Archiv für die Kategorie: “Video”

Christoph Prégardien & Michael Gees: Franz Schubert - WinterreiseZum dritten Mal hat der deutsche Tenor Christoph Prégardien Schuberts “Winterreise” aufgenommen. Nach seiner berühmten Aufnahme mit Hammerklavier-Begleitung (mit Andreas Staier, 1997) und einer ungewöhnlichen Aufnahme mit Bläserquintett-Begleitung (mit dem Pentaedre Ensemble, 2008) erscheint nun eine Neuaufnahme bei Challenge Records mit Michael Gees am modernen Konzertflügel als Begleiter. Prégardien zählt heute unbestritten zu den besten deutschen Lied-Interpreten; zahlreiche seiner CDs wurden mit renommierten Schallplattenpreisen ausgezeichnet.

Hier ein Trailer, der die audio-visuelle Produktion (das Album erscheint als audiophile SACD, aber auch als DVD & Bluray) vorstellt:

Die CD Franz Schubert – Winterreise von Christoph Prégardien und Michael Gees ist am 28. März 2013 auf Challenge Records (CC 72596) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.

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Anlässlich des 40. Geburtstags des britischen Weltklasse-Chors The Tallis Scholars hat der bekannte US-amerikanische Chormusik-Komponist Eric Whitacre die Motette “Saint-Chapelle” geschrieben. Das Stück wird zunächst nur als Download verfügbar sein und am 18.3. bei iTunes erscheinen.

In diesem Video erklärt Whitacre die Entstehungsgeschichte des Werkes, von der ersten Idee beim Betrachten der Sagrada Familia in Barcelona, bis zu den Proben und der Uraufführung in der Londoner St.Paul’s Cathedral mit den Tallis Scholars.

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Richard WagnerAnlässlich des anstehenden Richard Wagner-Jahres zum 200. Geburtstags des großen deutschen Opernkomponisten kann man noch bis zum 6. Januar 2013 auf den Seiten der englischen Tageszeitung The Guardian kostenlos die Glyndebourne-Produktion von Tristan und Isolde in voller Länge anschauen.

Es spielen das London Philharmonic Orchestra und der Glyndebourne Chorus unter der Leitung von Jiří Bĕlohlávek. Die Regie stammt von Nikolaus Lehnhoff. Die Hauptrollen singen Nina Stemme (Isolde), Robert Gambill (Tristan), René Pape (König Marke), Bo Skovhus (Kurwenal) und Katarina Karnéus (Brangäne).

Hier geht es zu den HD-Streams:

1. Akt — http://www.guardian.co.uk/music/video/2012/dec/26/glyndebourne-wagner-tristan-und-isolde-video-act-1

2. Akt — http://www.guardian.co.uk/music/video/2012/dec/26/glyndebourne-wagner-tristan-und-isolde-video-act-2

3. Akt — http://www.guardian.co.uk/music/video/2012/dec/26/glyndebourne-wagner-tristan-und-isolde-video-act-3

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Pieter Wispelwey; Quelle + © pieterwispelwey.comAnlässlich der bedeutenden CD-Veröffentlichung (s. → vorigen Beitrag) und des runden, 50. Geburtstages (am 25.9.) des Amsterdamer Cellisten Pieter Wispelwey, ehrt das weltberühmte Koninklijk Concertgebouworkest den Musiker mit gleich zwei Geburtstagskonzerten am anstehenden Wochenende (22./23. 9.2012).

Am Samstag, den 22. September sieht das Programm wie folgt aus:

Pieter Wispelwey (Cello)

mit

Benjamin Schmid (Viola)
Martin Fröst (Klarinette)
Paolo Giacometti (Klavier)
Christian Ihle Hadland (Klavier)

spielen

  • Franz Schubert – Fantasie in C-Dur, D 934
  • Maurice Ravel – Sonate
  • Francis Poulenc – Sonate
  • Johannes Brahms – Klarinettrio in h-Moll, op. 114

Am Sonntag, den 23. September sieht das Programm wie folgt aus:

Pieter Wispelwey (Cello) und Kristian Bezuidenhout (Fortepiano)

spielen

Ludwig van Beethoven:

