Archiv für die Kategorie: “The best of”

Die besten Alben des Jahres

Zwischen den Jahren werden überall in den Zeitungen, Zeitschriften, Websites, Blogs usw. die Favoriten des Jahres in allen möglichen Kategorien des Jahres zusammengefasst. Die Wörter des Jahres, die Männer und Frauen des Jahres, die wichtigsten Ereignisse des Jahres, die Hochzeiten des Jahres, die Songs des Jahres, die Filme des Jahres, die Bücher des Jahres und – gar nicht mal so selten – die CDs des Jahres. Natürlich sind solche Listen stets subjektiv und spiegeln – bei allen redlichen journalistischen Bemühungen der Autoren – nur einen Ausschnitt des vergangenen Jahres wieder, dennoch: Sie geben die Gelegenheit das Jahr unter einem bestimmten Gesichtspunkt noch einmal Revue passieren zu lassen.

Codaex Logo (weiß)Auch die Autoren, die dieses Jahr für blog.codaex.de geschrieben haben – und das waren in den vergangenen Monaten neben dem Unterzeichnenden auch die beiden Gast-Autoren Nils-Christian Engel und Dr. Burkhard Schäfer -  möchten die Gelegenheit ergreifen, ein paar Veröffentlichungen aus dem großen Codaex-Programm des Jahres herauszugreifen. Hier sind also unsere persönlichen Top-3 aus dem Codaex-Programm:
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CD des Jahres - blog.codaex.deDurch die Arbeit für dieses Blog bin ich 2010 erstmalig tief eingedrungen in die große Codaex-Welt und habe viele, wirklich sehr viele interessante CDs gehört und an dieser Stelle besprochen. Das Jahresende ist auch ein willkommener Anlass mich bei allen Lesern für ihre Aufmerksamkeit zu bedanken: Liebevoll gemachte, leidenschaftlich gespielte, kompromisslos gute und technisch aufwendig aufgenommene Musik hat, auch in Zeiten der Krise, auch in Zeiten der schrumpfenden Musikwirtschaft, einen immens hohen Stellenwert, nicht nur bei den Schaffenden, sondern auch bei den Musikliebhabern.

Das breit gefächerte Spektrum der von Codaex vertriebenen Labels – angefangen von der frühen Alten Musik über die Musik der Renaissance, des Barocks, der Klassik, der Romantik, der Spätromantik, der Moderne bis hin zur zeitgenössischen Musik der Postmoderne – macht die Auswahl an ganz besonderen fünf Titeln aus dem Codaex-Programm gar nicht so leicht. Darum ist die folgende Auswahl eher eine ganz persönliche, denn eine wertende:
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2009 war ein abwechslungsreiches und musikalisch insgesamt gutes Jahr für Codaex. Durch das breitgefächerte Spektrum der Labels, die unterschiedlichste Bereiche der klassischen Musik, der Alten Musik und der zeitgenössischen Musik abdecken kamen überraschend viele und überraschend unterschiedliche Spitzenveröffentlichungen aus. Hier meine persönliche Top 5 der Codaex-Scheiben 2009, mehr oder minder spontan ausgewählt:

  • Philip Glass – Koyaanisqatsi (auf OMM)
    Wiederveröffentlichung des Jahres: Ein Soundtrack für die Ewigkeit, nun endlich ungekürzt und im unverfälschten Klang, den man aus dem Kino kennt.
  • Leipziger Streichquartett – Felix Mendelssohn Bartholdy: Sämtliche Streichquartette · Oktett · Orchesterwerke (bearb.) (auf MDG)
    Box-Set des Jahres: Mendelssohns Streichquartette, Aufnahmen von 2001-2007 in einer Box wiederveröffentlicht: Besser kann man Mendelssohns Kammermusik nicht spielen. Ein starkes Argument für die immer noch unterschätzten Mendelssohn.
  • Viktoria Mullova – Johann Sebastian Bach: 6 Sonatas & Partitas for Violin Solo (auf Onyx)
    Viktorio Mullovas Ansatz überzeugt und führt individuelle Interpretationskunst und historische Aufführungspraxis zusammen. Ich kenne keine authentischere und künstlerisch spannendere Einspielung der Sonaten & Partiten.
  • Polyphony · Britten Sinfonia, Stephen Layton – Georg Friedrich Händel: Messiah (auf Hyperion)
    Englands ureigenstes sakrale Chorwerk in einer quicklebendigen Einspielung, die trotz des Fehlens der ganz großen Namen Maßstäbe setzt. Von der ersten bis zur letzten Sekunde faszinierend.
  • Kremerata Baltica, Gidon Kremer – Georgs Pelēcis: Revelation (auf Megadisc)
    Im namentlichen Sinne des Titels eine der Entdeckungen des Jahres für mich: Der zeitgenössische lettische Komponist Georgs Pelēcis (*1947) stellt sich bewusst gegen den Zeitgeist – und fasziniert mit “Neuer Konsonanter Musik”.
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