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	<title>blog.codaex.de &#187; CD des Monats</title>
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		<title>Enrico Dindo · Danish National Symphony Orchestra, Gianandrea Noseda: Dmitri Shostakovich &#8211; Cello Concertos Nos. 1 and 2</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2012/01/enrico-dindo-%c2%b7-danish-national-symphony-orchestra-gianandrea-noseda-dmitri-shostakovich-cello-concertos-nos-1-and-2/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 11:53:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD des Monats]]></category>
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		<description><![CDATA[Über die Persönlichkeit des sowjetischen Komponisten Dmitri Shostakovich (1906-1975) ist von der Musikwissenschaft in den letzten Jahrzehnten viel spekuliert worden. Anstoß dieser regelrechten Psychologisierung der Musik Shostakovichs war wohl das Buch des russisch-amerikanischen Musikwissenschaftlers Solomon Volkov Zeugenaussage (besser bekannt unter dem englischen Titel Testimony, 1979), der vermeintlichen Autobiografie Shostakovichs. Auch wenn es heute starke Zweifel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Dmitri-Shostakovich.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[9297]"><img class="size-thumbnail wp-image-9116 alignright" title="Dmitri Shostakovich" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Dmitri-Shostakovich-98x150.jpg" alt="Dmitri Shostakovich" width="98" height="150" /></a>Über die Persönlichkeit des sowjetischen Komponisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dmitri_Shostakovich" title="Dmitri Shostakovich auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Dmitri_Shostakovich?referer=');">Dmitri Shostakovich</a> (1906-1975) ist von der Musikwissenschaft in den letzten Jahrzehnten viel spekuliert worden. Anstoß dieser regelrechten Psychologisierung der Musik Shostakovichs war wohl das Buch des russisch-amerikanischen Musikwissenschaftlers Solomon Volkov <em>Zeugenaussage</em> (besser bekannt unter dem englischen Titel <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Testimony_%28book%29" title="Solomon Volkov: Testimony auf en.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/en.wikipedia.org/wiki/Testimony_28book_29?referer=');">Testimony</a>, 1979), der vermeintlichen Autobiografie Shostakovichs. Auch wenn es heute starke Zweifel an der Authentizität der angeblichen Aussagen Shostakovichs gibt (Volkov stilisiert Dmitri Dmitriyevich als anti-sowjetische, regimekritische Persönlichkeit, deren Werke fast ausschließlich als verbissene Kritik am Stalinismus  zu interpretieren sind), war das Buch der Anlass für eine Neubewertung der Musik Shostakovichs im Ausland, der im Westen zuvor als regimetreuer Muster-Komponist des Ostblocks galt.  Wahrheit oder Fiktion: Volkovs Buch lehrte einen neue, genauere Analyse des Œuvre Shostakovichs und ermöglichte den Blick auf das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Matrjoschka" title="Matrjoschka auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Matrjoschka?referer=');">Matrjoschka</a>-Prinzip in dessen Musik, bei dem die eigentliche Botschaft hinter einer vordergründigen Hülle verborgen bleibt. Erst jetzt wurde man Shostakovichs seelischer Zerrissenheit im Spiegel seiner Musik gewahr.<br />
<span id="more-9297"></span><br />
Heute, viele Jahre nach Ende des kalten Krieges, gibt es immer mehr Künstler, die Shostakovichs Werke losgelöst von alten (der überzeugte Kommunist und linientreue Komponist) und neuen (der unterdrückte, verbitterte und anti-kommunistische Komponist) Vorurteilen betrachten. Endlich wird Shostakovich als das gesehen, was er natürlich in erster Linie war: Ein vielschichtiger Komponist mit einer eigenen Klangsprache, dessen Werk nicht nur ein Spiegel der politischen Wirrungen seiner Lebenswirklichkeit war, sondern der in seiner Musik alle möglichen Ereignisse verarbeitete und – <em>last but not least</em> – einfach &#8216;nur ein  Künstler&#8217;, der sein kreatives Potential in unterschiedlichste Kompositionen umsetzte.</p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Enrico-Dindo-·-DNRSO-Gianandrea-Noseda-Dmitri-Shostakovich-Cello-Concertos.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[9297]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9308" title="Enrico Dindo · DNRSO, Gianandrea Noseda: Dmitri Shostakovich - Cello Concertos" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2012/01/Enrico-Dindo-·-DNRSO-Gianandrea-Noseda-Dmitri-Shostakovich-Cello-Concertos-150x150.jpg" alt="Enrico Dindo · DNRSO, Gianandrea Noseda: Dmitri Shostakovich - Cello Concertos" width="150" height="150" /></a>Zu dieser &#8216;neuen Generation&#8217; von Künstlern, die Shostakovich <em>undogmatisch</em> betrachten, gehört zweifelsohne auch der italienische Cellist <a href="http://www.enricodindo.com/" title="Enrico Dindo - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.enricodindo.com/?referer=');">Enrico Dindo</a>, der 1997 den renommierten Rostropovich-Wettbewerb in Paris gewann, um den es aber, zumindest außerhalb Italiens, nach diesem Erfolg etwas still wurde. Das könnte sich mit seiner neuen, für <a href="http://www.chandos.net/" title="Chandos - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.chandos.net/?referer=');">Chandos</a> aufgenommenen SACD ändern. Gemeinsam mit dem <a href="http://www.dr.dk/Koncerthuset/dr-ensembler/dr-symfoniorkestret/english/about-danish-national-symphony-orchestra/about-danish-national-symphony-orchestra.htm" title="Danish National Symphony Orchestra - Homepage (English)" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.dr.dk/Koncerthuset/dr-ensembler/dr-symfoniorkestret/english/about-danish-national-symphony-orchestra/about-danish-national-symphony-orchestra.htm?referer=');">Danish National Symphony Orchestra</a> unter der Leitung seines Landsmanns Gianandrea Noseda, hat er die zwei Cellokonzerte Shostakovichs aufgenommen. Und ausgerechnet das Ergebnis dieser dänisch-italienischen Koproduktion für ein englisches Label erweist sich als äußerst gelungene Umsetzung dieser Werke, denen man gerne ein Quasi-Monopol für russische Künstler nachsagt. Dieses unerwartete Ergebnis hat viele Gründe.</p>
<p>Da wäre zunächst das glänzend aufgelegte dänische Radiosinfonieorchester zu nennen, das sich mit seinem energiegeladenen, rhythmischen Spiel als hervorragender Klangkörper für die burleske, sprunghafte Musik Shostakovichs eignet. Vor allem die kraftvolle und präzise Bläsersektion weiß beim 1. Cellokonzert, wo sie besonders prominent gefordert ist, vollends zu begeistern. Gianandrea Noseda belegt nach seiner hochgelobten 2005er-Aufnahme der <em>Suite nach Worten von Michelangelo</em>, op. 145 erneut sein gutes Gespür für die innere Balance der paradoxen Klangwelt Shostakovichs. Schließlich ist es der Solist Enrico Dindo, der mit seinem weichen, aber nicht zu süßlichen, kraftvollem, aber nicht zu vordergründigen, temperamentvollem, aber nicht ruppigen Spiel die Aufnahme auszeichnet. Dindo gelingt es, den Spagat zwischen den schnellen, technisch anspruchsvollen Sätzen und den emotional dichten langsamen Sätzen überzeugend zu gestalten. Das Widersprüchliche, das Shostakovichs Musik auszeichnet, der Dialog zwischen sottendem Zynismus und introvertierter Fragilität, wird (glücklicherweise!) nicht aufgehoben, wohl aber in seiner Interpretation kohärent aufgearbeitet.</p>
<p><img class="alignleft  wp-image-647" title="CD des Monats - blog.codaex.de" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/01/CD-des-Monats-Codaex.jpg" alt="CD des Monats - blog.codaex.de" width="80" height="80" />Mag sein, dass sich Dindo bisher nur national als Interpret hervorgetan hat, mit dieser Aufnahme unterstreicht er seine internationale Ambitionen. Der exzellente Klang der SACD und das informative, mehrsprachige Booklet runden den sehr positiven Eindruck dieser wirklich sehr empfehlenswerten Veröffentlichung ab. Die <em>CD des Monats</em>, erschienen im Januar 2012.<br style="clear:both;"></p>
<div id="gdsr_mureview_block_9297_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die SACD <strong>Dmitri Shostakovich &#8211; Cello Concertos Nos. 1 and 2</strong> von <strong>Enrico Dindo</strong> mit dem <strong>Danish National Symphony Orchestra</strong> unter der Leitung von <strong>Gianandrea Noseda</strong> ist am 20. Januar 2012 auf Chandos (CHSA 5093) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0069TWD74/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0069TWD74" title="Enrico Dindo · DNRSO, Gianandrea Noseda: Dmitri Shostakovich - Cello Concertos bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B0069TWD74/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B0069TWD74&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Dimitri-Schostakowitsch-1906-1975-Cellokonzerte-Nr-1-2/hnum/1707237?iampartner=n31" title="Enrico Dindo · DNRSO, Gianandrea Noseda: Dmitri Shostakovich - Cello Concertos bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Dimitri-Schostakowitsch-1906-1975-Cellokonzerte-Nr-1-2/hnum/1707237?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Cellokonzert No. 1 in Es-Dur, op. 107 (1959)</li>
<li>Cellokonzert No. 2 in Es-Dur, op. 126 (1966)</li>
</ol>
<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/ca9a2b30105542ddaeeda04dc5b4e209" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Martin Heinze · KlangArt Berlin and friends: Sofia Gubaidulina &#8211; Chamber Music with Double Bass</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 09:40:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils-Christian Engel</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
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		<category><![CDATA[Sofia Gubaidulina]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Gast-Rezensent Nils-Christian Engel studierte Evangelische Theologie in Tübingen, Prag, Leipzig und Halle (Saale). Er arbeitet als PR-Journalist, bevorzugt an Streicherthemen, mit der persönlichen Begeisterung eines Amateur-Cellisten. Sofia Gubaidulina (*1931) und ihr weites, vielseitiges Werk erfahren in diesem Jahr allseits besondere Aufmerksamkeit, anlässlich des 80. Geburtstages der großen Komponistin. Bei Neos legt Martin Heinze nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/11/NEOS_11106-08_Gubaidulina.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[8795]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-8798" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/11/NEOS_11106-08_Gubaidulina-150x135.jpg" alt="Martin Heinze · KlangArt Berlin and friends: Sofia Gubaidulina - Chamber Music with Double Bass" width="150" height="135" /></a>Unser Gast-Rezensent Nils-Christian Engel studierte Evangelische Theologie in Tübingen, Prag, Leipzig und Halle (Saale). Er arbeitet als PR-Journalist, bevorzugt an Streicherthemen, mit der persönlichen Begeisterung eines Amateur-Cellisten.</em></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sofia_Asgatowna_Gubaidulina" title="Sofia Gubaidulina auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Sofia_Asgatowna_Gubaidulina?referer=');">Sofia Gubaidulina</a> (*1931) und ihr weites, vielseitiges Werk erfahren in diesem Jahr allseits besondere Aufmerksamkeit, anlässlich des 80. Geburtstages der großen Komponistin. Bei <a href="https://neos-music.com/" title="Neos Music - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/neos-music.com/?referer=');">Neos</a> legt Martin Heinze nun eine umfassende Sammlung ihrer Arbeiten für Kontrabass vor – ein Genuss für Ohr und Geist, der mehr als drei Stunden währt und auch für denjenigen noch Überraschendes birgt, der Gubaidulinas Musik bereits für sich entdeckt hat. Von ihren künstlerischen Anfängen bis in die Gegenwart hinein reichen die Stücke für Kontrabass, die hier erstmals in ihrer Gesamtheit eingespielt wurden: eine Wanderung durch die fast fünf Jahrzehnte ihres freien kompositorischen Schaffens, die auch eine gute Einführung in die Klangwelten Sofia Gubaidulinas bietet. Nicht zuletzt liefert Heinze mit diesen drei CDs ein starkes Plädoyer für den Bass, der solistisch und kammermusikalisch weiterhin zu den verkannten Instrumenten gerechnet werden muss, und dessen Fülle an klanglichen Möglichkeiten hier eindrucksvoll hörbar wird.<br />
<span id="more-8795"></span><br />
