Archiv für die Kategorie: “Auszeichnungen”
In der etwas unübersichtlichen Welt der internationalen Musikpreise gibt es erstaunlich wenige Preise, die ihr Hauptaugenmerk auf das legen, was die Musik im Grunde ausmacht – die Komposition – und erstaunlich viele, die ihren Schwerpunkt auf Solisten einerseits und veröffentlichte Tonträger andererseits legen. Eine Ausnahme bildet hier der Ivor Novello Award. Benannt nach dem walisischem Entertainer der 1930er und 1940er Jahre Ivor Novello, ist es ausdrücklich (»Honouring excellence in music writing«) ein (genreübergreifender) Preis für Songwriter und Komponisten und hat einen entsprechend hohen Stellenwert bei der Zunft. Die Verleihung der sogenannten “Ivors” findet bereits seit 1955 jährlich statt.
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Schlagwörter: 20. Jahrhundert, 21. Jahrhundert, Ivor Novello Awards, Michael Nyman
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Und weiter geht es mit weiteren Auszeichnungen für diesjährige Codaex-Veröffentlichungen. Einmal mehr wurden von Codaex vertriebene CDs auf der vierteljährlichen Bestenliste des unabhängigen Preises der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet, auf der die interessantesten und gelungensten Veröffentlichungen des vergangenen Quartals in verschiedenen Kategorien – von Klassik bis Pop/Rock – auszeichnet werden und die als Nominierung für den begehrten (noch begehrteren) Jahrespreisen gelten.
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Schlagwörter: 2011, Bestenliste, Jazz Legacy Productions, Linn, Monty Alexander, Preis der deutschen Schallplattenkritik, Thomas Arne
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Die englische Violinistin Tasmin Little wurde am Donnerstag bei den Classic Brit Awards 2011 mit dem Kritikerpreis für ihre beeindruckende Neu-Interpretation des Violinkonzerts in h-Moll, op. 61 von Edward Elgar (1857-1934), im Januar bei Chandos erschienen, ausgezeichnet. Gemeinsam mit dem Royal Scottish National Orchestra unter der Leitung von Andrew Davis hatte die auch sehr in der Jugend-Förderung aktive Musikerin eine einfühlsame, sinnliche Interpretin des opulenten Konzerts erwiesen. Dank einer fein auszubalancierten Aufnahme gelang mit der Veröffentlichung eine rundum hervorragende Einspielung des Violinkonzerts, die mit Sicherheit zu den empfehlenswertesten Aufnahmen des Konzerts zu gelten hat.
Den gesamten Artikel zur Preisverleihung bei den Brit Awards 2011 gibt es → hier
Die SACD Edward Elgar – Violin Concerto · Interlude from ‘The Crown of India” · Polonia von Tasmin Little und dem Royal Scottish National Orchestra unter der Leitung von Andrew Davis ist am 14. Januar 2011 auf Chandos (CHSA 5083) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.
Schlagwörter: 20. Jahrhundert, Classic Brit Awards, Edward Elgar, Konzert, Spätromantik, Tasmin Little, Violine
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Immerhin eine Auszeichnung konnten die Codaex-Vertriebslabels beim diesjährigen BBC Music Magazine Award 2011 gewinnen (nominiert waren außerdem drei weitere Titel in drei Kategorien, Details hier → Link). Der BBC Music Magazine Award ist (hauptsächlich) ein Publikumspreis, d.h. die Leser (und Musikhörer) können über den Sieger in den sechs Hauptkategorien abstimmen, nomiert wird eine Vorab-Auswahl allerdings von der Redaktion. Darüber hinaus verleiht noch eine unabhängige Jury vier renommierte Sonderpreise.
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In der (Jury-) Kategorie »Technical Excellence« wurde der Komponist und Organist David Briggs (*1962) für seine Aufnahme der »Mass for Notre Dame« auf Hyperion Records mit dem Trinity College Choir, Cambridge unter der Leitung von Stephen Layton ausgezeichnet.
Schon beim Erscheinen schwärmte die sonst so sachliche britische Musikzeitschrift Gramophone überschwenglich:
»I can confidently say that this recording is one of the finest CDs of sacred choral and organ music you’ll ever hear. I’m not ashamed to say I had tears in my eyes; listeners who are churchgoers and nonbelievers alike will find this disc a profoundly moving experience.
(Ich kann getrost sagen, dass dies eine der besten CDs mit geistlicher Chor-und-Orgelmusik ist, die Sie jemals hören werden. Ich schäme mich nicht zuzugeben, dass mir die Tränen in den Augen standen; Kirchgänger und nicht gläubige Hörer werden gleichermaßen diese Platte als eine tief bewegende Erfahrung erleben«
– Gramophone Editor’s Choice, July 2010
Die CD David Briggs – Mass for Notre Dame mit David Briggs (Orgel & Komposition) und dem Trinity College Choir Cambridge unter der Leitung von Stephen Layton ist am 25. Juni 2010 auf Hyperion (CDA67808) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie → amazon.de und → jpc.de (Links öffnen die jeweilige Produktseite) bestellt werden.
Schlagwörter: 21. Jahrhundert, BBC Music Magazine, David Briggs, Messe, Orgel
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Gestern noch gingen von Codaex vertriebene Künstler und Veröffentlichungen bei der Verleihung der 53. Grammys leer aus (trotz immerhin sieben Nominierungen) – wie quasi jedes Jahr wurde die europäische Musikwelt weitgehend ignoriert und die nordamerikanische Musikwelt feierte sich in über 100 Kategorien selbst – heute gibt es aber wieder erfreuliches über Codaex-Veröffentlichungen zu berichten.
