Archiv für die Kategorie: “Kurz-Besprechung”

Anton Bruckner - Te Deum / Messe in d-mollGerade rechtzeitig zu den Ostertagen wurde nun auf Helios, dem Budget-Label der britischen Plattenfirma Hyperion, ein Album der Corydon Singers und des Corydon Orchestra unter der Leitung von Matthew Best mit zwei geistlichen Werken von Anton Bruckner (1824-1896) wiederveröffentlicht, dem Te Deum und der Messe in d-Moll. Die Aufnahmen entstanden 1993 und gelten seither als mustergültige Umsetzungen der beiden geistlichen Werke, sowohl künstlerisch, als auch aufnahmetechnisch.
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Babette Dorn

Babette Dorn - Quelle: genuin.de

Zum dritten Mal lädt die Pianistin Babette Dorn in die Oper: Nach ihren Alben mit Variationen aus Motiven der Mozart-Opern Don Giovanni (“Adventures on the Piano”; Genuin, August 2006) und Le nozze di Figaro (“Romance on the Piano”; Genuin, November 2006) spielt die gebürtige Braunschweigerin auf “Magic on the Piano” (wieder beim Leipziger Label Genuin erschienen) wieder Klavier-Variationen aus der Klassik und Romantik einer populären Oper Mozarts: Dieses Mal ist es die vermutlich bekannteste und populärste (Mozart-) Oper überhaupt, die Zauberflöte. Klavierbearbeitungen waren ja, im 19. Jahrhundert, dem Zeitalter vor Radio, Schallplatte oder iPod, die populärste Methode, sich »die neusten Opern-Melodien auch außerhalb der Theater« oder die »größten Erfolge der letzten Saison« (noch) einmal zu hören, erklären die witzig geschriebenen, aufschlussreichen Anmerkungen (von Tilmann Böttcher und Babette Dorn selbst verfasst). Klavierbearbeitungen waren also lukrative Einnahmequellen für die Bearbeiter und Herausgeber, sie waren aber (zumindest im Fall bekannter Werke) auch eine Art Hommage an den Komponisten und ein Spiegel der (sich verändernden) Rezeption eines Werkes.
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Die Deutsche Streicherphilharmonie ist ein Jugendorchester (allerdings kein vollständiges Symphonie-Orchester, sondern ein reines Streichorchester), das sich aus den talentiertesten Nachwuchsmusikern (im Alter von 13 – 19 Jahren) der deutschen Musikschulen zusammensetzt. Das Orchester, heute mit Sitz in Bonn, entstand 1973 als Auswahl-Streichorchester der Musikschulen der DDR als Festivalorchester für die X. Weltfestspiele der Jugend und Studenten in Ost-Berlin und war danach unter dem Namen Rundfunk-Musikschulorchester (RMO)  eng an den DDR-Rundfunk angebunden und zumindest im Osten der Republik ein Begriff. Noch heute ist das Rundfunkorchester Berlin das Patenorchester der Deutschen Streichphilharmonie (DSP), die seit 1991 unter Trägerschaft des Verbandes deutscher Musikschulen steht und sich nun freilich aus jungen Musikern und Musikerinnen aus der gesamten Republik zusammensetzt.
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The real Chopin - LogoWem die gestrige Konzertgala aus Warschau (übertragen von einigen ARD-Kulturradios, wie WDR 3, SWR 2 u. a.) anlässlich des 200. Geburtstags von Frédéric Chopin gefallen hat, insbesondere die historisch-informierte Umsetzung des Klavierkonzert No. 2 in f-moll, op. 21 des Orchestra of the 18th Century unter der Leitung von Frans Brüggen mit Dang Thai Son (am Érard Fortepiano) als Solisten, der sei (noch einmal) auf die → Sonderpreis-Aktion für NIFC-Veröffentlichungen bei CD- und Buchversender JPC hingewiesen. Für jeweils 9,99 Euro gibt es derzeit alle vom Fryderyk Chopin Institute (auf Polnisch: “Narodowy Institut Fryderyka Chopina”, kurz NIFC) bisher veröffentlichten Alben (die Reihe wird fortlaufend erweitert) mit Chopin-Aufnahmen auf Original-Instrumenten (“The real Chopin“), darunter auch ein Album mit den beiden Klavierkonzerten Chopins, interpretiert eben vom selben Orchestra of the 18th Century unter der Leitung von Frans Brüggen mit Dang Thai Son.
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