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	<title>blog.codaex.de &#187; Rezension</title>
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	<description>Neuigkeiten, Besprechungen, Tipps und Termine</description>
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		<title>B&#8217;Rock XS: David Petersen &#8211; Speelstukken &#8211; Stylus Phantasticus in the Low Countries</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 06:20:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[17. Jahrhundert]]></category>
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		<category><![CDATA[David Petersen]]></category>
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		<description><![CDATA[Über den Lübecker Komponisten David Petersen (ca. 1650-1717) ist nicht vieles bekannt und auch das wenige, dass man über ihn heute zusammentragen kann, kommt aus den unterschiedlichsten Quellen. Als gesichert gilt, dass Petersen als junger Mann nach Amsterdam ging und dort heiratete. Wahrscheinlich übte er dort den Beruf des Kaufmanns aus, war aber daneben als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über den Lübecker Komponisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Petersen" title="David Petersen auf de.wikipedia.org" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/David_Petersen?referer=');">David Petersen</a> (ca. 1650-1717) ist nicht vieles bekannt und auch das wenige, dass man über ihn heute zusammentragen kann, kommt aus den unterschiedlichsten Quellen. Als gesichert gilt, dass Petersen als junger Mann nach Amsterdam ging und dort heiratete. Wahrscheinlich übte er dort den Beruf des Kaufmanns aus, war aber daneben als Komponist und möglicherweise als Violinist aktiv. <a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/09/BRock-XS-D.-Petersen-Speelstukken.jpg" rel="shadowbox[post-3663];player=img;" class="liimagelink" title="B Rock XS: D. Petersen - Speelstukken"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3669" title="B Rock XS: D. Petersen - Speelstukken" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/09/BRock-XS-D.-Petersen-Speelstukken-150x150.jpg" alt="B Rock XS: D. Petersen - Speelstukken" width="150" height="150" /></a>Über seine Ausbildung kann ebenso nur spekuliert werden &#8211; möglicherweise war er Schüler eines Schülers des Lübecker Violinisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nicolaus_Bleyer" title="Nicolaus Bleyer auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Nicolaus_Bleyer?referer=');">Nicolaus Bleyer</a> oder des Violinisten und Komponisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Jakob_Walther" title="Johann Jacob Walther auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Johann_Jakob_Walther?referer=');">Johann Jakob Walther</a> &#8211; und stand, wie viele Musiker Norddeutschlands der Zeit, unter dem eminenten Eindruck der Musik von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Tunder" title="Franz Tunder auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Franz_Tunder?referer=');">Franz Tunder</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dietrich_Buxtehude" title="Dietrich Buxtehude auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Dietrich_Buxtehude?referer=');">Dietrich Buxtehude</a>. Auch von seinem Œuvre ist nicht viel bekannt. Außer seinem bekanntesten Werk, dem 12-teiligen Zyklus <em>Speelstukken</em> (1683), wurden nur wenige Werke von ihm publiziert, dazu gehören die 24 Lieder <em>Zede- en Harpgezangen, met Zangkunst verrykt door David Peetersen </em>für eine Singstimme und Basso continuo (1694), nach Texten seines Freundes, dem Rechtsgelehrten und Dichter Abraham Alewijn, und die Liedersammlung <em>Boertige en ernstige Minnezangen</em> (1705). Nun hat das renommierte flämische Barockorchester <a href="http://www.b-rock.org/" title="B'Rock - Homepage" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.b-rock.org/?referer=');pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.b-rock.org/?referer=http%3A%2F%2Fblog.codaex.de%2F%3Fs%3DB%2527Rock%26x%3D0%26y%3D0');" target="_blank" class="liexternal">B’Rock</a> in kleiner Besetzung (darum B’Rock XS) sechs der zwölf <em>Speelstukken</em> für das Label des flämischen Klassiksenders <a href="http://radio.klara.be/radio/10_home.php" title="Klara - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/radio.klara.be/radio/10_home.php?referer=');">Klara</a> aufgenommen.<br />
<span id="more-3663"></span><br />
Die <em>Speelstukken</em> sind wirklich bemerkenswert für ihre Zeit: Zum ersten Mal wurden in den Niederlanden (damals eine Republik!) Werke für virtuose Violine mit Basso-continuo-Begleitung veröffentlicht. Dies war eine musikalische Weiterentwicklung, ursprünglich aus Italien stammend, die es so in den Niederlanden noch nicht gegeben hatte und wie sie bald in den Niederlanden und in ganz Europa gang und gäbe werden sollte: Eine virtuoser Violinenpart wird in verschiedenen Kompositionstechniken in verschiedenen Sätzen zu einer Sonate zusammengefasst. Die <em>Speelstukken</em> stehen damit in direkter Folge der einige Jahre zuvor in Deutschland erschienenen <em>Scherzi a violino solo</em> (1676) von Johann Jacob Walther. Spieltechnik und Konzeption der beiden Sammlungen ist direkt vergleichbar, sogar die Erstdrucke ähneln sich: Die <em>Speelstukken</em> sind, ebenso wie die <em>Scherzi</em>, in einem Gravurdruck veröffentlicht worden und selbst das Notenbild ist sich ähnlich, Legt man beide Sammlungen nebeneinander, ist die Verwandtschaft klar zu erkennen. Deswegen liegt die Vermutung nah, dass Petersen zumindest Walthers Werk sehr gut gekannt haben muss.</p>
<p>Das flämische Ensemble <a href="http://www.b-rock.org/" title="B'Rock - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.b-rock.org/?referer=');">B&#8217;Rock</a> wurde 2005 auf Initiative Kontrabassisten <a href="http://www.tomdevaere.com/" title="Tom Devaere - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.tomdevaere.com/?referer=');">Tom Devaere</a> und des Cembalisten <a href="http://www.frankagsteribbe.be/Frank%20Agsteribbe/Home.html" title="Frank Agsteribbe - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.frankagsteribbe.be/Frank_20Agsteribbe/Home.html?referer=');">Frank Agsteribbe</a> gegründet und spielt in unterschiedlichen Besetzungen (je nach Werk) ohne festen Dirigenten oder musikalischen Leiter Alte Musik historisch-informiert. Der &#8216;harte Kern&#8217; besteht aus ca. 20. jungen Musikern aus ganz Europa, auf diesem Album spielen Rodolfo Richter (Violine), Martin Bauer (Viola da gamba), Tom Devaere (Violone), Wim Maeseele (Theorbe) und Frank Agsteribbe (Cembalo).</p>
<p>Zweierlei Fähigkeiten bedarf es, wenn man solche barocken Kleinode spielen will, deren Rezeptionsgeschichte noch relativ ungeschrieben ist: Zum einen braucht man eine brillante Technik und Sachkenntnis &#8211; über die verfügen Richter und seine Mitstreiter unüberhörbar; zum anderen benötigt man das richtige Einfühlungsvermögen, das <em>Feeling</em> würde man im Jazz sagen, um den Notentext in lebendige Musik umzusetzen &#8211; und auch hier zeigen sich die Flamen als <em>äußerst</em> qualifiziert. Petersens Virtuosenstücke <em>erstrahlen</em> regelrecht auf diesem Album und enthüllen die nicht ganz so neue Wahrheit, dass es im Bereich der Alten Musik noch so manchen Komponisten und so manches Werk zu entdecken und zu bewerten gilt. Petersens Violinen-Extravaganzen gehören auf jeden Fall zu den eindrucksvollsten mitteleuropäischen Beispielen virtuoser Violinenliteratur des Barocks.</p>
<p>Eine besondere Erwähnung verdient meiner Meinung nach auch das ungewöhnliche Coverfoto: Ein echter Hingucker, gerade wenn man bedenkt, dass es sich nicht um zeitgenössische Musik, sondern um barocke Kammermusik handelt. Ich wünschte, es gäbe mehr Labels, die bei der Gestaltung so viel Mut zur Phantasie beweisen würden.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_3663_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Das Album <strong>David Petersen &#8211; Speelstukken &#8211; </strong><strong>Stylus Phantasticus in the Low Countries</strong> vom Ensemble <strong>B&#8217;Rock XS</strong> ist  am 20. August 2010 auf Etcetera (KTC 4032) erschienen und kann im  Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern   wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003XKDF92?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003XKDF92" title="B'Rock XS: D. Petersen - Speelstukken bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003XKDF92?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003XKDF92&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/David-Petersen-Speelstukken/hnum/3279515/iampartner/n31" title="B'Rock XS: D. Petersen - Speelstukken bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/David-Petersen-Speelstukken/hnum/3279515/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Speelstuk No. 1 in D major</li>
<li>Speelstuk No. 7 in G major</li>
<li>Gijsbert van Steenwick: Tricabylie</li>
<li>Speelstuk No. 5  in G minor</li>
<li>Anonymous: Amarrillis</li>
<li>Speelstuk No. 2 in A minor</li>
<li>Anonymous: Daphne</li>
<li>Speelstuk No. 4  in D major</li>
<li>Speelstuk No. 10  in E minor</li>
<li>Suite (auf dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carillon" title="Carillon auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Carillon?referer=');">Carillon</a>), gespielt von <em>Carl Van Eyndhoven</em> <small>[Bonus Track als MP3 auf der CD gespeichert: Mit dem Computer aufrufbar]</small></li>
</ol>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/42c598395dc34c5fa25d7eae6fbb860a" width="1" height="1" alt=""></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wolfgang Dimetrik: Johann Sebastian Bach &#8211; Minor Music</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/09/wolfgang-dimetrik-johann-sebastian-bach-minor-music/</link>
		<comments>http://blog.codaex.de/2010/09/wolfgang-dimetrik-johann-sebastian-bach-minor-music/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 13:10:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Akkordeon]]></category>
		<category><![CDATA[Barock]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Sebastian Bach]]></category>
		<category><![CDATA[Transkription]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich einmal vor einigen Jahren durch die Kölner Altstadt, genauer gesagt durch die Passage zwischen Dom und Römisch-Germanisches Museum eilte, hörte ich einen Akkordeonist, der die berühmt-berüchtigte Toccata und Fuge in d-Moll, BWV 565 von Johann Sebastian Bach spielte. Der junge Mann, offenbar ein Musikstudent aus der nahegelegenen Kölner Hochschule für Musik und Tanz, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/04/Johann-Sebastian-Bach.jpg" rel="shadowbox[post-3629];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Johann Sebastian Bach"><img class="size-thumbnail wp-image-1426 alignright" title="Johann Sebastian Bach" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/04/Johann-Sebastian-Bach-e1280492579774-150x150.jpg" alt="Johann Sebastian Bach" width="150" height="150" /></a>Als ich einmal vor einigen Jahren durch die Kölner Altstadt, genauer gesagt durch die Passage zwischen Dom und Römisch-Germanisches Museum eilte, hörte ich einen Akkordeonist, der die berühmt-berüchtigte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Toccata_und_Fuge_d-Moll_BWV_565" title="J. S. Bach: Toccata &amp; Fuge BWV 565 auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Toccata_und_Fuge_d-Moll_BWV_565?referer=');">Toccata und Fuge in d-Moll, BWV 565</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sebastian_Bach" title="Johann Sebastian Bach auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sebastian_Bach?referer=');">Johann Sebastian Bach</a> spielte. Der junge Mann, offenbar ein Musikstudent aus der nahegelegenen <a href="http://www.hfmt-koeln.de/" title="HfMT Köln - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hfmt-koeln.de/?referer=');">Kölner Hochschule für Musik und Tanz</a>, beherrschte sein Instrument: Ich war wie vom Blitz getroffen und konnte einfach nicht mehr weitergehen, war fasziniert vom Spiel des Musikers und vom Klang seines Instruments. Beides war mir freilich wohlbekannt: Die Toccata aus zahlreichen Einspielungen (Klassik und Pop), das Akkordeon als populäres Instrument der Volksmusik-Veranstaltungen meiner Heimat Sardinien. Was mir an jenem Tag quasi <em>im Vorbeigehen</em> klar wurde (und dem Musiker mein gesamtes Kleingeld einbrachte) war, wie gut man die kontrapunktische Musik Bachs auf dem Akkordeon spielen kann, wie natürlich sie auf diesem Instrument klingt, das in der Öffentlichkeit leider viel zu oft mit fragwürdigen volkstümlichen Gassenhauern in Verbindung gebracht wird.<br />
