkas Schaffen überhaupt, etwa die Arie <em>Orate pro me lacrimae</em> in <em>Immisit Dominus pestilentiam</em> oder die überaus gelungene Stimmenführung im Schlussteil von <em>Deus est fortissime</em>.</p>
<p>Sowohl die fachkundig von Jana Semerádová geleiteten Musiker und Musikerinnen des <a href="http://www.collegiummarianum.cz/en/" title="Collegium Marianum - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.collegiummarianum.cz/en/?referer=');">Collegium Marianum</a> (an Originalinstrumten), als auch die Chor- und Solo-Sänger (herausragend die Sopranistin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hana_Bla%C5%BE%C3%ADkov%C3%A1" title="Hana Blažíková auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Hana_Bla_C5_BE_C3_ADkov_C3_A1?referer=');">Hana Blažíková</a>) erweisen sich als bestmögliche Botschafter dieser Weltersteinspielungen. Ebenso bemerkenswert ist Semerádovás warmer und reiner Klang an der Querflöte, der in diesen Werken immer wieder gut zur Geltung kommt.</p>
<p>Das Booklet mit lesenswerten Anmerkungen zu Zelenkas nur teilweise bekannter Vita und zu den hier vorgestellten Kantaten in vier Sprachen (Englisch, Deutsch, Französisch und Tschechisch), sämtlichen Libretti und Künstlerbiografien (immerhin zweisprachig, Englisch und Tschechisch) ist vorbildlich. Der Klang der CD ist transparent: Die einzelnen Stimmen und Instrumente sind klar vernehmbar und bleiben auch in den Tutti-Passagen bemerkenswert deutlich dank einer angenehmen Klangarchitektur in Sankt Maria unter der Kette in Prag, in der das Album aufgenommen wurde.</p>
<p><img class="alignleft  wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="50" height="50" />Eine hochinteressante CD mit drei Weltersteinspielungen eines der interessantesten  (Kirchen-) Komponisten des Barocks in Mitteleuropa, vorbildlich von den Musikern und Technikern umgesetzt. <em>Die besondere CD</em>, erschienen im Januar 2012.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_9403_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Jan Dismas Zelenka &#8211; Sepolcri</strong> des<strong> Collegium Marianum</strong> unter der Leitung von <strong>Jana Semerádová</strong> ist am 20. Januar 2012 auf Supraphon (SU 4068) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005Z4D2VU/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005Z4D2VU" title="Collegium Marianum, Jana Semerádová: Jan Dismas Zelenka - Sepolcri bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005Z4D2VU/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005Z4D2VU&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Jan-Dismas-Zelenka-1679-1745-Kantaten-Sepolcri/hnum/1668270?iampartner=n31" title="Collegium Marianum, Jana Semerádová: Jan Dismas Zelenka - Sepolcri bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Jan-Dismas-Zelenka-1679-1745-Kantaten-Sepolcri/hnum/1668270?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Immisit Dominus pestilentiam, ZWV 58 (1709)</li>
<li>Attendite et videte, ZWV 59 (1712)</li>
<li>Deus est fortissime, ZWV 60 (1716)</li>
</ol>
<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/979fe534b21b4117b8053903b04003ba" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<item>
		<title>&#8220;Robert Schumann &#8211; Cello Concerto&#8221; mit Benedict Klöckner als »Take 5«-Tipp bei mdr Figaro</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2012/01/robert-schumann-cello-concerto-mit-benedict-klockner-als-take-5-tipp-bei-mdr-figaro/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 09:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Presse, TV, Radio, Internet]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Cello]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[mdr figaro]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Schumann]]></category>
		<category><![CDATA[Romantik]]></category>

