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	<title>blog.codaex.de &#187; Sal Pichireddu</title>
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	<description>Neuigkeiten, Besprechungen, Tipps und Termine</description>
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		<title>B&#8217;Rock XS: David Petersen &#8211; Speelstukken &#8211; Stylus Phantasticus in the Low Countries</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 06:20:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
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		<category><![CDATA[17. Jahrhundert]]></category>
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		<description><![CDATA[Über den Lübecker Komponisten David Petersen (ca. 1650-1717) ist nicht vieles bekannt und auch das wenige, dass man über ihn heute zusammentragen kann, kommt aus den unterschiedlichsten Quellen. Als gesichert gilt, dass Petersen als junger Mann nach Amsterdam ging und dort heiratete. Wahrscheinlich übte er dort den Beruf des Kaufmanns aus, war aber daneben als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über den Lübecker Komponisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Petersen" title="David Petersen auf de.wikipedia.org" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/David_Petersen?referer=');">David Petersen</a> (ca. 1650-1717) ist nicht vieles bekannt und auch das wenige, dass man über ihn heute zusammentragen kann, kommt aus den unterschiedlichsten Quellen. Als gesichert gilt, dass Petersen als junger Mann nach Amsterdam ging und dort heiratete. Wahrscheinlich übte er dort den Beruf des Kaufmanns aus, war aber daneben als Komponist und möglicherweise als Violinist aktiv. <a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/09/BRock-XS-D.-Petersen-Speelstukken.jpg" rel="shadowbox[post-3663];player=img;" class="liimagelink" title="B Rock XS: D. Petersen - Speelstukken"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3669" title="B Rock XS: D. Petersen - Speelstukken" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/09/BRock-XS-D.-Petersen-Speelstukken-150x150.jpg" alt="B Rock XS: D. Petersen - Speelstukken" width="150" height="150" /></a>Über seine Ausbildung kann ebenso nur spekuliert werden &#8211; möglicherweise war er Schüler eines Schülers des Lübecker Violinisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nicolaus_Bleyer" title="Nicolaus Bleyer auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Nicolaus_Bleyer?referer=');">Nicolaus Bleyer</a> oder des Violinisten und Komponisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Jakob_Walther" title="Johann Jacob Walther auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Johann_Jakob_Walther?referer=');">Johann Jakob Walther</a> &#8211; und stand, wie viele Musiker Norddeutschlands der Zeit, unter dem eminenten Eindruck der Musik von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Tunder" title="Franz Tunder auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Franz_Tunder?referer=');">Franz Tunder</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dietrich_Buxtehude" title="Dietrich Buxtehude auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Dietrich_Buxtehude?referer=');">Dietrich Buxtehude</a>. Auch von seinem Œuvre ist nicht viel bekannt. Außer seinem bekanntesten Werk, dem 12-teiligen Zyklus <em>Speelstukken</em> (1683), wurden nur wenige Werke von ihm publiziert, dazu gehören die 24 Lieder <em>Zede- en Harpgezangen, met Zangkunst verrykt door David Peetersen </em>für eine Singstimme und Basso continuo (1694), nach Texten seines Freundes, dem Rechtsgelehrten und Dichter Abraham Alewijn, und die Liedersammlung <em>Boertige en ernstige Minnezangen</em> (1705). Nun hat das renommierte flämische Barockorchester <a href="http://www.b-rock.org/" title="B'Rock - Homepage" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.b-rock.org/?referer=');pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.b-rock.org/?referer=http%3A%2F%2Fblog.codaex.de%2F%3Fs%3DB%2527Rock%26x%3D0%26y%3D0');" target="_blank" class="liexternal">B’Rock</a> in kleiner Besetzung (darum B’Rock XS) sechs der zwölf <em>Speelstukken</em> für das Label des flämischen Klassiksenders <a href="http://radio.klara.be/radio/10_home.php" title="Klara - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/radio.klara.be/radio/10_home.php?referer=');">Klara</a> aufgenommen.<br />
<span id="more-3663"></span><br />
Die <em>Speelstukken</em> sind wirklich bemerkenswert für ihre Zeit: Zum ersten Mal wurden in den Niederlanden (damals eine Republik!) Werke für virtuose Violine mit Basso-continuo-Begleitung veröffentlicht. Dies war eine musikalische Weiterentwicklung, ursprünglich aus Italien stammend, die es so in den Niederlanden noch nicht gegeben hatte und wie sie bald in den Niederlanden und in ganz Europa gang und gäbe werden sollte: Eine virtuoser Violinenpart wird in verschiedenen Kompositionstechniken in verschiedenen Sätzen zu einer Sonate zusammengefasst. Die <em>Speelstukken</em> stehen damit in direkter Folge der einige Jahre zuvor in Deutschland erschienenen <em>Scherzi a violino solo</em> (1676) von Johann Jacob Walther. Spieltechnik und Konzeption der beiden Sammlungen ist direkt vergleichbar, sogar die Erstdrucke ähneln sich: Die <em>Speelstukken</em> sind, ebenso wie die <em>Scherzi</em>, in einem Gravurdruck veröffentlicht worden und selbst das Notenbild ist sich ähnlich, Legt man beide Sammlungen nebeneinander, ist die Verwandtschaft klar zu erkennen. Deswegen liegt die Vermutung nah, dass Petersen zumindest Walthers Werk sehr gut gekannt haben muss.</p>
<p>Das flämische Ensemble <a href="http://www.b-rock.org/" title="B'Rock - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.b-rock.org/?referer=');">B&#8217;Rock</a> wurde 2005 auf Initiative Kontrabassisten <a href="http://www.tomdevaere.com/" title="Tom Devaere - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.tomdevaere.com/?referer=');">Tom Devaere</a> und des Cembalisten <a href="http://www.frankagsteribbe.be/Frank%20Agsteribbe/Home.html" title="Frank Agsteribbe - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.frankagsteribbe.be/Frank_20Agsteribbe/Home.html?referer=');">Frank Agsteribbe</a> gegründet und spielt in unterschiedlichen Besetzungen (je nach Werk) ohne festen Dirigenten oder musikalischen Leiter Alte Musik historisch-informiert. Der &#8216;harte Kern&#8217; besteht aus ca. 20. jungen Musikern aus ganz Europa, auf diesem Album spielen Rodolfo Richter (Violine), Martin Bauer (Viola da gamba), Tom Devaere (Violone), Wim Maeseele (Theorbe) und Frank Agsteribbe (Cembalo).</p>
<p>Zweierlei Fähigkeiten bedarf es, wenn man solche barocken Kleinode spielen will, deren Rezeptionsgeschichte noch relativ ungeschrieben ist: Zum einen braucht man eine brillante Technik und Sachkenntnis &#8211; über die verfügen Richter und seine Mitstreiter unüberhörbar; zum anderen benötigt man das richtige Einfühlungsvermögen, das <em>Feeling</em> würde man im Jazz sagen, um den Notentext in lebendige Musik umzusetzen &#8211; und auch hier zeigen sich die Flamen als <em>äußerst</em> qualifiziert. Petersens Virtuosenstücke <em>erstrahlen</em> regelrecht auf diesem Album und enthüllen die nicht ganz so neue Wahrheit, dass es im Bereich der Alten Musik noch so manchen Komponisten und so manches Werk zu entdecken und zu bewerten gilt. Petersens Violinen-Extravaganzen gehören auf jeden Fall zu den eindrucksvollsten mitteleuropäischen Beispielen virtuoser Violinenliteratur des Barocks.</p>
<p>Eine besondere Erwähnung verdient meiner Meinung nach auch das ungewöhnliche Coverfoto: Ein echter Hingucker, gerade wenn man bedenkt, dass es sich nicht um zeitgenössische Musik, sondern um barocke Kammermusik handelt. Ich wünschte, es gäbe mehr Labels, die bei der Gestaltung so viel Mut zur Phantasie beweisen würden.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_3663_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Das Album <strong>David Petersen &#8211; Speelstukken &#8211; </strong><strong>Stylus Phantasticus in the Low Countries</strong> vom Ensemble <strong>B&#8217;Rock XS</strong> ist  am 20. August 2010 auf Etcetera (KTC 4032) erschienen und kann im  Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern   wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003XKDF92?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003XKDF92" title="B'Rock XS: D. Petersen - Speelstukken bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003XKDF92?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003XKDF92&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/David-Petersen-Speelstukken/hnum/3279515/iampartner/n31" title="B'Rock XS: D. Petersen - Speelstukken bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/David-Petersen-Speelstukken/hnum/3279515/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Speelstuk No. 1 in D major</li>
<li>Speelstuk No. 7 in G major</li>
<li>Gijsbert van Steenwick: Tricabylie</li>
<li>Speelstuk No. 5  in G minor</li>
<li>Anonymous: Amarrillis</li>
<li>Speelstuk No. 2 in A minor</li>
<li>Anonymous: Daphne</li>
<li>Speelstuk No. 4  in D major</li>
<li>Speelstuk No. 10  in E minor</li>
<li>Suite (auf dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carillon" title="Carillon auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Carillon?referer=');">Carillon</a>), gespielt von <em>Carl Van Eyndhoven</em> <small>[Bonus Track als MP3 auf der CD gespeichert: Mit dem Computer aufrufbar]</small></li>
</ol>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/42c598395dc34c5fa25d7eae6fbb860a" width="1" height="1" alt=""></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wolfgang Dimetrik: Johann Sebastian Bach &#8211; Minor Music</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/09/wolfgang-dimetrik-johann-sebastian-bach-minor-music/</link>
		<comments>http://blog.codaex.de/2010/09/wolfgang-dimetrik-johann-sebastian-bach-minor-music/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 13:10:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Akkordeon]]></category>
		<category><![CDATA[Barock]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Sebastian Bach]]></category>
		<category><![CDATA[Transkription]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich einmal vor einigen Jahren durch die Kölner Altstadt, genauer gesagt durch die Passage zwischen Dom und Römisch-Germanisches Museum eilte, hörte ich einen Akkordeonist, der die berühmt-berüchtigte Toccata und Fuge in d-Moll, BWV 565 von Johann Sebastian Bach spielte. Der junge Mann, offenbar ein Musikstudent aus der nahegelegenen Kölner Hochschule für Musik und Tanz, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/04/Johann-Sebastian-Bach.jpg" rel="shadowbox[post-3629];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Johann Sebastian Bach"><img class="size-thumbnail wp-image-1426 alignright" title="Johann Sebastian Bach" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/04/Johann-Sebastian-Bach-e1280492579774-150x150.jpg" alt="Johann Sebastian Bach" width="150" height="150" /></a>Als ich einmal vor einigen Jahren durch die Kölner Altstadt, genauer gesagt durch die Passage zwischen Dom und Römisch-Germanisches Museum eilte, hörte ich einen Akkordeonist, der die berühmt-berüchtigte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Toccata_und_Fuge_d-Moll_BWV_565" title="J. S. Bach: Toccata &amp; Fuge BWV 565 auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Toccata_und_Fuge_d-Moll_BWV_565?referer=');">Toccata und Fuge in d-Moll, BWV 565</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sebastian_Bach" title="Johann Sebastian Bach auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sebastian_Bach?referer=');">Johann Sebastian Bach</a> spielte. Der junge Mann, offenbar ein Musikstudent aus der nahegelegenen <a href="http://www.hfmt-koeln.de/" title="HfMT Köln - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hfmt-koeln.de/?referer=');">Kölner Hochschule für Musik und Tanz</a>, beherrschte sein Instrument: Ich war wie vom Blitz getroffen und konnte einfach nicht mehr weitergehen, war fasziniert vom Spiel des Musikers und vom Klang seines Instruments. Beides war mir freilich wohlbekannt: Die Toccata aus zahlreichen Einspielungen (Klassik und Pop), das Akkordeon als populäres Instrument der Volksmusik-Veranstaltungen meiner Heimat Sardinien. Was mir an jenem Tag quasi <em>im Vorbeigehen</em> klar wurde (und dem Musiker mein gesamtes Kleingeld einbrachte) war, wie gut man die kontrapunktische Musik Bachs auf dem Akkordeon spielen kann, wie natürlich sie auf diesem Instrument klingt, das in der Öffentlichkeit leider viel zu oft mit fragwürdigen volkstümlichen Gassenhauern in Verbindung gebracht wird.<br />