Viermal im Jahr (am 15. Februar, am 15. Mai, am 15. August und am 15. November) veröffentlicht das unabhängige Gremium des Preises der deutschen Schallplattenkritik eine vierteljährliche Bestenliste, die die interessantesten und gelungensten Veröffentlichungen des vergangenen Quartals in verschiedenen Kategorien, von Klassik bis Pop/Rock, auszeichnet und die als Nominierung für den begehrten (noch begehrteren) Jahrespreisen gelten.
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Schlagwörter: 2011, Bestenliste, Continuum, Georg Katzer, Marc-André Hamelin, Preis der deutschen Schallplattenkritik, Sonar Quartett
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Am 13. Februar 2011 werden in Los Angeles zum 53. Mal die Grammy Awards verliehen. Der wohl bekannteste internationale Musikpreis wird seit 1959 von der National Academy of Recording Arts and Sciences jährlich in derzeit 109 Kategorien vergeben, darunter sind natürlich auch zahlreiche Kategorien mit klassischer Musik.
Traditionell ist der Blick der National Academy stark auf Nordamerika und nordamerikanische Produktionen fokussiert. Umso erfreulicher ist es, wenn auch dieses Jahr wieder einige europäische Produktionen nominiert wurden, darunter auch einige im Codaex-Vertrieb.
Alle Grammy-Nominierungen finden sich auf dieser → Seite, hier die Codaex-relevanten Nominierungen.
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Schlagwörter: Anton Bruckner, Chandos, Coro, Cybele Records, Essener Philharmoniker, Gimell, Grammy Award, Hans-Werner Henze, Harry Christophers, Hyperion, Mariss Jansons, Peter Phillips, RCO Live, Royal Concertgebow Orchestra, Stefan Soltesz, The Sixteen, The Tallis Scholars, Tomas Luis de Victoria
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Der Preis der deutschen Schallplattenkritik ist zweifelsohne einer der renommiertesten europäischen Musikpreise. Neben den begehrten Jahrespreisen veröffentlicht das unabhängige Kritikergremium viermal im Jahr (am 15. Februar, am 15. Mai, am 15. August und am 15. November) auch eine beachtenswerte vierteljährliche Bestenliste, die die interessantesten und gelungensten Veröffentlichungen des vergangenen Quartals in verschiedenen Kategorien, von Klassik bis Pop/Rock, auszeichnet.
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Schlagwörter: 2010, Bestenliste, Preis der deutschen Schallplattenkritik
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Selten zuvor hat sich ein Kammermusik-Ensemble so schnell an die Weltspitze katapultiert wie das Prager Pavel Haas Quartet. Nach seinen ersten beiden Alben mit Werken ihrer tschechischen Landsmänner Leoš Janáček und Pavel Haas (L. Janáček Quartett No. 2; P. Haas Quartett No. 2, Supraphon 2006 und L. Janáček Quartett No.1; P. Haas Quartett Nos. 1 & 3, Supraphon, 2007), bewies es mit dem Album Sergei Prokofiev – String Quartets Nos. 1 & 2 · Sonata for two Violins (s. dazu auch → Besprechung im Blog), dass es auch außerhalb der Literatur seines Heimatlandes auf höchstem Niveau musizieren kann: Nun wurde das Quartett für das beim tschechischen Traditionslabel Supraphon erschienene Album letzte Woche mit einem der renommiertesten Kritikerpreise überhaupt, dem Diapason d’Or de l’Année für das beste Kammermusik-Album des Jahres in Paris ausgezeichnet.
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Schlagwörter: 20. Jahrhundert, Diapason d’Or, Kammermusik, Pavel Haas Quartet, Sergei Prokofiev
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Die britische Musikzeitschrift Gramophone ist eine der ältesten und renommiertesten Musikzeitschriften der Welt. Ihr Werbeslogan »The world’s unrivalled authority on classical music since 1923« (zu Deutsch: “Die weltweit einzigartige Autorität in klassischer Musik seit 1923″) zeugt nicht zur von Stolz und Selbstbewusstsein, sondern trifft den Kern eigentlich sehr gut: Kaum ein Magazin, das es mit dem Renommee des Gramophone aufnehmen könnte (zumindest nicht in der englischsprachigen Welt). Die Zeitschrift verleiht jährlich den wohl wichtigsten englischen Musikpreis. Bei der diesjährigen Ausgabe, schnitten von Codaex vertriebene Labels und Veröffentlichungen recht gut ab.
Hier die Codaex-Preisträger im einzelnen:
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Schlagwörter: 2010, Chandos, Charles Mackerras, Gramophone Award, Hyperion, Linn, Supraphon, The Cardinall's Musick
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Der Verein Preis der deutschen Schallplattenkritik ist ein unabhängiger Zusammenschluss aus rund 140 namhaften Musikkritikern, Journalisten und Musikexperten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz und vergibt den namenhaftesten und wichtigsten deutschen Preis für Musikproduktionen.
Bisher war die Website eher spartanisch gestalten. Nun wurde die Website komplett neu erstellt und ist seit einigen Tagen online. Neben einem ansprechenden graftischen Design, kann man nun oft Hörbeispiele bei den Preisträgern der Jahres- und Vierteljahreslisten anhören. Ein Besuch lohnt sich.
→ http://www.schallplattenkritik.de
Übrigens twittert der Preis nun auch
→ http://twitter.com/Musikkritiker
Schlagwörter: Preis der deutschen Schallplattenkritik, Relaunch
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