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		<description><![CDATA[Für das Debüt des deutschen Cello-Nachwuchsstars Benedict Klöckner (Jahrgang 1989; 2010 1. Preisträger des New Talent Wettbewerbs der EBU) hat sich das Leipziger Label Genuin für ein interessantes Experiment eingelassen: Ausgewählte wurde das bekannte Cellokonzert in a-Moll, op. 129 von Robert Schumann (1810-1856), jedoch in zwei völlig neuen Besetzungsvariationen: Zum einen in einer Fassung für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Benedict-Klöckner-Robert-Schumann-Cellokonzert.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[9384]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-9394" title="Benedict Klöckner: Robert Schumann - Cellokonzert" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Benedict-Klöckner-Robert-Schumann-Cellokonzert-150x148.jpg" alt="Benedict Klöckner: Robert Schumann - Cellokonzert" width="150" height="148" /></a>ür das Debüt des deutschen Cello-Nachwuchsstars <a href="http://www.artesystem.com/de/kuenstler/instrumentalisten/benedict-kloeckner/" title="Benedict Klöckner - Biografie auf der Management-Seite" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.artesystem.com/de/kuenstler/instrumentalisten/benedict-kloeckner/?referer=');">Benedict Klöckner</a> (Jahrgang 1989; 2010 1. Preisträger des New Talent Wettbewerbs der EBU) hat sich das Leipziger Label <a href="http://www.genuin.de/" title="Genuin - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.genuin.de/?referer=');">Genuin</a> für ein interessantes Experiment eingelassen: Ausgewählte wurde das bekannte Cellokonzert in a-Moll, op. 129 von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Schumann" title="Robert Schumann auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Robert_Schumann?referer=');">Robert Schumann</a> (1810-1856), jedoch in zwei völlig neuen Besetzungsvariationen: Zum einen in einer Fassung für Cello und Streichorchester, zum anderen in einer Fassung für Cello Quartett. Letzteres wurde von den vier Cellisten Benedict Klöckner und Leander Kippenberg, Lukas Sieber sowie Michael Preuß eingespielt, die Streicherfassung entstand abermals mit Benedict Klöckner als Solisten und der <a href="http://www.musikschulen.de/dsp/orchester/index.html" title="Deutsche Streicherphilharmonie - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.musikschulen.de/dsp/orchester/index.html?referer=');">Deutschen Streichephilharmonie</a> unter Michael Sanderling. Dieses &#8220;Spitzen-Nachwuchsstar musiziert mit Spitzen-Nachwuchsorchester&#8221;-Konzept fand in der Rubrik »Take 5« beim mitteldeutschen Kultursender <a href="http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html" title="MDR Figaro - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.mdr.de/mdr-figaro/index.html?referer=');">mdr Figaro</a> lobende Erwähnung.<br />
<span id="more-9384"></span><br />
Redakteur Claus Fischer schreibt über den doppelten Solisten Klöckner:</p>
<blockquote><p>»<em>Er hat einen sehr schönen, akkuraten Ton und meistert die Klippen im Schumann-Konzert scheinbar mühelos. </em>«</p></blockquote>
<p>Den gesamten Artikel zur Take-5-Ausgabe vom 23. Januar 2011 findet man → <a href="http://www.mdr.de/mdr-figaro/musik/take-five142_page-1_zc-43c28d56.html" title="Take 5, 23.01.2012 - Artikel auf mdr Figaro" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.mdr.de/mdr-figaro/musik/take-five142_page-1_zc-43c28d56.html?referer=');">hier</a>.<del></del></p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p>Hier noch ein Video als Appetithappen, in dem Benedict Klöckner den ersten Satz des Schumannschen Cellokonzert in der Streichorchester-Fassung spielt. Er wird begleitet vom Kammerorchester Berlin unter der Leitung von Katrin Scholz:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/Omi5v4rDsBA?rel=0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Die CD <strong>Robert Schumann &#8211; Cello Concerto in A Minor</strong> mit der <strong>Deutsche Streicherphilharmonie</strong> unter der Leitung von <strong>Michael Sanderling</strong> und dem Solisten <strong>Benedikt Klöckner</strong> ist am 18. November 2011 bei Genuin (GEN 11215) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0060QO5C2/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0060QO5C2" title="Benedict Klöckner: Robert Schumann - Cellokonzert bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B0060QO5C2/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B0060QO5C2&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Robert-Schumann-1810-1856-Cellokonzert-op-129-arr-f%FCr-Cello-Streichorchester/hnum/1601026?iampartner=n31" title="Benedict Klöckner: Robert Schumann - Cellokonzert bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Robert-Schumann-1810-1856-Cellokonzert-op-129-arr-f_FCr-Cello-Streichorchester/hnum/1601026?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