<span id="more-3629"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/09/W.-Dimetrik-J.-S.-Bach-Minor-Music.jpg" rel="shadowbox[post-3629];player=img;" class="liimagelink" title="Wolfgang Dimetrik: J. S. Bach - Minor Music"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3651" title="Wolfgang Dimetrik: J. S. Bach - Minor Music" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/09/W.-Dimetrik-J.-S.-Bach-Minor-Music-150x150.jpg" alt="Wolfgang Dimetrik: J. S. Bach - Minor Music" width="150" height="150" /></a>Der österreichische Akkordeonist <a href="http://www.wolfgang-dimetrik.com/" title="Wolfgang Dimetrik - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.wolfgang-dimetrik.com/?referer=');">Wolfgang Dimetrik</a> ist ein Ausnahmemusiker an seinem Instrument. Auf seinem neuen Album hat er nun aus den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Englische_Suiten_(Bach)" title="J. S. Bach: Englische Suiten auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Englische_Suiten_Bach?referer=');">Englischen Suiten</a> Bachs drei der Moll-Tonarten-Suiten (Die Moll-Tonarten werden auf auf Englisch mit dem Begriff <em>minor</em> bezeichnet &#8211; daher der Titel des Albums <em>Minor Music</em>). Damit nimmt Dimetrik den Faden seiner Bach-Veröffentlichungen wieder auf: 2001 hatte  er mit einer Aufnahme der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goldberg-Variationen" title="J. S. Bach: Goldberg-Variationen auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Goldberg-Variationen?referer=');">Goldberg-Variationen</a> debütiert und die Fachwelt in Erstaunen versetzt. Lange bevor es <em>en vogue</em> wurde (dieses Jahr sind bereits mehrere Alben mit Bach auf dem Akkordeon erschienen) Bachs Kompositionen für das Akkordeon zu adaptieren, belegte Dimetrik die außerordentliche Eignung seines Instruments dafür. Genau hier setzt Dimetrik wieder an: Erstaunlicherweise handelt es sich bei seiner <em>Minor Music</em> um die erste Aufnahme der Englischen Suiten auf dem Akkordeon überhaupt, was ganz erstaunlich ist, wenn man hört, wie natürlich sie auf diesem Instrument klingen. Die akkordeonspezifischen Änderungen sind so minimal, dass sie kaum ins Gewicht fallen und man eigentlich nicht von einer <em>Transkription</em> sprechen kann: Sein Bach ist gewissermaßen mindestens ebenso genuin, wie jener, der auf einem modernen Konzertflügel gespielt wird. Was Dimetriks Instrument dem modernen Konzertflügel allerdings voraus hat, kann man auf dieser neuen CD sehr gut heraushören (auch dank einer guten Aufnahmetechnik): Transparenz und ein fein aufeinander abgestimmtes Verhältnis der Töne zueinander, die, wie passend bei Bach, <em>miteinander</em> nicht bloß gleichzeitig erklingen und dabei <em>non legato</em> und nicht bloß <em>staccato</em> (wie Glenn Gould immer betonte) gespielt werden können.</p>
<p>Puristen mögen ruhig die Nase indigniert rümpfen: Ich finde das Akkordeon gerade für Bach eine echte Alternative zum Cembalo und zum Klavier. Bachs vielschichtige Musik kann ich mich kaum klarer (im Sinne von &#8216;verständlicher&#8217;) vorstellen, als etwa auf solchen Aufnahmen. Was beim Klavier und beim Cembalo längst nicht bei jeder Aufnahme gelingt, nämlich die Architektur der Musik nachvollziehbar zu machen, gelingt Dimetrik bei seinem klaren, aber ungemein virtuosem Musizieren mühelos, geradezu spielerisch natürlich.</p>
<p>Mag sein, dass das Akkordeon im Bewusstsein der Menschen sein Image vom Schifferklavier niemals ganz ablegen wird (der Gitarre sagt man ja auch Lagerfeuer-Qualitäten nach und doch&#8230;), spätestens nach solch sorgfältigen Einspielungen sollte man für sich persönlich solche Vorurteile ad acta legen. Das Akkordeon ist ein wundervoll klingendes Instrument, das in Wolfgang Dimetrik einen begnadeten Virtuosen und Anwalt hat. Sein Bach verdient es gehört zu werden, nicht nur von einigen wenigen Akkordeon-Freunden, sondern auch von Bach-Liebhabern, die mit diesem Album eine äußerst vielschichtige Interpretation zu hören bekommen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="60" height="60" />Kein Album für Puristen und dennoch purer, reiner Bach: Wolfgang Dimetrik adaptiert Bach viel weniger, als man es zunächst glauben möchte: Seine Minor Music ist ein Beleg dafür, dass Bach nicht notwendigerweise auf dem (einzig wahren) Originalinstrument gespielt sein muss, um seine ursprüngliche Schönheit und Größe zu offenbaren. &#8216;<em>Die besondere CD</em>&#8216; im August 2010.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_3629_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Das Album<strong> </strong><strong>Johann Sebastian Bach &#8211; Minor Music</strong> von <strong>Wolfgang Dimetrik </strong>ist am 20. August 2010 auf Gramola (98819) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern   wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000XHEGM8?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B000XHEGM8" title="W. Dimetrik: Bach - Minor Music bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B000XHEGM8?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B000XHEGM8&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Johann-Sebastian-Bach-Englische-Suiten-BWV-807-808-810-f%FCr-Akkordeon/hnum/4559988/iampartner/n31" title="W. Dimetrik: Bach - Minor Music bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Johann-Sebastian-Bach-Englische-Suiten-BWV-807-808-810-f_FCr-Akkordeon/hnum/4559988/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Englische Suite No. 2 in a-Moll, BWV 807</li>
<li>Englische Suite No. 3 in g-Moll, BWV 808</li>
<li>Englische Suite No. 5 in e-Moll, BWV 810</li>
</ol>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/52e7c8e208da4853921b1b138c6624eb" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Pittsburgh Symphony Orchestra, Marek Janowski: Hector Berlioz &#8211; Symphonie fantastique · Le Roi Lear</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 07:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
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		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
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		<category><![CDATA[Romantik]]></category>
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		<description><![CDATA[Über die Symphonie fantastique - Episode de la vie d’un artiste (zu Deutsch &#8220;Episoden aus dem Leben eines Künstlers&#8220;), op. 14 von Hector Berlioz (1803-1869) ist viel geschrieben und viel spekuliert worden, schon zu Lebzeiten des Komponisten. Sie gehört ohne jeden Zweifel zu den beliebtesten symphonischen Werken der Romantik (und überhaupt) und die sagenumwobene Entstehungsgeschichte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Hector-Berlioz-e1282477465806.jpg" rel="shadowbox[post-3467];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Hector Berlioz"><img class="size-medium wp-image-3476 alignright" title="Hector Berlioz" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Hector-Berlioz-e1282477465806-201x300.jpg" alt="Hector Berlioz" width="121" height="180" /></a>Über die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Symphonie_fantastique" title="Symphonie fantastique auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Symphonie_fantastique?referer=');">Symphonie fantastique</a> <strong>- </strong>Episode de la vie d’un artiste (zu Deutsch &#8220;<em>Episoden aus dem Leben eines Künstlers</em>&#8220;), op. 14 von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hector_Berlioz" title="Hector Berlioz auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Hector_Berlioz?referer=');">Hector Berlioz</a> (1803-1869) ist viel geschrieben und viel spekuliert worden, schon zu Lebzeiten des Komponisten. Sie gehört ohne jeden Zweifel zu den beliebtesten symphonischen Werken der Romantik (und überhaupt) und die sagenumwobene Entstehungsgeschichte &#8211; vor allem der Opiumrausch, aus dem sie angeblich entstanden sein soll &#8211; beflügelt vor allem die Phantasie des Menschen des 20. und 21. Jahrhunderts. Es scheint, als ob das maßlose, das exzessive, das Berlioz in dieser programmatischen Sinfonie zum Ausdruck gebracht hat, besonders reizvoll auf den Hörer von heute wirkt, so als ob wir selbst mit der Maßlosigkeit und der Exzessivität Berlioz&#8217; bestens vertraut sein. Offenbar neigt man heute in der öffentlichen Wahrnehmung (zumindest außerhalb der &#8220;Klassikwelt&#8221;) dazu, Berlioz wohl belegte Drogeneskapaden mit jenen der ersten Generation von Rockmusikern zu vergleichen, so als ob Hector Berlioz ein Vorgänger von Jimi Hendrix, Jim Morrison usw. gewesen wäre.<br />
<span id="more-3467"></span><br />
Bei aller Sympathie dafür, dass man versucht sich eine Gestalt des 19. Jahrhunderts in die Gegenwart zu &#8220;übersetzen&#8221; darf allerdings nicht vergessen werden, dass Berlioz in erster (und einziger) Linie eine Figur seiner Zeit war. Visionär und zeitlos war nicht sein Drogenkonsum, sondern seine Musik und die blickte, wie so oft bei großen Schöpfungen, im gleichen Maße nach vorne und zurück: Sie ebnete den Weg für <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Programmmusik" title="Programmmusik auf de.wikipedia.org" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Programmmusik?referer=');">Programmmusik</a> (ja, das schreibt man mittlerweile so) der Romantik und gleichzeitig knüpft sie unüberhörbar an die Symphonik Beethovens an. <a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/PSO-M.-Janowski-H.-Berlioz-Symphonie-fantastique.jpg" rel="shadowbox[post-3467];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="PSO, M. Janowski: H. Berlioz - Symphonie fantastique"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3474" title="PSO, M. Janowski: H. Berlioz - Symphonie fantastique" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/PSO-M.-Janowski-H.-Berlioz-Symphonie-fantastique-150x150.jpg" alt="PSO, M. Janowski: H. Berlioz - Symphonie fantastique" width="150" height="150" /></a>Die <em>Symphonie fantastique</em> ist die Schnittmenge des Spannungsfeldes zwischen einer unerfüllten Liebe, Berlioz&#8217; Leidenschaft für das shakespeare&#8217;sche  Drama (und seine Idee das dramatische Konzept in der Musik anzuwenden), seiner Begeisterung für die Sinfonien Beethovens (insbesondere die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/6._Sinfonie_%28Beethoven%29" title="L. van Beethoven - Sinfonie No. 6 'Pastorale' auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/6._Sinfonie_28Beethoven_29?referer=');">Pastorale</a>) und seinen neuen, revolutionären Ideeen, die er aus diesem Konglomerat aus alten und neuen, fremden und eigenen Einflüssen entstehen ließ. Es ist vielleicht das größte Verdienst der nun bei <a href="http://www.pentatonemusic.com/" title="PentaTone Classics - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.pentatonemusic.com/?referer=');">PentaTone Classics</a> erschienenen SACD des <a href="http://www.pittsburghsymphony.org/pghsymph.nsf/home+page/home+page" title="PSO - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.pittsburghsymphony.org/pghsymph.nsf/home+page/home+page?referer=');">Pittsburgh Symphony Orchestra</a> unter der Leitung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marek_Janowski" title="Marek Janowski auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Marek_Janowski?referer=');">Marek Janowski</a>, dass man all dies glasklar heraushören kann.</p>