<span id="more-3629"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/09/W.-Dimetrik-J.-S.-Bach-Minor-Music.jpg" rel="shadowbox[post-3629];player=img;" class="liimagelink" title="Wolfgang Dimetrik: J. S. Bach - Minor Music"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3651" title="Wolfgang Dimetrik: J. S. Bach - Minor Music" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/09/W.-Dimetrik-J.-S.-Bach-Minor-Music-150x150.jpg" alt="Wolfgang Dimetrik: J. S. Bach - Minor Music" width="150" height="150" /></a>Der österreichische Akkordeonist <a href="http://www.wolfgang-dimetrik.com/" title="Wolfgang Dimetrik - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.wolfgang-dimetrik.com/?referer=');">Wolfgang Dimetrik</a> ist ein Ausnahmemusiker an seinem Instrument. Auf seinem neuen Album hat er nun aus den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Englische_Suiten_(Bach)" title="J. S. Bach: Englische Suiten auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Englische_Suiten_Bach?referer=');">Englischen Suiten</a> Bachs drei der Moll-Tonarten-Suiten (Die Moll-Tonarten werden auf auf Englisch mit dem Begriff <em>minor</em> bezeichnet &#8211; daher der Titel des Albums <em>Minor Music</em>). Damit nimmt Dimetrik den Faden seiner Bach-Veröffentlichungen wieder auf: 2001 hatte  er mit einer Aufnahme der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goldberg-Variationen" title="J. S. Bach: Goldberg-Variationen auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Goldberg-Variationen?referer=');">Goldberg-Variationen</a> debütiert und die Fachwelt in Erstaunen versetzt. Lange bevor es <em>en vogue</em> wurde (dieses Jahr sind bereits mehrere Alben mit Bach auf dem Akkordeon erschienen) Bachs Kompositionen für das Akkordeon zu adaptieren, belegte Dimetrik die außerordentliche Eignung seines Instruments dafür. Genau hier setzt Dimetrik wieder an: Erstaunlicherweise handelt es sich bei seiner <em>Minor Music</em> um die erste Aufnahme der Englischen Suiten auf dem Akkordeon überhaupt, was ganz erstaunlich ist, wenn man hört, wie natürlich sie auf diesem Instrument klingen. Die akkordeonspezifischen Änderungen sind so minimal, dass sie kaum ins Gewicht fallen und man eigentlich nicht von einer <em>Transkription</em> sprechen kann: Sein Bach ist gewissermaßen mindestens ebenso genuin, wie jener, der auf einem modernen Konzertflügel gespielt wird. Was Dimetriks Instrument dem modernen Konzertflügel allerdings voraus hat, kann man auf dieser neuen CD sehr gut heraushören (auch dank einer guten Aufnahmetechnik): Transparenz und ein fein aufeinander abgestimmtes Verhältnis der Töne zueinander, die, wie passend bei Bach, <em>miteinander</em> nicht bloß gleichzeitig erklingen und dabei <em>non legato</em> und nicht bloß <em>staccato</em> (wie Glenn Gould immer betonte) gespielt werden können.</p>
<p>Puristen mögen ruhig die Nase indigniert rümpfen: Ich finde das Akkordeon gerade für Bach eine echte Alternative zum Cembalo und zum Klavier. Bachs vielschichtige Musik kann ich mich kaum klarer (im Sinne von &#8216;verständlicher&#8217;) vorstellen, als etwa auf solchen Aufnahmen. Was beim Klavier und beim Cembalo längst nicht bei jeder Aufnahme gelingt, nämlich die Architektur der Musik nachvollziehbar zu machen, gelingt Dimetrik bei seinem klaren, aber ungemein virtuosem Musizieren mühelos, geradezu spielerisch natürlich.</p>
<p>Mag sein, dass das Akkordeon im Bewusstsein der Menschen sein Image vom Schifferklavier niemals ganz ablegen wird (der Gitarre sagt man ja auch Lagerfeuer-Qualitäten nach und doch&#8230;), spätestens nach solch sorgfältigen Einspielungen sollte man für sich persönlich solche Vorurteile ad acta legen. Das Akkordeon ist ein wundervoll klingendes Instrument, das in Wolfgang Dimetrik einen begnadeten Virtuosen und Anwalt hat. Sein Bach verdient es gehört zu werden, nicht nur von einigen wenigen Akkordeon-Freunden, sondern auch von Bach-Liebhabern, die mit diesem Album eine äußerst vielschichtige Interpretation zu hören bekommen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="60" height="60" />Kein Album für Puristen und dennoch purer, reiner Bach: Wolfgang Dimetrik adaptiert Bach viel weniger, als man es zunächst glauben möchte: Seine Minor Music ist ein Beleg dafür, dass Bach nicht notwendigerweise auf dem (einzig wahren) Originalinstrument gespielt sein muss, um seine ursprüngliche Schönheit und Größe zu offenbaren. &#8216;<em>Die besondere CD</em>&#8216; im August 2010.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_3629_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Das Album<strong> </strong><strong>Johann Sebastian Bach &#8211; Minor Music</strong> von <strong>Wolfgang Dimetrik </strong>ist am 20. August 2010 auf Gramola (98819) erschienen und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern   wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000XHEGM8?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B000XHEGM8" title="W. Dimetrik: Bach - Minor Music bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B000XHEGM8?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B000XHEGM8&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Johann-Sebastian-Bach-Englische-Suiten-BWV-807-808-810-f%FCr-Akkordeon/hnum/4559988/iampartner/n31" title="W. Dimetrik: Bach - Minor Music bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Johann-Sebastian-Bach-Englische-Suiten-BWV-807-808-810-f_FCr-Akkordeon/hnum/4559988/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Englische Suite No. 2 in a-Moll, BWV 807</li>
<li>Englische Suite No. 3 in g-Moll, BWV 808</li>
<li>Englische Suite No. 5 in e-Moll, BWV 810</li>
</ol>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/52e7c8e208da4853921b1b138c6624eb" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Vorschau auf interessante Codaex-Veröffentlichungen im September 2010 &#8211; Teil 2: Kammermusik &amp; weltliche Vokalmusik</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 15:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Oper]]></category>
		<category><![CDATA[September]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Rubrik Vorschau werden zu Monatsbeginn ausgesuchte Titel aus den anstehenden Neuerscheinungen im Codaex-Vertrieb vorgestellt. Einige der Titel kommen bereits am 17. September in den Handel, die anderen folgen dann am 24. September 2010. Im gestrigen 1. Teil der Vorschau stelle ich I. Orchesterwerke und II. Wiederveröffentlichungen vor; heute folgen dann die Neuerscheinungen aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-2168 alignright" title="Neue CDs" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/CD.jpg" alt="Neue CDs" width="111" height="111" />In der Rubrik <a href="../category/2010/04/category/vorschau/" title="Kategorie &quot;Vorschau&quot; auf blog.codaex.de" target="_blank" class="liinternal">Vorschau</a> werden zu Monatsbeginn   ausgesuchte  Titel aus den anstehenden Neuerscheinungen im   Codaex-Vertrieb  vorgestellt. Einige der Titel kommen bereits am <strong>17. September </strong>in den Handel, die anderen folgen dann am <strong>24. September 2010</strong>.</p>
<p>Im gestrigen <a href="http://blog.codaex.de/2010/09/vorschau-auf-interessante-codaex-veroffentlichungen-im-september-2010-teil-1-orchesterwerke-wiederveroffentlichungen/" title="Vorschau auf interessante Codaex-Veröffentlichungen im September 2010 – Teil 1 auf blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">1. Teil der Vorschau</a> stelle ich I. Orchesterwerke und II. Wiederveröffentlichungen vor; heute folgen dann die Neuerscheinungen aus dem Bereich <strong>III. Kammermusik</strong> und <strong>IV. weltliche Vokalmusik</strong>.</p>
<p><span id="more-3621"></span></p>
<h2><strong> </strong>III. Kammermusik</h2>
<p><strong>Johann Sebastian Bach<br />
Complete Cello Suites<br />
Roel Dieltiens</strong></p>
<p>Als der Flame <a href="http://www.explorations.be/ned/default.asp" title="Ensemble Explorations - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.explorations.be/ned/default.asp?referer=');">Roel Dieltiens</a> vor einigen Jahren die Suiten für Violoncello solo von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sebastian_Bach" title="Johann Sebastian Bach" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sebastian_Bach?referer=');">Johann Sebastian Bach</a> erstmalig aufnahm, legte er eine der überzeugendsten historisch-informierten Einspielungen dieses Meilenstein für jeden Cellisten vor. Nun, fünf Jahre später, hat er die Suiten erneut aufgenommen und einige mittlweile hinzugewonnenen Erkenntnisse einfließen lassen. Auf das Ergebnis darf man gespannt sein.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Frédéric Chopin<br />
Nocturnes<br />
Dang Thai Son</strong></p>
<p style="text-align: left;">Wieder einmal eine weitere Veröffentlichung des polnischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%A9d%C3%A9ric_Chopin" title="Frédéric Chopin auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Fr_C3_A9d_C3_A9ric_Chopin?referer=');">Frédéric Chopin</a>-Instituts <a href="http://en.chopin.nifc.pl/institute/" title="NIFC - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/en.chopin.nifc.pl/institute/?referer=');">NIFC</a> auf die man sich gewiss freuen kann: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dang_Thai_Son" title="Dang Thai Son auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Dang_Thai_Son?referer=');">Dang Thai Son</a> gewann 1980 als erster asiatischer Pianist den internationalen Chopin Wettbewerb in Warschau. Für die historisch-informierte Chopin-Edition des NIFC spielte er nun die Nocturnes auf dem Érard-Flügel von 1849 ein.<br />
Zeitgleich erscheint in der Reihe ein Album mit Polonaisen,  Mazurkas und einem Rondo von Tatiana Shebanova und ein Album mit Walzern und Polonaisen, eingespielt von Marek Drewnowski.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Marc-André Hamelin<br />
Études<br />
Marc-André Hamelin</strong></p>
<p style="text-align: left;">Die kanadische Pianist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marc-Andr%C3%A9_Hamelin" title="MarcAndré Hamelin auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Marc-Andr_C3_A9_Hamelin?referer=');">Marc-André Hamelin</a> stellt sich mit seiner jüngsten Veröffentlichung  für <a href="http://www.hyperion-records.co.uk/" title="Hyperion Records - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hyperion-records.co.uk/?referer=');">Hyperion</a> mit eigenen Werken in die lange Reihe der komponierenden Virtuosen, denn was heute eher eine Ausnahme ist, war im Barock, in der Klassik und in der Romantik bis weit in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts durchaus gang und gäbe.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Willheim Killmayer · Robert Schumann<br />
Werke für Cello und Klavier<br />
Nicolas Altstaedt, Cello &amp; José Gallardo, Klavier</strong></p>
<p style="text-align: left;">Intime Werke für Cello und Klavier des 19. und 20. Jahrhunderts: Musik von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Schumann" title="Robert Schumann auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Robert_Schumann?referer=');">Robert Schumann</a> (1810-1856) und des Münchener Komponisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Killmayer" title="Wilhelm Killmayer auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Killmayer?referer=');">Wilhelm Killmayer</a> (*1927).</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Wolfgang Amadeus Mozart<br />
Violinsonaten Vol. 2<br />
Violinsonaten Vol. 3<br />
Thomas Albertus Irnberger &amp; Paul Badura-Skoda</strong></p>
<p style="text-align: left;">Gleich zwei Volumina erscheinen in der Reihe der Gesamtaufnahme der 35 Sonaten für Violine und Klavier von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart" title="Wolfgang Amadeus Mozart auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart?referer=');">Wolfgang Amadeus Mozart</a> für das Label <a href="https://www.gramola.at/de/labels/gramola/" title="Gramola - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.gramola.at/de/labels/gramola/?referer=');">Gramola</a> des jungen Salzburger Violinisten <a href="http://www.thomas-albertus-irnberger.com/" title="Thomas Albertus Irnberger - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.thomas-albertus-irnberger.com/?referer=');">Thomas Albertus Irnberger</a> und des legendären Wiener Pianisten <a href="http://www.badura-skoda.com/" title="Paul Badura-Skoda - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.badura-skoda.com/?referer=');">Paul Badura-Skoda</a>. Badura-Skoda, einer der Urväter der historischen Aufführungspraxis bei Mozart, bleibt seiner Linie treu und spielt hier auf einem der wenigen erhaltenen originalen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Gabriel_Walter" title="Anton Walter auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Anton_Gabriel_Walter?referer=');">Anton-Walter</a>-Klaviere, Irnberger spielt auf einer Violine, das von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_Stainer" title="Jakob Stainer auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Jakob_Stainer?referer=');">Jakob Stainer</a> erbaut wurde &#8211; beides also Instrumente, die zur Zeit Mozarts üblich waren.<br />