Dass gerade Sofia Gubaidulinas Musik dabei auch noch das allerletzte Ressentiment brummiger Bass-Schwerfälligkeit widerlegt, ist kein Zufall – im Gegenteil, denn in welchen Händen wäre eine Randexistenz wie der Kontrabass besser aufgehoben! Es ist ja gerade das außergewöhnliche Talent dieser Komponistin, jedem Instrument, für das sie schreibt, weitere Klangräume zu eröffnen als es zuvor selbst von sich kannte. Dieses Gespür für das instrumental Mögliche und die Neugier sind nicht nur der Ausgangspunkt ihrer Musik, sondern gehören zu ihren zentralen kompositorischen Verfahrensweisen – ein wichtiger Grund dafür, dass Sofia Gubaidulina zugleich ein erstaunlich großes Publikum erreicht wie sie für so viele Musiker interessant ist, die „Klangphantasien aus der Vergangenheit &#8230; auf geniale Weise zu musikalischer Form verdichtet“ finden, wie es Martin Heinze in seinem aufschlussreichen und persönlichen Begleittext schildert. Solches geschieht wohl nicht nur dem Kontrabassisten selten – und dass auch der Zuhörer von dieser hochmodernen Tonkunst berührt wird, ist eine glückliche Koinzidenz.</p>
<p>Denn über die komplexen künstlerischen Strukturen im Werk von Sofia Gubaidulina hinaus, die nach und nach ihre angemessene Würdigung durch die Musikwissenschaft erfahren, ist es der offene, organische Charakter, der ihre Klangsprache auszeichnet und von einer Zugänglichkeit ist, wie man sie der Gegenwartsmusik nicht gerade nachsagt. Wo Heinze den konstitutiven Raum für die Improvisation lobt, der dem interpretierenden Musiker eröffnet wird, kann das Ohr etwas wie eine Poesie des Hörens erfahren; und die Einladung dazu wird bei dieser Veröffentlichung leicht und gern angenommen, allein schon wegen der Vielseitigkeit der Themen und der Ensembles, in denen der Bass seine Stimme erklingen lässt.</p>
<p>Zu Beginn stehen die <em>Fünf Etüden</em> für Harfe, Kontrabass und Perkussion von 1965, Gubaidulinas erste künstlerische Veröffentlichung, die nicht nur ein Zeugnis ihrer frühen Meisterschaft ist, sondern auch ein Dokument der leisen und vollkommen kompromisslosen Unvereinbarkeit mit der sozialistischen Kunstdoktrin, wegen der sie bis Mitte der 1980er Jahre nur unter schwierigen Bedingungen arbeiten und leben konnte. Es ist interessant, im Fortgang des chronologisch angelegten Programms zu beobachten, dass der Kontrabass regelmäßig wiederkehrte: 1966 mit der <em>Pantomime</em> für Bass und Klavier, 1974 mit den <em>Acht Etüden</em> für Kontrabass und ein Jahr später mit der <em>Sonate</em> für Kontrabass und Klavier.</p>
<p>Die zweite CD dokumentiert die lange und tiefe Beschäftigung Gubaidulinas mit dem russischen Knopf-Akkordeon Bajan, wie der Kontrabass ein Außenseiter unter den Instrumenten und die wohl prominenteste „musikalische Rettung“ der Komponistin. <em>In Croce</em> von 1979 für Bass und Bajan, besonders aber <em>Silenzio</em> für Bajan, Violine und Kontrabass von 1991 sind Höhepunkte dieser Sammlung, die zudem weite Ausblicke zu anderen prominenten Werken Gubaidulinas bieten, etwa zu ihrem Violinkonzert <em>in tempus praesens</em>, das <em>Silenzio</em> an mancher Stelle berührt.</p>
<p>Neben <em>Quasi Hoquetus</em> von 1984 für Viola, Bass und Klavier bringt die zweite CD das Lied <em>Ein Engel</em> für Alt und Bass zu Gehör, die 1994 entstandene Vertonung eines Gedichts von Else Lasker-Schüler, die zu den 15 <em>Galgenliedern</em> von Christian Morgenstern auf der dritten CD überleitet, letztere komponiert im Jahre 1996 für Mezzo-Sopran, Perkussion und Kontrabass. Seinen fulminanten Abschluss findet das Programm im <em>Pentimento</em> von 2007, der Bearbeitung von <em>Ravvedimento,</em> einer ursprünglich für Cello und Gitarrenquartett geschriebenen Komposition. Sie ist als solche ein weiterer, beeindruckender Beleg dafür, wie die offene Wandlungsfähigkeit des Klangempfindens im Werk Gubaidulinas zu kompositorischen Strukturen findet, die konstant, ja gesetzmäßig sind, ohne je zu erstarren.</p>
<p>Die Freude, die die Interpretation solcher Musik bereitet, ist dieser großartigen Referenz-Aufnahme für den Kontrabass durchweg anzuhören. Martin Heinze hat sie mit Kollegen realisiert, die nicht nur die erforderlichen hohen spielerischen Fähigkeiten mitbringen, sondern vor allem die künstlerische Reife für den Umgang mit einer solchen Musik, die Heinze treffend als von elementarer Kraft, zugleich aber sehr fragil charakterisiert. <img class="alignleft size-full wp-image-647" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/01/CD-des-Monats-Codaex.jpg" alt="CD des Monats - blog.codaex.de" width="91" height="91" />Dass das Gitarrenquartett <em>Quasi Fantasia</em> die Uraufführung von <em>Ravvedimento</em> spielte und die Bajanistin Elsbeth Moser die Widmungsträgerin von <em>Silenzio</em> ist, braucht dabei nur ergänzend bemerkt zu werden. Es scheint, dass die halboffene, netzwerkartige Struktur des Ensembles <em>KlangArt Berlin,</em> das Martin Heinze gemeinsam mit dem Perkussionisten Jan Schlichte und der Pianistin Heike Gneiting bildet, eine gute Grundlage für ein Projekt wie dieses ist, zumal dann, wenn es um Musik geht, die von nichts anderem gebunden ist als von der Freiheit der Kunst. Unsere <em>CD des Monats</em> im November 2011.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_8795_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Sofia Gubaidulina &#8211; Chamber Music with Double Bass</strong> von<strong> Martin Heinze</strong> und dem Ensemble<strong> KlangArt Berlin and friends</strong> ist am 14. Oktober 2011 auf NEOS (NEOS 11106-08) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005VD3YWW/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=uergsel-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005VD3YWW" title="Martin Heinze · KlangArt Berlin and friends: Sofia Gubaidulina - Chamber Music with Double Bass bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005VD3YWW/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=uergsel-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005VD3YWW&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/SESSIONID/de8e6c031df1c47883e527376b84a32c/classic/detail/-/art/Sofia-Gubaidulina-geb-1931-Kammermusik-mit-Kontrabass/hnum/1594493?iampartner=n31" title="Martin Heinze · KlangArt Berlin and friends: Sofia Gubaidulina - Chamber Music with Double Bass bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/SESSIONID/de8e6c031df1c47883e527376b84a32c/classic/detail/-/art/Sofia-Gubaidulina-geb-1931-Kammermusik-mit-Kontrabass/hnum/1594493?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Five Etudes for harp, double bass and percussion</li>
<li>Pantomime for double bass and piano</li>
<li>Eight Etudes for double bass</li>
<li>Sonata for double bass and piano</li>
<li>In Croce for double bass and bayan</li>
<li>Quasi Hoquetus for viola, double bass and piano</li>
<li>Silenzio for bayan, violin and double bass</li>
<li>Ein Engel, Lied for alto and double bass</li>
<li>Galgenlieder à 3, 15 pieces for mezzo-soprano, percussion and double bass</li>
<li>Pentimento for double bass and three guitars</li>
</ol>
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		<title>sonic.art Saxophone Quartet: Philip Glass &amp; Michael Nyman &#8211; Works for Saxophone Quartet</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 15:42:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
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		<category><![CDATA[Minimal Music]]></category>
		<category><![CDATA[Philip Glass]]></category>
		<category><![CDATA[Saxophon]]></category>

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		<description><![CDATA[Das sonic.art Saxophone Quartet, vormals etwas weniger anglophon das &#8220;sonic.art Quartett&#8221; (mit zwei t), ist ein hochinteressantes Berliner Kammermusik-Ensemble, das sich aus den Musikern Ruth Velten (Sopransaxophon), Alexander Doroshkevich (Altsaxophon, Baritonsaxophon), Annegret Schmiedl (Baritonsaxophon) und Martin Posegga (Tenorsaxophon) zusammensetzt. Das vielfach ausgezeichnete Quartett hat sich auf die Fahnen geschrieben hauptsächlich Original-Literatur für Saxophonquartett zu spielen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.sonicartquartett.de/quartett/ge" title="sonic.art- Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.sonicartquartett.de/quartett/ge?referer=');">sonic.art Saxophone Quartet</a>, vormals etwas weniger anglophon das &#8220;sonic.art Quartett&#8221; (mit zwei t), ist ein hochinteressantes Berliner Kammermusik-Ensemble, das sich aus den Musikern <a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/10/sonicart-saxonphone-quartet.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[8562]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-8563" title="sonic.art Saxophone Quartet" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/10/sonicart-saxonphone-quartet-150x99.jpg" alt="sonic.art Saxophone Quartet" width="150" height="99" /></a>Ruth Velten (Sopransaxophon), Alexander Doroshkevich (Altsaxophon, Baritonsaxophon), Annegret Schmiedl (Baritonsaxophon) und Martin Posegga (Tenorsaxophon) zusammensetzt. Das vielfach ausgezeichnete Quartett hat sich auf die Fahnen geschrieben hauptsächlich Original-Literatur für Saxophonquartett zu spielen. Das schränkt zwar einerseits das Repertoire ein (immerhin spielen sie gelegentlich auch gelungene Bearbeitungen), andererseits machte es das 2005 gegründete Ensemble binnen kürzester Zeit zu einem der kompetentesten Saxophonquartette für zeitgenössische Musik und hat schon mit bedeutenden Komponisten wie Sofia Gubaidulina, Helmut Lachenmann, Walter Zimmermann, Georg Katzer, Olga Neuwirth, Fabien Lévy und Steffen Schleiermacher zusammengearbeitet.<br />
<span id="more-8562"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/10/sonic.art-Saxophone-Quartet-Philip-Glass-Michael-Nyman-Works-for-Saxophone-Quartet.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[8562]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8566" title="sonic.art Saxophone Quartet: Philip Glass &amp; Michael Nyman - Works for Saxophone Quartet" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/10/sonic.art-Saxophone-Quartet-Philip-Glass-Michael-Nyman-Works-for-Saxophone-Quartet-150x148.jpg" alt="sonic.art Saxophone Quartet: Philip Glass &amp; Michael Nyman - Works for Saxophone Quartet" width="150" height="148" /></a>Auf ihrer Debüt-CD <small>(&#8220;Die besondere CD&#8221; im Januar 2010, siehe Besprechung → <a href="http://blog.codaex.de/2010/01/sonic-art-quartett-performing-ligeti-tuur-katzer-levy-neuwirth-xenakis/" title="sonic.art Quartett – performing Ligeti, Tüür, Katzer, Lévy, Neuwirth, Xenakis" class="liinternal">hier</a>)</small> lotete das Quartett (nahezu) die gesamte Bandbreite der zeitgenössischen Musik aus, von Ligeti über Tüür bis hin zur spröden Komplexität eines Iannis Xenakis. Auf ihrem nun erschienenen zweiten Album &#8220;Philip Glass &amp; Michael Nyman &#8211; Works for Saxophone Quartet&#8221; beschränken sie sich auf einen kleinen Teilbereich der aktuellen Musik, namentlich die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Minimal_Music" title="Minimal Music auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Minimal_Music?referer=');">Minimal Music</a>, um zu belegen, dass »<em>zeitgenössische klassische Musik nicht automatisch am Hörnerv sägt</em>«, wie Ruth Velten in den Booklet-Anmerkungen formuliert. Zu hören sind jeweils eine Originalkomposition für Saxophonquartett des US-amerikanischen Komponisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Philip_Glass" title="Philip Glass auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Philip_Glass?referer=');">Philip Glass</a> (*1937) und eine des englischen Komponisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Nyman" title="Michael Nyman auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Michael_Nyman?referer=');">Michael Nyman</a> (*1944), außerdem noch eine Bearbeitung des dritten Streichquartetts &#8220;Mishima&#8221; von Glass.</p>