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		<title>La Gioconda: Johann Joseph Fux &#8211; Triopartiten</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 11:37:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils-Christian Engel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Barock]]></category>
		<category><![CDATA[Gast-Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[historische Aufführungspraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Joseph Fux]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>

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		<description><![CDATA[War da was? Ja – ein Fux-Jahr! Wann? 2010, und eigentlich war 2011 noch eines. Warum aber? Und wer war gleich nochmal dieser Fux? Nun, im Dezember erst habe ich an dieser Stelle beklagt, dass die Geschichte ungerecht ist und manch einem übel mitspielt, der besseres verdient hätte – und wenn es nur etwas mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/fux-triopartiten.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[9360]"><img class="alignright  wp-image-9361" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/fux-triopartiten-150x135.jpg" alt="La Gioconda: Johann Joseph Fux - Triopartiten" width="150" height="135" /></a>War da was? Ja – ein Fux-Jahr! Wann? 2010, und eigentlich war 2011 noch eines. Warum aber? Und wer war gleich nochmal dieser Fux? Nun, im Dezember erst habe ich <a href="http://blog.codaex.de/2011/12/tempesta-di-mare-johann-friedrich-fasch-orchestral-works-volume-2/" class="liinternal">an dieser Stelle</a> beklagt, dass die Geschichte ungerecht ist und manch einem übel mitspielt, der besseres verdient hätte – und wenn es nur etwas mehr Ruhm ist. Die Rede war von Johann Friedrich Fasch, Hofkapellmeister in Zerbst, einem wirklich sehr interessanten Komponisten der Bach-Zeit. Sein Zeitgenosse und – wenn man so will: Kollege – <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Joseph_Fux" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Johann_Joseph_Fux?referer=');">Johann Joseph Fux</a> (ca. 1660-1741) wird sich selbst nicht gerade als besonders bemitleidenswert empfunden haben; wenigstens, nachdem der steirische Bauernsohn die Mühen seines imposanten Aufstiegs bewältigt hatte. Als Kapellmeister am Wiener Kaiserhof gehörte er ab 1715 schon qua Amt zu den führenden Musikerpersönlichkeiten seiner Zeit, dem die größte Hofkapelle Europas zur Verfügung stand: ein musikalisches Potential, das allein wegen der mit ihm verbundenen straffen Dienstverpflichtungen nicht ungenutzt bleiben konnte. So entstand ein Œuvre, das nicht nur seinem Umfang nach enorm ist, trotzdem aber atemberaubend schnell in Vergessenheit geriet – so dass es schon eines Fux-Doppeljahres bedarf, um einige Schätze, die die Forschung gehoben hat, auch dem öffentlichen Ohr wieder näher zu bringen.</p>
<p>Dies gelingt, es sei gleich verraten, dem österreichischen Ensemble <a href="http://www.lagioconda.at" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.lagioconda.at?referer=');">La Gioconda</a> auf dieser im Dezember 2011 bei <a href="http://querstand.de" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/querstand.de?referer=');">Querstand</a> erschienenen CD mit fünf Triopartiten von J. J. Fux ganz ausgezeichnet. Die vier Musikerinnen meiden die Versuchungen von übertriebener Schmissigkeit und Glamour, die sich an nicht wenigen Stellen anbieten, um lieber eine zarte, hochtransparente und dabei hervorragend durchdachte Interpretation höfischer Musik aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts zu liefern – ein mutiger, ein guter Schachzug!<br />
<span id="more-9360"></span><br />
Und ein Zugang, der auch deshalb so gut zu dieser Literatur passt, da er den intimen, aber höchst anspruchsvollen Rahmen trifft, für den Fux seine Triopartiten geschrieben hat: als exklusive Unterhaltung für den Wiener Hof, Kammer-Musik im wörtlichsten Sinne, die glanzvoll, geistreich und vollendet zu sein hatte, dabei aber nie zu schwer oder ambitioniert werden durfte. So stellen die Triopartiten einen Fux vor, der wahrscheinlich am allermeisten in Vergessenheit geraten ist – einen gewieften und einfallsreichen Musiker, der mit allen kompositorischen Wassern gewaschen war und ein ganz famoses Hörvergnügen zuzubereiten wusste. Wie kam so jemand nur zu seinem knöchernen „Ruhm“ in der Nachwelt, die in ihm nur noch den bedeutenden, aber vertrockneten Theoretiker zu sehen gewillt war? Wahrscheinlich lag es nicht zuletzt an seinem wirkmächtigen Kontrapunkt-Lehrbuch „Gradus ad Parnassum“, das den Blick auf einen so produktiven und vielseitigen, für Kirche, Theater und höfische Zwecke schreibenden Künstler verstellte.</p>