Auf Vol. 2 sind de Sonaten F-Dur KV 377, G-Dur KV 379 und A-Dur KV 526, auf Vol. 3 die Sonaten F-Dur KV 376, Es-Dur KV 380 und B-Dur KV 454 zu hören.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Heitor Villa-Lobos<br />
Complete Solo Works (for guitar)<br />
Frank Bungarten</strong></p>
<p style="text-align: left;">Die Werke für Solo-Gitarre des brasilianischen Komponisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heitor_Villa-Lobos" title="Heitor Villa-Lobos auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Heitor_Villa-Lobos?referer=');">Heitor Villa-Lobos</a> (1887-1959) gehören zu den wichtigsten und populärsten Beiträgen der Gitarrenliteratur des 20. Jahrhunderts. Der Kölner Gitarrist <a href="http://www.frankbungarten.de/" title="Frank Bungarten - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.frankbungarten.de/?referer=');">Frank Bungarten</a> hat sie auf seiner neuen SACD für das Detmolder Label <a href="http://www.mdg.de/" title="MDG - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.mdg.de/?referer=');">MDG</a> vollständig eingespielt.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p><strong>Various<br />
Classica Venezolana<br />
Anette Maiburg, Flöte mit Jesús González Brito, Cuatro  · Fabiola José, Gesang · Nirse González, Gitarre</strong></p>
<p>Auf &#8220;Classica Venezolana&#8221; begibt sich  die Flötistin und Echo-Preisträgerin Anette Maiburg auf eine  musikalische Reise durch Venezuela, zwischen traditionellen Stücken und  modernen Werken, zwischen Kompositionen mit Gesang und Werken für Gitarre oder Flöte solo. Begleitet wird sie von namenhaften venezolanischen Musikern.</p>
<p style="text-align: center;">♦♦♦</p>
<h2 style="text-align: left;">IV.  weltliche Vokalmusik</h2>
<p><strong>Wolfgang Amadeus Mozart<br />
Die Zauberflöte &amp; &#8220;Im Reich der Zauberflöte&#8221; (Doku) (Doppel-DVD)<br />
Die Zauberflöte: Highlights Live (CD)<br />
Walter Fink, Martina Masarykova, Kristiane Kaiser, Dietmar Kerschbaum, Festspielorchester der Stadt Arad, Koen Schoots</strong></p>
<p>Gleich zweimal erscheint ein Mitechnitt der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Zauberfl%C3%B6te" title="W. A. Mozart: Die Zauberflöte auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Die_Zauberfl_C3_B6te?referer=');">Zauberflöte</a> von Mozart diesjährigen <a href="http://www.ofs.at" title="Opernfestspiele St. Margarethen - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ofs.at?referer=');">Opernfestspiele</a> im Römersteinbruch in St. Margarethen im Burgenland/ Österreich: Einmal eine Zusammenfassung der Highlights der Oper auf CD, einmal die vollständige Oper plus einem &#8220;Making of&#8221; mit Blick hinter die Kulissen auf einer Doppel-DVD. Die Opernfestspiele St. Margarethen bieten seit 13 Jahren publikumsnahe Inszenierungen populärer Opern auf Europas größter Naturbühne mit beeindruckender Technik und exzellenten Künstlern.</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">♦♦♦</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vorschau auf interessante Codaex-Veröffentlichungen im September 2010 &#8211; Teil 1: Orchesterwerke &amp; Wiederveröffentlichungen</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 15:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Orchesterwerke]]></category>
		<category><![CDATA[September]]></category>
		<category><![CDATA[sinfonische Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederveröffentlichungen]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Rubrik Vorschau präsentiere ich immer zu Monatsbeginn einen ausgesuchten Überblick über die interessantesten Neuerscheinungen im Codaex-Vertrieb, die im Laufe des jeweiligen Monats (üblicherweise im letzten Drittel des Monats) in den Handel kommen. Viele dieser Titel werde ich genauer im Laufe des Monats besprechen. Alle folgenden (und noch viele weitere) Titel im Codaex-Vertrieb kommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-2168 alignleft" title="Neue CDs" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/06/CD.jpg" alt="Neue CDs" width="111" height="111" /> In der Rubrik <a href="http://blog.codaex.de/category/vorschau/" title="Kategorie &quot;Vorschau&quot; auf blog.codaex.de" target="_blank" class="liinternal">Vorschau</a> präsentiere ich immer zu Monatsbeginn einen ausgesuchten Überblick über die interessantesten Neuerscheinungen im Codaex-Vertrieb, die im Laufe des jeweiligen Monats (üblicherweise im letzten Drittel des Monats) in den Handel kommen. Viele dieser Titel werde ich genauer im Laufe des Monats besprechen.</p>
<p>Alle <em>folgenden</em> (und noch viele weitere) Titel im Codaex-Vertrieb kommen bereits teilweise <strong>17. September </strong>in den Handel, die anderen folgen am <strong>24. September 2010</strong>.</p>
<p>Im heutigen 1. Teil der Vorschau stelle ich <strong>I. Orchesterwerke</strong> und <strong>II. Wiederveröffentlichungen</strong> vor; morgen folgen dann die Neuerscheinungen aus den Bereichen III. Kammermusik und IV. weltliche Vokalmusik.<br />
<span id="more-3603"></span></p>
<h2>I. Orchesterwerke</h2>
<p><strong>Béla Bartók<br />
The 2 Violin Concertos<br />
Orchestre de la Suisse Romande, Marek Janowski &#8211; Arabella Steinbacher, Violine</strong></p>
<p>Der ungarische Komponist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bela_Bartok" title="Béla Bartók auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Bela_Bartok?referer=');">Béla Bartók</a> (1881-1945) gehört zu den zentralen Figuren und Innovatoren der Musik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seine zwei Violinkonzerte werden allerdings selten genannt, wenn es um seine wichtigsten Kompositionen geht (eher schon seine Orchesterwerke, die sechs Streichquartette, die insgesamt 44 Duos für zwei Violinen (!), sowie weitere didaktische Werke wie der <em>Mikrokosmos</em> für Klavier etc.). Die gerade mit dem Echo Klassik ausgezeichnete deutsche Violinistin <a href="http://www.arabella-steinbacher.de/" title="Arabella Steinbacher - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.arabella-steinbacher.de/?referer=');">Arabella Steinbacher</a> stellt auf ihrer neuesten SACD für das audiophile <a href="http://www.pentatonemusic.com/" title="PentaTone Classics - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.pentatonemusic.com/?referer=');">PentaTone</a>-Label die beiden höchst unterschiedlichen Konzerte, das eine stark emotional geprägt, das andere virtuos und vielschichtig. Es spielt das traditionsreiche <a href="http://www.osr.ch/" title="OSR - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.osr.ch/?referer=');">Orchestre de la Suisse Romande </a>unter der Leitung von Marek Janowski.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p><strong>Béla Bartók<br />
The Piano Concertos<br />
BBC Philharmonic, Gianandrea Nosea &#8211; Jean-Efflam Bavouzet, Klavier</strong></p>
<p>Der Pianist <a href="http://www.harrisonparrott.com/artists/Jean-Efflam_Bavouzet.asp" title="Jean-Efflam Bavouzet - Künstlerbiografie" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.harrisonparrott.com/artists/Jean-Efflam_Bavouzet.asp?referer=');">Jean-Efflam Bavouzet</a> belegt mit seiner neuesten Veröffentlichung für das britische Label <a href="http://www.chandos.net/" title="Chandos - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.chandos.net/?referer=');">Chandos</a> einmal mehr seine bemerkenswerte Bandbreite: Nach seinen Erfolgen mit Debussy und Haydn legt er nun eine Gesamteinspielung der drei Klavierkonzerte Bartóks vor, die per se genommen schon höchst unterschiedlich sind: Das erste ist (typisch für Bartók) stark rhythmisch geprägt, im zweiten stehen auch große Melodiebögen im<br />
Vordergrund, das letzte Konzert aus dem letzten Lebensjahr Bartóks offenbart neoklassizistische Tendenzen.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Anton Bruckner<br />
Sinfonie No. 5 D-Dur<br />
Gewandhausorchester Leipzig, Herbert Blomstedt</strong></p>
<p style="text-align: left;">Der schwedische Dirigent <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Blomstedt" title="Herbert Blomstedt auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Blomstedt?referer=');">Herbert Blomstedt</a> war Chefdirigent der <a href="http://www.staatskapelle-dresden.de/" title="Staatskapelle Dresden - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.staatskapelle-dresden.de/?referer=');">Staatskapelle Dresden</a> (von 1975 &#8211; 1985) zu einer Zeit, als man in der DDR einen stark christlich geprägten Künstler aus dem Westen gewiss mit einiger Skepsis beäugte. Blomstedt schaffte es aber die Staatskapelle (wieder) an die absolute Weltspitze heranzuführen und so war es nicht verwunderlich, dass er als Nachfolger von Kurt Masur zwischen 1998 und 2005 das andere hochrenommierte ostdeutsche Orchester, das <a href="http://www.gewandhaus.de/" title="Gewandhaus - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.gewandhaus.de/?referer=');">Gewandhausorchester Leipzig</a> leitete. Auch nach seiner Emeritierung bliebt er dem sächsischen Klangkörper Verbunden und kehrt seitdem mindestens einmal im Jahr ans Pult des Orchesters zurück. Die vorliegende Veröffentlichung für das Label <a href="http://www.querstand.de/index-de.html" title="Querstand - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.querstand.de/index-de.html?referer=');">Querstand</a> wurde bei zwei triumphalen Konzerten im Mai 2010 mitgeschnitten.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Elliott Carter · Udo Zimmermann<br />
musica viva vol.18:<br />
Cello Concerto · &#8220;Lieder von einer Insel&#8221; &#8211; Concerto per Violoncello ed Orchestra<br />
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Kristjan Järvi &#8211; Jan Vogler, Cello</strong></p>
<p style="text-align: left;">Die Konzertreihe &#8220;musica viva&#8221; des Bayerischen Rundfunks gehört zu den wichtigsten und etabliertesten Konzertreihen in der deutschen Kulturlandschaft, die sich mit zeitgenössischer Musik beschäftigen. Am 15. Mai 2009 stand die Uraufführung des Cellokonzerts &#8220;Lieder von einer Insel&#8221; von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Udo_Zimmermann" title="Udo Zimmermann auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Udo_Zimmermann?referer=');">Udo Zimmermann</a> auf dem Programm; am gleichen Abend wurde das Cellokonzert des US-Amerikaners <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elliott_Carter" title="Elliott Carter auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Elliott_Carter?referer=');">Elliott Carter</a> (*1908) aufgeführt, das Carter im Alter von 93 Jahren schrieb (!). Als Solist trumpfte <a href="http://www.janvogler.com/" title="Jan Vogler - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.janvogler.com/?referer=');">Jan Vogler</a> auf. Der bemerkenswerte Konzertabend wurde in bester SACD-Qualität mitgeschnitten und erscheint nun auf dem Speziallabel für zeitgenössische Musik <a href="https://neos-music.com/" title="Neos Music - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/neos-music.com/?referer=');">Neos</a>.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Felix Mendelssohn Bartholdy<br />
The Piano Concertos · Rondo brilliant op. 29<br />
Royal Flemish Philharmonic, Philippe Herreweghe &#8211; Martin Helmchen, Klavier</strong></p>
<p style="text-align: left;">Eine audiophile Neuaufnahme der beiden Klavierkonzerte von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Mendelssohn_Bartholdy" title="Felix Mendelssohn Bartholdy auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Felix_Mendelssohn_Bartholdy?referer=');">Felix Mendelssohn Bartholdy</a>, ergänzt durch das seltener gespeilte Rondo brilliant, interpretiert vom renommierten belgischen Klangkörper des <a href="http://www.defilharmonie.be/english" title="Royal Flemish Philharmonic - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.defilharmonie.be/english?referer=');">Royal Flemish Philharmonic</a> unter der kompetenten Leitung von Philippe Herreweghe und <a href="http://www.martin-helmchen.com/" title="Martin Helmchen - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.martin-helmchen.com/?referer=');">Martin Helmchen</a> als Solisten.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Josef Suk<br />
Symphony No. 1 · Ripening<br />
BBC Symphony Orchetra, Jiří Bělohlávek</strong></p>