  • Cellosonate No. 1 in F-Dur, op. 5/1
  • Variationen in F-Dur, op. 66 über ‘Ein Mädchen oder Weibchen’ (aus ‘Die Zauberflöte’ von Mozart)
  • Cellosonate in D-Dur, op. 102/2
  • Variationen in Es-Dur, WoO 46 über ‘Bei Männern, welche Liebe fühlen’ (aus ‘Die Zauberflöte’ von Mozart)
  • Cellosonate in A-Dur, op. 69

Während man für das Sonntagskonzert mit Beethoven nach Amsterdam reisen muss (es sind sogar noch einige Karten erhältlich!), kann man das Samstagskonzert mit Kammermusik von Schubert, Ravel, Poulenc und Brahms weltweit live und kostenlos am heimischen Computer in bester HD-Qualität verfolgen. Das Konzert wird auf concertgebouw.nl/live zwischen 20:15 Uhr und 22:15 Uhr live als Videostream gesendet werden und (wahrscheinlich) einige Tage nach dem Konzert online abrufbar sein.

Um das Wispelwey und seine Kollegen am heimischen PC verfolgen zu können, benötigt man selbstredend eine moderne Breitband-Verbindung (DSL, Kabel).

Die 2CD/DVD Johann Sebastian Bach – 6 Suites for Cello solo von Pieter Wispelwey ist am 22. September 2012 auf EPR-Classic (EPRC 012) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.

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Pieter Wispelwey: J. S. Bach – Cello SuitesDer niederländische Cellist Pieter Wispelwey veröffentlicht heute nach 1990 und 1998 seine dritte Aufnahme der der Cello-Suiten von Johann Sebastian Bach (1685-1750). Neben der unbestrittenen technischen Meisterschaft und interpretatorischen Reife, die Wispelwey in diese audiophile EPR Classic-Produktion einfließen lässt, ist der Köthener Stimmton von 392 Hertz eine selten gehörte (und eine musikhistorisch wahrscheinliche) Besonderheit dieser Aufnahme und macht sie für Bach-Fans und für alle Freunde der historisch-informierten Aufführungspraxis hochinteressant.

Das Album des »vielleicht aufregendsten Cellisten unserer Zeit« wurde vor einigen Tagen vom bekannten Musikjournalisten Harald Eggebrecht in der Videokolumne der Süddeutschen Zeitung (auf sueddeutsche.de) vorgestellt:

Die 2CD/DVD Johann Sebastian Bach – 6 Suites for Cello solo von Pieter Wispelwey ist am 22. September 2012 auf EPR-Classic (EPRC 012) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.

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Der russisch-amerikanische Violinist Philippe Quint (der Nachname verweist auf italienische (!) Vorfahren), gehört zu den interessantesten Violinisten der jungen Generation und wurde bereits zwei Mal für die Grammy-Awards nominiert. Philippe Quint: Bruch, Mendelssohn & Beethoven - Violin ConcertosTrotz seines jungen Alters (tatsächlich gibt es kein verlässliches Geburtsdatum Quints im Internet!) verfügt er nicht nur über eine makellose Technik, sondern auch über ein bemerkenswert hohes Maß an Lyrik und Poesie.

Für sein jüngstes Album mit dem mexikanischen Orquesta Sinfónica de Minería unter der Leitung von Carlos Miguel Prieto hat Quint einige echte “Gassenhauser” des klassisch-romantischen Repertoires des 19. Jahrhunderts ausgewählt. Für die audiophile avanti classic-Produktion nahm er das Violinkonzert in g-Moll, op. 26 von Max Bruch (1838-1920) und das Violinkonzert e-Moll, op. 64 von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) auf. Ergänzt werden die beiden Konzerte durch die beiden Violinromanzen No. 1 in G-Dur, op. 40 und No. 2 in F-Dur, op. 50 von Ludwig van Beethoven (1770-1827).

Folgendes Video entstand während (und über) der Aufnahmen zum Album:

Die SACD/DVD Bruch · Mendelssohn  – Violin Concertos | Beethoven -  Romances von Philippe Quint und dem Orquesta Sinfónica de Minería unter der Leitung von Carlos Miguel Prieto ist am 20. April 2012 auf avanti classic (AVANTI 10362) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.