<p>Vieles kommt bei dieser herausragenden Neueinspielung zusammen: Da wäre erst einmal das sensationelle Orchester (man achte einmal auf die Bläser und die Perkussionsinstrumente &#8211; beide extrem wichtig in der <em>Symphonie fantastique</em>), das hier im Verlauf der Live-Aufnahme (!) geradezu über sich hinauswächst; da wäre das sichere und klar strukturierte, aber überaus leidenschaftliche Dirigat von Marek Janowski; da wäre &#8211; last but not least &#8211; die meisterliche Aufnahmetechnik, die das so komplexe und vielschichtige Werk perfekt eingefangen hat, was gewiss gerade beim furiosen Finale alles andere als einfach gewesen sein muss. Diese Aufnahme ist so kraftvoll, so unheimlich, so düster, so obsessiv wie es nur irgendwie geht: Ein musikalischer Thriller, den man immer wieder ansehen, pardon <em>anhören</em> kann und immer wieder neue Details entdeckt. Sogar das Booklet ist informativ. Achtung: Die deutschen Liner Notes von Franz Steiger sind nicht identisch mit jenen (auf Englisch und Französisch) von Ronald Vermeulen, doch lesenswert sind beide. Müßig über das wenig gelungene Artwork (mit Totenschädel, sic!) viele Worte zu verlieren, hier entschädigt der Inhalt mehr als genug. Und dass man quasi als Bonus-Track die Ouvertüre <em>Le Roi Lear</em> obendrauf mitgeliefert bekommt, ist das i-Tüpfelchen an einer rundum gelungenen Veröffentlichung.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-647" title="CD des Monats - blog.codaex.de" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/01/CD-des-Monats-Codaex.jpg" alt="CD des Monats - blog.codaex.de" width="75" height="75" />Eine wahrhaft fantastische Aufnahme der <em>Symphonie fantastique</em>: So kraftvoll, so unheimlich, so düster, so klar im Klang und Ausdruck hört man sie selten.  Eine überragende Leistung des Pittsburgh Symphony Orchestra und von Marek Janowski. &#8216;<em>CD des Monats</em>&#8221; August 2010.<br style="clear: both;" /></p>
<div id="gdsr_mureview_block_3467_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 40px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die SACD <strong>Hector Berlioz &#8211; Symphonie fantastique · Le Roi Lear</strong> des <strong>Pittsburgh Symphony Orchestra</strong> unter der Leitung von <strong>Marek Janowski</strong> ist am 20. August 2010 bei PentaTone Records (5186 338)   erschienen und  kann im     Fachhandel erworben  oder bei großen Buch-   und CD-Versendern wie →  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003IP2YB2?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003IP2YB2" title="PSO, Marek Janowski: H. Berlioz - Symphonie fantastique bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003IP2YB2?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003IP2YB2&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Hector-Berlioz-Symphonie-fantastique/hnum/1131356/iampartner/n31" title="PSO, Marek Janowski: H. Berlioz - Symphonie fantastique bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Hector-Berlioz-Symphonie-fantastique/hnum/1131356/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Symphonie fantastique, op. 14</li>
<li>Le Roi Lear &#8211; Overture for Orchestra, op. 4</li>
</ol>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/c72d6e9a3b224add90f031bb2d3863c2" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Essener Philharmoniker, Stefan Soltesz: Appassionatamente plus Lulu-Suite</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/08/essener-philharmoniker-stefan-soltesz-appassionatamente-plus-lulu-suite/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 12:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Alban Berg]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Werner Henze]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne]]></category>
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		<category><![CDATA[sinfonische Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Zweite Wiener Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht erst seitdem Essen (für das gesamte Ruhrgebiet) zur europäischen Kulturhauptstadt 2010 gekürt wurde, sind die Essener Philharmoniker das wohl renommierteste Orchester im Ruhrgebiet. Der Klangkörper kann auf eine über 100-jährige Tradition zurückblicken. Es wurde 1899 gegründet und erhielt bald darauf einen eigenen Konzertsaal, in dem schon bald bedeutende Uraufführungen wie etwa die &#8220;Sinfonietta&#8221; von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Appassionatamente-plus-Lulu-Suite.jpg" rel="shadowbox[post-3463];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Appassionatamente plus Lulu-Suite"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3473" title="Appassionatamente plus Lulu-Suite" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Appassionatamente-plus-Lulu-Suite-150x150.jpg" alt="Appassionatamente plus Lulu-Suite" width="150" height="150" /></a>Nicht erst seitdem Essen (für das gesamte Ruhrgebiet) zur europäischen Kulturhauptstadt 2010 gekürt wurde, sind die <a href="http://www.tup-online.de/asp/gesamt.asp?sparte=4" title="Essener Philharmoniker - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.tup-online.de/asp/gesamt.asp?sparte=4&amp;referer=');">Essener Philharmoniker</a> das wohl renommierteste Orchester im Ruhrgebiet. Der Klangkörper kann auf eine über 100-jährige Tradition zurückblicken. Es wurde 1899 gegründet und erhielt bald darauf einen eigenen Konzertsaal, in dem schon bald bedeutende Uraufführungen wie etwa die &#8220;Sinfonietta&#8221; von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Reger" title="Max Reger auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Max_Reger?referer=');">Max Reger</a> (1905) und die Sinfonie No. 6 von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Mahler" title="Gustav Mahler auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Mahler?referer=');">Gustav Mahler</a> (1913) stattfanden. Bedeutende Namen waren Chef- und Gastdirigenten der Essener Philharmoniker, unter anderem so klangvolle Namen wie Hermann Abendroth, Max Fiedler, Otto Klemperer, Hans Knappertsbusch und Yehudi Menuhin. Zweimal, 2003 und 2008, wurden der Klangkörper zum &#8220;Orchester des Jahres&#8221; von der Fachzeitschrift <em>Opernwelt</em> gekürt. Seit 1997 ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Soltesz" title="Stefan Soltesz auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Soltesz?referer=');">Stefan Soltesz</a> Generalmusikdirektor der Essener Philharmoniker und hat durch seine Arbeit maßgeblich zum guten Ruf Essens als Opern- und Kulturmetropole des Westens beigetragen. Nun erscheint seit langer Zeit wieder ein Album der Essener mit zwei Orchestersuiten, die nach Opern entstanden sind: <em>Appassionatamente plus</em> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Werner_Henze" title="Hans-Werner Henze auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Hans_Werner_Henze?referer=');">Hans Werner Henze </a>nach der Oper <em>Das verratene Meer</em> und die Lulu-Suite nach der gleichnamigen Oper von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alban_Berg" title="Alban Berg auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Alban_Berg?referer=');">Alban Berg.</a> Beide Einspielungen entstanden in diesem Frühjahr im Alfried Krupp Saal der Essener Philharmonie in bester SACD-Technik. Für die Produktion zeichnet sich das mehrfach mit dem Echo Klassik und Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnete Düsseldorfer Label <a href="http://www.cybele.de/" title="Cybele Records - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.cybele.de/?referer=');">Cybele Records</a> verantwortlich.<br />
<span id="more-3463"></span></p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Alban-Berg.jpg" rel="shadowbox[post-3463];player=img;" class="liimagelink" title="Alban Berg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3475" title="Alban Berg" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Alban-Berg-221x300.jpg" alt="Alban Berg" width="100" height="131" /></a>Zweimal Musik des 20. Jahrhunderts von zwei einflussreichen und wichtigen Komponisten des deutschsprachigen Raums, dem Wiener Alban Berg und dem in Italien lebenden, aus Gütersloh stammenden Hans Werner Henze. <a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Hans-Werner-Henze-e1282669054610.jpg" rel="shadowbox[post-3463];player=img;" class="liimagelink" title="Hans Werner Henze"><img class="alignright size-medium wp-image-3477" title="Hans Werner Henze" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Hans-Werner-Henze-e1282669054610-213x300.jpg" alt="Hans Werner Henze" width="100" height="141" /></a>Zweimal sind es symphonische Werke, deren musikalisches Material aus Opern entnommen worden ist und dennoch: Es sind auch zwei Werke, die neben vielen Ähnlichkeiten auch unüberhörbare Unterschiede aufweisen. Neben ihrer Ableitung aus Opernmaterial ist ihnen der düstere Grundton (der Opern) gemein, doch während Berg mit seiner Oper <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lulu_%28Oper%29" title="A. Berg: Lulu auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Lulu_28Oper_29?referer=');">Lulu</a> (»<em>die beste Oper des 20. Jahrhunderts</em>«, Philip Hensher, The Guardian) ein Meisterwerk der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zweite_Wiener_Schule" title="Zweite Wiener Schule auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Zweite_Wiener_Schule?referer=');">Zweiten Wiener Schule</a> schuf, ist die Klangsprache Henzes keiner eindeutigen Schule zuzuordnen und weist heterogene Einflüsse auf. Beiden Werke ist wiederum eine essentielle Verdichtung des musikalischen Materials der Opern gemein.</p>
<p>Die Essener Philharmoniker erweisen sich als erfahrenes und überaus qualifiziertes Ensemble in Sachen Musik des 20. Jahrhunderts, die sich unter der Leitung von Stefan Soltesz sicher durch die vielschichtigen und komplexen Partituren bewegen. Das gelingt ihnen bei <em>Appassionatamaente plus</em> ganz exzellent und das gelingt ihnen vielleicht noch ein wenig mehr bei der <em>Lulu-Suite</em>. Das ist wiederum vielleicht gar kein Zufall, war es doch das Essener Aalto-Theater, das die Oper &#8211; damals noch unvollendet &#8211; vor über fünfzig Jahren als erste deutsche Bühne aufgeführt hat. Die zwei Gesangspartien, die aus der Oper auch in die Suite Eingang gefunden haben, das zentrale <em>Lied der Lulu</em> (»<em><em>Wenn sich die Menschen um meinetwillen umgebracht haben</em>, <em>so setzt das meinen</em> Wert nicht herab (&#8230;)</em>«) und die letzten Worte der Gräfin Geschwitz am Ende des abschließenden Adagio (»<em>Lulu! &#8211; Mein Engel! &#8211; Lass dich noch einmal sehen! Ich bin dir nah! &#8211; Bleibe dir nah &#8211; in Ewigkeit!</em>«) singt <a href="http://www.julia-bauer.com/" title="Julia Bauer - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.julia-bauer.com/?referer=');">Julia Bauer</a>, die auch schon die Lulu in der diesjährigen Essener Aufführung der Lulu im Aalto-Theater sang.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_3463_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die SACD <strong>Appassionatamente plus Lulu-Suite</strong> der <strong>Essener Philharmoniker</strong> unter der Leitung von <strong>Stefan Soltesz</strong> mit der Koloratur-Sopranistin <strong>Julia Bauer</strong> als Solistin ist am 20. August 2010 bei Cybele Records (860801)  erschienen und  kann im     Fachhandel erworben  oder bei großen Buch-  und CD-Versendern wie →  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003TY14LI?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003TY14LI" title="Appassionantamente plus Lulu-Suite bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003TY14LI?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003TY14LI&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Hans-Werner-Henze-Appassionatamente-plus-f%FCr-gro%DFes-Orchester/hnum/3678681/iampartner/n31" title="Appassionantamente plus Lulu-Suite bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Hans-Werner-Henze-Appassionatamente-plus-f_FCr-gro_DFes-Orchester/hnum/3678681/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Hans Werner Henze &#8211; Appassionatamente plus per grande orchestra (1994/2003)</li>
<li>Alban Berg &#8211; Lulu-Suite: Symphonische Suite aus der Oper &#8220;Lulu&#8221; &#8211; Konzertante Fassung für Koloratursopran und großes Orchester (1934)</li>
