Das GrauSchumacher Piano Duo beeindruckt seit seiner Gründung vor über 20 Jahren mit ungewöhnlichen Programmen und exzellentem Spiel. Auch hier im Blog haben wir einige ihrer stets ungewöhnlichen Produktionen der letzten Jahre vorgestellt.
In einigen Wochen erscheint ihr neues Album »Transcriptions«, auf dem sie rare Transkriptionen für zwei Klaviere von Bach, Mozart, Saint-Saëns, Tchaikovsky, Debussy, Wagner, Rachmaninov und Ravel kombinieren.
Das Album wurde nun schon mal vorab beim norddeutschen Radiosender NDR Kultur vom Redakteur Jan Ritterstaedt vorgestellt.
So schreibt er über das Duo bei ihrer Umsetzung von Busonis Bearbeitung der Zauberflöten-Ouvertüre:
»Die beiden Berliner Pianisten legen aber auch großen Wert auf Transparenz: sehr klar heben sie die einzelnen Stimmverläufe hervor, das komplexe Gerüst der Musik wird hörbar.«
Und resümiert:
»Eine beeindruckende CD auf sehr hohem spieltechnischen Niveau, bei der alle anfänglichen Vorbehalte schnell einem ehrfurchtsvollen Staunen weichen.«
Den vollständigen Artikel kann man → hier nachlesen.
Den Podcast zur Sendung kann man → hier nachhören (auf ‘Mediathek starten’ klicken).
Die CD Transcriptions des GrauSchumacher Piano Duo erscheint am 23. Märu 2012 auf Neos (NEOS 20903) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) (vor-)bestellt werden.
Vielleicht gibt es ja wirklich eine Neubewertung im “Fall Reger”, wie sie unser Gast-Rezensent Dr. Burkhard Schäfer in seiner Besprechung der kürzlich erschienenen Neuaufnahme des Violinkonzerts von Max Reger (1873-1916) mit der Solistin Tanja Becker-Bender anriet. Auch in seiner nun bei der Ulmer Südwest Presse erschienenen Besprechung stellt er den viel gescholtenen und zu Unrecht in den Hintergrund gerückten Komponisten »als legitimen Nachfolger von Beethoven und Brahms« vor. Den Rest des Eintrages lesen »
Unser Gast-Rezensent Dr. Burkhard Schäfer merkte in seiner Besprechung bereits an, dass die nun erschienene Neuaufnahme des Violinkonzerts von Max Reger (1873-1916) mit der Solistin Tanja Becker-Bender und dem Konzerthausorchester Berlin unter der Leitung von Lothar Zagrosek »eine gute Gelegenheit [böte], den “Fall Reger” neu zu überdenken«. Tatsächlich hat die neueste Ausgabe der Hyperion-Reihe The Romantic Violin Concerto“ nun für etwas Aufmerksamkeit bei den deutschsprachigen Kultursendern gesorgt.
Sigismund Thalberg (1812-1871) war ein österreichischer Komponist und »einer der prominentesten Klaviervirtuosen des 19. Jahrhunderts«, so die Wikipedia. Dass seine eminent wichtige Rolle in der Musikszene des 19. Jahrhunderts heutzutage gänzlich von der Erinnerung an seinen Rivalen Franz Liszt (1811-1886) überlagert ist, mag viele Gründe haben, gerechtfertigt ist das Vergessen aber keinesfalls. Trotz einiger heftig geführter Dispute (lautstark geführt, vor allem seitens Liszts) wurden Thalberg und Liszt technisch allgemein als gleichwertig eingestuft. Seinem (damaligen) guten Ruf als Pianist ist es dann auch geschuldet, dass zu Lebzeiten seine Klavierwerke äußerst erfolgreich waren.
Wider das Vergessen dieses bedeutenden Romantikers ist nun bei Thüringer Label Querstand in dessen Jubilee Edition ein Album mit größtenteils erstmals eingespielten Liedern und Klavier- und Kammermusikstücken erschienen. Der Redakteur Dr. Michael Oehme hat nun die CD für den mitteldeutschen Kultursender mdr Figaro vorab vorgestellt. Den Rest des Eintrages lesen »
Offenbar hat nicht nur beim Unterzeichnenden die neue Doppel-CD des belgischen Originalinstrumente-Ensembles B’Rock einen bleibenden Eindruck hinterlassen, sondern auch bei den Redakteuren der deutschen Kultursender.