<p style="text-align: left;">Der tschechische Komponist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Suk_%28Komponist%29" title="Josef Suk auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Josef_Suk_28Komponist_29?referer=');">Josef Suk</a> (1874-1935) gehört hierzulande zu den weniger präsenten Komponisten seines Heimatlandes, die nie so recht über den Rang eines &#8216;Geheimtipps&#8217; hinausgekommen sind. Der Schwiegersohn von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anton%C3%ADn_Dvo%C5%99%C3%A1k" title="Antonín Dvořák auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Anton_C3_ADn_Dvo_C5_99_C3_A1k?referer=');">Antonín Dvořák</a> und Großvater des Violinisten Josef Suk gilt in seinem Heimatland aber als einer der wichtigsten Komponisten und ist vielen Musikern dort eine Herzensangelegenheit, so auch dem Dirigenten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ji%C5%99%C3%AD_B%C4%9Blohl%C3%A1vek" title="Jiří Bělohlávek auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Ji_C5_99_C3_AD_B_C4_9Blohl_C3_A1vek?referer=');">Jiří Bělohlávek</a>, der hier eine Aufnahme Suks erste Sinfonie vorlegt. Das Album wird ergänzt durch eine Aufnahme der Orchestersuite <em>Zrání</em> (auf dem Cover auf Englisch &#8216;<em>Ripening</em>&#8216;, zu Deutsch &#8216;<em>Das Lebensreifen</em>&#8216;).</p>
<p style="text-align: center;">♦♦♦</p>
<p style="text-align: center;">
<h2 style="text-align: left;"><strong>II. Wiederveröffentlichungen</strong></h2>
<p><strong>Johann Sebastian Bach<br />
Bach (&#8220;Sämtliche Werke für Klavier&#8221;)<br />
Angela Hewitt</strong></p>
<p>Sämtliche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sebastian_Bach" title="Johann Sebastian Bach auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sebastian_Bach?referer=');">Johann Sebastian Bach</a>-Aufnahmen der kanadischen Pianistin <a href="http://www.angelahewitt.com/" title="Angela Hewitt - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.angelahewitt.com/?referer=');">Angela Hewitt</a> für das britische Label <a href="http://www.hyperion-records.co.uk/" title="Hyperion Records - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hyperion-records.co.uk/?referer=');">Hyperion</a>, entstanden zwischen 1994 und 2008: Diese Aufnahmen katapultierten sie in die vorderste Front der zeitgenössischen Bach-Interpreten. Preisgünstige Wiederveröffentlichung in einer 15-CD-Box.</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Johann Sebastian Bach<br />
Das wohltemperierte Klavier<br />
Walter Gieseking</strong></p>
<p style="text-align: left;">Wiederveröffentlichung auf dem Reissue-Spezial-Label <a href="http://www.newtonclassics.com/" title="Newton Classics - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.newtonclassics.com/?referer=');">Newton Classics</a> der legendären Deutsche-Grammophon-Aufnahmen des wohltemperierten Klaviers (Buch I und II) von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Gieseking" title="Walter Gieseking auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Walter_Gieseking?referer=');">Walter Gieseking</a> aus dem Jahre 1950.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p><strong>Alban Berg<br />
Violin Concerto · 3 orchestral pieces<br />
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Colin Davis &#8211; Gidon Kremer, Violine</strong></p>
<p>Wiederveröffentlichung auf Newton Classics der exzellenten Philips-Aufnahme des Violinkonzerts von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alban_Berg" title="Alban Berg auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Alban_Berg?referer=');">Alban Berg</a> mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gidon_Kremer" title="Gidon Kremer auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Gidon_Kremer?referer=');">Gidon Kremer</a> aus dem Jahre 1984.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p style="text-align: left;"><strong>William Byrd<br />
The Complete Keyboard Music<br />
Davitt Moroney</strong></p>
<p style="text-align: left;">Wiederveröffentlichung der Gesamtaufnahme der Musik für Cembalo und Orgel von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/William_Byrd" title="William Byrd auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/William_Byrd?referer=');">William Byrd</a> (1543-1623) in einer preisgünstigen 7-CD-Box, eingespielt für Hyperion Records von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Davitt_Moroney" title="Davitt Moroney auf en.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/en.wikipedia.org/wiki/Davitt_Moroney?referer=');">Davitt Moroney</a> zwischen 1991 und 1997.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Frédéric Chopin<br />
Piano Sonatas · 4 Scherzos · 4 Ballades · Fantaisie · Barcarolle<br />
Adam Harasiewicz</strong></p>
<p style="text-align: left;">Wiederveröffentlichung auf Newton Classics der wegweisenden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%A9d%C3%A9ric_Chopin" title="Frédéric Chopin auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Fr_C3_A9d_C3_A9ric_Chopin?referer=');">Frédéric Chopin</a>-Aufnahmen für Philips von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Adam_Harasiewicz" title="Adam Harasiewicz auf en.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/en.wikipedia.org/wiki/Adam_Harasiewicz?referer=');">Adam Harasiewicz</a> aus dem Jahre 1959.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Edvard Grieg · Robert Schumann<br />
Piano Concertos<br />
BBC Symphony Orchestra, Colin Davis &#8211; Stephen Kovacevich, Klavier</strong></p>
<p style="text-align: left;">Wiederveröffentlichung auf Newton Classics der auch heute noch herausragenden Aufnahmen der Klavierkonzerte von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edvard_Grieg" title="Edvard Grieg auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Edvard_Grieg?referer=');">Edvard Grieg</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Schumann" title="Robert Schumann auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Robert_Schumann?referer=');">Robert Schumann</a>, urssprünglich von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_Kovacevich" title="Stephen Kovacevich auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Stephen_Kovacevich?referer=');">Stephen Kovacevich</a> (damals Stephen Bishop) 1972 auf Philips veröffentlicht.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Wolfgang Amadeus Mozart<br />
String Quintets<br />
The Nash Ensemble &#8211; Philip Dukes, Viola</strong></p>
<p style="text-align: left;">Wiederveröffentlichung sämtlicher Streichquintette von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart" title="Wolfgang Amadeus Mozart auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart?referer=');">Wolfgang Amadeus Mozart</a>, eingespielt vom <a href="http://home2.btconnect.com/nashensemble/" title="The Nash Ensemble - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/home2.btconnect.com/nashensemble/?referer=');">Nash Ensemble</a> mit Philip Dukes an der Viola für Hyperion Records zwischen 2009.</p>
<p style="text-align: center;">♦</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Robert Schumann<br />
The Complete Songs<br />
Graham Johnson, Klavier &#8211; Juiliane Banse, Sopran; Ian Bostridge, Tenor; Simon Keenlyside, Bariton; Stephen Loges, Bariton; Christopher Maltman, Bariton; Mark Padmore, Tenor, Kate Royal, Sopran; Dorothea Röschmann, Sopran; Oliver Widmer, Bariton u.a.</strong></p>
<p style="text-align: left;">Wiederveröffentlichung der Gesamtaufnahme der Lieder von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Schumann" title="Robert Schumann auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Robert_Schumann?referer=');">Robert Schumann</a> in einer preisgünstigen 10-CD-Box in chronologischer Reihenfolge, eingespielt für Hyperion Records von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Graham_Johnson_%28musician%29" title="Graham Johnson auf en.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/en.wikipedia.org/wiki/Graham_Johnson_28musician_29?referer=');">Graham Johnson</a> und zahlreichen erstklassigen britischen und deutschen Sängern.</p>
<p style="text-align: center;">♦♦♦</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Angèle Dubeau und ihr Streichensemble La Pietà verneigen sich vor den Pop-Ikonen ABBA</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 08:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet-Tipp zum Monatsende]]></category>
		<category><![CDATA[Angèle Dubeau]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Transkription]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass man in Nordamerika längst nicht so streng zwischen U- und E-Musik, zwischen klassischer Musik und Popmusik trennt wie bei uns in Europa ist hinlänglich bekannt. Was in der Alten Welt bisweilen noch zu Irritationen führen kann, ist in Kanada und den USA längst Alltag: Die Orchester sind zu Brückenbauern geworden und eröffnen mit ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass man in Nordamerika längst nicht so streng zwischen U- und E-Musik, zwischen klassischer Musik und Popmusik trennt wie bei uns in Europa ist hinlänglich bekannt. Was in der Alten Welt bisweilen noch zu Irritationen führen kann, ist in Kanada und den USA längst Alltag: Die Orchester sind zu Brückenbauern geworden und eröffnen mit ihren Bearbeitungen populärer zeitgenössischer Musik neue Hörerschichten peu à peu für andere musikalische Genres; dasselbe gilt freilich auch in die andere Richtung.</p>
<p>Hier ein Video der franko-kanadischen Violinistin Angèle Dubeau <small>(ihre aktuelle CD &#8220;Arvo Pärt &#8211; Portrait&#8221; war &#8216;die besondere CD&#8217; im Juni 2010, s. die → <a href="http://blog.codaex.de/2010/07/angele-dubeau-la-pieta-arvo-part-portrait/" title="Angèle Dubeau &amp; La Pietà: Arvo Pärt – Portrait auf blod.codaex.de" target="_self" class="liinternal">Besprechung</a> hier auf blog.codaex.de)</small> an der e-Violine (!) mit einem temperamentvollen Abba-Tribute-Medley, arrangiert von Sergei Dreznin für-Violine, Streichorchester und Klavier. Man beachte bitte das Violinensolo am Ende, dass jedem gestanden Hardrock-Gitarristen zur Ehre gereichen würde.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4SqBQwbXnQQ?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/4SqBQwbXnQQ?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Das aktuelle Album von <strong>Angèle Dubeau &amp; La Pietà,<strong> </strong></strong><strong>Arvo Pärt &#8211; Portrait</strong>,  <strong></strong> ist am 25. Juni 2010 auf Analekta (2 8731) erschienen und kann im  Fachhandel erworben oder bei großen  Buch- und  CD-Versendern   wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00354NB4K?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00354NB4K" title="A. Dubeau: Arvo Pärt - Portrait bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B00354NB4K?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B00354NB4K&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Angele-Dubeau-La-Pieta-Arvo-P%E4rt-Portrait/hnum/6937713/iampartner/n31" title="A. Dubeau: Arvo Pärt - Portrait bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Angele-Dubeau-La-Pieta-Arvo-P_E4rt-Portrait/hnum/6937713/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die  jeweilige Produktseite)</small> bestellt  werden.</p>
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		<title>Pittsburgh Symphony Orchestra, Marek Janowski: Hector Berlioz &#8211; Symphonie fantastique · Le Roi Lear</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/08/pittsburgh-symphony-orchestra-marek-janowski-hector-berlioz-symphonie-fantastique-%c2%b7-le-roi-lear/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 07:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Hector Berlioz]]></category>
		<category><![CDATA[Romantik]]></category>