<p>Und die erste positive Überraschung der Produktion eröffnet das Album: Die Transkription des Streichquartetts ist wirklich exzellent gelungen und klingt zu keinem Zeitpunkt wie &#8216;bloß eine Bearbeitung&#8217;. Die Saxophone klingen hier noch nicht einmal &#8216;falsch&#8217; oder &#8216;exotisch&#8217;, wenn man das Werk in seiner ursprünglichen Form gut im Ohr hat, im Gegenteil: Ich muss gestehen, ich habe dieses Streichquartett noch  nie so gut gehört. Mag sein, dass der 1:1 übernommene Notentext die vier Musiker vor Atemprobleme gestellt hat &#8211; schließlich sind bei einem Streichquartett keine Atempausen vonnöten, bei einem Saxophonquartett aber sehr wohl &#8211; doch davon hört man (dank ausgefeilter Aufnahmetechnik und der richtigen Atmung) nichts. Das Ergebnis übertrifft alle Erwartungen. Überhaupt: Philip Glass und das Saxophon, das scheint sehr gut zu funktionieren. Auch das originale Saxophonquartett &#8211; ursprünglich mit Orchesterbegleitung komponiert, später entstand dann auch eine Fassung ohne Orchester &#8211; überzeugt mit einer erstaunlichen klanglichen und emotionalen Bandbreite, die vielleicht nicht jeder dem Saxophon und/oder der Minimal Music zugetraut hätte.</p>
<p>Die &#8220;Songs for Tony&#8221; von Nyman sind dann noch einmal etwas ganz Besonderes. Nyman komponierte den abschließenden vierten Satz des Zyklus in einer unmittelbaren Trauer-Situation und stellte aus bereits komponiertem Material die anderen drei Sätze des Werkes zusammen. Heraus kam ein melancholisches, trauerndes, stellenweise schmerzvolles Werk, das in seiner Direktheit den Hörer in seinen Bann zieht. Hier, wie auch in den beiden Werken zuvor, überzeugt das sonic.art Saxophone Quartet nicht nur durch präzises Timing und homogenen Ensembleklang, sondern auch durch einen transparenten, beweglichen und ungeheuer variablen Ton. Stellenweise meint man tatsächlich Streicher zu hören, dann wieder wähnt man Orgeln zu vernehmen. Das  gesamte Klangspektrum des Saxophons: Hier kann man es (auch dank der exzellenten Aufnahme) hören. Und genießen.</p>
<p>Eine Nischen-Veröffentlichung mit Potential bei Musikhörern, die sich üblicherweise nicht so sehr mit klassischer Musik beschäftigen und gleichzeitig eine sehr gelungene Empfehlung für alle Kammermusik-Freunde.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-647" title="CD des Monats - blog.codaex.de" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/01/CD-des-Monats-Codaex.jpg" alt="CD des Monats - blog.codaex.de" width="75" height="75" />Das Berliner sonic.art Saxophone Quartet spielt spannende zeitgenössische Kammermusik von Glass und Nyman und liefert damit überzeugende Argumente sowohl für die zeitgenössische Musik (wider die Vorurteile), als auch für das Saxophon(quartett) in der klassischen Musik.  Eine faszinierende <em>CD des Monats</em>, erschienen im Oktober 2011.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_8562_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Philip Glass &amp; Michael Nyman &#8211; Works for Saxophone Quartet</strong> des <strong>sonic.art Saxophone Quartet</strong> ist am 16. September 2011 auf Genuin (GEN 11222) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005R48VV4/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005R48VV4" title="sonic.art Saxophone Quartet: Philip Glass &amp; Michael Nyman – Works for Saxophone Quartet bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005R48VV4/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005R48VV4&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/sonic-art-Saxophonquartett-Philip-Glass-Michael-Nyman/hnum/3000497?iampartner=n31" title="sonic.art Saxophone Quartet: Philip Glass &amp; Michael Nyman – Works for Saxophone Quartet bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/sonic-art-Saxophonquartett-Philip-Glass-Michael-Nyman/hnum/3000497?iampartner=n31&amp;referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li><em>Philip Glass</em> &#8211; Streichquartett No. 3 &#8220;Mishima&#8221; (1985), arr. Christoph Enzel</li>
<li><em>Philip Glass</em> &#8211; Saxophonquartett (1995)</li>
<li><em>Michael Nyman</em> &#8211; Songs for Tony (1993)</li>
</ol>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/bce99449e6674a67b9c661aa2cdd5acb" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Reinbert de Leeuw: Erik Satie &#8211; Uspud</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2011/09/reinbert-de-leeuw-erik-satie-uspud/</link>
		<comments>http://blog.codaex.de/2011/09/reinbert-de-leeuw-erik-satie-uspud/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 16:18:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD des Monats]]></category>
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		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
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		<category><![CDATA[Fin De Siècle]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">http://blog.codaex.de/?p=8197</guid>
		<description><![CDATA[Man kann vieles über Erik Satie (1866-1925) schreiben: Er wird immer wieder als Wegbereiter des Impressionismus, der Minimal Music, der Atonalität, der seriellen Musik und der Musique concrète genannt, doch letzten Endes spiegelt jedes Etikett, das man der Musik Saties anheftet, nur eine Facette seines Œuvres wider und lässt sich mit mindestens ebenso vielen Beispielen entkräften. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/09/Erik-Satie.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[8197]"><img class="size-medium wp-image-8207 alignright" title="Erik Satie" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/09/Erik-Satie-209x300.jpg" alt="Erik Satie" width="125" height="180" /></a>Man kann vieles über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erik_Satie" title="Erik Satie auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Erik_Satie?referer=');">Erik Satie</a> (1866-1925) schreiben: Er wird immer wieder als Wegbereiter des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Impressionismus_%28Musik%29" title="Imressionismus auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Impressionismus_28Musik_29?referer=');">Impressionismus</a>, der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Minimal_Music" title="Minimal Music auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Minimal_Music?referer=');">Minimal Music</a>, der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Atonalit%C3%A4t" title="Atonalität (Atonale Musik) auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Atonalit_C3_A4t?referer=');">Atonalität</a>, der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Serielle_Musik" title="serielle Musik auf de.wikiepdia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Serielle_Musik?referer=');">seriellen Musik</a> und der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Musique_concr%C3%A8te" title="Musique concrète auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Musique_concr_C3_A8te?referer=');">Musique concrète</a> genannt, doch letzten Endes spiegelt jedes Etikett, das man der Musik Saties anheftet, nur <em>eine</em> Facette seines Œuvres wider und lässt sich mit mindestens ebenso vielen Beispielen entkräften. Andererseits: Vielleicht es genau dieser Nonkonformismus, der die Musik Saties heute noch so ungemein spannend und modern erscheinen lässt. Satie ist, auch fast 100 Jahre nach seinem Tod, immer noch ein über weite Strecken rätselhafter Komponist, der keine direkten Nachahmer, keine direkten Schüler hatte, wohl aber einer Vielzahl von einflussreichen Komponisten des 20. Jahrhunderts (allen voran <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Cage" title="John Cage auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/John_Cage?referer=');">John Cage</a> (1912-1992)) als Inspirationsquelle und Vorbild diente. Teile seiner Musik sind heute geradezu trivialisiert (man denke nur an die in der Werbung oft verwendeten Themen der <em>Gymnopédies</em> und<em> Gnossiennes</em>), andere Teile bleiben weitgehend unbeachtet.<br />
<span id="more-8197"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/09/Reinbert-de-Leeuw-Erik-Satie-Uspud.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[8197]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8213" title="Reinbert de Leeuw: Erik Satie - Uspud" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/09/Reinbert-de-Leeuw-Erik-Satie-Uspud-150x150.jpg" alt="Reinbert de Leeuw: Erik Satie - Uspud" width="150" height="150" /></a>Wenn es einen Pianisten gibt, der sich um die Rezeption Saties verdient gemacht hat, dann ist es mit Sicherheit der Niederländer Reinbert de Leeuw. Seine Aufnahmen der frühen Satie-Werke aus den 1970ern und aus den 1990ern gehören (gemeinsam mit den Einspielungen von Aldo Ciccolini aus den 1960ern) immer noch zu den gelungensten Satie-Interpretationen, an denen sich jede Neueinspielung messen lassen muss. Mit viel Sachverstand und wohlüberlegter Analyse gestaltete de Leeuw Saties Miniaturen zu asketischen, introvertierten Kleinoden.</p>
<p>Mit seinem neuen Satie-Album &#8220;Uspud&#8221; erfüllt sich de Leeuw den lang gehegten Wunsch die besonders kryptischen, selten eingespielten Werke aus Saties Rosenkreuzer-Phase (ca. 1890-1895) aufzunehmen. Satie war Zeit seines Lebens ein Sonderling. Er verachtete seine Zeitgenossen für »<em>die Schwäche der Ideen seiner Zeit</em>« und interessierte sich Zeit seines Lebens für esoterische Themen. Anfang der 1890er Jahre trat er dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rosenkreuzer#Ordre_Kabbalistique_de_la_Rose_Croix" title="Ordre Kabbalistique de la Rose Croix auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Rosenkreuzer_Ordre_Kabbalistique_de_la_Rose_Croix?referer=');">Ordre kabbalistique de la Rose-Croix</a> (dem Kabbalistischen Orden von Rosenkreuz) von Joséphin Péladan bzw. dessen Nachfolger dem <em>Ordre de la Rose-Croix Catholique et esthétique du Temple et du Graal</em> bei, überwarf sich aber bald darauf schon wieder mit Péladan und gründete seine eigene Religion, die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Metropolitan_Church_of_Art_of_Jesus_the_Conductor" title="Église Métropolitaine d'Art de Jésus Conducteur bei en.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/en.wikipedia.org/wiki/Metropolitan_Church_of_Art_of_Jesus_the_Conductor?referer=');">Église Métropolitaine d&#8217;Art de Jésus Conducteur</a> (zu Deutsch <em>die metropolitische Kirche der Kunst Jesu, dem Leiter</em>) um bald darauf auch hieran sein Interesse zu verlieren. Die Kompositionen dieser Zeit zeichnen sich durch eine selbst für Satie ungewöhnliche Askese und Schlichtheit aus, so als ob er darin noch einmal seine Tonsprache auf das Rudimentäre reduziert hätte.</p>
<p>Im Zentrum dieser Kompositionen steht die Musik zum &#8220;christlichen Ballett&#8221; (!) <em>Uspud</em>, das Satie 1892 komponiert hat. Es ist gewissermaßen die Essenz dieser mystischen Phase des Pariser Komponisten. Wie viele seiner Werke vereint es in sich die widersprüchlichsten Tendenzen: Tief empfundene Andacht, beißender Spott, Lust an der Provokation und Experimentierfreude. Es bedarf schon eines Pianisten, der sich lange mit Saties Eigenheiten, seiner Entwicklung und seinem Werk beschäftigt hat, um aus diesem fast statischen Werk (Welch eine Ironie für eine Ballettmusik, insbesondere wenn man sie mit anderen Ballettmusiken der Zeit vergleicht!) und aus den anderen ausgewählten Werken, dem <em>Prélude de la Porte héroïque du Ciel</em>. den <em>Danses Gothiques</em> und vor allem den <em>Sonneries de la Rose + Croix</em> und <em>Le Fils de Étoiles</em>, ausdrucksstarke Interpretationen formen zu können, ohne die Werke dramatisch aufzubauschen und damit zu verfälschen, ohne die Werke verständnislos vom Blatt blutleer abzuspielen.</p>
<p>De Leeuw tut erst gar nicht so, als ob er <em>alle</em> Fragen dieser Kompositionen beantworten könnte, vielmehr lässt er in seiner wie immer sehr umsichtigen, sehr bedachten Spielweise die von Satie offen aufgebauten Widersprüche als solche bestehen, ja geradezu ausklingen, belässt den Kompositionen ihre Widersprüche, ihre Brüche, ihre Lücken. Das Ergebnis ist ein introspektives Abbild Saties, eine psychologisierte Momentaufnahme, dessen Musik genauso faszinierend, genauso rätselhaft bleibt, wie er es selbst für seine Umwelt gewesen sein muss. Ich bin davon überzeugt: Besser kann man diese Musik nicht spielen.</p>
<p>Hier noch zwei Klangbeispiele, dieses Jahr gefilmt im Bimhuis Amsterdam für die TV-Sendung &#8220;Vrije Geluiden&#8221;.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/XdjjQREVcWk?rel=0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/qeqrUAxnlaE?rel=0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-647" title="CD des Monats - blog.codaex.de" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/01/CD-des-Monats-Codaex.jpg" alt="CD des Monats - blog.codaex.de" width="75" height="75" />Der andere, unbekannte und enigmatische Satie ist mindestens ebenso hörenswert, wie der populäre der <em>Gymnopédies</em> und <em>Gnossiennes</em>. Ein beeindruckendes Plädoyer für den Sonderling der Jahrhundertwende, kompetent umgesetzt vom ausgewiesenen Satie-Spezialisten Reinbert de Leeuw. Eine mutige Veröffentlichung und unsere <em>CD des Monats</em>, erschienen im September 2011.<br style="clear: both;" /><br />