<p>Die Triopartiten dürfen dabei, wie die lesenswerte Einführung von Guido Erdmann im Booklet der (nebenbei bemerkt: sehr hübsch gestalteten und eingehüllten) CD hervorhebt, als eine Königsdisziplin barocker Musik gelten. Sie wurde besonders geschätzt, und Johann Joseph Fux war als ihr unvergleichlicher Meister anerkannt. So weiß man auch heute tatsächlich nicht, worüber man mehr staunen darf: über die Versiertheit und atemberaubende Perfektion der Komposition, die virtuos italienische und französische Formen zu einem unverkennbaren Stil verwebt – oder über den sensiblen melodischen Einfallsreichtum, mit dem diese Musik einen bewegenden, mustergültig barocken emotionalen Reichtum entfaltet; das Schlichte und Gesangliche dabei nicht scheuend, ohne je trivial zu werden.</p>
<p>So stellen diese Triopartiten auch, und das sei ausdrücklich empfohlen, einen enorm attraktiven Fundus für Musiker, die ein entsprechendes Ensemble zu bilden in der Lage sind. Ich gebe zu, dass mir lange keine CD so in die Finger gefahren ist wie diese, um dort einen erheblichen Juckreiz zu entfalten &#8230; es kann, geehrte Verlage, kein schlechtes Geschäft sein, diese Literatur editorisch wieder mehr zu berücksichtigen. Die Kammermusikkultur sollte es danken, denn in einer Zeit, in der die kaiserlichen Höfe – mit Verlaub – nicht mehr die Bedeutung für Kunst und Musik haben, ist es äußerst spannend, diese Stücke mit all ihrer Beweglichkeit in neuen Räumen und Kontexten freizulassen. <a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[9360]"><img class=" wp-image-710 alignleft" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="51" height="51" /></a>Auch, wenn dann vielleicht nicht überall mit so viel Präzision und Ausdruckskraft musiziert werden dürfte wie sie Lucia Froihofer, Mónika Tóth, Barbara Julia Reiter und Anne Marie Dragosits auf ihren alten und neuen Barockinstrumenten zeigen – lohnen wird Fux jede Mühe! <em>Die besondere CD</em>, erschienen im Januar 2012.</p>
<p><em>Unser Gast-Rezensent Nils-Christian Engel studierte Evangelische Theologie in Tübingen, Prag, Leipzig und Halle (Saale). Er arbeitet als PR-Journalist, bevorzugt an Streicherthemen, mit der persönlichen Begeisterung eines Amateur-Cellisten.</em></p>
<div id="gdsr_mureview_block_9360_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Johann Joseph Fux: Triopartiten</strong> des Ensembles <strong>La Gioconda</strong> ist am 20. Januar 2012 bei Querstand (VKJK 1108) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B006T25ADK/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B006T25ADK" title="La Gioconda: Johann Joseph Fux – Triopartiten bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B006T25ADK/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B006T25ADK&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Johann-Joseph-Fux-1660-1741-Partite-a-3/hnum/3881738?iampartner=n31" title="La Gioconda: Johann Joseph Fux – Triopartiten bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Johann-Joseph-Fux-1660-1741-Partite-a-3/hnum/3881738?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <span style="font-size: xx-small;">(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</span> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Johann Joseph Fux, Triopartita g-Moll (K 320)</li>
<li>Triopartita C-Dur (K 323)</li>
<li>Triopartita g-Moll (K 322)</li>
<li>Triopartita B-Dur (K 319)</li>
<li>Triopartita d-Moll (K 326)</li>
<li>Rondeau aus der Triopartita G-Dur (K 321)</li>
</ol>
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		<title>Spitzen-Punktzahl für &#8220;Oremus&#8221; von Jens-Uwe Popp auf klassik-heute.com</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 14:15:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse, TV, Radio, Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Agustin Barrios-Mangoré]]></category>
		<category><![CDATA[Antonio Lauro]]></category>
		<category><![CDATA[Francisco Tárrega]]></category>
		<category><![CDATA[Gitarre]]></category>
		<category><![CDATA[Jens-Uwe Popp]]></category>
		<category><![CDATA[klassik-heute.com]]></category>
		<category><![CDATA[Miguel Llobet]]></category>
		<category><![CDATA[Recital]]></category>