		<category><![CDATA[sinfonische Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Über die Symphonie fantastique - Episode de la vie d’un artiste (zu Deutsch &#8220;Episoden aus dem Leben eines Künstlers&#8220;), op. 14 von Hector Berlioz (1803-1869) ist viel geschrieben und viel spekuliert worden, schon zu Lebzeiten des Komponisten. Sie gehört ohne jeden Zweifel zu den beliebtesten symphonischen Werken der Romantik (und überhaupt) und die sagenumwobene Entstehungsgeschichte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Hector-Berlioz-e1282477465806.jpg" rel="shadowbox[post-3467];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Hector Berlioz"><img class="size-medium wp-image-3476 alignright" title="Hector Berlioz" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Hector-Berlioz-e1282477465806-201x300.jpg" alt="Hector Berlioz" width="121" height="180" /></a>Über die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Symphonie_fantastique" title="Symphonie fantastique auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Symphonie_fantastique?referer=');">Symphonie fantastique</a> <strong>- </strong>Episode de la vie d’un artiste (zu Deutsch &#8220;<em>Episoden aus dem Leben eines Künstlers</em>&#8220;), op. 14 von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hector_Berlioz" title="Hector Berlioz auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Hector_Berlioz?referer=');">Hector Berlioz</a> (1803-1869) ist viel geschrieben und viel spekuliert worden, schon zu Lebzeiten des Komponisten. Sie gehört ohne jeden Zweifel zu den beliebtesten symphonischen Werken der Romantik (und überhaupt) und die sagenumwobene Entstehungsgeschichte &#8211; vor allem der Opiumrausch, aus dem sie angeblich entstanden sein soll &#8211; beflügelt vor allem die Phantasie des Menschen des 20. und 21. Jahrhunderts. Es scheint, als ob das maßlose, das exzessive, das Berlioz in dieser programmatischen Sinfonie zum Ausdruck gebracht hat, besonders reizvoll auf den Hörer von heute wirkt, so als ob wir selbst mit der Maßlosigkeit und der Exzessivität Berlioz&#8217; bestens vertraut sein. Offenbar neigt man heute in der öffentlichen Wahrnehmung (zumindest außerhalb der &#8220;Klassikwelt&#8221;) dazu, Berlioz wohl belegte Drogeneskapaden mit jenen der ersten Generation von Rockmusikern zu vergleichen, so als ob Hector Berlioz ein Vorgänger von Jimi Hendrix, Jim Morrison usw. gewesen wäre.<br />
<span id="more-3467"></span><br />
Bei aller Sympathie dafür, dass man versucht sich eine Gestalt des 19. Jahrhunderts in die Gegenwart zu &#8220;übersetzen&#8221; darf allerdings nicht vergessen werden, dass Berlioz in erster (und einziger) Linie eine Figur seiner Zeit war. Visionär und zeitlos war nicht sein Drogenkonsum, sondern seine Musik und die blickte, wie so oft bei großen Schöpfungen, im gleichen Maße nach vorne und zurück: Sie ebnete den Weg für <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Programmmusik" title="Programmmusik auf de.wikipedia.org" target="_blank" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Programmmusik?referer=');">Programmmusik</a> (ja, das schreibt man mittlerweile so) der Romantik und gleichzeitig knüpft sie unüberhörbar an die Symphonik Beethovens an. <a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/PSO-M.-Janowski-H.-Berlioz-Symphonie-fantastique.jpg" rel="shadowbox[post-3467];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="PSO, M. Janowski: H. Berlioz - Symphonie fantastique"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3474" title="PSO, M. Janowski: H. Berlioz - Symphonie fantastique" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/PSO-M.-Janowski-H.-Berlioz-Symphonie-fantastique-150x150.jpg" alt="PSO, M. Janowski: H. Berlioz - Symphonie fantastique" width="150" height="150" /></a>Die <em>Symphonie fantastique</em> ist die Schnittmenge des Spannungsfeldes zwischen einer unerfüllten Liebe, Berlioz&#8217; Leidenschaft für das shakespeare&#8217;sche  Drama (und seine Idee das dramatische Konzept in der Musik anzuwenden), seiner Begeisterung für die Sinfonien Beethovens (insbesondere die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/6._Sinfonie_%28Beethoven%29" title="L. van Beethoven - Sinfonie No. 6 'Pastorale' auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/6._Sinfonie_28Beethoven_29?referer=');">Pastorale</a>) und seinen neuen, revolutionären Ideeen, die er aus diesem Konglomerat aus alten und neuen, fremden und eigenen Einflüssen entstehen ließ. Es ist vielleicht das größte Verdienst der nun bei <a href="http://www.pentatonemusic.com/" title="PentaTone Classics - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.pentatonemusic.com/?referer=');">PentaTone Classics</a> erschienenen SACD des <a href="http://www.pittsburghsymphony.org/pghsymph.nsf/home+page/home+page" title="PSO - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.pittsburghsymphony.org/pghsymph.nsf/home+page/home+page?referer=');">Pittsburgh Symphony Orchestra</a> unter der Leitung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marek_Janowski" title="Marek Janowski auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Marek_Janowski?referer=');">Marek Janowski</a>, dass man all dies glasklar heraushören kann.</p>
<p>Vieles kommt bei dieser herausragenden Neueinspielung zusammen: Da wäre erst einmal das sensationelle Orchester (man achte einmal auf die Bläser und die Perkussionsinstrumente &#8211; beide extrem wichtig in der <em>Symphonie fantastique</em>), das hier im Verlauf der Live-Aufnahme (!) geradezu über sich hinauswächst; da wäre das sichere und klar strukturierte, aber überaus leidenschaftliche Dirigat von Marek Janowski; da wäre &#8211; last but not least &#8211; die meisterliche Aufnahmetechnik, die das so komplexe und vielschichtige Werk perfekt eingefangen hat, was gewiss gerade beim furiosen Finale alles andere als einfach gewesen sein muss. Diese Aufnahme ist so kraftvoll, so unheimlich, so düster, so obsessiv wie es nur irgendwie geht: Ein musikalischer Thriller, den man immer wieder ansehen, pardon <em>anhören</em> kann und immer wieder neue Details entdeckt. Sogar das Booklet ist informativ. Achtung: Die deutschen Liner Notes von Franz Steiger sind nicht identisch mit jenen (auf Englisch und Französisch) von Ronald Vermeulen, doch lesenswert sind beide. Müßig über das wenig gelungene Artwork (mit Totenschädel, sic!) viele Worte zu verlieren, hier entschädigt der Inhalt mehr als genug. Und dass man quasi als Bonus-Track die Ouvertüre <em>Le Roi Lear</em> obendrauf mitgeliefert bekommt, ist das i-Tüpfelchen an einer rundum gelungenen Veröffentlichung.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-647" title="CD des Monats - blog.codaex.de" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/01/CD-des-Monats-Codaex.jpg" alt="CD des Monats - blog.codaex.de" width="75" height="75" />Eine wahrhaft fantastische Aufnahme der <em>Symphonie fantastique</em>: So kraftvoll, so unheimlich, so düster, so klar im Klang und Ausdruck hört man sie selten.  Eine überragende Leistung des Pittsburgh Symphony Orchestra und von Marek Janowski. &#8216;<em>CD des Monats</em>&#8221; August 2010.<br style="clear: both;" /></p>
<div id="gdsr_mureview_block_3467_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 40px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die SACD <strong>Hector Berlioz &#8211; Symphonie fantastique · Le Roi Lear</strong> des <strong>Pittsburgh Symphony Orchestra</strong> unter der Leitung von <strong>Marek Janowski</strong> ist am 20. August 2010 bei PentaTone Records (5186 338)   erschienen und  kann im     Fachhandel erworben  oder bei großen Buch-   und CD-Versendern wie →  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003IP2YB2?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003IP2YB2" title="PSO, Marek Janowski: H. Berlioz - Symphonie fantastique bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003IP2YB2?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003IP2YB2&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Hector-Berlioz-Symphonie-fantastique/hnum/1131356/iampartner/n31" title="PSO, Marek Janowski: H. Berlioz - Symphonie fantastique bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Hector-Berlioz-Symphonie-fantastique/hnum/1131356/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Symphonie fantastique, op. 14</li>
<li>Le Roi Lear &#8211; Overture for Orchestra, op. 4</li>
</ol>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/c72d6e9a3b224add90f031bb2d3863c2" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Essener Philharmoniker, Stefan Soltesz: Appassionatamente plus Lulu-Suite</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/08/essener-philharmoniker-stefan-soltesz-appassionatamente-plus-lulu-suite/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 12:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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		<description><![CDATA[Nicht erst seitdem Essen (für das gesamte Ruhrgebiet) zur europäischen Kulturhauptstadt 2010 gekürt wurde, sind die Essener Philharmoniker das wohl renommierteste Orchester im Ruhrgebiet. Der Klangkörper kann auf eine über 100-jährige Tradition zurückblicken. Es wurde 1899 gegründet und erhielt bald darauf einen eigenen Konzertsaal, in dem schon bald bedeutende Uraufführungen wie etwa die &#8220;Sinfonietta&#8221; von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Appassionatamente-plus-Lulu-Suite.jpg" rel="shadowbox[post-3463];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Appassionatamente plus Lulu-Suite"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3473" title="Appassionatamente plus Lulu-Suite" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Appassionatamente-plus-Lulu-Suite-150x150.jpg" alt="Appassionatamente plus Lulu-Suite" width="150" height="150" /></a>Nicht erst seitdem Essen (für das gesamte Ruhrgebiet) zur europäischen Kulturhauptstadt 2010 gekürt wurde, sind die <a href="http://www.tup-online.de/asp/gesamt.asp?sparte=4" title="Essener Philharmoniker - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.tup-online.de/asp/gesamt.asp?sparte=4&amp;referer=');">Essener Philharmoniker</a> das wohl renommierteste Orchester im Ruhrgebiet. Der Klangkörper kann auf eine über 100-jährige Tradition zurückblicken. Es wurde 1899 gegründet und erhielt bald darauf einen eigenen Konzertsaal, in dem schon bald bedeutende Uraufführungen wie etwa die &#8220;Sinfonietta&#8221; von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Reger" title="Max Reger auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Max_Reger?referer=');">Max Reger</a> (1905) und die Sinfonie No. 6 von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Mahler" title="Gustav Mahler auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Mahler?referer=');">Gustav Mahler</a> (1913) stattfanden. Bedeutende Namen waren Chef- und Gastdirigenten der Essener Philharmoniker, unter anderem so klangvolle Namen wie Hermann Abendroth, Max Fiedler, Otto Klemperer, Hans Knappertsbusch und Yehudi Menuhin. Zweimal, 2003 und 2008, wurden der Klangkörper zum &#8220;Orchester des Jahres&#8221; von der Fachzeitschrift <em>Opernwelt</em> gekürt. Seit 1997 ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Soltesz" title="Stefan Soltesz auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Soltesz?referer=');">Stefan Soltesz</a> Generalmusikdirektor der Essener Philharmoniker und hat durch seine Arbeit maßgeblich zum guten Ruf Essens als Opern- und Kulturmetropole des Westens beigetragen. Nun erscheint seit langer Zeit wieder ein Album der Essener mit zwei Orchestersuiten, die nach Opern entstanden sind: <em>Appassionatamente plus</em> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Werner_Henze" title="Hans-Werner Henze auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Hans_Werner_Henze?referer=');">Hans Werner Henze </a>nach der Oper <em>Das verratene Meer</em> und die Lulu-Suite nach der gleichnamigen Oper von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alban_Berg" title="Alban Berg auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Alban_Berg?referer=');">Alban Berg.</a> Beide Einspielungen entstanden in diesem Frühjahr im Alfried Krupp Saal der Essener Philharmonie in bester SACD-Technik. Für die Produktion zeichnet sich das mehrfach mit dem Echo Klassik und Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnete Düsseldorfer Label <a href="http://www.cybele.de/" title="Cybele Records - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.cybele.de/?referer=');">Cybele Records</a> verantwortlich.<br />
<span id="more-3463"></span></p>
<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Alban-Berg.jpg" rel="shadowbox[post-3463];player=img;" class="liimagelink" title="Alban Berg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3475" title="Alban Berg" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Alban-Berg-221x300.jpg" alt="Alban Berg" width="100" height="131" /></a>Zweimal Musik des 20. Jahrhunderts von zwei einflussreichen und wichtigen Komponisten des deutschsprachigen Raums, dem Wiener Alban Berg und dem in Italien lebenden, aus Gütersloh stammenden Hans Werner Henze. <a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Hans-Werner-Henze-e1282669054610.jpg" rel="shadowbox[post-3463];player=img;" class="liimagelink" title="Hans Werner Henze"><img class="alignright size-medium wp-image-3477" title="Hans Werner Henze" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Hans-Werner-Henze-e1282669054610-213x300.jpg" alt="Hans Werner Henze" width="100" height="141" /></a>Zweimal sind es symphonische Werke, deren musikalisches Material aus Opern entnommen worden ist und dennoch: Es sind auch zwei Werke, die neben vielen Ähnlichkeiten auch unüberhörbare Unterschiede aufweisen. Neben ihrer Ableitung aus Opernmaterial ist ihnen der düstere Grundton (der Opern) gemein, doch während Berg mit seiner Oper <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lulu_%28Oper%29" title="A. Berg: Lulu auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Lulu_28Oper_29?referer=');">Lulu</a> (»<em>die beste Oper des 20. Jahrhunderts</em>«, Philip Hensher, The Guardian) ein Meisterwerk der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zweite_Wiener_Schule" title="Zweite Wiener Schule auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Zweite_Wiener_Schule?referer=');">Zweiten Wiener Schule</a> schuf, ist die Klangsprache Henzes keiner eindeutigen Schule zuzuordnen und weist heterogene Einflüsse auf. Beiden Werke ist wiederum eine essentielle Verdichtung des musikalischen Materials der Opern gemein.</p>
