Offenbar hat nicht nur beim Unterzeichnenden die neue Doppel-CD des belgischen Originalinstrumente-Ensembles B’Rock einen bleibenden Eindruck hinterlassen, sondern auch bei den Redakteuren der deutschen Kultursender.
Auf dem Album 8 Seasons koppeln die unkonventionellen Belgier die berühmten Violinkonzerte Le Quattro Stagioni von Antonio Vivaldi (1678-1741) mit einer Barockorchester-Bearbeitung des Streichquartetts von John Cage (1912-1992). In der Rubrik »Take 5« des mitteldeutschen Kultursenders mdr Figaro wurde nun das Album den Hörern ans Herz, pardon ans Ohr gelegt. Den Rest des Eintrages lesen »
Für das Debüt des deutschen Cello-Nachwuchsstars Benedict Klöckner (Jahrgang 1989; 2010 1. Preisträger des New Talent Wettbewerbs der EBU) hat sich das Leipziger Label Genuin für ein interessantes Experiment eingelassen: Ausgewählte wurde das bekannte Cellokonzert in a-Moll, op. 129 von Robert Schumann (1810-1856), jedoch in zwei völlig neuen Besetzungsvariationen: Zum einen in einer Fassung für Cello und Streichorchester, zum anderen in einer Fassung für Cello Quartett. Letzteres wurde von den vier Cellisten Benedict Klöckner und Leander Kippenberg, Lukas Sieber sowie Michael Preuß eingespielt, die Streicherfassung entstand abermals mit Benedict Klöckner als Solisten und der Deutschen Streichephilharmonie unter Michael Sanderling. Dieses “Spitzen-Nachwuchsstar musiziert mit Spitzen-Nachwuchsorchester”-Konzept fand in der Rubrik »Take 5« beim mitteldeutschen Kultursender mdr Figaro lobende Erwähnung. Den Rest des Eintrages lesen »
Das fängt ja gut an! Kaum ist das Solo-Debüt des Hamburger Gitarristen Jens-Uwe Popp bei Querstand erschienen, schon gibt es die erste Traum-Besprechung für das Album Oremus. Dreimal die volle Punktzahl, also 10 von 10 Punkten gab es jeweils für die künstlerische Qualität, die Klangqualität und den Gesamteindruck des Albums auf der Website des großen deutschsprachigen Klassik-Portals Klassik Heute.
In der Rezension von Michael B. Weiß ist nachzulesen, dass die CD »mehr eigene künstlerische Aussage als Kompilation von klingenden Deutungen fremder Kompositionen« ist und dass das Ergebnis
»ein faszinierendes Hörerlebnis [ist], gerade, weil Popp die insgesamt 13 Nummern der vier Komponisten [Francisco Tárrega, Antonio Lauro, Agustin Barrios-Mangoré und Miguel Llobet] mehr als eine Einheit darstellt denn als eine nur lose zusammenhängende oder kontrastierende Folge.«
Hier noch ein Video als Appetit-Happen, das während der Aufnahmen zu Oremus entstand:
Die vollständige Besprechung von Michael B. Weiß kann man → hier nachlesen.
Die CD Oremus von Jens-Uwe Popp ist am 20. Januar 2012 beim Label Querstand (VKJK 1127) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.
Der Rezensent Malte Ruhnke schreibt über die Ausrichtung des bei Pentatone erschienene Albums:
»Ganz bewusst bewegt sich die Berliner Aufführung fern von Konventionen und Hörgewohnheiten. Mit dem trockenen Klang der Philharmonie, mit übertriebener Deutlichkeit und fein differenziertem Orchesterton dominiert eine oratorienhafte Ernsthaftigkeit (…)«
»Ein Genuss der besonderen Art ist dabei die Präzision und Homogenität des Chores, die man in dieser Qualität an keinem Opernhaus der Welt erleben kann.«
Die 4-SACD Richard Wagner – Die Meistersinger von Nürnberg vom Rundfunkchor Berlin mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Marek Janowski ist am 18. November 2011 auf Pentatone (PTC 5186 402) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.