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Anlässlich seines 75. Geburtstages beauftragte das US-amerikanische öffentliche Radio NPR (National Public Radio) den Minimal-Music-Komponisten Philip Glass (*1937)  mit einem kurzen Chorwerk. Vor zwei Tagen wurde das Ergebnis “The New Rule” von einem “Flash-Chor” (einem durch einen Flash-Mob organisierten Chor) am New Yorker Times Square uraufgeführt.

Hier ist das Video:

Die aktuelle CD Philip Glass – Symphony No. 9 des Bruckner Orchester Linz unter der Leitung von Dennis Russell Davies ist am 18. Mai 2012 auf Orange Mountain Music (OMM 0081) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.

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Das Wochenende ist nicht mehr weit, die meisten von uns sollten längst Feierabend haben. Wie wäre es mit einem kleinen Zuckerstückchen vom Berliner Cellisten Alban Gerhardt? Hier ist seine ganz persönlichen Bach-Reise durch die Cello-Suiten. Sie nahm just in seiner Heimatstadt, im Berliner Hauptbahnhof seinen Anfang…

Die aktuelle CD von von Alban Gerhardt und Cecile Licad “Gabriel Fauré – Cello Sonatas“  ist am 20. Januar 2012 bei Hyperion Records (CDA 67872) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.

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Vor einigen Tagen, genauer gesagt am 21. April 2012, fand im Rahmen der Musik-Soirées im New Yorker Metropolitan Museum of Art ein Konzert mit kammermusikalischen Werken von Philip Glass (*1937) statt. Gespielt wurden Werke für Klavier solo (unter anderem Mad Rush), Violine solo (u. a. die Partita for Solo Violin) und Violine und Klavier (u. a. Pendulum). Philip Glass gab sich als Pianist selbst die Ehre, als Violinist glänzte Tim Fain.

Das Konzert wurde live im Internet übertragen (auf den Seiten des Klassikradio-Senders WQXR) und liegt nun als Archivaufnahme in Bild und Ton vor.

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Ende des Monats erschient übrigens eine neue Philip-Glass-CD: Es handelt sich dabei um den Live-Mitschnitt der Uraufführung seiner 9. Sinfonie durch das Bruckner Orchester Linz unter Dennis Russell Davies. Die Aufnahmen wurden Ende Januar bereits als Download bei iTunes veröffentlicht und verkauften sich binnen weniger Wochen über zehntausendmal. Bereits wenige Stunden nach der Veröffentlichung rangierte die Aufnahme auf Platz der US-amerikianischen Klassik-Charts.

Die CD Philip Glass – Symphony No. 9 des Bruckner Orchester Linz unter der Leitung von Dennis Russell Davies erscheint am 18. Mai 2012 auf Orange Mountain Music (OMM 0081) und und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) vorbestellt werden.

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Wolfgang Amadeus Mozart - Signatur1767 komponierte Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) als gerade einmal Elfjähriger sein erstes Bühnenwerk Apollo et Hyacinthus. Das opernhafte Intermezzo (mit eineinhalbstündiger Laufzeit) entstand als Auftragsarbeit für die Schuljahrsabschlussfeier der Universität Salzburg nach einem lateinischen Libretto des Benediktinerpaters und Professors Rufinus Widl.

Das englische Orchester Classical Opera Company, wie der Name schon sagt, ein Ensemble, das sich ausschließlich auf Opern von Mozart und seinen Zeitgenossen spezialisiert hat, legt unter der Leitung von Ian Page in Kürze eine Neuaufnahme von Apollo et Hyacinthus vor. Die bei Linn Records erscheinende Produktion ist die erste einer geplanten Mozart-Reihe des Originalinstrumente-Ensembles, bei der alle Opern Mozarts eingespielt werden sollen.

Um die Vorfreude auf diese hochklassige Produktion zu steigern, gibt es vorab schon einmal ein einführendes, rund 15 Minuten langes Video, das das Werk und die beteiligten Solisten (Klara Ek, Sophie Bevan, Lawrence Zazzo, Andrew Kennedy, Christopher Ainslie) vorstellt.

Apollo et Hyacinthus – recording Mozart’s first opera von TallWall Media auf Vimeo.

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