<p>Die Essener Philharmoniker erweisen sich als erfahrenes und überaus qualifiziertes Ensemble in Sachen Musik des 20. Jahrhunderts, die sich unter der Leitung von Stefan Soltesz sicher durch die vielschichtigen und komplexen Partituren bewegen. Das gelingt ihnen bei <em>Appassionatamaente plus</em> ganz exzellent und das gelingt ihnen vielleicht noch ein wenig mehr bei der <em>Lulu-Suite</em>. Das ist wiederum vielleicht gar kein Zufall, war es doch das Essener Aalto-Theater, das die Oper &#8211; damals noch unvollendet &#8211; vor über fünfzig Jahren als erste deutsche Bühne aufgeführt hat. Die zwei Gesangspartien, die aus der Oper auch in die Suite Eingang gefunden haben, das zentrale <em>Lied der Lulu</em> (»<em><em>Wenn sich die Menschen um meinetwillen umgebracht haben</em>, <em>so setzt das meinen</em> Wert nicht herab (&#8230;)</em>«) und die letzten Worte der Gräfin Geschwitz am Ende des abschließenden Adagio (»<em>Lulu! &#8211; Mein Engel! &#8211; Lass dich noch einmal sehen! Ich bin dir nah! &#8211; Bleibe dir nah &#8211; in Ewigkeit!</em>«) singt <a href="http://www.julia-bauer.com/" title="Julia Bauer - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.julia-bauer.com/?referer=');">Julia Bauer</a>, die auch schon die Lulu in der diesjährigen Essener Aufführung der Lulu im Aalto-Theater sang.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_3463_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die SACD <strong>Appassionatamente plus Lulu-Suite</strong> der <strong>Essener Philharmoniker</strong> unter der Leitung von <strong>Stefan Soltesz</strong> mit der Koloratur-Sopranistin <strong>Julia Bauer</strong> als Solistin ist am 20. August 2010 bei Cybele Records (860801)  erschienen und  kann im     Fachhandel erworben  oder bei großen Buch-  und CD-Versendern wie →  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003TY14LI?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003TY14LI" title="Appassionantamente plus Lulu-Suite bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003TY14LI?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003TY14LI&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Hans-Werner-Henze-Appassionatamente-plus-f%FCr-gro%DFes-Orchester/hnum/3678681/iampartner/n31" title="Appassionantamente plus Lulu-Suite bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Hans-Werner-Henze-Appassionatamente-plus-f_FCr-gro_DFes-Orchester/hnum/3678681/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Hans Werner Henze &#8211; Appassionatamente plus per grande orchestra (1994/2003)</li>
<li>Alban Berg &#8211; Lulu-Suite: Symphonische Suite aus der Oper &#8220;Lulu&#8221; &#8211; Konzertante Fassung für Koloratursopran und großes Orchester (1934)</li>
</ol>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/6456a6111f6847d091c7169378d8ee2e" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Jan Krzysztof Broja · Andrzej Bauer · Jakub Jakowicz: Frédéric Chopin: Chamber Music</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/08/jan-krzysztof-broja-%c2%b7-andrzej-bauer-%c2%b7-jakub-jakowicz-frederic-chopin-chamber-music/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 10:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Cello]]></category>
		<category><![CDATA[Frederic Chopin]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Klavier]]></category>
		<category><![CDATA[Originalinstrumente]]></category>
		<category><![CDATA[Romantik]]></category>
		<category><![CDATA[Violine]]></category>

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		<description><![CDATA[Nahezu alle Werke von Frédéric Chopin (1810-1849) sind für das Klavier geschrieben worden. Abgesehen von seinen beiden Klavierkonzerten (mit Orchesterbegleitung) und den nicht für die Veröffentlichung bestimmten Liedern (mit Gesangsbegleitung) gibt es nur vier Kompositionen, die nicht (alleine) fürs Klavier geschrieben worden sind: Die drei frühen Werke Polonaise brillante für Violoncello und Klavier in C-Dur, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Frederic-Chopin-gemalt-von-M.-Wodzinska-1835.jpg" rel="shadowbox[post-3556];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Frédéric Chopin, gemalt von M. Wodzinska, 1835"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3563" title="Frédéric Chopin, gemalt von M. Wodzinska, 1835" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Frederic-Chopin-gemalt-von-M.-Wodzinska-1835-e1282577176343-150x150.jpg" alt="Frédéric Chopin, gemalt von M. Wodzinska, 1835" width="150" height="150" /></a>Nahezu alle Werke von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%A9d%C3%A9ric_Chopin" title="Frédéric Chopin auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Fr_C3_A9d_C3_A9ric_Chopin?referer=');">Frédéric Chopin</a> (1810-1849) sind für das Klavier geschrieben worden. Abgesehen von seinen beiden Klavierkonzerten (mit Orchesterbegleitung) und den nicht für die Veröffentlichung bestimmten Liedern (mit Gesangsbegleitung) gibt es nur vier Kompositionen, die nicht (alleine) fürs Klavier geschrieben worden sind: Die drei frühen Werke <em>Polonaise brillante</em> für Violoncello und Klavier in C-Dur, op. 3 (1829),  das <em>Trio</em> für Klavier, Violine und Violoncello in g-Moll, op. 8 (1829), das gemeinsam mit seinem Cellisten-Freund Auguste Franchomme verfasste <em>Grand Duo </em> über Themen aus der Oper <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_le_diable" title="G. Meyerbeer: Robert le diable auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Robert_le_diable?referer=');">Robert le diable</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Giacomo_Meyerbeer" title="Giacomo Meyerbeer auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Giacomo_Meyerbeer?referer=');">Giacomo Meyerbeer</a> (1791-1864), WoO 16 (1832/33) und die späte <em>Sonate</em> für Violoncello und Klavier in g-Moll, op. 65 (1846/47). Alle diese Werke haben eines gemeinsam: Neben dem Klavier spielt das Cello eine prominente Rolle. Nun ist ein Album des  polnischen <a href="http://en.chopin.nifc.pl/institute/" title="en.chopin.nifc.pl - The Fryderyk Chopin Institute Homepage (Englisch)" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/en.chopin.nifc.pl/institute/?referer=');">Fryderyk  Chopin Institute</a> (auf  Polnisch “<em>Narodowy Institut Fryderyka  Chopina</em>”, NIFC  abgekürzt) erschienen, das diese vier kammermusikalischen Werke zusammenfasst. Die Klavierparts wurden hierbei, wie immer bei der &#8220;Real-Chopin-Reihe&#8221;, des NIFC auf einem zeitgenössischem Instrument, einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A9bastien_%C3%89rard" title="Sébastian Érard auf de.wikipedia.org" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/S_C3_A9bastien_C3_89rard?referer=');pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/S_C3_A9bastien_C3_89rard?referer=http%3A%2F%2Fblog.codaex.de%2F2010%2F06%2Faleksandra-kurzak-%25c2%25b7-mariusz-kwiecien-%25c2%25b7-nelson-goerner-frederic-chopin-piesni-songs%2F');" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia">Érard</a> (1849 in Paris gebaut), eingespielt. Auf dem Album &#8220;Chamber music&#8221; musizieren <a href="http://www.myspace.com/jkbroja" title="Jan Krzysztof Broja bei myspace.com" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.myspace.com/jkbroja?referer=');">Jan Krzysztof Broja</a> (Fortepiano), <a href="http://www.cellist.nl/database/showcellist.asp?id=951" title="Andrzej Bauer - Biography auf cellist.nl" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.cellist.nl/database/showcellist.asp?id=951&amp;referer=');">Andrzej Bauer</a> (Cello) und Jakub Jakowicz   (Violine).<br />
<span id="more-3556"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/J.-K.-Broja-A.-Bauer-Frederic-Chopin-Chamber-Music.jpg" rel="shadowbox[post-3556];player=img;" class="liimagelink" title="J. K. Broja- A. Bauer: Frédéric Chopin - Chamber Music"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3568" title="J. K. Broja- A. Bauer: Frédéric Chopin - Chamber Music" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/J.-K.-Broja-A.-Bauer-Frederic-Chopin-Chamber-Music-150x150.jpg" alt="J. K. Broja- A. Bauer: Frédéric Chopin - Chamber Music" width="150" height="150" /></a>Es ist schon ein besonderes Klangerlebnis Chopin auf einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hammerklavier" title="Fortepiano (Hammerklavier) auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Hammerklavier?referer=');">Fortepiano</a> zu hören: Vieles von dem, was wir in unserer Vorstellung unverrückbar mit der Musik Chopins zu tun hat, hat in Wirklichkeit in erster Linie mit dem <em>Sound</em> moderner Konzertflügel zu tun: Der lange Nachklang, der polierte, weiche und runde Klang der Steinways, der Bösendorfer usw. und das Spiel einiger exzentrischer Interpreten daran (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Cortot" title="Alfred Cortot auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Cortot?referer=');">Alfred Cortot</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Rubinstein" title="Artur Rubinstein auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Rubinstein?referer=');">Artur Rubinstein</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Horowitz`" title="Vladimir Horowitz auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Horowitz?referer=');">Vladimir Horowitz</a> und viele <a href="http://www.chopin-musik.com/chopin_interpreten.php" title="Bekannte Chopin-Interpreten" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.chopin-musik.com/chopin_interpreten.php?referer=');">weitere</a>) prägen unser (Klang-) Bild von Chopin&#8217;scher Musik, das Klischee. Wie viel klarer wirken sie Werke (nicht nur die mit Cello-Begleitung, sondern generell), wenn sie auf einem Instrument gespielt wurden, ähnlich dem, auf dem sie komponiert wurden und dessen Klang Chopin im Ohr gehabt haben muss, als er die Noten niederschrieb. Die Klaviere, die Mitte des 19. Jahrhunderts üblich waren, waren zwar technisch schon vollends ausgereift, hatten aber einige bauliche Unterschiede zu den heutigen Flügeln und daraus resultierend klingen sie anders als die heute üblichen Instrumente.</p>
<p>Hört man die vorliegende CD, dann ist es zuerst der perlende, helle Klang des Érard, der einem auffällt. Der Pianist Jan Krzystof Broja hat in Frankfurt, Hannover und Warschau studiert und zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben gewonnen. Hier am Érard überzeugt er durch sein vitales, klares Spiel und seine Fähigkeit, auf seine Mitmusiker zu achten, allen voran dem Cellisten Andrzej Bauer, der mit seinem wohlklingenden Spiel eine echte Entdeckung auf diesem Album ist. Seine Diskografie ist verhältnismäßig klein und leider zum Großteil nicht mehr erhältlich, doch Bauer ist kein wirklicher <em>Nobody</em> in der Szene, hat er doch Ende der 1980/ Anfang der 1990er einige bedeutende Preise und Förderpreise gewonnen (darunter den ARD-Musikwettwerb 1992 in München). Mag sein, dass Bauer hierzulande nur einigen Insidern bisher bekannt war: Mit dieser Aufnahme empfiehlt er sich als feinsinniger und intelligenter Chopin-Interpret auf höchstem internationalen Niveau. <em>Last but not least</em> sei hier ausdrücklich auch noch Jakub Jakowicz lobend erwähnt, der auf dieser CD lediglich bei dem Trio in g-Moll, op. 8 zu hören ist, aber dessen Erfahrung als Mitglied des renommierten Zehetmair Quartetts, eines der besten Streichquartette für romantische Kammermusik überhaupt, ein weiterer Pluspunkt auf dieser rundum gelungenen CD ist. Die Stücke selbst, die drei frühen auf der einen, die späte Sonate auf der anderen Seite, wirken fast gegensätzlich zueinander: Auf der einen Seite die ausladenden, unbeschwert-fröhlichen Klavierparts, auf der anderen Seite eine gefühlvolle, erstaunlich reife Sonate, bei der das Klavier deutlich weniger prominent ist und bei der Chopin eine wundervolle Partitur fürs Cello geschrieben hat, die man einem, der sonst quasi exklusiv für das Klavier schrieb, kaum zutrauen mag, wenn es sich nicht um ein musikalisches Genie wie Chopin handelte. Mag sein, dass Chopin sich bei seinem Kompositionen auf <em>sein</em> Instrument nahezu ausnahmslos beschränkt hat, vor allem die Sonate zeigt, dass er sehr wohl in der Lage gewesen wäre auch andere Gattungen der Musik zu bereichern.</p>
