Passend zum vor einigen Monaten veröffentlichten Album “Rework_” mit Remixen zeitgenössischer Pop-Künstler (darunter Beck, Peter Broderick, Jóhann Jóhannsson und Pantha du Prince) einiger bekannter und idiomatischer Philip Glass-Werke kann man nun auch im App-Store für iPhone und iPad die App “Rework_” herunterladen. Das kleine, pfiffige Programm bietet eine interaktive Reise durch die musikalische Welt des US-amerikanischen Minimal-Music-Komponisten und ermöglicht einen kreativen und audiovisuellen Einstieg in das Glass-Universum, gerade für eine Generation von Musikhörern, die Berührungsängste mit der ‘klassischen Musik’ hat.
Hier ein Video zur Funktionsweise der App:
Einen ausführlichen Artikel (auf Englisch) zur App findet man hier.
Die CD Philip Glass: Rework_ ist am 19. Oktober 2012 auf Orange Mountain Music (OMM 0082) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.
Ab sofort ist auf den Seiten des Penguin-Cafe-Managements Launch Music International ein Audioplayer abrufbar, in dem man insgesamt 20 Stücke aus dem Penguin Cafe-Umfeld (Sundog, Simon Jeffes, Arthur Jeffes, Penguin Cafe) im Browser in voller Länge und natürlich kostenlos abspielen kann.
Einfach unten auf das Bild klicken, der Player öffnet sich automatisch in einem Fenster/Tab im Browser.
Der US-amerikanische Pianist Ivan Ilić hat vor einigen Wochen sein neues Album bei der französischen Plattenfirma Paraty vorgestellt, auf dem 22 Chopin-Etüden für die linke in den Transkriptionen von Leopold Godowsky (1870-1938) zu hören sind. Ivan Ilić erweist sich darauf als Godowskys derzeit würdigster und engagiertester Fürsprecher und als einer der besten Pianisten für pianistisches Spezialrepertoire für die linke Hand und erhielt zahlreiche enthusiastische Besprechungen. Den Rest des Eintrages lesen »
Das Wochenende ist nicht mehr weit, die meisten von uns sollten längst Feierabend haben. Wie wäre es mit einem kleinen Zuckerstückchen vom Berliner Cellisten Alban Gerhardt? Hier ist seine ganz persönlichen Bach-Reise durch die Cello-Suiten. Sie nahm just in seiner Heimatstadt, im Berliner Hauptbahnhof seinen Anfang…
Die aktuelle CD von von Alban Gerhardt und Cecile Licad “Gabriel Fauré – Cello Sonatas“ ist am 20. Januar 2012 bei Hyperion Records (CDA 67872) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.
Vor einigen Tagen, am 25. März 2012 lief lief beim deutsch-französischen Kultursender Arte die 45-minütige Dokumentation “Tomás Luis de Victoria – Geistliche Musik der Renaissance” über Leben und Werk des spanischen Renaissance-Meisters Tomás Luis de Victoria (ca. 1548-1611). Die umfangreichen musikalischen Passagen der Dokumentation stammen vom Weltklasse-Chor The Sixteen unter der Leitung von Harry Christophers, einem ausgewiesenen Expertrn zur Musik de Victorias.
Die BBC-Produktion wird noch einmal am 5. April um 6:00 Uhr wiederholt. Wem das ein wenig zu früh am Morgen ist, der kann sich den Beitrag auch nun auch bequem am Rechner hier ↓ auf blog.codaex.de anschauen (oder auf der entsprechenden Seite in der Arte-7-Mediathek anschauen).Update, 2.04. Leider dürfen die öffentlich-rechtliche Sender in Deutschland laut Medienstaatsvertrag ihr Material in der Regel nur 7 Tage zur Verfügung stellen; danach müssen sie die Inhalte depublizieren. Die Doku ist deswegen nicht mehr verfügbar. Gegebenenfalls wird sie noch einmal nach der Wiederholung (Do. 5. April, 6:00 Uhr, s. Programmhinweis), Falls der Stream noch einmal im Online-Archiv für sieben Tage abrufbar sein wird, werde ich an dieser Stelle informieren.
Die ausgestrahlte Doku ist eine deutlich gekürzte Fassung der aktuellen The Sixteen DVD God’s Composer, die am 20. März 2012 auf Coro (COR 16100) erschienen ist. Neben dem Hauptfilm enthält die DVD umfangreiches Bonusmaterial, sowie einiger CD-Bonus-Tracks. Die DVD kann ab sofort im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.
