Meine Top 5 an Codaex-Veröffentlichungen 2009
Geschrieben von Sal Pichireddu in The best of2009 war ein abwechslungsreiches und musikalisch insgesamt gutes Jahr für Codaex. Durch das breitgefächerte Spektrum der Labels, die unterschiedlichste Bereiche der klassischen Musik, der Alten Musik und der zeitgenössischen Musik abdecken kamen überraschend viele und überraschend unterschiedliche Spitzenveröffentlichungen aus. Hier meine persönliche Top 5 der Codaex-Scheiben 2009, mehr oder minder spontan ausgewählt:
- Philip Glass – Koyaanisqatsi (auf OMM)
Wiederveröffentlichung des Jahres: Ein Soundtrack für die Ewigkeit, nun endlich ungekürzt und im unverfälschten Klang, den man aus dem Kino kennt. - Leipziger Streichquartett – Felix Mendelssohn Bartholdy: Sämtliche Streichquartette · Oktett · Orchesterwerke (bearb.) (auf MDG)
Box-Set des Jahres: Mendelssohns Streichquartette, Aufnahmen von 2001-2007 in einer Box wiederveröffentlicht: Besser kann man Mendelssohns Kammermusik nicht spielen. Ein starkes Argument für die immer noch unterschätzten Mendelssohn. - Viktoria Mullova – Johann Sebastian Bach: 6 Sonatas & Partitas for Violin Solo (auf Onyx)
Viktorio Mullovas Ansatz überzeugt und führt individuelle Interpretationskunst und historische Aufführungspraxis zusammen. Ich kenne keine authentischere und künstlerisch spannendere Einspielung der Sonaten & Partiten. - Polyphony · Britten Sinfonia, Stephen Layton – Georg Friedrich Händel: Messiah (auf Hyperion)
Englands ureigenstes sakrale Chorwerk in einer quicklebendigen Einspielung, die trotz des Fehlens der ganz großen Namen Maßstäbe setzt. Von der ersten bis zur letzten Sekunde faszinierend. - Kremerata Baltica, Gidon Kremer – Georgs Pelēcis: Revelation (auf Megadisc)
Im namentlichen Sinne des Titels eine der Entdeckungen des Jahres für mich: Der zeitgenössische lettische Komponist Georgs Pelēcis (*1947) stellt sich bewusst gegen den Zeitgeist – und fasziniert mit “Neuer Konsonanter Musik”.


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