<div id="gdsr_mureview_block_8197_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div></p>
<p>Das 2-CD-Set <strong>Erik Satie &#8211; Uspud</strong> von<strong> Reinbert de Leeuw</strong> ist am 16. September 2011 auf Etcetera (KTC 1427) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0056EYORK/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0056EYORK" title="Reinbert de Leeuw: Erik Satie - Uspud bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B0056EYORK/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B0056EYORK&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Erik-Satie-1866-1925-Uspud-Ballett-in-3-Akten-f%FCr-Klavier/hnum/4928972/iampartner/n31" title="Reinbert de Leeuw: Erik Satie - Uspud bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Erik-Satie-1866-1925-Uspud-Ballett-in-3-Akten-f_FCr-Klavier/hnum/4928972/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Prélude de la Porte héroïque du Ciel</li>
<li>Sonneries de la Rose + Croix</li>
<li>Le Fils de Étoiles</li>
<li>Danses Gothiques</li>
<hr />
<li>Uspud</li>
</ol>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/0a0573bdf86b447397cd9cefbb1994ee" width="1" height="1" alt=""></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Coro National de Cuba · Chamber Choir Entrevoces, Digna Guerra: El canto quiere ser luz – Cuban Choral Music</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2011/08/coro-national-de-cuba-%c2%b7-chamber-choir-entrevoces-digna-guerra-el-canto-quiere-ser-luz-%e2%80%93-cuban-choral-music/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 08:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[César Alejandro Carrillo]]></category>
		<category><![CDATA[Chorwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Electo Silva]]></category>
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		<category><![CDATA[Frank Fernández]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Brouwer]]></category>
		<category><![CDATA[Miguel Matamoros]]></category>
		<category><![CDATA[Oscar Hernández]]></category>
		<category><![CDATA[Roberto Valera]]></category>
		<category><![CDATA[Silvio Rodriguez]]></category>
		<category><![CDATA[Wilma Alba Cal]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.codaex.de/?p=7989</guid>
		<description><![CDATA[Es ist wohl nicht nur ein romantisches Vorurteil, dass Musik in Kuba einen anderen Stellenwert, ein anderes Selbstverständnis hat als andernorts. Kuba vereint in seiner Musik, besser gesagt in seinen Musiken, verschiedene Einflüsse aus Europa, Afrika und Nord- und Mittelamerika sowie der karibischen Nachbarinseln: Son, Mambo, Habanera, Salsa, Trova, Nueva Trova, Timba, Reggaetón: Die Stile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/08/Kubanische-Flagge.png" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[7989]"><img class="alignright size-medium wp-image-7992" title="Kubanische Flagge" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/08/Kubanische-Flagge-300x150.png" alt="Kubanische Flagge" width="180" height="90" /></a>Es ist wohl nicht nur ein romantisches Vorurteil, dass Musik in Kuba einen anderen Stellenwert, ein anderes Selbstverständnis hat als andernorts. Kuba vereint in seiner Musik, besser gesagt in seinen Musiken, verschiedene Einflüsse aus Europa, Afrika und Nord- und Mittelamerika sowie der karibischen Nachbarinseln: Son, Mambo, Habanera, Salsa, Trova, Nueva Trova, Timba, Reggaetón: Die Stile der populären <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kubanische_Musik" title="Kubanische Musik auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Kubanische_Musik?referer=');">kubanischen Musik</a> verändern sich stetig, befruchten sich gegenseitig und haben einen beachtlichen Einfluss auf die Kunstmusik des modernen Kubas, die wiederum nicht mehr eindeutig von der Volksmusik zu trennen ist. Kuba besitzt eine der heterogensten und facettenreichsten Musiklandschaften der Welt; die kubanische Musik ist spätestens seit dem Wim-Wenders&#8211;Film <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buena_Vista_Social_Club" title="Buena Vista Social Club auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Buena_Vista_Social_Club?referer=');">Buena Vista Social Club</a> (1999) und dem dazugehörigen Soundtrack von Ry Cooder und den Musikern des <em>Buena Vista Social Club</em> (wieder einmal) weltweit angesagt. »Chan-Chan« von <a>Compay Segundo</a>, geschrieben von einem über 80-jährigen, avancierte zum weltweiten Hit.<br />
<span id="more-7989"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/08/Coro-National-de-Cuba-Digna-Guerra-El-canto-quiere-ser-luz.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[7989]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7995" title="Coro National de Cuba · Chamber Choir Entrevoces, Digna Guerra: El canto quiere ser luz – Cuban Choral Music" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/08/Coro-National-de-Cuba-Digna-Guerra-El-canto-quiere-ser-luz-150x150.jpg" alt="Coro National de Cuba · Chamber Choir Entrevoces, Digna Guerra: El canto quiere ser luz – Cuban Choral Music" width="150" height="150" /></a>Aber selbstverständlich gibt es nicht nur kubanische <em>Instrumental</em>musik, im Gegenteil: Chorwerke oder Arrangements für Chöre haben in Kuba eine lange Tradition. Der <strong>Coro Nacional de Cuba</strong> beschäftigt sich seit seiner Gründung 1960  mit der gesamten Bandbreite der Chorliteratur, wobei neben der internationalen Chormusik von der Renaissance bis zur Gegenwart vor allem die kubanische Volks- und Kunstmusik (und ihre Misch- und Übergangsformen) im Mittelpunkt seines Repertoires steht. Seit 1975 wird der Chor von Digna Guerra geleitet, die 1981 auch den Kammerchor <strong>Entrevoces</strong> gründete, der sich ebenfalls (aber in kleinerer Besetzung) um populäre Musik, Volksmusik und Kunstmusik im gleichen Maße widmet.</p>
<p>Auf &#8220;El canto quiere ser luz&#8221; (zu Deutsch: <em>Das Lied will Licht sein</em>, einem Titel eines vertonten Gedichts von Federico García Lorca) präsentieren die beiden Chöre unter der Leitung von <strong>Digna Guerra</strong> einen Querschnitt durch sein kubanisch geprägtes Repertoire mit geistlicher Musik, Vertonungen spanischsprachiger Lyrik sowie Volksmusik. Selbst eine beschwingte Chorfassung des berühmten »Chan-Chan« darf zum Abschluss der CD nicht fehlen.</p>
<p title="Electo Silva - Biography">Die CD besticht durch<em> </em>klares, vibratoloses Singen mit einer wirklich traumwandlerisch sicheren Intonation, feinste südamerikanische Rhythmen und ein Chorklang voller Dynamik, so facetten- und nuancenreich, dass man ihn sich einfach nicht besser vorstellen kann. Dabei glänzt der Chor (vielmehr die beiden Chöre, die in unterschiedlicher Stärke zu hören sind) durch technische Perfektion und lebendige, temperamentvolle Darbietungen. Die Werke der vornehmlich kubanischen Komponisten, darunter hierzulande (noch) so unbeschriebene Blätter wie <a href="http://www.composers21.com/compdocs/valerar.htm" title="Roberto Valera - Biography" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.composers21.com/compdocs/valerar.htm?referer=');">Roberto Valera</a> (*1938), <a href="http://www.frankfernandezpianista.com/pages/index.php" title="Frank Fernández - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.frankfernandezpianista.com/pages/index.php?referer=');">Frank Fernández</a> (*1944), Oscar Hernández (1891-1967), <a href="http://www.soycubano.com/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=323%3Aelecto-silva-gainza&amp;catid=37%3Amusica&amp;Itemid=84&amp;lang=en" title="Electo Silva - Biography" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.soycubano.com/index.php?option=com_content_amp_view=article_amp_id=323_3Aelecto-silva-gainza_amp_catid=37_3Amusica_amp_Itemid=84_amp_lang=en&amp;referer=');">Electo Silva</a> (*1930), dem in Kuba immer noch populären Son-Musiker Miguel Matamoros (1894-1971) vom gleichnamigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tr%C3%ADo_Matamoros" title="Trio Matamoros auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Tr_C3_ADo_Matamoros?referer=');">Trio</a>, dem Liedermacher <a href="http://www.silviorodriguez.org/" title="Silvio Rodriguez - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.silviorodriguez.org/?referer=');">Silvio Rodriduez</a> (* 1946),  der jungen Komponistin Wilma Alma Cal (*1988) und die international bekannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leo_Brouwer" title="Leo Brouwer auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Leo_Brouwer?referer=');">Leo Brouwer</a> (1939) und natürlich Francisco Repilado alias <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Compay_Segundo" title="Compay Segundo auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Compay_Segundo?referer=');">Compay Segundo</a> (1907-2003), zeichnen ein abwechslungsreiches, lebendiges Bild der kubanischen Chormusik. Eine berauschende, aber über alle Maßen feingliedrige CD.</p>
<p>Hier noch eine Live-Aufnahme mit Auszügen der »5 Canciones« von Wilma Alba Cal mit dem <em>Coro Entrevoces</em>, aufgenommen beim <a href="http://www.modfestivals.org/iccc_allgemein_de.php" title="Modfestivals - 12. int. Kammerchor-Wettbeweb" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.modfestivals.org/iccc_allgemein_de.php?referer=');">12. Internationalen Kammerchor-Wettbewerb in Marktoberdorf</a>,  außerdem ein Video des einzigen nicht-spanischsprachigen Liedes auf der CD, dem »Prayer« des US-Amerikaners <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ren%C3%A9_Clausen" title="René Clausen auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/en.wikipedia.org/wiki/Ren_C3_A9_Clausen?referer=');">René Clausen</a> (1953). Der <em>Coro Entrevoces</em> gewann den Wettbewerb übrigens mit der höchsten Auszeichnung »<em>international hervorragend</em>«. Ein Urteil, dem man sich unbedingt anschließen muss.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/TlPV1QTZ2rI?rel=0" frameborder="0" width="560" height="345"></iframe></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/zhSXYfHi4wA?rel=0" frameborder="0" width="560" height="345"></iframe></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-647" title="CD des Monats - blog.codaex.de" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/01/CD-des-Monats-Codaex.jpg" alt="CD des Monats - blog.codaex.de" width="66" height="66" />Originelles, hochklassiges und interessantes Repertoire und ein sensationeller Chor mit wunderschönen Solo-Stimmen: Ein Album, das von der ersten bis zur letzten Sekunde gelungen ist und genreübergreifend überragenden Hörgenuss bereitet. <em>CD des Monats</em>, erschienen im August 2011.<br style="clear:both;"></p>
<div id="gdsr_mureview_block_7989_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>El canto quiere ser luz  – Cuban Choral Music</strong> des <strong>Coro National de Cuba</strong> mit dem <strong>Kammerchor Entrevoces</strong> unter der Leitung von <strong>Digna Guerra</strong> ist am 19. August 2011 auf MDG (MDG 602 1704) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005DZINCO/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005DZINCO" title="Coro National de Cuba · Chamber Choir Entrevoces, Digna Guerra: El canto quiere ser luz – Cuban Choral Music bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B005DZINCO/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B005DZINCO&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Coro-Nacional-de-Cuba-El-Canto-Quiere-Ser-Luz/hnum/9719173/iampartner/n31" title="Coro National de Cuba · Chamber Choir Entrevoces, Digna Guerra: El canto quiere ser luz – Cuban Choral Music bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Coro-Nacional-de-Cuba-El-Canto-Quiere-Ser-Luz/hnum/9719173/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li><em>Roberto Valera -</em> Babalù en La Habana Vieja</li>
<li><em>Roberto Valera</em> &#8211; Conoces un fuego que no da calor</li>
<li><em>Frank Fernández -</em> Vertigo de Lluvia</li>