Offenbar findet nicht nur unser Gast-Rezensent Nils-Christian Engel, dass Johann Friedrich Fasch »das prägnante Beispiel eines Künstlers [sei], den die Geschichte – nach reichlich Unbill im Leben – um seinen angemessenen Ruhm betrogen hat«, auch bei den Musikkritikern in den deutschen Kulturradios ist man nun zur Überzeugung gekommen, dass dem zu Lebzeiten als Hofkapellmeister in Zerbst wirkenden Komponisten mehr Aufmerksamkeit zuteil kommen lassen sollte und verfolgt nun (endlich!) mit viel Interesse die Neueinspielungen seiner Werke. Die Redakteure des mitteldeutschen Kultursenders mdr Figaro haben nun das bei Chandos erschienene Album Johann Friedrich Fasch – Orchestral Works Vol. 2 des amerikanischen Barock-Ensembles Tempesta di Mare zur dieswöchigen »CD der Woche« gekürt. Den Rest des Eintrages lesen »
In einer Woche ist Heiligabend! Während heute, am letzten verkaufsoffenen Samstag vor dem Fest, die Innenstädte und Einkaufszentren des Landes auf der Suche nach dem richtigen Weihnachtsgeschenk von gestressten Konsumenten gestürmt werden, lässt die akustische Untermalung oft zu wünschen übrig. Seichte, süßliche Pop-Nummern mit dem Versprechen einer wundervollen weißen Weihnacht, die (fast schon klassischen) charmant-angestaubten Jazz-Crooner-Nummern zum Fest, oft aber auch nur wahllos ausgewählte barocke Klänge (oft genug ohne jeglichen Weihnachtsbezug) oder traditionelle Weihnachtslieder von mehr oder minder talentierten Kinderchören beschallen den allgegenwärtigen Konsumrausch auf Weihnachtsmärkten und Shopping-Malls. Die einschlägigen Nummern gibt es – alle Jahre wieder – auf mehr oder minder lieblos zusammengestellten Samplern auf den Weihnachtswühltischen der Läden. Den Rest des Eintrages lesen »
Im Laufe des Jahres wurde mir längst klar, dass das neue Album von Ilona Then-Bergh und Michael Schäfer mit den Violinsonaten von Grigorij Krein (1879-1957) und Samuil Feinberg (1890-1962), unsere CD des Monats April 2011, zu den allerbesten und spannendsten Veröffentlichungen des Jahres gehört.
Die beim Leipziger Genuin-Label erschienene CD wurde auch von der Kritik einstimmig gelobt, sowohl wegen des vorgestellten Materials, als auch wegen der makellosen Interpretation des Münchener Duos. Unser Gastrezensent Dr. Burkhard Schäfer, eigentlich freier Journalist, der unter anderem für Zeit Online schreibt, hat nun das Album in seine Jahres-Top-3 gewählt. Den Rest des Eintrages lesen »
Die 55. Ausgabe der Hyperion-Reihe The Romantic Piano Concerto kommt offenbar nicht nur bei unserem Gast-Rezensenten Burkhard Schäfer gut an (s. seine Besprechung von gestern), auch die Kritikerkollegen der Kulturradios zeigen sich überrascht und erfreut über diese erneute Schatzhebung in der monumentalen Reihe mit Klavierkonzert-Raritäten aus der Romantik. Die beiden Klavierkonzerte und die Fantaisie für Klavier und Orchester von Charles-Marie Widor (1844–1934). eingespielt vom BBC National Orchestra of Wales (BBCNOW) unter Thierry Fischer mit Markus Becker als Solisten, waren nun fast zeitgleich der Gegenstand der Betrachtung bei zwei großen deutschen Kultursendern, dem norddeutschen NDR Kultur und dem westdeutschen WDR 3. Beiden gemein ist eine äußerst positive Bewertung von der vorgestellten Musik und den ausführenden Musikern.
Nicht nur unserem Gast-Rezensenten Nils-Christian Engelgefällt das neue Album des jungen deutsch-schweizerischen, in Köln beheimateten Amaryllis Quartetts außerordentlich gut, auch der große süddeutsche Kultursender BR-Klassik empfiehlt seinen Hörern (und Lesern) das beim Leipziger Label Genuin erschienene Album mit Streichquartetten von Joseph Haydn (1732-1809) und Anton Webern (1883-1945). Der Redakteur Bernhard Neuhoff hat die Produktion in der Rubrik »CD-Tipps« vorgestellt.
Dass jede Rezension letzten Endes nur einen möglichen Standpunkt darstellen kann, wird einem immer wieder dann bewusst, wenn man zwei grundverschiedene Besprechungen liest, die in sich schlüssig ihren jeweiligen Standpunkt darlegen, deren Aussagen aber weit voneinander entfernt sind.
Gestern legte unser Gast-Rezensent Burkhard Schäfer seine Sichtweise des neuen Mozart-Albums der deutsch-japanischen Violinistin Susanna Yoko Henkel hier im Blog dar, heute fällt mir ein Artikel in der Badischen Zeitung aus Freiburg in die Hände (respektive auf den Bildschirm), in dem sowohl Susanna Yoko Henkels Tchaikovsky-Album (für das sie gerade den Echo Klassik 2011 erhalten hat), als auch besagtes Mozart-Album äußerst positiv besprochen werden. Den Rest des Eintrages lesen »