<p>Das Chopin-Institut hat seiner Reihe auf Originalinstrumenten den Beinamen »<em>The real Chopin</em>«, der echte, der wahre Chopin gegeben. Wenn man diese Aufnahmen mit den bekannten Einspielungen auf modernen Instrumenten vergleicht, so ist das veränderte Klangbild mehr als nur ein Überraschungseffekt. Die gesamte Klangarchitektur der Musik Chopins verändert sich, wenn man sie auf diesen ursprünglichen Instrumenten spielt. Aus meiner persönlichen Hör-Erfahrung kann ich sagen, dass ich mit diesem historisch-informierten Spiel bei Chopin (und generell bei den Romantikern) viel besser zurecht komme, als mit vielen anderen &#8216;konventionellen&#8217; Einspielungen. Gerade bei vermeintlichen den Nebenwerken Chopins offenbaren sich so viele Nuancen, die sonst untergehen, weil moderne Konzertflügel wenn sie nicht mit äußerster Bedacht gespielt werden, viel zu opulent im Klang sind und so viele Kleinigkeiten verdecken. Die stetig wachsende und mittlerweile fast vollständige Gesamtaufnahme des NIFC wird in Zukunft die Referenz sein, an der sich alle anderen Chopin-Einspielungen messen lassen werden müssen. Dabei ist freilich nicht nur die Wahl der Instrumente, sondern auch die der Interpreten entscheidend und hier scheint das Chopin-Institut, wohl auch dank des berühmten Klavierwettbewerbs, auf eine Vielzahl erstklassiger Interpreten zurückgreifen zu können. Ich freue mich schon auf die kommenden Veröffentlichungen aus Warschau.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="60" height="60" />Wie quasi alle Veröffentlichungen des  polnischen Narodowy Institut Fryderyka  Chopina: Beste Interpretationen mit exzellenter Klangtechnik aufgenommen und ansprechend verpackt. Authentischer, lebendiger und (wieder-) entdeckenswerter Chopin. &#8216;<em>Die besondere CD</em>&#8216; im Monat August 2010.<br style="clear: both;" /></p>
<div id="gdsr_mureview_block_3556_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Das Album <strong>Frédéric Chopin – Chamber music </strong>von <strong>Jan Krzysztof Broja</strong> (Fortepiano), <strong>Andrzej Bauer</strong> (Cello) und <strong>Jakub Jakowicz</strong> <strong> </strong> (Violine) ist am 20. August 2010 als Veröffentlichung des NIFC (NIFCCD 013)  und kann im Fachhandel erworben oder bei großen Buch- und CD-Versendern   wie → <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003TNZPLY?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003TNZPLY" title="J. K. Broja · A. Bauer · J. Jakowicz: Frédéric Chopin: Chamber Music bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003TNZPLY?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003TNZPLY&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/2859192/iampartner/n31" title="J. K. Broja · A. Bauer · J. Jakowicz: Frédéric Chopin: Chamber Music bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/2859192/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Sonate in g-Moll für Violoncello und Klavier, op. 65</li>
<li>Polonaise brillante für Violoncello und Klavier C-Dur, op. 3</li>
<li>Gran Duo concertant sur &#8220;<em>Robert le Diable</em>&#8221; de Meyerbeer für Violoncello und Klavier E-Dur, WoO 16</li>
<li>Trio für Klavier, Violine und Violoncello, g-Moll, op. 8</li>
</ol>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/686d0f4c64fd4c64befbac0388a0cbc2" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.codaex.de/2010/08/jan-krzysztof-broja-%c2%b7-andrzej-bauer-%c2%b7-jakub-jakowicz-frederic-chopin-chamber-music/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Ensemble Villa Musica (Nicolas Chumachenco &amp; Kalle Randalu): Robert Schumann – Violin Sonatas Nos. 1 – 3</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/08/ensemble-villa-musica-nicolas-chumachenco-kalle-randalu-robert-schumann-%e2%80%93-violin-sonatas-nos-1-%e2%80%93-3/</link>
		<comments>http://blog.codaex.de/2010/08/ensemble-villa-musica-nicolas-chumachenco-kalle-randalu-robert-schumann-%e2%80%93-violin-sonatas-nos-1-%e2%80%93-3/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 14:15:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Kammermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Schumann]]></category>
		<category><![CDATA[Romantik]]></category>
		<category><![CDATA[Violine]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich finde es höchst erfreulich, dass das diesjährige Robert Schumann-Jahr (zum 200. Geburtstags des Komponisten) anscheinend von den Künstlern genutzt wurde, auch zahlreiche weniger populäre Werke sorgsam neu einzuspielen und sie somit wieder der breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sie in Erinnerung zu rufen. Binnen kürzester Zeit sind beispielsweise Schumanns Werke für Viuoline neu eingespielt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Robert-Schumann-1839-Zeichung.jpg" rel="shadowbox[post-3457];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Robert Schumann, 1839 (Zeichung)"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3533" title="Robert Schumann, 1839 (Zeichung)" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Robert-Schumann-1839-Zeichung-e1282565126721-150x150.jpg" alt="Robert Schumann, 1839 (Zeichung)" width="150" height="150" /></a>Ich finde es höchst erfreulich, dass das diesjährige <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Schumann" title="Robert Schumann auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Robert_Schumann?referer=');">Robert Schumann</a>-Jahr (zum 200. Geburtstags des Komponisten) anscheinend von den Künstlern genutzt wurde, auch zahlreiche weniger populäre Werke sorgsam neu einzuspielen und sie somit wieder der breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sie in Erinnerung zu rufen. Binnen kürzester Zeit sind beispielsweise Schumanns Werke für Viuoline neu eingespielt worden: So nahm beispielsweise der französische Violinist Philippe Graffin das Konzert in a-Moll für Cello und Orchester, op. 129 in der Bearbeitung für Violine und die Violinsonate No. 2, op. 121 für das englische Label Onyx auf (s. Besprechung→ <a href="http://blog.codaex.de/2010/08/philippe-graffin-%C2%B7-claire-desert-%C2%B7-deutsche-radio-philharmonie-christoph-poppen-robert-schumann-violin-concerto-arr-from-cello-concerto-%C2%B7-violin-sonata-no-2-clara-schumann-3/" title="Philippe Graffin · Claire Désert · Deutsche Radio Philharmonie, Christoph Poppen: Robert Schumann – Violin Concerto (Arr. from Cello Concerto) · Violin Sonata No. 2 / Clara Schumann – 3 Romances for Violin and Piano auf blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">hier</a>); der russische Violinist Ilya Gringolts widmete seine neueste Veröffentlichung gleich allen drei Violinsonaten Schumanns (Besprechung→ <a href="http://blog.codaex.de/2010/08/ilya-gringolts-peter-laul-robert-schumann-violin-sonatas-nos-1-3/" title="Ilya Gringolts &amp; Peter Laul: Robert Schumann – Violin Sonatas Nos. 1 – 3 auf blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">hier</a>) und &#8211; last but not least (auch wenn das Album nicht bei einem von Codaex vertriebenem Label erschienen ist) &#8211; hat der Violinist Daniel Sepec mit Andreas Staier die Violinsonaten Nos. 1 &amp; 2 (für Harmonia Mundi) historisch-informiert aufgenommen. Das Faszinierendste an all diesen Veröffentlichungen ist: Jede scheint einen anderen Aspekt dieser sonst eher vernachlässigten Werke betonen zu wollen, in jeder Aufnahme gibt es neue Momente, neue Sichtweisen. Die nun veröffentlichte Neuaufnahme aller drei Violinsonaten Schumanns des <a href="http://www.mdg.de/artists/evm.htm" title="Ensemble Villa Musica - Kurzbio auf mdg.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.mdg.de/artists/evm.htm?referer=');">Ensemble Villa Musica</a> (in diesem Fall bestehend aus<a href="http://www.villamusica.de/dozenten/nicolas-chumachenco" title="Nicolas Chumachenco - Biografie auf villamusica.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.villamusica.de/dozenten/nicolas-chumachenco?referer=');"> Nicolas Chumachenco</a>, Violine und <a href="http://www.hfm-berlin.de/Kalle_Randalu.html" title="Kalle Randalu - Biografie auf hfm-berlin.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hfm-berlin.de/Kalle_Randalu.html?referer=');">Kalle Randalu</a>, Klavier) für das Label <a href="http://www.mdg.de/" title="MDG - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.mdg.de/?referer=');">MDG</a> bildet darin keine Ausnahme.<br />
<span id="more-3457"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Ens.-Villa-Musica-R.-Schumann-Violin-Sonatas.jpg" rel="shadowbox[post-3457];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Ens. Villa Musica: R. Schumann - Violin Sonatas"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3471" title="Ens. Villa Musica: R. Schumann - Violin Sonatas" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Ens.-Villa-Musica-R.-Schumann-Violin-Sonatas-150x150.jpg" alt="Ens. Villa Musica: R. Schumann - Violin Sonatas" width="150" height="150" /></a>Chumachenco und Randalu arbeiten in ihrer Interpretationen der drei Sonaten vor allem die <em>Unterschiede</em> der Sonaten sehr präzise heraus. Zurecht zeigen sie, dass die Sonaten  nicht nur im Charakter, sondern auch von der Gestaltung und Ausarbeitung  völlig unterschiedliche Ansätze verfolgen. Sie widersprechen damit der  allgemein gültigen Annahme, dass die zweite Sonate lediglich der zweite,  <em>gelungenere </em>Versuch der ersten Violinsonate sei, die Schumann  angeblich ja nicht sonderlich mochte, wie zumindest der Violinist der  ersten privaten Probe (mit Clara Schumann am Klavier) <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Joseph_von_Wasielewski" title="Wilhelm Joseph von Wasielewski auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Joseph_von_Wasielewski?referer=');">Wilhelm Joseph von Wasielewski</a> (1822-1896) in seiner Biographie berichtet:</p>
<blockquote><p>»<em>Die Sonate hatte übrigens als Komposition nicht ganz  seinen Erwartungen entsprochen, weshalb er eine zweite, &#8216;bessere&#8217; zu  machen beschloß.</em>«</p></blockquote>
<p>Vielmehr ist die zweite Sonate ein großangelegtes Konzertstück (deswegen auch ihr Name »<em>Grand Sonata</em> für Violine und Klavier«), das einen völlig anderen Aufbau hat, einer völlig andere <em>Dramaturgie</em> fogt. Die erste Sonate wurde im internen  Sprachgebrauch der Schumanns immer nur das »Duo« genannt, was eben ihren  Charakter unterstreicht. Die zweite Sonate stellt die Violine und deren  solistischen Passsagen viel weiter in den Vorgrund (deswegen auch »für <em>Violine</em> und Klavier« und nicht umgekehrt); die erste Sonate (das »Duo« für  Klavier und Violine) ist deutlich bescheidener, kammermusikalischer im  Aufbau und die beiden Instrumente sind gleichberechtigter eingesetzt.  Genau hier setzen Chumachenco und Randalu bei ihrer Interpretation an:  Mit kraftvoller und ausladender Solo-Violine bei der Grand Sonata und dem Klavier das meistens eher begleitet (meistens, nicht immer!), während das Duo deutlich zurückhaltender und insgesamt schlanker und wendiger im Klang  bei der ersten Sonate vorgeht.</p>
<p>Auch die wenig gespielte und oft genug als  zu vernachlässigen abgewertete  Sonate No. 3, WoO 2 erfährt durch das sorgfältig musizierende Duo  eine echte Aufwertung. Da die Sonate in die allerletzte  Schaffensperiode Schumanns fällt &#8211; sie entstand 1853, kurz vor Schumanns  Einweisung in die Endenicher Heilanstalt &#8211; hält sich hartnäckig das  Gerücht, dass sie, wie all seine Werke dieser Zeit (sic!) überschattet sei von der  nahenden Geisteskrankheit. Hört man aber nun den engagierten, schwungvollen, dann wieder lyrischen Vortrag Chumachencos und Randalus, muss man sich über  solch ein Vorurteil wundern. Die aus der gemeinschaftlich mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Brahms" title="Johannes Brahms auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Brahms?referer=');">Johannes Brahms</a> (1833-1897) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Dietrich" title="Albert Dietrich auf de.wikipedia.org" target="_self" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Albert_Dietrich?referer=');">Albert Dietrich</a> (1829-1908) geschriebenen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/F-A-E_Sonata" title="F-A-E-Sonate auf en.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/en.wikipedia.org/wiki/F-A-E_Sonata?referer=');">F-A-E-Sonate</a> entstandene dritte Violinsonate ist hier alles andere als ein Fragment (auch wenn die endgültige Reihenfolge der Sätze nicht von Schumann festgelegt wurde), sondern eine ebenbürtige Sonate, die den beiden vorangegangenen in nichts nachsteht. Gerade das träumerische Intermezzo hier ist einer der schönsten vergessenen Momente in der Kammermusik Schumanns.</p>