<li><em>Frank Fernández -</em> Las Casas</li>
<li><em>Oscar Hernández -</em> La rosa roja</li>
<li><em>César Alejandro Carrillo -</em> Missa Sine Nomine</li>
<li><em>Electo Silva -</em> Para ti</li>
<li><em>Miguel Matamoros -</em> Juramento &#8220;Bolero&#8221; from Cuba</li>
<li><em>Wilma Alba Cal -</em> 5 Canciones</li>
<li><em>René Clausen -</em> Prayer</li>
<li><em>Silvio Rodriguez -</em> Hay quin precisa</li>
<li><em>Silvio Rodriguez -</em> Locuras</li>
<li><em>Leo Brouwer -</em> Son Mercedes</li>
<li><em>Francisco Repilado</em> alias<em> Compay Segundo -</em> Chan-Chan</li>
</ol>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/264bfaa665f043e994fba4c6b372d641" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>London Philharmonic Orchestra, Edward Gardner: Benjamin Britten &#8211; The Turn of the Screw (Glyndebourne 2007)</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2011/07/london-philharmonic-orchestra-edward-gardner-benjamin-britten-the-turn-of-the-screw-glyndebourne-2007/</link>
		<comments>http://blog.codaex.de/2011/07/london-philharmonic-orchestra-edward-gardner-benjamin-britten-the-turn-of-the-screw-glyndebourne-2007/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 12:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Benjamin Britten]]></category>
		<category><![CDATA[Glyndebourne]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Oper]]></category>

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		<description><![CDATA[Benjamin Britten (1913-1976) gehört zu den vielseitigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Für quasi jede Gattung hat der Engländer bedeutende Werke komponiert; ein Schwerpunkt seiner Arbeit war stets die Oper. Zwischen den 1940er und den frühen 1970er Jahren schrieb Britten nicht weniger als elf Opern, darunter so herausragende Meisterwerke wie Peter Grimes (1945), A Midsummer Night&#8217;s Dream [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/Benjamin-Britten.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[7667]"><img class="alignright size-medium wp-image-2345" title="Benjamin Britten" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/Benjamin-Britten-232x300.jpg" alt="Benjamin Britten" width="116" height="150" /></a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Britten" title="Benjamin Britten auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Britten?referer=');">Benjamin Britten</a> (1913-1976) gehört zu den vielseitigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Für quasi jede Gattung hat der Engländer bedeutende Werke komponiert; ein Schwerpunkt seiner Arbeit war stets die Oper. Zwischen den 1940er und den frühen 1970er Jahren schrieb Britten nicht weniger als elf Opern, darunter so herausragende Meisterwerke wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Grimes" title="B. Britten: Peter Grimes auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Peter_Grimes?referer=');">Peter Grimes</a> (1945), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ein_Sommernachtstraum_%28Britten%29" title="B. Britten: Ein Sommernachtstraum auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Ein_Sommernachtstraum_28Britten_29?referer=');">A Midsummer Night&#8217;s Dream</a> (1960), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Death_in_Venice" title="B.Britten: Death in Venice auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Death_in_Venice?referer=');">Death in Venice</a> (1973) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Turn_of_the_Screw_%28Oper%29" title="B. Britten: The Turn of the Screw auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/The_Turn_of_the_Screw_28Oper_29?referer=');">The Turn of the Screw</a> (1954), die zu den erfolgreichsten und bedeutendsten Opern des 20. Jahrhunderts gehörten. Sie erfreuen sich bis heute ungebrochener Beliebtheit und tauchen nicht selten auf den Spielplänen der Opernhäuser weltweit auf. Sowohl die von Britten gewählten, teilweise mit seinem Lebensgefährten, dem Tenor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Pears" title="Peter Pears auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Peter_Pears?referer=');">Peter Pears </a>(1910-1986), gemeinsam geschriebenen Libretti, als auch die kunstvoll komponierte und instrumentierte Musik tragen zum dauerhaften Erfolg seiner Opern bei.<br />
<span id="more-7667"></span><br />
Brittens Kammeroper <em>The Turn of the Screw</em> (die früher verwendeten deutschen Titel &#8220;Die Drehung der Schraube&#8221;, &#8220;Die sündigen Engel&#8221; oder &#8220;Die Besessenen&#8221; sind äußerst unglücklich gewählt und werden heute nicht mehr benutzt) mit ihrer unheimlichen Geistergeschichten-Handlung nach der gleichnamigen Novelle von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Henry_James" title="Henry James auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Henry_James?referer=');">Henry James</a> ist für viele das heimliche Highlight im hochklassigen Opern-Œuvre Brittens. Als sie beim <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Glyndebourne_Festival_Opera" title="Glyndebourne Festival Opera auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Glyndebourne_Festival_Opera?referer=');">Glyndebourne</a>-Opernfestival 2007 auf den Spielplan gesetzt wurde, sollte es einer der größten Erfolge des an Höhepunkten gewiss nicht armen Festivals werden. Der Erfolg war so groß, dass man sich nun entschlossen hat, die Opernproduktion bei der diesjährigen Ausgabe des Festivals wieder auf den Spielplan zu setzen. Parallel dazu ist nun ein Mitschnitt der Aufführungen 2007  als Doppel-CD erschienen.</p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/07/LPO-E.-Gardner-B.-Britten-The-Turn-of-the-Screw.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[7667]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7673" title="LPO, E. Gardner: Benjamin Britten - The Turn of the Screw" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/07/LPO-E.-Gardner-B.-Britten-The-Turn-of-the-Screw-300x285.jpg" alt="LPO, E. Gardner: Benjamin Britten - The Turn of the Screw" width="150" height="142" /></a>Wie immer bei den Veröffentlichungen auf dem Glyndebourne-eigenen Label, ist schon die Ausstattung der Veröffentlichung beeindruckend. Das 60-seitige Booklet mit zahlreichen Bildern der Inszenierung, dem vollständigen Libretto und einer ausführlichen Einführung in das Werk (auf Englisch), sowie einer Zusammenfassung der Handlung (auch auf Französisch und Deutsch) befindet sich in einem geschmackvoll gestalteten, stabilen Digibook.</p>
<p>Aber es ist natürlich nicht nur die Verpackung, die diese Aufnahmen zu einer Bereicherung in der <em>Turn-of-the-Screw</em>-Diskografie machen: Die Live-Aufnahmen überzeugen durch ein gutes Klangbild, das sehr gut das tatsächliche Klangerlebnis im Saal wiedergibt, durch hervorragende Sänger, vor allen in den Hauptrollen, allen voran die schwedische Sopranistin <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Camilla_Tilling" title="Camilla Tilling auf en.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/en.wikipedia.org/wiki/Camilla_Tilling?referer=');">Camilla Tilling</a> als Gouvernante und die beiden Nachwuchssänger Joanna Songi als  <em>Flora</em> und Christopher Sladdin als <em>Miles</em>. Und geradezu phänomenal ist die Musik dieser Einspielung geraten: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Edward_Gardner_%28conductor%29" title="Edward Gardner auf en.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/en.wikipedia.org/wiki/Edward_Gardner_28conductor_29?referer=');">Edward Gardner</a> leitet das <a href="http://www.lpo.co.uk/" title="London Philharmonic Orchestra - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.lpo.co.uk/?referer=');">London Philharmonic Orchestra</a> mit nicht nachlassender Spannung und Präzision durch die wendige Partitur und gestaltet die Oper zu einem berauschenden, spannenden Gesamtkunstwerk.</p>
<p>Wer noch keine Aufnahme dieser Oper besitzt, der sollte hier getrost zugreifen und auch Fans, die Brittens eigene (Mono-)Aufnahme (von 1954, Decca) im Schrank stehen haben, finden hiermit eine aktuelle, hochklassige Neuinterpretation der Oper.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/T959RdicpNI" frameborder="0" width="560" height="349"></iframe></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-647" title="CD des Monats - blog.codaex.de" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/01/CD-des-Monats-Codaex.jpg" alt="CD des Monats - blog.codaex.de" width="66" height="66" />Eine der spannendsten Opern des 20. Jahrhunderts in einer beeindruckenden Einspielung mit hervorragend besetzten Hauptrollen und einer makellosen Orchesterleistung, das Ganze in einer wundervoll ausgestatteten Edizion: Ein kleines Juwel für die CD-Sammlung und die <em>CD des Monats</em>, erschienen im Juli 2011.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_7667_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die Doppel-CD <strong>Benjamin Britten &#8211; The Turn of the Screw</strong>, eingespielt vom<strong> London Philharmonic Orchestra</strong> unter der Leitung von<strong> Edward Gardner</strong> mit <strong>Camilla Tilling</strong> in der Hauptrolle der Governess während des <strong>Glyndebourne 2007</strong> Festivals ist am 15. Juli 2011 bei Glyndebourne (GFO 01107) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004U8E94G/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004U8E94G" title="LPO, Edward Gardner: Benjamin Britten - The Turn of the Screw bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B004U8E94G/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B004U8E94G&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Benjamin-Britten-1913-1976-The-Turn-of-the-Screw-op-54/hnum/1243568/iampartner/n31" title="LPO, Edward Gardner: Benjamin Britten - The Turn of the Screw bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Benjamin-Britten-1913-1976-The-Turn-of-the-Screw-op-54/hnum/1243568/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p>Cast:</p>
<p>William Burden (Tenor) <em>- Prologue, Peter Quint</em><br />
Camilla Tilling (Sopran) <em>- Governess</em><br />
Joanna Songi (Sopran) <em>-  Flora</em><br />
Christopher Sladdin (Knaben-Sopran) <em>- Miles</em><br />
Anne-Marie Owens (Mezzosopran) <em>- Mrs Grose</em><br />
Emma Bell (Sopran) <em>- Miss Jessell</em></p>
<p>London Philharmonic Orchestra, Edward Gardner</p>
<p>Aufgenommen im August 2007 in Glyndebourne, England<br />
<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/d22bf67ed8a0486ba396909f4ed920c4" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Viktoria Mullova &amp; The Matthew Barley Ensemble: The Peasant Girl</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 08:30:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
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		<guid isPermaLink="false">http://blog.codaex.de/2011/06/viktoria-mullova-the-matthew-barley-ensemble-the-peasant-girl/</guid>
		<description><![CDATA[Die Violinistin Viktoria Mullova gehört zu den bedeutendsten und integersten Künstlerpersönlichkeiten in der (klassischen) Musikszene. Seitdem Sie nach ihrer Flucht aus der Sowjetunion 1983 die internationale Bühne betrat, machte sich die Russin als technisch brillante und kompromisslose Interpretin barocker und klassischer Musik einen Namen. Um ihre Ausdrucksmöglichkeiten zu erweitern, gründete sie 1994 ihr eigenes Mullova [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/06/Viktoria-Mullova-The-Peasant-Girl.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[7258]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7244" title="Viktoria Mullova - The Peasant Girl" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/06/Viktoria-Mullova-The-Peasant-Girl-300x300.jpg" alt="Viktoria Mullova - The Peasant Girl" width="180" height="180" /></a>Die Violinistin <a href="http://www.viktoriamullova.com/" title="Viktoria Mullova - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.viktoriamullova.com/?referer=');">Viktoria Mullova</a> gehört zu den bedeutendsten und integersten Künstlerpersönlichkeiten in der (klassischen) Musikszene. Seitdem Sie nach ihrer Flucht aus der Sowjetunion 1983 die internationale Bühne betrat, machte sich die Russin als technisch brillante und kompromisslose Interpretin barocker und klassischer Musik einen Namen.</p>