</ol>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/6456a6111f6847d091c7169378d8ee2e" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Jan Krzysztof Broja · Andrzej Bauer · Jakub Jakowicz: Frédéric Chopin: Chamber Music</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/08/jan-krzysztof-broja-%c2%b7-andrzej-bauer-%c2%b7-jakub-jakowicz-frederic-chopin-chamber-music/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 10:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
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		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
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		<description><![CDATA[Nahezu alle Werke von Frédéric Chopin (1810-1849) sind für das Klavier geschrieben worden. Abgesehen von seinen beiden Klavierkonzerten (mit Orchesterbegleitung) und den nicht für die Veröffentlichung bestimmten Liedern (mit Gesangsbegleitung) gibt es nur vier Kompositionen, die nicht (alleine) fürs Klavier geschrieben worden sind: Die drei frühen Werke Polonaise brillante für Violoncello und Klavier in C-Dur, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Frederic-Chopin-gemalt-von-M.-Wodzinska-1835.jpg" rel="shadowbox[post-3556];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Frédéric Chopin, gemalt von M. Wodzinska, 1835"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3563" title="Frédéric Chopin, gemalt von M. Wodzinska, 1835" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Frederic-Chopin-gemalt-von-M.-Wodzinska-1835-e1282577176343-150x150.jpg" alt="Frédéric Chopin, gemalt von M. Wodzinska, 1835" width="150" height="150" /></a>Nahezu alle Werke von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%A9d%C3%A9ric_Chopin" title="Frédéric Chopin auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Fr_C3_A9d_C3_A9ric_Chopin?referer=');">Frédéric Chopin</a> (1810-1849) sind für das Klavier geschrieben worden. Abgesehen von seinen beiden Klavierkonzerten (mit Orchesterbegleitung) und den nicht für die Veröffentlichung bestimmten Liedern (mit Gesangsbegleitung) gibt es nur vier Kompositionen, die nicht (alleine) fürs Klavier geschrieben worden sind: Die drei frühen Werke <em>Polonaise brillante</em> für Violoncello und Klavier in C-Dur, op. 3 (1829),  das <em>Trio</em> für Klavier, Violine und Violoncello in g-Moll, op. 8 (1829), das gemeinsam mit seinem Cellisten-Freund Auguste Franchomme verfasste <em>Grand Duo </em> über Themen aus der Oper <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_le_diable" title="G. Meyerbeer: Robert le diable auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Robert_le_diable?referer=');">Robert le diable</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Giacomo_Meyerbeer" title="Giacomo Meyerbeer auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Giacomo_Meyerbeer?referer=');">Giacomo Meyerbeer</a> (1791-1864), WoO 16 (1832/33) und die späte <em>Sonate</em> für Violoncello und Klavier in g-Moll, op. 65 (1846/47). Alle diese Werke haben eines gemeinsam: Neben dem Klavier spielt das Cello eine prominente Rolle. Nun ist ein Album des  polnischen <a href="http://en.chopin.nifc.pl/institute/" title="en.chopin.nifc.pl - The Fryderyk Chopin Institute Homepage (Englisch)" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/en.chopin.nifc.pl/institute/?referer=');">Fryderyk  Chopin Institute</a> (auf  Polnisch “<em>Narodowy Institut Fryderyka  Chopina</em>”, NIFC  abgekürzt) erschienen, das diese vier kammermusikalischen Werke zusammenfasst. Die Klavierparts wurden hierbei, wie immer bei der &#8220;Real-Chopin-Reihe&#8221;, des NIFC auf einem zeitgenössischem Instrument, einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A9bastien_%C3%89rard" title="Sébastian Érard auf de.wikipedia.org" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/S_C3_A9bastien_C3_89rard?referer=');pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/S_C3_A9bastien_C3_89rard?referer=http%3A%2F%2Fblog.codaex.de%2F2010%2F06%2Faleksandra-kurzak-%25c2%25b7-mariusz-kwiecien-%25c2%25b7-nelson-goerner-frederic-chopin-piesni-songs%2F');" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia">Érard</a> (1849 in Paris gebaut), eingespielt. Auf dem Album &#8220;Chamber music&#8221; musizieren <a href="http://www.myspace.com/jkbroja" title="Jan Krzysztof Broja bei myspace.com" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.myspace.com/jkbroja?referer=');">Jan Krzysztof Broja</a> (Fortepiano), <a href="http://www.cellist.nl/database/showcellist.asp?id=951" title="Andrzej Bauer - Biography auf cellist.nl" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.cellist.nl/database/showcellist.asp?id=951&amp;referer=');">Andrzej Bauer</a> (Cello) und Jakub Jakowicz   (Violine).<br />
<span id="more-3556"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/J.-K.-Broja-A.-Bauer-Frederic-Chopin-Chamber-Music.jpg" rel="shadowbox[post-3556];player=img;" class="liimagelink" title="J. K. Broja- A. Bauer: Frédéric Chopin - Chamber Music"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3568" title="J. K. Broja- A. Bauer: Frédéric Chopin - Chamber Music" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/J.-K.-Broja-A.-Bauer-Frederic-Chopin-Chamber-Music-150x150.jpg" alt="J. K. Broja- A. Bauer: Frédéric Chopin - Chamber Music" width="150" height="150" /></a>Es ist schon ein besonderes Klangerlebnis Chopin auf einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hammerklavier" title="Fortepiano (Hammerklavier) auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Hammerklavier?referer=');">Fortepiano</a> zu hören: Vieles von dem, was wir in unserer Vorstellung unverrückbar mit der Musik Chopins zu tun hat, hat in Wirklichkeit in erster Linie mit dem <em>Sound</em> moderner Konzertflügel zu tun: Der lange Nachklang, der polierte, weiche und runde Klang der Steinways, der Bösendorfer usw. und das Spiel einiger exzentrischer Interpreten daran (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Cortot" title="Alfred Cortot auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Cortot?referer=');">Alfred Cortot</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Rubinstein" title="Artur Rubinstein auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Rubinstein?referer=');">Artur Rubinstein</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Horowitz`" title="Vladimir Horowitz auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Horowitz?referer=');">Vladimir Horowitz</a> und viele <a href="http://www.chopin-musik.com/chopin_interpreten.php" title="Bekannte Chopin-Interpreten" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.chopin-musik.com/chopin_interpreten.php?referer=');">weitere</a>) prägen unser (Klang-) Bild von Chopin&#8217;scher Musik, das Klischee. Wie viel klarer wirken sie Werke (nicht nur die mit Cello-Begleitung, sondern generell), wenn sie auf einem Instrument gespielt wurden, ähnlich dem, auf dem sie komponiert wurden und dessen Klang Chopin im Ohr gehabt haben muss, als er die Noten niederschrieb. Die Klaviere, die Mitte des 19. Jahrhunderts üblich waren, waren zwar technisch schon vollends ausgereift, hatten aber einige bauliche Unterschiede zu den heutigen Flügeln und daraus resultierend klingen sie anders als die heute üblichen Instrumente.</p>
<p>Hört man die vorliegende CD, dann ist es zuerst der perlende, helle Klang des Érard, der einem auffällt. Der Pianist Jan Krzystof Broja hat in Frankfurt, Hannover und Warschau studiert und zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben gewonnen. Hier am Érard überzeugt er durch sein vitales, klares Spiel und seine Fähigkeit, auf seine Mitmusiker zu achten, allen voran dem Cellisten Andrzej Bauer, der mit seinem wohlklingenden Spiel eine echte Entdeckung auf diesem Album ist. Seine Diskografie ist verhältnismäßig klein und leider zum Großteil nicht mehr erhältlich, doch Bauer ist kein wirklicher <em>Nobody</em> in der Szene, hat er doch Ende der 1980/ Anfang der 1990er einige bedeutende Preise und Förderpreise gewonnen (darunter den ARD-Musikwettwerb 1992 in München). Mag sein, dass Bauer hierzulande nur einigen Insidern bisher bekannt war: Mit dieser Aufnahme empfiehlt er sich als feinsinniger und intelligenter Chopin-Interpret auf höchstem internationalen Niveau. <em>Last but not least</em> sei hier ausdrücklich auch noch Jakub Jakowicz lobend erwähnt, der auf dieser CD lediglich bei dem Trio in g-Moll, op. 8 zu hören ist, aber dessen Erfahrung als Mitglied des renommierten Zehetmair Quartetts, eines der besten Streichquartette für romantische Kammermusik überhaupt, ein weiterer Pluspunkt auf dieser rundum gelungenen CD ist. Die Stücke selbst, die drei frühen auf der einen, die späte Sonate auf der anderen Seite, wirken fast gegensätzlich zueinander: Auf der einen Seite die ausladenden, unbeschwert-fröhlichen Klavierparts, auf der anderen Seite eine gefühlvolle, erstaunlich reife Sonate, bei der das Klavier deutlich weniger prominent ist und bei der Chopin eine wundervolle Partitur fürs Cello geschrieben hat, die man einem, der sonst quasi exklusiv für das Klavier schrieb, kaum zutrauen mag, wenn es sich nicht um ein musikalisches Genie wie Chopin handelte. Mag sein, dass Chopin sich bei seinem Kompositionen auf <em>sein</em> Instrument nahezu ausnahmslos beschränkt hat, vor allem die Sonate zeigt, dass er sehr wohl in der Lage gewesen wäre auch andere Gattungen der Musik zu bereichern.</p>
<p>Das Chopin-Institut hat seiner Reihe auf Originalinstrumenten den Beinamen »<em>The real Chopin</em>«, der echte, der wahre Chopin gegeben. Wenn man diese Aufnahmen mit den bekannten Einspielungen auf modernen Instrumenten vergleicht, so ist das veränderte Klangbild mehr als nur ein Überraschungseffekt. Die gesamte Klangarchitektur der Musik Chopins verändert sich, wenn man sie auf diesen ursprünglichen Instrumenten spielt. Aus meiner persönlichen Hör-Erfahrung kann ich sagen, dass ich mit diesem historisch-informierten Spiel bei Chopin (und generell bei den Romantikern) viel besser zurecht komme, als mit vielen anderen &#8216;konventionellen&#8217; Einspielungen. Gerade bei vermeintlichen den Nebenwerken Chopins offenbaren sich so viele Nuancen, die sonst untergehen, weil moderne Konzertflügel wenn sie nicht mit äußerster Bedacht gespielt werden, viel zu opulent im Klang sind und so viele Kleinigkeiten verdecken. Die stetig wachsende und mittlerweile fast vollständige Gesamtaufnahme des NIFC wird in Zukunft die Referenz sein, an der sich alle anderen Chopin-Einspielungen messen lassen werden müssen. Dabei ist freilich nicht nur die Wahl der Instrumente, sondern auch die der Interpreten entscheidend und hier scheint das Chopin-Institut, wohl auch dank des berühmten Klavierwettbewerbs, auf eine Vielzahl erstklassiger Interpreten zurückgreifen zu können. Ich freue mich schon auf die kommenden Veröffentlichungen aus Warschau.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="60" height="60" />Wie quasi alle Veröffentlichungen des  polnischen Narodowy Institut Fryderyka  Chopina: Beste Interpretationen mit exzellenter Klangtechnik aufgenommen und ansprechend verpackt. Authentischer, lebendiger und (wieder-) entdeckenswerter Chopin. &#8216;<em>Die besondere CD</em>&#8216; im Monat August 2010.<br style="clear: both;" /></p>
<div id="gdsr_mureview_block_3556_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Das Album <strong>Frédéric Chopin – Chamber music </strong>von <strong>Jan Krzysztof Broja</strong> (Fortepiano), <strong>Andrzej Bauer</strong> (Cello) und <strong>Jakub Jakowicz</strong> <strong> </strong> (Violine) ist am 20. August 2010 als Veröffentlichung des NIFC (NIFCCD 013)  und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern   wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003TNZPLY?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003TNZPLY" title="J. K. Broja · A. Bauer · J. Jakowicz: Frédéric Chopin: Chamber Music bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003TNZPLY?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003TNZPLY&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/2859192/iampartner/n31" title="J. K. Broja · A. Bauer · J. Jakowicz: Frédéric Chopin: Chamber Music bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/2859192/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Sonate in g-Moll für Violoncello und Klavier, op. 65</li>