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		<description><![CDATA[Das fängt ja gut an! Kaum ist das Solo-Debüt des Hamburger Gitarristen Jens-Uwe Popp bei Querstand erschienen, schon gibt es die erste Traum-Besprechung für das Album Oremus. Dreimal die volle Punktzahl, also 10 von 10 Punkten gab es jeweils für die künstlerische Qualität, die Klangqualität und den Gesamteindruck des Albums auf der Website des großen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Jens-Uwe-Popp-Oremus.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[9347]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-9348" title="Jens-Uwe Popp: Oremus" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Jens-Uwe-Popp-Oremus-150x133.jpg" alt="Jens-Uwe Popp: Oremus" width="150" height="133" /></a>Das fängt ja gut an! Kaum ist das Solo-Debüt des Hamburger Gitarristen <a href="http://www.jensuwepopp.de/" title="Jens-Uwe Popp - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jensuwepopp.de/?referer=');">Jens-Uwe Popp</a> bei <a href="http://vkjk.de/index-de.html" title="Verlagsgruppe Kamprad: Querstand - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/vkjk.de/index-de.html?referer=');">Querstand</a> erschienen, schon gibt es die erste Traum-Besprechung für das Album <em>Oremus</em>. Dreimal die volle Punktzahl, also 10 von 10 Punkten gab es jeweils für die <em>künstlerische Qualität</em>, die <em>Klangqualität</em> und den <em>Gesamteindruck</em> des Albums auf der Website des großen deutschsprachigen Klassik-Portals <a href="http://www.klassik-heute.com/" title="Klassik Heute - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.klassik-heute.com/?referer=');">Klassik Heute</a>.</p>
<p>In der Rezension von Michael B. Weiß ist nachzulesen, dass die CD »<em>mehr eigene künstlerische Aussage als Kompilation von klingenden Deutungen fremder Kompositionen</em>« ist und dass das Ergebnis</p>
<blockquote><p>»ein faszinierendes Hörerlebnis [ist], gerade, weil Popp die insgesamt 13 Nummern der vier Komponisten [Francisco Tárrega, Antonio Lauro, Agustin Barrios-Mangoré und Miguel Llobet] mehr als eine Einheit darstellt denn als eine nur lose zusammenhängende oder kontrastierende Folge.«</p></blockquote>
<p>Hier noch ein Video als Appetit-Happen, das während der Aufnahmen zu Oremus entstand:</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/QEpxC-xH9q8?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die vollständige Besprechung von Michael B. Weiß kann man → <a href="http://www.klassik-heute.com/kh/3cds/20120123_20337.shtml" title="Jens-Uwe Popp - Oremus bei klassik-heute.com" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.klassik-heute.com/kh/3cds/20120123_20337.shtml?referer=');">hier</a> nachlesen.</p>
<p>Die CD <strong>Oremus</strong> von<strong> Jens-Uwe Popp</strong> ist am 20. Januar 2012 beim Label Querstand (VKJK 1127) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0060Z4UOG/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0060Z4UOG" title="Jens-Uwe Popp - Oremus bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B0060Z4UOG/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B0060Z4UOG&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Jens-Uwe-Popp-Oremus/hnum/1698488?iampartner=n31" title="Jens-Uwe Popp - Oremus bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Jens-Uwe-Popp-Oremus/hnum/1698488?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
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		<title>Stephen Hough · Bergen Philharmonic Orchestra, Andrew Litton: Franz Liszt / Edvard Grieg &#8211; Piano Concertos</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 17:15:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Edvard Grieg]]></category>
		<category><![CDATA[Franz Liszt]]></category>
		<category><![CDATA[Klavier]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Romantik]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen Hough]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Romantik war zweifelsohne die Epoche des Klavierkonzerts. Zwar gab es schon im Barock und in der Klassik zahlreiche Klavier- (bzw. Cembalo-) Konzerte, doch zu keiner anderen Zeit blühte das Genre so sehr auf, wie in der Romantik. Dafür mag es viele Gründe geben: Die fortschreitende technische Verbesserung des Klaviers und der Bau großer Konzerthallen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Klavier-Konzertflügel.