<p>Um ihre Ausdrucksmöglichkeiten zu erweitern, gründete sie 1994 ihr eigenes <em>Mullova Ensemble</em> und verließ 2005 ihr langjähriges Label Philips (im Vertrieb des Branchenriesen Universal), um fortan auf <a href="http://www.onyxclassics.com/" title="Onyx Classics - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.onyxclassics.com/?referer=');">Onyx Classics</a> <em>noch</em> kompromissloser ihre Vorstellungen von Programmauswahl und Interpretation umsetzen zu können. Seitdem hat sie beim englischen Nobel-Label eine ganze Reihe von Alben veröffentlicht (<a href="http://blog.codaex.de/2010/06/viktoria-mullova-kristian-bezuidenhout-ludwig-van-beethoven-%e2%80%93-violin-sonatas-nos-3-9/" title="Viktoria Mullova &amp; Kristian Bezuidenhout: Ludwig van Beethoven – Violin Sonatas Nos. 3 &amp; 9" class="liinternal">zuletzt</a> die überaus spannende Beethoven-Veröffentlichung mit zwei Violinsonaten), die von der Kritik und vom Publikum einhellig gelobt wurden. Im Laufe der Jahre hat sie sich zwar immer mehr dem historisch-informierten Spiel verschrieben, hat dabei aber auf Individualität und eigene Interpretation niemals verzichtet.<br />
<span id="more-7258"></span><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00004XMXR/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00004XMXR" target="_blank" class="liimagelink" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B00004XMXR/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B00004XMXR&amp;referer=');"><img class="alignright" style="border: 0pt none;" title="Viktoria Mullova - Through The Looking Glass (bei amazon.de)" src="http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;Format=_SL110_&amp;ASIN=B00004XMXR&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=AsinImage&amp;WS=1&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;ServiceVersion=20070822" border="0" alt="Viktoria Mullova - Through The Looking Glass (bei amazon.de)" width="125" height="125" />I</a>m Jahr 2000 veröffentlichte Viktoria Mullova zum ersten Mal ein Album der ganz anderen Art: Die mittlerweile nicht mehr erhältliche  CD <em>Through The Looking Glass</em> <small>(offenbar benannt nach dem Originaltitel von C. S. Lewis zweitem Teil der Alice-Saga, <em>Alice hinter den Spiegeln</em>)</small> beinhaltete zum ersten Mal eine Zusammenarbeit mit ihrem Ehemann, dem Cellisten und Jazz-Musiker <a href="http://www.matthewbarley.com/" title="Matthew Barley - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.matthewbarley.com/?referer=');">Matthew Barley</a> und dessen Ensemble (Julian Joseph, Klavier; Paul Clarvis, Schlagzeug &amp; Percussion; Sal Walton, Marimba, Vibraphon &amp; Percussion). Auf dem Album spielte die Mullova zum ersten Mal auf CD nicht-klassische Werke von so unterschiedlichen Künstlern wie Alanis Morisette, den Bee Gees, Youssou N&#8217;Dour, Miles Davis, The Beatles und Joe Zawinul in subtilen Bearbeitungen Barleys ein. Spätestens hier lernte das Publikum die andere, non-konformistische und neugierige Seite der Ausnahme-Virtuosin kennen.</p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/06/Viktoria-Mullova-Photo-Nick-White.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[7258]"><img class="alignleft size-medium wp-image-7266" title="Viktoria Mullova - Photo © Nick White; Quelle: viktoriamullova.com" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/06/Viktoria-Mullova-Photo-Nick-White-300x200.jpg" alt="Viktoria Mullova - Photo © Nick White; Quelle: viktoriamullova.com" width="180" height="120" /></a>Mit einem ähnlichen Konzept, den gleichen Musikern und teilweise sogar den gleichen Stücken wagt Viktoria Mullova auf ihrem neuen Album &#8220;The Peasant Girl&#8221; (zu Deutsch: <em>Das Bauernmädchen</em>) erneut ein Crossover-Experiment mit ihrem Ehemann. Quer durch die Genres Pop, Jazz, Klezmer, Weltmusik und Klassik geht es auf dem Album nicht darum, klassische Musik besonders gefällig und populäre Musik besonders klassisch darzubieten (eine Falle, in die viele genreübergreifenden Projekte tappen), sondern ihre Anpassungsfähigkeit, Wandelbarkeit und Improvisationskunst zu belegen. Und hier hat Viktoria Mullova wirklich einiges zu bieten, wenn sie wie entfesselt durch die Genres, Stile und Stimmungen aufspielt: Kein Zweifel, in den letzten Jahren ist Viktoria Mullova von der ambitionierten Quereinsteigerin in Sachen Jazz zu einer vollwertigen Jazz-Musikerin heran gereift. Wer es nicht besser weiß, der hört bei den &#8216;nicht-klassischen&#8217; Stücken (Oh, wie ich diese Unterscheidungen verabscheue!) ihre klassische Ausbildung nicht mehr heraus. Und das ist auch gut so.</p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/06/Matthew-Barley-Photo-Nick-White.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[7258]"><img class="alignright size-medium wp-image-7276" title="Matthew Barley - Photo © Nick White; Quelle: matthewbarley.com" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/06/Matthew-Barley-Photo-Nick-White-225x300.jpg" alt="Matthew Barley - Photo © Nick White; Quelle: matthewbarley.com" width="135" height="180" /></a>Highlights des Albums sind zum einen das melancholische Titelstück &#8220;The Peasant&#8221; aus der Feder von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joe_Zawinul" title="Joe Zawinul auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Joe_Zawinul?referer=');">Joe Zawinul</a> (1932-2007), in der Originalfassung von der Jazzrock-Band Weather Report (ursprünglich auf dem elften Studioalbum der Band &#8220;Domino Theory&#8221; von 1984), zum anderen das abschließende Duo für Violine und Cello, op. 7 von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zolt%C3%A1n_Kod%C3%A1ly#Kammermusik" title="Zoltán Kodály auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Zolt_C3_A1n_Kod_C3_A1ly_Kammermusik?referer=');">Zoltán Kodály</a> (1882-1967), bei dem das Ehepaar Mullova/Barley durch harmonisches Zusammenspiel zu glänzen weiß. Mag sein, dass sich Barley üblicherweise eher in anderen musikalischen Gefilden aufhält, an mangelndem Talent für dieses aufwühlende Stück &#8216;klassische Musik&#8217; mangelt es ihm gewiss nicht. Besonders stark ist der &#8220;Band-Auftritt&#8221; auch bei der zweiten Zawinul-Nummer &#8220;The Pursuit of the Woman with the Feathered Hat&#8221; (ursprünglich auf dem Weather-Report-Album &#8220;Mr. Gone&#8221; von 1978), hier weiß vor allem der Pianist Julian Joseph zu gefallen.</p>
<p>In den Anmerkungen im Beiheft schreibt Matthew Barley über ihre (gemeinsame) Liebe zu <em>jeglicher</em> guten Musik und zur Leidenschaft des lebenslangen Lernens. Diese Doppel-CD ist ein beeindruckender Beleg für diese Liebe und für ihre Fähigkeit voneinander zu lernen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-647" title="CD des Monats - blog.codaex.de" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/01/CD-des-Monats-Codaex.jpg" alt="CD des Monats - blog.codaex.de" width="75" height="75" />Auch wenn auf dem Cover nur der Name Viktoria Mullova steht, so ist dieses Album ein gleichberechtigtes Projekt der Eheleute Mullova/Barley und, sofern in die einzelnen Stücke involviert, der gesamten Band.<br />
Eine überaus abwechslungsreiche und erfreuliche <em>CD des Monats</em>, erschienen im Juni 2011.<br style="clear: both;" /></p>
<div id="gdsr_mureview_block_7258_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die Doppel-CD <strong>The Peasant Girl</strong> von <strong>Viktoria Mullova</strong> mit <strong>The Matthew Barley Ensemble</strong> ist am 17. Juni 2011 bei Onyx Classics (ONYX 4070) und kann im  Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004YWRUJ4/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004YWRUJ4" title="Viktoria Mullova: The Peasant Girl auf amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B004YWRUJ4/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B004YWRUJ4&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Viktoria-Mullova-The-Peasant-Girl/hnum/4928962/iampartner/n31" title="Viktoria Mullova: The Peasant Girl auf jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Viktoria-Mullova-The-Peasant-Girl/hnum/4928962/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li><em>DuOud arr. Matthew Barley</em> &#8211; For Nedim (For Nadia)</li>
<li><em>John Lewis/Bratsch arr. Barley</em> &#8211; Django</li>
<li><em>Florian Hermann arr. Barley</em> &#8211; Dark Eyes</li>
<li><em>Bratsch arr. Barley</em> &#8211; Er Nemo Klantz with Bartók duos</li>
<li><em>Weather Report (Joe Zawinul) arr. Barley</em> &#8211; The Peasant</li>
<li><em>Béla Bartók</em> &#8211; 7 Duos für Violine und Cello (aus <em>44 Duos für zwei Violinen</em>)</li>
<li><em>Matthew Barley</em> &#8211; Yura (on a Russian folk theme – Lyuba)</li>
<hr />
<li><em>Bratsch arr. Barley</em> &#8211; Bi Lovengo</li>
<li><em>Weather Report (Joe Zawinul) arr. Barley</em> &#8211; The Pursuit of the Woman with the Feathered Hat</li>
<li><em>Youssou N’Dour</em> &#8211; Life</li>
<li><em>Zoltán Kodály</em> &#8211; Duo für Violine und Cello, op.7</li>
</ol>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/55a07d94231a43069a5eddc13811f246" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Michael Nyman Band: Michael Nyman &#8211; Facing Goya</title>
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		<pubDate>Sun, 29 May 2011 15:15:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederveröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[21. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Nyman]]></category>
		<category><![CDATA[Minimal Music]]></category>
		<category><![CDATA[Oper]]></category>

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		<description><![CDATA[Der britische Komponist Michael Nyman (*1944) gehört zu den derzeit weltweit bekanntesten und erfolgreichsten zeitgenössischen Komponisten. Er ist hierzulande vor allem für seine Filmmusiken (und hier insbesondere für die Musik des Jane-Campion-Films Das Piano) bekannt; seine zahlreichen Opern, seine Kammermusik und Orchesterwerke bleiben für große Teilen des Publikums ein Geheimtipp, den es zu entdecken gilt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/05/Michael-Nyman.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[6915]"><img class="size-thumbnail wp-image-6888 alignleft" title="Michael Nyman - Foto (cc) Josep Renalias; Quelle: wikipedia.org" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/05/Michael-Nyman-e1306057821207-150x150.jpg" alt="Michael Nyman - Foto (cc) Josep Renalias; Quelle: wikipedia.org" width="135" height="135" /></a>Der britische Komponist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Nyman" title="Michael Nyman auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Michael_Nyman?referer=');">Michael Nyman</a> (*1944) gehört zu den derzeit weltweit bekanntesten und erfolgreichsten zeitgenössischen Komponisten. Er ist hierzulande vor allem für seine Filmmusiken (und hier insbesondere für die Musik des Jane-Campion-Films <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Piano" title="The piano (Das Piano) auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Das_Piano?referer=');">Das Piano</a>) bekannt; seine zahlreichen Opern, seine Kammermusik und Orchesterwerke bleiben für große Teilen des Publikums ein Geheimtipp, den es zu entdecken gilt. Wie so viele Komponisten des 20. Jahrhunderts (s. auch zuletzt hier im Blog → <a href="http://blog.codaex.de/2011/05/filarmonica-900-gianandrea-noseda-nino-rota-symphony-no-3-%c2%b7-divertimento-concertante-%c2%b7-concerto-soiree/" title="Filarmonica ’900, Gianandrea Noseda: Nino Rota – Symphony No. 3 · Divertimento concertante · Concerto soirée" class="liinternal">Nino Rota</a>), ist die Filmmusik nur <em>eine</em> Facette des künstlerischen Schaffens, die aufgrund ihres Erfolgs die gesamte Bandbreite des Œuvres ein wenig überlagert. In der englischsprachigen Welt finden allerdings auch jene Werke ein breiteres Publikum, die nicht spezifisch für Filme geschrieben wurden, eine Tendenz, die sich in den vergangenen Jahren erfreulicherweise auch auf Kontinentaleuropa und insbesondere auf Deutschland zu übertragen scheint. In Zusammenarbeit mit dem Badischen Staatstheater in Karlsruhe wurden zwischen 2002 und 2005 gleich drei seiner Opern uraufgeführt: Im Jahr 2002 »<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Facing_Goya" title="M. Nyman - Facing Goya auf en.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/en.wikipedia.org/wiki/Facing_Goya?referer=');">Facing Goya</a>«, 2004 »Man and Boy: DaDa« und 2005 »Love Counts«.<br />