<li>Polonaise brillante für Violoncello und Klavier C-Dur, op. 3</li>
<li>Gran Duo concertant sur &#8220;<em>Robert le Diable</em>&#8221; de Meyerbeer für Violoncello und Klavier E-Dur, WoO 16</li>
<li>Trio für Klavier, Violine und Violoncello, g-Moll, op. 8</li>
</ol>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/686d0f4c64fd4c64befbac0388a0cbc2" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ensemble Villa Musica (Nicolas Chumachenco &amp; Kalle Randalu): Robert Schumann – Violin Sonatas Nos. 1 – 3</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/08/ensemble-villa-musica-nicolas-chumachenco-kalle-randalu-robert-schumann-%e2%80%93-violin-sonatas-nos-1-%e2%80%93-3/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 14:15:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Schumann]]></category>
		<category><![CDATA[Romantik]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich finde es höchst erfreulich, dass das diesjährige Robert Schumann-Jahr (zum 200. Geburtstags des Komponisten) anscheinend von den Künstlern genutzt wurde, auch zahlreiche weniger populäre Werke sorgsam neu einzuspielen und sie somit wieder der breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sie in Erinnerung zu rufen. Binnen kürzester Zeit sind beispielsweise Schumanns Werke für Viuoline neu eingespielt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Robert-Schumann-1839-Zeichung.jpg" rel="shadowbox[post-3457];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Robert Schumann, 1839 (Zeichung)"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3533" title="Robert Schumann, 1839 (Zeichung)" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Robert-Schumann-1839-Zeichung-e1282565126721-150x150.jpg" alt="Robert Schumann, 1839 (Zeichung)" width="150" height="150" /></a>Ich finde es höchst erfreulich, dass das diesjährige <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Schumann" title="Robert Schumann auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Robert_Schumann?referer=');">Robert Schumann</a>-Jahr (zum 200. Geburtstags des Komponisten) anscheinend von den Künstlern genutzt wurde, auch zahlreiche weniger populäre Werke sorgsam neu einzuspielen und sie somit wieder der breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sie in Erinnerung zu rufen. Binnen kürzester Zeit sind beispielsweise Schumanns Werke für Viuoline neu eingespielt worden: So nahm beispielsweise der französische Violinist Philippe Graffin das Konzert in a-Moll für Cello und Orchester, op. 129 in der Bearbeitung für Violine und die Violinsonate No. 2, op. 121 für das englische Label Onyx auf (s. Besprechung→ <a href="http://blog.codaex.de/2010/08/philippe-graffin-%C2%B7-claire-desert-%C2%B7-deutsche-radio-philharmonie-christoph-poppen-robert-schumann-violin-concerto-arr-from-cello-concerto-%C2%B7-violin-sonata-no-2-clara-schumann-3/" title="Philippe Graffin · Claire Désert · Deutsche Radio Philharmonie, Christoph Poppen: Robert Schumann – Violin Concerto (Arr. from Cello Concerto) · Violin Sonata No. 2 / Clara Schumann – 3 Romances for Violin and Piano auf blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">hier</a>); der russische Violinist Ilya Gringolts widmete seine neueste Veröffentlichung gleich allen drei Violinsonaten Schumanns (Besprechung→ <a href="http://blog.codaex.de/2010/08/ilya-gringolts-peter-laul-robert-schumann-violin-sonatas-nos-1-3/" title="Ilya Gringolts &amp; Peter Laul: Robert Schumann – Violin Sonatas Nos. 1 – 3 auf blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">hier</a>) und &#8211; last but not least (auch wenn das Album nicht bei einem von Codaex vertriebenem Label erschienen ist) &#8211; hat der Violinist Daniel Sepec mit Andreas Staier die Violinsonaten Nos. 1 &amp; 2 (für Harmonia Mundi) historisch-informiert aufgenommen. Das Faszinierendste an all diesen Veröffentlichungen ist: Jede scheint einen anderen Aspekt dieser sonst eher vernachlässigten Werke betonen zu wollen, in jeder Aufnahme gibt es neue Momente, neue Sichtweisen. Die nun veröffentlichte Neuaufnahme aller drei Violinsonaten Schumanns des <a href="http://www.mdg.de/artists/evm.htm" title="Ensemble Villa Musica - Kurzbio auf mdg.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.mdg.de/artists/evm.htm?referer=');">Ensemble Villa Musica</a> (in diesem Fall bestehend aus<a href="http://www.villamusica.de/dozenten/nicolas-chumachenco" title="Nicolas Chumachenco - Biografie auf villamusica.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.villamusica.de/dozenten/nicolas-chumachenco?referer=');"> Nicolas Chumachenco</a>, Violine und <a href="http://www.hfm-berlin.de/Kalle_Randalu.html" title="Kalle Randalu - Biografie auf hfm-berlin.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hfm-berlin.de/Kalle_Randalu.html?referer=');">Kalle Randalu</a>, Klavier) für das Label <a href="http://www.mdg.de/" title="MDG - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.mdg.de/?referer=');">MDG</a> bildet darin keine Ausnahme.<br />
<span id="more-3457"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Ens.-Villa-Musica-R.-Schumann-Violin-Sonatas.jpg" rel="shadowbox[post-3457];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Ens. Villa Musica: R. Schumann - Violin Sonatas"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3471" title="Ens. Villa Musica: R. Schumann - Violin Sonatas" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Ens.-Villa-Musica-R.-Schumann-Violin-Sonatas-150x150.jpg" alt="Ens. Villa Musica: R. Schumann - Violin Sonatas" width="150" height="150" /></a>Chumachenco und Randalu arbeiten in ihrer Interpretationen der drei Sonaten vor allem die <em>Unterschiede</em> der Sonaten sehr präzise heraus. Zurecht zeigen sie, dass die Sonaten  nicht nur im Charakter, sondern auch von der Gestaltung und Ausarbeitung  völlig unterschiedliche Ansätze verfolgen. Sie widersprechen damit der  allgemein gültigen Annahme, dass die zweite Sonate lediglich der zweite,  <em>gelungenere </em>Versuch der ersten Violinsonate sei, die Schumann  angeblich ja nicht sonderlich mochte, wie zumindest der Violinist der  ersten privaten Probe (mit Clara Schumann am Klavier) <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Joseph_von_Wasielewski" title="Wilhelm Joseph von Wasielewski auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Joseph_von_Wasielewski?referer=');">Wilhelm Joseph von Wasielewski</a> (1822-1896) in seiner Biographie berichtet:</p>
<blockquote><p>»<em>Die Sonate hatte übrigens als Komposition nicht ganz  seinen Erwartungen entsprochen, weshalb er eine zweite, &#8216;bessere&#8217; zu  machen beschloß.</em>«</p></blockquote>
<p>Vielmehr ist die zweite Sonate ein großangelegtes Konzertstück (deswegen auch ihr Name »<em>Grand Sonata</em> für Violine und Klavier«), das einen völlig anderen Aufbau hat, einer völlig andere <em>Dramaturgie</em> fogt. Die erste Sonate wurde im internen  Sprachgebrauch der Schumanns immer nur das »Duo« genannt, was eben ihren  Charakter unterstreicht. Die zweite Sonate stellt die Violine und deren  solistischen Passsagen viel weiter in den Vorgrund (deswegen auch »für <em>Violine</em> und Klavier« und nicht umgekehrt); die erste Sonate (das »Duo« für  Klavier und Violine) ist deutlich bescheidener, kammermusikalischer im  Aufbau und die beiden Instrumente sind gleichberechtigter eingesetzt.  Genau hier setzen Chumachenco und Randalu bei ihrer Interpretation an:  Mit kraftvoller und ausladender Solo-Violine bei der Grand Sonata und dem Klavier das meistens eher begleitet (meistens, nicht immer!), während das Duo deutlich zurückhaltender und insgesamt schlanker und wendiger im Klang  bei der ersten Sonate vorgeht.</p>
<p>Auch die wenig gespielte und oft genug als  zu vernachlässigen abgewertete  Sonate No. 3, WoO 2 erfährt durch das sorgfältig musizierende Duo  eine echte Aufwertung. Da die Sonate in die allerletzte  Schaffensperiode Schumanns fällt &#8211; sie entstand 1853, kurz vor Schumanns  Einweisung in die Endenicher Heilanstalt &#8211; hält sich hartnäckig das  Gerücht, dass sie, wie all seine Werke dieser Zeit (sic!) überschattet sei von der  nahenden Geisteskrankheit. Hört man aber nun den engagierten, schwungvollen, dann wieder lyrischen Vortrag Chumachencos und Randalus, muss man sich über  solch ein Vorurteil wundern. Die aus der gemeinschaftlich mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Brahms" title="Johannes Brahms auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Brahms?referer=');">Johannes Brahms</a> (1833-1897) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Dietrich" title="Albert Dietrich auf de.wikipedia.org" target="_self" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Albert_Dietrich?referer=');">Albert Dietrich</a> (1829-1908) geschriebenen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/F-A-E_Sonata" title="F-A-E-Sonate auf en.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/en.wikipedia.org/wiki/F-A-E_Sonata?referer=');">F-A-E-Sonate</a> entstandene dritte Violinsonate ist hier alles andere als ein Fragment (auch wenn die endgültige Reihenfolge der Sätze nicht von Schumann festgelegt wurde), sondern eine ebenbürtige Sonate, die den beiden vorangegangenen in nichts nachsteht. Gerade das träumerische Intermezzo hier ist einer der schönsten vergessenen Momente in der Kammermusik Schumanns.</p>
<p>Übrigens: Anders als im Booklet vermerkt, ist bei der dritten Sonate das Scherzo an zweiter, das Intermezzo an dritter Stelle (wie im Autograph und in der Erstausgabe des Notentextes von 1956 vermerkt) und nicht umgekehrt (wie in den Neuausgaben von 2001 und 2007). Vermutlich ein Fehler bei der CD-Herstellung, den man dank programmierbarer CD-Player schnell beheben kann. Die ausführlichen Anmerkungen von Joachim Draheim sind informativ, engagiert und lesenswert.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_3457_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 40px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Robert Schumann – Violinsonaten Nos. 1 – 3</strong> vom <strong>Ensemble Musica: Nicolas Chumachenco &amp; Kalle Randalu</strong> ist am 20. August 2010 bei MDG (304 1647) erschienen und  kann im    Fachhandel erworben  oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie →  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003XP2Z0M?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003XP2Z0M" title="Ensemble Villa Musica: R. Schumann - Violin Sonatas Nos. 1 - 3 bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003XP2Z0M?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003XP2Z0M&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Robert-Schumann-Sonaten-f-Violine-Klavier-Nr-1-3/hnum/4299801/iampartner/n31" title="Ensemble Villa Musica: R. Schumann - Violin Sonatas Nos. 1 - 3 bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Robert-Schumann-Sonaten-f-Violine-Klavier-Nr-1-3/hnum/4299801/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Violinsonate No. 2 in d-Moll, &#8220;Grand Sonata&#8221;, op. 121</li>
<li>Violinsonate No. 1 in a-Moll, op. 105</li>
<li>Violinsonate No. 3 in a-Moll, WoO 2</li>
</ol>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/d12e174c990c41a78fe24fb4f15a668c" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.codaex.de/2010/08/ensemble-villa-musica-nicolas-chumachenco-kalle-randalu-robert-schumann-%e2%80%93-violin-sonatas-nos-1-%e2%80%93-3/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Orchestre de Chambre de Lausanne, Christian Zacharias: Wolfgang Amadeus Mozart &#8211; Piano Concertos Vol. 6 (Nos. 14, KV 449 · 15, KV 450 · 21, KV 467)</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/08/orchestre-de-chambre-de-lausanne-christian-zacharias-wolfgang-amadeus-mozart-piano-concertos-vol-6-nos-14-kv-449-%c2%b7-15-kv-450-%c2%b7-21-kv-467/</link>