<p>Übrigens: Anders als im Booklet vermerkt, ist bei der dritten Sonate das Scherzo an zweiter, das Intermezzo an dritter Stelle (wie im Autograph und in der Erstausgabe des Notentextes von 1956 vermerkt) und nicht umgekehrt (wie in den Neuausgaben von 2001 und 2007). Vermutlich ein Fehler bei der CD-Herstellung, den man dank programmierbarer CD-Player schnell beheben kann. Die ausführlichen Anmerkungen von Joachim Draheim sind informativ, engagiert und lesenswert.</p>
<div id="gdsr_mureview_block_3457_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 40px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die CD <strong>Robert Schumann – Violinsonaten Nos. 1 – 3</strong> vom <strong>Ensemble Musica: Nicolas Chumachenco &amp; Kalle Randalu</strong> ist am 20. August 2010 bei MDG (304 1647) erschienen und  kann im    Fachhandel erworben  oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie →  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003XP2Z0M?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003XP2Z0M" title="Ensemble Villa Musica: R. Schumann - Violin Sonatas Nos. 1 - 3 bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003XP2Z0M?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003XP2Z0M&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Robert-Schumann-Sonaten-f-Violine-Klavier-Nr-1-3/hnum/4299801/iampartner/n31" title="Ensemble Villa Musica: R. Schumann - Violin Sonatas Nos. 1 - 3 bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Robert-Schumann-Sonaten-f-Violine-Klavier-Nr-1-3/hnum/4299801/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Violinsonate No. 2 in d-Moll, &#8220;Grand Sonata&#8221;, op. 121</li>
<li>Violinsonate No. 1 in a-Moll, op. 105</li>
<li>Violinsonate No. 3 in a-Moll, WoO 2</li>
</ol>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/d12e174c990c41a78fe24fb4f15a668c" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.codaex.de/2010/08/ensemble-villa-musica-nicolas-chumachenco-kalle-randalu-robert-schumann-%e2%80%93-violin-sonatas-nos-1-%e2%80%93-3/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Orchestre de Chambre de Lausanne, Christian Zacharias: Wolfgang Amadeus Mozart &#8211; Piano Concertos Vol. 6 (Nos. 14, KV 449 · 15, KV 450 · 21, KV 467)</title>
		<link>http://blog.codaex.de/2010/08/orchestre-de-chambre-de-lausanne-christian-zacharias-wolfgang-amadeus-mozart-piano-concertos-vol-6-nos-14-kv-449-%c2%b7-15-kv-450-%c2%b7-21-kv-467/</link>
		<comments>http://blog.codaex.de/2010/08/orchestre-de-chambre-de-lausanne-christian-zacharias-wolfgang-amadeus-mozart-piano-concertos-vol-6-nos-14-kv-449-%c2%b7-15-kv-450-%c2%b7-21-kv-467/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 17:06:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sal Pichireddu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der besondere Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Klavier]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Wiener Klassik]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Amadeus Mozart]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.codaex.de/?p=3459</guid>
		<description><![CDATA[Gerade vor einigen Wochen wurde der Pianist und Dirigent Christian Zacharias und sein Orchestre de Chambre de Lausanne (kurz OCL) mit dem Echo Klassik 2010 für die Konzerteinspielung des Jahres für das Album Wolfgang Amadeus Mozart &#8211; Piano Concertos Vol. 5 ausgezeichnet (blog.codaex.de → berichtete), schon erscheint der sechste Teil seiner Gesamtaufnahme der Klavierkonzerte von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Christan-Zacharias.jpg" rel="shadowbox[post-3459];player=img;" class="liimagelink" title="Christan Zacharias - Quelle: christianzacharias.com - © Nicole Chuard / Idd"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3480" title="Christan Zacharias - Quelle: christianzacharias.com - © Nicole Chuard / Idd" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Christan-Zacharias-150x150.jpg" alt="Christan Zacharias - Quelle: christianzacharias.com - © Nicole Chuard / Idd" width="150" height="150" /></a>Gerade vor einigen Wochen wurde der Pianist und Dirigent <a href="http://www.christianzacharias.com/" title="Christian Zacharias - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.christianzacharias.com/?referer=');">Christian Zacharias</a> und sein <a href="http://www.ocl.ch/DefaultEng.aspx" title="OCL - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ocl.ch/DefaultEng.aspx?referer=');">Orchestre de Chambre de Lausanne</a> (kurz OCL) mit dem Echo Klassik 2010 für die <em>Konzerteinspielung des Jahres</em> für das Album <em>Wolfgang Amadeus Mozart &#8211; Piano Concertos Vol. 5</em> ausgezeichnet <small>(blog.codaex.de → <a href="../2010/07/echo-klassik-2010-die-preistrager-im-codaex-vertrieb/" title="Echo Klassik 2010: Die Preisträger im Codaex-Vertrieb bei blog.codaex.de" target="_self" class="liinternal">berichtete</a>)</small>, schon erscheint der sechste Teil seiner Gesamtaufnahme der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Klavierkonzerte_Mozarts" title="W. A. Mozart - Klavierkonzerte auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Klavierkonzerte_Mozarts?referer=');">Klavierkonzerte</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart" title="Wolfgang Amadeus Mozart auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart?referer=');">Wolfgang Amadeus Mozart</a>,  selbstverständlich wieder als audiophile SACD und selbstverständlich  wieder beim renommierten Detmolder Label <a href="http://www.mdg.de/" title="MDG - Homepage" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.mdg.de/?referer=');">MDG</a>,   mit dem Zacharias seit 1998 exklusiv zusammenarbeitet (davor stand er  bei EMI unter Vertrag) . Dieses Mal sind drei Konzerte aus Mozarts  produktivsten Phase  zwischen 1784 und 1785 zu hören, darunter das  populäre C-Dur  Klavierkonzert No. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/21._Klavierkonzert_%28Mozart%29" title="W. A. Mozart - Klavierkonzert No. 21 auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/21._Klavierkonzert_28Mozart_29?referer=');">21</a>, KV 467 (mit dem irreführenden Beinamen <em>Elvira Madigan</em>, den das Konzert durch die Verwendung des 2. Satzes in der Filmmusik des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Ende_einer_gro%C3%9Fen_Liebe" title="Das Ende einer großen Liebe - Elvira Madigan auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Das_Ende_einer_gro_C3_9Fen_Liebe?referer=');">gleichnamigen Films</a> von 1967 erhielt); ferner die Konzerte Nos. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/14._Klavierkonzert_%28Mozart%29" title="W. A. Mozart - Klavierkonzert No. 14 auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/14._Klavierkonzert_28Mozart_29?referer=');"> 14</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/15._Klavierkonzert_%28Mozart%29" title="W. A. Mozart - Klavierkonzert No. 15 auf de.wikipedia.org" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/15._Klavierkonzert_28Mozart_29?referer=');">15</a>, KV 449/450. Und man muss kein Hellseher sein um zu prophezeien, dass auch dieses  Album beste Chancen beim nächsten Echo Klassik haben wird, wenn es darum  gehen wird, die beste Konzerteinspielung des Jahres zu küren.<br />
<span id="more-3459"></span><br />
<a href="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Ch.-Zacharias-W.-A.-Mozart-Piano-Concertos-Vol.-6.jpg" rel="shadowbox[post-3459];player=img;" target="_blank" class="liimagelink" title="Ch. Zacharias: W. A. Mozart - Piano Concertos Vol. 6"><img class="size-thumbnail wp-image-3472 alignleft" title="Ch. Zacharias: W. A. Mozart - Piano Concertos Vol. 6" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/08/Ch.-Zacharias-W.-A.-Mozart-Piano-Concertos-Vol.-6-150x150.jpg" alt="Ch. Zacharias: W. A. Mozart - Piano Concertos Vol. 6" width="150" height="150" /></a>Aber was  zeichnet Christian Zacharias&#8217; Aufnahmen denn so aus? Schließlich gibt es  doch eine schier unüberschaubare Vielzahl an Gesamt- und Einzeleinspielungen  der Klavierkonzerte Mozarts auf dem Markt: Neueinspielungen,  Wiederveröffentlichungen, auf modernen und mittlerweile immer häufiger  auch auf historischen Instrumenten (die vorliegende Einspielung wurde auf modernen Instrumenten eingespielt). Quasi kein großer Name, der sich  nicht im Laufe seiner Karriere an diesen Konzerten versucht hätte, quasi  kein Newcomer, der nicht zumindest <em>ein</em> Album mit seiner Auswahl an  Klavierkonzerten Mozarts früher oder später auf den Markt bringt.</p>
<p>Nun, da wäre zum einen die wirklich makellose Technik, mit der Zacharias die Klavierparts bewältigt. Das klingt alles so federleicht, so unbeschwert (die Kenner wissen, wie anspruchsvoll genau jene Passagen bei Mozart sind, die dem Hörer so spielerisch erscheinen), gleichzeitig so präzise und wohldurchdacht, dass man niemals auch nur den Hauch eines Zweifels daran hat, dass Zacharias und sein Orchester genau wissen was sie tun. Überhaupt, was für ein feiner und wendiger Klangkörper das <em>OCL</em> ist. Ebenso perlend und freundlich, hell und klar im Klang wie Zacharias, ergänzen sich die beiden Seiten nicht nur, sie verschmelzen miteinander. Pianist und Dirigent in Personalunion, das geht nicht immer gut und führt oft dazu, dass das Orchester zu weit in den Hintergrund gedrängt wird, dass das Ego des Solisten den Klang dominiert. Nicht so bei den Aufnahmen zu diesem Zyklus: Hier wird eine durchdachte Balance zwischen der Orchester- und der Solostimme gehalten. Zacharias erweist sich als intelligenter, virtuoser Pianist (und als einfühlsamer Mozart-Interpret: Man beachte die von ihm verfassten Kadenzen zum Klavierkonzert No. 21) und als klar strukturierter Dirigent. Das Orchester folgt dieser souveränen Leitung schlafwandlerisch sicher und verwandelt die Mozartschen Klavierkonzerte in zeitlose Kleinode. Allein die Gestaltung des Booklet-Covers finde ich für solch eine Spitzenproduktion zu konventionell. Lesenswert allerdings (wie immer bei MDG) sind die fachkundigen <em>Liner Notes</em>.von Gerhard Allroggen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-710" title="Die Besondere CD - Codaex" src="http://blog.codaex.de/wp-content/uploads/2010/02/Die-Besondere-CD-Codaex.jpg" alt="Die Besondere CD - Codaex" width="50" height="50" />Unbeschwert, virtuos, aber dennoch detailgetrau und präzise. Mozarts Klavierkonzerte musikalisch und interpretatorisch in Bestform. Zeitlos und bezaubernd: &#8216;<em>Die besondere CD</em>&#8216; im August 2010.<br style="clear: both;" /></p>
<div id="gdsr_mureview_block_3459_1" class="ratingmulti gdsr-review-block"><table class="gdmultitable" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr class="mtrow row-even"><td>Musik und Interpretation</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-odd"><td>Klangqualit&auml;t</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></td></tr><tr class="mtrow row-even"><td>Cover und Aufmachung</td><td class="mtstars"><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://blog.codaex.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 40px;"></div></div></td></tr></tbody></table></div>
<p>Die SACD <strong>Wolfgang Amadeus Mozart &#8211; Piano Concertos Vol. 6</strong> vom <strong>Orchestre de Chambre de Lausanne</strong> mit <strong>Christian Zacharias</strong> als Solist und Dirigent ist am 20. August 2010 bei MDG (940 1646) erschienen und  kann im     Fachhandel erworben  oder bei großen Buch- und CD-Versendern wie →  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003XP2Z1Q?ie=UTF8&amp;tag=klassikdtdast-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003XP2Z1Q" title="Orchestre de Chambre de Lausanne, Christian Zacharias: Wolfgang Amadeus Mozart – Piano Concertos Vol. 6 bei amazon.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/gp/product/B003XP2Z1Q?ie=UTF8_amp_tag=klassikdtdast-21_amp_linkCode=as2_amp_camp=1638_amp_creative=19454_amp_creativeASIN=B003XP2Z1Q&amp;referer=');">amazon.de</a> und → <a href="http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/5570598/iampartner/n31" title="Orchestre de Chambre de Lausanne, Christian Zacharias: Wolfgang Amadeus Mozart – Piano Concertos Vol. 6 bei jpc.de" target="_blank" class="liexternal" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/hnum/5570598/iampartner/n31?referer=');">jpc.de</a> <small>(Links öffnen die jeweilige Produktseite)</small> bestellt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Inhalt</span>:</p>
<ol>
<li>Klavierkonzert No. 21 in C-Dur, KV 467</li>
<li>Klavierkonzert No. 14 in Es-Dur, KV 449</li>
<li>Klavierkonzert No. 15 in B-Dur, KV 450</li>
</ol>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/96b7232cbc4c41d983c2c81c1442a328" width="1" height="1" alt=""></p>
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