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[9322]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9328" title="Klavier (Konzertflügel) - (cc--by-sa 2.5) Andreas Praefcke" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Klavier-Konzertflügel-150x109.jpg" alt="Klavier (Konzertflügel) - (cc--by-sa 2.5) Andreas Praefcke" width="150" height="109" /></a>Die Romantik war zweifelsohne <em>die</em> Epoche des Klavierkonzerts. Zwar gab es schon im Barock und in der Klassik zahlreiche Klavier- (bzw. Cembalo-) Konzerte, doch zu keiner anderen Zeit blühte das Genre so sehr auf, wie in der Romantik. Dafür mag es viele Gründe geben: Die fortschreitende technische Verbesserung des Klaviers und der Bau großer Konzerthallen, die Verbürgerlichung der Gesellschaft und die Verstädterung der europäischen Kulturnationen, die das Aufkommen einer internationalen Konzertkultur begünstigte, das daraus resultierende Virtuosentum, das eine Vielzahl an &#8220;Stars&#8221; hervorbrachte und – last but noch least – das Wesen des Klavierkonzerts selbst, das in seiner Anlage der romantischen Musik entgegenkommt, wo ein facettenreiches Soloinstrument im Dialog (oder manchmal im Disput) mit dem Orchester steht. Das Klavier teilte sich die Aufmerksamkeit des Publikums mit relativ wenigen anderen Solo-Instrumenten, allen voran der Violine. Einige andere Solo-Instrumente, etwa das Cello, die Viola oder die Gitarre, erlangten bei einzelnen Komponisten oder in einzelnen Ländern eine gewisse Bedeutung, gegen die Übermacht des Klaviers in der Romantik konnte kein Instrument bestehen.<br />
<span id="more-9322"></span><br />
Das Klavierkonzert blühte auf und erzeugte eine Art Domino-Effekt: Mit dem Erfolg eines neuen Konzerts (oder eines Solisten), wurde der Wunsch des Publikums (und der Impresari) nach neuen, gleichwertigen Klavierkonzerten größer, so dass wir heute auf eine Vielzahl romantischer Klavierkonzerte beachtlicher Qualität zurückgreifen können. Die bei <a href="http://www.hyperion-records.co.uk/" title="Hyperion Records - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hyperion-records.co.uk/?referer=');">Hyperion</a> erscheinende Reihe  <a href="http://www.hyperion-records.co.uk/s.asp?s=S_1&amp;vw=dc" title="The Romantic Piano Concerto - Übersichtsseite auf hyperion-records.co.uk" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hyperion-records.co.uk/s.asp?s=S_1_amp_vw=dc&amp;referer=');">The Romantic Piano Concerto</a>, die wir in diesem Blog schon öfter vorgestellt haben <span style="font-size: 8px;">(zuletzt mit den Klavierkonzerten von Charles-Marie Widor, s. → diesen <a href="http://blog.codaex.de/2011/12/markus-becker-%c2%b7-bbc-national-orchestra-of-wales-thierry-fischer-the-romantic-piano-concerto-vol-55-charles-marie-widor-piano-concerto-no-1-in-f-minor-%c2%b7-fantaisie-in-a-flat-major/" title="Markus Becker · BBC National Orchestra of Wales, Thierry Fischer: The Romantic Piano Concerto Vol. 55 – Charles-Marie Widor – Piano Concerto No. 1 in F minor · Fantaisie in A flat major · Piano Concerto No. 2 in C minor" class="liinternal">Artikel</a>)</span>, ist ein Beleg für die erstaunliche Quantität und Qualität romantischer Klavierkonzertliteratur. Einer der kompetentesten Solisten, die immer wieder in dieser Reihe glänzen, ist der englische Pianist <a href="http://www.stephenhough.com/" title="Stephen Hough - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.stephenhough.com/?referer=');">Stephen Hough</a>. der »beste Pianist Großbritanniens« (so <em>The Sunday Times</em>). Hough hat schon mehrfach in seiner Karriere bewiesen, dass er auch dem bekanntesten Material durch sein technisch makelloses, intelligentes und kohärentes Spiel ganz neue Seiten abgewinnen kann.</p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Stephen-Hough-·-Bergen-Philharmonic-Orchestra-Andrew-Litton-Edvard-Grieg-Franz-Liszt-Piano-Concertos.png" class="liimagelink" rel="lightbox[9322]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-9335" title="Stephen Hough · Bergen Philharmonic Orchestra, Andrew Litton: Edvard Grieg / Franz Liszt - Piano Concertos" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Stephen-Hough-·-Bergen-Philharmonic-Orchestra-Andrew-Litton-Edvard-Grieg-Franz-Liszt-Piano-Concertos-150x150.png" alt="Stephen Hough · Bergen Philharmonic Orchestra, Andrew Litton: Edvard Grieg / Franz Liszt - Piano Concertos" width="150" height="150" /></a>Auch auf seiner neuesten CD mit den berühmten Klavierkonzerten