		<comments>http://blog.codaex.de/2010/08/orchestre-de-chambre-de-lausanne-christian-zacharias-wolfgang-amadeus-mozart-piano-concertos-vol-6-nos-14-kv-449-%c2%b7-15-kv-450-%c2%b7-21-kv-467/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 17:06:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Klavier]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Wiener Klassik]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Amadeus Mozart]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade vor einigen Wochen wurde der Pianist und Dirigent Christian Zacharias und sein Orchestre de Chambre de Lausanne (kurz OCL) mit dem Echo Klassik 2010 für die Konzerteinspielung des Jahres für das Album Wolfgang Amadeus Mozart &#8211; Piano Concertos Vol. 5 ausgezeichnet (blog.codaex.de → berichtete), schon erscheint der sechste Teil seiner Gesamtaufnahme der Klavierkonzerte von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Christan-Zacharias.jpg" rel="shadowbox[post-3459];player=img;" class="liimagelink" title="Christan Zacharias - Quelle: christianzacharias.com - © Nicole Chuard / Idd"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3480" title="Christan Zacharias - Quelle: christianzacharias.com - © Nicole Chuard / Idd" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Christan-Zacharias-150x150.jpg" alt="Christan Zacharias - Quelle: christianzacharias.com - © Nicole Chuard / Idd" width="150" height="150" /></a>Gerade vor einigen Wochen wurde der Pianist und Dirigent <a href="http://www.christianzacharias.com/" title="Christian Zacharias - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.christianzacharias.com/?referer=');">Christian Zacharias</a> und sein <a href="http://www.ocl.ch/DefaultEng.aspx" title="OCL - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ocl.ch/DefaultEng.aspx?referer=');">Orchestre de Chambre de Lausanne</a> (kurz OCL) mit dem Echo Klassik 2010 für die <em>Konzerteinspielung des Jahres</em> für das Album <em>Wolfgang Amadeus Mozart &#8211; Piano Concertos Vol. 5</em> ausgezeichnet <small>(blog.codaex.de → <a href="../2010/07/echo-klassik-2010-die-preistrager-im-codaex-vertrieb/" title="Echo Klassik 2010: Die Preisträger im Codaex-Vertrieb bei blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">berichtete</a>)</small>, schon erscheint der sechste Teil seiner Gesamtaufnahme der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Klavierkonzerte_Mozarts" title="W. A. Mozart - Klavierkonzerte auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Klavierkonzerte_Mozarts?referer=');">Klavierkonzerte</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart" title="Wolfgang Amadeus Mozart auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart?referer=');">Wolfgang Amadeus Mozart</a>,  selbstverständlich wieder als audiophile SACD und selbstverständlich  wieder beim renommierten Detmolder Label <a href="http://www.mdg.de/" title="MDG - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.mdg.de/?referer=');">MDG</a>,   mit dem Zacharias seit 1998 exklusiv zusammenarbeitet (davor stand er  bei EMI unter Vertrag) . Dieses Mal sind drei Konzerte aus Mozarts  produktivsten Phase  zwischen 1784 und 1785 zu hören, darunter das  populäre C-Dur  Klavierkonzert No. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/21._Klavierkonzert_%28Mozart%29" title="W. A. Mozart - Klavierkonzert No. 21 auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/21._Klavierkonzert_28Mozart_29?referer=');">21</a>, KV 467 (mit dem irreführenden Beinamen <em>Elvira Madigan</em>, den das Konzert durch die Verwendung des 2. Satzes in der Filmmusik des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Ende_einer_gro%C3%9Fen_Liebe" title="Das Ende einer großen Liebe - Elvira Madigan auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Das_Ende_einer_gro_C3_9Fen_Liebe?referer=');">gleichnamigen Films</a> von 1967 erhielt); ferner die Konzerte Nos. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/14._Klavierkonzert_%28Mozart%29" title="W. A. Mozart - Klavierkonzert No. 14 auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/14._Klavierkonzert_28Mozart_29?referer=');"> 14</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/15._Klavierkonzert_%28Mozart%29" title="W. A. Mozart - Klavierkonzert No. 15 auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/15._Klavierkonzert_28Mozart_29?referer=');">15</a>, KV 449/450. Und man muss kein Hellseher sein um zu prophezeien, dass auch dieses  Album beste Chancen beim nächsten Echo Klassik haben wird, wenn es darum  gehen wird, die beste Konzerteinspielung des Jahres zu küren.<br />
<span id="more-3459"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Ch.-Zacharias-W.-A.-Mozart-Piano-Concertos-Vol.-6.jpg" rel="shadowbox[post-3459];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Ch. Zacharias: W. A. Mozart - Piano Concertos Vol. 6"><img class="size-thumbnail wp-image-3472 alignleft" title="Ch. Zacharias: W. A. Mozart - Piano Concertos Vol. 6" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Ch.-Zacharias-W.-A.-Mozart-Piano-Concertos-Vol.-6-150x150.jpg" alt="Ch. Zacharias: W. A. Mozart - Piano Concertos Vol. 6" width="150" height="150" /></a>Aber was  zeichnet Christian Zacharias&#8217; Aufnahmen denn so aus? Schließlich gibt es  doch eine schier unüberschaubare Vielzahl an Gesamt- und Einzeleinspielungen  der Klavierkonzerte Mozarts auf dem Markt: Neueinspielungen,  Wiederveröffentlichungen, auf modernen und mittlerweile immer häufiger  auch auf historischen Instrumenten (die vorliegende Einspielung wurde auf modernen Instrumenten eingespielt). Quasi kein großer Name, der sich  nicht im Laufe seiner Karriere an diesen Konzerten versucht hätte, quasi  kein Newcomer, der nicht zumindest <em>ein</em> Album mit seiner Auswahl an  Klavierkonzerten Mozarts früher oder später auf den Markt bringt.</p>
<p>Nun, da wäre zum einen die wirklich makellose Technik, mit der Zacharias die Klavierparts bewältigt. Das klingt alles so federleicht, so unbeschwert (die Kenner wissen, wie anspruchsvoll genau jene Passagen bei Mozart sind, die dem Hörer so spielerisch erscheinen), gleichzeitig so präzise und wohldurchdacht, dass man niemals auch nur den Hauch eines Zweifels daran hat, dass Zacharias und sein Orchester genau wissen was sie tun. Überhaupt, was für ein feiner und wendiger Klangkörper das <em>OCL</em> ist. Ebenso perlend und freundlich, hell und klar im Klang wie Zacharias, ergänzen sich die beiden Seiten nicht nur, sie verschmelzen miteinander. Pianist und Dirigent in Personalunion, das geht nicht immer gut und führt oft dazu, dass das Orchester zu weit in den Hintergrund gedrängt wird, dass das Ego des Solisten den Klang dominiert. Nicht so bei den Aufnahmen zu diesem Zyklus: Hier wird eine durchdachte Balance zwischen der Orchester- und der Solostimme gehalten. Zacharias erweist sich als intelligenter, virtuoser Pianist (und als einfühlsamer Mozart-Interpret: Man beachte die von ihm verfassten Kadenzen zum Klavierkonzert No. 21) und als klar strukturierter Dirigent. Das Orchester folgt dieser souveränen Leitung schlafwandlerisch sicher und verwandelt die Mozartschen Klavierkonzerte in zeitlose Kleinode. Allein die Gestaltung des Booklet-Covers finde ich für solch eine Spitzenproduktion zu konventionell. Lesenswert allerdings (wie immer bei MDG) sind die fachkundigen <em>Liner Notes</em>.von Gerhard Allroggen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="50" height="50" />Unbeschwert, virtuos, aber dennoch detailgetrau und präzise. Mozarts Klavierkonzerte musikalisch und interpretatorisch in Bestform. Zeitlos und bezaubernd: &#8216;<em>Die besondere CD</em>&#8216; im August 2010.<br style="clear: both;" /></p>
<div id="gdsr_mureview_block_3459_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 40px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die SACD <strong>Wolfgang Amadeus Mozart &#8211; Piano Concertos Vol. 6</strong> vom <strong>Orchestre de Chambre de Lausanne</strong> mit <strong>Christian Zacharias</strong> als Solist und Dirigent ist am 20. August 2010 bei MDG (940 1646) erschienen und  kann im     Fachhandel erworben  oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie →  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003XP2Z1Q?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003XP2Z1Q" title="Orchestre de Chambre de Lausanne, Christian Zacharias: Wolfgang Amadeus Mozart – Piano Concertos Vol. 6 bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003XP2Z1Q?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003XP2Z1Q&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/5570598/iampartner/n31" title="Orchestre de Chambre de Lausanne, Christian Zacharias: Wolfgang Amadeus Mozart – Piano Concertos Vol. 6 bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/5570598/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Klavierkonzert No. 21 in C-Dur, KV 467</li>
<li>Klavierkonzert No. 14 in Es-Dur, KV 449</li>
<li>Klavierkonzert No. 15 in B-Dur, KV 450</li>
</ol>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/96b7232cbc4c41d983c2c81c1442a328" width="1" height="1" alt=""></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.codaex.de/2010/08/orchestre-de-chambre-de-lausanne-christian-zacharias-wolfgang-amadeus-mozart-piano-concertos-vol-6-nos-14-kv-449-%c2%b7-15-kv-450-%c2%b7-21-kv-467/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>London Philharmonic Orchestra, Jiří Bělohlávek: Antonín Dvořák &#8211; Rusalka (Glyndebourne 2009)</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/08/london-philharmonic-orchestra-jiri-belohlavek-antonin-dvorak-rusalka-glyndebourne-2009/</link>
		<comments>http://blog.codaex.de/2010/08/london-philharmonic-orchestra-jiri-belohlavek-antonin-dvorak-rusalka-glyndebourne-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 16:13:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Antonin Dvorak]]></category>
		<category><![CDATA[Glyndebourne]]></category>
		<category><![CDATA[Oper]]></category>
		<category><![CDATA[Romantik]]></category>

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		<description><![CDATA[Antonín Dvořák (1841-1904) wendete sich in den letzten Jahren seines Lebens noch einmal intensiv der Oper zu. Zwar hatte er in allen Phasen seiner Karriere bereits Opern geschrieben &#8211; seine erste Oper &#8220;Alfred&#8221; entstand 1870 &#8211; doch nachdem er mit der Orchester- und Kammermusik endgültig abgeschlossen hatte, fand er ausreichend Zeit und widmete sich ausschließlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Antonin-Dvorak.jpg" rel="shadowbox[post-3380];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Antonín Dvořák"><img class="alignleft size-medium wp-image-799" title="Antonín Dvořák" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Antonin-Dvorak-190x300.jpg" alt="Antonin Dvorák" width="114" height="180" /></a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anton%C3%ADn_Dvo%C5%99%C3%A1k" title="Antonín Dvořák auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Anton_C3_ADn_Dvo_C5_99_C3_A1k?referer=');">Antonín Dvořák</a> (1841-1904) wendete sich in den letzten Jahren seines Lebens noch einmal intensiv der Oper zu. Zwar hatte er in allen Phasen seiner Karriere bereits Opern geschrieben &#8211; seine erste Oper &#8220;Alfred&#8221; entstand 1870 &#8211; doch nachdem er mit der Orchester- und Kammermusik endgültig abgeschlossen hatte, fand er ausreichend Zeit und widmete sich ausschließlich der Oper. Innerhalb seiner letzten sechs Lebensjahre entstanden drei seiner gelungensten Opern: Čert a Káča (zu Dt. &#8216;<em>Die Teufelskrähe</em>&#8216;, 1898/99) op. 112, Rusalka, op. 114 (1900) und Armida, op. 115 (1902/3).</p>
<p>Vor allem die lyrische Oper <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rusalka_%28Oper%29" title="A. Dvořák: Rusalka auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Rusalka_28Oper_29?referer=');">Rusalka</a>, die Dvořák 1900 nach einem Libretto von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jaroslav_Kvapil_%28Dichter%29" title="Jaroslav Kvapil auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Jaroslav_Kvapil_28Dichter_29?referer=');">Jaroslav Kvapil</a> geschrieben hatte und die am 31. März 1901 am Prager Nationaltheater uraufgeführt wurde, wurde schnell weit über die Landesgrenzen hinaus populär und gilt heute, gemeinsam mit Prodaná nevěsta (zu Dt. &#8216;<em>Die verkaufte Braut</em>&#8216;) von<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bed%C5%99ich_Smetana" title="Bedřich Smetana auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Bed_C5_99ich_Smetana?referer=');"> Bedřich Smetana</a>, als beliebteste und bekannteste tschechische Oper.<br />