Auf dem Album 8 Seasons koppeln die unkonventionellen Belgier die berühmten Violinkonzerte Le Quattro Stagioni von Antonio Vivaldi (1678-1741) mit einer Barockorchester-Bearbeitung des Streichquartetts von John Cage (1912-1992). In der Rubrik »Take 5« des mitteldeutschen Kultursenders mdr Figaro wurde nun das Album den Hörern ans Herz, pardon ans Ohr gelegt. Den Rest des Eintrages lesen »
Für das Debüt des deutschen Cello-Nachwuchsstars Benedict Klöckner (Jahrgang 1989; 2010 1. Preisträger des New Talent Wettbewerbs der EBU) hat sich das Leipziger Label Genuin für ein interessantes Experiment eingelassen: Ausgewählte wurde das bekannte Cellokonzert in a-Moll, op. 129 von Robert Schumann (1810-1856), jedoch in zwei völlig neuen Besetzungsvariationen: Zum einen in einer Fassung für Cello und Streichorchester, zum anderen in einer Fassung für Cello Quartett. Letzteres wurde von den vier Cellisten Benedict Klöckner und Leander Kippenberg, Lukas Sieber sowie Michael Preuß eingespielt, die Streicherfassung entstand abermals mit Benedict Klöckner als Solisten und der Deutschen Streichephilharmonie unter Michael Sanderling. Dieses “Spitzen-Nachwuchsstar musiziert mit Spitzen-Nachwuchsorchester”-Konzept fand in der Rubrik »Take 5« beim mitteldeutschen Kultursender mdr Figaro lobende Erwähnung. Den Rest des Eintrages lesen »
Das fängt ja gut an! Kaum ist das Solo-Debüt des Hamburger Gitarristen Jens-Uwe Popp bei Querstand erschienen, schon gibt es die erste Traum-Besprechung für das Album Oremus. Dreimal die volle Punktzahl, also 10 von 10 Punkten gab es jeweils für die künstlerische Qualität, die Klangqualität und den Gesamteindruck des Albums auf der Website des großen deutschsprachigen Klassik-Portals Klassik Heute.
In der Rezension von Michael B. Weiß ist nachzulesen, dass die CD »mehr eigene künstlerische Aussage als Kompilation von klingenden Deutungen fremder Kompositionen« ist und dass das Ergebnis
»ein faszinierendes Hörerlebnis [ist], gerade, weil Popp die insgesamt 13 Nummern der vier Komponisten [Francisco Tárrega, Antonio Lauro, Agustin Barrios-Mangoré und Miguel Llobet] mehr als eine Einheit darstellt denn als eine nur lose zusammenhängende oder kontrastierende Folge.«
Hier noch ein Video als Appetit-Happen, das während der Aufnahmen zu Oremus entstand:
Die vollständige Besprechung von Michael B. Weiß kann man → hier nachlesen.
Die CD Oremus von Jens-Uwe Popp ist am 20. Januar 2012 beim Label Querstand (VKJK 1127) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.
Der Rezensent Malte Ruhnke schreibt über die Ausrichtung des bei Pentatone erschienene Albums:
»Ganz bewusst bewegt sich die Berliner Aufführung fern von Konventionen und Hörgewohnheiten. Mit dem trockenen Klang der Philharmonie, mit übertriebener Deutlichkeit und fein differenziertem Orchesterton dominiert eine oratorienhafte Ernsthaftigkeit (…)«
»Ein Genuss der besonderen Art ist dabei die Präzision und Homogenität des Chores, die man in dieser Qualität an keinem Opernhaus der Welt erleben kann.«
Die 4-SACD Richard Wagner – Die Meistersinger von Nürnberg vom Rundfunkchor Berlin mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Marek Janowski ist am 18. November 2011 auf Pentatone (PTC 5186 402) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.
Offenbar findet nicht nur unser Gast-Rezensent Nils-Christian Engel, dass Johann Friedrich Fasch »das prägnante Beispiel eines Künstlers [sei], den die Geschichte – nach reichlich Unbill im Leben – um seinen angemessenen Ruhm betrogen hat«, auch bei den Musikkritikern in den deutschen Kulturradios ist man nun zur Überzeugung gekommen, dass dem zu Lebzeiten als Hofkapellmeister in Zerbst wirkenden Komponisten mehr Aufmerksamkeit zuteil kommen lassen sollte und verfolgt nun (endlich!) mit viel Interesse die Neueinspielungen seiner Werke. Die Redakteure des mitteldeutschen Kultursenders mdr Figaro haben nun das bei Chandos erschienene Album Johann Friedrich Fasch – Orchestral Works Vol. 2 des amerikanischen Barock-Ensembles Tempesta di Mare zur dieswöchigen »CD der Woche« gekürt. Den Rest des Eintrages lesen »
Im Laufe des Jahres wurde mir längst klar, dass das neue Album von Ilona Then-Bergh und Michael Schäfer mit den Violinsonaten von Grigorij Krein (1879-1957) und Samuil Feinberg (1890-1962), unsere CD des Monats April 2011, zu den allerbesten und spannendsten Veröffentlichungen des Jahres gehört.
Die beim Leipziger Genuin-Label erschienene CD wurde auch von der Kritik einstimmig gelobt, sowohl wegen des vorgestellten Materials, als auch wegen der makellosen Interpretation des Münchener Duos. Unser Gastrezensent Dr. Burkhard Schäfer, eigentlich freier Journalist, der unter anderem für Zeit Online schreibt, hat nun das Album in seine Jahres-Top-3 gewählt. Den Rest des Eintrages lesen »