von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Liszt" title="Franz Liszt auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Franz_Liszt?referer=');">Franz Liszt</a> (1811-1886) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edvard_Grieg" title="Edvard Grieg auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Edvard_Grieg?referer=');">Edvard Grieg</a> (1843-1907) gelingt Hough dieses Kunststück: Liszts virtuose Konzerte und Griegs monumentales Konzert klingen so frisch und unverbraucht, als würde man sie, wenn nicht nie, dann doch zumindest selten gehört haben. Ein Teil dieses erstaunlichen Effekts ist sicher seiner überragenden technischen Fähigkeiten geschuldet, die ihn selbst die schwierigsten Passagen (in aberwitzigen Tempi) so federleicht und mühelos spielen lassen, dass das Werk viel von seiner &#8216;mythologischen Patina&#8217; verliert: Was bei den anderen als immense Anstrengung, als Kampf mit den Noten erscheint, ist bei Hough spielerisch leicht. Seine musikalischen Fähigkeiten scheinen keine Grenzen zu haben. Mehr noch als seine Technik scheint mir allerdings Houghs Fähigkeit entscheidend zu sein, sich jedem Werk mit der gleichen unvoreingenommenen Offenheit zu nähern, die zu seinen durch und durch inspirierten Interpretationen führen.</p>
<p>Und dann wäre da noch Houghs Mitstreiter, das norwegische <a href="http://www.harmonien.no/EngForside.aspx" title="Bergen Philharmonic Orchestra - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.harmonien.no/EngForside.aspx?referer=');">Bergen Philharmonic Orchestra</a> unter der sicheren und temperamentvollen Leitung von <a href="http://www.andrewlitton.com/" title="Andrew Litton - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.andrewlitton.com/?referer=');">Andrew Litton</a>. Sie scheinen mitgerissen zu sein, von Houghs makellosem Spiel, seiner überschäumenden Musikalität und seiner ungebremsten Romantik &#8211; und sie tun es ihm gleich: Mit der gleichen Brillanz, mit der gleichen unverkrampften Unvoreingenommenheit. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet ein norwegisches Orchester ein Werk des Nationalkomponisten <em>par excellence</em> so elektrisierend, so frisch und un-abgebrüht spielen könnte? Schon alleine für diese Einspielung des Griegschen Klavierkonzerts wäre die Anschaffung lohnenswert; umso erfreulicher, dass man mit den beiden Klavierkonzerten Liszts zwei ebenso bedeutende und überragend eingespielte Konzerte auf derselben CD erhält.</p>
<p><img class="alignleft  wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="51" height="51" />Es sind gewiss Konzerte, die die meisten Musikliebhaber bereits im Schrank stehen haben, aber Stephen Houghs unnachahmliche Art, das Bekannte neu zu beleuchten und durch seine interpretatorischen und technischen Fähigkeiten zu neuem Leben zu erwecken, sind ein starkes Argument für eine Neuanschaffung. <em>Die besondere CD</em>, erschienen im November 2011.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_9322_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Franz Liszt / Edvard Grieg &#8211; Piano Concertos</strong> von <strong>Stephen Hough</strong> mit dem <strong>Bergen Philharmonic Orchestra</strong> unter der Leitung von <strong>Andrew Litton </strong> ist am 18. November 2011 auf Hyperion (CDA67824) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005OCES4I/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005OCES4I" title="Stephen Hough · Bergen Philharmonic Orchestra, Andrew Litton - Edvard Grieg / Franz Liszt: Piano Concertos bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005OCES4I/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005OCES4I&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Franz-Liszt-1811-1886-Klavierkonzerte-Nr-1-2/hnum/1477046?iampartner=n31" title="Stephen Hough · Bergen Philharmonic Orchestra, Andrew Litton - Edvard Grieg / Franz Liszt: Piano Concertos bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Franz-Liszt-1811-1886-Klavierkonzerte-Nr-1-2/hnum/1477046?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Franz Liszt &#8211; Klavierkonzert No. 1 in Es-Dur, S124</li>
<li>Franz Liszt &#8211; Klavierkonzert No. 2 in A-Dur, S125</li>
<li>Edvard Grieg &#8211; Klavierkonzert in a-Moll, op. 16</li>
</ol>
<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/142ba065426b4f77b3c99fa76234d9dd" alt="" width="1" height="1" /></p>
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