<span id="more-6915"></span></p>
<div id="attachment_6917" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/05/Facing-Goya-2002-Cover.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[6915]"><img class="size-medium wp-image-6917   " title="Facing Goya (2002-Cover)" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/05/Facing-Goya-2002-Cover-300x254.jpg" alt="Facing Goya (2002-Cover)" width="150" height="127" /></a><p class="wp-caption-text">Facing Goya (2002-Cover)</p></div>
<p>Die über zwei Stunden lange, über vier Akte verlaufende Oper <em>Facing Goya</em> (Libretto: Victoria Hardie) hat eine lange Entwicklungsgeschichte hinter sich, die sich über mehrere Jahrzehnte erstreckt, bis sie in einer (endgültigen?) Fassung aufgeführt und aufgenommen wurde. Als Quellen enthält sie zum einen Motive aus der 1985 entstandenen TV-Produktion »The Kiss« (mit Texten italienischer Maler des 15. Jahrhunderts), zum anderen basiert sie auf den Einakter »Vital Statistics« (Libretto: Victoria Hardie) von 1987. Im Laufe der Jahre arbeiteten Nyman und Hardie immer wieder an <em>Vital Statistics</em>, fügte Ideen hinzu, verwarf Konzepte usw., bis daraus die heute bekannte Fassung <em>Facing Goya</em> entstand, die dann auch 2002 für Nymans damaliges Label Warner Classics aufgenommen und veröffentlicht wurde. Es sangen Winnie Böwe (Sopran), Marie Angel (Sopran), Hilary Summers (Alt), Harry Nicoll (Tenor) und Omar Ebrahim (Bariton), der schon bei <em>The Kiss</em> den männlichen Gesangspart übernommen hatte. Es spielte das Kammerensemble Michael Nyman Band (!) unter der Leitung des Komponisten.</p>
<div id="attachment_6892" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/05/Michael-Nyman-Facing-Goya.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[6915]"><img class="size-thumbnail wp-image-6892 " title="Michael Nyman - Facing Goya (2011 Cover)" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/05/Michael-Nyman-Facing-Goya-150x150.jpg" alt="Michael Nyman - Facing Goya (2011 Cover)" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Facing Goya (2011 Cover)</p></div>
<p>2005 gründete Michael Nyman, als einer der ersten zeitgenössischen Komponisten, seine eigene Plattenfirma <a href="http://www.michaelnyman.com/music/mnrecords" title="MN Records - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.michaelnyman.com/music/mnrecords?referer=');">MN Records</a>, um volle künstlerische (und wirtschaftliche) Kontrolle über seine Musik haben zu können. Auf <em>MN Records</em> erscheinen aber nicht nur Neuproduktionen, sondern (nach und nach) bereits bei anderen Labels veröffentlichte Aufnahmen, an denen Michael Nyman die Rechte besitzt bzw. zurückerhalten konnte.</p>
<p>Und wie essentiell diese Wiederveröffentlichung ist, kann man erst ermessen, wenn man eingetaucht ist in diese faszinierende, verwirrende und skurrile Geschichte um Genetik, Klonen und den Schädel des berühmten Malers, der das Geheimnis seiner Kunst preisgeben soll. Die ungewöhnliche Instrumentierung (Streicher, Bläsern &#8211; inklusive <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Euphonium" title="Euphonium auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Euphonium?referer=');">Euphonium</a> &#8211; und zwei (E-)Gitarren), die exzellenten Sänger machen aus der langen Oper eine überraschend kurzweilige, abwechslungsreiche Angelegenheit. Vor allem Hilary Summers mit ihrer natürlichen Intonation und ihrem warm gefärbten Alt ist unbedingt hörenswert. Dazu kommt Nymans unnachahmliche Art Genre-Grenzen zu ignorieren und zu verwischen: Auch wenn es dem einen oder anderen als Blasphemie vorkommen mag, so kann man sich durchaus einzelne Nummern (fast) als Stücke vorstellen, die so auch auf einem Avantgarde-Rock-Album der spätem 1970er hätten erscheinen können. Andere Stücke zeigen wiederum Referenzen an die großen britischen Opernkomponisten des 20. Jahrhunderts (sogar ein wenig <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Britten" title="Benjamin Britten auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Britten?referer=');">Britten</a> ist vernehmbar), andere haben regelrechten Ohrwurm-Charakter.</p>
<p>Die Neuausgabe kommt in einem schön gestalteten Digipak, mit einem ausführlichen (allerdings nur englischsprachigen) seperaten Booklet in einem stabilen Schuber und mit einer Bonus-CD, auf der Auszüge (jeweils dem 2. Akt) aus den zeitlich nahen Opern <em>Man and Boy: DaDa</em> und <em>Love Counts</em> zu hören sind.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-647" title="CD des Monats - blog.codaex.de" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/01/CD-des-Monats-Codaex.jpg" alt="CD des Monats - blog.codaex.de" width="75" height="75" />Eine zeitgenössische Oper, die man gehört haben sollte, gerade wenn man normalerweise nicht unbedingt ein Opern-Fan ist und  sich musikalisch in anderen Genres zu Hause fühlt. Der Filmmusik-Komponist Michael Nyman erweist sich als einer originellsten und versiertesten Opern-Komponisten. <em>CD des Monats</em> im Mai 2011.<br style="clear:both;"></p>
<div id="gdsr_mureview_block_6915_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Das 2-CD-Set (plus Bonus-CD) <strong>Facing Goya</strong> mit der <strong>Michael Nyman Band</strong> ist am 20. Mai 2011 auf MN Records (MNRCD 121) wiederveröffentlicht worden und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004R7Z3BS/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004R7Z3BS" title="Michael Nyman - Facing Goya bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B004R7Z3BS/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B004R7Z3BS&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Michael-Nyman-geb-1948-Facing-Goya/hnum/4940341/iampartner/n31" title="Michael Nyman - Facing Goya bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Michael-Nyman-geb-1948-Facing-Goya/hnum/4940341/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.<br />
<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/a3616a997cfa49f4b0a775e1230b7d4d" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Ilona Then-Bergh &amp; Michael Schäfer: Grigorij Krein / Samuil Feinberg &#8211; Violin Sonatas</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 07:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD des Monats]]></category>
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		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
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		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
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		<category><![CDATA[Spätromantik]]></category>
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		<description><![CDATA[Sie gelten zurecht als eines der neugierigsten Duos im deutschsprachigen Raum und haben mit ihren Veröffentlichungen immer wieder Mut zu einem Programm bewiesen, das abseits der eingetretenen Pfade für die Musik zu Unrecht vergessener Komponisten eintritt: Die beiden Münchener Ilona Then-Bergh (Violine) und Michael Schäfer (Klavier) haben bereits mehrfach in der Vergangenheit mit ihren Veröffentlichungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Ilona-Then-Bergh.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[6691]"><img class="alignright size-full wp-image-840" title="Ilona Then-Bergh, Bild © genuin.de" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Ilona-Then-Bergh.jpg" alt="Ilona Then-Bergh, Bild © genuin.de" width="186" height="140" /></a>Sie gelten zurecht als eines der neugierigsten Duos im deutschsprachigen Raum und haben mit ihren Veröffentlichungen immer wieder Mut zu einem Programm bewiesen, das abseits der eingetretenen Pfade für die Musik zu Unrecht vergessener Komponisten eintritt: <a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Markus-Schäfer.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[6691]"><img class="size-thumbnail wp-image-841 alignleft" title="Markus Schäfer, Bild © genuin.de" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Markus-Schäfer-150x150.jpg" alt="Markus Schäfer, Bild © genuin.de" width="125" height="125" /></a>Die beiden Münchener Ilona Then-Bergh (Violine) und Michael Schäfer (Klavier) haben bereits mehrfach in der Vergangenheit mit ihren Veröffentlichungen für das Leipziger Label <a href="http://www.genuin.de/" title="genuin.de - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.genuin.de/?referer=');">Genuin</a> nahezu unbekannte Werke für Violine und Klavier zu Tage gefördert, die es wirklich wert ist entdeckt und gehört zu werden. Statt auf altbekanntestes, erarbeitet sich das Duo mit echtem Entdeckergeist ein ganz eigenes Repertoire.</p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/2010/02/ilona-then-bergh-michael-schafer-sylvio-lazzari-volkmar-andreae-samtliche-werke-fur-violine-und-klavier/" title="Ilona Then-Bergh &amp; Michael Schäfer: Sylvio Lazzari / Volkmar Andreae – Sämtliche Werke für Violine und Klavier" class="liinternal">Zuletzt</a> nahmen sie sich auf überzeugende Weise (&#8216;<em>Die besondere CD</em>&#8216; 02/2010 hier im Blog) der Fin-De-Siècle-Komponisten Sylvio Lazzari und Volkmar Andreae an; nun stellt das Paar erneut eine interessante Kombination von zwei Komponisten vor. Auf ihrem neuen Album sind die Violinsonaten von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grigori_Abramowitsch_Krein" title="Grigorij Krein auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Grigori_Abramowitsch_Krein?referer=');">Grigorij Krein</a> (1879-1957) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Samuil_Jewgenjewitsch_Feinberg" title="Samuil Feinberg auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Samuil_Jewgenjewitsch_Feinberg?referer=');">Samuil Feinberg</a> (1890-1962) zu hören.<br />
<span id="more-6691"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/05/Ilona-Then-Bergh-Michael-Schaefer-Grigorij-Krein-Samuil-Feinberg-Violin-Sonatas.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[6691]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6704" title="Ilona Then-Bergh &amp; Michael Schäfer: Grigorij Krein / Samuil Feinberg - Violin Sonatas" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/05/Ilona-Then-Bergh-Michael-Schaefer-Grigorij-Krein-Samuil-Feinberg-Violin-Sonatas-150x150.jpg" alt="Ilona Then-Bergh &amp; Michael Schäfer: Grigorij Krein / Samuil Feinberg - Violin Sonatas" width="150" height="150" /></a>Um es vorweg zu nehmen: Für die Wahrnehmung der Musik der beiden (nicht nur) hierzulande unbekannten russische Meister der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, könnte diese CD einen kleinen, bescheidenen, aber durchaus wirkungsvollen Wendepunkt bedeuten. Denn was das Duo Then-Bergh/Schäfer hier zu Tage gefördert und wirklich engagiert auf höchstem Niveau eingespielt hat, ist ein beeindruckendes Plädoyer für die Komponisten Krein und Feinberg, zwei von so vielen unbekannt gebliebenen russischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Dabei trennen die beiden Komponisten nicht nur elf Jahre und (die in der Musik gewichtig sein können), sondern auch unterschiedliche ästhetische Ansätze. Gemeinsam haben sie ihre russisch-jüdischen Wurzeln, die sie allerdings ganz unterschiedlich in ihrem Personalstil verarbeiten haben &#8211; oder eben nicht.</p>
<p>Die Musik Grigorij Kreins ist einerseits geprägt von der vorrevolutionären russischen Musik eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Nikolajewitsch_Skrjabin" title="Alexander Scriabin auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Nikolajewitsch_Skrjabin?referer=');">Alexander Scriabin</a> (1872-1915) und andererseits der romantischen Welt seines Lehrers <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Reger" title="Max Reger auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Max_Reger?referer=');">Max Reger </a>(1873-1916). Beides verband Krein geschickt miteinander und suchte bei seinen Werken &#8211; nicht notwendigerweise bei der Violinsonate &#8211; eine thematische und klangliche Nähe zur jüdischen Themenwelt. Krein gilt deswegen als einer der wichtigsten Vertreter der &#8216;Neuen Jüdischen Schule&#8217; in Russland.</p>
