Vorschau auf interessante Codaex-Veröffentlichungen im Januar 2012 – Teil I: Orchesterwerke · Kammermusik
Geschrieben von Sal Pichireddu in Vorschau
Nach längerer, krankheitsbedingter Pause erscheint heute (endlich!) wieder ein Artikel in der Rubrik Vorschau. Üblicherweise wird darin am Monatsbeginn ein ausgewählter Überblick über die interessantesten Neuerscheinungen im Codaex-Vertrieb präsentiert. Die Titel kommen dann in der zweiten Monatshälfte in den Handel. Einige dieser heute und morgen vorgestellten Titel werden im Laufe der kommenden Wochen im Blog noch ausführlicher besprochen.
Traditionell erscheinen im Januar immer besonders viele neue Titel auf dem Tonträger-Markt. Alle folgenden (und noch viele weitere) Titel im Codaex-Vertrieb erscheinen am 20. Januar 2012.
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Im heutigen Teil I der Vorschau präsentiere ich meine Favoriten aus den Bereichen 1. Orchesterwerke und 2. Kammermusik; morgen im Teil II folgen dann die Höhepunkte der Neuerscheinungen aus den Bereichen 3. Vokalmusik, 4. Alte Musik und 5. Neue Musik.
1. Orchesterwerke
Ludwig van Beethoven
The 9 Symphonies
Royal Flemish Philharmonic, Philippe Herreweghe
Philippe Herreweghes historisch-orientierte Aufnahmen (auf modernen Instrumenten) der Sinfonien von Ludwig van Beethoven (1770-1827) konnten mit ihrem schlankem Ton, den eher zügigen Tempi und der Präzision im Spiel des Royal Flemish Philharmonic die Kritiker überzeugen. Nun liegen die Pentatone-Produktionen in einer preisgünstigen 5-SACD-Box vor.
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Max Reger
The Romantic Violin Concerto Vol.11: Violin Concerto In A, Op. 101 · 2 Romances
Konzerthausorchester Berlin, Lothar Zagrosek – Solistin: Tanja Becker-Bender
Fast eine Stunde dauert das in der Tradition der Violinkonzerte Beethovens und Brahms’ gehaltene Violinkonzert von Max Reger (1873-1916), das die junge deutsche Geigerin Tanja Becker-Bender gemeinsam mit dem Konzerthausorchester Berlin unter der Leitung von Lothar Zagrosek auf dieser Hyperion-Produktion für die Reihe The Romantic Violin Concerto eingespielt hat.
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Dmitri Shostakovich
Cello Concertos Nos. 1 and 2
Danish National Symphony Orchestra, Gianandrea Noseda – Solist: Enrico Dindo
1997 gewann der Italiener Enrico Dindo des renommierten Rostropovich-Wettbewerb in Paris und erntete danach viel Lob, auch vom Namensgeber des Wettbewerbs. Für seiner neuen SACD hat er mit dem Danish National Symphony Orchestra unter der Leitung seines Landsmanns Gianandrea Noseda die zwei Cellokonzerte von Dmitri Shostakovich (1906-1975) für Chandos aufgenommen.
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Pyotr Ilyich Tchaikovsky
Violin Concerto · Valse-Scherzo ·Sérénade mélancolique · Souvenir
Sydney Symphony, Vladimir Ashkenazy – Solist: James Ehnes
James Ehnes gehört derzeit zu den allerbesten, gleichzeitig zu den erfrelich unaufdringlichsten Violinisten. Auf seinem neuen Album hat er gemeinsam mit Vladimir Ashkenazy bei einem Konzert mit dem Sydney Symphony das Violinkonzert von Pyotr Ilyich Tchaikovsky (1840-1893) für Onyx Classics aufgenommen.
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2. Kammermusik für Solisten und Ensembles
Ludwig van Beethoven
Piano Trio in B-flat Major, op. 97 (Archduke) · Piano Trio op. 1, No. 3
Trio Ex Aequo
Diese Neueinspielung für Genuin des berühmten Erzherzog-Trios von Ludwig van Beethoven wäre zwar erfreulich, aber letzten Endes nicht so ungewöhnlich und interessant, wenn sich nicht hinter dem Ensemble Trio Ex Aequo drei hervorragende Kammermusiker, Gerald Fauth (Klavier), Matthias Wollong (Violine) und Matthias Moosdorf vom Leipziger Streichquartett (Cello), verbergen würden.
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Antonín Dvořák
String Quartet in G, op. 77 · Nocturne, op.40 · Scherzo, op. 97
Berlin Philharmonic String Quintet
Das Berliner Philharmonic String Quintet wurde erst 2007 gegründet, konnte sich aber schnell einen internationalen Namen machen, wohl auch dank seiner Provenienz von den Berliner Philharmonikern. Auf ihrer neuen Pentatone-SACD spielen sie populäre Werke von Antonín Dvořák (1841-1904) für Streichquintett.
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Gabriel Fauré
Cellosonaten
Alban Gerhardt & Cecile Licad
Wenn der Berliner Cellist Alban Gerhardt und die philippinische Pianstin Cecile Licad ihre hochgelobte musikalische Zusammenarbeit mit den Cellosonaten von Gabriel Fauré (1845-1924) fortsetzen, so darf man auf diese neue Hyperion-CD zurecht sehr gespannt sein.
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Francisco Tárrega · Antonio Lauro · Agustin Barrios-Mangoré · Miguel Llobet
Oremus
Jens-Uwe Popp
Nach einem Spätwerk von Francisco Tárrega (1852-1909) hat der Hamburger Gitarrist Jens-Uwe Popp, unter anderem Gitarrist beim David Orlowsky Trio und beim Giora Feidman Trio, seine erste Solo-CD benannt, die Werke von eben Tárrega, sowie Antonio Lauro (1917-1986), Agustin Barrios-Mangoré (1885-1944) und Miguel Llobet (1878-1938) enthält und nun bei Querstand erscheint.
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