<span id="more-3380"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/LPO-J.-Belohlavek-A.-Dvorak-Rusalka.jpg" rel="shadowbox[post-3380];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="LPO, J. Bělohlávek: A.  Dvořák - Rusalka"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3395" title="LPO, J. Bělohlávek: A.  Dvořák - Rusalka" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/LPO-J.-Belohlavek-A.-Dvorak-Rusalka-150x150.jpg" alt="LPO, J. Bělohlávek: A.  Dvořák - Rusalka" width="150" height="150" /></a>Im Sommer 2009 wurde beim wohl berühmtesten englischen Opernfestival, dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Glyndebourne_Festival_Opera" title="Glyndebourne Festival Opera auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Glyndebourne_Festival_Opera?referer=');">Glyndebourne Festival Opera</a>, Dvořáks Rusalka aufgeführt. Die Titelrolle sang die  puertoricanische Sopranistin <a href="http://www.anamariamartinez.com/" title="Ana Maria Martinez - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.anamariamartinez.com/?referer=');">Ana Maria Martinez</a>, die mit einer Glanzleistung das Publikum und die Kritiker gleichermaßen  begeisterte. So eine Sängerin hatte man schon lange nicht mehr als Rusalka erleben können: Ana Maria Martinez meisterte die (selbstverständlich) in der Originalsprache Tschechisch aufgeführte Partitur mit bemerkenswerter Sicherheit, märchenhafter Leichtigkeit, sinnlicher Weiblichkeit und einer beeindruckenden Bühnenpräsenz.</p>
<p>Der Erfolg der Produktion (und des nun erschienenen Mitschnitts auf CD) hat allerdings weitere Gründe: Neben der strahlenden Hauptrolle glänzte der junge US-amerikanische Tenor <a href="http://brandonjovanovich.com/" title="Brandon Jovanovich - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/brandonjovanovich.com/?referer=');">Brandon Jovanovich</a> als in der Liebe wankelmütiger Prinz nicht minder und auch die Nebenrollen sind brillant besetzt (eine besondere Erwähnung verdient die russische Mezzosopranistin Larissa Diadkova als <em>Ježibaba</em>). Überragend auch und vor allem die durch und durch beseelte Leistung des <a href="http://www.lpo.co.uk/" title="London Philharmonic Orchestra - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.lpo.co.uk/?referer=');">London Philharmonic Orchestra</a> (»<em>das mitteleuropäischste aller Londoner Ensembles</em>«, Hugh Canning in seiner → <a href="http://entertainment.timesonline.co.uk/tol/arts_and_entertainment/article7143057.ece" title="CD of the week: Dvorak Rusalka - The Sunday Times" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/entertainment.timesonline.co.uk/tol/arts_and_entertainment/article7143057.ece?referer=');">Besprechung</a> für <em>The Sunday Times</em>) unter der souveränen Leitung von Jiří Bělohlávek, der es verstanden hat, den beteiligten Akteuren das Tschechische Element dieser Oper ebenso klarzumachen, wie das träumerische, das märchenhafte, aber eben auch das zutiefst menschliche dieser Oper. Ohne jeden Zweifel konkurriert diese neue Live-Aufnahme künstlerisch mit den beiden richtungweisenden Aufnahmen der Tschechischen Philharmonie unter Václav Neumann (1983, Supraphon) und unter Charles Mackerras (1998, Decca) um den &#8216;Titel&#8217; <em>der</em> Referenzaufnahme der Rusalka schlechthin.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/p6D8fjnyZ0I?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/p6D8fjnyZ0I?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Anders als die beiden anderen Referenzaufnahmen handelt es sich bei dieser Veröffentlichung um eine unverfälschte Live-Aufnahme, die während des Festivals mitgeschnitten wurde. Dadurch resultiert ein anderer, wenn man so will <em>bühnenhafterer</em> Höreindruck, als bei einer Studioaufnahme. Hier bewegen sich die Akteure auf der Bühne und dies wird im Klangbild der Aufnahme entsprechen wiedergegeben. Glücklicherweise ist diese Aufnahme dennoch überdurchschnittlich (im Sinne der → <a href="http://blog.codaex.de/uber-codaex/die-bewertungskriterien/" title="Die Bewertungskriterien - blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">Bewertungskriterien</a> des Blogs) gut für eine Live-Aufnahme dieser Art, so dass man auch klanglich keine Abstriche zu befürchten braucht.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="60" height="60" />Eine wundervolle Oper in einer herausragenden Einspielung: Die CD-Ausgabe ist wundervoll ausgestattet: Das dicke Booklet überzeugt mit Bildern, dem kompletten Libretto auf Tschechisch und Englisch, sowie zusammenfassende Einführungen auf Englisch, Französisch und Deutsch. Angenehm auch, dass die drei Akte der Oper auf drei CDs separat daherkommen anstatt auf zwei CDs zusammengequetscht zu werden. &#8216;<em>Die besondere CD</em>&#8216; Juli 2010, <span style="text-decoration: underline;">eine der schönsten Opern-Veröffentlichungen des Jahres</span>.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_3380_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die 3CD <strong>Antonín Dvořák &#8211; Rusalka</strong> des <strong>London Philharmonic Orchestra</strong> unter der Leitung von <strong>Jiří Bělohlávek</strong> mit dem <strong>Glyndebourne Chorus</strong> und <strong>Ana Maria Martinez</strong> in der Titelrolle ist am 23. Juli 2010 bei Glyndebourne (GFO 00709) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen  Buch- und CD-Versendern    wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003LLO9G6?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003LLO9G6" title="LPO, Jiri Belohlavek: A. Dvorak - Rusalka bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003LLO9G6?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003LLO9G6&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Antonin-Dvorak-Rusalka/hnum/6339132/iampartner/n31" title="LPO, Jiri Belohlavek: A. Dvorak - Rusalka bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Antonin-Dvorak-Rusalka/hnum/6339132/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.<br />
<img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/905255f0a59a47d1bb75dd283f8276c7" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Residentie Orchestra The Hague, Neeme Järvi: Gustav Mahler &#8211; Symphony No. 7</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 12:30:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Gustav Mahler]]></category>
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		<category><![CDATA[sinfonische Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen schrieb ich in meiner → Besprechung der Einspielung von Bruckners Sinfonie No. 5 des Residentie Orkest aus Den Haag unter Neeme Järvi: »Für jedes Orchester sind Sinfonien von Anton Bruckner eine besondere Herausforderung (ähnlich wie vielleicht sonst nur bei den Werken Mahlers) (&#8230;)«. Da wusste ich noch nicht, dass der niederländische Klangkörper [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Residentie_Orkest_big.jpg" rel="shadowbox[post-3354];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Residentie Orkest - Quelle: residentieorkest.nl, Foto: © Janiek Dam"><img class="size-medium wp-image-3358 alignright" title="Residentie Orkest - Quelle: residentieorkest.nl, Foto: © Janiek Dam" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Residentie_Orkest_big-300x194.jpg" alt="Residentie Orkest - Quelle: residentieorkest.nl, Foto: © Janiek Dam" width="180" height="116" /></a>Vor einigen Wochen schrieb ich in meiner → <a href="http://blog.codaex.de/2010/04/residentie-orchestra-the-hague-neeme-jarvi-anton-bruckner-symphony-no-5/" title="Residentie Orchestra The Hague, Neeme Järvi: Anton Bruckner – Symphony No. 5 auf blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">Besprechung</a> der Einspielung von Bruckners Sinfonie No. 5 des <a href="http://www.residentieorkest.nl/" title="Residentie Orkest - Homepage" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.residentieorkest.nl/?referer=');pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.residentieorkest.nl/?referer=http%3A%2F%2Fblog.codaex.de%2F%3Fs%3Dbruckner%26x%3D0%26y%3D0');" target="_blank" class="liexternal">Residentie  Orkest</a> aus Den Haag unter <a href="http://www.neemejarvi.ee/" title="Neeme Järvi - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.neemejarvi.ee/?referer=');">Neeme Järvi</a>: »<em>Für jedes Orchester sind Sinfonien von Anton  Bruckner eine besondere Herausforderung (ähnlich wie vielleicht sonst nur bei den Werken Mahlers) (&#8230;)</em>«. Da wusste ich noch nicht, dass der niederländische Klangkörper sich nach seiner bemerkenswerten Einspielung der Bruckner-Sinfonie gleich der nächsten <em>besonderen Herausforderung</em> stellen würde, eben der Aufnahme der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/7._Sinfonie_%28Mahler%29" title="G. Mahler: Sinfonie No. 7 auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/7._Sinfonie_28Mahler_29?referer=');">Sinfonie No. 7 in e-Moll</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Mahler" title="Gustav Mahler auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Mahler?referer=');">Gustav Mahler</a>, die nun beim  britischen Label <a href="http://www.chandos.net/" title="Chandos - Homepage" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.chandos.net/?referer=');pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.chandos.net/?referer=http%3A%2F%2Fblog.codaex.de%2F%3Fs%3Dbruckner%26x%3D0%26y%3D0');" target="_blank" class="liexternal">Chandos</a> erschienen ist.<br />
<span id="more-3354"></span><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Gustav-Mahler.jpg" rel="shadowbox[post-3354];player=img;" class="liimagelink" title="Gustav Mahler"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3362" title="Gustav Mahler" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Gustav-Mahler-150x150.jpg" alt="Gustav Mahler" width="150" height="150" /></a>Gustav Mahlers Sinfonie No. 7 gehört sicherlich zu den unbekannteren, unerforschteren Sinfonien Mahlers. Anders als andere Sinfonien Mahlers hat sie kein Motto, keine Überschrift und es scheint so, als ob diese Sinfonie jene sei, auf die »<em>niemand gewartet hat</em>« &#8211; so Olaf Wilhelmer in seiner lesenswerten <a href="http://www.berliner-philharmoniker.de/en/forum/pamphlets/details/heft/eine-grosse-nachtmusik/" title="Eine große Nachtmusik - Gustav Mahlers Symphonie Nr. 7 e-Moll von Olaf Wilhelmer" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.berliner-philharmoniker.de/en/forum/pamphlets/details/heft/eine-grosse-nachtmusik/?referer=');">Werksanalyse</a> &#8220;Eine große Nachtmusik&#8221; &#8211; eine Sinfonie mit der »<em>sich Mahler zwischen alle Stühle gesetzt {hat], obwohl er es gerade hier einmal allen recht machen wollte.</em>« Ironischerweise bewertete er selbst die Sinfonie ganz anders: »<em>Es ist mein bestes Werk und vorwiegend heiteren Charakters</em>«, schrieb er  Anfang 1908 an einen Konzertveranstalter.</p>