Die Tonart-Redaktion des westdeutschen Kultursenders WDR 3 sah vor kurzem die chinesische Pianistin Sa Chen, immerhin Preisträgerin der 12. Van Cliburn International Piano Competition 2005), als durchaus ernsthafte Konkurrentin für Stephen Houghs exzellente Grieg-Einspielung (nachzuhören im Podcast zur Sendung auf → dieser Seite).
Nun, zum Monatsende, können sich auch die blog.codaex.de-Leser von ihrer außerordentlichen Virtuosität und von ihren überdurchschnittlichen interpretatorischen Qualitäten überzeugen, zum einen in diesem halbstündigen Film, der die Aufnahmen zu ihrem aktuellen Grieg/Rachmaninov-Album dokumentiert:
oder, zum anderen, mit diesem separaten Video (ein Ausschnitt des langen Films oben) des 2. Satzes des Klavierkonzerts in a-Moll, op. 16 von Edvard Grieg:
Die SACD Sergei Rachmaninov / Edvard Grieg – Piano Concertos von Sa Chen mit dem Gulbenkian Orchestra unter der Leitung von Lawrence Foster ist am 18. November 2011 auf Pentatone (PTC 5186444) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.
Zum Monatsende gibt es heute ein Video der deutsch-japanischen Violinistin Susanna Yoko Henkel, die das Adagio in E-Dur, KV 261 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) spielt:
Die CD Wolfgang Amadeus Mozart – Violin Concertos Nos. 3 & 5 · Rondo · Adagio des Lithuanian Chamber Orchestra unter der Leitung der Solistin Susanna Yoko Henkel ist am 14. Oktober 2011 auf The Spot (SPOT 288697) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.
Die aktuelle besondere CD-Empfehlung der Holland Baroque Society “Barbaric Beauty”, die mit dem slowakischen Violinisten Miloš Valent und dem Hackbrett-Solisten und Flötisten Jan Rokyta entstand, ist ein unterhaltsames Beispiel für eine Genre-übergreifende Zusammenarbeit, die die barocken Tänze von Georg Philipp Telemann (1681-1767) in einem anderen Licht erscheinen lässt. Dies kann man nicht nur auf der aktuellen CD nachhören, sondern auch in diesem kurzen Konzert-Video ansehen:
Die SACD Barbaric Beauty – Telemann & 18th c. Dance Manuscripts von Holland Baroque Society meets Miloš Valent mit Jan Rokyta ist am 16. September 2011 auf Channel Classics (CCS 31911) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.
Der Berliner Pianist Martin Helmchen gehört zu den derzeit besten Pianisten Deutschlands. Üblicherweise für seine Einspielungen des romantischen Repertoires bekannt, belegt er bei diesem Internet-Tipp zum Monatsende, dass er auch ein Händchen für die barocken Meisterwerke von Johann Sebastian Bach (1685-1750) hat. Derzeit kann man beim “Musikstück der Woche” des südwestdeutschen Kultursender SWR 2 die Partita für Klavier in e-Moll, BWV 830 kostenlos downloaden oder anhören kann. Bei der Aufnahme handelt es sich um einen Live-Mitschnitt aus der SWR-Konzertreihe “Internationale Pianisten in Mainz”, aufgenommen im Frankfurter Hof im Januar 2009.
Martin Helmchen: Johann Sebastian Bach – Partita für Klavier in e-Moll, BWV 830 (als ‘Musikstück der Woche’ bei swr2.de)
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Achtung: Der Download steht nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung, danach kann er lediglich auf der Website angehört werden.
Die aktuelle SACD Felix Mendelssohn Bartholdy – The Pianos Concertos · Rondo brilliant, op. 29 des Pianisten Martin Helmchen mit dem Royal Flemish Philharmonic unter der Leitung von Philippe Herreweghe ist am 17. September 2010 bei PentaTone Classics (PTC 5186366) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.
Das New Yorker Ensemble Brooklyn Rider hat gerade eine exzellente Gesamteinspielung der Werke für Streichquartett von Philip Glass (*1938) veröffentlicht (Besprechung im Blog → hier) und hat sich damit als eines der interessantesten US-amerikanischen Kammerensembles für zeitgenössische Musik empfohlen.
Aber Brooklyn Rider können deutlich mehr, als “heimische Musik” interpretieren: Sie haben ein ausgesprochenes Faible (und Talent) für die Musik von Claude Debussy (1862-1918), schreiben ihre eigenen hochinteressanten Werke oder arrangieren persische oder kurdische Volkslieder zu spannenden, effektvollen Streichquartett-Miniaturen. Den Rest des Eintrages lesen »