<p>Feinberg hingegen sah sich, trotz seiner jüdischen Wurzeln, nie als Teil dieser Schule und blieb bei seinen Werken nondeskript. Stattdessen lehnte er sich bei seinen Werken sowohl ebenfalls an Scriabin, aber auch an deutsche Traditionen an, insbesondere Bach und Beethoven. Der Komponist und Pianist litt wie alle sowjetischen Künstler sehr an den Restriktionen des kulturpolitischen Apparats und war im In- und Ausland hauptsächlich als Musiker bekannt. Seine 1960 entstandene Violinsonate entstand im post-stalinistischen Tauwetter der Chruschtschow-Ära und belegt sein außergewöhnliches Talent für strukturierte, ineinander verflochtene Sätze, Themen und Zitate und einer bemerkenswert unrührseligen Melancholie, die so viele andere Komponisten der Sowjetzeit ganz unterschiedlich umgesetzt haben.</p>
<p>Ilona Then-Bergh und Michael Schäfer ist es auf diesem Album gelungen, den Geist dieser Werke, das aufbrausend-leidenschaftliche des jungen Kreins und das resigniert, bittersüß-melancholische, verinnerlichte des späten Feinbergs adäquat umzusetzen. Es steckt viel Würde und Poesie, viel Liebe zum Detail in diesen Werken. Den beiden Münchenern ist es gelungen, die Vielschichtigkeit der beiden Komponisten überzeugend und intensiv umzusetzen. Michael Schäfer spielt mal lyrisch, mal kraftvoll, bleibt aber stets angenehm unsentimental, ebenso wie seine Partnerin Ilona Then-Bergh, die durch ihr bewegliches, wendiges und unverkrampftes Spiel den Zuhörer eins um andere Mal verzaubert.</p>
<p>Die CD erscheint in der Genuin-Reihe &#8220;Un!Erhört&#8221;, in der Klavier- und Kammermusik des 19. und 20. Jahrhunderts zu Gehör gebracht wird, »<em>die unerhört spannend und originell, unerhört interessant und packend, unkonventionell und exzentrisch ist, die aber &#8211; aus welchen Gründen auch immer &#8211; unerhörterweise aus dem Fokus der Wahrnehmung verschwunden (oder gar nicht erst hineingelangt) ist.</em>« Eine bessere Visitenkarte für diese Reihe kann man sich kaum vorstellen. <em>Grigorij Krein / Samuil Feinberg &#8211; Violin Sonatas</em> ist nicht nur eine Muss für Freunde der russischen Musik des 20. Jahrhunderts, sondern auch (und vor allem) eine lohnende Entdeckung für alle Kammermusikfreunde, die nicht immer nur Variationen des hinlänglich bekannten hören wollen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-647" title="CD des Monats - blog.codaex.de" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/01/CD-des-Monats-Codaex.jpg" alt="CD des Monats - blog.codaex.de" width="71" height="71" />Das Duo Then-Bergh/Schäfer hat sich selbst übertroffen: Sowohl interpretatorisch, als auch musikhistorisch gelingt ihnen mit »Grigorij Krein / Samuil Feinberg &#8211; Violin Sonatas« eine herausragende Produktion in ihrem beeindruckenden Katalog, der ihre Experimentierfreude und Entdeckergeist, aber auch ihr außergewöhnliches musikalisches Einfühlungsvermögen nachdrücklich belegt. Eine wirklich würdige <em>CD des Monats</em>, erschienen im April 2011.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_6691_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Grigorij Krein / Samuil Feinberg &#8211; Violin Sonatas</strong> von <strong>Ilona Then-Bergh &amp; Michael Schäfer </strong>ist bei Genuin (GEN 11203) am 15. April 2011 erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004TNZVOE/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004TNZVOE" title="Ilona Then-Bergh &amp; Michael Schäfer: Grigorij Krein / Samuil Feinberg – Violin Sonatas auf amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B004TNZVOE/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B004TNZVOE&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Grigorij-Krein-Sonate-f%FCr-Violine-Klavier-op-11/hnum/4939840/iampartner/n31" title="Ilona Then-Bergh &amp; Michael Schäfer: Grigorij Krein / Samuil Feinberg – Violin Sonatas auf jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Grigorij-Krein-Sonate-f_FCr-Violine-Klavier-op-11/hnum/4939840/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Grigorij Krein: Violinsonate in G-Dur, op. 11</li>
<li>Grigorij Krein: Poème, op. 25</li>
<li>Grigorij Krein: Zwei Stücke über jakutische Themen</li>
<li>Samuil Feinberg: Violinsonate, op. 46</li>
</ol>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/273da9f7548b4098bf25c92a4af1c8fe" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Julia Fischer · Netherlands Chamber Orchestra, Yakov Kreizberg: Wolfgang Amadeus Mozart &#8211; The Violin Concertos</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2011/03/julia-fischer-%c2%b7-netherlands-chamber-orchestra-yakov-kreizberg-wolfgang-amadeus-mozart-the-violin-concertos/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 11:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederveröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Violine]]></category>
		<category><![CDATA[Wiener Klassik]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Amadeus Mozart]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist wohl hinlänglich bekannt, dass Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) nicht nur ein versierter Pianist, sondern auch ein vorzüglicher Violinist war. Gerade in seiner Jugend war die Violine eng mit seiner Karriere verbunden. Als 16-jähriger erhielt er seine erste Anstellung: Als Konzertmeister (also als 1. Violinist) der Salzburger Hofkapelle. In seiner Salzburger Zeit zwischen 1772 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/Wolfgang-Amadeus-Mozart.jpg" target="_blank" class="liimagelink" rel="lightbox[6137]"><img class="alignright size-medium wp-image-2224" title="Wolfgang Amadeus Mozart" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/Wolfgang-Amadeus-Mozart-279x300.jpg" alt="Wolfgang Amadeus Mozart" width="167" height="180" /></a>Es ist wohl hinlänglich bekannt, dass <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart" title="Wolfgang Amadeus Mozart auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart?referer=');">Wolfgang Amadeus Mozart</a> (1756-1791) nicht nur ein versierter Pianist, sondern auch ein vorzüglicher Violinist war. Gerade in seiner Jugend war die Violine eng mit seiner Karriere verbunden. Als 16-jähriger erhielt er seine erste Anstellung: Als Konzertmeister (also als 1. Violinist) der Salzburger Hofkapelle. In seiner Salzburger Zeit zwischen 1772 und 1777 (und später noch einmal als Hoforganist zwischen 1779 und 1781) komponierte er dann auch die meisten Konzertstücke für Violine, danach hingegen sollte die Violine nur noch einen untergeordneten Rang in seinem Œuvre einnehmen und Mozart sollte fortan nur noch als Pianist, Organist und Komponist in Erscheinung treten. Vielleicht kann man diese Abkehr von der Violine mit dem Unglück über das enge, provinzielle Reglement am Salzburger Hof erklären, aus dem der junge Mozart während seiner (zweifachen) Salzburger Zeit vergeblich dauerhaft auszubrechen versuchte. Der junge &#8220;Teenie&#8221;-Mozart schrieb in der frühen Salzburger Zeit alle fünf Violinkonzerte und das <em>Concertone</em> für zwei Violinen, KV 190, etwas später folgte die <em>Sinfonia concertante</em> für Violine und Viola, KV 364. Die anderen kleineren Werke (das <em>Adagio</em>, KV 261 und die beiden <em>Rondo</em>s, KV 269 und 373) entstanden ebenfalls zeitnah in Salzburg.<br />
<span id="more-6137"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/03/Julia-Fischer-W.-A.-Mozart-Violin-Concertos.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[6137]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6151" title="Julia Fischer: W. A. Mozart - Violin Concertos" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2011/03/Julia-Fischer-W.-A.-Mozart-Violin-Concertos-150x150.jpg" alt="Julia Fischer: W. A. Mozart - Violin Concertos" width="150" height="150" /></a>Auch wenn sich durch den tragischen Anlass der Fokus bei dieser Aufnahme zunächst auf den kürzlich verstorbenen Dirigenten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yakov_Kreizberg" title="Yakov Kreizberg auf de.wikipedia.org" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Yakov_Kreizberg?referer=');">Yakov Kreizberg</a> (<em>blog.codaex.de</em> <a href="http://blog.codaex.de/2011/03/yakov-kreizberg-verstorben/" title="Yakov Kreizberg verstorben" class="liinternal">berichtete</a>) richtet: Die unumstrittene Protagonistin dieser schön aufgemachten 3-SACD+Bonus-DVD-Box ist die Münchener Weltklasse-Violinistin <a href="http://www.juliafischer.com:8080/index.jsp?lang=de" title="Julia Fischer - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.juliafischer.com_8080/index.jsp?lang=de&amp;referer=');">Julia Fischer</a>. Die Leichtigkeit, mit der sie auf diesen Aufnahmen aus den Jahren 2005 bis 2007 durch das vollständige Repertoire für Solo-Violine und Orchester spielt, machen aus diesen jugendlichen Mozart-Werken ein uneingeschränktes Hörvermögen, uneingeschränkt auch, weil Julia Fischer es vermeidet, Mozart zu überzeichnen, die Musik zu verzuckern, gleich wenn man betonen sollte, dass man bei der Wahl der (modernen) Instrumente und der Klangregie auf eine eher tradtionelle Sichtweise der Werke eingelassen hat. Historisch-informiert ist dies nicht, aber es funktioniert eben doch.</p>
<p>Alles was man am jungen Mozart kennt und schätzt, hier bekommt man es (natürlich auch dank eines äußerst lebendigen Orchesters) zu hören: Es steckt so viel Ausgelassenes, so viel Unbeschwertes und Tänzerisches in dieser Musik, dass man wirklich nicht erahnen kann, welchen inneren Konflikten Mozart in jenen 1770er Jahren in Salzburg ausgesetzt war.</p>
<p>Die drei SACDs sind ursprünglich als Einzel-Alben im Normalpreis-Bereich beim renommierten niederländischen Label <a href="http://www.pentatonemusic.com/" title="PentaTone Classics - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.pentatonemusic.com/?referer=');">PentaTone</a> erschienen, das vorliegende <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/CD-_und_DVD-Verpackungen#Digipak" title="Digipak auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/CD-_und_DVD-Verpackungen_Digipak?referer=');">Digipak</a> ist samt Bonus-DVD (mit Filmausschnitten aus verschiedenen Aufnahme-Sessions) im Midprice-Sektor auch preislich eine erstklassige Wahl.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-647" title="CD des Monats - blog.codaex.de" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/01/CD-des-Monats-Codaex.jpg" alt="CD des Monats - blog.codaex.de" width="66" height="66" />Diese Aufnahmen leben vor allem von der Natürlichkeit und Leichtigkeit, mit der Julia Fischer musiziert und die sie auf das gesamte Ensemble überträgt. Der hervorragende Klang der Aufnahmen macht sie auch für audiophile Musikfans sehr interessant. Die Bonus-DVD gibt schließlich Einblick in die Aufnahme-Sessions. Ein lohnenswertes Gesamtpaket. <em>CD des Monats</em>, veröffentlicht im März 2011.<br style="clear: both;" /></p>
<div id="gdsr_mureview_block_6137_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Das 3-SACD+DVD-Album <strong>Wolfgang Amadeus Mozart &#8211; The Violin Concertos</strong> von <strong>Julia Fischer</strong> mit dem <strong>Netherlands Chamber Orchestra</strong> unter der Leitung von <strong>Yakov Kreizberg</strong> ist am 18. März 2011 auf PentaTone Classics (PTC 5186453) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004DIPKZ0/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004DIPKZ0" title="Julia Fischer · Netherlands Chamber Orchestra, Yakov Kreizberg: W. A. Mozart - Violinkonzerte bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B004DIPKZ0/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B004DIPKZ0&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Wolfgang-Amadeus-Mozart-Violinkonzerte-Nr-1-5/hnum/1442056/iampartner/n31" title="Julia Fischer · Netherlands Chamber Orchestra, Yakov Kreizberg: W. A. Mozart - Violinkonzerte bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Wolfgang-Amadeus-Mozart-Violinkonzerte-Nr-1-5/hnum/1442056/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p>Inhalt:</p>
<ol>
<li>Violinkonzert No. 1 in B-Dur, KV 207</li>
<li>Violinkonzert No. 2 in D-Dur, KV, 211</li>
<li>Violinkonzert No. 5 in A-Dur, KV 219</li>
<hr />
<li>Violinkonzert No. 3 in G-Dur, KV 216</li>
<li>Violinkonzert No. 4 in D-Dur,KV 218</li>
<li>Adagio in E-Dur, KV 261</li>
<li>Rondo in B-Dur, KV 269</li>
<hr />
<li>Sinfonia concertante für Violine und Viola in Es-Dur, KV 364</li>
<li>Rondo in C-Dur, KV 373</li>
<li>Concertone für 2 Violinen in C-Dur, KV 190</li>
</ol>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/4b6c0032897240599320fb2cedb25563" width="1" height="1" alt=""></p>
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