<p>Mahlers nur schwer nachvollziehbaren Charakterisierung zum Trotz ist es tatsächlich jene Sinfonie, die aus seinem Œuvre am ehesten übergangen oder vergessen wird. Von keiner anderen Sinfonie Mahlers gibt es so wenig Einzelaufnahmen, die nicht im Rahmen eines großen Gesamtaufnahme-Projekts (erst-) veröffentlicht wurden, wie von der Siebten. Umso bemerkenswerter ist es, wenn ein Orchester mit seinem (relativ) neuem Chefdirigenten ausgerechnet mit dieser Sinfonie debütiert. Andererseits: Sowohl das Orchester, als auch der Dirigent sind freilich nicht gänzlich unbeleckt und haben Mahlers Werke sowohl aufgeführt, als auch anfgenommen, wenn auch nicht gemeinsam.</p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/N.-Järvi-Gustav-Mahler-Symphony-No.-7.jpg" rel="shadowbox[post-3354];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="N. Järvi: Gustav Mahler - Symphony No. 7"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3367" title="N. Järvi: Gustav Mahler - Symphony No. 7" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/N.-Järvi-Gustav-Mahler-Symphony-No.-7-150x150.jpg" alt="N. Järvi: Gustav Mahler - Symphony No. 7" width="150" height="150" /></a>Wie aber nähern sich Järvi und seine niederländischen Musiker der Sinfonie? Nun,sie tun es bemerkenswert zügig (rund 70 Minuten brauchen sie für das fünfsätzige Werk, statt der üblichen 80), jedoch ohne große Gesten, ohne eine voreilige Deutung, weder die traditionelle spätromantische, noch die das Moderne darin betonende. Die Sinfonie, die Mahler zügig im Sommer 1904 begann (in dem er die beiden Nachtmusiken, respektive die Sätze II und IV schrieb) und die dann lange brach lag und erst im darauffolgenden Jahr sehr schnell vollendet wurde, macht es dem Hörer auch wirklich nicht leicht. Sie wirkt etwas zerrissen (gemessen an anderen Sinfonien Mahlers), ohne den sonst so nachvollziehbaren Zusammenhalt. Es steckt etwas <em>Übergangshaftes</em> in Järvis Deutung, das immer wieder andeutet, dass Mahler hier tatsächlich &#8220;zwischen allen Stühlen&#8221; saß. Vielleicht ist das die unsichtbare Überschrift dieser Sinfonie: Veränderung, Bewegung, Übergang. Der Kontrast zwischen Tag und Nacht, etwa zwischen dem ersten und zweiten Satz, ist schroff; noch gespenstischer ist der 3. Satz (zwischen den beiden Nachtmusiken), einem Scherzo mit der Anweisung <em>&#8216;schattenhaft</em>&#8216;, der hier bei Järvi fast wie der Prototyp eines beißend-spottenden Satzes einer Shostakovich-Sinfonie wirkt. Grelle Effekte wechseln sich mit poetischen Momenten ab, Licht mit Dunkelheit, »Film noir und Romanze« wie Wilhelmer schreibt.</p>
<p>Mahlers Siebte bleibt in Järvis Interpretation rätselhaft, widersprüchlich, gleichzeitig stößt sie mit der unüberhörbaren Abkehr von Konventionen die Tür zur Moderne ganz weit auf, gerade im 3. und 4. Satz. Nicht umsonst war Arnold Schönberg einer der ersten und prominentesten Fürsprecher für dieses Werk.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_3354_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die SACD  <strong>Gustav Mahler -  Symphony No. 7</strong> des <strong>Residentie Orchestra The Hague</strong> unter <strong>Neeme Järvi</strong> ist am 23. Juli 2010 auf Chandos (CHSA 5079) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen  Buch- und CD-Versendern    wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003OEFUH2?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003OEFUH2" title="Residentie Orkest, N. Järvi: G. Mahler - Symphonie No. 7 bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003OEFUH2?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003OEFUH2&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Gustav-Mahler-Symphonie-Nr-7/hnum/4498949/iampartner/n31" title="Residentie Orkest, N. Järvi: G. Mahler - Symphonie No. 7 bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Gustav-Mahler-Symphonie-Nr-7/hnum/4498949/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.<br />
<img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/65122cbf8b4341bdb07d07c604161e5f" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Akademie Leipzig, Norbert Hilger: Mozart Cellokonzerte?</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 13:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mozart Cellokonzerte? Was für ein ungewöhnlicher Titel und was für eine ungewöhnliche Vorstellung: Es gibt kein echtes Cellokonzert (wohl aber eine hie und da eingespielte Transkription des Flötenkonzerts in D-Dur, KV 314), es gibt sogar fast gar keine Werke mit solistischem Cello von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791). Warum dies so ist, darüber lässt sich trefflich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/Wolfgang-Amadeus-Mozart.jpg" rel="shadowbox[post-3333];player=img;" class="liimagelink" title="Wolfgang Amadeus Mozart"><img class="size-thumbnail wp-image-2224 alignright" title="Wolfgang Amadeus Mozart" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/Wolfgang-Amadeus-Mozart-150x150.jpg" alt="Wolfgang Amadeus Mozart" width="150" height="150" /></a>Mozart Cellokonzerte? Was für ein ungewöhnlicher Titel und was für eine ungewöhnliche Vorstellung: Es gibt kein echtes Cellokonzert (wohl aber eine hie und da eingespielte Transkription des Flötenkonzerts in D-Dur, KV 314), es gibt sogar fast gar keine Werke mit solistischem Cello von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart" title="Wolfgang Amadeus Mozart auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart?referer=');">Wolfgang Amadeus Mozart</a> (1756-1791). Warum dies so ist, darüber lässt sich trefflich spekulieren. Mozarts Zeitgenossen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Haydn" title="Joseph Haydn auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Haydn?referer=');">Joseph Haydn</a> (1732-1809) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Luigi_Boccherini" title="Luigi Boccherini auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Luigi_Boccherini?referer=');">Luigi Boccherini</a> (1743-1805) schrieben Cellokonzerte, ebenso Mozarts frühes Vorbild <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Christian_Bach" title="Johann Christian Bach auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Johann_Christian_Bach?referer=');">Johann Christian Bach</a> (1735-1782), Mozart hingegen verwendete das Cello mit einer unvollendeten Ausnahme <small>(dem <em>Andantino in B für Klavier und Violoncello, KV Anh.  46</em>, vor einigen Jahren von John Hilliard fertiggestellt, s. → <a href="http://mozartcellomusic.com/" title="Mozart's Only Work for Cello and Piano Finally Completed" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/mozartcellomusic.com/?referer=');">hier</a>)</small> stets nur im kammermusikalischen Verband, im Trio, im Quartett oder im Quintett.<br />
<span id="more-3333"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/N.-Hilger-Mozart-Cellokonzerte.jpg" rel="shadowbox[post-3333];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="N. Hilger: Mozart Cellokonzerte?"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3338" title="N. Hilger: Mozart Cellokonzerte?" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/N.-Hilger-Mozart-Cellokonzerte-150x150.jpg" alt="N. Hilger: Mozart Cellokonzerte?" width="150" height="150" /></a>Der Leipziger Cellist Norbert Hilger (auch bekannt als Duettpartner der Violinistin Vera Hilger im <a href="http://www.hilgerduo.luisono.de/" title="Hilgerduo - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hilgerduo.luisono.de/?referer=');">Hilgerduo</a>) hat aus der Not eine Tugend gemacht und drei der fünf Violinkonzerte Mozarts für Cello transkribiert. Dabei legte er besonderen Wert darauf, die Cellostimme nicht nur als eine nach unten oktavierte Violinstimme zu betrachten, sondern spielpraktische Möglichkeiten des Cellos gedanklich mit einzubeziehen und gleichzeitig den ursprünglichen Charakter der Violinkonzerte zu respektieren. Nicht alle der Violinkonzerte kommen demnach in Frage: Das Konzert in D-Dur, KV 211 würde mit seiner Solostimme einseitig die hohen Bereiche des Cellos strapazieren, was bei einem Cellokonzert gänzlich unnatürlich klänge, das A-Dur Konzert, KV 219 sagt Hilger:</p>
<blockquote><p>»<em>Es ist geigerisch konzipiert</em> <small>[Mozart hatte ja bereits in seiner Kindheit Violine spielen gelernt und war sich der Möglichkeiten des Instrumentes ergo bewusst. Anm. d. Autors]</small> <em>wie kein anderes Konzert. Dort stößt man beim Übertragen an Grenzen, die es zu respektieren gilt.</em>«</p></blockquote>
<p>Darüber hinaus gibt es gegen eine Transkription per se keine echten musikalischen Einwände: Transkriptionen waren bis weit ins 20. Jahrhundert eine gängige Methode, um ein Werk zu verbreiten und facettenreich darzustellen. Wenn man so will hat die Schallplatte diese Methode ersetzt, die dem Hörer heute zahlreiche Einspielungen ein- und desselben Werkes in derselben Besetzung zugänglich macht. Früher lernte man ein Werk vornehmlich in verschiedenen Fassungen kennen, oft genug im eigenen heimischen Rahmen. Auch fertigten viele Komponisten Bearbeitungen für bestimmte Orchester an, um diese dann beispielsweise auf Reisen aufführen zu können. Was uns dem heutigen Verständnis nach als &#8216;minderwertig&#8217; erscheint oder als banale &#8216;Zweitverwertung&#8217; von Material, war lange Zeit gleichberechtigte Variante und Usus.</p>
<p>Aber wir klingen denn nun die &#8216;Cellokonzerte&#8217; von Mozart? Nun, sie klingen in erster Linie tatsächlich nach Mozart. Und die Auswahl der Konzerte gibt Hilger recht: Gerade das eröffnende Konzert KV 207 klingt erstaunlich &#8216;cellistisch&#8217; wenn man bedenkt, dass es ein waschechtes Violinkonzert ist. Der heitere Charakter des Konzerts lässt sich allerdings ebenso gut auf einem Cello wiedergeben, wie auf einer Violine. Sicher: Hie und da merkt man schon, für welches Instrument die Konzerte eigentlich geschrieben worden sind, aber im großen und ganzen funktioniert die Illusion: Cellokonzerte von Mozart? Doch doch, das geht.</p>
<p>Das eigens dafür zusammengestellte Ensemble Akademie Leipzig, ein von Hilger eigens dafür zusammengestelltes Kammerorchester mit vielen befreundeten Musikern, erweist sich als nicht zu unterschätzender Faktor für das Gelingen dieses Projekts. Hilger meint zur Akademie:</p>
<blockquote><p>»<em>Wir kennen uns schon aus verschiedenen Kammermusikbesetzungen und liegen stilistisch auf einer Wellenlänge. Das ist ein Vorteil und hat die Arbeit wesentlich erleichtert. Über viele Dinge mussten wir nicht sprechen, sie waren selbstverständlich. Was anfangs nicht zu planen war: Die Musiker haben in den Entstehungsprozess der Transkriptionen maßgebend mit eingegriffen. Über mehrere Stellen der Übertragung haben wir heftig diskutiert, Spielräume ausgetestet. Und ich bin dankbar für den Rat der Kollegen. Auf viele aufführungspraktische Details sind das Resultat gemeinsamer Suche.</em>«</p></blockquote>
<p>Transkriptionen als Ergebnis einer gruppendynamischen Diskussion? Nun, warum nicht? Wenn das Ergebnis dann so gelungen (bis in viele Details hinein) ist, dann soll es dem Hörer recht sein. &#8220;Mozart Cellokonzerte?&#8221; ist ein gelungenes Experiment und eine schöne Bereicherung der Mozart-Diskografie, gerade für Cellofreunde, die schon immer einmal wissen wollten, wie es hätte klingen können, wenn Mozart tatsächlich Konzerte fürs Cello komponiert hätte.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_3333_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Mozart Cellokonzerte?</strong> von der <strong>Akademie Leipzig</strong> mit dem Solisten <strong>Norbert Hilger </strong> ist am 23. Juli 2010 bei Querstand (VKJK0917) erschienen und  kann im    Fachhandel erworben  oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie →  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003JC9HGY?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003JC9HGY" title="Norbert Hilger, Akademie Leipzig: Mozart Cellokonzerte? bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003JC9HGY?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003JC9HGY&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Wolfgang-Amadeus-Mozart-Cellokonzerte-in-D-GB/hnum/7558767/iampartner/n31" title="Norbert Hilger, Akademie Leipzig: Mozart Cellokonzerte? bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Wolfgang-Amadeus-Mozart-Cellokonzerte-in-D-GB/hnum/7558767/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.﻿</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Konzert für Violoncello und Orchester in B-Dur <em>(Transkription des Violinkonzerts KV 207)</em></li>
<li>Konzert für Violoncello und Orchester in G-Dur<em> (Transkription des Violinkonzerts KV 216)</em></li>
<li>Konzert für Violoncello und Orchester in D-Dur <em>(Transkription des Violinkonzerts KV 218)</em></li>
</ol>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/ca943e41379b485898a6adac67b234c4" alt="" width="1" height="1" /></p>
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